Die Flüchtlingskrise: Ein Update

KOMMENTAR: Mittlerweile ist es November. Die sogenannte Flüchtlingskrise ist schon lange zum innenpolitischen Problem erhoben worden. Offiziell befindet sich diese Krise jetzt in ihrem zweiten Jahr – völlig ungeachtet der Tatsache, dass auch vor 2015 Einwanderung auf diesem Weg stattfand. Zur Erinnerung: Der Krieg in Syrien dauert bereits fünf Jahre an. Bisher wurde angenommen, dass etwa eine 250.000 Menschen dabei ums Leben gekommen sind. Allerdings wurde die Zählung der Opfer Mitte 2014 eingestellt, da zuverlässige Daten nicht zugänglich seien, so der UNHCR. Seit 18 Monaten können die Verluste also nicht einmal mehr erhoben werden. Wissenschaftler des Syrischen Zentrums für Politikforschung gehen bereits von einer Dopplung der Zahl aus.

Es haben zwar über den gefährlichen Seeweg mehr als 171.000 Personen von der Türkei aus die Ägäischen Inseln Griechenlands erreicht. Aber mit den Rekordzahlen des Vorjahres hat das nur noch wenig zu tun. Noch in den ersten beiden Monaten des Jahres kamen ganze Flüchtlingsströme auf den Inseln an. Der Strom aber hat sich seit dem Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Türkei und der Europäischen Union vom 20. März 2016 verlagert. Nach Griechenland kommen vor allem Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – knapp die Hälfte sind Syrer.

In Syrien verschlimmert sich die Lage zusehends. So erklärte Stephen O’Brien –UN-Koordinator für humanitäre Hilfe – , vor dem New Yorker UN-Sicherheitsrat, dass dort derzeit 974.080 Menschen in belagerten Städten und Dörfern ausharren. Vor einem halben Jahr sei weniger als die Hälfte betroffen gewesen. Dazu komme noch der Winter. Die Menschen  seien abgeschnitten von Hilfsleistungen. Fassbomben und Chlorgasangriffe kosten nicht nur unzählige Leben, mittlerweile seien auch die letzten verbleibenden Krankenhäuser und zivilen Einrichtungen unter Beschuss genommen. Schuldig sei daran – in der Regel durch Augenzeugen und lautstarke Äußerungen der US-Regierung bekundet – die Syrische Armee samt russischen Verbündeten. Eine Waffenruhe ist nicht in Sicht. Trotzdem sind die Ankunftszahlen seit März massiv abgefallen. Dass die Umsetzung eines politischen Abkommens derart signifikant auf den Flüchtlingsstrom einwirken kann, lässt tief blicken und eröffnet dabei trotzdem Raum für Spekulationen über eine Beteiligung – oder zumindest die Mitwisserschaft – der türkischen Regierung.

Signifikant steigt daraufhin allerdings die Zahl derer, die die Küsten Italiens ansteuern: Knapp 165.000 Personen kamen über das Mittelmeer aus Nigeria, Eritrea und anderen afrikanischen Ländern. Der Ausspruch „Afrika sitzt auf gepackten Koffern“ macht nicht nur die Runde, sondern auch Angst, denn Afrika ist groß und das Boot für viele schon voll.

Recep Tayyip Erdoğan – Tyrannischer Verbündeter

KOMMENTAR: Vergangene Woche berichtete die Wirtschaft&Politik-Rubrik über den gescheiterten Putschversuch in der Türkei. Dass dieser Akt sogenannter „Terroristen“ – um es mit den Worten Erdoğans auszudrücken – immer ein Spiel um Zeit, Ressourcen und Personal sei, weiß der Staatspräsident bereits aus eigener Erfahrung und er mobilisiert seine Wähler und Anhänger, sich dem Putsch entgegenzustellen. Ein kluger Schachzug, denn es wäre töricht, sich als selbsternannte Demokratieschützer gegen das Volk zu stellen.

Nach der schnellen Abwendung nennt Erdoğan den Putschversuch bereits am Samstag, den 16. Juli, ein „Geschenk Gottes“. Aus westlicher Sicht ist klar, was sich hinter dieser Rhetorik versteckt: Ein Freifahrtschein sich derer zu entledigen, denen er auch nach den bisherigen Inhaftierungswellen aufgrund von Beleidigung oder Verhetzung nicht habhaft werden konnte. Während im internationalen Echo die Ablehnung und Verurteilung des Putschversuchs noch nachklingt, verschleiern drastische und blutige Bilder, was geschah, während die Fernsehkameras ausgeschaltet waren. Gleichwohl sich herausstellte, dass die Geschichte über einen wütenden Mob, der auf einer der Istanbuler Brücken einem Soldaten die Kehle durchgeschnitten haben soll, eine Ente war, scheint es doch der Wahrheit zu entsprechen, dass mindestens vier Soldaten nach ihrer Kapitulation ermordet wurden. Die Umstände sind noch ungeklärt.

Was bleibt sind zahlreiche Fragen, die Verschwörungstheorien anheizen. Während deutsche Sicherheitskreise von einer dilettantischen Planung des Putschversuchs ausgehen, sprechen andere davon, dass Erdoğan sich sein „Gottesgeschenk“ selbst ins Nest gelegt haben könnte. Klar ist hingegen, dass – in der Bilanz – der Aufstand auf beiden Seiten 264 Menschen das Leben kostete; über 1.000 Personen – überwiegend Zivilisten – werden verletzt. Die Präsidentschaft Erdoğans hingegen scheint erneuert und gefestigt. Er steigt aus der Staubwolke der Gefechte auf wie der Phönix aus der Asche.

Prompt wird im ganzen Land für drei Monate der Ausnahmezustand erklärt, der der Verfassung erlaubt die Grundrechte der Bürger massiv einzuschränken. Per Dekret kann Erdoğan Gesetze am Parlament vorbei beschließen. So sind bereits 2.341 Institutionen wie Privatschulen, gemeinnützige Einrichtungen, Gewerkschaften, Universitäten und medizinische Einrichtungen aufgelöst worden. 6.000 Personen sind inhaftiert und 24 Radio- und Fernsehstationen die Sendelizenz und 34 Journalisten wurde der Presseausweis entzogen, da sie in Verbindung mit Fethullah Gülen stehen sollen. Kurzum: Die „Säuberung“ ist in vollem Gange und sie betrifft – auch nach dem Putsch – die gleichen Personen wie zuvor: sämtliche Gegner des Autokraten. Mit dem Unterschied, dass Erdoğan dies jetzt unter dem Mantel der Legitimität verstecken kann.

Vorschau: In zwei Wochen geht es an dieser Stelle um die Themen Extremismus und Radikalisierung.

Der „18-Stunden-Coup d’état“ – Der Putschversuch in der Türkei

In der Nacht von Freitag, den 15. Juli, auf Samstag, den 16. Juli 2016, versuchen Militärangehörige die Regierung der Türkei durch Besetzungen und kriegerische Handlungen in den Städten Ankara, Istanbul, Marmaris und Malatya abzusetzen. Gegen 23 Uhr Ortszeit werden erstmals Militärflugzeuge über der Hauptstadt Ankara beobachtet, während etwa zeitgleich – wie CNN Türk berichtet – in der „Akıncı Air Base“ der Generalstabschef Hulusi Akar von Militäreinheiten festgesetzt wird. Auch die Fatih-Sultan-Mehmet- und die Bosporus-Brücke werden durch Leopard 2-Panzer besetzt: Ein symbolischer Akt der Abriegelung, der auf asiatischer Seite den Zugang nach Europa unterbinden soll. Verstärkt wird dieser Eindruck durch das Herunterfahren der zentralen Flughäfen in den Städten Ankara und in Istanbul. Vor dem Istanbul-Atatürk-Flughafen sollen laut lokalen Medienberichten ebenfalls Panzer aufgezogen sein.

Von oben: Istanbul aus dem Flugzeug (© Fritz Zühlke / pixelio.de)

Von oben: Istanbul aus dem Flugzeug (© Fritz Zühlke / pixelio.de)

Die „Machtübernahme“ der Putschisten

Kurz darauf besetzten Putschisten die Zentralniederlassung der in der Regierungsverantwortung stehenden „Adalet ve Kalkınma Partisi“ (Anm. d. Red.: Der Parteiname bedeutet so viel wie „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung“) – auch AKP genannt – in Ankara und Istanbul. Sie fordern alle Anwesenden zum Verlassen der Gebäude auf. Weiterhin wird eine Art Nachrichtensperre verhängt, die den Zugriff auf soziale Netzwerke unterbinden soll. Gegen Mitternacht berichtet Reuters, dass Putschisten sich in Ankara Zugang zu den Gebäuden der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt „Türkiye Radyo ve Televizyon Kurumu“ – kurz TRT – verschafft haben. Als die Nachrichtensprecherin Tijen Karaş gezwungen wird eine Erklärung der Putschisten zu verlesen, wird der Putschversuch zur international wahrgenommenen Inszenierung: Etwa eine Stunde nach Beginn des Coups schaltet sich die Weltöffentlichkeit zu und beginnt, das Geschehen durch Live-Berichterstattungen zu kommentieren. In der Verlautbarung heißt es: „Die türkischen Streitkräfte haben die komplette Regierung des Staats übernommen, um die verfassungsmäßige Ordnung, die Menschenrechte und die Freiheit, den Rechtsstaat und die öffentliche Sicherheit, die beschädigt worden waren, wiederherzustellen. […] Alle völkerrechtlichen Verträge sind nach wie vor gültig. Wir hoffen, dass unsere guten Beziehungen zu allen Staaten weiter bestehen.“ Zu den Gründen für den Putsch heißt es weiter, dass die „demokratischen und säkularen Rechtsgrundsätze durch die derzeitige Regierung erodiert wurden“. Das Land werde ab sofort von einem selbsternannten Friedensrat der Türkei, der sich „Yurtta Sulh Konseyi“ nennt, regiert, welcher die „Sicherheit der Bevölkerung“ gewährleisten solle. Während alle internationalen Abkommen in Takt bleiben sollen, tritt gleichzeitig das Kriegsrecht in Kraft und eine Ausganssperre für das ganze Land wird verhängt. Des Weiteren wird angekündigt, schnellstmöglich eine neue Verfassung erlassen zu wollen.

Die Reaktionen

Ministerpräsident und AKP-Mitglied Binali Yildirim bestätigt, dass einige Militärs einen „illegalen Versuch“ der Machtübernahme gestartet hätten. Die militärischen Handlungen seien „außerhalb der Befehlskette“ ergriffen worden. Die Tagesschau erklärt dazu in ihrem Newsticker: „Militär verkündet Machtübernahme“. Damit ist der selbsternannte Friedensrat der Türkei – wenn auch nur nach außen hin, auf medialer Ebene – zum Machthaber geworden. Es wirkt wie eine friedliche Übernahme, doch auf dem Boden der Tatsachen geschieht etwas anderes: Es wird gekämpft, es werden weitere Geisel genommen, es fallen vielerorts Schüsse – unter anderem auf der besetzten Bosporus-Brücke. Hubschrauber bombardieren das Polizeihauptquartier außerhalb Ankaras und töten dabei 41 Menschen, weitere 43 werden verletzt. Auch der Sitz des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan gerät unter Beschuss – sowohl vom Boden aus, als auch aus der Luft. Bereits um ein Uhr schaltet sich dieser ein. Er gibt dem Fernsehsender CNN Türk ein Interview über die Smartphone-Applikation „Facetime“ – eine bittere Ironie, denkt man an die vergangene restriktive Haltung des Staatsführers gegenüber den sozialen Medien. Während der öffentlich-rechtliche Sender TRT bereits den Sendebetrieb eingestellt hat, ruft Erdoğan im Privatfernsehen die Bevölkerung zum aktiven Widerstand und zur Durchbrechung der Ausgangssperre der Putschisten auf. Er proklamiert: „Ich rufe unser Volk auf, sich auf den Plätzen und am Flughafen zu versammeln. Keine Macht ist größer als die des Volkes. Sollen sie mit ihren Panzern und ihren Kanonen machen, was sie wollen.“ Der Schachzug des Präsidenten gelingt, denn die Straßen werden von seinen Anhängern und Wählern in demonstrationsähnlichen Zügen bevölkert. Auch der der AKP angehörende, stellvertretende Ministerpräsident Numan Kurtulmuş vermittelt den Fernsehzuschauern, dass die Regierung nicht abgesetzt sei und erneuert das Gesuch des Präsidenten. Im Zuge einer weiteren Stabilisierung distanzieren sich hochrangige Militärs von der Putschbewegung. Auch ein Schuldiger ist bereits in dieser Rede an das Volk gefunden: der langjährige Erdoğan-Gegner und Prediger Fethullah Gülen, der aus dem amerikanischen Exil ausgeliefert werden soll. Anschließend macht Erdoğan sich auf den Rückflug nach Istanbul. Wie Reuters berichtet, sei der türkische Präsident auf diesem Flug von zwei Kampfjets der Putschisten verfolgt worden. Bestätigen lässt sich dies aber derzeit nicht. Im Zuge einer weiteren Stabilisierung der Situation distanzieren sich hochrangige Militärs von der Putschbewegung.

Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende?

Bis fünf Uhr ist die Nachrichtenlage diffus. Das türkische Parlament gerät erneut unter Beschuss, der selbsternannte Friedensrat erklärt auf der eigenen Webseite, die Kontrolle über das ganze Land zu halten, während Yıldırım erklärt, die Situation sei unter Kontrolle und eine Flugverbotszone sei eingerichtet. Rund eine Stunde lang geht dann aber auch noch der Sender CNN Türk vom Netz, als Putschisten das Sendegebäude besetzen. Gegen vier Uhr gibt Erdoğan nach seiner Landung in Istanbul wiederum ein Interview am Flughafen, der währenddessen von Regierungs-Befürwortern umringt wird. Der Präsident verkündet, nun eine „Reinigung der Armee“ durchführen zu wollen und das Militär von „Terroristen“ zu befreien. Bisher sind bereits 6.000 Personen inhaftiert: von Richtern über hochrangige Militärs bis zu vermeintlich beteiligten Putschisten. Bereits in dieser Woche berät das türkische Parlament über eine Wiedereinführung der Todesstrafe.

Vorschau: Die Frage nach dem „Schrecken ohne Ende“ wird in der kommenden Woche Thema eines Kommentars zu den Ereignissen in der Türkei sein.

Türkische Auberginensalate – gegrilltes Glück für Genießer

Der angebrochene Frühling äußert sich nicht allein durch Vogelgezwitscher, Blütenpracht und heiterem Sonnenschein: Auch auf den heimischen Tellern ist durch leichte Kost wie Salaten und kalten Suppen der Lenz ausgebrochen. Da zudem die Grillsaison naht, präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion – Frühling und Grillgut vereinend – zwei gegrillte Auberginensalate aus der türkischen Traditionsküche. Dort gehört die Aubergine zum kulinarischen Standartrepertoire. Durch die ungenauen Mengenangaben sollte man sich nicht vom Ausprobieren abschrecken lassen. Schließlich gehört diese Form an Kocherlebnis bei den traditionellen Gerichten mit zur türkischen Kochkultur.

Traditionell: Auberginen sind in der mediterranen und orientalischen Küche beliebt (Foto: Onat)

Traditionell: Auberginen sind in der mediterranen und orientalischen Küche beliebt (Foto: Onat)

Zutaten für einen Auberginensalat:

  • eine dicke Aubergine
  • drei scharfe Paprikaschoten
  • zwei Tomaten
  • etwas Petersilie
  • Frühlingszwiebeln
  • etwas Olivenöl, Granatapfelsirup und ein wenig Essig zum Abschmecken
  • Salz und Chiliflockengewürz zum Würzen

Zubereitung:

1. Für den Auberginensalat wird zunächst die namensgebende Aubergine zusammen mit der Paprika und den Tomaten abgewaschen, im Ofen gegrillt und anschließend geschält. Einfacher lässt sich das Schälen bewerkstelligen, wenn man die Aubergine vor dem Braten mit einem Messer einritzt.

2. Derweil können die Frühlingszwiebeln und die Petersilie gewaschen und klein gehackt werden. Das abgekühlte, geschälte Gemüse anschließend mit einem Messer fein hacken und zerdrücken.

3. Nun alles zusammen in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Granatapfelsirup und etwas Essig abschmecken. Mit etwas Salz und Chiliflocken gewürzt ist der Auberginensalat bereits servierfähig.

Zutaten für einen Auberginensalat mit Joghurt:

  • zwei dicke Auberginen
  • ein halbes Glas Joghurt
  • zwei Knoblauchzehen
  • ein Teelöffel Zitronensaft, zwei Esslöffel Olivenöl und etwas Salz zum Abschmecken

Zubereitung:

1. Als erstes die Aubergine waschen und mit einem Messer einritzen. Auf höchster Stufe grillen und abkühlen lassen.

2. Nun die Aubergine schälen und zusammen mit dem Knoblauch mit einem Messer kleinhacken.

3. Die Aubergine samt Knoblauch in eine Schüssel geben und mit dem Joghurt vermischen. Nur noch alles mit einem Teelöffel Zitronensaft, zwei Esslöffeln Olivenöl und etwas Salz abrunden und genießen.

Vorschau: Nächste Woche präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion zum Frühlingsbeginn fünf saisonale Unternehmungstipps.

Türkische Supangle – Wenn Pudding Kuchen küsst

Neben Joghurt, Eis und Frozen Yogurt ist es der Pudding, der diesen Sommer kulinarische Kühle schenken soll. Dass man ihn auch gut mit anderen Süßspeisen kombinieren kann, beweist die türkische Variante „Supangle“. Hierbei handelt es sich um ein vor allem in Istanbul bekanntes Dessert, das aus einem auf Schokoladenkuchen gegossenen Schokoladen-Pudding besteht. Zwar hat es mit seinen europäischen Vertretern – der italienischen „Zuppa Inglese“ und der französischen „Soupe Anglaise“ nicht viel gemein, jedoch verzaubert Supangle auch hierzulande Jung und Alt.

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • 750ml Milch
  • zwei gehäufte Esslöffel Mehl
  • vier Esslöffel Kakao
  • vier Esslöffel Zucker
  • 100g Zartbitterschokolade
  • ein Esslöffel Butter oder Margarine
  • Schokoladenkuchen oder Brownies
  • Topf, Löffel und Servierschalen
  • nach Belieben Schokolade, Pistazien, Nüsse und Kokosraspeln zur Dekoration

Zubereitung:

1. Milch, Kakao, Zucker und Mehl in einen Topf geben und alles miteinander verrühren.

2. Das Gemisch unter ständigem Rühren auf mittlerer Flamme aufkochen, bis die Masse stockt.

3. Den Pudding nun vom Herd nehmen und die Butter mit der Zartbitterschokolade unterheben.

4. Kleine Stücke des Schokoladenkuchens in den Boden der Servierschalen eindrücken. Falls er zu fest sein sollte, gegebenenfalls mit etwas Milch benetzen. Den noch warmen Pudding darüber gießen und die Supangle im Kühlschrank für eine Stunde kalt stellen.

5. Nach Belieben die Supangle mit Pistazien, Schokolade, Haselnüssen, Walnüssen oder Kokosraspeln dekorieren.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier ein Rezept für leckere Karotten-Cupcakes.

Türkischer Strudel – „Zigaretten“- und „Wasser“-Börek

Ob gebacken oder frittiert, in Blätter- oder Yufka-Teig gehüllt, gerollt, geschichtet oder gewickelt – der Börek hat längst seinen Einzug in den heimischen Gastronomie-Alltag gefunden. In türkischen Restaurants, Bäckereien und Imbissen gehörte er von Anfang an zum kulinarischen Standard-Angebot. Ebenso zahlreich wie seine Zubereitungsart sind dabei die Füllungen: Hackfleisch, Schafskäse, Spinat, Kartoffeln oder anderes Gemüse zählen zu den bekanntesten Varianten. Neben dem Finger-Food-Klassiker „Zigara Börek“ (Anm. d. Red.: Übersetzt heißt der Name „Zigaretten-Börek“) stellt euch die Tipps&Tricks-Redaktion den „Su Börek“ vor (Anm. d. Red.: Der Begriff lautet „Wasser-Börek“). Diese Spezialität zählt aufgrund der aufwendigen Herstellung zur Meisterklasse. Schließlich müssen die Teigblätter – so viel verrät der Name – einzeln in kochendem Wasser erhitzt werden. Doch mit einigen Tricks lässt sich derselbe Geschmack auch ohne große Umstände herzaubern.

Appetitlich: Börek eignet sich zu jedem Anlass. (Foto: Onat)

Appetitlich: Börek eignet sich zu jedem Anlass. (Foto: Onat)

Zutaten für jeweils 12 Zigaretten- und Wasser-Börek:
Für die Käse-Füllung:
– 300g Weich-, Weiß- oder Feta-Käse
– 30g Petersilie

Für die Hackfleisch-Füllung:
– 500g Hackfleisch vom Rind
– eine Zwiebel
– etwas Salz und Pfeffer

Für den Teig:
– Yufka-Teigblätter (dreieckig)
– etwas Öl zum Frittieren
– ein Ei
– für Wasser-Börek 100ml Wasser

Zubereitung:
1a. Für die Käse-Füllung zunächst den Käse mit den Händen oder einer Gabel zerdrücken. Die Petersilie fein hacken und in einer Schüssel mit dem Käse vermischen.

1b. Für die Hackfleisch-Füllung die Zwiebel hacken und mit dem Hackfleisch zusammen in einer geölten Pfanne anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Separat ein Ei trennen und das Eigelb aufschlagen.

3. Die Yufka-Blätter ausbreiten und die Füllung jeweils an die breiteste Stelle des Teiges setzen.

4. Nun müssen die Teigtaschen geformt werden: Dafür die rechte und linke Ecke des Dreiecks jeweils einklappen und die Blätter bis zur Spitze hin aufrollen. Diese wiederum mit dem Eigelb befeuchten und an den Röllchen verkleben.

5a) Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zigaretten-Börek darin von allen Seiten goldbraun braten.

5b) Für Wasser-Börek die Röllchen schneckenförmig in der Pfanne ausbreiten: Hierfür eine Zigaretten-Teigtasche der Länge nach einrollen und in die Mitte der Pfanne setzen. Die übrigen Taschen um das Mittelstück zu einer Schnecke legen. Anschließend mit etwas Öl die Pfanne erhitzen und das Wasser darüber gießen. So lange braten, bis das Wasser verdampft ist und die Teigblätter eine goldbraune Farbe angenommen haben. Einen Teller andrücken, um die Börek zu wenden, und die übrige Seite goldbraun anbraten.

6) Genießen: Ob warm oder kalt, als Hauptspeise oder Beilage serviert – Börek passen zu jeder Gelegenheit. Schwarzer Tee rundet dabei den Genuss beim Verzehr ab.

Vorschau: Apropos Tee – Nächste Woche erwartet euch der zweite Teil der Tee-Reihe.

Von Papst bis Ukraine – Politischer Jahresrückblick 2013

Nun ist es wieder einmal soweit: Das Jahr 2013 liegt beinahe hinter uns. Auf internationaler Ebene war es politisch geprägt von Umwälzungen und Revolutionen. Auf deutscher Ebene ging es eher weniger revolutionär zu: das politische Highlight dürfte wohl die Bundestagswahl gewesen sein, nach der mit einer Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel keine große Umwälzung stattfindet: lediglich der Koalitionspartner FDP wurde nach deren kläglichem Untergang durch die SPD ersetzt. Doch bleiben wir chronologisch im politischen Face2Face- Jahresrückblick 2013, in dem wir auf das zurückblicken möchten, was die Politik- und Wirtschaftsredaktion in diesem Jahr zum Schreiben veranlasst hat.

Im Februar verabschiedete sich der deutsche Papst Benedikt XVI aus dem Vatikan. Die Wahl seines argentinischen Nachfolgers Franziskus sorgte für einige Überraschungen, ist er doch der erste Papst aus Lateinamerika und gilt eher als modern und liberal, was viele konservative Positionen der katholischen Kirche angeht. Bis jetzt hat er der katholischen Kirche bereits zu einem etwas moderneren Ruf verholfen, was teils positiv, teils negativ aufgenommen wird.

In Deutschland ging derweil im Mai der Prozess gegen die dem rechtsradikalen NSU angehörende Beate Zschäpe und einige weitere Unterstützer los. Der Prozess wird auch in der internationalen Presse mit großem Interesse verfolgt und stellt somit eine große Herausforderung für die deutsche Gesellschaft dar: Wie soll mit Rechtsradikalismus, Rassismus und Nationalsozialismus im heutigen Deutschland umgegangen werden? Reichen symbolische Akte wie das Verfassen eines überparteilichen Bundestagsausschusses, der sich mit den Problemen befasst und wann müssen Taten folgen? Deutschland wird an diesen Problemen noch eine Weile zu knabbern haben.

Ende Mai begannen die Proteste in der Türkei um das Bauprojekt im Gezi-Park, das Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan durchsetzen wollte. Was mit einer friedlichen Parkbesetzung begann, endete in einem monatelangen Kampf zwischen Demonstranten und Polizei, der sich schnell auch auf andere Städte übertrug und in dem es bald um mehr ging als um die Rettung des Parks: nämlich um die in vielen Bereichen fehlenden Grundrechte in der Türkei. Auch nun zum Jahresende hin gehen in der Türkei wieder Menschen auf die Straße. Diesmal geht es um einen der größten Korruptionsskandale in der türkischen Geschichte, der erneut das Vertrauen der Bevölkerung zur Regierung auf die Probe stellt.

Eine der größten humanitären Katastrophen hat sich dieses Jahr in Syrien zugetragen. Bei dem dort herrschenden Bürgerkrieg mussten bis jetzt schon zehntausende Menschen ihr Leben lassen. Auch international sind die Zustände in Syrien ein enorm wichtiges Thema gewesen. Wann ist eine internationale Gemeinschaft berechtig einzugreifen und wann stellt dies einen Eingriff in die Souveränität eines anderen Staates dar? Wann und wie ist ein Eingriff sinnvoll und wann richtet er nur mehr Schaden an als dass er Gutes tut? Kurz vor einem militärischen Eingreifen ließ sich Syrien darauf ein, alle chemischen Waffen unter internationaler Kontrolle zu zerstören. Dies stellt sich als ein sehr langwieriges Verfahren dar.

Auch die Europäische Union hat sich in diesem Herbst nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Mindestens 366 Tote gab es bei einem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa, auf dem sich Flüchtlinge befanden. Der mediale Aufschrei war groß, die umstrittenen Dublin-II-Regelung und die ebenso umstrittene europäische Grenzzschutzagentur FRONTEX standen in der Kritik und es passierte – nichts. Wenn die EU den Tod etlicher Flüchtlinge in Kauf nimmt stellt sich die Frage, warum sie den Friedensnobelpreis verliehen bekommen hat.

Große Wellen schlug dieses Jahr auch der NSA-Abhörskandal, der von Whistleblower  (zu Deutsch: Skandalaufdecker) Edward Snowden enthüllt wurde. In Deutschland wurde der große Bruder Amerika zunächst in Schutz genommen bis herauskam, dass selbst das Mobiltelefon von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört wurde. Das hierauf folgende Entsetzen wurde als heuchlerisch wahrgenommen – schien sich die Kanzlerin doch erst wirklich um die Affäre zu kümmern, als sie selbst persönlich betroffen war.

Als Abschluss seien die Proteste in der Ukraine genannt, Tausende Ukrainer gehen auf die Straße, seit Ministerpräsident Wiktor Janukowytsch die Abkehr von der EU und die gleichzeitige Annäherung an Russland verkündet hatte. Auch bei eisiger Kälte harren die Menschen in Kiew aus, um ihren Unmut zu äußern.

Keines der in diesem Jahr angesprochenen Ereignisse scheint beendet zu sein, es geht weiter im nächsten Jahr, in einer Welt, in der die Zeit nie still steht. Auch wenn es häufig keine erfreulichen Nachrichten sind, über die wir berichten, freuen wir uns darauf, euch nächstes Jahr weiter auf dem Laufenden zu halten! Die Politik- und Wirtschaftsredaktion bedankt sich und wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Erfrischung aus der Alm – türkische Joghurtsuppe

Ob nun ein leckeres Eis, kühle Getränke oder ein Besuch im Schwimmbad – heiße Sommertage lassen sich durch kleine Tricks und Mittel gut überstehen. Auch die Speisen fallen mit exotischen Früchten und leichten Gerichten saisonbedingt aus. Wer aber eine Hitzepause und einen Hungerstiller zugleich haben möchte, der sollte die türkische Joghurtsuppe „Yayla Corbasi“ ausprobieren. Zu Deutsch nennt sie sich „Almsuppe“ und lässt sich – sowohl warm als auch kalt serviert – einfach zubereiten. Da es sich hierbei um ein traditionelles Rezept handelt, sollte man sich über Mengenangaben mit Tassen und Löffeln nicht wundern. Schließlich gehört diese Art der Zubereitung zur orientalischen Kochkultur.

Zutaten und Materialien:

  • eine Tasse Reis
  • ein Esslöffel Mehl
  • 300g Joghurt
  • getrocknete Minze
  • Butter
  • nach Belieben etwas Zitronensäure
  • zwei Töpfe, eine Pfanne, eine Tasse, ein Löffel

 

1. Zunächst wird der Reis gekocht. Hierfür den Reis in einen Topf geben und mit einer Tasse Wasser aufkochen.

2. Den Joghurt wiederum mit einem Esslöffel Mehl vermengen und beides gut verrühren.

3. Das Joghurtgemisch anschließend mit zwei Tassen Wasser in einem weiteren Topf aufkochen. Dabei zwischendurch alles gut mit einem Löffel umrühren.

4. Nun wird der fertige Reis dem Joghurt zugegeben und mit ihm zusammen aufgekocht.

5. Derweil etwas Butter in eine Pfanne geben und die getrocknete Minze darin anbraten.

6. Abschließend die Suppe mit der Minze und etwas Salz abschmecken. Wer mag, kann die Speise mit etwas Zitronensäure abrunden.

Vorschau: Demnächst erwarten euch Tipps und Tricks zum Umgang mit Dropbox.

Der große Mentalitätencheck, Teil 8: Die Türkei

Wie sieht es in einem fremden Land aus? Sind Impfungen notwendig, um dorthin zu reisen? Und: Was kann man dort unternehmen? Das sind nur einige der Fragen, die man sich vor Antritt einer Reise nur allzu häufig stellt. Mit eine der interessantesten Fragen ist jedoch die nach dem Verhalten der Einheimischen, ihren Bräuche und Sitten, ihrem Umgang mit Fremden – kurzum: die Frage nach ihrer Mentalität. Im großen Mentalitätencheck stellt euch die Face2Face-Reiseredaktion daher die Bevölkerung der verschiedensten Länder der Erde und ihre individuelle Mentalität vor. Diesmal: Die Türkei.

Gastfreundschaft in der Türkei: Spontane Einladung bei einem Einheimischen – natürlich gibt es Çay (Foto: Vera Romer)

Die Türkei erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist eines der favorisierten Reiseziele der Deutschen. Neben viel Sonne, kulturellen Sehenswürdigkeiten und einer traumhaften Landschaft kann man hier außerdem einen Einblick in eine ganz andere, jedoch sehr interessante Lebensweise bekommen. Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften der Türken ist ihre Gastfreundschaft. Egal ob im Geschäft um die Ecke oder im Restaurant, überall wird einem Tee angeboten und sich freundlich nach dem Wohlbefinden erkundigt. Insbesondere, wenn man zu einer Familie nach Hause eingeladen wird, ist der Gast die wichtigste Person im Raum. Rund um die Uhr wird man umsorgt und allein schon der Versuch, das Essen im Restaurant bezahlen zu wollen, wird mit einem amüsierten Lächeln abgetan. Für viele Deutschen ist diese direkte Art oftmals ungewohnt und gerade mit einem für Türken außergewöhnlichen Aussehen erregt man viel Aufsehen; doch meist sind diese Annäherungsversuche nur ein Zeichen des Interesses an einer anderen Kultur.

Die Hilfsbereitschaft ist nicht minder ausgeprägt. Dies zeigt sich beispielsweise wenn man nach dem Weg fragen will. Gerade in Istanbul, wo es tausende verwinkelte Gassen und Straßen gibt, kommt es oft vor, dass ein Befragter den Weg nicht weiß. Die Möglichkeit sich wie in Deutschland freundlich zu entschuldigen und weiterzugehen, kommt hier jedoch nicht in Frage. Wahrscheinlicher ist es, dass ein weiterer Vorbeigehender gefragt wird, sodass man am Ende von mehreren Leuten umgeben ist, die diskutieren, wie man am besten an sein Ziel kommt. Auch Telefonate oder Angebote einer Mitfahrgelegenheit sind nicht ausgeschlossen. Wenn gar nichts weiter hilft, wird man nicht selten direkt zum gewünschten Ziel gebracht.

Bei all diesen Erlebnissen kommt man ohne minimale Türkischkenntnisse jedoch nicht weit. Besonders wenn man die Touristenpfade verlässt, ist Englisch keine Selbstverständlichkeit. Meistens sind sich die Einheimischen aber nicht zu schade, sich im Notfall mit Händen und Füßen zu verständigen. Nicht selten trifft man außerdem auf ehemalige Gastarbeiter aus Deutschland, die sich über eine nette Konversation – gerne auch bei einer Tasse Tee – freuen.

Souvenirs und vieles mehr zum kleinen Preis: Handeln auf dem Grand Bazar (Foto: Stefanie Behrendt)

Sprachkenntnisse sind auch beim Handeln von Vorteil. Natürlich gibt es auch in der Türkei längst moderne Shoppingmalls, Supermärkte und feste Preise. Doch es gibt nach wie vor Straßenhändler, Basare und kleine Läden, in denen Handeln nach wie vor an der Tagesordnung steht. Wer das nicht tut, zahlt gerade als Tourist ein Vielfaches des angemessenen Preises. In ländlicheren Gegenden ist Handeln noch üblicher als in großen Städten. Jedoch gilt in der Regel, wenn es keine Preisschilder gibt oder es um handwerkliche Erzeugnisse geht, sollte gehandelt werden. Dabei sollte stets Höflichkeit und Geduld gewahrt werden und die Bereitschaft einen fairen Preis zu bezahlen – dann klappt das Handeln meist ohne Probleme und die Freude über die erstandenen Waren ist am Ende doppelt so groß.

Ein kontroverses Thema ist der Umgang mit Religion in der Türkei. Diese spielt eine große Rolle. Jedoch haben sich die meisten damit verbundenen Sitten und Traditionen seit Atatürks Zeiten – dem Staatsgründer der modernen Türkei und deren erster Präsident – verändert und werden teilweise nicht mehr so strikt durchgesetzt. Der Versuch der Regierung, das Land zu verwestlichen und modernisieren ist je nach Region mehr oder weniger erfolgreich. So ist auf dem Land striktes Alkoholverbot und die Verschleierung der Frau häufiger, während diese Grenzen in Städten wie Istanbul zunehmend verwischen. Jedoch sollte man auch hier die Traditionen nicht missachten. So sollte beispielsweise immer eine gewisse Distanz zum anderen Geschlecht aufrechterhalten werden. Als westliche Touristin sollte man sich nicht zu offenherzig kleiden und wenn möglich in Begleitung unterwegs sein, da man sonst entweder zahlreiche Annäherungsversuche oder schroffe Reaktionen erwarten kann. In den Touristenregionen haben die meisten Einheimischen jedoch Nachsicht. Insgesamt ist es ungemein faszinierend zu beobachten, wie die verschiedenen Lebensweisen nebeneinander existieren und sich die verschiedenen Meinungsvertreter trotz Differenzen arrangieren.

Noch viele weitere Aspekte zeichnen die Türken und deren Mentalität aus, die für Deutsche anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist. Türken sind offensiver im Umgang miteinander, jedoch immer mit einem hohen Grad an Höflichkeit. Jeder der bereits Erfahrungen mit der türkischen Gastfreundschaft gemacht hat, wird diese zu schätzen wissen. Auch der Umgang mit Religion und Traditionen hat normalerweise nur geringen Einfluss auf den Umgang mit anderen Kulturen und trägt zur Einsicht in eine interessante Lebensweise bei. Insgesamt kann ich deshalb jedem, der die Chance hat die Türkei und deren Einwohner besser kennenzulernen raten, diese zu nutzen.

Vorschau: Nächstes Mal geht es mit der Hotelcheckserie weiter. Am Dienstag, 01. Januar  wird das Mercure Hotel in Berlin Mitte unter die Lupe genommen.