Bald schallt es wieder durch die Halle „One-Hundred and Eighty“. Die PDC Darts-Weltmeisterschaft startet am 15. Dezember in London. Viele fiebern schon darauf hin, die Leistungen der Spieler im Voraus weisen auf spannende und knappe Wettkämpfe hin.
Bei der Darts-WM geht es nicht um einfachen Zeitvertreib, wie in der Kneipe üblich. Die Teilnehmer trainieren hart, um mit den Pfeilen in die richtigen Felder zu treffen. Die Spieler können auch sehr hohe Gewinne mit nach Hause nehmen, insgesamt wird ein Preisgeld von einer Million Pfund ausgeschüttet, davon bekommt der Gewinner 200.000 Pfund. Außerdem gibt es ein zusätzliches Preisgeld von 10.000 Pfund für einen Neun-Darter, ein perfektes Spiel. Was das bedeutet, wird im Folgenden erklärt.
Das klassische Dartspiel wird „501“ genannt. Der Spieler muss durch das Treffen verschieden punktwertiger Felder am Ende genau auf 501 Punkte kommen, um das Spiel zu beenden. Er kann hierbei mit jedem beliebigen Feld einsteigen, muss jedoch mit seinem letzten Wurf ein doppelwertiges Feld treffen.
Auf der Grafik rechts ist zu erkennen, dass die farbigen Felder des äußeren Rings doppelt, die farbigen Felder des inneren Rings dreifach gewertet werden. Das sogenannte „Bulls-Eye“, das Feld, welches sich genau in der Mitte der Scheibe befindet, ist auch ein doppelt gewertetes Feld.
Ein Wurf setzt sich aus drei geworfenen Darts-Pfeilen zusammen, man muss jedoch beachten, dass abgeprallte oder zu Boden gefallene Darts nicht mehr in diesem Wurf verwendet werden dürfen. Ein Spieler kann mit einem Wurf maximal 180 Punkte erreichen, und zwar indem er drei Pfeile auf das dreifach 20 Feld wirft.
Ein „perfektes Spiel“, beziehungsweise ein „Neun-Darter“ setzt sich also rechnerisch so zusammen, dass der Spieler sieben Mal in das dreifach-20 Feld wirft, einmal in das dreifach gewertete 19-Feld und einmal in das doppelt gewertete Zwölfer-Feld. Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, dies war nur eine davon. Jedoch sind neun Darts das Minimum an Pfeilen, was für die 501 Punkte benötigt wird.
Seit dem Jahr 1995 stand der Brite Phil Taylor sechzehn Mal im Finale der PDC Darts-WM, ganze fünfzehn Mal konnte er sich den Titel sichern. Er gilt als bester Spieler der Welt und trägt den Beinamen „The Power“, deshalb lautet auch seine Erkennungsmelodie bei wichtigen Turnieren immer „The Power“ von „Snap!“. Er zählt mit Sicherheit auch in diesem Jahr zum engsten Favoritenkreis.
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