Rohkost und Fitness – „FitnRaw“ im Selbstversuch

Fit werden mit Rohkost – geht das überhaupt? Sabine aus Remscheid, Gewinnerin des FitnRaw-Gewinnspiels, hat das für uns getestet. Vier Wochen lang „kochte“ und trainierte sich die 33-jährige Mediengestalterin durch das Fitness- und Ernährungsprogramm „FitnRaw“. Ihr unabhängiges Fazit – nur auf Face2Face.

Gesünder und ausgeglichener dank Rohkost?

Viermal die Woche mache ich Kraftsport – beim Fitness-Teil des Online-Kurses sehe ich also keine größeren Probleme auf mich zu kommen. Bauchschmerzen bereitet mir dagegen der Ernährungs-Part: Ich esse zwar bereits rein pflanzlich, aber komplett auf Rohkost umzustellen, wird sicher eine Herausforderung. Wieso ich „FitnRaw“ trotzdem unbedingt ausprobieren will?
Ich denke, dass ich mit dem richtigen Wissen über Rohkost noch einiges mehr an sportlicher Leistung und gesundheitlichem Wohlbefinden erreichen kann. Außerdem verspreche ich mir eine gesündere und ausgeglichenere Darmflora. Mal schauen, was sich innerhalb der kommenden vier Wochen tut!

Woche 1: Nicht zu streng mit sich sein

Kommt gut an: Rohkost-Pizza (Foto: Sabine)

Kommt gut an: Rohkost-Pizza (Foto: Sabine)

Mit einem Morgenritual in den Tag starten – das gefällt mir gleich zu Anfang richtig gut und lässt sich auch super in den Alltag integrieren. Bei den anderen Übungen fehlt es mir noch ein bisschen an Balance und Beweglichkeit, aber das kommt hoffentlich noch!
Eine Aufgabe der ersten Woche besteht darin, Rezepte für leckere Rohkost-Mahlzeiten zu suchen und sie dann auszuprobieren – das macht richtig Spaß. Weniger Spaß hatte ich dabei, meinem Partner warmes Essen vorzubereiten, während ich nur etwas Kaltes bekommen habe.
Der Appetit auf etwas Warmes war leider da – auch wenn alles, vor allem die grünen Smoothies, sehr lecker war. Außerdem hatte ich mit Verdauungsproblemen zu kämpfen und war zeitlich damit überfordert, meine Rohkosternährung richtig zu planen. Die erste Woche hat mich definitiv gelehrt, dass aller Anfang schwer ist. Aber ich habe auch gelernt, dass man nicht zu streng mit sich selbst sein darf, wenn etwas mal nicht so klappt. Also mache ich einfach weiter!

Woche 2: Altes loslassen und Platz für Neues schaffen

Die Rohkostpizza war ein Gedicht! Mein Partner war sogar neidisch, sodass ich am Wochenende nochmal eine zubereiten durfte. Neben Essen und Sport ging es die Woche auch ans Mindset: Bei einer Selbstdiagnose sollte ich unter anderem negative „Ich bin“-Aussagen treffen. Das ist mir eher schwergefallen, weil ich mich doch als sehr positiven Menschen bezeichnen würde.
Das Zubereiten der Speisen hat dagegen wieder sehr viel Spaß gemacht und ich bin wirklich überrascht, wie schnell man neue Gewohnheiten in seinen Alltag einbringen kann, wenn der Wille stark genug ist.
Ich fühle mich diese Woche viel besser als in der ersten. Die Verdauungsprobleme haben sich gelegt und ich spüre insgesamt eine Verbesserung.

Woche 3: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Grüne Smoothie-Bowls: Richtig lecker, findet Sabine (Foto: Sabine)

Grüne Smoothie-Bowls: Richtig lecker, findet Sabine (Foto: Sabine)

Ich fühle mich super! In dieser Woche habe ich mich sehr mit Gewohnheiten und Veränderungen beschäftigt. Jeden Tag Liegestützen machen, das Handy auch mal auslassen oder den Schrank ausmisten – alles vermeintliche Kleinigkeiten, die aber doch richtig guttun.
Der sportliche Part hat mir die Woche auch sehr gut gefallen: Das leichte Beintraining ist super für zu Hause oder wenn man mal unterwegs ist, nicht so viel Zeit hat, sich aber trotzdem bewegen möchte. Insgesamt komme ich mit den Übungen gut zurecht, obwohl mir manchmal etwas die Puste fehlt. Da merke ich dann, dass Ausdauertraining auch wichtig ist.
Beim Essen bin ich zwiegespalten: Kürbissuppe schmeckt mir warm und mit Kokosmilch einfach besser als in der Rohkostversion. Dagegen waren die Zucchini-Karotten-Zoodles mit Tomatensauce und Hefeflocken richtig lecker.
Ich finde es toll, dass ich immer weiter an mir arbeiten kann, wenn ich nur erstmal die Blockaden in meinem Kopf löse.

Woche 4: Sonnengruß und Wirsing-Chips

Ich habe eine neue Lieblingsübung: Den Sonnengruß! Dabei kommt der Kreislauf in Schwung und der ganzen Körper wird gedehnt. Man kann die Übung auch einfach zwischendurch mal machen, wenn man sich gerade abgeschlagen oder müde fühlt, einem kalt ist und man sich etwas aufwärmen will. Perfekte Übung – Daumen hoch! Außerdem habe ich festgestellt, wie entspannend ein kleines Workout am Abend sein kann.
Essenstechnisch waren die marinierten Wirsing-Chips aus dem Dörrautomaten eine echte Offenbarung für mich: einfach eine super-leckere Knabberei für zwischendurch.

Fitter, frischer, wacher

Alltagstauglich: Sport im eigenen Wohnzimmer (Foto: Sabine)

Alltagstauglich: Sport im eigenen Wohnzimmer (Foto: Sabine)

Mein Fazit nach vier Wochen „FitnRaw“: Zu 100% Rohkost kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre mir auf Dauer zu anstrengend. Vor allem das Essengehen mit Freunden und das spontane Eis in der Sonne oder Popcorn im Kino haben mir gefehlt.
Auf jeden Fall werde ich aber mehr Rohkost oder auch komplette Rohkosttage in meinen Alltag integrieren. Damit fühle ich mich einfach viel fitter, frischer und wacher.
„FitnRaw“ ist ein gutes Einsteigerprogramm: Nelly gibt einen spannenden Einblick in Sachen Rohkosternährung und Kay motiviert zum Sport und zu Veränderungen im gesamten Lebensstil.
Etwas gefehlt haben mir Angaben zu Kalorien, Nährstoffen und Vitaminen, damit ich auch weiß, wie viel von welchen Lebensmitteln ich zu mir nehmen sollte.
Was ich auf jeden Fall beibehalten werde, ist das Morgenritual, damit ich immer gut in den Tag starten kann, und die Motivation, etwas zu ändern, wenn ich es wirklich will.

Gewinnspiel: Fit werden und rohköstlich essen mit „FitnRaw“

Von Daniel Aminatis „Mach dich krass“ bis zu Sophia Thiels „Strong & Sexy“ – Fitness- und Ernährungsprogramme gibt es viele.
Die Face2Face-Redaktion möchte euch aber ein ganz besonderes Programm vorstellen – und nicht nur das: Mit etwas Glück könnt ihr eines von insgesamt zehn Modulen kostenlos testen.

„FitnRaw“ – worum geht´s eigentlich?

Mit Rohkost und Sport wollen sie den Teilnehmern ihres Online-Kurses „FitnRaw“ zu einem neuen, selbstbewussten ICH verhelfen – Nelly Reinle-Carayon und Kay Fitzgibbons sind Expertinnen auf ihrem Gebiet. Nelly ist ausgebildete Ernährungs-, Lebens- und Gesundheitsberaterin, betreibt das vegane RohKöstlich BistRoh® in Speyer und bietet als Leiterin der Rohkost-Schule kulinaRoh® unter anderem einen einjährigen Weiterbildungskurs „Fachberater für Rohkosternährung (IHK)“ an. Kay ist Fitnesstrainerin, Massagetherapeutin und Motivationscoach. Die Leiterin des Fitnessstudios KANKUNAfit weiß, wie man den inneren Schweinehund besiegt.
Gemeinsam haben die beiden Speyrerinnen 10 Module, 33 Arbeitsskripte, 44 Videoanleitungen und 55 Rezept- und Trainingsvideos erarbeitet. Weitere Infos zum Online-Kurs findet ihr auf Facebook und auf der Website.

Fit und gesund dank Rohkost-Ernährung und Sport - das verspricht der Online-Kurs "FitnRaw" (Foto: FitnRaw)

Fit und gesund dank Rohkost-Ernährung und Sport – das verspricht der Online-Kurs „FitnRaw“ von Nelly und Kay (Foto: FitnRaw)

Mittrainieren, -kochen und -essen – das Gewinnspiel

Face2Face verlost exklusiv die Teilnahme am ersten Modul von „FitnRaw“ im Wert von etwa 50 Euro. Dabei lernt der Gewinner bei Kay unter anderem, wie er alte Gewohnheiten hinter sich lassen und dafür neue Gewohnheiten in seinen Alltag integrieren kann. Nelly erklärt im ersten Modul alle wichtigen Grundlagen zum Thema Rohkost. Außerdem könnt ihr mithilfe eines Drei-Tage-Plans herausfinden, ob Rohkost überhaupt eine Alternative für euch ist.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel tun müsst: Schreibt bis einschließlich Donnerstag, 31. August 2017, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „FitnRaw“. In der Mail sollte euer Vor- und Nachname enthalten sein. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Montag, 4. September 2017 via Mail.
Der glückliche Gewinner berichtet dann im Oktober auf Face2Face über seine Erfahrungen mit „FitnRaw“ – dabei wird er natürlich von der Redaktion unterstützt. Wir drücken die Daumen!

 

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel
(1) Das Gewinnspiel wird vom Online-Magazin Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme
(1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier und im Folgenden schließt die männliche Form die weibliche ein. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen bzw. den Namen des möglichen Gewinners hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden. (5) Mit seiner E-Mail erklärt sich der Teilnehmer bereit in Absprache mit der Face2Face-Redaktion einen Artikel über seine Erfahrungen mit dem „FitnRaw“-Programm zu schreiben, sodass dieser im Oktober auf www.face2face-magazin.de publiziert werden kann.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel
(1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich das Online-Magazin Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung
(1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per E-Mail über ihren Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das die Teilnahme an Modul 1 von „FitnRaw“ durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz
(1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes ihr Name öffentlich bekannt gegeben wird, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle eingesandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges
(1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Jung geblieben, alt geworden – Interview mit Sky Du Mont zu „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz“

Denkmalschutz? Sky Du Monts neues Buch (Foto mit freundlicher Genehmigung von K&V Events)

Denkmalschutz? Sky Du Monts neues Buch (Foto mit freundlicher Genehmigung von K&V Events)

Er hat in den letzten 46 Jahren bei weit mehr als 100 deutschen Fernsehproduktionen teilgenommen, dabei kaum ein Genre ausgelassen und ist auch international ein bekanntes Gesicht. Sky Du Mont ist aus der deutschen Film- und Fernsehwelt einfach nicht wegzudenken. Seit 2004 ist der in Buenos Aires geborene Schauspieler auch Schriftsteller. Nun ist bei Bastei Lübbe sein neues Buch „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz“ erschienen und Sky Du Mont tourt mit einem Bühnenprogramm zum humoristischen Blick aufs Älterwerden durch Deutschland. Dabei kommt er am 16.10 auch nach Aschaffenburg. Bei Face2Face verrät er exklusiv im Interview was er am Älterwerden mag und wie er mit der modernen Technik zurechtkommt.

Face2Face: Herr Du Mont, Sie sind ein mehrfach ausgezeichneter Schauspieler für Film und Fernsehen, seit 2004 veröffentlichen Sie außerdem die unterschiedlichsten Bücher. Nun touren Sie mit Ihrem neuesten Buch „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz“ durch Deutschland. Was können Sie eigentlich nicht?
Sky Du Mont: Oh, ich kenn sehr viel nicht. Z.B. meine Kinder soweit zu erziehen, dass sie ihre Zimmer aufräumen.

Face2Face: „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz“ spielt auf das Alter allgemein an. Sie wurden 1947 geboren und sind seit 1969 Schauspieler. Sehen Sie sich als alten „Hasen“?
Sky Du Mont: Wenn Sie die Erfahrung mit „alten Hasen“ meinen, ja!

Face2Face: Unsere Gesellschaft wird immer älter, gleichzeitig entwickeln sich Wissenschaft und Technik rasant. Mobile Geräte, das Internet als Leitmedium, virtuelle Vernetzung. Wie finde sie sich in dieser digitalen Welt zurecht und sehen Sie in ihr Vor- oder eher Nachteile?
Sky Du Mont: Ich liebe die digitale Welt und nutze sie ständig. Ich beherrsche meinen PC, mein Handy etc. Einen Nachteil sehe ich nicht. Die Menschen die von sich zu viel preisgeben (Soziale Medien) sind selber schuld. Ich bin nicht auf Facebook usw. Dieses extreme Mitteilungsbedürfnis geht mir ab…

Der Mensch zählt

Face2Face: Wir gruppieren Menschen aufgrund ihrer Lebensjahre in jung und alt, benennen „Senioren“ wie „Jugendliche“ als solche. Ist diese Verallgemeinerung nicht diskriminierend?
Sky Du Mont: Absolut! Ich gebe Ihnen Recht. Ich kenne 50-jährige die „alt“ sind und 70-jährige die jung geblieben sind. Es ist der Mensch an sich der zählt und nicht die Zahl der Jahre!

Face2Face: Sie sind ein aktiver Mensch, stehen in der Öffentlichkeit, haben Familie. Glauben Sie, dass unser „Alter“ von Lebensjahren abhängt oder von unserem Lebensinhalt?
Sky Du Mont: Ja, zu einem gewissen Maße, aber auch von den Genen, vom Beruf und vieles mehr.

Face2Face: Hand aufs Herz: Ich bin noch keine 30 und merke bereits, was ich heute nicht mehr kann, vor 10 Jahren aber schon. Wo macht sich bei Ihnen das Alter bemerkbar?
Sky Du Mont: Nun, mir ist klar, dass ich nicht mehr deutscher Tennismeister werden kann. Man erkennt seine Grenzen – dafür machen sich andere Fähigkeiten auf. Geduld, Humor etc. Ich blicke mit mehr Verständnis auf viele Dinge und das macht mich ruhiger und ausgeglichener.

Face2Face: ‚Man ist so alt, wie man sich fühlt‘. Wie alt fühlen Sie sich und wie halten sie sich jung?
Sky Du Mont: Unterschiedlich. Manchmal fühle ich mich wie 30, manchmal wie 150. Ich habe eine junge Familie – das hält jung.

Das Gute am Altern

Face2Face: Jugend ist energiereich und fit, aber auch naiv und unerfahren. Welche Erkenntnisse ihres Lebens wollen Sie nicht missen?
Sky Du Mont: Man verletzt Menschen und braucht sich nicht wundern, wenn man auch verletzt wird. Und man kann Menschen nicht ändern – eine ganz wichtige Erfahrung. Den Fehler machen so viele in ihren Beziehungen.

Face2Face: Jedes Lebensalter hat seine Nachteile. Aber auch Vorteile! Was mögen Sie am Alter(n)?
Sky Du Mont: Ich bin ruhiger geworden. Ich brauche mich nicht zu beweisen.

Schauspieler und Autor: Multitalent Sky Du Mont (Foto mit freundlicher Genehmigung von K&V Events)

Schauspieler und Autor: Multitalent Sky Du Mont (Foto mit freundlicher Genehmigung von K&V Events)

Face2Face: „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz“ ist ihr neues Buch. Wie kamen Sie auf die Idee zum Buch?
Sky Du Mont: Es ist die Fortsetzung von dem Buch davor „Fullhouse“.

Face2Face: Schreiben ist etwas anderes, als auf der Bühne zu stehen. Wie wirkt sich der direkte Kontakt zum Publikum auf ihr Programm aus?
Sky Du Mont: Wunderbar! Die Menschen lachen und sind fröhlich und darauf bin ich stolz.

Face2Face: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß beim Leben, Jungbleiben und Altwerden.

Gewinnspiel

Am 16.10. tritt Sky Du Mont in einer interaktiven Lesung mit „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz“ zum 25-jährigen Jubiläum der Stadthalle am Schloss in Aschaffenburg auf. 2×2 Karten könnt ihr jetzt exklusiv bei Face2Face gewinnen. Termine zur Buchvorstellung gibt es beim Verlag.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis Dienstag, den 11. Oktober 2016, 23:59 Uhr eine E-Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de und verratet uns, warum ihr gerne zu Sky Du Monts Auftritt möchtet. In der Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname sowie eine gültige Adresse für den Versand. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Onlinezeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Freiheit auf Solopfaden – Benjamin Boyce im Interview

Benjamin Boyce war in den 1990er Jahren Mitglied der niederländisch-englischen Boygroup Caught in the Act, die sich 1998 trennte. Wie Face2Face berichtete, feierten Caught in the Act an Silvester 2015 ihren Neubeginn, allerdings ohne Benjamin. Er widmet sich ganz seinen Soloprojekten und ist erfolgreich auf seiner „One man, one mission“-Tour unterwegs. Am Freitag, den 30. September, hat Benjamin, der sich mittlerweile in Köln zuhause fühlt, nun endlich seine neue Single „I‘m free“ veröffentlicht. Diese thematisiert seine Vergangenheit, für die er dankbar ist. Aber sie handelt auch davon, dass die Dinge sich weiterentwickeln müssen sowie seinem heutigen Gefühl von Freiheit.

Face2Face: Wie würdest du deine neue Single vom Klang her beschreiben?

Benjamin: Das finde ich ehrlich gesagt sehr schwer zu beschreiben. Eine Mischung aus Pop und House, würde ich sagen. Es gefällt mir. Der Produzent hat gut auf meinen Text gehört und hat die passenden Elemente reingebracht, damit der Song auch wirklich frei und offen klingt. Das höre ich darin. Ein echt schönes Gefühl.

Gut gelaunt: Sänger Benjamin Boyce (Foto: S. Holitzner)

Gut gelaunt: Sänger Benjamin Boyce (Foto: S. Holitzner)

Face2Face: Warum ist „I‘m free“ deiner Meinung nach hörenswert?

Benjamin: Für den einen wegen des Textes, für den anderen vielleicht wegen der schönen Melodie. Aber ich hoffe natürlich am meisten, dass es jedem rundum gefällt und dass andere einfach die Gefühle, die ich dabei habe, auch haben. Vor allem das Gefühl von Freiheit.

Face2Face: Ist bald auch ein neues Album von dir geplant?

Benjamin: Ich hoffe, dass ein neues Album kommen wird. Das ist ein bisschen abhängig davon, wie das jetzt mit der neuen Single weitergeht. Aber wir haben es auf jeden Fall vor.

Face2Face: An welchem Ort würdest du gerne noch einmal auftreten?

Benjamin: Ich finde es immer ganz toll, in Berlin aufzutreten. Berlin verbinde ich immer mit einem sehr schönen Gefühl, denn in Berlin hat der Erfolg damals mit Caught in the Act angefangen. Da haben wir auch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gedreht, kurz bevor wir zum ersten Mal ganz groß in den Charts rausgekommen sind. Das Erfolgsgefühl ist immer in Berlin. Aber ich freue mich natürlich auch immer sehr in Köln aufzutreten, weil das jetzt meine Heimatstadt ist.

Mehr Informationen zu Benjamin Boyce gibt es auf seiner Facebook-Seite und seiner Homepage.

Duocarns – Pat McCraw / mit Gewinnspiel

Leseprobe: Doucarns – Die Ankunft

Sie waren auf Weltraum-Patrouille.
Gelangweilt drehte Solutosan eine seiner langen Haarsträhnen um den Finger und ließ den Blick über den Hauptschirm des Duocarns-Raumkreuzers schweifen.
Diese eintönigen Kontrollflüge nervten ihn, und wenn Solutosan in die Gesichter seiner Krieger sah, wusste er, dass es den vier Duocarns und dem Navigator, Chrom, ebenso erging wie ihm.

Chrom flegelte sich auf dem Pilotensitz und kratzte mit seiner ausgefahrenen Kralle ein kleines Schild in Duonalisch von seiner Konsole. »So ein Schwachsinn«, grummelte er. »Wie kann man nur auf die Haupt-Steuerung On/Off schreiben? Wer hat sich das nur ausgedacht?« Nebenbei navigierte er so, dass sie möglichst viele Teile des Planetensystems und des Weltalls im Blick behalten konnten.

»Warum nimmst du nicht die Fangzähne und nagst es ab? Geht vielleicht schneller.« Meodern streckte seine beiden Zeigefinger rechts und links an seinen frech verzogenen Mund.
»Nur kein Neid«, grunzte Chrom.
Kleine Wortgeplänkel waren an der Tagesordnung, denn, wie alle Beobachtungsflüge zuvor, war auch dieser ungeheuer öde und die Zeit schien sich endlos zu dehnen. Solutosan sah sich im Kontrollraum um.

Tervenarius hatte einen Arbeitstisch über seine Konsole geklappt und einige kleinere Behälter dort aufgebaut. Er tunkte zwei Finger in den weißen Salbentopf mit seiner Anti-Säure Hautpflegecreme, strich sich testweise etwas auf den Arm und rührte wieder in dem Tiegel. Beide Arme waren schon völlig beschmiert. Er kratzte sich am Kopf und kleckerte unabsichtlich auch noch etwas Creme auf seinen silbern-weißen Haarschopf.

Die langen Beine auf Tervs Kommunikationsstation gelegt, zog Xanmeran ein Stück seiner Dermastrien ab und platzierte sie dann möglichst genau wieder auf seinem Arm. Eigentlich völliger Quatsch, denn das konnte er mit Willenskraft, aber er wusste augenscheinlich nicht wohin mit seinen Händen während der Warterei. Er hob den kahlen, roten Schädel und blickte zu Patallia, der in aller Ruhe seine medizinischen Berichte las – wie immer, wenn es nichts zu tun gab.

Solutosan seufzte und wandte sich erneut dem Hauptschirm zu. Das duonalische Planetensystem war schön und es aus dem Weltall zu sehen, tröstete ihn ein wenig über die langweiligen Phasen seiner Bacani-Jagd hinweg. Die vier Monde und Duonalia schwebten im All, umgeben von ihren zartbunten Energieschleiern, beleuchtet von der fahlgelben Sonne, wie kosmische Spielzeuge einer mächtigen Gottheit. Ein friedlicher Planet, den es zu beschützen galt.

Was hätte er in diesem Moment darum gegeben, einen Tipp zu bekommen, wann und wo die Bacanis wieder zuschlagen wollten. Die Duocarns wären dann sofort in Aktion getreten. Aber nicht mit einem weiteren Abschuss im Weltall, sondern in einem Kampf Angesicht in Angesicht. Es juckte ihn in den Fingern, einen der bacanischen Parasiten mit seinem Sternenstaub ausmerzen zu können. Wenn es nur nicht so verdammt schwer gewesen wäre, die Bacanis auf frischer Tat zu ertappen – sie zu schnappen, wenn sie sich zu schlafenden Duonaliern schlichen und ihre Spiralvenen gierig in die Leiber bohrten, um deren Energien zu saugen. Sie konnten die Angreifer ihres Volkes nur erwischen, wenn sie mit ihren kleinen, wendigen Raumschiffen von den Tatorten flohen. Die von den Duocarns so begehrten Nahkämpfe fanden in den seltensten Fällen statt.

Ha! Da bewegte sich etwas! Solutosan kniff die Augen zusammen. Da waren sie! Ein Bacani-Raumschiff versuchte den östlichen Mond als Deckung zu benutzen, um sich ungesehen aus dem Staub zu machen.
Er sprang auf. »Chrom! Siehst du sie?«
»Nein!« Chroms Blick irrte auf dem Schirm umher.
»Verdammt! Links!«

Solutosan machte einen riesigen Satz zum Bildschirm und tippte mit dem Finger auf die linke Ecke. In diesem Moment verschwand der kleine schwarze Punkt für einige Sekunden in den bunten Schleiern zwischen den Monden, tauchte aber wieder auf.
»Jetzt?«

Chrom nickte, er hatte sie erfasst und seine Finger flogen über die vier Tastaturen auf der Hauptkonsole.

Zufrieden registrierte er, dass seine Männer nun alle aufmerksam in den Startlöchern standen. Von Schläfrigkeit keine Spur mehr. Alle brachten ihre Stationen auf den neusten Stand, um den bevorstehenden Angriff vorzubereiten. Die schleppende Langeweile hatte sich schlagartig in eine knisternd geladene Spannung verwandelt.

»Die schießen wir nicht ab. Wir kapern, Leute«, befahl Solutosan. Er wollte versuchen, den Duocarns doch einmal wieder einen Nahkampf zu verschaffen. »Ich will deren Bordcomputer. Vielleicht finden wir dort ein paar brauchbare Daten über neue Angriffe! Meo, mach die Waffen klar. Ein Schuss in den Antrieb sollte sie stoppen.« Er schwang sich in seinen Drehsessel. Er hasste es, wenn ihm in solchen Momenten sein Raumanzug zu eng wurde. Er wusste, dass er sich das nur einbildete, deshalb konnte er das Gefühl noch weniger leiden.

»Die haben aber dieses Mal einen guten Navigator!« Tervenarius sah dem gekonnten Hakenschlagen des Bacani-Schiffs mit Bewunderung zu.
Chrom hob den Kopf. »Bacanis sind eben die besten Piloten«, knurrte er. »Deshalb habt ihr ja auch mich.«
Solutosan musste trotz seiner Anspannung grinsen. Ja, in der Tat, Chrom war der beste Navigator, den die Crew je besessen hatte. Ein Bacani, der ein loyaler Weggefährte der Duocarns geworden war und der nun mit ihnen zusammen seine eigene Rasse jagte.

»Wo die wohl hin wollen?« Xanmeran war hinter seinen Stuhl getreten, um einen besseren Blick auf den Bildschirm zu haben.
»Das werden wir sehn. Chrom, halte Abstand! Die haben uns vielleicht noch nicht entdeckt!«
»Verdammter Zickzack-Kurs!« Chroms Klauen rasten über die Tastaturen in einem Tempo, zu dem normalerweise nur Meodern fähig war.
»Xan, sind die Andockklammern bereit? Wir schießen ihnen den Antrieb weg, ziehen sie in die Atmosphäre und knacken sie auf.« Solutosan blickte zu dem Duocarn mit dem roten Glatzkopf. »Die denken wohl sie wären clever – aber wir sind schneller und schlauer!«

Doucarns - erotische Fantasy (Foto: McCraw)

Doucarns – erotische Fantasy (Foto: McCraw)

©Pat McCraw

Die Autorin

Pat McCraw bezeichnet sich selbst als „Überbleibsel aus der Hippiezeit“. An ihrem Hang zu bunten Indien-Kleidern, Räucherstäbchen und psychedelischer Musik sowie dem lockeren Leben der 60iger hat sich bis zum heutigen Tag wenig geändert. Dieses wilde Leben ließ kaum Raum zum Schreiben, so dass lediglich einige Kurzgeschichten entstanden sind. Nach dem Tod ihrer großen Liebe kam sie zur Ruhe. Es entstand Raum um die 7-teilige Erotic Fantasy & Gay Romance Romanreihe „Duocarns“ zu schreiben und das Schreibhandwerk weiterzuentwickeln. Seitdem hat McCraw fast 2000 Seiten geschrieben, einen Verlag gegründet und arbeitet nun als Autorin, Redakteurin und Kolumnistin.

Zu Gewinnen

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir zwei Exemplare des Romans „Doucarns – die Ankunft“. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 30. Juni, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Tod am Seeufer (Leseprobe) – Heike Grigoleit / mit Gewinnspiel

Rosemarie Walters schloss die Haustür auf. Sie hatte einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich und hoffte auf einen ruhigen Abend. Sie wusste, dass ihr Mann bereits mit dem Essen auf sie wartete. Sie hing ihren Mantel an die Garderobe, als sie schon den Streit aus der Küche hörte.

Rosemarie schloss genervt die Augen: „Guten Abend, was habt ihr zwei denn jetzt schon wieder?“ Sie ging in die Küche und hoffte, zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter vermitteln zu können. Thomas sah ihr entgegen: „Guten Abend, Romy“, Thomas ging nicht auf ihre Frage ein. „Hattest du einen sehr anstrengenden Tag?“ Er war etwas jünger als seine Frau und gerade mit dem Kochen beschäftigt. Romy sah ihn fragend an, und dann zu ihrer Tochter: „Tine, was war hier los?“ Der Teenager sah sie an und es war ihr anzusehen, dass etwas nicht stimmte: „Interessiert dich das überhaupt? Du glaubst doch sowieso nur ihm.“

Bei uns zu gewinnen: der neue Roman „Tod am Seeufer“ (Foto: Grigoleit)

Thomas ließ seiner Frau nicht die Möglichkeit, zu antworten: Kannst du nicht erst einmal Guten Abend sagen? Hast du denn wirklich gar kein Benehmen? Und jetzt deck endlich den Tisch!“ Die Wut, die Romy im Flur gehört hatte, wirkte etwas gedämpfter, war aber noch lange nicht verflogen. Der Teenager griff nach den Tellern, die auf der Arbeitsplate standen: „Du bist nicht mein Vater, Tom! Also hör auf, mich erziehen zu wollen.“ Kerstin ging an ihrer Mutter vorbei: „Hi, Mutti!“ Romy sah ihrer Tochter hinterher: „Thomas, wo war diesmal das Problem? Ich habe euch doch streiten gehört.“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich an den Türrahmen. Thomas legte ihr lächelnd die Hände auf die Schultern: „Du kennst sie doch. Du hast sie einfach zu sehr verwöhnt.“ Romy konnte ihm nicht widersprechen und hoffte, dass ihr Mann Recht hatte.

Sie hatten erst vor einem halben Jahr geheiratet, und Romy wusste, dass ihre Kinder darüber geteilter Meinung waren. Während der 15jährige Michael sich mit seiner Mutter freute, war sie sich bei der 13jährigen Kerstin nicht mehr wirklich sicher. „Thomas, ich habe sie nicht verwöhnt. Worüber habt ihr gestritten?“ Er zuckte mit den Schultern und sah sie unschuldig an: „Romy, sie sollte nur den Tisch decken. Ist das zu viel verlangt, wenn ich schon koche? Das sollte sie aber auch langsam lernen. Ich bin schließlich nicht ihr Dienstbote.“ Romy war zu müde, um darüber zu diskutieren. Beim Essen sagte niemand ein Wort und auch danach sah Thomas das Thema als erledigt an. Er schickte Kerstin in die Küche zum Abwaschen. Rosemarie sagte nichts dagegen, sie fand, dass Kerstin alt genug war, im Haushalt zu helfen. Auf die wütenden Kommentare ihrer Tochter achtete sie nicht weiter. Sie schaltete die Nachrichten ein, doch wie an fast jedem Abend schlief sie auf der Couch ein. Thomas weckte sie, als er ins Bett gehen wollte.

Am nächsten Morgen fiel es Romy schwer, aufzustehen. Sie hatte das Gefühl, dass diese Nacht wieder viel zu kurz gewesen war. Sie nahm sich vor, nicht wieder auf der Couch einzuschlafen. Romy setzte den Kaffee auf und ging dann in Michaels Zimmer, um ihn zu wecken. Ihr Sohn drehte sich noch einmal um, aber das kannte sie bereits. Romy ging in das Zimmer ihrer Tochter. „Kerstin?“ Hektisch lief sie zum Bad und klopfte an: „Kerstin? Kerstin, bist du da drin?“ Michael kam aus seinem Zimmer: „Was schreist du denn so rum?“ Sie antwortete nicht und lief durch das Haus, aber sie konnte ihre Tochter nicht finden.

Michael sah seiner Mutter eine Weile zu und hielt sie dann in der Küche am Arm: „Vielleicht ist sie ja schon los, oder holt Schrippen.“ Romy hob die Augenbraue: „Mike, deine Schwester steht genauso gut auf wie du. Und warum sollte sie Schrippen holen, wir haben Brot im Haus. Zieh dich an, ich muss Thomas wecken.“ Ihr Sohn sah sie ungläubig an: „Der wird auch nicht wissen, wo sie ist. Der wird doch eher froh sein, wenn sie nicht da ist.“ Romy gab ihm einen liebevollen Klaps auf den Arm: „Sag nicht sowas. Einem von euch muss sie doch etwas gesagt haben.“ Michael verzichtete darauf, seiner Mutter zu antworten. Er ging ins Zimmer seiner Schwester. „Warum war ihr Bett schon gemacht?“ fragte er sich. Mike hörte wie seine Mutter ihren Mann aufgeregt weckte. „Das konnte jetzt ja etwas werden!“ dachte er und beschloss sich am besten für heute unsichtbar zu machen.

Thomas konnte nicht glauben, womit seine Frau ihn weckte: „Was ist mit Kerstin?“ Romy stand neben dem Bett: „Tom, sie ist nicht in ihrem Zimmer.“ Er sah verschlafen auf den Wecker: „Dann ist sie sicher schon früher los. Ich glaube, sie sagte mal sowas. Lass mich einfach weiter schlafen.“ Er drehte sich um, um genau das zu tun. Romy konnte es nicht fassen, sie war dicht davor, die Nerven zu verlieren. „Thomas bitte! Wir müssen doch irgendetwas tun?“ Er drehte sich noch einmal zu ihr um: „Ruf sie doch auf ihrem Handy an.“ Damit war für ihn das Thema erledigt.

Romy ging zurück ins Zimmer ihrer Tochter und sah sich um. Vielleicht würde sie ja irgendwo einen Hinweis finden können. Sie fand aber nur das abgeschaltete  Handy auf dem Schreibtisch ihrer Tochter. Sie merkte nicht, wie schnell die Zeit verstrich und erschrak als ihr Sohn sie ansprach: „Bekomme ich eigentlich noch Frühstück, oder fällt das heute aus?“ Romy wischte sich die Tränen aus dem Gesicht: „Entschuldige, Mike. Wo kann sie nur sein? Du weißt wirklich nichts?“ Der Junge schüttelte den Kopf: „Ich habe null Ahnung, Mama. Mach dir keine Sorgen, es gibt bestimmt eine Erklärung dafür. Was ist jetzt mit dem Frühstück?“ Sie nickte und sah auf ihre Uhr: „Oh Gott, es ist schon so spät? Mike, komm mit.“

Sie suchte in ihrer Handtasche nach ihrem Portemonnaie und gab ihrem Sohn etwas Geld: „Hier, aber nur ausnahmsweise. Was sollen wir jetzt nur der Schule sagen?“ Michael steckte das Geld ein: „Vielleicht ist sie ja doch dort. Sollte ich sie sehen, dann ruf ich dich an. Soll ich mir was für ihre Lehrer ausdenken?“ Romy schüttelte den Kopf: „Nein, mit so etwas fangen wir erst gar nicht an. Du fahr zur Schule, ich werde euren Vater anrufen, vielleicht ist sie ja bei ihm.“ Michael unterdrückte eine Antwort und verabschiedete sich nur noch.

© Heike Grigoleit

Schreibt seit 2008: Autorin Heike Grigoleit (Foto: Grigoleit)

Die Autorin

Heike Grigoleit ist 1967 in Berlin geboren und seit 1989 verheiratet. Mit dem Schreiben hat sie 2008 mit einer Fanfiction angefangen, allerdings erschien „Hot August“ ein halbes Jahr vor der Fanfiction zur Krimiserie „The Beast“. Durch gesundheitliches Handicap wurde das Schreiben zu einer Situationsbewältigung und so erschien 2010 „Real life meets Internet“ und 2011 „Verhängnisvolle Verhältnisse“. 2012 folgte „Mord an der Schule“ und gerade erschien „Tod am Seeufer“.

Bisher hat Heike Grigoleit an zwei Autorenwettbewerben teilgenommen. 2010 belegte sie bei WebWalpurga mit „The Beast“ und den 17. Platz und 2012 mit „Mord an der Schule“ bei „derneuedeutschebuchpreis“ den 15. Platz.

Zu Gewinnen

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir ein Exemplar des Romans „Tod am Seeufer“. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 28. April, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Des Jahres eigene Vollendung – Christoph Gross / mit Gewinnspiel

Des Jahres eigene Vollendung

Das Jahr – ein Kreis
Von Jahreszeiten… Über
Geht der Winter in
Den Frühling, aus welchem
Hervorgeht der Sommer, ehe
Tag und Nacht,
Dunkel und Hell
Sich die Waage halten:
Und des Jahres
Eigene Vollendung eintritt…

Es ist Herbst,
Es ist Erntezeit!
Denn jetzt trägt Früchte,
Was im Frühling
Ausgesät wurde und
Im Sommer genährt!
– Die Lebenskraft nimmt ab.
Die Blätter fallen,
Fallen wie von weit…
Das vegetative Leben geht
Zurück in die Erde.
Die kalte sowie dunkle
Hälfte des Jahres beginnt.

© Christoph Gross

Schreibt Gedichte und Kurzgeschichten: Christoph Gross (Foto: Gross)

Der Autor:

Christoph Gross wurde 1980 in Müntschemier im Berner Seeland geboren. Schon früh zeigte sich seine philosophische und künstlerische Ader. Neben dem Schreiben und Malen arbeitet er hauptberuflich als Pfleger in einem Altenheim. Sein bisher größtes literarisches Projekt ist ein Fantasy-Kinder-Roman, viele seiner Gedichte und Kurzgeschichten sind bereits in Anthologien veröffentlicht. Veröffentlichungen unter anderem:

2007 – die Kurzgeschichten „Die Rückkehr“ und „Die Augen des Klingsor“ in der Jahresanthologie „Collection deutscher Erzähler“ im R.G. Fischer Verlag
2008 – der Artikel „US-amerikanische Terrorismusunterstützung und Arroganz“ von Henryk M. Broder unter dem Titel „Antiamerikanismus aus Schweizer Sicht“ auf der Website www.achgut.com
2009 – das Gedicht „Vor neunzig Jahren“ im Faltblatt „Lyrische Saiten“ im Verlag Edition Wendepunkt ISBN 3-935841-07-8
2010 – das Gedicht „In einer zerschnittenen Nacht“ in der Berliner Literaturzeitschrift „Wortspiegel
2011 – die Gedichte „Älter als Babylon“, „Kleine, seufzende Ruine“ und „Ödes Elementarteilchen“ auf www.lyrik.ch
2012 – der Gedichtband „Maschinen-Gedichte“ im Mauer Verlag.
2012 – die Kurzgeschichte „Sick Lovestory“ in der Anthologie „Mörderische Begierde“ im Schweitzerhaus Verlag

Bei uns zu gewinnen: Die Anthologie Mörderische Begierden (Foto: Gross)

Zu Gewinnen

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir ein Exemplar der Anthologie „Mörderische Begierde„. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 30. Dezember, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, 31. Dezember via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Der Ölscheich – Waltraud Grampp / mit Gewinnspiel

Los geht’s, Jungs, machen wir eine Ton- und Licht-Probe. Bringt ja nix, wenn wir hier dumm rumsitzen und einstauben. Vielleicht können wir schon was davon für die Reportage verwenden. Alles auf ‚on‘? Gut.

Wir sind heute zu Gast bei Scheich Hammarubel ben Hammadollar ibn Hammayen aus dem Emirat El Oxnah, von dem bisher noch kein Schwein je gehört, geschweige denn die geringste Ahnung hat, hinter welcher Düne es sich versteckt. Eine abenteuerliche Reise liegt hinter mir, mit dem Flugzeug, der Bahn, wo es in den Waggons von Hühnern und Ziegen nur so wimmelte, einem wahren Seelenverkäufer von Schiff und in einem Auto, das kaum diese Bezeichnung verdient.

Man sollte meinen, dass diese Ölsäcke immer die größten und teuersten Benzinfresser fahren, wo sie praktisch die Quelle direkt hinterm Zelt haben. Die letzten Kilometer bis zu dem sogenannten Sommerlager musste ich sogar auf einem Kamel zurücklegen. Oder war es ein Dromedar? Karli, recherchier mal, welches von diesen Viechern zwei Höcker hat, und Danny, schneid’ das wieder raus, klar? Was? Sag du noch einmal Kamel zu mir und ich schick’ dich Sandkörner stapeln! Ach so, also bin ich doch auf einem Kamel hierher geschaukelt. Reiten kann man das beim besten Willen nicht nennen. Gut, wo waren wir? Ach ja, die Reise.

War natürlich ein Billigflieger, den das Sparbrötchen in der Spesenabteilung wahrscheinlich im Discounter gebucht hat, wo er noch ein Pfund Butter dazu kriegt. Schlimm genug, dass ich nach Hahn juckeln musste, aber war ja klar, dass sie so was in Frankfurt nicht landen lassen. Ein Wunder, dass die Klapperkiste überhaupt abhob. Dann musste ich in Sizilien auch noch umsteigen, aber ehrlich: Ich war froh, in einem Stück aus der Mühle rauszukommen und es konnte sowieso nicht mehr schlimmer werden.

Haben sie auf der ersten Etappe noch eine winzige Dosen-Cola und ein Tütchen mit zehn abgezählten Erdnüssen verteilt, gab es jetzt nur noch entweder zwei klebrige Bonbons oder eine Handvoll Vogelfutter. Ehrlich, da haben nur die Jod S11-Körnchen gefehlt. War aber gut so, alles andere wäre mir eh wieder hochgekommen. Als wir glücklich in irgendeinem Wüstenkaff gelandet waren, ohne dass Fahrwerk oder Tragflächen abbrachen, hab’ ich erst mal einen päpstlichen Kniefall auf der Schotterpiste gemacht. Dafür haben sie mich gleich verhaftet. Das dachte ich jedenfalls zuerst, als zwei Typen mit Maschinenpistolen auf mich zukamen und mich total unverständlich ankauderwelschten. Dann stellte sich aber heraus, dass sie mich nur zum Bahnhof eskortieren wollten. Sagte ich Bahnhof? Haltestelle wäre noch übertrieben. Ehrlich, ich war überzeugt, die hätten mich zum Viehmarkt gebracht, warum auch immer. Waren aber nur die anderen Zugpassagiere. Wenigstens hatten die Waggons keine Fensterscheiben, das wäre sonst nicht auszuhalten gewesen. Da war mir schon lieber, als paniertes Schnitzel wieder auszusteigen, ohne dass eine Ziege meinen Schuh gefressen oder ein Huhn sein Ei auf meinem Kopf gelegt hat.

VerHEISSung Käseglockensommer – der erste Teil der Reihe erschien 2011 (Foto: Grampp)

Also Jungs, ich weiß nicht, wie ihr hierher gekommen seid, aber inzwischen war ich überzeugt, ich hätte irgendwem was richtig Böses angetan, Folter, Mord oder eine Wagner-Arie gesungen, denn ‚schlimm‘ und ‚schlimmer‘ lässt sich weiter steigern: ‚am schlimmsten‘. Der Zug war weg, die Viecher und ihre Besitzer trollten sich, und da stand ich: neben halb zugewehten Gleisen, mutterseelenallein, und starrte auf Vater Morgana. Jeder weiß ja, dass man in der Wüste immer denkt ‚Oh, da vorne ist Wasser‘, und dann ist es nur eine Luftspiegelung. Wäre es mal eine gewesen.

Weil mir nichts anderes übrig blieb, schnappte ich also mein Köfferchen – zum Glück reise ich immer nur mit Handgepäck, und es war ja nicht zu erwarten, dass ich warme Pullover oder einen Pelzmantel brauchen würde – und machte mich auf den Weg zu dem einzigen Punkt, der sich von der restlichen Landschaft abhob. Ich erspare euch die Beschreibung des glitschigen, rostigen Kahns und dessen Besatzung, gegen die Quasimodo der reinste Adonis ist. Allerdings bedaure ich, die Luft nicht in Flaschen abgefüllt zu haben, damit ihr auch mal an der berauschenden Mischung aus vergammeltem Fisch, Rostschutzmittel und verbranntem Motoröl schnuppern könnt. Genau genommen hätte ich eine Scheibe davon abschneiden und in Butterbrotpapier wickeln können. Hatte ich aber keins dabei. Als wir trotz gegensätzlicher Erwartungen, zumindest meinerseits, das andere Ufer beinahe erreicht hatten, durfte ich noch Bekanntschaft mit dem Rettungsboot schließen, das selbst Rettung nötig gehabt hätte.

Zwei der finsteren Gestalten brachten mich und mein Köfferchen an Land, einer ruderte wie wild, der andere schöpfte hektisch das Wasser über Bord. Wenigstens besitze ich gar keine High Heels, sonst hätte ich mir spätestens jetzt die Haxen gebrochen. Als ich den oberen Rand der Böschung erreicht hatte, war mir auch schlagartig klar, warum die zwei es so eilig hatten, zu ihrem Kutter zurück zu rudern: sie hatten mich nämlich an einem Autofriedhof abgesetzt!

„Taxi, Madam!“, hörte ich da plötzlich. Die ersten Worte seit Tagen – so kam es mir jedenfalls vor – die ich verstehen konnte. Erleichtert sah ich mich sofort suchend um, konnte aber weit und breit kein Taxi entdecken, nur diese Blechhaufen, die größtenteils von Klebeband und Seilen zusammengehalten wurden. Dann erhob sich neben einem dieser Dinger ein Turbanträger im Nachthemd, strahlte mich mit unnatürlich weißen Zähnen an, winkte mir auffordernd zu, und deutete auf ein Gebilde, das sich nur noch nach der Schrottpresse sehnte. So langsam war mir schon alles egal, hierbleiben war keine brauchbare Alternative, also folgte ich der freundlichen Aufforderung.

Mein Chauffeur entfernte erst mal die hintere Tür, ich ließ mich in die Hängematte sinken, die als Ersatz für einen Rücksitz herhalten musste, dann hing er die Tür auf zwei Haken, schob einen Riegel vor und kletterte elegant durch das fehlende Seitenfenster hinter das Lenkrad. Der Motor hustete und spuckte, heulte und klapperte, dann sprang er tatsächlich mit einem so lauten Knall an, dass ich schon dachte, er hätte sich selbst in die Luft gesprengt. Trotz all der besorgniserregenden Geräusche kamen wir erstaunlich gut voran. An eine Unterhaltung war natürlich nicht zu denken. Das lag nicht nur an dem ohrenbetäubenden Lärm, sondern auch daran, dass mein Chauffeur außer ‚Taxi‘ und ‚Madam‘ nur absonderliche Kehllaute von sich gab, deren Bedeutung sich mir nicht erschloss. Falls es überhaupt Worte irgendeiner Sprache waren und nicht doch eine Halskrankheit im Endstadium. Nach einer Stunde oder so war ich endgültig taub geworden. Dachte ich wenigstens, dabei hatte nur der Motor seinen Geist aufgegeben oder vielleicht war auch der Sprit alle.

Jedenfalls kam ich dadurch zu der Bekanntschaft mit meinem gutmütigen und vor allem lautlosen Kamel. Ich darf gar nicht daran denken, dass ich diese ganze Odyssee noch einmal in umgekehrter Reihenfolge vor mir habe. Eins kann ich euch versprechen: Ich sag nie mehr ein Sterbenswörtchen davon, dass mich der Job am Schreibtisch langweilt. Jetzt interessiert mich nur noch eins: Wie seid ihr eigentlich hier angekommen? Ach und übrigens: Löscht den ganzen Kram wieder, ich musste mir das einfach mal von der Seele reden. Die Einstellungen habt ihr ja jetzt.

Bei uns zu gewinnen: der zweite Band VerHEISSung – Sternhagelwinter (Foto: Grampp)

Liebe Freunde, ihr werdet es nicht glauben, aber da erzählten Karli und Danny mir doch, es gäbe täglich eine Verbindung von Kuwait nach El Oxnah – mit dem Hubschrauber! Der Flug dauert gerade mal eine knappe Stunde. Die Aufnahme haben sie auch nicht gelöscht, aber das war mir ganz recht so. Ich hab den Film nämlich später meinem Chef vorgespielt, als ich ihm die Rechnung für meinen Rückflug von Kuwait nach Frankfurt vorgelegt habe, und sogar noch eine Entschädigung für die ganzen Strapazen bekommen.

Seitdem taucht das Sparbrötchen immer schon ab, wenn ich nur das Stockwerk betrete, in dem die Spesenabteilung ist. Wahrscheinlich schmiert er einen der Praktikanten, die gegenüber vom Fahrstuhl sitzen, dass sie ihm Bescheid sagen. Mich würde nur interessieren, womit er sie besticht; Geld kann es ja nicht sein. Aber ich wollte euch ja von dem Interview mit dem Ölscheich erzählen. Schenkst du mir bitte noch etwas Wein nach? Wenn ich an diesen Auftrag nur denke, krieg’ ich schon eine total staubige Kehle. Danke, Jo.

Also, über die Gastfreundschaft der Beduinen kann man ja wirklich nicht meckern. Die Zelte, aus denen das Sommerlager bestand, waren wirklich komfortabel und wir kriegten ständig frisches Obst und was das Herz sonst noch begehrt. Ist zwar gewöhnungsbedürftig, wie sie ihr Fleisch würzen, und ich will auch gar nicht wissen, von welchem Tier das stammt, aber ich hab schon schlechter gegessen als in El Oxnah. Außerdem sorgten die Frauen dafür, dass ich so richtig ausgiebig baden konnte, und sie waren echt gut im Massieren. Ich musste sie nur davon abhalten, mir jedes Körperhaar einzeln zu entfernen – und wenn ich ‚jedes‘ sage, dann meine ich das wörtlich! Es war mir völlig egal, dass sie die Nase über mich rümpften. Von mir aus konnten sie mich einen haarigen Affen nennen, aber … nun, ich will jetzt nicht ins Detail gehen.

Als die Sonne sich hinter die Dünen verzog, war ich jedenfalls so was von entspannt, dass ich am liebsten in den seidigen Kissen liegen geblieben wäre. Aber da hatten sie was dagegen, denn schließlich stand das Festmahl mit ihrem Herrn und Gebieter bevor, und es wäre extrem unhöflich gewesen, wenn ich nicht daran teilgenommen hätte. Außerdem machten sie mir begreiflich, dass Scheich Hammarubel ben Hammadollar ibn Hammayen tagsüber anderen Beschäftigungen nachgehen müsse und nur in den Abendstunden Zeit zum Plaudern hätte. Leider reichten die Sprachkenntnisse auf beiden Seiten nicht aus, um herauszufinden, was er denn so Wichtiges zu tun hatte. So ein Ölscheich hat doch normalerweise genug Leute, um die Wüste staubzusaugen oder die Dünen ordentlich zu bügeln. Sicher pumpte er auch nicht eigenhändig das Öl aus dem Sand. Blieb eigentlich nur sein Harem, um den er sich selbst kümmern musste. Na, mir sollte es Recht sein, solange er mir kein eindeutiges Angebot machte, und da war ich ja auf der sicheren Seite. Die Araber sind zwar verrückt nach blonden Frauen, ziehen aber eindeutig die fülligeren vor.

Du solltest aufpassen, Norma, wenn du je in die Gegend kommst, dass Jo dich nicht gegen zwanzig Kamele eintauscht. Kleiner Scherz am Rande, ich weiß doch, dass er dich niemals hergibt. Was willst du auch hier mit Kamelen anfangen, Jo? Obwohl, für den Möbeltransport … aber lassen wir das.

Frag ich also den Scheich, wie er das Öl gefunden hat, in welche Länder er es liefert, was die OPEC dabei mitzureden hat, und ob sich sein Leben und das seiner Familie seither verändert hat. Die üblichen Fragen eben. Es kommt mir nur komisch vor, dass er so gar nicht auf die Erwähnung von Ölkrise und Preisabsprachen reagiert. Als ich ihn frage, ob er für den Transport eigene Tanker besitzt oder welche von einer Reederei anmietet, bin ich total geplättet, als er behauptet, er würde für sein Öl selbstverständlich den Luftweg bevorzugen.

„Aber kein Mensch verschickt Erdöl per Luftfracht!“

Und dann zieht er einen Flakon aus den Tiefen seines Burnus’ und hält ihn mir hin: „Wer spricht von Erdöl? Sie haben doch bereits mein Öl kennengelernt, Madam; ich kann Hammameli Nummer neun an Ihnen riechen. Meine Frauen stellen hochwertige Massage-Öle her.“

©Waltraud Grampp

Waltraud Grampp – paart Fantastik mit Realität (Foto: Grampp)

Die Autorin

Mit fünfzehn Jahren schrieb Waltraud Grampp (Jahrgang 1952) mit viel Enthusiasmus und wenig Selbstvertrauen erste Geschichten, die allerdings nie jemand außer ihrer besten Freundin zu lesen bekam. Der Traum, einen „richtigen“ Roman zu schreiben, blieb allerdings unerfüllt.
In den 80er Jahren glaubte sie, ein Fernstudium für Schriftstellerei würde ihr das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben – allerdings fehlte immer noch der Mut zur Veröffentlichung.
Vor fünf Jahren sagte sie sich: „Jetzt oder nie!“ und begann endlich ihren ersten Roman. Daraus wurde, als sei ein Damm gebrochen, gleich eine Trilogie. Liebesgeschichten, die sie in dem fiktiven Dorf Waaseby in Schleswig-Holstein ansiedelte.

2011 erschien VerHEISSung – Käseglockensommer, die Geschichte einer jungen Frau, die nur dem schwül-heißen Rhein-Main-Gebiet entfliehen möchte. Im erfrischenden Wind Irlands hat sie jedoch eine magische Begegnung und erkennt plötzlich, dass nichts so ist, wie es scheint – nicht einmal sie selbst.

Im November 2012 erscheint das fünfte Buch von Waltraud Grampp mit dem Titel VerHEISSung – Sternhagelwinter, das nahtlos an den ersten Teil anschließt und in dem die Verheißung erfüllt wird.
Hierbei handelt es sich weder um eine reine Liebesgeschichte, noch um klassische Fantasy, sondern um eine Kombination aus beidem.

Zu Gewinnen

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir ein Exemplar von Waldtraud Grampps neuem Buch „VerHEISSung – Sternhagelwinter“. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 02. Dezember, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, 03. Dezember via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Unfallopfer / Andreas Schneider – mit Gewinnspiel

Zwei Krankenwagen kamen gleichzeitig an dem großen Tor der Unfallaufnahme an.
Doktor Sauer eilte seinen Helfern nach, den Neuzugängen entgegen.

„Unfallgegner. Stießen mit ihren Wagen frontal zusammen“, sagte einer der Krankenwagenfahrer. „Dieser Mann hat mehrere Knochenbrüche und einen Schock, ist bewusstlos. Der andere“, er zeigte auf den zweiten Rettungswagen, „sieht schlimmer aus – könnten Organe beschädigt sein.“
Sauer fluchte innerlich: Die Unfallaufnahme war chronisch unterbesetzt, vor allem an einem Tag wie heute, einem Sonntag.
„Okay“, befahl er kurzerhand. „Sie kümmern sich um den Mann mit den Knochenbrüchen.“ Er zeigte auf einen der
Rettungsärzte, die eigentlich zur Besatzung der Krankenwagen gehörten. „Der andere Verletzte: Sofort in den OP!“

Gefährliche Entwicklungen: Der neue Roman von Andreas Schneider, exklusiv hier zu gewinnen (Foto: Schneider)

Doktor Sauer schwitzte. „Schließen Sie ihn an ein Dialysegerät an, ist höchste Eisenbahn!“
Seine Helfer wuselten um ihn herum.
Was mache ich nun, fragte der Arzt sich selbst. Dieser Mann hat nur eine Niere, die nun kaputt ist. Das Beste wäre ein neues Organ.
Ich kann ihn doch nicht sterben lassen!
„Schwester, sehen Sie doch mal die Spenderliste durch.“
„Derzeit gibt es keine Übereinstimmungen.“
Sauer fluchte. Doch plötzlich hatte er eine Idee.

„Wir sollen Herrn Roeder untersuchen? Sie wollen …“ Die Krankenschwester war entsetzt.
„Untersuchen Sie ihn! Schnellstens! Die Chance, ausgerechnet er … Sie geht gegen Null. Das wäre ein großer Zufall, schon fast ein Sechser im Lotto.“
„Er ist noch immer bewusstlos. Er kann uns kein Einverständnis geben.“
„Sehen Sie eine andere Möglichkeit?“, schnauzte Sauer.

Stunden später.
Doktor Sauer betrat in Begleitung einiger Schwestern das Krankenzimmer. Daniel Sommer sah auf.
„Herr Sommer. Sie haben großes Glück gehabt. Es fehlte nicht viel und Sie wären nicht mehr unter uns.
Ihr Pech war, die, man kann schon sagen, Vernichtung Ihrer einzigen Niere. Das Glück im Unglück jedoch, lässt sich kaum beschreiben: Wir hatten sofort eine Spenderniere parat, die wir Ihnen eingesetzt haben.“
Nachdenklich befühlte Sommer die Narbe, während der Arzt die Werte auf dem Krankenblatt studierte.

Dann wanderte die Delegation ins nächste Krankenzimmer.
Axel Roeder konnte sich kaum bewegen. Er hatte so viele Knochenbrüche, er war zu einer Gipsstatue geformt worden.
„Bedauerlicherweise mussten wir Ihnen eine Niere entfernen. Sie war nicht zu retten. Die Zweite ist allerdings völlig in Ordnung, so dass Sie in Zukunft nichts zu befürchten haben.
Sie haben großes Glück gehabt.“

©Andreas Schneider

Der Autor:

Schreibt Krimis: Autor Andreas Schneider (Foto: Schneider)

Andreas Schneider, geboren in Leipzig, lebt seit seiner Kindheit im Vogtland.
Er ist Autor zahlreicher Kurzgeschichten, die in den Anfangsjahren seiner Schreibwut im Internet veröffentlicht wurden.
Später nahm der Yedermann – Verlag zwei seiner Storys in den Anthologien „Netzgeschichten 4“ und „Netzgeschichten 6“ auf.
Der Sprung zum ersten Buch „Die Saat der Väter“ war nun nicht mehr weit. Es handelt sich hier um eine Kriminalerzählung, die sich dem Thema Alkohol annimmt.
Das zweite Buch „Gefährliche Entwicklungen“ stellt die Jugendkriminalität in den Vordergrund.
Hauptberuflich ist Andreas Schneider als Elektromonteur tätig.
Weitere Infos aus seiner Internetseite.

Verlosung:

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir ein Exemplar von Andreas Schneiders neuem Krimi „Gefährliche Entwicklunge„. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 28. Oktober, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter, ob ihr die gedruckte oder elektonische Version des Buchs gewinnen wollt und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, 29. Oktober via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Die Kolumnen-Redaktion stellt sich vor

Ob es um Modellbau oder Kuchenwettbewerbe geht, das Müllproblem angesprochen werden muss oder irgendetwas sonst unserer Meinung nach eure Aufmerksamkeit verdient – ihr findet es jeden Mittwoch in unserer Kolumnen-Rubrik. Das dreiköpfige Redaktionsteam bietet eine Themenvielfalt, die von Kindererziehung, Beziehungsproblemen, Gesellschaftsthemen und Freizeitgestaltung bis hin zu persönlichen Erlebnissen unserer Kolumnisten und spannenden Geschichten aus dem Alltag alles vorweisen kann.

 

Eva-Maria Obermann

Liebt das Schreiben generell: Kolumnistin Eva-Maria Obermann (Foto: Lenz)

Jahrgang 1987. In Schifferstadt aufgewachsen, bestand sie im Mai 2012 den Bachelor of Arts mit Auszeichnung und studiert seit Herbst 2012 im Master-Studium an der Universität Mannheim. Ihr Gedichtband „Seelentropfen – 100 Gedichte“ erschien 2009, ihr Kinderbuch „In Mamas Bauch“ 2010, außerdem ist sie in einigen Anthologien vertreten. Sie schreibt daneben für das „Schifferstadter Tagblatt“ und ihren Blog „Schreibtrieb“. Seit 2008 ist sie Mutter, seit 2012 verheiratet. Kolumnen für Face2Face schreibt sie seit der Gründung vor zwei Jahren, weil sowohl in der Themenfindung als auch im Stil mehr Freiheiten bestehen und so das Spektrum der Texte weitreichend ist. Als Rubrikenleiterin organisiert sie Themenfindung und -verteilung. Seit Juni 2012 leitet sie außerdem die Literaturrubrik von Face2Face, in der literarische Texte und deren Autoren vorgestellt werden.

 

Sonja Lukenda

Liebt die Themenvielfalt: Sonja Lukenda (Foto: Lukenda)

Jahrgang 1985. Sie ist in Waiblingen geboren und aufgewachsen, machte ihren Abschluss als staatlich geprüfte Wirtschaftskorrespondentin für Englisch und Spanisch am IDI Sprachen- und Dolmetscherinstitut in Stuttgart. Seither arbeitet sie als Partner- und Teamassistentin. Sie ist zudem ehrenamtlich Jugendgruppen-Leiterin beim Jugendwerk der AWO Stuttgart, wo sie im Sommer 2009 eine Freizeit in Spanien leitete. Sie ist seit Dezember 2011 als Kolumnistin bei Face2Face tätig. Die Kolumne ist darum ihre liebste Rubrik, weil sie dort frei ist, was Themen angeht. Sie kann aus einem breiten Spektrum wählen und findet ihre Themen oft, weil sie etwas besonders beschäftigt. Seit Juli 2012 hat sie außerdem einen eigenen Foodblog.

 

Sascha Resch

Liebt das Bissige am Journalismus: Sascha Resch (Foto: Resch)

Jahrgang 1992. In München geboren und aufgewachsen, absolvierte er 2011 das Abitur des ersten bayerischen G8-Jahrgangs. Es folgte ein Praktikum in der Redaktion des TOUR-Rennradmagazins, nebenbei arbeitete er an der Kasse im Supermarkt und sammelte dort zahlreiche Erfahrungen, was die Menschen und ihren Alltag betrifft. Nichtsdestotrotz geht es nun mit einer neuen Perspektive weiter: Mit September 2012 begann er eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Er schätzt das Privileg, dass er bei Face2Face auch ohne jahrzentelange journalistische Erfahrung seine Meinung öffentlich machen kann. Denn das stilistisch freie, saloppe, manchmal auch bissige Schreiben ist ihm das Liebste in der Welt des Journalismus.

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Gewinnspiel zum Jubiläum

Colibri-Blüten: Ein Tattoo für die Wand (Foto: mit freundlicher Genehmigung von Wall Art)

Mit der freundlichen Unterstützung von Wall Art verlosen wir ein Wandtattoo! Auf Face2Face habt ihr die Möglichkeit exklusiv eine Version des Tattoos „Colibri-Blüten“ in beige, 70 x 105 cm von Wall Art zu gewinnen. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Mittwoch, 26. September, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann @face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt am Donnerstag, 04. Oktober via Mail.
Viel Glück!

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.