Eine Karrierefrau packt aus

Kinderlos, egozentrisch, kaltblütig und karrieregeil – genau das ist Constance Hahn nicht. Und trotzdem bezeichnet sich die 26-jährige Unternehmerin und Mutter einer kleinen Tochter als Karrierefrau. Wie sie sich selbst sieht, wie andere sie wahrnehmen und welche Tipps sie für angehende Karrierefrauen parat hat, verrät sie uns im Interview.

Kalt und egozentrisch: Ist das die typische Karrierefrau? (Foto: Hahn)

Kaltblütig und egozentrisch: Ist das die typische Karrierefrau? (Foto: Hahn)

Face2Face: Du bist Gründerin und Chefin einer Wirtschaftsberatung – gibt es in deinem geschäftlichen Umfeld mehr Männer oder mehr Frauen?
Constance: Die Kollegen aus meiner Branche sind hauptsächlich Männer. Meine Klientel aus der Beratung ist gemischt. Allerdings beobachte ich bei den Existenzgründungsberatungen, dass immer mehr Frauen den Mut haben sich selbstständig zu machen.

Face2Face: Was zeichnet eine „Karrierefrau“ deiner Meinung nach aus und würdest du sagen, du bist eine?
Constance: Leider ist der Begriff „Karrierefrau“ mittlerweile sehr negativ behaftet. Eine Karrierefrau wie sie sich heute die meisten vorstellen, ist kinderlos, egozentrisch, kaltblütig und karrieregeil. Aber nur weil eine Frau beruflich erfolgreich sein will, heißt es nicht, dass sie diesen charakterlich negativen Einschlag hat. Für mich zeichnet sich eine nach beruflicher Weiterentwicklung strebende Frau durch Charakterstärke, Durchhaltevermögen und Konsequenz aus. Und ja, ich würde sagen, diese Eigenschaften bringe ich definitiv mit.

Face2Face: Wieso hast du ein eigenes Unternehmen gegründet? Wie kam es dazu?
Constance: Das besondere an der von mir gegründeten Wirtschaftsberatung ist, dass wir sowohl Privatpersonen und Unternehmen als auch Existenzgründer beraten. Und das in diversen Bereichen – von der klassischen Wirtschaftsberatung, über Familienberatung bis hin zu Karriereplanung. Diese Beratungsvielfalt plus die Tatsache, dass wir keine Finanzprodukte vertreiben, fehlte bisher auf dem deutschen Markt. Das habe ich nach meinem Auslandsaufenthalt gemerkt, als ich immer wieder auf solche Dienstleistungen angesprochen wurde. Mittlerweile kann ich mit Stolz sagen, dass wir über 200 Partnern weltweit betreuen.

Face2Face: Du bist auch Mutter einer kleinen Tochter – fällt es dir schwer, Job und Privatleben unter einen Hut zu bekommen?
Constance: Mutter einer anderthalbjährigen Tochter zu sein, ist natürlich aufregend und macht viel Freude, ab und zu kann es aber auch mal anstrengend werden. Erst letzte Woche ist mir beim Kochen mit Kind auf dem Arm das Handy in die heiße Pfanne gefallen, als ein Kunde anrief. Aber das sind eben solche Alltagssituationen, die eine Woche später beim Plausch mit Freunden für Lacher sorgen.
Ich versuche gleichermaßen für mein Unternehmen, meine Klienten und meine Tochter da zu sein. Am Wochenende zum Beispiel ist mein Handy aus und ich bin nur für Familie und meinen Sport da – alles nur eine Frage der Einstellung und des Zeitmanagements. Wenn es zeitlich dann doch mal kritisch wird, kann ich auf die Unterstützung meiner Nanny zählen. Sie kümmert sich wundervoll um meine Tochter und den Haushalt und ich kann ihr zu 100 % vertrauen.

Karrierefrau und Mutter: Constance Hahn (Foto: Hahn)

Karrierefrau und Mutter: Constance Hahn (Foto: Hahn)

Face2Face: Mit welchen Vorurteilen hast du als Unternehmenschefin und Mutter zu kämpfen? Wie reagierst du auf negative Kommentare?
Constance: Die ersten Worte, die ersten Schritte – als ich Mutter wurde, hat mir eine Bekannte vorgehalten, dass ich durch meinen Job die Entwicklung meiner Tochter verpassen würde. Aber nur weil man arbeitet, heißt es nicht, dass man eine schlechte Mutter ist. Arbeiten ist anspruchsvoll, Mutter sein ist anspruchsvoll – beides zusammen ist am anspruchsvollsten. Vor allem wenn man ein Unternehmen leitet und Mutter ist, muss man eben manchmal die Augen zu machen und weiterkämpfen. Auch ich hatte den ein oder anderen Rückschlag. Immer wieder gibt es Dinge, die nicht so funktionieren wie ich es gerne hätte.
Es wird immer Menschen geben, die Vorurteile haben. Wenn ich mir alle Vorurteile zu Herzen nehmen würde, könnte ich mich unter der Bettdecke verkriechen und einfach gar nichts mehr machen, aber selbst dann würden die Leute reden, also ist mein Tipp: immer locker bleiben.

Face2Face: Zurück zum Geschäft: Ihr bietet auch Karriereberatung an. An wen richtet sich dieses Angebot?
Constance: Mit der Karriereberatung wollen wir vor allem junge Menschen bis 30 Jahre ansprechen. Egal ob es um die Wahl des richtigen Studiums oder des Berufes geht oder auch um den Start in die Selbstständigkeit – wir möchten junge Menschen bei ihrem beruflichen Werdegang unterstützen. Menschen mit klaren beruflichen Zielen kommen schneller weiter und das schaffen sie am besten mit einem kompetenten Ansprechpartner an ihrer Seite. Wir arbeiten mit vielen großen Unternehmen zusammen, sodass wir schön häufiger ein Plätzchen für junge, engagierte und motivierte Menschen gefunden haben beziehungsweise sie dabei unterstützen konnten, sich mit Ihrem eigenen Unternehmen am Markt zu etablieren. Um junge Menschen zu erreichen, sind wir nicht nur auf Gründermessen in ganz Deutschland unterwegs, sondern auch Kooperationspartner der Gründerwoche Deutschland, die jedes Jahr bundesweit stattfindet.

Face2Face: Wie unterscheiden sich weibliche und männliche Beratungssuchende?
Constance: Männliche Klienten sind meist sehr rational. Hier steht der finanzielle Aspekt im Vordergrund sowie das schnelle Vorankommen auf der Karriereleiter. Weibliche Beratungssuchende sind dagegen sehr emotional in ihren Entscheidungen. Sie denken an viele Aspekte, zum Beispiel auch an die Work-Life-Balance. Außerdem denken sie eher sicherheitsorientiert, sind oft gut strukturiert und wollen ihre Wünsche zeitnah umsetzen.

Face2Face: Gibt es einen Rat, den du allen jungen Menschen, die sich mit der Planung ihrer Karriere auseinandersetzen, mit auf den Weg geben kannst?
Constance: Macht euch Gedanken, wie ihre euer Ziel erreichen wollt. Um Rückschläge besser zu verkraften, macht Plan A und B.
Wichtig ist, niemals seine Persönlichkeit zu vergessen. Wer nicht gerne delegiert, ist in einem Angestelltenverhältnis vielleicht genau richtig aufgehoben. Lasst euch von niemandem einreden wie ihr am besten sein sollt. Wichtig ist, dass IHR mit eurem beruflichen Alltag zufrieden seid, denn das ist das, was ihr jeden Tag macht.

Schnelles Rezept für Spinatnudeln mit Feta und Pinienkernen

Die Arbeit ruft, Freunde wollen was unternehmen, der Haushalt möchte auch gemacht werden und die Familie wünscht sich ebenfalls Beachtung. In diesem Spannungsfeld stehen viele junge Menschen heute. Gleichzeitig wollen sie auch noch auf gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Diese sollte jedoch am besten schnell zuzubereiten sein, denn Zeit ist nun einmal Mangelware. Damit dies gelingt, verraten wir euch heute ein ganz einfaches schnelles Rezept für Spinatnudeln mit Feta und Pinienkernen. Es geht nicht nur wahnsinnig schnell sondern schmeckt super lecker und ist auch für gemütliche Abende mit Freunden geeignet.

Zutaten:

  • 500 Gramm Nudeln
  • Ein Feta
  • Eine Packung Rahmspinat
  • Pinienkerne nach belieben
  • Kirschtomaten nach belieben
  • Salz und Pfeffer nach belieben

Zubereitung:

Die Nudeln in sprudelndem, leicht gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung kochen lassen. Währenddessen den Feta in kleine Stücke schneiden und ungefähr ein Viertel zur Seite legen. Anschließend die Kirschtomaten vierteln.

Den Rahmspinat in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gleichzeitig die Pinienkerne in einer Pfanne goldgelb rösten und anschließend abkühlen lassen.

Dreiviertel des kleingeschnittenen Fetas zu dem Spinat geben und schmelzen lassen. Sobald die Nudeln gar sind diese abtropfen lassen und zu der Spinat-Feta-Mischung geben. Alles gut miteinander vermischen. Abschließend vorsichtig die Kirschtomaten unterheben und darauf achten, diese nicht zu zerquetschen. Beim servieren die Pinienkerne und den restlichen Feta über der Nudelmischung verteilen. Wer will, kann das Gericht noch mit frischen Kräutern verfeinern.  Viel Spaß beim Genießen!

Vorschau:

Eine Hommage an den inneren Schweinehund

Wir alle kennen ihn, den inneren Schweinehund. Das kleine Tier in uns, das uns erzählt „Es ist in Ordnung, noch ein Stück Schokolade zu essen“, „Sport wird wirklich überbewertet“ und „Der Wäschehaufen ist morgen immer noch da“. Wir alle hassen und lieben ihn – manchmal ist es schön, die Welt einfach sein zu lassen und sich zurückzulehnen. Es stimmt ja: die Wäsche ist auch morgen da und das eine Stück Schokolade macht den Bauch auch nicht dick(er).

Der innere Schweinehund: Manchmal bringt er uns dazu einfach nur faul sein zu wollen (Foto: Möller)

Dem Schweinehund in den Hintern treten

Doch manchmal muss man dem inneren Schweinehund auch Einhalt gebieten und an der Leine führen. Sonst liegt man ewig auf der Couch, vertilgt Unmengen ungesunden Essens und die Wäsche bekommt irgendwann Beine und absolviert das Training, für das man selber zu faul ist. Das kostet dann Überwindung: Ran an die Sportklamotten und weg mit der Schokolade. Ran an das Bügeleisen und weg mit der Wäsche. Motivationshilfen gibt es viele: Von dem entspannenden Bad, das nach dem Sport wartet, bis hin zum Glas Rotwein als Belohnung für das erfolgreiche Bügeln. Mit einer kleinen Motivationshilfe klappt das Überwinden viel leichter.

Mit dem Schweinehund leben

Das Gute an der Überwindung: Ist es erst einmal geschafft, fühlt man sich besser und der innere Schweinehund ist zufrieden. Denn er weiß: Seine Zeit wird wiederkommen. Manchmal muss man einfach auf seinen Schweinehund hören und die ganze Welt außen vorlassen. Dann kann man Kraft tanken für kommende Aufgaben – oder einfach mal abschalten. Das kleine Tier in einem drin wird es freuen.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir, wie ihr Fotos auf Holz übertragen könnt.

Selbstgemachte Bagel für Arbeit oder Uni

Keine Lust auf Kantine? Der Asiate neben dem Büro hat auch immer nur dasselbe Zeug? Wir zeigen euch heute, wie ihr ganzeinfach leckere Bagels selber herstellen könnt, die euch dann die Pause auf der Arbeit und in der Uni versüßen.

Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Paket Hefe
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1 Ei

Zubereitung:

Mehl mit Hefe, Zucker, Salz, Wasser und Öl mischen und zu einem Teig. Diesen mindestens eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Anschließend den Teig in circa 10 Stücke teilen, diese zu kleinen Würsten ausrollen und dann zu einem Kreis mit einem Loch in der Mittel zusammenlegen. Die Rohlinge vor dem Backen noch mit Eigelb bestreichen, damit sie eine schöne goldgelbe Farbe bekommen. Jetzt könnt ihr je nach Belieben noch Mohn oder Sesam drüber streuen. Danach den Ofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen und die Teigrohlinge circa 20 Minuten backen. Anschließend die Bagels vorsichtig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Schon sind sie fertig zum genießen. Ein kleiner Tipp: Besonders gut sind sie noch leicht warm.

Lecker schmecken die Bagel als herzhafte Variante mit Lachs, Frischkäse und Kräutern wie Petersilie oder mit Schinken, Käse und Gurkenscheiben. Doch auch als süße Variante mit leckerer Marmelade sind sie einfach ein Genuss.

Urlaub der ewig hält – das könnt ihr mit euren Urlaubsbildern machen

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Immer ist er zu schnell vorbei und am Ende schaut man sehnsuchtsvoll auf die Bilder und wünscht sich in die freie Zeit zurück. Doch schnell kommt der Alltag wieder und die Bilder landen in der Fotokiste oder lagern auf der Festplatte. Doch mit diesen drei Tipps könnt ihr die Urlaubsbilder in euren Alltag integrieren.

Urlaub im Auge: Mit schönen Bildern erlebt man die schöne Zeit wieder (Quelle: Möller)

Urlaub im Auge: Mit schönen Bildern erlebt man die schöne Zeit wieder (Quelle: Möller)

1: Klassisch – Album, Aufstellen, Aufhängen

Ganz altmodisch könnt ihr euch natürlich eure besten Bilder in einem Rahmen setzen und aufstellen oder aufhängen lassen. So seht ihr die Urlaubserinnerung jeden Tag. Auch ein Fotoalbum ist heutzutage sehr beliebt. Hier könnt ihr jederzeit durch das Umblättern die tolle Zeit wieder aufleben lassen. Besonders schön werden solche Alben, wenn ihr nicht nur Fotos, sondern auch Eintrittskarten, Muscheln, Flyer oder ausländische Münzen mit einklebt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

2: Digital – Bewegt, Background

Wollt ihr eure Bilder immer bei euch haben? Dann helfen euch diese digitalen Kniffe. Arbeitet ihr zum Beispiel viel am Rechner, könnt ihr die Einstellungen so ändern, dass euer Hintergrund zu einer Urlaubserinnerung wird. Auf Wunsch der Bildschirm sogar in einem festgelegten Zeitintervall die Bilder. Alternativ könnt ihr euch einen digitalen Bilderrahmen kaufen, der eure Urlaubserinnerungen zeigt.

3: Selbstgemacht – Kreativ, Kunterbunt, Künstlerisch

Wollt ihr aus eurem Urlaubsbild etwas ganz besonderes und individuelles machen? Alles was ihr dafür braucht ist etwas künstlerisches Talent. Einfach euer Lieblingsurlaubsbild auf eine Leinwand – die es unter anderem im Künstlerbedarfsladen zu kaufen gibt – übertragen und ausmalen. Noch ein Tipp für nicht-hundertprozentige-Picassos: Etwas einfacher wird es, wenn ihr das Bild groß ausdruckt und auf die Leinwand paust.

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier wie ihr aus euren Bildern Foto-Seifen herstellen könnt.

 

Cellulite: Eine Tüte voller Trauben

Kritisch betrachte ich mich im Spiegel, nehme jeden Zentimeter meiner Haut genauestens unter die Lupe. Sieht eigentlich ganz ok aus… Man soll sich ja so lieben, wie man ist, oder? Wenn ich lange Hosen trage, würde ich glatt behaupten, mein Körper und ich führen eine durchaus passable Beziehung. Aber bei näherer Betrachtung, zum Beispiel hier im Badezimmer nach dem Duschen ist das was anderes. Resigniert begutachte ich die unschönen Dellen am Hintern und an den Oberschenkeln. Offensichtlich gehöre ich nicht zu denen, die in der Praxis über dem weiblichen Schönheitsideal stehen. „Orangenhaut“ ist da doch noch eine Verniedlichung, denke ich trotzig.

Der Hintern: Problemzone vieler Frauen - wir zeigen, welche einfachen Tricks gegen Cellulite helfen (Foto:Hans-Peter Reichartz / pixelio.de)

Der Hintern: Problemzone vieler Frauen – wir zeigen, welche einfachen Tricks gegen Cellulite helfen (Foto:Hans-Peter Reichartz / pixelio.de)

Das Problem

Kurze Röcke, Shorts und Bikini geben den Blick frei auf die weibliche Problemzone Haut. Denn die ist – in dem Fall „leider“ – ganz anders gestrickt als beim Mann. Die Haut bei Frauen ist dünner, die Fettzellen darunter dafür dicker. Das kann man sich ähnlich vorstellen wie eine dünne Plastiktüte (Haut) voller Trauben (Fettzellen). Und wie sieht das aus? Richtig: irgendwie hubbelig. Dass sich die Natur dabei etwas gedacht hat – in der Schwangerschaft können sich die durch das Bindegewebe nur locker vernetzten Fettzellen flexibel auf den wachsenden Bauch einstellen – ist für den Moment nur ein schwacher Trost. Soweit das Problem. Kommen wir zur guten Nachricht: Mit nur geringem Zeitaufwand lässt sich Cellulite wesentlich reduzieren. Und so geht´s!

Trick 1: Ein bisschen Sport muss sein

Stellt euch vor ihr habt unter den Trauben in eurer Plastiktüte etwas, das die Trauben von innen nach außen drückt. Die Abstände zwischen den Früchten werden kleiner, die Hubbel außen an der Tüte ebenfalls. Dieses wunderbare Etwas, das da drückt, ist euer Muskel. Besonders effektiv gegen Cellulite soll das sogenannte HIIT-Training sein. Face2Face-Autorin Vritti hat das für euch mal ausprobiert (HIER). Wer jetzt die Augen verdreht, weil er keine Zeit oder auch einfach nur keine Lust auf intensives, schweißtreibende Training hat, den können wir beruhigen. Einmal am Tag die Treppe statt den Aufzug nehmen oder mit dem Fahrrad zur Uni anstatt mit dem Bus ist schon mal ein guter Anfang. Auf YouTube gibt es außerdem zahlreiche Fitness-Videos, die euch in nur 10 bis 15 Minuten tolle Übungen für die betroffenen Körperregionen vermittelt, hier zum Beispiel eines für die Beine und eines für den Hintern*. Wenn ihr die Programme ein paarmal mitgemacht habt, sind die Übungen im Kopf und ihr könnt variieren. Täglich mindestens fünf der Übungen – ob morgens zum Wachwerden oder abends vor dem TV – und ihr legt eine gute Grundlage für eine straffe Haut.

Trick 2: Heißkalte Duschen für eine straffe Haut

Das sogenannte Bindegewebe vernetzt die Fettzellen miteinander – ähnlich wie die Stängel der Trauben in unserem Plastikbeutel. Stärken wir diese Verbindungen, wird das Gewebe stabiler und die sichtbare Haut optisch straffer. Dabei können Wechselduschen hilfreich sein. Aber Vorsicht: Zu heißes und zu kaltes Wasser strapazieren den Kreislauf. Unser Tipp: Bevor ihr aus der Dusche steigt, lasst ihr abwechselnd sehr warmes und kaltes Wasser über die betroffenen Stellen laufen. Drei bis fünf Wechsel genügen. Solange ihr es mit der Temperatur nicht übertreibt, bringt ihr so ganz nebenbei euren Kreislauf in Schwung und fühlt euch anschließend erfrischt und munter – der perfekte Start in den Tag.

Trick 3: Die klassische Orangenhaut-Massage

Teure Cellulite-Cremes? Braucht ihr gar nicht! Eine ganz normale Bodylotion genügt völlig. Denn beim Einreiben der betroffenen Körperstellen geht es weniger um die Inhaltsstoffe der Creme, sondern vielmehr um die Berührung an sich. Klar, die Lotion spendet Feuchtigkeit, aber den größeren Effekt erzielt ihr durch die Massage. Sie fördert die Durchblutung und stärkt so wiederum das Bindegewebe. Dabei dürft ihr ruhig auch ein bisschen grober sein und leicht auf die Haut klopfen oder daran zupfen, bis sie ein bisschen rot wird – das Indiz für eine gute Durchblutung.

*Für die Erwähnung der Videos erhält Face2Face keinerlei Gegenleistung. Es handelt sich um eine persönliche Empfehlung der Autorin dieses Beitrags.

Vorschau: Nächste Woche verrät euch Nina Tricks&Tipps dazu, was ihr mit den Massen an Urlaubsbildern machen könnt.

 

Anleitung zur Faulheit

„Faul sein ist wunderschön“ heißt es in einem Kinderlied. Auch wenn Müßiggang oft negativ assoziiert wird, machen wir alle von Zeit zu Zeit gerne davon Gebrauch. Das ist auch notwendig, um die inneren Akkus wieder aufzuladen, neue Kraft zu tanken und den Alltag auszublenden. Denn oft ist dieser stressig, von Terminen und Aufgaben geprägt. Da vergisst man schon einmal faul zu sein. Hier einige Tipps, wie das Nichtstun am besten gelingt:

  1. Abschalten
Faul sein ist wunderschön: Manchmal sollten wie einfach abschalten und uns ausruhen (Foto: Möller)

Faul sein ist wunderschön: Manchmal sollten wie einfach abschalten und uns ausruhen (Foto: Möller)

Einer der großen Stressfaktoren sind Smartphones und andere mobile Endgeräte. Wir sind überall und immer erreichbar, werden mit Anfragen überhäuft und mit Neuigkeiten erschlagen. Um richtig entspannen zu können heißt es deshalb: Abschalten. Einfach eine Zeit lang – einen Tag oder ein ganzes Wochenende – nicht erreichbar sein, sich Zeit für sich nehmen und sich dabei nicht stören lassen.

  1. Zeit für sich nehmen

Um abzuschalten lohnt es sich einen Tag lang nur das zu machen, was man gerne mag – und sich dabei von keinem anderen reinreden zu lassen. Dazu zählt durchaus auch etwas Zeit alleine zu verbringen, um zu sich selbst zu finden. Sei es  das lange Ausschlafen, ein schöner Spaziergang, ein Buch, Sport oder einfach mal nichts zu tun – diese Zeit sollte man sich so oft wie möglich nehmen. Sich solche Zeiten im Terminplan einzutragen motiviert nicht nur und steigert die Vorfreude, sondern sorgt auch dafür, dass man sich die Zeit auch wirklich freihält.

  1. Rituale pflegen

Wiederkehrende Dinge, auf die man sich freut, erleichtern den Alltag. Daher sollte man Tätigkeiten oder Ereignisse, die man gerne hat, regelmäßig durchführen. Das kann alles sein: Angefangen vom Lieblingsessen, das man sich an bestimmten Tagen gönnt, bis hin zu einer Folge der Lieblingsserie oder einem heißen Bad nach besonders stressigen Phasen. Hauptsache ist, man freut sich daran und darauf.

Tipps zum Planen runder Geburtstage

Irgendwann stehen sie bei jedem an: die runden Geburtstage. Auch wenn man es nicht so recht glauben will, rückt der Tag unaufhörlich näher. Also heißt es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und stattdessen die Feier des Jahrzehnts zu feiern. Wie ihr diese richtig plant, verrät euch die Tipps&Tricks-Redaktion.

  1. Gäste + Räume = Feier

Die Größe des benötigten Raums hängt logischerweise von der Anzahl der Gäste ab, die ihr einladen wollt. Je mehr Gäste es werden, desto größer fällt der benötigte Raum aus und desto unwahrscheinlicher wird es, dass ihr Zuhause feiern könnt. Dies ist grundprinzipiell eine Frage, die ihr euch stellen müsst: Feiere ich daheim oder miete ich eine Lokalität an? Vorteile gibt es für beide Varianten: In den eigenen vier Wänden spart ihr wahrscheinlich Kosten, habt dafür aber mehr Arbeit. Das hängt auch von eurem Budget ab.

  1. Dekoration

    Showpieces: Besondere Leckereien machen Geburtstage zu unvergesslichen Ereignissen (Foto: Möller)

    Showpieces: Besondere Leckereien machen Geburtstage zu unvergesslichen Ereignissen (Foto: Möller)

Egal ob zuhause oder auswärts – die richtige Dekoration veredelt jede Festivität. Sei es nun eine Motto-Feier oder ein klassisch-eleganter Anlass, vorher planen hilft. Auf alle Fälle solltet ihr ein „Showpiece“ einplanen, das die Augen aller auf sich zieht. Dazu dann passende, aber kleinere Dekorationselemente einbauen, die das Bild harmonieren lassen. Auch eine gute Idee ist es, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Dies passiert zum Beispiel durch einen Schokoladenbrunnen, der nicht nur optisch etwas hermacht, sondern auch lecker schmeckt. Auch selbstgemachte Cakepops sind ein leckerer Blickfang, der dazu noch kostengünstig hergestellt werden kann.

  1. „No Music, no Party“

Musik ist das Herzstück jeder Feier. Deswegen sollte sie sorgfältig ausgewählt werden. Während des Essens ist seichte Hintergrundmusik genau richtig. Wenn es danach auf die Tanzfläche geht, sollte darauf geachtet werden, dass sich schnelle und langsame Stücke abwechseln – sonst geht den Gästen und dem Geburtstagskind schnell die Puste aus.

  1. Das Essen macht die Feier

Es ist zwar ein alter Hut, aber gutes Essen bleibt in Erinnerung. Deswegen solltet ihr euch überlegen, was ihr euren Gästen auftischt. Egal ob ihr es selber macht oder einen Catering-Service beauftragt – wichtig ist es, für jeden Geschmack etwas dabei zu haben. Also müsst ihr auch an Vegetarier und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten achten. Dafür könnt ihr vorher dezent bei euren Gästen nachfragen. Mit diesen Tipps wird die nächste runde Feier garantiert zum vollen Erfolg.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir allen Leseratten, wie man Origami-Herz-Lesezeichen faltet.

Sommerlich-verspielter Fischgrätenzopf

Der Sommer kommt nochmal zurück! Und mit ihm die alltagstauglichen Flechtfrisuren. Tatjana aus der Tipps&Tricks-Redaktion zeigt euch heute wie ihr ganz einfach einen lockeren Fischgrätenzopf hinbekommt:

Auf dem Youtube-Kanal von Face2Face findet ihr übrigens jede Menge weitere Tutorials, zum Beispiel ganz praktische Tipps zur Selbstverteidigung oder viele, weitere Flechtfrisuren.

Hausmittel-Reihe, Teil 9: Tipps gegen fiese Mückenstiche

Summen, Pieken, Jucken – Mücken können einem einen lauen Sommerabend oder einen Nachmittag am See schnell verderben. Gerade dieses Jahr entwickeln sich die fliegenden Stecher aufgrund des milden Winters zur wahren Plage. Haben die Plagegeister einen erst erwischt, fangen die Stellen gleich an zu jucken. Doch was hilft gegen Mückenstiche? Die Tipps&Tricks-Redaktion hat ein paar Tipps für euch parat:

Zwiebelumschlag gegen Entzündungen

Zwiebeln helfen gegen entzündete Stiche. Dazu die Zwiebel halbieren oder in dicke Scheiben schneiden und auf die Stichstelle legen. Der Schwefel im Zwiebelsaft hat eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung und lindert so den Juckreiz. Zudem hilft er bei Schwellungen und die Entzündungen.

Fiese Mückenstiche: Dagegen helfen Hausmittel (Quelle: Kerstin 1970 / pixelio.de)

Kühlen, Kühlen, Kühlen

Kälte lindert den Juckreiz, der durch den Speichel der Mücke entsteht. Deswegen hilft es, nach einem Mückenstich ein kaltes Tuch oder einen Kälte-Akku auf die Stichstelle zu legen. Ist dies gerade nicht zur Hand, hilft auch kühlend wirkende Aloe-Vera-Creme, die im Drogeriemarkt erhältlich ist.

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Ebenfalls ein Schnapsumschlag hilft gegen das lästige Jucken. Durch die Verdunstungskälte kühlt der Alkohol den Stich. Allerdings trocknet er gleichzeitig auch die Haut aus. Deswegen sollten Mückenopfer nach dem Umschlag die Haut mit Creme oder Öl pflegen.

Manche mögen‘s heiß

Nicht nur Kälte, sondern auch Hitze hilft gegen Mückenstiche –  zum Beispiel ein heißer Löffel oder ein Taschentuch mit heißem Wasser. Denn ab 45 bis 50 Grad Celsius zerstört die Hitze die Mückenproteine, die den Juckreiz auslösen.

Vorschau: Nächste Woche wird mit sommerlichen Törtchen der Bikinifigur der Kampf angesagt.

Weitere Serienteile:

1: Natron

2: Essig

3: Quark

4: Curry

5: Kamille

6: Kürbis

7: Koriander

8: Ingwer