Angesagte Modetrends für den Frühling 2017

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Wir haben zwar noch Winter und sind gerade erst ins neue Jahr gerutscht, doch echte Trendsetter denken schon jetzt an den Frühling.

Was uns in Sachen Mode erwartet? Einfach weiterlesen!

Back to the 80s

Die 80er Jahre sind nicht nur musiktechnisch beliebt – auch in der Mode feiern sie ihr großes Comeback. Viele Designer berufen sich auf die Retro-Farbkombination Schwarz-Pink. Aber auch Lackleder und schwarzer Samt sind auf den Laufstegen zu finden. Wer einst die Blazer der Mutter zu Fasching angezogen hat, kann sie nun ungeniert im Alltag tragen, denn Schulterpolster sind auch wieder in. Die 80er waren rebellisch und genauso sind auch die coolen Shirts, die im Frühjahr angesagt sind. Ob feministisch, politisch oder provokativ – plakative Slogans auf den T-Shirts dürfen keinesfalls fehlen.

Blumiger Trend

Wir freuen uns auf farbenfrohe Blumenwiesen im Frühling, über die wir spazieren gehen können. Auch in der Modewelt wird es bunt: Butterblumengelb, Himmelblau und Grasgrün sind neue Trendfarben für den Frühling 2017. Aber auch sanfte Farben wie Sandtöne oder Nude zählen dazu. Blumig wird es allerdings auf jeden Fall! Denn florale Prints gehören zu den angesagten Modetrends im Frühjahr.

Bitte anschnallen!

Einer der wichtigsten Trends fürs Frühjahr sind Taillengürtel. Sie betonen die goldene Mitte und waren überall in New York, Mailand und Paris auf den Laufstegen zu sehen. Toll am Trend ist, dass dabei Geld gespart werden kann. Statt einen teuren Ledergürtel neu zu kaufen, wickelt man jetzt gleich mehrere normale, schmalere Gürtel um die Taille. Und um gleich zwei Trends zu kombinieren, peppt ein derber Ledergürtel das süße Blumenkleid super auf!

Drinnen wie draußen

Dieses Frühjahr ist nichts für Stubenhocker. Outdoor-inspirierte Mode ist der Trend schlechthin. Getragen werden Anoraks mit Kapuzen und Tunnelzügen. Beliebtes Material: Nylon. Auch sportliche Trenchcoats sind wieder in. Große Marken wie Prada, Alexander Wang oder Valentino setzen auf Cargo-Taschen an Hosen und Röcken.

Aus alt mach neu

Geblieben sind Trends wie XXL-Ärmel oder Carmenblusen. Oberteile und Jacken, deren Ärmel so lang sind, dass die Hände darin verschwinden, sind im Frühling 2017 weiterhin gern gesehen. Auch die geliebten schulterfreien Kleider können nochmal getragen werden.

Was die Schuhe betrifft, gibt es nur kleine Veränderungen. Die Trendfarbe bei den Sneakern ist Rosa. Gleich bleibt der Metallic-Trend und auch weiße Sneaker bleiben weiterhin in.

Während wir also warten, bis die ersten bunten Blumen blühen und die Vögel anfangen zu zwitschern, können wir in aller Ruhe die modischen Vorbereitungen treffen, um für den Frühling gewappnet zu sein!

 

Knallbunt und ultralang: Modetrends für Herbst und Winter 2016/17

Na, Lust auf Plätzchen und Lebkuchen? Bei den sinkenden Temperaturen da draußen wärmen wir euch auf – mit heißen Trends für kühle Herbst- und Wintertage. In den Supermärkten finden wir schon langsam die ersten Plätzchen und Lebkuchen, die wir dann, gemütlich eingewickelt in einer Wolldecke, auf dem Sofa vernaschen.
Trotz der kalten Tage wollen wir aber irgendwie noch stylisch aussehen und die heißesten Trends für den Winter nicht verpassen.

Lang, länger, super-lang

Wer vor kurzem einkaufen war und ein Oberteil zu groß gekauft hat, wird sich freuen: Ganz oben auf der Liste der Herbst- und Wintertrends für diese Saison stehen nämlich XXL-Ärmel. Egal, ob bei Pullovern, Jacken oder Mänteln, es sieht überall lässig aus. Einen klaren Vorteil verschaffen wir uns damit auch: Die Handschuhe werden überflüssig. Aber mal ganz ehrlich, ist das alltagstauglich?

Gut verpackt

Ein anderes Must-Have für diesen Winter eignet sich da schon eher für den Alltag – Capes sind jetzt wieder total angesagt und bieten eine super Alternative zum normalen Wintermantel. Wer allerdings doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte und auf eine warme Jacke ungern verzichtet, kann Ausschau nach Daunen-oder Steppjacken halten. Sie sind dieses Jahr kaum wegzudenken.

Flauschiger wird’s nicht

Diesen Herbst und Winter haben Kuschelbedürftige einen echten Vorteil: Strick, Plüsch und Samt sind die Trend-Stoffe für die kalte Jahreszeit. Wir dürfen uns auf flauschige Strick-Pullover aus dem sogenannten Bouclé-Garn, freuen, ein Garn, bei dessen Herstellung oft Knoten und Schlingen verwendet werden, und uns in Kleider aus Samt hüllen. Am besten funktionieren die Trends in XXL – Samt am ganzen Körper und auch die Pullis dürfen schön lang sein.

Romantik pur

Ein Lieblingstrend für die kalten Monate sind Rüschen. Mit Rüschen wirkt auch ein cooler Look sofort verspielt und romantisch. Diese Saison findet man sie überall: An Kleidern, Blusen oder sogar an Hosen.
Auch Schleifen und Schluppen können das Outfit versüßen. Die Größe spielt dabei keine Rolle. Als modisches Accessoire zieren sie Mäntel, Pullis und Blusen.

Farbenfrohe Dunkelheit

Etwas widersprüchlich wird es diese Wintersaison bei den Trendfarben. Statt schlichten und einfachen Farben findet man knallbunte Blumen-Prints, meistens auf schwarzem Hintergrund. Pudrige Töne wie Nude sind zwar auch in, aber diesen Herbst und Winter wollen die Fashionistas der tristen Jahreszeit entgegenwirken. Kleidung in Beerentönen, von Brombeere, Heidelbeere bis Himbeere, sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Auch die Farbe Grün in allen Nuancen ist total angesagt.

Wenn wir also bald gemütlich unseren Tee schlürfen, mit der besten Freundin auf der Couch die Kekse verdrücken und spontan Lust auf einen Absacker in der nächstgelegenen Bar bekommen, brauchen wir garantiert keine halbe Ewigkeit mehr, bis wir unser perfektes Winteroutfit gefunden haben.

Vorschau:

Warum Trends funktionieren

Schlaghosen, Color Blocking, Blumenmuster – Trends begleiten uns im täglichen Leben. Dies betrifft so ziemlich alle Themengebiete. Von den beliebtesten Farben bei Autos, zu den neusten Stylings für die Frisur, über die angesagtesten Stilrichtungen und Motiven bei der Tattooauswahl bis hin zu den stetig wechselnden Sommer- und Winter- Kollektionen der einzelnen Modellabels.

Trends mit Halbwertszeit

Obwohl einige Trends im ersten Moment oder während ihres gesamten Bestehen stark belächelt werden, setzen sie sich schlussendlich doch durch, bis ihre Halbwertszeit erreicht ist und sie nach und nach wieder das Rampenlicht verlassen.Trends wie die floral gestalteten Shirts für Männer letzten Sommer, der Ultra V-Ausschnitt bis zum Bauchnabel, der Neon Trend vor zwei Jahren oder die Kleid-lange Shirt- und Pullover- Kreationen, die uns das letzte halbe Jahr begleitet haben, sah man zuerst teilweise nur in sozialen Netzwerken, bis sie nach und nach die Läden der unterschiedlichen Labels füllten.Und diese Trends kamen alle an. Wie kann dasdies sein? Sind siedoch ganz anders oder sogar das komplette Gegenteil der meisten langfristig bestehenden und beliebten Stilrichtungen der Männer- Mode und unterstreichen, weder den extrem eleganten noch den extrem rebellischen und starken Mann.

Wieso funktionierenTrends immer und immer wieder?

Es ist eigentlich ganz einfach: Der Mensch ist genetisch darauf getrimmt, dass die beste Überlebenschance im Rudel besteht. Daraus formten sich über Tausende von Jahren unser Hang und das unüberwindbare Bedürfnis nach sozialen Kontakten und sozialer Anerkennung. Diese Anerkennung versuchen wir zu stärken, indem wir uns anpassen, oder besser, indem wir sogar eine Vorreiter- Stellung einnehmen und das „Rudel“ dadurch anführt.
Genau dieser ureigene Instinkt beeinflusst die Trends von heute und morgen.Wenn der coole Typ aus der Schule, der all die hübschen Mädels abbekommt, ein Kleid-langes Shirt anziehen kann, ohne dass er dafür Spot erntet, oder seinen Alpha- Status verliert, dann bekommt dieses Kleidungsstück natürlich automatisch ein besseres Standing in der Wahrnehmung der Mitschüler.Dieser Effekt wird heut zu tage durch das Fernsehen oder die sozialen Netzwerke noch verstärkt.Denn die Prestige, die der coolste Junge der Schule hat, wird noch weit überschritten, wenn ein Promi oder gleich mehrere sich für einen Kleidungsstil entscheiden und dieser online oder von Fernsehmoderatoren noch gelobt wird. Vorbilder heißen nicht umsonst Vorbilder, denn sie geben das Bildnis vor, nachdem wir uns richten.

Kurzfristige Trends versus dauerhafter Stil

Doch ist es wirklich ratsam sich an kurzfristige Trends zu halten? Besonders im Bereich der Tattoos, welche einen ein Leben lang begleiten, ist ein wenig Weitsicht sicherlich hilfreich. Schließlich sollten wir uns darüber bewusst sein, dass ein eigener und dauerhafter Stil nicht nur Vertrauen schafft, sondern auch eine gelassene Authentizität, für die man schlussendlich beneidet wird.

 

Fastnachts-Chic – der Styleguide für die fünfte Jahreszeit

Klassische Kostüme wie Seemann oder Piratin gehen immer – wenn du dieses Jahr jedoch aus der Masse herausstechen möchtest, solltest du diese Fastnachtskostüme unbedingt ausprobieren.

Ganz großes Kino: Film-Kostüme kommen an Fastnacht immer besonders gut an (© Ruth Rudolph / pixelio.de)

Ganz großes Kino: Film-Kostüme kommen an Fastnacht immer besonders gut an (© Ruth Rudolph / pixelio.de)

Film & Fernsehen
Besonders ausgefallene Ideen kannst du dir aus Filmen und Fernsehserien holen. Jedes Jahr gibt es Kino-Highlights, die von originellen bis ordinären Charakteren alles zu bieten haben. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Verkleidung aus „Star Wars – Das Erwachen der Macht“? Als Stormtrooper oder Jedi-Ritter liegst du absolut im Trend.

Partnerlook
Auch Gruppenkostüme bringen viel Spaß mit sich und machen nicht nur die Fastnachts-Vorbereitung zu einem echten Highlight. Als Familie Feuerstein oder Batman und Robin wirst du auf der Partymeile nicht nur alle Blicke für dich gewinnen, du hast auch noch deine besten Freunde immer dabei, sonst wäre das Kostüm schließlich nicht vollständig.

Gemütlich & warm
Und falls du dich eher auf der gemütlichen Seite bewegst, kannst du mit dem altbekannten Onesie ein Denkmal setzen. Als überdimensional großer Winnie Puuh mit noch größerem Honigbauch erwartet einen nicht nur ein kleines Lächeln beim Gegenüber – du hältst auch jeden Umzug und jede noch so kalte Partynacht durch ohne verfroren aufzugeben.

Egal wie du dich entscheidest: Ob sexy Piratin oder super-cooler Stormtrooper: Bei der richtigen Stimmung wirst du mit jedem Outfit die fünfte Jahreszeit rocken.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr „Warum Trends funktionieren“.

Karaoke und Lip Sync – Von neuen und alten Trends

Trends wiederholen sich – ob im Modebusiness mit Neuinterpretationen von Schlaghose und Schulterpolster oder in der Musikindustrie mit dem Revival der 90er Jahre. Man wird die Geister der Vergangenheit selten wieder los. So scheint es auch mit dem Karaoke-Singen zu sein. Neue Apps versprechen Gesangsspaß, allein oder auch mit Freunden.

Vor wenigen Jahren boomten noch die Karaoke-Spiele für Konsolen wie Playstation oder Wii, die es jedem möglich machten, sein Gesangstalent zur Schau zu stellen, ob man nun singen konnte oder nicht. Dazu brauchte es noch nicht einmal mehr den Mut, sich vor anderen Menschen in Bars oder Pubs zu präsentieren, jetzt ging es locker im Wohnzimmer vor dem Fernseher.

Genau diese Mentalität haben sich viele App-Entwickler zu Herzen genommen. Schaut man durch die Appstores, entdeckt man viele neue Apps, die einem das Singen direkt mithilfe des Smartphones ermöglichen. Dabei kann man sich filmen und das danach mit seinen Freunden teilen. Verschiedene Apps bieten auch Zusammenschnitte mit bekannten Stars an, um das Karaoke-Erlebnis noch zu verstärken.

Aber nicht nur alte Trends leben gerade wieder auf – auch neue gesellen sich dazu, wie zum Beispiel das sogenannte „Lip Syncing“, also übersetzt: Lippen synchronisieren. Das funktioniert wie bei Playback-Aufnahmen: Der Titel wird gespielt und man muss nur noch die Lippen passend zum Text bewegen. Apps wie Musical.ly haben sich dabei als Social Media Plattformen etabliert. Bekannte Stars und normale Nutzer laden dort ihre Videos hoch, auf denen sie zu verschiedenen Liedern, aber auch lustigen Zitaten oder Geräuschen Lip syncen. Der Clou dabei ist, dass die Videos später in einer schnelleren Geschwindigkeit abgespielt werden, als sie zunächst aufgenommen wurden.

Fraglich ist jedoch, wie erfolgreich dieser Trend wirklich wird und wie lange er sich hält. Denn die Erfahrung hat uns schon oft gezeigt, dass nicht jeder Trend lange beliebt ist.

 Vorschau: Nächste Woche berichtet Yasmin über die junge Rapperin Little Simz und die Rettung des Female Rap.

Die 5 goldenen Regeln des Vintage-Shoppings

Trends kommen, Trends gehen. Und wenn etwas „voll aus der Mode“ gekommen ist, wird es zu einem heißbegehrten Vintage-Einzelstück. Doch was gilt es zu beachten beim Shoppen nach den Originalen vergangener Zeiten? Wir präsentieren stolz die 5 goldenen Regeln des Vintage-Shoppings:

Trends aus alten Zeiten: Vintage-Mode repräsentiert das Lebensgefühl vergangener Epochen. (© Lara Dengs  / pixelio.de)

Trends aus alten Zeiten: Vintage-Mode repräsentiert das Lebensgefühl vergangener Epochen. (© Lara Dengs / pixelio.de)

Zieh’ es auf vor dem Kauf

Vintage befindet sich jenseits jeder konventionellen Kollektion. Um deinen ganz persönlichen Vintage-Look zu kreieren, musst du also jede Menge ausprobieren, anprobieren und Material studieren. Die meisten Vintage-Shops bieten jedoch keine Rücknahmen an, weshalb es für deine außergewöhnlichen Sammlerstücke umso wichtiger ist, dass sie richtig passen. Du solltest deshalb jede Klamotte sowie jedes noch so kleines Accessoire anprobieren, bevor du es kaufst. Und zumindest bei zu großen Stücken gilt: „Was nicht passt, kann passend gemacht werden.“

Lass’ dich inspirieren von denen, die aktuelle Trends kapieren

Sie machen es uns vor: It-Girls wie Kate Moss oder die Olsen-Zwillinge sind Vorreiterinnen des perfekt inszenierten Vintage-Looks. Sie mixen ausdrucksvolle Styles aus den unterschiedlichsten Epochen zusammen. Das kann für „Vintage-Neulinge“ ganz schön einschüchternd sein. Du kannst dir dennoch einen einzigartigen Look à la Kate Moss kreieren, indem du dich von den Vorreitern der Branche inspirieren lässt und das nächste Mal ganz genau hinschaust, wenn die Saint Laurent-Models über den Laufsteg stolzieren. Anfänger können auch erst einmal mit kleinen Accessoires, wie Broschen, Handtaschen oder Ketten beginnen.

Werde kreativ und kombiniere intuitiv

Die derbe Lederjacke zum seidenen Pastellkleid? Vintage kennt keine Grenzen und die besten Styles sind meist ein Mix aus den verrücktesten Teilen. Ja man könnte sogar sagen: „Je auffälliger, desto besser!“ Der klassische Vintage-Look ist also ein bunter Cocktail aus Alt und Neu, garniert mit etwas Verrücktheit und Gegensätzlichkeit. Versuche dich also von den gängigen Stylingregeln zu lösen und dich auf dieses besondere Abenteuer einzulassen. Vintage ist kein Outfit, es ist ein Lifestyle, der ein Lebensgefühl vermittelt. Einzige Regel: Nie mehr als drei Muster und nur Farben einer Farbfamilie kombinieren.

Für die passenden Boots mit Kleid benötigst du genügend Zeit

Ein Sommermärchen wird wahr: Vintage-Accessoires geben einem Look das gewisse Etwas. (© F. Kolja Lenz  / pixelio.de

Ein Sommermärchen wird wahr: Vintage-Accessoires geben einem Look das gewisse Etwas. (© F. Kolja Lenz / pixelio.de

Die Fundgruben sind vielseitig: Auf Flohmärkten, Tauschbörsen, Secondhand-Läden, ja sogar in Omas Kleiderschrank ist Vintage-Mode zu finden. Doch auf der Suche nach Unikaten und Raritäten ist Geduld das A und O. Nicht selten dauert es wochenlang und bedarf ständiger Beobachtung der Shops, bis das richtige Vintage-Teil dabei ist. Auch das Vergleichen, Anprobieren und Sammeln nimmt einige Zeit in Anspruch. Davon solltest du dich jedoch nicht entmutigen lassen, da erst einmal im Kleiderschrank, so ein Vintage-Original ein richtiges Schatzstück ist.

Der Preis ist nur verhandelt heiß

Vintage heißt nicht gleich Second-Hand-Preise. Einzigartige Vintage-Juwele lassen sich heute einiges kosten, wurden sie doch über Jahre hinweg in geheimen Schränken gehütet. Wer eine kostengünstige Variante sucht, sollte auf Flohmärkten und Co. generell verhandeln und sich ein kleines Vintage-Grundwissen aneignen. Auf der nächsten Shoppingtour wisst ihr dann ganz genau aus welcher Zeit das begehrenswerte Vintage-Teil stammt und welchen Wert es in etwa hat. So kannst du bei den Verkäufern mit deinem Wissen punkten und den einen oder anderen Euro rausschlagen. Auch im Internet gibt es viele Seiten, die etwas kostengünstigere Vintage-Mode anbieten. Hier lautet das Motto: stöbern, vergleichen, anpirschen und zuschlagen.

Vorschau:

Blogger Bazaar – coole Tunes, kalte Drinks und entspanntes Networken

Die Stadt der Messe, die Stadt des Flughafens und jetzt auch für einen Tag absolute Modemetropole. In Frankfurt hat am letzten Samstag (26.04.2014) das Modeblogger-Event Blogger Bazaar stattgefunden. Ein Event nicht nur für Blogger, sondern auch für begeisterte Modeblog-Leser.

Ideenreich: Lisa Banholzer ist einer der kreativen Köpfe des Blogger Bazaars. (Foto: Eyecandy)

Ideenreich: Lisa Banholzer ist einer der kreativen Köpfe des Blogger Bazaars. (Foto: Eyecandy)

Die Idee des Blogger Bazaars ist, laut Lisa Banholzer von Blogger Bazaar, Blogger und modeinteressierte Blogleser live und in Farbe zusammen zu bringen. „Wir fanden es schade, dass Blogger mit ihren Lesern immer nur über das Internet im Kontakt waren und sich nie persönlich treffen konnten. Also war es unser Plan bloggers, people and brands in der Offline-Welt zusammen zu bringen.“ Seit Oktober 2013 tourt das Team mit dem Bloggerevent in der Bundesrepublik rum. Frankfurt ist die vierte Veranstaltung. „ Nach München, Hamburg und Berlin haben uns unsere Fans nach Frankfurt gelockt. Frankfurt ist eine coole und sympathische Stadt. Die Leute hier sind super locker und die Stimmung hier ist einfach spitze“, schwärmt Lisa begeistert von der Mainmetropole.

„Wir haben wirklich einen Traumjob, auch wenn wir natürlich viel Arbeit rein stecken müssen. Ein Startup direkt nach dem Studium birgt nach natürlich auch ein hohes Risiko. Aber wir machen was mit Mode, Bloggern und mit Freundinnen. Bei uns herrscht echte Frauenpower.“ Wir, das sind drei Freundinnen die nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft und des Kommunikationsdesigns ihre eigenen Ideen verwirklichen wollen. Ihre Idee, ist vor allem Modebegeisterte zusammen zu bringen, ob Blogger und Blogleser oder Blogger und Marken. So haben die drei Mädels zum Beispiel auch schon ein Bloggershooting für myclassico.com organisiert. „Das tolle an unserem Job ist auch, dass wir zu einigen Bloggern, die uns als Partner zur Seite stehen, schon echte Freundschaften aufgebaut haben und das macht auch die gute Stimmung auf unseren Events aus.“

Überraschend: Mit einem Goodiebag wurden die Besucher beschenkt. (Foto: V.Wahlig)

Überraschend: Mit einem Goodiebag wurden die Besucher beschenkt. (Foto: V.Wahlig)

Die Frankfurter-Besucher ließen sich nicht zweimal bitten und stürmten den Veranstaltungsort, das Palais Frankfurt. In großer Erwartung auf ein hautnahes Treffen mit ihren Lieblingsbloggern und der Möglichkeit die angesagten Trends gleich mit nach Hause nehmen zu können, warteten die Besucher  schon vor Beginn der Veranstaltung gespannt auf den Blogger Bazaar.

Stylisch: Vor allem die weiblichen Bloggerfans gingen auf Schnäppchensuche. (Foto: V.Wahlig)

Stylisch: Vor allem die weiblichen Bloggerfans gingen auf Schnäppchensuche. (Foto: V.Wahlig)

Das stylische Design des Palais schaffte eine coole Stimmung, die von einem DJ und vielen kleinen Überraschungen begleitet wurden. Goodiebags, Eis und Sekt verführten die Modesüchtigen zum Kaufen der Styles ihrer Blogger, die sie sonst nur über Social-Media kennen. Besonders beliebt war der Stand der Jeansfirma Mavi. Zusammen mit Bloggerstar Masha Sedgwick konnten die Besucher ihr eigenes T-Shirt gestalten. So wurde aus einem einfachen T-Shirt ein echt persönliches Kleidungsstück mit Zeug zum Fashionitem. Frei nach dem Motto „Don’t call it Flohmarkt“ gab es neben einigen wenigen Designerstücken, vor allem Kleidung der großen Ketten aus Second Hand.

Modisch: Zusammen mit Masha Sedgwick hatten die Besucher viel Spaß. (Foto: V.Wahlig)

Modisch: Zusammen mit Masha Sedgwick hatten die Besucher viel Spaß. (Foto: V.Wahlig)

„Ich hätte mir mehr erwartet und dachte ich würde ein paar coole Styles shoppen“ so eine Besucherin. Eine andere Besucherin meinte hingegen:„Ich hab gerade eine mega coole Sonnenbrille, eine Tasche und eine einzigartige Statement-Kette ergattert.“

Mehr Infos zum Blogger Bazaar findet ihr auf der Internetseite des Blogger Bazaar Teams.

Vorschau: Auch im Mai geht es modisch weiter.

Berlin im Mode-Fieber: Alle Highlights der Mercedes-Benz Fashion Week auf einen Blick

Gewagte Looks, wunderschöne Kollektionen, jede Menge Designer und eine prominente Front Row. Auch in diesem Jahr ließ die Fashion Week Berlin Herbst/Winter 2014/2015 keine Wünsche der Mode-Liebhaber offen. Alle Highlights haben wir für euch zusammengefasst.

Trends

Die aktuelle Lieblingsfarbe der Designer ist aktuell Blau! In allen möglichen Variationen war sie auf den Laufstegen stets vertreten – Designer Marcel Ostertag präsentierte beispielsweise eine Federjacke in leuchtendem Blau.

Ein besonders schmeichelnder Trend für Frauen sind die hoch taillierten Kleider und Röcke, die eine besonders schmale und verführerische Taille zaubern. So präsentierte Designerin Lena Hoschek unter anderem ein goldenes Kleid mit hohem Bund, dessen oberer Teil aus transparentem, schwarzen Stoff bestand.

Wo wir auch schon bei der Transparenz wären, die dem Gegenüber spannende Einblicke gewährt und so im kommenden Herbst/Winter zumindest diesen wärmt.

Allgemein wurden gerne außergewöhnliche Stoffe wie Patchwork oder fließende Stoffe verwendet, die die Roben noch zusätzlich aufwerten.

Ein eher kritisch angesehener Trend war der Pelz. In echt und Imitat war er auf den Laufstegen zu sehen und wärmte die Models an jeglichen Körperstellen. Bei Designerin Anja Gockel sorgen beispielsweise Muffs für warme Hände in der kalten Jahreszeit.

Kollektionen

Besonderes Aufsehen erregten die Labels Lala Berlin und Kaviar Gauche, die Kollektionen präsentierten, die mit ihren wunderschönen Designs nahezu jedem gefallen. Auch die Kollektionen von Schumacher, Vladimir Karaleev und Perret Schaad fielen mit einzelnen Details, wie Drapagen oder Stylings, positiv auf.

New Comer

New Comer Designerin Alena Akhmadullina präsentierte ihre von Märchen inspirierte Kollektion auf der Fashion Week unter dem Motto „Das Gespenst von Canterville“ – besonders begeistert hier die feminine Mode.

Liliana Nova war mit ihrem jungen Label ebenfalls erstmalig vertreten und präsentierte stylische und qualitative Hutkreationen.

Shows

Mit Live-Perfomance und Special-Effekts feierte Kaviar Gauche ihr zehnjähriges Jubiläum unter dem Motto „Everlasting Love“. Live-Act waren Sämgerin Jaine Henkes und ihre Band „All the Ghosts“.

Prominente

Schauspielerin Liz Hurley bei der Fashionshow von Marc Cain, Model und Schauspielerin Georgia May Jagger bei Designerin Alena Akhmadullina, Model und Schauspielerin Jerry Hall bei der Fashion IG by Peek & Cloppenburg und Fernsehmoderatorin, Schauspielering und Sängerin Barbara Schöneberger bei der Show von Marc Cain sorgten für prominente Aufmerksamkeit am Brandenburger Tor.

Wird der kommende Winter also genauso heiß wie die diesjährige Fashion Week, müssen wir uns wohl gar nicht so warm anziehen.

Vorschau: …

Mann oder Frau? …

… Das ist hier die Frage. Wer sich in der Modewelt ein wenig auskennt und ab und zu die aktuellen Trends verfolgt, der erkennt schnell, dass zurzeit für ein wenig Verwirrung auf den Laufstegen gesorgt wird. Natürlich existiert dieser Trend nicht erst seit gestern, doch es scheint, als sei er heute erst richtig in der Modebranche angekommen und hat sich vor allem diesen Herbst und Winter, teilweise auch im Sommer schon, so richtig durchgesetzt.

Frauen tragen geradlinige, maskuline Schnitte und Männer lange Röcke. Sogar die Jeans wird für das männliche Geschlecht immer enger, wobei Frauen in vielen Geschäften und Modezeitschriften die sogenannte Bundfaltenhose oder Boyfriend-Jeans vorfinden, die gerne in Kombination mit einem Blazer getragen werden. In vielen Mode-Stores oder sogar bei Ketten, wie H&M und ZARA findet frau Blazer im Boyfriend-Schnitt, der etwas länger sind, als die normalen Blazer, die Frauen bislang zu einem Kostüm getragen haben. Dazu schlüpft sie in Budapester oder sportliche Vans, und kann, wie Jenna Lyons, die die Chef-Designerin vom amerikanischen Label J.Crew ist, damit fast schon auf den roten Teppich oder auf schnieke Veranstaltungen gehen.

Auch oft zu sehen auf den Laufstegen sind Hemdblusen, die man unter einem Strickpullover trägt – natürlich in Kombination mit einer Bundfaltenhose, bunten Socken und umgeschlagenem Saum.

Nun fragt sich unser eins, wie man da die weiblichen Kurven sexy in Szene setzen soll. Alles ist kastig geschnitten, sogar die Wintermäntel umschmeicheln nicht mehr die Weiblichkeit wie etwa ein Daunenmantel mit Gummizug auf Taillenhöhe. In der September-Ausgabe der Zeitschrift „InStyle“ heißt es: „die neuen Jacken sind tough statt feminin“. Hierbei geht es um Bomberjacken und Parkas im Millitary-Look und Lederjacken, die diesen Winter in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen.

Oft sieht man auf den Laufstegen aktuell gerade auch die Frau, die den typischen Herrenhut trägt, was ihr einen eher strengen und maskulinen Ausdruck verleiht. Das Accessoire, was einst einmal Herrenhut genannt wurde, ist für die Frau nun kaum noch wegzudenken. Im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten, in denen der Hut noch als Symbol für gesellschaftliche Zugehörigkeit – oder Ausgrenzung – galt, drückt er heute vor allem eins aus: Power!

Im Vergleich dazu findet man bei den Männern auf den Laufstegen eher einen Ausdruck der ihre feminine Seite unterstreichen soll. Enge Hosen, lange Shirts und oftmals mit einer Handtasche ausgestattet laufen sie über die Laufstege von heute.

Im Sommer waren sogar auch die Shorts keine Bermudas mehr, sondern knappe Höschen, die man kaum von unseren Hotpants unterscheiden konnte. Diesen Winter können wir allein schon wegen des Schnittes der Winterjacken kaum unterscheiden, ob wir da einem heißen Boy, oder einer modebewussten Lady hinterher schauen. Auch bei den Schuhen wird nicht mehr zwischen den zwei Geschlechtern unterschieden – außer bei der Größe vielleicht. Mann trägt jetzt nämlich auch Stiefel zum langen Wintermantel.

Außerdem muss man als modebewusster Kerl diese Saison nicht nur Karotten im Gemüsefach haben, sondern auch im Kleiderschrank. Gemeint sind die sogenannten „Karottenhosen“, die man bisher nur im Kleiderschrank einer Frau gefunden haben dürfte. Wem diese Hosen nichts sagen, der kann sich darunter eine Art Bundfaltenhose in 7/8-Länge vorstellen, deren Form einer Karotte gleicht.

So viel Weiblichkeit war uns bei unseren Herren bislang unbekannt. Für die Ladies gilt: Solang der Kerl sich noch verhält wie ein Gentleman, ist der Modestil Nebensache und er darf sich gerne auch etwas modebewusst und femininer zeigen.

Für die Jungs bleibt zu sagen: Ganz ist die Weiblichkeit der Frau natürlich nicht verschwunden. Ebenfalls sehr trendy und aktuell sind kurze Hosen kombiniert mit Overknee-Stiefeln sowie die Sanduhr-Silhouette, die durch High-Waist-Hosen und Bleistiftröcke sehr schön zur Geltung gebracht werden kann.

Dennoch kann man sagen: Die Frau von heute tritt mit einem ganz anderen Flair auf die Straße. Sie ist tough, elegant und graziös und scheint zu wissen was sie will.

 Vorschau: Nächste Woche dreht sich alles rund um Nagellack. Seien wir gespannt!

Wertheim Village – Ein gallisches Konsumdorf

Als wäre der Sommerschlussverkauf per se nicht alle Jahre wieder Grund zum Jubeln – dem Shopping-Tempel Wertheim Village gelingt da gewissermaßen ein Rabatt-Coup. Satte sechzig Prozent im ganzjährigen SALE! Ein Versprechen, das sich selbst in Kreisen professioneller Wühltischplünderer sehen lassen kann. Eine Adresse für Schnäppchenjäger soll das ominöse Dorf, in dem es statt Tante-Emma-Lädchen und Biobauer laut Webpräsenz über 110 Luxusläden zu finden gibt, neben den namhaften Outletcentern Metzing und Zweibrücken in jedem Falle sein. Meinem Freund und mir kam diese fast schon provokante Offerte, auf die das Wertheim Village dank Sommerschlussverkauf noch zehn weitere Prozent packt, gerade recht, schließlich ist er auf der Suche nach einem preisgünstigen Anzug und ich nach einer Alternative zum ernüchternden Online-Shopping. Die einzige Erwartung, die ich an das rund 50 Autominuten von Frankfurt am Main gelegene Einkaufsdorf stelle, ist die, dort auf annehmbare Outfits zu angenehmen Preisen zu stoßen – idealerweise sollten diese, anders als schon nach kürzester Zeit im Internet, auch in Standardgrößen verfügbar sein und nicht bloß als Restposten für Magermodels und Moppelchen herhalten.

Da die unfreundliche Navigationsgerätstimme im Auto uns zunächst nicht ins Outlet-Mekka, sondern lediglich nach Original-Wertheim fehllotst, vermuten wir dort, an der bayerischen Grenze, zunächst das vermeintliche Konsumparadies. Übel wäre das durchaus nicht, immerhin liegt Wertheim direkt am Wasser und steht jeder niedlichen, kopfsteingepflasterten deutschen Altstadt in Nichts nach. Nur wenig später erreichen wir allerdings endlich DAS Wertheim Village – offenbar ist Dorf hier nicht gleich Dorf – das aufgrund seines pompösen, mit Weintrauben-Logo geschmückten „Ortsschilds“ sogar unser untaugliches Navi kaum verfehlen kann. Gigantisch ist nicht nur die Einfahrt: Auch die Fahrgestelle der vermögenden oder zumindest um jeden Preis nach außen hin vermögend wirken wollenden Konsumenten scheinen auf dem Parkplatz miteinander wetteifern zu wollen. Harder, better, faster, stronger muss wohl das offizielle Motto der Karosserien und vor allem ihrer Besitzer lauten. Die Vermutung bestätigt sich beim Eintritt in diese schöne neue Welt, die für mich amerikanischer nicht sein könnte. Wie in einem stilisierten Disneyland – ohne Fahrgeschäfte, aber dafür mit ganz viel Mode – reihen sich die Warenhäuser aneinander. Eines bietet mehr Auswahl als das andere, man übertrumpft einander in Preis, Aufmachung und Lautstärke der aus den Lautsprechern dröhnenden Pop-Musik. Labels von Rang und Namen geben sich hier die Klinke in die Hand: Vom Trendsetter Nike über Dauerbrenner Hugo Boss bis hin zum Spezialisten wie etwa Seidensticker ist alles vorhanden, was das textilaffine Herz begehrt.

Geldbeutel

Boss und Co.: Markenwahnsinnige sind im Wertheim Village gut aufgehoben. (Foto: T.Gartner)

Schnell kommt Urlaubsfeeling bei demjenigen auf, der eine Weile durch das schier makellose Dorf flaniert ist. Die Straßen sind in den Augen eines Städters und wahrscheinlich selbst für Landeier unnatürlich sauber und mit Restaurants gespickt, deren Speisen und Getränke sich – und das überrascht nur wenig – in ähnlichen Preiskategorien bewegen wie die angebotene Bekleidung. Man muss es ganz deutlich sagen: Outlet-Center ist eben nicht gleich Discounter. Unter den rund 110 Boutiquen wird man H&M oder Zara vergeblich suchen. Entsprechend begegnet man im Wertheim Village auch nur echten Shopping-Touristen, sprich all jenen, die einen ganzen Tag lang dem Konsum fröhnen und sich selbst als gewöhnliche Mittelständische zumindest für kurze Zeit als etwas Besseres fühlen möchten. Immerhin ist hier der Kunde noch tatsächlich König.
Allerdings bedeutet dies noch lange kein königliches SALE-Angebot. Die besten Sachen waren längst vergriffen oder nur noch in Mini-oder und Übergrößen zu bekommen und auch den nahezu perfekt sitzenden Anzug hat mein Freund nicht auf Anhieb gefunden. Vielleicht haben Asterix und Obelix ja im nächsten Sommer mehr Erfolg –ob im Internet oder in einem der anderen gallischen Outlet-Dörfer, in denen man bundesweit Kurzurlaub machen kann.

Vorschau:  In der nächsten Woche geht es um den ältesten Kopfschmuck der Welt – den guten alten Hut.