„Ich bin wie saure Gurken mit Nutella“

Sie liebt es das Schubladendenken der Leute durcheinander zu bringen, hat Spaß am Fernsehen aber auch an Wirtschaftspsychologie – Annabelle Boom ist die neue Katze an der Seite von TV-Sternchen Daniela Katzenberger. Gegen 1000 Bewerberinnen setzte sich die blonde Heidelbergerin durch. Heute spricht sie mit Face2Face über Schönheits-Operationen, ihre Zukunft in Fernsehen und Uni, aber natürlich auch über ihren Traummann.

Face2Face: Wie hat sich dein Leben seit der Castingshow verändert?
Boom:
Ich arbeite jetzt an meinem eigenen Fernsehprojekt und stehe weiter viel vor der Kamera. Außerdem werde ich auf der Straße erkannt, habe meine eigenen Autogrammkarten und ich bin bei „Facebook“ eine sogenannte Person des öffentlichen Lebens – ich kann es selbst immer noch kaum glauben.

„Ich bin wie saure Gurken mit Nutella“

Mit Daniela Katzenberger auf derselben Wellenlänge: Annabelle Boom (Foto: www.schokoauge.de)

Face2Face: Wie würdest du die Beziehung zwischen Daniela und dir beschreiben?
Boom:
Daniela und ich verstehen uns sehr gut, wir schwimmen auf derselben Wellenlänge und haben denselben Humor.

Face2Face: Gibt es einen Mann in deinem Leben?
Boom:
Momentan leider nicht. Ich warte noch auf meinen Traumprinzen und hoffe, dass sich eines Tages ein Frosch als solch einer entpuppt (lächelt). Aber regelrecht auf der Suche bin ich nicht, denn das funktioniert so nicht – ich lasse mich lieber finden.

Face2Face: Wie kann man(n) bei dir punkten? Auf welchen Typ stehst du und was geht gar nicht?
Boom:
Das Wichtigste an einem Mann ist für mich, auch wenn das abgedroschen klingen mag, sein Charakter, seine Intelligenz, sein Humor und allem voran sein Ehrgeiz. Da ich selbst sehr ehrgeizig bin, erwarte ich das auch von meinem Traummann. Er sollte außerdem irgendwann mal heiraten und eine Familie gründen wollen und mich bei meinen Karrierepläne unterstützen, denn wenn die Ziele nicht übereinstimmen, kann man sich nicht in dieselbe Richtung entwickeln und nichts gemeinsam aufbauen. Natürlich wäre gutes Aussehen noch das Sahnehäubchen, aber wie gesagt, ich setze meine Priorität eher auf die inneren Werte.
Was gar nicht geht, sind arrogante Macho-Männer, die denken sie seien die absolute Krönung des Lebens einer Frau und ihr Dasein wäre der Grund zur vollkommenen Vergötterung.

Face2Face: Was denkst du über Schönheitsoperationen? Und würdest du dich trauen selbst eine zu machen beziehungsweise hast du schon einmal etwas machen lassen?
Boom:
Ich habe zu meinem 18. Geburtstag meine Ohren angelegt bekommen – ein Geschenk, an dem ich mein Leben lang Freude haben werde. Wobei ich sagen muss, dass ich mich seit dem Tag, an dem ich mich das erste Mal mit angelegten Ohren gesehen habe, sofort an das Bild gewöhnt habe. Es fühlt sich so an, als wäre ich damit geboren worden. Ich schließe keine weiteren Schönheitsoperationen in meinem weiteren Leben aus, auch wenn ich momentan keine konkreten Pläne habe.

Face2Face: Würdest du sagen Daniela Katzenberger und du seid gute Vorbilder für junge Mädchen? Und wenn ja, wieso?
Boom:
Von sich selbst zu behaupten, man sei ein gutes Vorbild für andere ist schon sehr anmaßend. Ich finde, das sollten die jungen Mädchen für sich selbst entscheiden. Daniela ist meiner Meinung nach auf jeden Fall ein gutes Vorbild, da sie ihren Weg geht, zu sich selbst steht, sich nicht verstellt, intelligent, sehr ehrgeizig und zusätzlich noch sehr erfolgreich ist. „Nothings gonna stop me now“ heißt ihr Song und genau das bringt es auf den Punkt.

Face2Face: In welchem Outfit, mit welcher Frisur und welchem Makeup fühlst du dich am wohlsten?
Boom:
Ich fühle mich momentan am wohlsten mit einem seitlichen Flechtzopf, schwarzem Lidstrich und Lipgloss. Dazu trage ich gerne verspielte Kleidchen und ganz wichtig High Heels.

„Ich bin wie saure Gurken mit Nutella“

Liebt das Spiel mit den Klischees: Die "neue Katze" (Foto: www.schokoauge.de)

Face2Face: Was sind deine Pläne für die Zukunft, sowohl beruflicher als auch privater Art?
Boom:
Nächstes Jahr steht mir mein Studienabschluss bevor. Das wird viel Zeit beanspruchen, denn ich möchte mein Studium natürlich erfolgreich beenden. Dann arbeite ich an meinem Fernsehprojekt. Ich möchte, dass die Leute mir gerne zusehen und mich gerne einschalten. Privat gefällt mir mein Leben sehr gut. Ich liebe es, dass ich meinen Traum leben kann und ich hoffe natürlich, dass ich trotz allem noch genügend Zeit mit meinen Freunden verbringen kann. Auch wenn ich viel vor habe: Natürlich würde ich mich freuen, wenn ein Frosch vorbeihüpft, der zu meinem Märchenprinzen wird (lächelt).

Face2Face: Was sind deine Beauty- und Wohlfühltipps für unsere Leserinnen?
Boom:
Ich tanke meine Kraftreserven mit einem regelrechten Gammel-Tag wieder auf: da igle ich mich mit Schlumpi-Klamotten richtig ein, bleibe den ganzen Tag im Schlafanzug und schaue Liebesschnulzen, telefoniere stundenlang, gehe baden, nehme mir Zeit für mich. Hauptsache ist: ich muss an solch einem Tag das Haus nicht verlassen. Dann kann ich förmlich meine Energiespeicher wachsen sehen. Meine Beautytipps sind nicht  neu:  regelmäßig viel schlafen, was ich selbst nicht schaffe, aber ein Gammeltag bewirkt auch Wunder, Sport treiben, gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend trinken, jeden Abend – egal wie müde man ist – abschminken und nach jedem Duschen seinen Körper eincremen und allem voran: sein Leben so leben, wie man es möchte, sich mit den Menschen umgeben, die einem gut tun. Diese innere Zufriedenheit und das „Mit-sich-selbst-im-Reinen-sein“ verhilft zu mehr Schönheit als jede Antifalten Creme!

 
Vorschau:
Am Dienstag, 20. September, erwartet euch an dieser Stelle eine Reportage über die Internationale Automobilausstellung, kurz IAA, in Frankfurt.


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