Weihnachtslust? – Weihnachtsfrust? – So kommt die Weihnachtsstimmung auch zu Euch

An manchen Tagen fühlt man sich schon fast wie der Grinch. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist auf der Arbeit oder in der Uni unglaublich viel zu tun. Daneben warten Geschenke darauf eingekauft und verpackt zu werden, der Weihnachtsmarkt ruft, die Wohnung will auch dekoriert werden und Freunde rufen zum Plätzchen backen auf. Vor lauter Stress will sich die besinnliche Stimmung und die Vorfreunde auf Weihnachten dabei irgendwie gar nicht einstellen. Damit sich das ändert und die Weihnachtsstimmung zu Euch kommt, haben wir hier drei Tipps für Euch zusammengestellt:

  1. Licht aus – Kerzen an
Weihnachtsstimmung: Die Vorfreude auf Weihnachten wird oft durch Stress gemindert (Foto: Möller)

Weihnachtsstimmung: Die Vorfreude auf Weihnachten wird oft durch Stress gemindert (Foto: Möller)

Weihnachten ist immer auch ein Fest der Lichter. Egal ob Kerzen oder Lichterketten – funkelnde Lichtquellen gehören zu Weihnachten dazu. Damit sich die Weihnachtsstimmung einstellt, empfehlen wir deshalb einfach mal das Deckenlicht und den Fernseher auszumachen, Smartphones und Tablets wegzulegen und eine oder mehrere Kerzen anzuzünden. Dazu vielleicht ein leckerer Tee und ein paar Plätzchen (gerne auch selbstgekaufte) und ein paar Minuten die Stille genießen – oder aber sich mit Weihnachtsmusik auf das kommende Fest einstellen.

  1. Weihnachtsgewürze

Nicht nur Lichter erzeugen automatisch Weihnachtsstimmung: Bestimmte Gewürze und Gerüche bringen uns automatisch in unsere Kindheit zurück und zu der Zeit, als Weihnachten noch etwas ganz besonderes war. Daher lohnt es sich diese zurückzubringen. Etwa durch weihnachtliche Duftkerzen, die nach Zimt oder Tanne duften oder durch winterliche Tees (zum Beispiel mit Zimt- oder Nelken-Aroma), selbstgemachten Glühwein oder leckere Lebkuchen. Einfach die Augen zu und den Weihnachtsduft oder –geschmack genießen schon ist der Stress nicht mehr so präsent.

  1. Traditionen pflegen

Wer Weihnachtstraditionen hat, sollte diese pflegen. Denn sie helfen dabei, die Weihnachtsstimmung aufleben zu lassen. Egal ob ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, Plätzchen backen oder das Lauschen eines Weihnachtskonzertes – Traditionen sollten gepflegt sein. Ganz wichtig dabei ist es, sich nicht abzuhetzen weil die Tradition ja noch „erledigt“ werden muss, sondern sich bewusst eine Auszeit zu nehmen und etwas für sich zu tun. Und wer noch keine Weihnachtstradition hat, kann ja dieses Jahr damit beginnen.

Eine schöne Weihnachtszeit wünscht Euch die Tipps&Tricks-Redaktion.

Anleitung zur Faulheit

„Faul sein ist wunderschön“ heißt es in einem Kinderlied. Auch wenn Müßiggang oft negativ assoziiert wird, machen wir alle von Zeit zu Zeit gerne davon Gebrauch. Das ist auch notwendig, um die inneren Akkus wieder aufzuladen, neue Kraft zu tanken und den Alltag auszublenden. Denn oft ist dieser stressig, von Terminen und Aufgaben geprägt. Da vergisst man schon einmal faul zu sein. Hier einige Tipps, wie das Nichtstun am besten gelingt:

  1. Abschalten
Faul sein ist wunderschön: Manchmal sollten wie einfach abschalten und uns ausruhen (Foto: Möller)

Faul sein ist wunderschön: Manchmal sollten wie einfach abschalten und uns ausruhen (Foto: Möller)

Einer der großen Stressfaktoren sind Smartphones und andere mobile Endgeräte. Wir sind überall und immer erreichbar, werden mit Anfragen überhäuft und mit Neuigkeiten erschlagen. Um richtig entspannen zu können heißt es deshalb: Abschalten. Einfach eine Zeit lang – einen Tag oder ein ganzes Wochenende – nicht erreichbar sein, sich Zeit für sich nehmen und sich dabei nicht stören lassen.

  1. Zeit für sich nehmen

Um abzuschalten lohnt es sich einen Tag lang nur das zu machen, was man gerne mag – und sich dabei von keinem anderen reinreden zu lassen. Dazu zählt durchaus auch etwas Zeit alleine zu verbringen, um zu sich selbst zu finden. Sei es  das lange Ausschlafen, ein schöner Spaziergang, ein Buch, Sport oder einfach mal nichts zu tun – diese Zeit sollte man sich so oft wie möglich nehmen. Sich solche Zeiten im Terminplan einzutragen motiviert nicht nur und steigert die Vorfreude, sondern sorgt auch dafür, dass man sich die Zeit auch wirklich freihält.

  1. Rituale pflegen

Wiederkehrende Dinge, auf die man sich freut, erleichtern den Alltag. Daher sollte man Tätigkeiten oder Ereignisse, die man gerne hat, regelmäßig durchführen. Das kann alles sein: Angefangen vom Lieblingsessen, das man sich an bestimmten Tagen gönnt, bis hin zu einer Folge der Lieblingsserie oder einem heißen Bad nach besonders stressigen Phasen. Hauptsache ist, man freut sich daran und darauf.

Zuckersüße Baby-Cakepops

Cakepops mag jeder. Egal ob werdende oder junge Mütter jeder wird diese leckeren Baby-Cakepops genießen. Und dabei sind sie kinderleicht zu machen:

Zuckersüße Cakepops: Diese Babies gefallen jedem (Foto: Möller)

Zuckersüße Cakepops: Diesen Babys gefallen jedem (Foto: Möller)

Zutaten für circa 10-15 Stück (je nach Größe)

  • Einen Sandkuchen (entweder selbstgemacht oder gekauft)
  • 15 Stiele aus Holz oder Pappe (gibt es im Einzelhandel zu kaufen)
  • 15 kleine Muffinförmchen
  • 15 kleine, runde Pfefferminzdrops
  • 15 bunte Zuckerperlen
  • Lebensmittelfarbe zum aufmalen der Haare und Augen
  • 30 Schokodrops
  • Rosa Kuvertüre

Für die Buttercreme:

  • ein Teelöffel Butter
  • zwei Teelöffel Frischkäse
  • 2 Esslöffel Puderzucker
  • ein Esslöffel Zitronensaft
  • eine Halbe Zitrone, unbehandelt, davon die Schale abreiben

Schritt 1:Den Kuchen fein zerbröseln. Die Zutaten für die Buttercreme in einer Schüssel zusammenmischen und mit den Bröseln vermengen. Es sollte ein leicht trockener Teig entstehen. Diesen zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. Den Teller nun für etwa zwei Stunden in das Gefrierfach legen.

Süße Babys: Den leckeren kleinen Kuchen kann keiner widerstehen ( Foto : Möller)

Süße Babys: Den leckeren kleinen Kuchen kann keiner widerstehen ( Foto : Möller)

Schritt 2: Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Nun die Kugeln aus dem Gefrierfach nehmen uns auf die Holzspieße stecken. Anschließend können sie in die Kuvertüre getunkt werden. Nun schnell die Muffinform auf die noch feuchte Kugel geben und in der Mitte der Kugel den Pfefferminzdrops befestigen. Dieser ergibt später den Schnuller. Jetzt können die Cakepops trocknen. Wenn die Kuvertüre hart geworden ist, können die Zuckerperlen mit der Lebensmittelfarbe auf dem Pfefferminzdrops befestigt werden. Anschließend mit der Zuckerfarbe Augen und Haare aufmalen und fertig sind die Baby-Cakepops.

Vorschau: Nächste Wochen verraten wir, wie man einfachen Joghurt in sommerlichen „Frozen Yogurt“ verwandelt

Life in Japan: Tipps zum zurechtfinden in einer fremden Welt

Kunterbunte Lichter, viele Menschen, eine laute Geräusch-Kulisse, fremde Gerüche – der erste Eindruck auf den Straßen Tokios ist überwältigend. Die Mega-Stadt besticht durch schiere Masse. Überall ist man von leuchtenden Neon-Schilder, herumlaufenden Menschen und dudelnder Musik umgeben . Gleichzeitig ist aber – wie überall in Japan – alles sehr sauber und die Menschen super höflich – auch wenn die Verständigung etwas schwierig ist. Doch wie wie findet man sich zurecht in der fremden Welt?

Sitten kennen

Aufpassen: Wer immer die Augen aufhält, kann nicht viele Fehler machen (Foto: Möller)

Aufpassen: Wer immer die Augen aufhält, kann nicht viele Fehler machen (Foto: Möller)

Vor allem in Ländern, mit anderen Traditionen und Sitten ist es wichtig ich mit den Gepflogenheiten des Landes vertraut zu machen. So gilt es in Japan etwa als unschicklich, sich geräuschvoll auf der Straße die Nase zu putzen. Das laute schlürfen einer Suppe aber gehört zum guten Ton und signalisiert dem Gastgeber, dass es einem gut schmeckt. Auch nach dem Weg fragen kann in Japan schwierig werden – nicht nur herrscht eine große Sprachbarriere: Japaner verlieren nicht gerne ihr Gesicht und geben zu, dass sie etwas nicht wissen. Deswegen kann es passieren, dass einem ein freundlicher Passant – obwohl er den gesuchten Ort nicht kennt – zielsicher eine bestimmt Richtung zeigt. Diese muss jedoch nicht unbedingt stimmen.

Anpassen

Ausprobieren: Natp-Bohnen und Seetang-Salat zum frühstpck? Warum nicht (Foto: Möller)

Ausprobieren: Nato-Bohnen und Seetang-Salat zum Frühstück? Warum nicht (Foto: Möller)

Manchmal muss man ins kalte Wasser springen und sich anpassen. Etwa wenn es heißt, dass vor einem Besuch des Tempels, einer Wohnung, oder eines Restaurants mit Tatami-Matten die Schuhe ausgezogen werden müssen. Ganz einfach gelingt dies, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und die Menschen links und rechts beobachtet. Und im Zweifel gilt: Wenn etwas falsch läuft, wird einen schon jemand darauf hinweisen. Auch beim Essen gilt: Anpassen und Ausprobieren. Lokale Spezialitäten – wie etwa die fermentierten Nato-Bohnen – mögen nicht jedem schmecken. Ein Erlebnis ist ihr Genuss aber auf jeden Fall und am Ende der Reise hat man eine Geschichte mehr.

Kommunizieren

Vor allem in Ländern, deren Sprache man nicht spricht fällt das Kommunizieren oft schwer. Wenn dann noch eine gewisse Englisch- Unverständigkeit hinzukommt, will man anfangs gerne mal verzweifeln. Doch auch das gehört zum Urlaubsfeeling dazu. Einfach ein kleines Wörterbuch einstecken und im Falle eines Falles – etwa bei Allergien und Unverträglichkeiten beim Essen – dem Gegenüber  den Begriff im Wörterbuch zeigen. Auch mit Händen und Füßen lässt sich sehr gut kommunizieren – wobei man hier darauf achten sollte, dass für uns normale Gesten nicht überall auf der Welt das gleiche bedeuten.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier ein Rezept für einen leckeren Auberginen Salat.

Der Himbeer-Baiser-Sahne-Mascarpone-Nachtisch… mhh lecker!

„Das Auge isst mit“ – diese Weisheit zählt für Vorspeisen, den Hauptgang und natürlich auch für den Nachtisch. Wir zeigen euch heute in der Tipps & Tricks Rubrik ein Dessert, das nicht nur geschmacklich super ankommt, sondern auch optisch jeden eurer Gäste überzeugen wird.

Zutaten für 4-6 Portionen:

  • 250g tiefgefrorene Himbeeren
  • 200ml Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Mascarpone
  • 2-3 Baisers
  • 80g braunen Zucker

Und so wird es gemacht:

1. Als erstes die tiefgefrorenen Himbeeren am Boden einer Auflaufform gleichmäßig verteilen und die Baisers darüber verkrümeln.

2. Nun die Sahne steif schlagen und mit der Mascarpone verrühren. Diese Creme wird mit Vanillezucker verfeinert und als nächste Schicht in die Auflaufform gegeben.

3. Die Creme glattstreichen und mit braunem Zucker bestreuen. Bis zum Verzehr sollte das Dessert in der Tiefkühltruhe gelagert werden.

Serviertipp: Um dem Dessert den optischen Schliff zu geben, kann man die Portionen auch separat anrichten – zum Beispiel in einem Wein- oder Einmachglas. So bekommt jeder Gast die gleiche Menge und das Dessert sieht besonders edel beim Servieren aus, da alle Schichten zur Geltung kommen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Früh übt sich, wer Weihnachtsmann werden will: Geschenkeplanung leicht gemacht

Ja ist‘s denn schon wieder Weihnachten? Diese Frage stellen sich viele Menschen Jahr für Jahr. Das Fest der Liebe kommt immer wieder überraschend, auch wenn das Datum eigentlich bekannt sein sollte. Damit ihr dieses Jahr nicht vom Christkind überrascht werdet, gibt es hier ein paar Tipps für eine frühzeitige Weihnachtsplanung:

1: Wem, was und wann

Anstatt einen Tag vor Heiligabend planlos in der Stadt rumzulaufen und zu überlegen, was Tante Mimi geschenkt bekommt und ob der Freund der kleinen Schwester überhaupt ein Geschenk erwartet, lohnt es sich, frühzeitig zu überlegen, wer überhaupt auf dem Bescherungszettel stehen soll. Danach sollte man sich Gedanken über das Budget machen. Dann fällt es meist viel einfacher, passende Geschenke zu finden.

2: Zusammen schenkt es sich schöner

Alleine Geschenke suchen ist langweilig: Tut euch doch mit anderen zusammen.. Nicht nur das Geschenkbudget steigt dadurch. Vielmehr haben zwei kluge Köpfe auch bessere Ideen. Zudem macht es viel Spaß, zusammen durch die Geschäfte zu laufen oder im Internet zu stöbern. Ein weiterer Vorteil: Vielleicht entdeckt man beim gemeinsamen Shoppen auch eine Kleinigkeit, über die sich der „Geschenkpartner“ freut. Dann schlägt man sozusagen zwei Weihnachtsfliegen mit einer Klappe.

Wer früh plant ht mehr Zeit, denn: selbst gemacht kommt immer gut an (Foto: Möller)

Wer früh plant hat mehr Zeit, denn: selbst gemacht kommt immer gut an (Foto: Möller)

3: Früh übt sich, wer es selber macht

Die besten Geschenke sind die, die man selber macht. Doch kurz vor Heiligabend hat kaum jemand Zeit und Nerven dazu. Wer jedoch frühzeitig plant, kann in aller Ruhe Geschenke herstellen. Das kann, muss aber nichts Ausgefallenen sein. Die Hauptsache ist und bleibt, dass es von Herzen kommt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Fotoalbum?

Vorschau: Im Sinne der frühen Weihnachtsplanung zeigen wir euch nächste Woche, wie ihr schöne Geschenke selber machen könnt.

Schleckermäuler aufgepasst: Wir machen Nutella

Wem geht es nicht auf die Nerven? Ständig muss man in den Nachrichten lesen, wie schlecht unser Essen ist. Wurst ist krebserregend und nun soll auch Nutella giftige Stoffe enthalten. Ob diese Meldungen nur Panikmache sind oder nicht, bleibt dahingestellt. Aber wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf bestimmt Produkte aus dem Supermarkt verzichten und sie einfach selbst herstellen. Nutella zum Beispiel: Der Schoko-Nuss-Aufstrich ist nämlich in weniger als 30 Minuten gezaubert.

Zutaten:

  • 150ml Milch
  • 80g Butter
  • 120g Zucker
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 150g Schokolade (je nach Belieben Weiße, Vollmilch oder Zartbitter)

Und so wird es gemacht:

1. Zuerst erwärmt man die Milch in einem Topf und gibt den Zucker dazu. Dieser soll sich komplett auflösen, deshalb heißt es fleißig umrühren.

2. Danach kommt die Butter dazu und es wird weiter gerührt.

3. Nun gibt man die Schokolade dazu. Und auch hier gilt rühren bis alles gut vermischt ist.

4. Am Ende dürfen natürlich die Haselnüsse nicht fehlen. Diese einfach der Schokosoße unterheben. Als letzten Schritt die fertige Creme in ein Einmachglas füllen und abkühlen lassen. Fertig!

Viel Spaß beim Ausprobieren und beim Genießen. Denn in eurer selbstgemachten Schoko-Haselnuss-Creme sind mit Sicherheit keine Stoffe drin, die da nicht reingehören.

Vorschau: Nächste Woche startet an dieser Stelle eine neue Reihe zum Thema Zeitmanagement.

Tipps für einen winterfesten Balkon

Der Herbst ist in vollem Gange: Die Blätter verfärben sich, der Wind heult, das Wetter wird unbeständig und es kühlt ab. Sogar der erste Frost ist schon in Sichtweite. Es wird Zeit, sich warm einzupacken und auf den Balkon zu begeben. Denn dieser muss noch winterfest gemacht werden. Wie ihr das ganz einfach schafft, verraten wir euch heute.

Winterfest machen lohnt sich: Damit die Planzen auch nächstes Jahr wieder schön blühen (Foto: Möller)

Winterfest machen lohnt sich: Damit die Planzen auch nächstes Jahr wieder schön blühen (Foto: Möller)

Pflanzen einpacken

Damit sie vor Frost und Kälte geschützt sind, sollten Pflanzenkübel in Folie eingepackt werden. Das gilt vor allem bei Keramiktöpfen, die im Winter schnell springen können. Jedoch sollten diese nicht zu früh ummantelt werden, denn sonst droht Staunässe – der Tod jeder Pflanze. Zudem ist es wichtig, die Pflanzen mithilfe von Holzblöcken oder Ähnlichem einige Zentimeter hochzustellen. Das hat zweierlei Gründe: Zum einen kann sich so der Frost nicht vom Terrassenboden direkt auf die Wurzeln übertragen; Zum anderen ist so das Abflussloch unter dem Kübel besser vor dem Zufrieren geschützt, was ebenfalls gegen die gefährliche Staunässe hilft.

Balkonmöbel schützen

Wenn die Balkonmöbel im Winter draußen stehen, werden sie durch das Wetter stark strapaziert und verlieren meist ihr schönes Aussehen. Deswegen lohnt es sich, die Balkonmöbel frühzeitig zu schützen. Das geht entweder indem man sie in den Keller bringt oder – wenn dort kein Platz ist – sie mithilfe einer festen Plane samt starkem Band einpackt.

Auch an den Wasserhahn denken

Ganz wichtig vor dem ersten Frost ist es auch den Außen-Wasserhahn abzudrehen. Sonst kann das Wasser in der Leitung gefrieren und diese zum Platzen bringen. Auch andere Wasserquellen wie Springbrunnen oder gefüllte Gießkannen sollten geleert werden.

Ein kleiner Tipp zum Abschluss

Wer im Winter das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden will, kann auf seinem Balkon ein Vogelhäuschen aufbauen. Dann hat man den ganzen Winter Spaß an den lustigen Gesellen und hilft diesen zugleich durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

 

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, wie ihr aus bunten Blättern herbstliche Windlichter basteln könnt.

Herbstlich-leckere Maronencreme

Der Herbst naht. Man kann ihn schon riechen und fühlen, wenn man morgens aus dem Haus geht. Auch die ersten Herbstboten sind schon da: Kürbisse und bunte Blätter – und natürlich Maronen. Wie man mit diesen ein leckeres Dessert zubereitet, zeigt euch heute die Tipps&Tricks-Redaktion.

Zutaten für 4 Personen:

185 Gramm gegarte Maronen –entweder aus der Dose oder selber gesammelt

50 Gramm gemahlene Haselnüsse

150 Milliliter Milch

80 Gramm Zucker

Mark von ½ Vanilleschote

200 Gramm Schlagsahne

Zubereitung:

Zuerst die Haselnüsse kurz in einer Pfanne anrösten, bis sie eine leichte Gelb-Gold-Färbung annehmen und angenehm duften. Dann die Maronen grob hacken und mit der Milch, dem Zucker und dem Vanillemark in einem Topf aufkochen.

Diese Mischung weitere fünf Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend alles kurz abkühlen und fein pürieren.

Schließlich die Sahne steif schlagen. Das gelingt am besten mit einem Rührgerät, geht aber natürlich auch mit einem Schneebesen. Dann braucht man allerdings etwas mehr Ausdauer.

Nüsse und die steife Sahne vorsichtig mit der Maronenmasse vermischen. Am besten unterheben und nicht rühren, sonst fällt die Creme zusammen und wird nicht so schön leicht.

Die Masse dann in Gläser füllen und für zwei Stunden in den Kühlschrank geben. Danach kann man sie nach Belieben verzieren, so etwa beispielsweise mit Schokoladenstreuseln.Viel Spaß mit der Maronencreme.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, wie ihr leckere Petit Fours selber macht

Leben mit Gips – ein Erfahrungsbericht

Ein falscher Schritt, ein unachtsamer Moment und schon ist es passiert – ich falle. Schon beim Aufprall merke ich: „Da ist etwas passiert“. Mein linker Arm ist erst kurz taub und fängt dann an schmerzhaft zu pochen und anzuschwellen. Ein Besuch im Krankenhaus bringt die Gewissheit: Der Arm ist gebrochen. Das Resultat: sechs Wochen Gips. So wie mir geht es täglich Millionen von Menschen. Sie alle stellen sich die Frage: Wie lebt es sich mit Gips am Körper? Hier sind vier Tipps für den Alltag mit eingeschränkter Beweglichkeit.

1: Nur die Ruhe

Es mag platt klingen, aber es stimmt: Mit Gips geht alles nur noch halb so schnell. Daran muss man sich erst gewöhnen. Alles fällt einem schwerer: vom Anziehen zum Tippen auf dem Computer bis hin zum Türen aufschließen. Doch daran darf man nicht verzweifeln. Man muss lernen, dass die nächsten Wochen das eigene Tempo etwas gedrosselt ist. Auch um Hilfe zu bitten und andere Menschen zu fragen, ob sie einem bei alltäglichen Dingen helfen können, muss man lernen. Einige Dinge gehen aber nun einmal nicht einarmig – Schuhe binden zum Beispiel oder die Haare zum Pferdezopf binden. Da ist es gut, jemanden zu haben, der einem hilft.

2: Heilung dauert

Kaum ist der Schmerz vergangen, begehen viele den Fehler den gebrochenen Körperteil gleich wieder zu belasten. Doch das ist nicht die richtige Methode. Es sollte zwar so viel Mobilität wie möglich erhalten werden, doch bei zu viel Bewegung schmerzt der Bruch. Deswegen gilt, auch wenn es schwer fällt: Schonung ist angesagt. Dann verheilt der Bruch auch am Ende schön und es bleiben keine Folgeschäden.

3: Kreativ werden

Durch die eingeschränkte Mobilität heißt es nun kreativ werden. So habe ich zum Beispiel gelernt, dass ich Hosen auch mit einer Hand anziehen kann, Flaschen zum Öffnen zwischen meine Beine klemmen kann, um sie dann mir rechts aufzudrehen oder mit einer Hand gleichzeitig Taschen zu transportieren, die Tür aufzuschließen und sie aufzudrücken. Es geht alles, man muss nur wissen wie.

4: Gips ab und dann?

Nachdem der Gips ab ist, geht es an die Remobilisierung. Denn nach sechs Wochen Stillhalten ist die Muskulatur geschwächt und Sehnen verkürzt. Dabei gilt: Nicht übertreiben. Auch wenn der Gips ab ist, muss man sich bewusst sein, dass nicht alles sofort wieder geht. Hierbei gilt es Geduld zu haben und täglich die vom Arzt gezeigten Übungen zu wiederholen. Dann kommt die Mobilität ganz schnell wieder.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch zum „Kämpfe gegen die Prokrastination“-Tag Tipps zur Bekämpfung des Aufschiebeverhaltens.