Cremiger Spekulatius-Aufstrich

Auch wenn das Weihnachtsfest im Vergangenen liegt, finden sich in dem einen oder anderen Haushalt heute noch Süßigkeiten, die uns sonst nur der Winter beschert. So versüßen Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius die Adventszeit, während Schokoladen-Weihnachtsmänner vermeintlich zu Osterhasen eingeschmolzen werden. Das übrige Weihnachtsgebäck lässt sich dabei als Spekulatius-Aufstrich mindestens ebenso verlockend in neue Formen bringen.

Zutaten und Materialien:

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

  • 150 Gramm Spekulatius
  • 100 Milliliter Kondensmilch
  • zwei Esslöffel Honig
  • gemahlene Gewürze wie Zimt, Vanille, Nelken und Koriander
  • 30 Gramm weiche Butter
  • zwei Schüsseln, ein Schneebesen, ein Mixer oder ein Nudelholz samt Gefrierbeutel

Zubereitung:

  1. Die Spekulatius in einer Schüssel mit einem Mixer fein zerbröseln. Alternativ können die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz zerstampft werden. Je pudriger die Krümel werden, desto cremiger wird der Spekulatius-Aufstrich. Etwas knuspriger wird die Creme wiederum durch gröbere Brösel.
  1. Die Kondensmilch, den Honig und die weiche Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend mit etwas Zimt, Vanille, Nelken und Koriander würzen.
  1. Die Spekulatius-Krümel in die Schüssel hinzugeben und kräftig verrühren, bis eine gleichmäßige Creme daraus entsteht. Lagern lässt sich der Aufstrich am besten in wiederverschließbaren Gläsern.

Angesagte Modetrends für den Frühling 2017

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Wir haben zwar noch Winter und sind gerade erst ins neue Jahr gerutscht, doch echte Trendsetter denken schon jetzt an den Frühling.

Was uns in Sachen Mode erwartet? Einfach weiterlesen!

Back to the 80s

Die 80er Jahre sind nicht nur musiktechnisch beliebt – auch in der Mode feiern sie ihr großes Comeback. Viele Designer berufen sich auf die Retro-Farbkombination Schwarz-Pink. Aber auch Lackleder und schwarzer Samt sind auf den Laufstegen zu finden. Wer einst die Blazer der Mutter zu Fasching angezogen hat, kann sie nun ungeniert im Alltag tragen, denn Schulterpolster sind auch wieder in. Die 80er waren rebellisch und genauso sind auch die coolen Shirts, die im Frühjahr angesagt sind. Ob feministisch, politisch oder provokativ – plakative Slogans auf den T-Shirts dürfen keinesfalls fehlen.

Blumiger Trend

Wir freuen uns auf farbenfrohe Blumenwiesen im Frühling, über die wir spazieren gehen können. Auch in der Modewelt wird es bunt: Butterblumengelb, Himmelblau und Grasgrün sind neue Trendfarben für den Frühling 2017. Aber auch sanfte Farben wie Sandtöne oder Nude zählen dazu. Blumig wird es allerdings auf jeden Fall! Denn florale Prints gehören zu den angesagten Modetrends im Frühjahr.

Bitte anschnallen!

Einer der wichtigsten Trends fürs Frühjahr sind Taillengürtel. Sie betonen die goldene Mitte und waren überall in New York, Mailand und Paris auf den Laufstegen zu sehen. Toll am Trend ist, dass dabei Geld gespart werden kann. Statt einen teuren Ledergürtel neu zu kaufen, wickelt man jetzt gleich mehrere normale, schmalere Gürtel um die Taille. Und um gleich zwei Trends zu kombinieren, peppt ein derber Ledergürtel das süße Blumenkleid super auf!

Drinnen wie draußen

Dieses Frühjahr ist nichts für Stubenhocker. Outdoor-inspirierte Mode ist der Trend schlechthin. Getragen werden Anoraks mit Kapuzen und Tunnelzügen. Beliebtes Material: Nylon. Auch sportliche Trenchcoats sind wieder in. Große Marken wie Prada, Alexander Wang oder Valentino setzen auf Cargo-Taschen an Hosen und Röcken.

Aus alt mach neu

Geblieben sind Trends wie XXL-Ärmel oder Carmenblusen. Oberteile und Jacken, deren Ärmel so lang sind, dass die Hände darin verschwinden, sind im Frühling 2017 weiterhin gern gesehen. Auch die geliebten schulterfreien Kleider können nochmal getragen werden.

Was die Schuhe betrifft, gibt es nur kleine Veränderungen. Die Trendfarbe bei den Sneakern ist Rosa. Gleich bleibt der Metallic-Trend und auch weiße Sneaker bleiben weiterhin in.

Während wir also warten, bis die ersten bunten Blumen blühen und die Vögel anfangen zu zwitschern, können wir in aller Ruhe die modischen Vorbereitungen treffen, um für den Frühling gewappnet zu sein!

 

Die Flüchtlingskrise: Ein Update

KOMMENTAR: Mittlerweile ist es November. Die sogenannte Flüchtlingskrise ist schon lange zum innenpolitischen Problem erhoben worden. Offiziell befindet sich diese Krise jetzt in ihrem zweiten Jahr – völlig ungeachtet der Tatsache, dass auch vor 2015 Einwanderung auf diesem Weg stattfand. Zur Erinnerung: Der Krieg in Syrien dauert bereits fünf Jahre an. Bisher wurde angenommen, dass etwa eine 250.000 Menschen dabei ums Leben gekommen sind. Allerdings wurde die Zählung der Opfer Mitte 2014 eingestellt, da zuverlässige Daten nicht zugänglich seien, so der UNHCR. Seit 18 Monaten können die Verluste also nicht einmal mehr erhoben werden. Wissenschaftler des Syrischen Zentrums für Politikforschung gehen bereits von einer Dopplung der Zahl aus.

Es haben zwar über den gefährlichen Seeweg mehr als 171.000 Personen von der Türkei aus die Ägäischen Inseln Griechenlands erreicht. Aber mit den Rekordzahlen des Vorjahres hat das nur noch wenig zu tun. Noch in den ersten beiden Monaten des Jahres kamen ganze Flüchtlingsströme auf den Inseln an. Der Strom aber hat sich seit dem Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Türkei und der Europäischen Union vom 20. März 2016 verlagert. Nach Griechenland kommen vor allem Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – knapp die Hälfte sind Syrer.

In Syrien verschlimmert sich die Lage zusehends. So erklärte Stephen O’Brien –UN-Koordinator für humanitäre Hilfe – , vor dem New Yorker UN-Sicherheitsrat, dass dort derzeit 974.080 Menschen in belagerten Städten und Dörfern ausharren. Vor einem halben Jahr sei weniger als die Hälfte betroffen gewesen. Dazu komme noch der Winter. Die Menschen  seien abgeschnitten von Hilfsleistungen. Fassbomben und Chlorgasangriffe kosten nicht nur unzählige Leben, mittlerweile seien auch die letzten verbleibenden Krankenhäuser und zivilen Einrichtungen unter Beschuss genommen. Schuldig sei daran – in der Regel durch Augenzeugen und lautstarke Äußerungen der US-Regierung bekundet – die Syrische Armee samt russischen Verbündeten. Eine Waffenruhe ist nicht in Sicht. Trotzdem sind die Ankunftszahlen seit März massiv abgefallen. Dass die Umsetzung eines politischen Abkommens derart signifikant auf den Flüchtlingsstrom einwirken kann, lässt tief blicken und eröffnet dabei trotzdem Raum für Spekulationen über eine Beteiligung – oder zumindest die Mitwisserschaft – der türkischen Regierung.

Signifikant steigt daraufhin allerdings die Zahl derer, die die Küsten Italiens ansteuern: Knapp 165.000 Personen kamen über das Mittelmeer aus Nigeria, Eritrea und anderen afrikanischen Ländern. Der Ausspruch „Afrika sitzt auf gepackten Koffern“ macht nicht nur die Runde, sondern auch Angst, denn Afrika ist groß und das Boot für viele schon voll.

Knallbunt und ultralang: Modetrends für Herbst und Winter 2016/17

Na, Lust auf Plätzchen und Lebkuchen? Bei den sinkenden Temperaturen da draußen wärmen wir euch auf – mit heißen Trends für kühle Herbst- und Wintertage. In den Supermärkten finden wir schon langsam die ersten Plätzchen und Lebkuchen, die wir dann, gemütlich eingewickelt in einer Wolldecke, auf dem Sofa vernaschen.
Trotz der kalten Tage wollen wir aber irgendwie noch stylisch aussehen und die heißesten Trends für den Winter nicht verpassen.

Lang, länger, super-lang

Wer vor kurzem einkaufen war und ein Oberteil zu groß gekauft hat, wird sich freuen: Ganz oben auf der Liste der Herbst- und Wintertrends für diese Saison stehen nämlich XXL-Ärmel. Egal, ob bei Pullovern, Jacken oder Mänteln, es sieht überall lässig aus. Einen klaren Vorteil verschaffen wir uns damit auch: Die Handschuhe werden überflüssig. Aber mal ganz ehrlich, ist das alltagstauglich?

Gut verpackt

Ein anderes Must-Have für diesen Winter eignet sich da schon eher für den Alltag – Capes sind jetzt wieder total angesagt und bieten eine super Alternative zum normalen Wintermantel. Wer allerdings doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte und auf eine warme Jacke ungern verzichtet, kann Ausschau nach Daunen-oder Steppjacken halten. Sie sind dieses Jahr kaum wegzudenken.

Flauschiger wird’s nicht

Diesen Herbst und Winter haben Kuschelbedürftige einen echten Vorteil: Strick, Plüsch und Samt sind die Trend-Stoffe für die kalte Jahreszeit. Wir dürfen uns auf flauschige Strick-Pullover aus dem sogenannten Bouclé-Garn, freuen, ein Garn, bei dessen Herstellung oft Knoten und Schlingen verwendet werden, und uns in Kleider aus Samt hüllen. Am besten funktionieren die Trends in XXL – Samt am ganzen Körper und auch die Pullis dürfen schön lang sein.

Romantik pur

Ein Lieblingstrend für die kalten Monate sind Rüschen. Mit Rüschen wirkt auch ein cooler Look sofort verspielt und romantisch. Diese Saison findet man sie überall: An Kleidern, Blusen oder sogar an Hosen.
Auch Schleifen und Schluppen können das Outfit versüßen. Die Größe spielt dabei keine Rolle. Als modisches Accessoire zieren sie Mäntel, Pullis und Blusen.

Farbenfrohe Dunkelheit

Etwas widersprüchlich wird es diese Wintersaison bei den Trendfarben. Statt schlichten und einfachen Farben findet man knallbunte Blumen-Prints, meistens auf schwarzem Hintergrund. Pudrige Töne wie Nude sind zwar auch in, aber diesen Herbst und Winter wollen die Fashionistas der tristen Jahreszeit entgegenwirken. Kleidung in Beerentönen, von Brombeere, Heidelbeere bis Himbeere, sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Auch die Farbe Grün in allen Nuancen ist total angesagt.

Wenn wir also bald gemütlich unseren Tee schlürfen, mit der besten Freundin auf der Couch die Kekse verdrücken und spontan Lust auf einen Absacker in der nächstgelegenen Bar bekommen, brauchen wir garantiert keine halbe Ewigkeit mehr, bis wir unser perfektes Winteroutfit gefunden haben.

Vorschau:

Vier Unternehmungstipps für den Frühling

Während der Frühlingsanfang meteorologisch gesehen nun bereits sechs Wochen zurück liegt, lässt das gute Wetter aktuell leider noch auf sich warten. Pünktlich zu Christi Himmelfahrt soll aber auch die Sonne mitspielen und das Thermometer endlich wieder über die 20 Grad-Marke klettern lassen. Face2Face hat für euch vier Unternehmungstipps, damit ihr den Wonnemonat Mai mit seinen vielen Feiertagen auch perfekt nutzen könnt.

1. Die Picknick – und Grillsaison eröffnen: Die ausverkauften Grilltheken, Fächer für Kräuterbutter, Maiskolben und Co. sprechen für sich: Sobald gutes Wetter angekündigt ist, wollen die Leute die Grillsaison eröffnen – und das völlig zurecht! Denn was gibt es Schöneres, als bei dem ersten wärmeren Abend gemeinsam mit Freunden bei einem Bierchen im Garten zusammen zu sitzen und zu grillen. Auch die Einladungen sind meist sehr unkompliziert: Jeder bringt einfach irgendwas mit, dann wird ein bisschen Fleisch und Gemüse auf den Grill geworfen – und fertig ist die Gartenparty! Gleiches gilt auch für ein schönes Picknick im Park: Decke, Essen und Fahrrad schnappen und auf der nächsten Wiese ein kleines Picknick mit Freunden veranstalten –  genau das Richtige nach einem kalten Winter!

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Sorgen nach dem grauen Winter wieder für Farbe: Kirschblüten. (Quelle: Steffen Schubert / pixelio.de)

2. Ein Open-Air Kino besuchen: Um ehrlich zu sein, wird es für diesen Unternehmungstipp wohl anfänglich noch etwas zu frisch sein, doch je weiter es in den Sommer hinein geht desto beliebter sind auch die zahlreichen Open-Air Kinos. Laue Nächte, eingekuschelt in eine Decke und unter freiem Himmel einen tollen Film sehen – ein perfektes frühsommerliches Abendprogramm!

3. Die Blütenpracht bewundern: Wenn man etwas mit dem Frühlingsbeginn verbindet, dann wohl, dass nicht nur die Temperaturen wieder steigen, sondern auch die Blumen- und Pflanzenwelt wieder aus ihrem Winterschlaf erwacht und aus dem tristen Grau der vergangenen Monate eine bunte Blütenpracht wird. Besonders die Mandel- und Kirschbäume lassen ganze Alleen in einem Meer aus rosa und weiß erstrahlen. Dieses Spektakel könnt ihr euch zum Beispiel entlang der Südlichen Weinstraße oder auf dem Kirschblütenfest in Bonn anschauen. Doch auch abseits der bekannteren Gegenden lohnt sich ein Spaziergang mit offenem Auge für die Blütenwelt im Frühling allemal!

4. In einen Freizeitpark gehen: Ein weiterer Spaß, der einem in den kälteren Monaten leider verwehrt bleibt, ist der Besuch eines Freizeitparks. Daher ist nach der langen Winterpause der Frühling genau der richtige Zeitpunkt, mal wieder einen Ausflug in den nächstgelegenen Spaßpark zu unternehmen. Achterbahn fahren, sich in der Geisterbahn gruseln oder sich auch nur an Zuckerwatte und den ängstlichen Blicken der Anderen erfreuen, bevor sie in die Wildwasserbahn steigen – so ein Vergnügungspark macht seinem Namen alle Ehre! Und das Beste: Im Frühling ist es noch nicht so heiß, sodass man auch wirklich den ganzen Tag durchhält und genießen kann.

Neues Jahr, neue Mode – oder doch nicht?

Man sagt ja bekanntlich „alle Jahre wieder“. Soll heißen: Irgendwann kommt jeder Trend wieder in Mode. Ob Schlaghosen aus den 70ern oder Karottenhosen aus den 80er Jahren – alles hat man die letzten Jahre schon mal gesehen. Doch was ist der neue Trend für das Jahr 2016?

Was landet 2016 in eurem Kleiderschrank? Wir haben die aktuellen Trends mal unter die Lupe genommen (Foto: T. Gartner)

Was landet 2016 in eurem Kleiderschrank? Wir haben die aktuellen Trends mal unter die Lupe genommen (Foto: T. Gartner)

Fangen wir von unten an, bei den Schuhen. Letztes Jahr waren weiße Snikers hoch im Kurs. Die Lieblingsmodelle unter ihnen: Stan Smith und Superstar von Adidas. Doch was kommt dieses Jahr? Nike scheint Adidas abzulösen. Der Schuhklassiker für 2016 wird der Cortez von Nike sein. Er kam 1972 das erste Mal auf den Markt. Schauspieler-Ikone Farrah Fawcett, bekannt aus der Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“, war großer Fan von ihnen. Das Original des Modells ist weiß mit einem roten Nike-Haken. Es ist übrigens auch das Modell, in dem Schauspieler Tom Hanks als Forrest Gump im gleichnamigen US-Drama 1994 läuft. Der kultige Schuh wurde im Rahmen der „Holiday“-Kollektion von Nike neu aufgelegt. Untenrum bleibt es im Jahr 2016 also bei weiß, nur die Marke ändert sich.

Und was tragen Frau und Mann im neuen Jahr drunter? Bunte Socken als Hingucker waren 2015 schon in, auch 2016 dürfen sie nicht fehlen. Mit Neonfarben zu einem ansonsten minimalistischen Look und weißen Snikern könnt ihr also nichts falschmachen!

Bleiben wir bei weiß. Wer denkt, weiß im Winter sei zu sommerlich, der hat sich getäuscht. Gerade jetzt in den kalten Wintermonaten sind weiße oder cremefarbene Strickpullis total angesagt. Fotogarfen sichteten Model-Ikone Heidi Klum in solchen Teilen auf den Straßen Amerikas.

Wer Schwarz liebt, muss jetzt stark bleiben, denn: Die Trendfarbe wird durch dunkles Blau ersetzt. Fashion-Bloggerin Leandra Medine trägt gerne Ton-in-Ton-Looks und kombiniert dazu bunte Accessoires. Was früher mal als ein Mode-Tabu galt, wird heute zum Trend. Die Kombination von Schwarz und Blau ist jetzt erlaubt! Auch bei anderen Farben darf wieder experimentiert werden. Color Blocking ist jetzt wieder in. Plakative Streifen in Farben wie Gelb, Lila oder Orange werden zum Trend. Auch Ringelshirts, die 2015 in keinem Kleiderschrank fehlen durften, bleiben ein modisches It-Piece.

Oben angekommen sind wir beim Schmuck, genauer bei den Ohrringen. Falls ihr Creolen in Gold oder Silber habt, dürft ihr sie wieder herauskramen. Der Ohrschmuck aus den 90er Jahren mit mindestens zwei bis drei Zentimetern Durchmesser feiert sein Comeback.

Wer aufgepasst und mitgedacht hat, ist beim nächsten Aussortieren des

Kleiderschranks etwas vorsichtiger, und behält manche Teile lieber noch ein oder zwei Jahre länger. Denn alles kommt irgendwann wieder – auch die heißesten Fashion-Trends der 70er, 80er oder 90er Jahre!

Vorschau: Nächsten Monat geht es um den Fastnachts-Chic: Zu lesen gibt es einen Styleguide für die fünfte Jahreszeit.

Winter Lookbook: Wie wir dieses Jahr der Kälte einheizen

Der Himmel ist wolkenverhangen und der kalte Wind zieht durch die Fensterrahmen. Nach einem Blick hinaus in die Kälte können wir uns für dieses Jahr nun endgültig von unseren Sommer-Favoriten wie Crop-Tops und Co. verabschieden. Mit kuschligen XXL-Mänteln und gestrickten Oversize-Pullovern macht Wintermode jedoch nicht nur Spaß, du wirst auch noch unwahrscheinlich stylisch aussehen und hälst dich dabei wohlig warm.

Zarte Farbpalette:

DIE Winterfarben 2015 bringen Frühlingsgefühle ins winterliche Grau. Pastelltöne wie Rosa und Hellblau verleihen groben Strickmänteln und Jacken einen femininen Touch und zaubern aus einem fahlen Winterteint eine strahlend frische Haut.

Hochwasser olé:

Statt Hochwasser ade, sagen wir Hochwasser olé. Neben den altbekannten Schlaghosen sind legere Stoffhosen im 7/8-Look der Renner dieses Jahres. Mit ausgefallenen Stoffmustern oder Lederoptik lassen sich lange Beine damit besonders betonen.

Wespentaille:

Ob Hose oder Rock, diesen Winter tragen wir unsere Taillen zur Show. Mit Gürteln oder Bändern lassen sie sich noch mehr betonen und zaubern auch bei Frauen mit wenig Kurven eine wunderschöne Silhouette.

Falscher Pelz:

Falsche Felle in den verschiedensten Farben und optimaler Weise oversized sind das It-Peace des Winters. Kombiniert mit schlichten Outfits verleihen sie jedem Look den sofortigen Glamour-Effekt.

Feuer und Flamme:

Ein weiterer Farbentrend dieses Winters ist die Farbe der Liebe: Rot. Je knalliger, desto besser. Ob Blazer, Hose oder Bluse, jedes Kleidungsstück macht sich perfekt in dem feurigen Farbton. Klare Schnitte und Formen lassen die roten Teile besonders elegant aussehen.

Oversized-Mäntel:

Nach Trenchcoat, Steppjacken und Capes rückt nun der Oversized-Mantel in den Mittelpunkt. Besondere Merkmale sind der weite Schnitt und die wadenhohe Länge. So bleibt nicht nur der ganze Körper warm, wir sehen dabei auch noch besonders gut aus.

Bist du noch auf der Suche nach genau diesen Kleidungsstücken, die dir den Winter versüßen? Dann mach dich auf in die nächste Shopping-Mall und das Face2Face Winter Lookbook kannst du gleich als Einkaufsliste mitnehmen.

Vorschau: Bald steht Weihnachten vor der Tür.  Wie ihr eure Liebsten mit modischen Accessoires glücklich machen könnt, lest ihr am Donnerstag, 3. Dezember in der Mode-Rubrik.

Tipps für einen winterfesten Balkon

Der Herbst ist in vollem Gange: Die Blätter verfärben sich, der Wind heult, das Wetter wird unbeständig und es kühlt ab. Sogar der erste Frost ist schon in Sichtweite. Es wird Zeit, sich warm einzupacken und auf den Balkon zu begeben. Denn dieser muss noch winterfest gemacht werden. Wie ihr das ganz einfach schafft, verraten wir euch heute.

Winterfest machen lohnt sich: Damit die Planzen auch nächstes Jahr wieder schön blühen (Foto: Möller)

Winterfest machen lohnt sich: Damit die Planzen auch nächstes Jahr wieder schön blühen (Foto: Möller)

Pflanzen einpacken

Damit sie vor Frost und Kälte geschützt sind, sollten Pflanzenkübel in Folie eingepackt werden. Das gilt vor allem bei Keramiktöpfen, die im Winter schnell springen können. Jedoch sollten diese nicht zu früh ummantelt werden, denn sonst droht Staunässe – der Tod jeder Pflanze. Zudem ist es wichtig, die Pflanzen mithilfe von Holzblöcken oder Ähnlichem einige Zentimeter hochzustellen. Das hat zweierlei Gründe: Zum einen kann sich so der Frost nicht vom Terrassenboden direkt auf die Wurzeln übertragen; Zum anderen ist so das Abflussloch unter dem Kübel besser vor dem Zufrieren geschützt, was ebenfalls gegen die gefährliche Staunässe hilft.

Balkonmöbel schützen

Wenn die Balkonmöbel im Winter draußen stehen, werden sie durch das Wetter stark strapaziert und verlieren meist ihr schönes Aussehen. Deswegen lohnt es sich, die Balkonmöbel frühzeitig zu schützen. Das geht entweder indem man sie in den Keller bringt oder – wenn dort kein Platz ist – sie mithilfe einer festen Plane samt starkem Band einpackt.

Auch an den Wasserhahn denken

Ganz wichtig vor dem ersten Frost ist es auch den Außen-Wasserhahn abzudrehen. Sonst kann das Wasser in der Leitung gefrieren und diese zum Platzen bringen. Auch andere Wasserquellen wie Springbrunnen oder gefüllte Gießkannen sollten geleert werden.

Ein kleiner Tipp zum Abschluss

Wer im Winter das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden will, kann auf seinem Balkon ein Vogelhäuschen aufbauen. Dann hat man den ganzen Winter Spaß an den lustigen Gesellen und hilft diesen zugleich durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

 

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, wie ihr aus bunten Blättern herbstliche Windlichter basteln könnt.

Portugal im Februar, Teil 2: Atlantikluft, noch mehr Fisch und der Klang von Fado

Nazare ist ein am Atlantik gelegener Küstenort. Wir machten uns von Aveiro mit dem Bus dorthin auf. Bekannt ist Nazare vor allem für seine Riesenwellen – viele Orte an der Atlantikküste Portugals sind wahre Surferparadiese. Der erste Eindruck von Nazare wollte nicht so ganz überzeugen – viele Hotels dicht an dicht gebaut. Beim Ausstieg aus dem Bus wussten wir noch nicht, wo wir übernachten würden, hatten aber von einem Hostel gehört. Als wir uns nach dem Weg erkundigten, erklärte uns eine ältere, unglaublich liebenswürdige Frau, deren Haut von Sonne und Meer gegerbt war, auf Portugiesisch (wir sprachen alle kein Wort!) wie wir dorthin kämen. Sie kam gar nicht mehr aus ihrem Redefluss heraus und küsste uns alle vier zum Abschied auf die Backen. Was für eine Begrüßung! Als wir eine Häuserzeile nahe der Strandpromenade entlangschlenderten, winkte uns eine Frau zu, die uns mit unseren riesigen Backpacking-Rucksäcken wohl sofort als Touristen ausgemacht hatte. Sie zeigte uns ein Apartment in einem Hinterhof. Es hatte einen kleinen Balkon, Küche, zwei Schlafzimmer und Wohnzimmer. Der Preis war akzeptabel und wir wollten uns auch nicht länger als eine Nacht in Nazare aufhalten.

Unsere Abendplanung für Nazare – Fisch essen. Der Atlantik lag direkt vor unserer Nase und wir hatten bereits ein Fischrestaurant ins Visier gefasst. Das war bereits gut gefüll. Ein kleines Lokal mit, wen wundert es, Mosaiken an den Wänden. Wir wurden hereingebeten und bekamen erst einmal einen Schnaps serviert. An der Theke Fisch und Meeresfrüchte wo man hinsah. Allerdings taten wir uns bei der Bestellung schwer – doch der überaus nette und attraktive Kellner eilte uns zur Hilfe und verriet uns seine Lieblingsgerichte – er war der Sohn des Inhabers. Hier arbeiteten alle mit – Geschwister, Vater, Mutter. Ein richtiger Familienbetrieb. Wir bestellten zwei gegrillte Fische, Garnelen in Knoblauch, sowie einen Art Reiseintopf mit Meeresfrüchten, der in einem Tongefäß serviert wurde. Das Essen war himmlisch. Doch leider machten sie bei mir und einer Freundin Magenschmerzen bemerkbar während wir diese leckeren Gerichten schlemmten – nein, am Fisch war nichts auszusetzen, um euch zu beruhigen. Das Restaurant empfehle ich jedem weiter. Doch leider schienen unsere Mägen an eine solche Wucht an Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren nicht gewöhnt zu sein. Wir hatten den halben Tag im Bus verbracht und uns die Reise über nicht gerade ausgewogen ernährt. Leider verabschiedeten sich die Magenkrämpfe auch nachts nicht. Doch diesen Teil der Geschichte erspare ich euch lieber. Meinen Geburtstag verbrachte ich traurigerweise im Bett, während meine Freundinnen am nächsten Morgen Nazare erkundeten.

Faszinierender Ausblick auf Lissabon (Foto: Mätzke-Hodzic)

Faszinierender Ausblick auf Lissabon (Foto: Mätzke-Hodzic)

Gegen Mittag machten wir uns nach Lissabon auf. Die Stadt kam uns riesig vor. Am Busbahnhof angekommen, fuhren wir mit der U-Bahn ins Zentrum, wo sich unser Apartment befand, das wir über Airbnb gebucht hatten. Auch durch Lissabon schlängeln sich viele kleine Straßen steile Hänge hoch. In einer solchen Straße war unser Apartment gelegen. Die Lage war perfekt und wir fühlten uns sofort pudelwohl. Nachdem wir Lissabon eingehend erkundet hatten, eine abenteuerliche Bahnfahrt mit der ältesten Straßenbahnlinie, die enge Gassen knarrend bergauf (!) ächzt, nichts für schwache Nerven, erlebt und Kirschschnaps in portugiesischer Manier getrunken hatten – die Kirschkerne werden einfach auf den Boden gespuckt – unternahmen wir einen Tagesausflug  ins nahegelegene Sintra. Dort befinden sich gleich mehrere Unesco-Weltkulturerbe auf quasi einem Fleck – eine alte maurische Festung, Schlösser mit Einflüssen aus unterschiedlichen Epochen und ein großflächig angelegter Park mit einer beeindruckenden Flora und Fauna. (Ich habe das erste Mal einen Korkbaum gesehen!)

A Tasca de Maja - Berauscht von Wein und Fado (Foto: Mätzke-Hodzic)

A Tasca de Maja – Berauscht von Wein und Fado (Foto: Mätzke-Hodzic)

Unseren letzten Abend verbrachten wir ihm alten, maurischen Stadtteil Alfama, dem wir auch tagsüber schon einen Besuch abgestattet hatten. Nachts versprühte dieser Stadtteil einen ganz besonderen Charme. Eine ganze Straße war vom sanften Gitarrenklang und dem melancholischen Fado-Gesang erfüllt.  Fado – die Nationalmusik Portugals entstand vermutlich, als sich portugiesische Seemänner oft monatelang auf See befanden und sowohl die Männer als auch die zurückgelassenen Frauen in Liedern ihre Sehnsucht ausdrückten. A Tasca de Maja ist eine kleine gemütliche Fadobar. Gegründet wurde sich von Maja,  einer gebürtigen Bosnierin, die dort an der Musikakademie studierte, eher zufällig auf Fado aufmerksam wurde, als sie Lieder der populären Sängerin Amalia Rodrigues hörte und sich in die Musik verliebte. In Portugal hat sie bereits beächtliche Bekanntheit erlangt und spricht nebenher auch noch fließend Portugiesisch. Während wir Hauswein tranken und würzige Käsehäppchen naschten, lauschten wir gebannt dem für mich ganz neuen Klang der traditionellen Fado-Lieder. Eine junge Frau zeichnete während des Abends eine Karikatur von mir und meinen Freundinnen – ein Andenken, an diesen schönen Urlaub.

Der Selbstversuch: Was hilft bei rauen Händen?

Schneespaziergänge, Schlittenfahrten und Schneeballschlachten – die winterliche Jahreszeit bietet viele schöne Vorzüge. Allerdings bringt das kalte Wetter auch seine Nachteile mit sich: Zum Beispiel raue Hände. Handcreme allein schützt bei Minustemperaturen nur bedingt vor Austrocknen und Rissen in der Haut. Wie also schütz man seine zarten Hände im Winter?

Im Internet findet man auf vielen Foren das Geheimrezept schlechthin: Ein selbstgemachtes Peeling. Es soll durch seine grobkörnige Eigenschaft abgestorbene Hautschuppen entfernen. Durch den Zusatz von Ölen oder ölreichen Zutaten soll ein samtweiches Hautgefühl erreicht werden. Aber stimmt das auch? Im Selbstversuch testen wir ein Avocado-Zucker-Handpeeling.

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Zucker
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • ½ pürierte Avocado

Anwendung:

Foto

Samtig weiche Hände: Dank des Avocado-Zucker-Peelings (Foto: A. Schwalb)

Die drei Zutaten, mit einer Gabel zu einer gleichmäßigen Masse verrühren, auf den Händen verteilen und sanft einmassieren. Mit lauwarmen Wasser abwaschen. Wie bei jeder Kosmetikanwendung erzielt man das beste Ergebnis, wenn man den Vorgang regelmäßig wiederholt. Bei diesem Peeling empfiehlt sich eine wöchentliche Anwendung.

Ergebnis:

Das Resultat begeistert sofort. Bereits nach einmaliger Anwendung fühlt sich die Haut weich an und sieht viel gesünder aus. Zweiteres liegt am Zitronensaft. Dieser soll Pigmentflecken aufhellen und die Haut klären. Zudem ist die Avocado sehr reich an Ölen und spendet der Haut deshalb viel Feuchtigkeit. Der grobe Zucker rubbelt die Hautschüppchen ab – auch dies macht samtig weiche Hände. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass das Ergebnis recht schnell wieder verblasst. Deshalb reicht eine einmalige Anwendung nicht aus. Auch sollte man seine Hände weiterhin eincremen und wie gewohnt pflegen. Wer also seine tägliche Maniküre betreibt und dieses Peeling zusätzlich anwendet, kann sich auf ein paar weiche und gepflegte Hände freuen – auch im Winter.

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle einen Artikel über Bento: Essbare Kunst für Anfänger.