AirPley! Festival – Sounds am Badesee

Das Wetter meinte es gut mit den Besuchern des AirPley! Festivals am letzten Samstag am Bensheimer Badesee. Trotz weniger Wolken schien den ganzen Tag über die Sonne und es fiel kein einziger Regentropfen. Passend zur tropischen Location war das Motto „Sommer. See. Sand. Sound.“

Sicherheit steht an erster Stelle

Bereits um 11 Uhr begann das Open-Air-Festival. An den Einlasskontrollen wurde äußert sorgfältig darauf geachtet, dass keine gefährlichen Gegenstände auf das Gelände gelangten. Zusätzlich sorgten Securities für die Sicherheit rund um den Badesee.

Erholsam: Das Airpley!-Festival am Bensheimer Badesee (Foto: Teschner)

Erholsam: Das Airpley!-Festival am Bensheimer Badesee (Foto: Teschner)

Ein musikalisches Treffen internationaler und lokaler DJs

Von Deephouse über Techhouse bis hin zu Techno war alles an Musikstilen vertreten. Vor allem die weiblichen DJanes hatten an diesem Tag das Zepter in der Hand: von Bebetta über Hanna Hansen bis hin zu Anna Reusch waren top Stars der elektronischen Musikszene vertreten. Aber auch lokale Größen, wie Niklas Becker, Omnikid und DA FUNK heizten den Festival-Besuchern ordentlich ein.

Entspannung pur am Badesee

Einige Besucher saßen auf Decken rund um die Bühne, alle sahen sie super entspannt aus. Neben gemütlichen Strandkörben, in denen ebenfalls einige Besucher bequem den musikalischen Klängen lauschten, gönnten sich andere in dem sauberen Badesee eine Abkühlung. Besonders der breite Steg lud zum Sitzen ein.

Natürlich kam aber auch die Bewegung nicht zu kurz: Vor der Bühne tanzten die Besucher ausgelassen Und auch ein Volleyball-Feld war nicht weit.

Das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Neben kühlen Getränken stärkten sich die Besucher bei leckeren Feuerwürsten und Pommes für weitere Tanzeinlagen.

Und wem das nicht genug war, der konnte den Chill-Out am See bis 1 Uhr genießen und anschließend an der Afterhour im Club Fantasy-Night teilnehmen.

Zusammengefasst war das AirPley! ein ausgelassenes Open-Air-Festival mit entspannten Sitzmöglichkeiten und guter elektronischer Musik zum kleinen Preis (9,80 Euro im Vorverkauf!). Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Vorschau: Sommerzeit ist festivalzeit – nächste Woche berichten wir vom Stadt.Land.Bass.-Festival.

Im Selbstversuch: Radeln unter Wasser

Heute ist es endlich soweit! Ich werde nämlich einen Aqua-Cycling Kurs ausprobieren. Das ist Fahrradfahren unter Wasser und soll drei mal so effektiv sein, als das Training an Land.

Im Schwimmbad angekommen, begebe ich mich direkt in die Umkleidekabine. Wichtig dabei sind: Badeanzug oder Bikini beziehungsweise Badehose, geschlossene Schuhe. Längere Haare am besten zusammen binden – damit sie beim Radeln nicht nerven. Danach geht’s ab in die Schwimmhalle. Dort steht bereits der Leiter des Kurses mitsamt den restlichen zehn Teilnehmern. „Ohje, sind alle durchtrainiert – ob ich da wohl mithalten kann?“, ist mein erster Gedanke.

Jeder sucht sich ein Rad aus und passt es auf den eigenen Körper an. Pünktlich um 13 Uhr fangen wir auch schon an. Laute, schnelle Pop-Musik, die uns zum Schwitzen animieren soll, schallt durch die Schwimmhalle. Der Geruch von Chlor sticht mir dabei in die Nase. Unser Trainer erklärt uns dabei mit halb kreischender Stimme, dass wir ein paar Warm-ups machen. Dabei radeln wir ein paar Minuten erst langsam, um so in Fahrt zu kommen. Anschließend geben wir Gas. „Immer schön weiter machen und dabei auf die Atmung achten!“, betont er währenddessen.

Ich merke, wie anstrengend es für mich wird. Der Druck des Wassers gegen meine Füße, gegen meine Beine. Es ist nicht mit dem Training an Land und Luft zu vergleichen. Ich muss stärker in die Pedale treten, um vorwärts zukommen. Ich weiß nicht, ob ich die 45 Minuten durchhalte. Ich schaue mich nach rechts und links um, beobachte kurz meine Nachbarn. Sie sind alle konzentriert und scheinen gut voranzukommen. „Anscheinend sind sie länger bei der Sache als ich.“, versuche ich meinen Gewissen zu beruhigen.

Inzwischen sind 20 Minuten vergangen. Um unser Training zu erweitern und es damit zu einem Ganzkörpertraining zu machen, machen wir zusätzliche Übungen mit den Händen und Armen. Dabei spüre ich die Intensität des Trainings. Es ist anstrengend, aber gleichzeitig tut es mir irgendwie gut. Ich habe das Gefühl, als würden meine Oberschenkel sich in jenem Moment straffen. Zumindest fühlt es sich so an.

„Und jetzt meine Damen und Herren werden wir dabei etwas schneller und wieder langsamer radeln. So brechen wir das monotone Training ab und die Fettverbrennung wird dabei angekurbelt.“, erklärt der Trainer. Fettverbrennung – das klingt wie Musik in meinen Ohren. Nach dem schnellen Einsatz, tut das langsame Radeln richtig gut. Ein paar Minuten Entspannung – endlich!

Nun sind ganze 40 Minuten der Zeit um – und ich bin mehr als glücklich, dass wir nun allmählich das Tempo verringern, um uns so abzukühlen. Mein Fazit: Aqua-Biking ist zwar anfangs anstrengend, aber mit regelmäßiger Übung in Kombination mit ausgewogener Ernährung, gewöhnt man sich an das Gerät und spürt den Effekt der schlanken Beine. Wie heißt es so schön? Wer schön sein will, muss leiden.

Vorschau: Nächsten Mittwoch bekommt ihr einige Tipps zum Thema Geschenkideen auf den letzten Drücker. Seid gespannt!

Aqua-Cycling – Durchtreten im Wasser

Im Wasser kann man so einiges machen: plantschen, schwimmen, entspannen. Aber auch Sporttreiben ist möglich. Der Fachbegriff dafür heißt Aqua-Cycling – Radfahren im Wasser. Verrückt oder doch sinnvoll?

Ursprünglich kommt dieser neuer Trendsport aus den USA und Kanada. Vor zirka 20 Jahren trainierten nämlich verletzte Sportler im Wasser um weiterhin in Form zu bleiben. Denn anders als bei Sport an Land, ist das Sporteln im Wasser schonend für die Gelenke. Die Sportler konnten sich so wieder langsam an die Belastung herantasten und mussten nicht komplett auf Bewegung verzichten.

Doch was genau ist Aqua-Cycling?

Aqua-Cycling ist im Prinzip Ausdauertraining, das im Wasser stattfindet. Vor Beginn des Trainings setzen sich die Teilnehmer also auf das speziell angefertigte Unterwasserrad, um so Einstellungen vorzunehmen, damit das Gerät individuell an den Körper angepasst werden kann. Dieses Gerät steht bis zu 1,50 m tief im Wasser. Dabei ragt der Oberkörper des Aqua-Cycling-Sportlers über den Wasserspiegel hinaus, die Beine darunter treten voll durch. Hierbei ist es wichtig auf Wasserschuhe ohne Schnürsenkel zu achten, die einem den notwendigen Halt beim Training geben. Wer auch noch Übungen für Arme, Rücken und Bauch kombiniert, macht aus dem Beintraining ein Ganzkörpertraining. Ein für Aqua-Cycling ausgebildeter Trainer führt den Kurs zu energischer Musik. In einem Kurs sind meist zehn Einheiten jeweils zu 45 min enthalten.

Welchen Vorteil bringt Aqua-Cycling mit sich?

  • Die Fettverbrennung wird immens angekurbelt
  • Man verliert rapide an Gewicht
  • Das Verletzungsrisiko ist gering
  • Die Blutzirkulation wird angeregt, dadurch wird das Bindegewebe gestrafft

Aqua-Cycling ist für jedermann geeignet: für Übergewichtige, Freizeitathleten, Nichtschwimmer und viele mehr. Die Kosten für einen Kurs variieren zwischen 60 bis 80 Euro.

Um also auf die Frage zurückzukommen, ob Aqua-Cycling eine verrückte Idee ist, können wir ganz klar sagen: Verrückt – vielleicht, auf jeden Fall aber eine tolle Sportartfür all diejenigen, die abnehmen und fit bleiben wollen. Denn wer Wassersportarten ausführt, kann in der Regel drei mal so viel an Gewicht verlieren als bei einem Training an Land und das ganz ohne Muskelkater.

Im nächsten Artikel wird unsere Face2Face-Reporterin den Versuch wagen einen Aqua-Cycling Kurs auszutesten.

Vorschau: Am Mittwoch, den 18.11. erfahrt ihr so einige Tipps welche Bücher unbedingt lesenswert sind oder nicht. Freut euch darauf.

Wasserverbrauch in Deutschland – eine Recherche

„Das Wasser, das du nicht trinken kannst, lass fließen“ – dieser schöne Spruch aus Mexiko bedeutet, dass man nicht gierig sein sollte. Das, was man nicht bekommt, kann man eben so anderen gönnen. Wir in Deutschland haben keine Trinkwassernot, im Gegenteil: wir können unser Wasser in Flaschen verpackt oder direkt aus dem Hahn trinken. Welch ein Luxus! Wie hoch jedoch ist unser Trinkwasserverbrauch, und was bedeutet dies für die Umwelt? Eine Recherche.

Im deutschen Wasserverbrauchs-Atlas von 2015 ist der Verbrauch nach Bundesländern aufgezeigt. Es wird in Litern pro Tag pro Kopf gerechnet.

Trinkwaser ist in Deutschland nicht knapp - so wirkt es zumindest. (c) pixelio.de

Trinkwaser ist in Deutschland nicht knapp – so wirkt es zumindest. (c) pixelio.de


Eindeutiger Spitzenreiter im Wasserverbrauch ist das Land Nordrhein-Westfalen mit 135 Litern Verbrauch! Dicht auf dem Fuße folgen Hamburg und Schleswig-Holstein mit jeweils 134 Litern Wasserverbrauch.
Am sparsamsten ist der Osten Deutschlands: Sachsen-Anhalt verbraucht 91 Liter am Tag, Thüringen 89 und Sachsen sogar nur 84.
Wenn man sich diese Art des Verbrauches anschaut, fällt trotz dessen auf: Dies ist eine sehr hohe Summe für einen einzigen Weltbürger, wenn man überlegt, dass momentan 2,1 Millionen Menschen keinen Zugang zum Trinkwasser haben
. Der Weltatlas Haack schreibt zu dieser Problematik: „Die jährliche Zahl der Menschen, die an durch verunreinigtes Trinkwasser ausgelösten Krankheiten sterben, liegt bei etwa 2,2 Millionen. Mehr als 250 Millionen Menschen leiden an derartigen Krankheiten. Die Abwässer von ca. 2,4 Milliarden Menschen gelangen ungeklärt in Oberflächengewässer oder versickern im Boden, in Entwicklungsländern werden etwa 90 % der Abwässer nicht behandelt. Nach UN-Angaben liegt der minimale Wasserbedarf eines Menschen bei 50 Litern am Tag, fünf Liter zum Trinken, zehn für die Nahrungszubereitung und der Rest für die Hygiene. Milliarden Menschen jedoch müssen heute schon mit weniger als zehn Litern am Tag auskommen.“
Dies sind erschreckende Zahlen.
Wofür jedoch nutzen die Deutschen dieses Wasser?
Zum Baden, Duschen und zur Körperpflege werden täglich etwa 36 Liter Wasser verbraucht. 
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. veröffentlichte 2014 folgende Zahlen:
Die Toilettenspülung verbraucht 33 Liter Wasser, das Waschen der Wäsche 14 Liter. Die Reinigung des Hauses, das Putzen des Autos und der Garten verbrauchen 7 Liter Wasser, das Geschirrspülen 5 Liter und das Essen und Trinken insgesamt ebenfalls etwa 5 Liter.
Da für Warmwasser im Schnitt 12 mal mehr Energie benötigt wird als für Beleuchtung, lohnt sich das Wassersparen besonders: Nicht nur der Wasserverbrauch sinkt, sondern auch der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen sinken. 

Am Tag fünf Liter zu trinken ist ein Richtwert, den die wenigsten von uns erreichen. (c) Pixelio.de

Am Tag fünf Liter zu trinken ist ein Richtwert, den die wenigsten von uns erreichen. (c) Pixelio.de


Wir haben daher fünf Tipps für euch vorbereitet, wie ihr selbst täglich Wasser sparen könnt:
1.) Während man Zähne putzt oder sich rasiert, sollte das Wasser abgestellt werden.
2.) Beim Einseifen oder Shampoonieren in der Dusche muss das Wasser ebenfalls nicht laufen!
3.) Das Duschen kann dem Baden immer vorgezogen werden, es verbraucht lediglich einen Bruchteil des Wassers.
4.) Geschirrspüler immer erst komplett füllen vor dem Waschgang. Bei Handwäsche: Das Becken volllaufen lassen, nicht unter laufendem Wasser spülen.
5. Bei Toilettenspülungen: Start- und Stopp-Taste benutzen.


Viel Erfolg wünschen wir euch beim zukünftigen Wassersparen! So schont jeder mit nur ein bisschen Mühe unsere Umwelt.

Vorschau: Am Donnerstag, 18. Juni berichtet Bernd euch von den Top 10 der neuen Spezies 2015.

Testergebnis: Mini-Waschmaschine

Klein und gemütlich ist die Wohnung! Doch durch mangelnde Nutzfläche ist für eine richtige Waschmaschine kein Platz und so ganz möchte man darauf doch nicht verzichten. Der ein oder andere zieht es daher vor, ins Waschsalon zu gehen oder sogar Mutti, wie gewohnt, waschen zu lassen. Auf die Dauer kann dies aber sehr nervig werden und auch das Waschen bei Mutti wird

Praktisch: Mini-Waschmaschine von OneConcept (Foto:Sharifi)

Praktisch: Mini-Waschmaschine von OneConcept (Foto:Sharifi)

unangenehm. Um dem Platzmangel und auch dem Kostenfaktor etwas entgegenzuwirken, bietet sich die Mini-Waschmaschine an.
Welche Erfahrungen die Tipps&Tricks-Redaktion damit gemacht hat, könnt ihr nun selbst lesen:

Auswahl:

Im Internet finden sich zahlreiche Angebote für Mini- bzw. Single-Waschmaschinen, die sich sowohl in Füllmenge der Trommel, Schleudergang und Preis deutlich unterscheiden. Die Preisspanne liegt zwischen 40 und 130€ ,je nach Füllkapazität und Funktionen.

In unserem Bericht wurde eine Mini-Waschmaschine von OneConcept getestet, welche eine Füllkapazität von sechs kg besitzt. Darüber hinaus gibt es eine separate Schleudertrommel, die nicht jede Waschmaschine hat. Der Wasch- und Schleudergang lässt sich manuell bestimmen. Der maximale Durchlauf des Waschens dauert 15 Minuten und das Schleudern fünf Minuten. Die Waschmaschine ist leicht, klein und besitzt zwei Programme: Standard und Fein. Der Gesamtpreis dieser Mini-Waschmaschine liegt bei knappen 90€.

Einfache Handhabung:

Große Trommel: In der sechs kg Wäschetrommel passt jede Menge schmutzige Kleidung rein (Foto:Sharifi)

Groß: In die sechs kg Wäschetrommel passt jede Menge schmutzige Kleidung rein (Foto:Sharifi)

Zunächst Wasser mithilfe der Duschhaube einlassen und Waschmittel beifügen. Zwar wird der mitgelieferte dünne Schlauch für das Wasserfüllen empfohlen, welcher sich aber der Erfahrung nach für die Benutzung nicht rentiert. Danach die dreckige Wäsche hineingeben und je nach Bedarf die Waschzeit einstellen.

Wenn die Wäsche fertig ist, diese etwas auswringen und in die Schleudertrommel geben. Nach maximal fünf Minuten ist dann der Vorgang auch beendet. Nun kann die saubere Wäsche auf zum Trocknen auf die Leine gehängt werden.

Ergebnis:

Die Mini-Waschmaschine wäscht gründlich und schnell. Vieles, wie zum Beispiel die Wasserfüllmenge, Dauer und den Schleudergang, lässt sich selbst festlegen. Darüber hinaus, können auch mehrere Durchgänge gemacht werden. Vor allem ist der Schleudergang positiv zu erwähnen, denn die Wäsche kann teilweise sogar fast trocken aus der Trommel entnommen werden.

Die Mini-Waschmaschine ist platzsparend und lässt sich aufgrund ihres geringen Gewichts auch problemlos verschieben. Außerdem ist sie günstiger als eine richtige Waschmaschine, man hat Einfluss auf den Wasserverbrauch und auch die Wasch- und Schleuderdauer fallen erheblich kürzer aus, weswegen sie auch als sparsam bezeichnet werden kann.

Die Schleuder: Schnell und relativ trocken kann die Wäsche aus ihr entnommen werden  (Foto: Sharifi)

Die Schleudertrommel: Schnell und relativ trocken kann die Wäsche aus ihr entnommen werden (Foto: Sharifi)

Leider wird das Wasser nicht automatisch abgepumpt, daher muss mithilfe des Ablaufschlauchs und der Drain-Funktion das Ablaufen manuell getätigt werden. Je nachdem, wo sich die Waschmaschine befindet, lässt sich die leichte Waschmaschine anheben, damit das Wasser leichter und schneller abfließen kann.

Tipps:

Große Kleidungsstücke oder Handtücher eher einzeln oder nur in geringen Mengen waschen, da sonst die Trommel kaum Leistung erbringen kann. Dies gilt auch für den Schleudergang. Außerdem sollte große und schwere Kleidung möglichst unten liegen, damit sie gut geschleudert werden.

Vorschau: Nächste Woche geht es an dieser Stelle mit der Fingerfood-Reihe weiter.

Einmal Jungbrunnen bitte

Trinken ist wichtig: Wasser hält uns jung (© Michael Grabscheit / pixelio.de)

Trinken ist wichtig: Wasser hält uns jung (© Michael Grabscheit / pixelio.de)

Trinken ist wichtig! Das bekommen wir früh eingetrichtert. Bei jeder Erkältung gibt es literweise Tee, im Sommer läuft die Werbung von trinkenden Menschen nur so über und in guten Restaurants gibt es zum Kaffee ein großes Glas Wasser dazu. In gewisser Weise ist Trinken sogar wichtiger als Essen. Wird verdursten viel schneller, als dass wir verhungern, unsere Zellen dehydrieren, die Haut wird faltig.

Noch als Säugling haben wir einen Wassergehalt von 90%, er sinkt stetig und rapide. Schon als Kind ist er nur noch bei 70%, ein Erwachsener hat noch 65% Wasser im Körper, ein alter Mensch nur noch 60%. Zwei Liter Flüssigkeit sollten pro Tag eigentlich drin sein, doch viele schaffen das nicht. Meine Oma muss man zu jedem kleinen Glas regelrecht zwingen. Kein Wunder, in vielen Köpfen steckt noch der Fokus auf Kaubarem. Als Kind hieß es bei meinen Großeltern immer: erst wird gegessen, danach getrunken. „Sonst ist dein Bauch voll“, sagte meine Oma. So unrecht hatte sie damit nicht. Viele Menschen essen, wenn sie eigentlich durstig sind, eben weil sie schon als Kind gelernt haben, feste Nahrung sei wichtiger.

Ideale Erfrischung: Saftschorle (© Jonathan Keller / pixelio.de)

Ideale Erfrischung: Saftschorle (© Jonathan Keller / pixelio.de)

Tatsache ist, über Säfte und Mineralwasser bekommt der Körper notwendige Nährstoffe genauso gut, eigentlich sogar schneller, als durch feste Nahrung. Darum trinken Diabetiker, wenn ihr Blutzucker stark gesunken ist, etwas Saft, um schnell versorgt zu sein. Ein Glas Wasser vor dem Essen hilft außerdem dem Körper, schneller zu merken, dass er tatsächlich satt ist, und ist darum in jeder Diät einer der ersten Tipps. Essen wir dann weniger, als wir brauchen? Meistens nicht, denn Flüssigkeit wird im Magen auch leichter verdaut. Der Körper würde also einfach nochmal Nachschlag verlangen, wenn er noch hungrig wäre.

Die Einstellung zum Trinken hat sich geändert und ist immer noch schwierig. Im Kindergarten wie zu Hause können wir trinken, wann und oft auch so viel wir wollen. In vielen Kindergärten sind Getränke mit Zuckerzusätzen nicht erlaubt: Ungesüßter Tee, Wasser oder reiner Saft kommt dort auf den Tisch. Zu Hause sind viele nicht immer so konsequent. Limonade, gesüßter Saft oder gar Cola, eben das, was auch die Eltern gerne trinken. Wer greift im heißen Sommer nicht gerne zu einem Glas eisgekühlte Limonade oder Cola mit Eiswürfeln? Ich. Denn ich weiß, dass diese Getränke eigentlich gar keine Getränke sind, zumindest im Sinne von Durstlöscher. Der hohe Zuckergehalt zwingt den Körper dazu, Wasser aus den Zellen ins Blut zu geben, um die Zuckerkonzentration wieder zu verringern. Das führt dazu, dass der Körper Wasser verliert und wir gleich noch viel mehr Durst haben. Ähnliches gilt für Getränke, die zumindest kurzzeitig entwässern, wie bestimmte Teesorten oder Kaffee. Von Alkohol ganz zu schweigen.

Oft sagt mein Mann, wenn ich ihn frage, ob er genug getrunken hat: „Klar, vier Tassen Kaffee“. Dann ist er müde und schlecht gelaunt und versteht nicht, dass es schon gereicht hätte auch etwas Wasser zu trinken, um den Körper bei Laune zu halten. Es gibt immerhin auch Studien, die zeigen, dass Kinder, die auch während des Unterrichts etwas trinken dürfen, (was viele Lehrer aber nicht erlauben) konzentrierter arbeiten. Später scheint uns das wieder klar zu werden. An der Uni treffe ich selten jemanden, der keine Flasche zu trinken in seiner Tasche hat. Einer unserer Freunde hat in seinem Rucksack immer, selbst wenn er zu Besuch kommt, eine Flasche Mineralwasser.

Wahrer Jungbrunnen: Wasser hält die Zellen fit (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Wahrer Jungbrunnen: Wasser hält die Zellen fit (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Trinken ist so eine Sache, die bei vielen einfach nebenher läuft, auf die nicht geachtet wird. Mal trinken wir mehr, mal weniger, manchmal merken wir gar nicht, dass wir kaum Flüssigkeit zu uns genommen haben, an anderen Tagen kommen wir mit leeren Flaschen aus der Uni. Ein bisschen mehr auf unsere Getränke und unser Trinkverhalten zu achten hilft uns aber nicht nur, den Tag fitter zu überstehen. Es stärkt unseren ganzen Körper, hilft gegen Krankheitserreger und nebenbei ist Trinken das beste Mittel, um jung zu bleiben. Ein echter Jungbrunnen also. Wenn wir etwas weniger auf die Gesellschaft und etwas mehr auf unseren Körper hören könnten, würde am Essenstisch das Trinken im Mittelpunkt stehen, es wäre selbstverständlich in der Schule, in Prüfungen oder auf der Arbeit jederzeit etwas trinken zu können und Flüssigkeiten, die mehr Zucker haben, als unser Körper vertragen kann, hätten ein Warnzeichen auf dem Etikett. Denkt mal bei eurem nächsten Getränk daran. Und Prost.

Vorschau: Sascha erzählt euch nächste Woche, warum er ein notorischer Kantinenverweigerer ist.

Tipps zur Pflege von Orchideen

Orchideen – auch Orchidaceae genannt – gehören mit bis zu 30.000 Arten zu den größten Pflanzenfamilien. Die anmutige Pflanze hat in ihrer bisherigen Kulturgeschichte einige Verwendungen gefunden, zum Beispiel als Aphrodisiakum, Heilmittel, Dekoration oder auch im Aberglauben. Demnach lässt sich die Kulturgeschichte der Orchidee bis zu 5000 v. Chr. zurückverfolgen. Aufgrund ihrer Schönheit wird die Orchidee auch als „Königin der Blumen“ angesehen. In der chinesischen Gartenkunst symbolisiert sie Liebe, Schönheit oder auch ein junges Mädchen.

Wunderschön: Die Blüten der Orchidee (Foto: Sharifi)

Wunderschön: Die Blüten der Orchidee (Foto: Sharifi)

Einige wenige Orchideenarten werden auch als Nutzpflanze gebraucht wie zum Beispiel für die Gewinnung von Gewürzvanille, Aromatisierung für Tee und als Duftmittel für Parfüm und Tabak. Damit ihre Schönheit dauerhaft erhalten bleibt, hat Face2Face die wichtigsten Pflegetipps zusammengefasst:

1. Während die Mehrheit aller Pflanzen viel Wasser benötigt und demnach häufig gegossen werden müssen, gilt bei der Orchidee die Faustregel: Weniger ist mehr!
Da diese Pflanzenart tropisches Klima gewohnt ist, genügt es ihr in ein oder zwei Wochen einmal gegossen zu werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich kein überschüssiges Wasser im Topf befindet. Vorsicht: Zu viel Wasser lässt die Wurzeln verfaulen und die Pflanze verstirbt.

Knospen: Neue Knospen erfreuen jeden Pflanzenhalter (Foto: Sharifi)

Knospen: Neue Knospen erfreuen jeden Pflanzenhalter (Foto: Sharifi)

2. Der bestgeeignete Ort für Orchideen ist die Fensterbank einer Ost- oder Nordwestseite. Zwar soll es hell sein, aber die Pflanze nicht einer direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Wenn sich dies nicht vermeiden lässt, dann sollte mindestens eine Gardine als Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung gegeben sein.

3. Die tropische Pflanze reagiert auf große Temperaturschwankungen negativ, ebenso auf Zugluft – da sie sehr sensibel und tropisches Klima gewohnt ist.

4. Nach einer gewissen Zeit können sich Luftwurzeln bilden, diese sollten keinesfalls abgeschnitten werden, denn auch diese Orchideenwurzeln sind sehr empfindlich. Aus ästhetischen Gründen kann die Luftwurzeln in den Topf gedrängt werden.

5. Nicht mehr als einmal pro Monat düngen mit speziellem Orchideendünger.

6. Verfaulte Wurzeln am besten wegschneiden. Dabei sollte beachtet werden, dass abgestorbene Pflanzenteile wie gelbe Blätter keinesfalls abgeschnitten werden. Stattdessen diese vorsichtig herausziehen oder darauf warten, bis die gelben Blätter selbstständig abfallen.

Persönlicher Rat:
Die Orchideen eignen sich hervorragen für Menschen, die das Gießen von Blumen gerne vergessen.

Vorschau: Nächste Woche geht es hier um das Last-Minute-Faschingskostüme und wie ihr diese selbst kreieren könnt.

„Bist du mein Typ?“ – Beuteschemata im Alltag

„Bist du mein Typ?“. Ein einfacher Fragesatz, der an der Innentür einer Damentoilette meiner Universität prangt. Er gehört zu einem Plakat, das für die Untersuchung unserer Gewebemerkmale – eine sogenannte Typisierung – wirbt. Wer sich typisieren lässt, wird automatisch Teil einer weltweit verfügbaren Spenderkartei und somit auch eventueller Lebensretter für einen Blutkrebspatienten.

Die an sich nicht verkehrte, wenn auch zweifelsohne an fragwürdiger Stelle angebrachte Werbemaßnahme – schließlich möchte ich mich nach dem Klo eigentlich lieber entspannt, als an Krebskrankheiten erinnert fühlen – brachte mich jedoch unweigerlich auch auf einen anderen Gedanken: Ist die Frage nach einem bestimmten Typ, ob nun auf Stammzellen oder Menschen angewandt, nicht ohnehin allgegenwärtig? Entscheidet die Frage nicht a priori, welchen Typ wir an unserer Seite haben?

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Typisch: Schubladendenken, das unseren Alltag durchzieht. (Foto: Perlowa)

Mich selbst ertappe ich ständig beim Nachdenken und Sprechen über „meinen Typ“. Er ist rothaarig, groß und sommersprossig – kurzum: typisch britisch. Das brachte mich nicht nur früh dazu, Bilder von Prinz Harry aus Frauenzeitschriften auszuschneiden und einen Fanclub für Ron Weasley aus Harry Potter zu gründen – immerhin hatte der drei Mitglieder! – sondern auch zu vorschneller Oberflächlichkeit. Rote Haare sind sexy. Andersfarbige (Haare) schlicht nicht mein Typ. Liest sich schwarz auf weiß beinahe wie eine rassistische Aussage; unfair gegenüber potentiellen Kandidaten, deren blond-brünette oder ebenfalls orange Eltern nicht zufällig einen Rotschopf hervorbrachten, ist es ganz obendrein auch noch.

Außerdem kann ja nicht jeder, der rote Haare hat, auch ausschließlich wegen seines Phänotyps ein Schönling sein. Ganz zu schweigen von der Grundannahme, dass jeder Kobold auch zugleich ein toller Mensch ist. Ich bin natürlich schon mit „Redheads“ ausgegangen, manche von ihnen waren sogar groß und hatten zu allem Überfluss tatsächlich auch noch Sommersprossen im Gesicht und am Körper. Langfristig zum Erfolg geführt hat das weder mich noch meine Typen. Auch wenn ich ganz offensichtlich ebenfalls in ihr Beuteschema gepasst haben muss – oder? Woher kann ich schon wissen, ob einer dieser zeitweiligen Abschnittsgefährten nicht möglicherweise eine Art ästhetischen Kompromiss eingegangen ist und es daher ausnahmsweise einer Brünetten mit Locken anstatt der sonst präferierten Blonden Kurzhaarigen gestattete, ihm ins Netz zu gehen?

Und da haben wir es scheinbar: Wenn Fische auf See einem Angler ins Netz gehen, dann geschieht das zufällig. Sie werfen ihren Köder aus und hoffen, dass überhaupt ein Fisch anbeißt. Und auch, wenn sie heimlich auf den waschechten Regenbogenfisch mit seinen schimmernden Schuppen hoffen, ist und bleibt der – anders als im Kinderbuch – auf dem Wasser leider eine Seltenheit. Selbstverständlich bedeutet das – um uns wieder von hohen Gewässern zu distanzieren und den menschlichen Selektionskategorien anzunähern – noch lange nicht, dass alle Männer und Frauen sich verzweifelt auf alles und jeden einlassen, der ihnen gerade vor die Flinte läuft. Vielmehr bedeutet das in den meisten Fällen eine gewisse Flexibilität, die glücklicherweise nicht zuletzt der Persönlichkeit zu verdanken ist. Denn die sollte doch gegenüber optischen Idealbildern immer noch im Vordergrund stehen und über die Frage entscheiden, ob du mein Typ bist oder nicht.

Vorschau: Und es geht schön weiter – mit Kolumnist Sascha und seinen Gedanken zum heutigen Jugend-und Schönheitswahn.

Der Wert des Wassers

 

Tee trinken. Ohne Wasser nicht möglich (Foto: Obermann)

Morgens, bevor der Tag richtig angefangen hat, brauche ich viel Wasser. Der erste Toilettengang, Hände waschen, Zähne putzen, vielleicht duschen, schließlich Tee kochenund die Spülmaschine einräumen. Und das alles, bevor ich meinen Sohn zum Kindergarten und mich selbst zur Uni bringen kann. Ohne Wasser hätte ich echt ein Problem. Problematisch wird es auch, wenn mein Wasser plötzlich zur Marktware wird.

Der Plan der Wasserprivatisierung hat einen Sturm der Empörung entfesselt. Dutzende Petitionen wettern dagegen, Medien berichten kritisch wie schon lange nicht mehr, und doch scheint die Idee bei vielen noch nicht angekommen zu sein. Unser Wasser könnte bald die Ware sein, deren Preise hart verhandelt werden. Bei jedem Tropfen aus dem Hahn müssen wir uns dann überlegen, wie viel er kostet. Wasser sparen ist ja schön und gut, aber wenn manche sich die Dusche nicht mehr leisten können, wo kommen wir dann hin? Mal abgesehen von dem Glas Trinkwasser aus dem Hahn.

Teures Gut? Unser Trinkwasser (©Sara Hegewald / pixelio.de)

Die ganze Idee kommt aus Brüssel. Dank einer neuen EU-Richtlinie, sollen Kommunen in speziellen Fällen zur europaweiten Ausschreibung ihrer Wasserversorgung gezwungen werden können. Was aus der Eurokrise zur Geldeinsparung in den Kommunen entstanden ist, kann aber ganz schön nach hinten los gehen. Die online Petitions-Organisation Campact berichtet, dass sich in Portugal in Folge der Wasserprivatisierung in einigen Regionen der Wasserpreis vervierfacht hat. Kein schöner Effekt. Denn was wir mit den steigenden Strom- und Energiepreisen schon lange erleben, kann auch mit Wasser in Zukunft zu unserer Realität gehören.

Allein die Vorstellung reicht, um viele Menschen wütend zu machen. Nicht nur bei Campact läuft eine Petition. Auch die Organisation right2water sammelt Unterschriften gegen die Wasserprivatisierung. Bei der Gewerkschaft Verdi kann man sogar für das europaweite Bürgerbegehren unterzeichnen. Und der erste Erfolg zeichnet sich ab. Laut ARD protestieren mittlerweile über 1,3 Millionen Europäer. Ob sie Erfolg damit haben, bleibt abzuwarten. Denn gleichzeitig meldet der Fernsehsender, dass die Bundesregierung die Pläne aus Brüssel auch weiterhin richtig fände. Soviel also zur Demokratie. Das Volk sagt nein, die Regierung trotzdem ja. Ein trauriges Bild und eine enttäuschende Erkenntnis über unsere Regierung.

Wie die Geschichte endet, steht noch nicht fest. Das Bürgerbegehren hat zwar sogar in Brüssel Eindruck gemacht, doch weiterhin zählt jede Stimme, um der drohenden Wasserprivatisierung entgegen zu wirken. Denkt doch beim nächsten Toilettengang, beim nächsten Tee oder Kaffee, beim Geschirr und Wäsche waschen mal daran, wie es wäre, wenn Konzerne mit dem Wasserpreis spielen und ihn nach oben treiben könnten. Eine Szenerie, die mich wirklich ängstigt.

Vorschau: Nächste Woche schreibt Alexandra von ihrem Leben in einer WG.


Hoffnung für die Zukunft der Menschheit- Neue Erfindungen der Wissenschaft

Die Welt muss sich momentan vielen schlimmen Dingen entgegenstellen: Erderwärmung, Umweltverschmutzung und Luftverpestung. Überbevölkerung, Wasser- und Nahrungsmangel sind die Probleme, die in der Zukunft auf uns zukommen werden. Gesundheitliche Probleme plagen immer mehr Menschen und Krankheiten, wie Krebs und Alzheimer, sind immer mehr auf dem Vormarsch. Täglich hört man in den Medien, wie schlimm es um uns bestellt ist. Gibt es denn keine guten Nachrichten? Doch! Wissenschaftler forschen unaufhörlich an neuen Technologien und Verfahren, um die Welt zu verbessern.

Ein an Elektroden zugeführter Wasserstoff reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft. Es entsteht Energie und Wasser. Das ist das Prinzip einer Brennstoffzelle. Schon seit Langem wird versucht Motoren mit Wasserstoff zu befüllen, um nicht mehr auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Abgase würden dadurch ebenfalls nicht entstehen. Doch einige technische Schwierigkeiten verhindern den Siegesmarsch der Brennstoffzelle. Professor Zhang bei Virginia Tech hat nun einen weiteren Schritt getan. Er erfand ein Verfahren, indem er aus Xylose, dem einfachsten Zucker in einer Pflanze, Wasserstoff herstellen kann. Die bisherigen Verfahren Wasserstoff zu produzieren waren teuer und produzierten Treibhausgase. Dank dieser neuen Erfindung ist es nun möglich auf einfachste Weise Wasserstoff zu produzieren, sodass dem Biotreibstoff der Zukunft dort nichts mehr im Wege steht.

Genial: Professor Darren Sun mit seinem Patent (Foto: Pressefoto der Nanyang Technological University)

Titaniumdioxid- Nanofasern, das ist das Wundermittel von Professor Darren Sun. Es kann als flexible Solarzelle eingesetzt werden und die Lebensspanne einer Lithium Batterie verlängern. Als Membran hergestellt kann es der Wasserfiltrierung nutzen und Wasser entsalzen, Wasserstoff herstellen, Energie erzeugen und sogar sauberes Wasser produzieren. All das kann nur ein Werkstoff? Ja. Professor Sun konnte nach fünf Jahren Forschung Titaniumdioxid Kristalle umwandeln und Nanofasern herstellen. Dieses revolutionäre Material ließ er sich schnell patentieren.

Das billige und leicht produzierbare Material hat das Potential zwei der größten Probleme der wachsenden Bevölkerung zu lösen: billige erneuerbare Energie und der Vorrat an Trinkwasser. Als Fotokatalysator, produziert das Titaniumdioxid mithilfe von Sonnenlicht aus Abwasser Wasserstoff und Sauerstoff und reinigt dabei noch das Wasser. Dieser Effekt war nur von Platinum bekannt, welches aber selten und teuer ist.

Die Membran wirkt ebenfalls antibakteriell und kann sogar als Bandage benutzt werden, die Bakterien abhält, vor Infektionen schützt, dabei Sauerstoff an die Wunde kommen lässt und somit zur Wundheilung beiträgt.

Der nächste Schritt ist nur noch die Kommerzialisierung. Wenn erst mal eine Starterfirma dieses Material in großen Mengen herstellt, könnte sie unsere Welt revolutionieren.

 Vorschau: Nächste Woche geht es um Artenschutz.