Sommerliche Frozen Yogurts

Gefrorener Joghurt – auch „Frozen Yogurt“ oder „Froyo“ genannt – gilt als kalorienarme Alternative zur Eiscreme, da er anstatt mit Sahne aus Joghurt hergestellt wird. Die kühle Köstlichkeit, die ursprünglich aus England und den USA stammt, ist bereits seit 2010 auch in deutschen Supermärkten und Läden anzutreffen. Dabei lässt sich das cremige Dessert – ganz ohne Eismaschine – auch blitzschnell und individuell daheim servieren. Mit natürlichen und gesunden Toppings garniert, verspricht der „Frozen Yogurt“ auch diesen Sommer eiskalten Genuss für alle Sinne.

Zutaten und Materialien:

Erfrischend: Frozen Yogurt eignet sich als gesunde Alternative zur Eiscreme (Foto: Onat)

Erfrischend: Frozen Yogurt eignet sich als gesunde Alternative zur Eiscreme (Foto: Onat)

  • 500 Gramm Vollfett-Naturjoghurt
  • 125 Gramm (Puder-) Zucker
  • eine Prise Salz
  • für den Geschmack nach Belieben Bourbon-Vanille, Zitronensäure, Minze, Ingwer, geriebene Zitronen- oder Orangen-Schale
  • als Topping nach Belieben frische Früchte wie Beeren, Kirschen, Erdbeeren, Nüsse, Marmelade, Frucht-Soßen, -Pürees oder -Sirup
  • eine Schüssel und ein Schneebesen

Zubereitung:

Um „Frozen Yogurt“ herzustellen, bedarf es lediglich an etwas Joghurt und Zucker: Beide Zutaten in eine Schüssel geben, mit einer Prise Salz verfeinern und mit einem Schneebesen kräftig verrühren, bis die Masse cremig wird. Der Zucker sorgt nicht nur für den süßen Geschmack, sondern verhindert zugleich, dass beim Gefrieren zu große Eiskristalle entstehen. So bleibt das Dessert auch nach der Kühlung cremig-leicht.

Anschließend die Schüssel für mindestens fünf Stunden ins Kühlregal stellen, währenddessen die Masse dabei alle 30 Minuten umrühren, bis sie eine cremig-durchgefrorene Konsistenz erhält. Auch das Rühren verhindert schließlich die Bildung von großen Eiskristallen während des Kühlvorgangs.

Im Prinzip wäre die sommerliche Süßspeise bereits fertig zum Verzehr, da der Joghurt allein durch den Zucker einen süßen, beerigen Geschmack erhält. Wer mag, kann die Fruchtnote jedoch durch weitere Zutaten verstärken, indem er dem „Frozen Yogurt“ Zitronen- oder Orangen-Abrieb hinzufügt, ihn mit Vanille oder Zitronensäure abschmeckt oder ihn mit Minze, Ingwer sowie Zitronensaft um eine frische Note erweitert.

Frische Toppings sorgen dabei nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch für Akzente: Hierbei kann – wie bereits bei der Dessert-Herstellung – gänzlich auf künstliche Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker verzichtet werden, indem man auf Früchte der Saison, Beeren, Pürees oder Nüsse zurückgreift. Der Fantasie sind bei der Zusammenstellung keinerlei Grenzen gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch Tipps für das Auslandssemester auf einem anderen Kontinent.

Von Boho bis Spinnennetz-Optik – Sommertrends 2016

Auch wenn der Sommer in Deutschland noch nicht so recht aus seinem Winterschlaf erwachen will, solltet ihr für die heißen Tage gewappnet sein. Doch was zieht ihr an, wenn draußen die Sonne scheint?

Von Boho bis Spinnennetz-Optik bringen die Sommertrends 2016 so einiges mit.

Boho-Chic

Spitzenreiter ist die romantische Mode im Hippie-Stil. Um verspielte Blusen und Kleider kommt ihr diesen Sommer nicht herum. Besonders süß ist die Kombination aus Spitze und Blumenprints.

Einfach Bombe

Gut zu Sommerkleidchen kombinierbar sind bunte Bomberjacken. Sie zählen zu den Trendstücken der Saison. Denn sie sind cool, unkompliziert und perfekt für den Übergang oder laue Sommerabende.

Must(er)-Haves

Ein weiteres Trend-Highlight sind Fransen. Für Modeliebhaber vielleicht nicht neu, im Sommer 2016 aber definitiv ein Muss. Beliebt sind Fransen an den Säumen von Kleidern, auch mittendrin darf es schön fransig sein.

Zu den trendigen Mustern wie großen Karos gesellen sich jetzt auch Streifen. Egal ob längs oder quer, dick oder dünn – Ringelshirts dürfen in keinem Kleiderschrank mehr fehlen. Sie sind  nicht nur bequem und sehr alltagstauglich, sondern mit einem Blazer drüber sogar fürs Büro geeignet.

Goldiger Sommer

Der deutsche Sommer bringt bisher zwar keine Glanzleistung – umso mehr darf es aber bei den Outfits glitzern. Der Metallic-Look ist gerade super in! Designer packen ordentlich Pailletten und Glitzer auf die Kleidung und haben auch bei Metallic-Stoffen nicht gespart. Freizeit- oder partytauglich wird der Modetrend in Kombination mit neutralen Tönen wie Schwarz, Weiß oder Grau.

Lingerie-Look

Schlafanzüge sind jetzt auch außerhalb der eigenen vier Wände tragbar? Eindeutig: Ja! Das sogenannte Slip-Dress war letzte Saison schon oft zu sehen, diesen Sommer noch häufiger. Es ist unkompliziert zu stylen und solange Seide und eine edle Tasche im Spiel sind, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Hoch im Kurs stehen diesen Sommer außerdem semitransparente Stoffe mit Netzmustern. Bei manchen Designern werden sie sogar von Kopf bis Fuß eingesetzt – alltagstauglich sind die Klamotten in Spinnennetz-Optik eher nicht, aber am Abend definitiv ein Hingucker!

Farbenpracht

Bei den Trendfarben im Sommer 2016 ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer es dezenter mag, kann Kleidung in zarten Pudertönen oder kühlem Graublau tragen. Wer hingegen kräftige Farben liebt, darf zu tiefem Blau, Korall- oder warme Pfirsichtönen greifen.

Damit sind wir modisch bereit für die heißen Tage des Jahres – Sommer, das ist dein Stichwort!

Vorschau: Im August erfahrt ihr alle Tipps und Tricks rund um das Packen für eine Asienreise.

 

Cool sein kann nicht jeder

Gerade neigen sich die Fashion Weeks in Berlin, New York, London, Mailand und Paris dem Ende zu. Somit sind die neuen Street Style-Trends auch schon gesetzt: Überall findet man Bilder von Bloggerinnen und Stars wie Anna Dello Russo, Chefin der japanischen Vouge, mit verrückten, bunten und lustigen Handyhüllen. Sie sind das neue It-Accessoire. Ob als Pommestüte von Moschino, als Duff Beer Dose von Urban Outfitters, als Hot Dog von Asos oder als Nagellackfläschchen von Iphoria – wer solche Hüllen aus Silikon oder Hartplastik besitzt, ist up to date und liegt damit voll im Trend.

Als ob es nicht schon genügt, als Smartphone-Besitzer „in“ zu sein, muss jetzt noch eins drauf gesetzt werden: Das elektronische Spielzeug dient ab sofort auch als cooles Accessoire. Aber cool sein kann nicht jeder. Was ein blöder Zufall, dass es die meisten Hüllen nur für das Iphone 5 oder 5s gibt. Wer da nicht mithalten kann, liegt nicht im Trend und ist leider uncool.

auffallender Nagellack und Handy in der Hand - cool sein kann eben nicht jeder (Foto: T. Gartner)

 Cool sein kann eben nicht jeder

(Foto: T. Gartner)

Ein ähnliches Prinzip herrscht beim Beauty-Trend schlecht hin: Bunte Nail-Art zum Aufkleben ist ebenso wie die Handyhüllen eines der neuen It-Accessoires. Es gibt sie in tausenden verschiedenen Varianten und Farben: Als Fake-Nägel oder Nagelfolien in grafischen Mustern, mit einem hippen Moutache oder im Leo-Style. Nun reicht es auch nicht mehr aus, seine natürlich gewachsenen Nägel in nude oder fetzigen Farbtönen zu lackieren. Stattdessen müssen unechte Klebe-Nägel her, um als Accessoire zu dienen. Erscheint logisch, denn wenn man den ganzen Tag sein Smartphone in den Händen hält, um die neue Hülle zu präsentieren, müssen die Nägel natürlich mit dem Iphone konkurrieren – ein trendiges Accessoire scheint vielen nicht mehr auszureichen.

Was dann nicht fehlen darf, ist die Handtasche mit dem eigenen Namen drauf, wie es das britische Supermodel Cara Delevingne, It-Girl Alexa Chung und die US-amerikanische Sängerin Lana Del Rey vormachten. Sie alle bekamen eine nach ihnen benannte Tasche der Luxusmarke Mulberry. Cara Delevingne durfte sogar auch an deren Designs mitgestalten. Das eben noch angesagte Namenstattoo wird also mal eben von einer mit dem eigenen Namen bedruckten Tasche abgelöst und der süße Verkäufer hinter der Theke kann gleich auf der Tasche lesen, wie man heißt. Wer also so richtig cool sein will, holt sein Smartphone aus der Tasche, klebt sich in Windeseile die bunten Fake-Nägel auf und hofft, in den nächsten paar Sekunden von einem Street Style-Fotografen entdeckt zu werden.

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr das 1×1 des Modebloggins lernen.