Das Leben ist kein Handyspiel

Mittlerweile ist es statistisch gesehen wahrscheinlicher zu sterben, weil jemand PokémonGo spielt, als durch einen Haiangriff getötet zu werden. Als mein Mann mir das heute sagte, glaubte ich es nicht. Am Ende war es dann auch nicht so schlimm. Ja, ich habe gehört, dass ein paar Kerle ins Übungsgebiet der Bundeswehr gelaufen waren. Und die Welt ist groß. Dümmere gibt es bestimmt. Aber so viele? Als wäre nicht bekannt, dass es hilfreich sein kann, vor dem Überqueren der Straße nach rechts und links zu schauen. Das lernen meine Kinder im Kindergarten. Und in der Schule noch einmal. Verkehrserziehung nennt sich sowas.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Augen auf die Straße. Aufs Handy zu starren ist auch für Fußgänger gefährlich (Foto: Stux / pixabay.de)

Augen auf die Straße. Aufs Handy zu starren ist auch für Fußgänger gefährlich (Foto: Stux / pixabay.de)

Vielleicht ist es mit Fußgängern wie mit Autofahrern. Da gibt es schon länger die Debatte, regelmäßige Tests einzuführen, um die Fahrtauglichkeit zu gewährleisten. Spätestens ab einem gewissen Alter. Das wäre aber dann ja Altersdiskriminierend, also doch lieber für alle. Finde ich, nebenbei bemerkt, eine gute Idee. Vielleicht könnten die Fahrer lernen, im Kreisverkehr beim Rausfahren zu blinken, statt beim Reinfahren. Oder wie das Reisverschlussverfahren funktioniert. Manche brauchen früh eine Auffrischung, dass das Auto bei Rot zu stehen hat, und am Steuer nicht nur Mobiltelefone verboten sind, sondern auch Zigaretten. Warum nicht gleich allgemeine einführen. Auch für Fußgänger. Ampel Rot, dann stehenbleiben. Wer aufs Telefon starrt sollte vielleicht langsamer laufen, oder gar nicht. Hans-guck-in-die-Luft ist heute halt ein Hand-guck-aufs-Display. Und das ist nicht nur lebensgefährlich (als wäre das nicht genug), sondern kann mancherorts auch zu Problemen mit der Polizei führen.

Böse, böse Medien

Gefährlich! Aber ist es die Technik oder doch der Mensch (Foto: succa / pixabay.de)

Gefährlich! Aber ist es die Technik oder doch der Mensch (Foto: succa / pixabay.de)

Dabei, seine wir doch ehrlich, geben wir die Verantwortung gerne ab, wenn wir dafür auch die Schuld abgeben können. Das Handyspiel ist schuld, dass die Leute virtuelle Monster jagen, statt auf den Weg zu achten. Das Telefon ist schuld, dass die Menschen in der Natur viereckige Augen bekommen und Momente auf Snapchat stellen, statt sie zu erleben. Computerspiele sind schuld an Amokläufen wie den in München. Das Darknet ist auch schuld, denn so kam der Kerl an eine Waffe. Das Internet ist sowieso immer schuld. Sexvideos sind schuld, Twittermeldungen, Facebookbeiträge. Medien sind böse, böse, böse. Skynet, eine Matrix, die um sich greift, der Mensch schon längst Cyborg, der ohne seine technischen Körperextinktionen ein Nichts ist. Was tut ihr hier? Ihr lest tatsächlich im Internet, online einen Artikel! Wohlmöglich unterwegs. Verflixte, verführerische, verdammte Technik, die uns einlullt und willenlos macht.

Lektion 1

Angst vor der Matrix? Nur der Mensch trägt die Verantwortung für sein Handlen (Foto: Comfreak / pixabay.de)

Angst vor der Matrix? Nur der Mensch trägt die Verantwortung für sein Handlen (Foto: Comfreak / pixabay.de)

Kompletter Blödsinn. Ihr kennt den Spruch nicht Waffen schießen auf Menschen, sondern Menschen schießen auf Menschen. Menschen haben die Waffe auch erfunden. Menschen haben Technik erfunden, erfinden immer weiter. Mehr. Und nicht etwa, um das Böse in der Welt zu verbreiten und nur aus Profitgier. Die mag durchaus mitunter eine gewaltige Rolle spielen. Ich wage aber zu behaupten, dass die grundlegenden Errungenschaften nicht zu Versklavung der Menschen gemacht sind, sondern um Ihnen zu helfen. Sicherheit durch die Möglichkeit überall zu telefonieren geht eben Hand in Hand mit der ständigen Erreichbarkeit. Das funktioniert nur in beide Richtungen. Und darum müsste es das Logischste der Welt sein, dass wir Menschen, wenn wir Technologien nutzen, auch lernen, damit umzugehen. PokemonGo sagt dir nicht, wann ein Auto kommt, das müssen deine Augen übernehmen, darum schau gefälligst auf die Straße, bevor du rüber gehst. Das ganze Internet schafft eine virtuelle Realität und wir werden darin zu virtuellen Abbildern. Würden wir uns die Mühe machen, das richtig zu begreifen, wäre es nur halb so schrecklich. Aber wir benehmen uns lieber wie Eingeborene, die glauben, ihre Seele wäre von einer Fotografie gefangen genommen worden. Das Internet ist Neuland? Dann erforscht es! Es gibt Schreckliches, ja, aber auch Großartiges darin zu entdecken. Die Verantwortung, mit Medien umgehen zu lernen, nimmt uns keine Technik ab. Die müssen wir tragen. Wir lernen nie aus, schon allein, weil die Welt nicht still steht. Und Neues heißt nicht, dass das Alte plötzlich nicht mehr gilt. Niemand hat gesagt, dass es einfach ist. Aber das Leben ist nun mal kein Handyspiel. Trotzdem erfreut es sich erstaunlicher Beliebtheit.

 

Yoga – die Medizin gegen Stress?

In unserer heutigen Gesellschaft und vor allem im Berufsleben wird der Alltag immer stressiger. Viele Arbeitgeber verlangen von ihren Angestellten, dass sie immer schneller, effizienter und produktiver arbeiten. Eben weil die Konkurrenz immer stärker wird. Je mehr Einnahmen erzielt werden können, desto besser, lautet die Devise. Dabei vergessen sich viele oftmals selbst, wenn sie Überstunden machen oder auf den wohl verdienten Urlaub verzichten. Aber vielleicht lässt sich dieses Problem doch noch lösen – mit Yoga.

Im indischen Sanskrit bedeutet Yoga Einheit und Harmonie. Mithilfe von Yoga werden Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht, indem viele Techniken wie zum Beispiel Körper- und Atemübungen, Tiefenentspannung und Meditation darauf abzielen.

Entspannung pur: Die Meditation hilft dem Ausübenden seine innere Ruhe zu finden - auch im Alltag. (Foto: V.Kalra)

Entspannung pur: Die Meditation hilft dem Ausübenden seine innere Ruhe zu finden – auch im Alltag. (Foto: V.Kalra)

Auch die Friseurin Jana, 27, hat Yoga für sich entdeckt und schwört darauf: „Freitag ist für mich der Tag der Entspannung. Nach der Arbeit fahre ich direkt zum Yoga-Kurs. Habe es noch nie ausfallen lassen, weil ich das einfach brauche. Ich bin viel gelassener als vorher, glücklicher und mich bringt nichts mehr so schnell aus dem Gleichgewicht.“

Tatsächlich verbessert Yoga die Gesundheit eines Menschen: Es vermindert Stress und Rückenschmerzen, reguliert den Hormonhaushalt und stärkt das Herz. Laut Focus Online bestätigt dies auch eine Studie des American College of Sports. Die Forscher stellten fest: Patienten, die unter Bluthochdruck und Depression leiden oder asthma- oder herzkrank sind, und mindestens pro Woche 2,5 Stunden Yoga ausübten, spürten eine deutliche Verbesserung ihrer Krankheit.

Aber auch nur wenn die verschiedenen Techniken richtig ausgeübt werden, kann Yoga helfen. Sonst droht Verletzungsgefahr. Also bloß keinen gedanklichen Wettbewerb mit den anderen Teilnehmern im Kurs beginnen. So nach dem Motto: Was meine Nachbarin schafft, das kann ich auch!

„Den Fehler, den ich anfangs immer gemacht habe, war, dass ich die Übungen zu schnell gemacht habe, um als Erste damit fertig zu sein. Ich wollte mich mit den anderen messen. Daher hatte ich mir eine Zerrung und Krämpfe eingeholt. Nun mache ich die Übungen in meinem Tempo und achte währenddessen nur auf mich. Seitdem habe ich keine Probleme mehr- “, gibt Jana zu erkennen.

Wer sich also nicht sicher ist, wo die eigenen Grenzen bei den jeweiligen Übungen liegen, sollte die Warnsignale des eigenen Körpers immer beachten, um seiner Gesundheit nicht zu schaden.

Es gibt einige Optionen, um sich Yoga anzueignen: in Einführungsseminaren oder in einer Lehrerausbildung.

Denn egal ob Kind, Erwachsene oder Senioren – jeder kann Yoga ausüben. Sogar Erkrankte. Je nach Zustand des Körpers können die Übungen nämlich so angepasst werden, dass sie für den Praktizierenden machbar und angenehm sind.

Das Gute an diesem Sport ist, dass er sich optimal in den Alltag integrieren lässt. Kombiniert einfach einmal pro Woche die Yoga-Stunde mit einfachen Entspannungsübungen, um so die ersten positiven Effekten zu spüren. Mit anderen Worten: Mehr Passion. Neue Lebenskraft. Neues Selbstbewusstsein. Menschen, die schon über Jahre hinweg Yoga praktizieren, erfahren nach eigener Aussage sogar besseres Gespür, Innovation und Verantwortung. Mit Yoga könnt ihr also weit mehr erreichen als nur Stress abzubauen.

Soziales Engagement – Können wir die Welt (im Kleinen) verbessern?

Angesichts der unzähligen Kriege und Krisen, die auf der Welt wüten, Flüchtlingen, die vor dessen monströsen und unmenschlichen Ausmaßen flüchten, Armut, die für Familien das Überleben schier unmöglich macht, Kindern, die statt zur Schule zu gehen, harte Arbeiten verrichten, Rassismus und Homophobie, die Menschen weltweit diskriminieren und oftmals aus dem gesellschaftlichen Leben ausschließen. Die Welt scheint aus einem Meer von Ungerechtigkeiten zu bestehen.

Viele Menschen fliehen vor den Kriegsumständen im Heimatland : Bei der Rückkehr finden sie oft nichts mehr so vor, wie es war (Foto: ©Katharina Wieland Müller  / pixelio.de)

Viele Menschen fliehen vor den Kriegszuständen im Heimatland : Bei der Rückkehr finden sie oft nichts mehr so vor, wie es war (Foto: ©Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

Das regelmäßige Verfolgen der Nachrichten könnte einen schier verzweifeln lassen, wenn uns die Berichterstattung mal wieder mit einer neuen Welle an Katastrophen und Kriegen überflutet und den letzten Funken Optimismus erstickt. Den Glaube an die Menschheit völlig verlieren lässt. Manchmal fühle ich mich machtlos. Frage mich, wie ich etwas ändern kann. Was für eine Ironie steckt dahinter, dass ich mir darüber Gedanken mache, WIE ich helfen kann, während im selben Moment, Menschen um ihr Leben bangen.

Gemeinsam sind wir stärker: Sich zusammen gegen Ungerechtigkeit stark machen! (Foto: © S. Hofschlaeger  / pixelio.de)

Gemeinsam sind wir stärker: Sich zusammen gegen Ungerechtigkeit stark machen! (Foto: © S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Jeder Mensch hat die Wahl sich gegen Ungerechtigkeit unterschiedlicher Art einzusetzen, das Problem an der Wurzel zu packen und die Ursachen zu bekämpfen. Leider gibt es viel zu viele Bereiche, in denen unserer Engagement und unserer Aktivismus tagtäglich gefragt wären. Wieso finden wir uns mit so viel Ungerechtigkeit einfach ab? Argumentieren damit, dass es auch schon früher schlimme Kriege gab. Dass wir eben nicht für alle Probleme der Welt aufkommen können. Wir scheinen oftmals zu unterschätzen, was für eine Macht wir eigentlich besitzen. Denn jeder Einzelne von uns kann etwas verändern. Und schließlich muss irgendwo begonnen und angesetzt werden. Gewiss kann sich jeder für etwas stark machen. Doch ich will nicht unzähligen Menschen Unrecht tun, die tagtäglich für etwas kämpfen. Seien es NGOs (Non-Governmental Organization) die weltweit auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen, Kundgebungen veranstalten oder Nothilfe in Krisengebieten leisten. Aktivisten die Networking mit unzähligen Länder betreiben, sich so über die Lage in diesen austauschen und solidarisieren.

Wenn Fremde zu Freunde werden: Doch wer definiert überhaupt wer "Fremd" ist? (Foto: Rike/Pixelio)

Wenn Fremde zu Freunde werden: Doch wer definiert überhaupt wer „Fremd“ ist? (Foto: Rike/Pixelio)

Initiativen wie „teachers on the road“ geben Flüchtlingen ehrenamtlich Deutschunterricht, auch „Save me“, eine deutschlandweite Initiative, begleitet Flüchtlinge bei Behördengängen, veranstaltet Kochabende und andere Aktivitäten, um so Flüchtlingen, deren Aufenthalt in den meisten Fällen sowieso ungewiss ist, dabei zu helfen, sich im Alltag zurecht zu finden und trotz der schwierigen Flüchtlingspolitik, nicht in Lethargie zu verfallen. Wieder andere haben sich dem Kampf gegen Rassismus verschrieben.  Manch einer mag glauben, Rassismus – das sei ein Randphänomen geworden und seit Apartheid und den Aufständen in Amerika längst bekämpft. Aber machen wir uns doch bitte nichts vor! In Amerika, im Bundesstaat North Carolina, sind vor einigen Tagen 3 junge amerikanische Muslime erschossen worden.  Der Täter wird weder als Terrorist bezeichnet, noch scheinen die westlichen Medien dem Geschehen viel Aufmerksamkeit zu schenken. Alles „nur“ ein Nachbarschaftsstreit um Parkplätze? So berichten es zu mindestens die Medien. Kaum jemand scheint dahinter zu vermuten, dass ein Motiv des Täters vielleicht Islamhass gewesen sein könnte. Seltsam. Gehen wir einige Monate zurück: Im August 2014 wird in Ferguson, Missouri, ein unbewaffneter schwarzer Jugendliche von einem Polizisten erschossen. Das entfachte in Amerika eine Welle von Unruhen und Protesten und hauchte der Rassismus-Debatte in den USA neues Leben ein. Die schwarze Bevölkerung organisierte sich, hielt Plakate mit dem Slogan „Black Lives Matter“ in die Luft. Rassismus ist im 21. Jahrhundert noch weit davon entfernt, abgeschafft worden zu sein. Aber Rassismus ist durchaus kein Problem Amerikas alleine. Wer sich mehr mit dieser Thematik beschäftigen möchte, sollte einen Blick auf den sehr lesenswerten Blog von der  Aktivistin Emine werfen.

Frauen mit Kopftuch haben in Deutschland mit allerhand Vorurteile zu kämpfen. Bekommen trotz exzellenter Abschlüsse Arbeitsstellen auf Grund ihres Kopftuches, das für viele Ausdruck ihrer Religion ist, verwehrt. In Deutschland wird ein Asylant in Dresden tot aufgefunden. Asylantenheime werden fast regelmäßig mit rassistischen Slogans beschmiert.

Kein Mensch ist illegal: Doch viele scheinen blind und ignorant für die Probleme anderer zu sein Foto: ( © I(ESM)  / pixelio.de )

Kein Mensch ist illegal: Doch viele scheinen blind und ignorant für die Probleme anderer zu sein (Foto:  © (IESM) / pixelio.de )

Wir sollten uns mit Menschen solidarisieren. Gegen solche Diskriminierungen, die im eigenen Land geschehen, aber auch in anderen Teilen der Welt,  aufstehen und unsere Stimme erheben. Es geht uns alle an! Eher unabsichtlich habe ich mich vor allem auf das Thema Rassismus bezogen. Was wohl auch mit einer Bewegung, die sich mittlerweile – Gott sei Dank – aufgelöst hat, zu tun hat und den vielen rassistischen Übergriffen, die ich vermehrt zu hören bekomme, die mich sehr erbosen lassen, zugleich aber auch erschrecken. Wichtig ist, DASS wir etwas tun. Wir sollten nicht gleichgültig gegenüber dem Schicksal anderer, benachteiligter Menschen sein. Jeder Mensch kann nur ein wenig seiner wertvollen Zeit entbehren und zum Beispiel in seinem Umfeld an sozialen Initiativen mitwirken oder aber selbst Projekte auf die Beine stellen. Und wie sollen wir die Welt mitgestalten und verändern, wenn wir nicht in unserem Umfeld beginnen. Vielleicht sogar jetzt sofort!

Vorschau: Eva beschäftigt sich nächste Woche damit, weshalb es so gut tut, sich in Gesellschaft aufzuhalten.

Wie viel Medien braucht der Mensch?

Zu viel oder falsch genutzt? Der Konflikt um Medien kommt immer wieder hoch (© Stefan Bayer / pixelio.de)

Zu viel oder falsch genutzt? Der Konflikt um Medien kommt immer wieder hoch (© Stefan Bayer / pixelio.de)

Einer meiner ersten Blicke am Morgen gilt meinem Mobiltelefon. Es blinkt blau, wenn ich Nachrichten bekommen habe, weckt mich mit ausgewählter Musik, zeigt mir den Wetterbericht, wichtige Nachrichten und die Termine des Tages. Ich plane die Zeit ein, noch im Bett das Wichtigste zu überprüfen und meinen Tag zu organisieren, denn beim Frühstück mit den Kindern will ich mich auf anderes konzentrieren können. Wir leben in einer multimedialen Welt, in der technische Geräte nicht mehr nur zum Alltag, sondern auch zur Bewältigung desselben beitragen.

Die Frage, wie viel Medium ein Mensch tatsächlich braucht, ist dabei eine ganz individuelle. Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, braucht keiner und jeder Medien. Während meine eine Großmutter beispielswese das Internet nutz, um mit ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln in Kontakt zu bleiben, die quer durch Deutschland und seine Grenzen hinaus verteilt sind, ein Mobiltelefon für ihre Spaziergänge hat, falls etwas passieren sollte, und ohne ihr breites Bücherregal nicht immer wüsste, wie sie ihren Tag füllen soll, kennt meine andere weder Computer noch Handy, liest kaum die Tageszeitung und schafft es nicht, wenn die Urenkel an der Fernbedienung von TV auf Radio geschaltet haben, den Fernseher wieder in Gang zu bekommen.

Kinder und Medien: ein heikles Thema (© Eklih Mmorf / pixelio.de)

Kinder und Medien: ein heikles Thema (© Eklih Mmorf / pixelio.de)

Als wir jüngst in unser neues Eigenheim gezogen sind, beschwerte sich mein Vater (!), dass ich dagegen war, in den Kinderzimmern beim Renovieren Fernsehanschlüsse zu verlegen. „Das geht doch nicht, die brauchen das irgendwann“, sagte er, während ich ernsthaft überlegte, ob irgendwer einen Fernseher in seinem Schlafzimmer ernsthaft „braucht“. Noch dazu in einer Zeit, in der viele junge Haushalte nicht etwa darum auf einen Fernseher(-Anschluss) verzichten, weil sie sich nichts anschauen, sondern weil ein Computer ebenso in der Lage ist, Filme abzuspielen und Übertragungsprogramme zu nutzen, die mehr bieten, als manch teurer Kabelvertrag. Tatsächlich würde ich meinen Kindern einen eigenen Computer zu gegebener Zeit nicht verweigern. Viel zu sehr weiß ich, wie schon Schule, Uni und Beruf oft die Nutzung von diversen Programmen und Internet nötig machen.

Damit ich das aber ruhigen Gewissens in den Kinderzimmern belassen kann, ist eines unverzichtbar: Dass ich meinen Kindern einen verantwortungsbewussten und sinnvollen Umgang mit Medien beibringe. Darum – ganz ehrlich – betrachte ich Eltern, die auf Medien vollends verzichten, auch eher skeptisch. Seien wir ehrlich, viele von uns mussten sich selbst „beibringen“, was im Internet vertrauenswürdig ist (und wie viel nicht), wie die Programme auf unserem Mobiltelefon nicht überhand nehmen und den Arbeitsspeicher zumüllen oder dass Exel zu weit mehr gut ist, als Tabellen zu erstellen. Und einige von uns haben manche dieser Punkte bis heute nicht geschafft. Liegt es da nicht in meiner Verantwortung, meinen Kindern, die mit Sicherheit allein durch die Gesellschaft noch medialer aufwachsen, als ich, die ich laut meinem Professor bereit ein „digital native“ bin, die Regeln der medialen Welt beizubringen. Ich lasse ja auch keinen ans Steuer, der die Straßenverkehrsordnung nicht kennt.

Ansichtssache: Auch Bücher sind Medien (Foto: Obermann)

Ansichtssache: Auch Bücher sind Medien (Foto: Obermann)

Und, das wollen wir hier nicht vergessen, auch Zeitungen und Bücher sind Medien, auch CDs und Werbeplakate. Medial heißt nicht gleich Computer. Und so wie die ersten Bücher nicht unbedingt einen so guten Ruf hatten, mag es sein, dass Fernsehen und Internet in ein paar Jahrzehnten zum Gut der gebildeten Schicht gehören, wie heute die Klassiker der deutschen Literatur. So genannte „e-learning“-Angebote gibt es an fast jeder Universität und auch an immer mehr Schulen. Ohne Internet könnte ich mich weder für meine Kurse anmelden, noch für die Prüfungen. Selbst die Einschulungsfotos meines Sohnes musste ich per Internet einsehen und auswählen. Die Kuchenliste für den letzten runden Geburtstag wurde per WhatsApp besprochen und meine Oma schickt mir lieber elektronische Post, als mich anzurufen, weil sie besser lesen, als hören kann.

Oft werden die Medien verflucht, verteufelt und für eine Abwesenheit aus der Realität verantwortlich gemacht. Tatsache ist doch, dass sie tief eingebettet sind in unsere Realität. Es macht keinen Unterschied, ob ich im Zug die gedruckte Zeitung lese oder das elektronische Äquivalent, die Nachrichten sind die gleichen. Und hier wie dort ist es meine Obliegenheit, zu entscheiden, welche Meldungen ich für wichtig erachte, welche ich überfliege oder gar nicht erst lese. Entscheidend ist nämlich, dass die Nutzung von Medien Verantwortung bedeutet und kein Kontrollverlust. Und nur, wenn ich das selbst begriffen habe und mich daran halte, kann ich dies auch weitergeben.

Vorschau: Nächste Woche gibt unsere neue Kolumnistin Anna ihren Einstand und schreibt über die Hass-Liebe zur Geduld.

Wer ist hier der Boss?

Der eine nennt es Hierarchie, der andere salopp Hackordnung. Gemeint ist das Gleiche: Es geht um eine Regelung, wer Entscheidungen treffen darf, wer das Sagen hat, also wer der Chef ist.

Majestätisch: In einem Löwenrudel ist ganz klar, wer das Sagen hat. (© Jürgen Hüsmert/Pixelio.de)

Hierarchien gibt es auch im Tierreich: Jedes Rudel hat seinen Anführer, in jedem Hühnerstall gibt es einen Hahn, oft nennt man das stärkste und erfahrenste Tier auch Alpha-Tier. Überall, wo mehrere Vertreter einer Art zusammenleben, gibt es eine klare Struktur. Einer hat das Sagen, die anderen müssen oder sollten wenigstens spuren.

Da ist es nur logisch, dass auch wir Menschen eine Ordnung in unserem Zusammenleben brauchen. Ganz offensichtlich ist sie in Unternehmen, wo es einen Chef gibt, dann einen Vorstandsvorsitzenden, einen Abteilungsleiter, oder auch den „schlichten“ Angestellten. Genauso findet sich beispielsweise vor Gericht eine Rangordnung. Der vorsitzende Richter hat die höchste Entscheidungsgewalt, die Anwälte können auch noch etwas bewirken, dürfen Fragen stellen. Der Zeuge soll eigentlich nur Antworten liefern und der unbeteiligte Zuschauer hat überhaupt nichts zu melden.

Selbst in Familien gibt es so etwas wie eine Hierarchie. Meistens sind es die Eltern, die dem Kind Vorschriften machen, doch manchmal drehen die Kinder den Spieß auch um, vor allem, wenn sie älter werden. Oft ist es auch so, dass sich die älteren Geschwister den jüngeren überlegen fühlen und so entsteht ein gewisses Gefälle in den Positionen, die jeder innehat.

Hierarchien sind eigentlich überall, sie sind aber auch notwendig. Denn nur so entsteht eine Struktur im Zusammenleben oder Zusammenarbeiten und diese Struktur bedeutet Handlungsfähigkeit. Ohne wären Stillstand und Chaos auf der Tagesordnung.

Die einzige Frage, die sich stellt: Wie flach ist die Hierarchie? Es gibt sehr stark vertikal ausgerichtete Ordnungen, in denen klar feststeht, wer der Boss ist, wer auf der nächsten Stufe steht bis hinunter zu dem, der eigentlich kaum etwas zu entscheiden hat. Bei einer flachen Hierarchie ist es im Gegensatz dazu so, dass die Stellung aller angeglichen ist, ein Gefälle im „Rang“ wird mehr oder weniger nivelliert.

Alle in einem Boot: Doch einer ruht sich lieber aus, während die anderen rudern. (© Pascal Werth)

Ganz klar: Flache Hierarchien sind optimal, wenn es um die Entfaltung des Einzelnen geht, schließlich hat jeder die Möglichkeit, sich einzubringen. Doch genau das ist auch die Schwachstelle dieser Ordnung. Jeder hat nicht nur die Chance, mitzureden, er trägt auch die entsprechende Verantwortung. Wer Entscheidungen trifft, muss diese auch vertreten – bei flachen Hierarchien ist das so ziemlich jeder. Außerdem kann ein System mit geringem Gefälle im Rang ein wenig träge sein. Vor allem dann, wenn einige sich lieber ausruhen, anstatt mitzuarbeiten. Denn die flache Hierarchie lebt gerade vom Engagement eines jeden – Faulpelze sind da Sand im Getriebe.

Eine straff organisierte vertikale Struktur hat demgegenüber den Vorteil, dass nur wenige entscheiden dürfen und müssen. Beispiel Unternehmen: Die Verantwortung trägt der Boss, in jeder Abteilung ist der Abteilungsleiter zuständig und muss geradestehen für das, was unter ihm geschieht. Wer ganz unten in der Hierarchie steht, muss sich zwar deutlich weniger mit Entscheidungen und Verantwortung abmühen, die das Unternehmen betreffen. Aber dafür muss er sich auch mit dem abfinden, was „oben“ ausgehandelt wird. Der Einfluss von unten ist nicht so einfach, muss erst wieder strukturiert erfolgen. Wer wirklich etwas zu sagen haben will, der muss sich hocharbeiten und auch das ist oftmals schwerer als gedacht, vor allem wenn die nötigen Kontakte fehlen.

Struktur brauchen wir zum Leben und zum effektiven Arbeiten sowieso. Wie diese Struktur aussieht, ist eine Frage des Geschmacks sowie der eigenen Ambitionen und des persönlichen Engagements. Flache Hierarchien geben uns viel, fordern aber auch genauso viel von uns ein; vertikale Systeme können als starres, einengendes Korsett empfunden werden, bieten aber auch ein relativ hohes Maß an Sicherheit. Man muss sich eben entscheiden, wo die persönlichen Prioritäten liegen.

Vorschau: In der Kolumne der nächsten Woche gibt Eva Tipps, wie man am besten entrümpelt und wieder etwas Ordnung schafft.

Vertrauenssache

Bundespräsident Christian Wulff dürfte Weihnachten 2011 wohl mit einem flauen Gefühl im Magen verbracht haben. Nach der Kreditaffäre ist sein Ansehen nun befleckt und erste Rufe nach einem Rücktritt werden laut. Doch was hat der Mann eigentlich falsch gemacht?

Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass Christian Wulff im Jahr 2008 einen Privatkredit von einem befreundeten Unternehmerehepaar angenommen hatte. Diesen Kredit hätte Wulff, damals niedersächsischer Ministerpräsident, so aber nicht annehmen dürfen – eben das schreibt das niedersächsische Ministergesetz vor. Damit soll sichergestellt werden, dass Amtsträger nicht in Versuchung geraten, Bestechungsgelder anzunehmen.

Sonderlich verwerflich ist der Kredit nun nicht; es spricht nichts dagegen, sich unter Freunden finanziell auszuhelfen. Problematisch ist die Situation trotzdem: Denn Wulff hat mit dem Gesetzesverstoß Vertrauen eingebüßt. Und genau das ist ja Grundlage und Legitimation jeglicher öffentlicher Tätigkeit. Gerade für einen Bundespräsidenten, dessen Amt vornehmlich repräsentierenden Zweck hat, ist es unglaublich wichtig, dass seine Ehrlichkeit nicht angezweifelt wird. Steht die Vertrauenswürdigkeit des Präsidenten in Frage, ist er praktisch nicht mehr handlungsfähig.

Tragisch ist die ganze Bestechungsaffäre auch deshalb, weil Wulff bisher im Amt gute Arbeit geleistet hat. Und dennoch wird ihm die Bestechungsaffäre in den nächsten Jahren nachhängen, weshalb er nur noch eingeschränkt agieren kann. Die verantwortungsvollste Reaktion auf die ganze Affäre wäre wohl ein Rücktritt vom Amt.

Vor einem ganz ähnlichen Dilemma stand vor einiger Zeit auch der damalige Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg, als bekannt wurde, wie sorglos er beim Schreiben seiner Dissertation mit dem Urheberrecht umging. Eine Internetbewegung nahm sich die Arbeit vor und entlarvte nach und nach diverse gestohlene Textpassagen. Auch die Plagiatsaffäre war im Grunde ein Kavaliersdelikt. Viel schlimmer waren Guttenbergs Äußerungen zu dem Vorfall: Er stritt schlicht ab, dass er bewusst getäuscht habe. Lügt ein Minister aber so offensichtlich, wie soll dann weiterhin Vertrauen in seine anderen Äußerungen bestehen? Erst als Guttenberg einsah, dass das Vertrauen in seine Person dahin war, trat er von seinen Ämtern zurück.

Konsequentes und verantwortungsvolles Handeln im Angesicht von Verfehlungen ist überaus selten. Wie dankbar aber genau das von der Öffentlichkeit angenommen wird, zeigt der Rücktritt des ehemaligen Vorstands der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Margot Käßmann. Nachdem diese alkoholisiert beim Autofahren erwischt worden war, trat sie sofort von ihrem Amt zurück – und die Deutschen waren begeistert von so viel Ehrlichkeit.

Ein Genickbruch wäre der Rücktritt für Wulff also sicher nicht. Im Gegenteil: Er wäre wohl die einzige Chance für ihn, aus der Affäre unbeschadet hervorzugehen.

Mit großer Macht kommt große Verantwortung – Freiheit und ihre Folgen

Frei? Oder doch von allen Seiten begrenzt (Foto: Beutler)

Freiheit. Für sie gehen Menschen auf die Straße, protestieren, demonstrieren, rebellieren. Sie nehmen in Kauf, eingesperrt oder getötet zu werden, weil sie mehr Freiheit wollen, für sich, ihre Mitbürger, ihr Land. Der Philosoph John Rawls sprach in „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ von der Freiheit als oberstem Gut, alles andre sei nachgeordnet, weniger wichtig und nichts dürfte geschehen, wenn die Freiheit dafür beschnitten würde. Größtmögliche Freiheit für ein bestmögliches Leben. Aber ist das wirklich so?

Keine Frage, wenn Diktatoren die Freiheiten eines Volkes beschneiden, wenn die Meinungsfreiheit, die Religionsfreiheit, die Freiheit des Menschen zu sein wie er ist angegriffen wird, dann schreien wir auf. Wir Verwöhnten. Dennoch verteidigen Menschen unter Diktatoren und Tyrannen ihre Herrscher und die Art der Staatsführung. Nicht immer, nicht alle, aber unsere eigene Geschichte zeigt, das ein Volk bereit ist schlichtweg bekloppten Ideologien zu folgen. Warum? Es glaubt, dass es dadurch Sicherheit gewinnt. Die Aufgabe von Freiheit ist immer mit dem Gewinn von Sicherheit verbunden. Das rechnet sich natürlich nicht immer, aber oft ist es Ansichtssache.

Auch wir kennen das noch. Wir geben in Politik und Wirtschaft gewisse Freiheiten auf, Entscheidungsfreiheiten, wir geben sie ab an andere. Dann müssen wir uns damit nicht beschäftigen, können andere dafür verantwortlich machen und viele Entscheidungen laufen schneller ab. Doch nicht jedem gefällt das. Einige rufen nach mehr Volksentscheiden, Gemeindeabstimmungen, Mitspracherecht. Sie wollen die Freiheit selbst zu entscheiden wieder. Aber mit großer Macht kommt große Verantwortung, sagte schon Onkel Ben. Wir müssen uns dann mehr damit beschäftigen, um was es geht. Was genau bedeutet es, einem Land in der EU zu helfen? Welche Auswirkungen hat es? Wie läuft die Wirtschaft national und international eigentlich ab? Eine ungeheure Masse an Informationen und Hintergrundwissen, die wir dann kennen müssten.

Verantwortung: Wächst mit der Freiheit und ist nicht leicht zu tragen (Foto: Beutler)

Andererseits ist es auch nicht zwangsläufig sinnvoll, alle paar Jahre jemanden zu wählen, dessen Wahlprogramm nie gelesen wurde, der aber aus den Medien bekannt ist. Und seien wir ehrlich: Wie viele Wähler in Deutschland setzten sich intensiv damit auseinander, was sie da tun, welche Verantwortung auf ihren Schultern lastet. Oder all die, die sich auch diese Entscheidung sparen und gar nicht erst wählen, wissen sie, dass auch das die Wahl beeinflusst, das kleine Parteien dadurch gewinnen, weil ihr Stimmanteil prozentual gesehen steigt? Freiheit ist eben nicht immer Freiheit. Die Freiheit, mehr zu entscheiden, würde die Freiheit, sich nur oberflächlich mit Politik zu beschäftigen, beschneiden. In diesem konkreten Fall wäre das meiner Meinung nach zwar eine Alternative, die einen, wenn nicht mehrere Gedanken wert ist, aber in anderen Fällen ist es das nicht.

Bankwesen, Gesellschaft, Literatur, Musik, Fernsehen, Essen, Sexualität, Kleider, in jeder Sparte unseres Lebens finden wir Freiheitsbeschränkungen. Sie sind bei weitem nicht so gewichtig, wie die Einschränkung von Presse-, Meinungs- oder Religionsfreiheit, wir nehmen sie oft kaum wahr, doch sie sind da. Wo hört Freiheit also auf wichtig zu sein? Wann wir die Beschränkung angenehmer? Ein Teil unseres Lebens wird vorgegeben und dadurch werden wir in unserer Freiheit beschränkt. Von Schule und Ausbildung mal abgesehen, denn da ist es auch so, bleibt der Beruf übrig. Wir bekommen vorgeschrieben, wann und wie lange wir arbeiten müssen, wie wir Dinge zu erledigen haben, welche Abläufe wir durchmachen müssen, selbst wenn wir glauben, anders wäre es besser, effektiver oder einfach nur angenehmer. Freiheit – Pustekuchen?

Chaotische Freiheit: Es geht auch anders, denn viele Wege führen zum Ziel (Foto: Beutler)

Das es auch hier anders geht beweist das brasilianische Unternehmen Semco. In der Dienstleistungsfirma werden die Mitarbeiter mit Freiheiten geradezu überschüttet. Sie wählen ihre Vorgesetzen, bestimmen selbst Arbeitszeiten und Gehälter. Die Personalabteilung ist vollkommen unwichtig – es gibt sie nicht. Dabei bleiben die Emails privat, Ausgaben können selbst entschieden werden. Der Traum jedes Angestellten? Nicht nur, auch der Inhaber profitiert dabei: Die Gewinne sind von 35 Millionen Dollar auf 220 gestiegen. Das nenn‘ ich effektiv.

Der Trick ist, dass Mitarbeiter, die die Freiheit haben zu entscheiden, auch die Verantwortung haben im Sinne der Firma zu entscheiden. Der eigene Wunsch, dass es dem Unternehmen gut geht, weil sie dort arbeiten, weil sie Teil des Unternehmens sind und nicht nur einfache Angestellte, die vorgegebene Arbeiten für ein festgelegtes Gehalt fließbandmäßig verrichten. Ricardo Semler heißt der Mann, der mit der innovativen Idee einen mutigen Schritt machte und bewies, dass Menschen mit Freiheit Menschen mit Verantwortung sind und ihnen zugetraut werden kann Entscheidungen zu treffen die nicht rein egoistisch sind. Ich als Mutter kann das gut nachvollziehen. Gib deinem Kind Freiraum und es wird lernen, ihn zu ordnen, ihn zu nutzen und sich selbst Regeln zu machen. Der Trick bei Freiheit ist nämlich der, dass wir, wenn sie uns keiner beschneidet, ihr selbst Grenzen setzten, völlig frei.

Vorschau: Sonja wirf im neuen Jahr einen Blick auf Street Art.