Heiß, heißer – Bikiniwetter! Der Bikini-Styleguide 2016

05Die Wetterprognose für die Maifeiertage macht Lust auf Sommer, Sonne und Strand. Und auch wenn wir uns bei 16 Grad noch etwas mit dem Bikini gedulden müssen, die Bikiniseason ist nur noch eine Flip-Flop-Länge von uns entfernt. Bei welchen Styles wir es kaum noch erwarten können diese am Strand und im Schwimmbad showlaufen zu können, zeigen wir dir in unserem Bikini-Styleguide.

Der „Baywatch-One-Piece“

Baywatch-Revival: Der One-Piece ist zurück (© Tim Reckmann / pixelio.de)

Baywatch-Revival: Der One-Piece ist zurück (© Tim Reckmann / pixelio.de)

Dieser Bikini zieht bereits seit Jahren alle Blicke auf sich, doch wir sehen uns an seinem Anblick einfach nicht satt. Hohe Beinausschnitte und eine sexy Silhouette sind sein Markenzeichen. Die rote Farbe ersetzen wir dieses Jahr durch knallbunte Farbmixe oder einheitliche Pastelltöne. Vor allem Frauen mit ein paar Wohlfühlpfunden können damit einen kleinen Bauchansatz hervorragend kaschieren. Dank der zusätzlichen Stoffbedeckung kann ein One-Piece auch problemlos mit tiefem Ausschnitt getragen werden ohne gleich zu freizügig zu wirken.

Verspielte Printstoffe
Ob Media-, Retro- oder Ethnomuster – verspielte Printstoffe sehen nicht nur super sommerlich aus, sie zeichnen ihre Trägerin auch mit einem ausgezeichneten Modegeschmack aus. Der Bohemian-Chic-Look ist nämlich DER Sommertrend 2016, den wahre Fashionistas auch am Strand tragen.

Volant-Schulter-Tops
Wer gerne mit seiner Weiblichkeit spielt kommt diesen Sommer an dem Trend nicht vorbei: Volant-Schulter-Tops sind der Inbegriff von Weiblichkeit und machen jede Frau zur sinnlichen Strandgöttin. Ob Bikini oder Badeanzug, die Volant-Raffung lässt sich in fast allen Modellen hervorragend integrieren, die freien Schultern öffnen die Gesichtspartie und lassen einen ebenmäßigen Teint im Dekolleté-Bereich zu. Der in weichen Wellen fallende Volant erinnert nicht nur an die Wellen des Meeres, er zaubert zusätzlich auch eine üppige Fülle in das Dekolleté.

Hohe Rundhals-Crop-Tops
Triangel war gestern – heute tragen wir Rundhals. Ein besonders schönes Detail der diesjährigen Bikini-Modenschauen war das Rundhals-Oberteil mit der Länge eines Crop-Tops. Mit oder ohne Cut-outs im Ausschnitt, ist dieses Bikinioberteil im Dekolleté-Bereich größtenteils deckend, hat einen Ausschnitt bis kurz unter das Schlüsselbein und wird hinten im Nacken gebunden. Weniger Haut ist eben doch manchmal mehr!

Taillen-Höschen

Dieser Sommer wird heiß: Bikinis in trendigen Printmuster sind besonders angesagt (© Paulwip / pixelio.de)

Dieser Sommer wird heiß: Bikinis in trendigen Printmuster sind besonders angesagt (© Paulwip / pixelio.de)

Eine wunderschöne Ergänzung zu Volant-Schulter-Tops ist die hoch geschnittene Bikinihose. Taillen-Höschen haben wir zwar schon letzten Sommer gesehen, dieses Jahr peppen wir diese jedoch mit Spitze und Cut-outs auf. Auch Bikiniunterteile die nur unter den Bauchnabel gehen sind im Sommer 2016 stärker vertreten. Die Trend-Höschen können mit fast allen Oberteilen kombiniert werden und lassen ein paar Kilos zu viel am Bauch im Nu verschwinden.

Auf was wartet ihr noch Mädels?! Badeanzug für Omis war gestern – mit unseren Bikini-Styletipps seid ihr mit Garantie das Highlight am Strand. Wer für seinen Beach-Look noch die passende Walla-Mähne braucht, kann sich in diesem Artikel die Anleitung für perfekte Beach-Waves holen.

Vorschau: Wie du am Strand immer eine gute Figur machst, erfährst du im Juni-Artikel von Robert.

Winter Lookbook: Wie wir dieses Jahr der Kälte einheizen

Der Himmel ist wolkenverhangen und der kalte Wind zieht durch die Fensterrahmen. Nach einem Blick hinaus in die Kälte können wir uns für dieses Jahr nun endgültig von unseren Sommer-Favoriten wie Crop-Tops und Co. verabschieden. Mit kuschligen XXL-Mänteln und gestrickten Oversize-Pullovern macht Wintermode jedoch nicht nur Spaß, du wirst auch noch unwahrscheinlich stylisch aussehen und hälst dich dabei wohlig warm.

Zarte Farbpalette:

DIE Winterfarben 2015 bringen Frühlingsgefühle ins winterliche Grau. Pastelltöne wie Rosa und Hellblau verleihen groben Strickmänteln und Jacken einen femininen Touch und zaubern aus einem fahlen Winterteint eine strahlend frische Haut.

Hochwasser olé:

Statt Hochwasser ade, sagen wir Hochwasser olé. Neben den altbekannten Schlaghosen sind legere Stoffhosen im 7/8-Look der Renner dieses Jahres. Mit ausgefallenen Stoffmustern oder Lederoptik lassen sich lange Beine damit besonders betonen.

Wespentaille:

Ob Hose oder Rock, diesen Winter tragen wir unsere Taillen zur Show. Mit Gürteln oder Bändern lassen sie sich noch mehr betonen und zaubern auch bei Frauen mit wenig Kurven eine wunderschöne Silhouette.

Falscher Pelz:

Falsche Felle in den verschiedensten Farben und optimaler Weise oversized sind das It-Peace des Winters. Kombiniert mit schlichten Outfits verleihen sie jedem Look den sofortigen Glamour-Effekt.

Feuer und Flamme:

Ein weiterer Farbentrend dieses Winters ist die Farbe der Liebe: Rot. Je knalliger, desto besser. Ob Blazer, Hose oder Bluse, jedes Kleidungsstück macht sich perfekt in dem feurigen Farbton. Klare Schnitte und Formen lassen die roten Teile besonders elegant aussehen.

Oversized-Mäntel:

Nach Trenchcoat, Steppjacken und Capes rückt nun der Oversized-Mantel in den Mittelpunkt. Besondere Merkmale sind der weite Schnitt und die wadenhohe Länge. So bleibt nicht nur der ganze Körper warm, wir sehen dabei auch noch besonders gut aus.

Bist du noch auf der Suche nach genau diesen Kleidungsstücken, die dir den Winter versüßen? Dann mach dich auf in die nächste Shopping-Mall und das Face2Face Winter Lookbook kannst du gleich als Einkaufsliste mitnehmen.

Vorschau: Bald steht Weihnachten vor der Tür.  Wie ihr eure Liebsten mit modischen Accessoires glücklich machen könnt, lest ihr am Donnerstag, 3. Dezember in der Mode-Rubrik.

Für schmucke Spielerfrauen – Fußball trifft Mode

Frauen und Fußball – da wird vielleicht mancher Mann sagen: „Das passt doch nicht zusammen!“ Frau kann daraufhin ab sofort entgegnen: „Weit gefehlt!“ Mit den Schmuckstücken vom Wiesbadener Online-Shop 12te Frau bringen nun die Frauen die Fußballwelt zum Glänzen.

Die Fußballweltmeisterschaft ist nun seit fast einem Monat vorbei und die Bundesliga steckt in den Startlöchern, um in die neue Saison zu starten. Genau der richtige Zeitpunkt um sich Gedanken darüber zu machen, wie man das Thema Fußball ins Alltagsoutfit integrieren kann. Blumenkette in Deutschlandfarbe ist da schon etwas zu auffällig für den Job. Abhilfe für unser modisches Problem schafft nun Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau.

Sportlich: Das Logo des Online-Shops zeigt wie es geht (Grafik: 12te Frau.de)

Sportlich: Das Logo des Online-Shops zeigt wie es geht (Grafik: 12te FRAU.de , C. Germann)

„12te Frau ist ein Online-Shop für weibliche Fußballfans mit Style, so beschreibe ich das immer ganz gerne“, erzählt Germann. Die Erklärung zum er Namen des zum Online-Shops ist simple. Während der 12te Mann natürlich immer der männliche Fan ist, ist die 12te Frau das weibliche Gegenstück. „Der Gedanke hinter 12te Frau ist, dass es viele weibliche Fans gibt, rund elf Millionen, die nicht nur während der WM ihr Team anfeuern, sondern auch ins Stadion gehen. Und Frau möchte dann natürlich nicht nur das Männertrikot ein bisschen kleiner tragen“, erklärt Germann die Idee ihres seit Mai existierenden Shops.

Kreativ: Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau (Foto: C. Germann)

Kreativ: Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau (Foto: Jens Fischesser, 12te FRAU)

Neben Ohrringen, Armbänder und T-Shirts werden in insgesamt acht Kategorien allerlei modische Fan-Ausstattungen bereitgehalten. „Ausgerichtet sind wir tatsächlich auf den weiblichen Fan, aber auch für ihre Liebsten ist was dabei. Für den Nachwuchsspieler, also für Kinder und Babys. Für den Sturmpartner, den Mann an ihrer Seite. Deko für Zuhause gibt es in der Kategorie Heimspiel. Die passende Deko für Unterwegs gibt es in der Kategorie Auswärtsspiel wie zum Beispiel mit einer Grillschürze.“

Im Rahmen der Fashion Week Berlin brachte Germann auch die Stars in 12te Frau-Stimmung. „Unter den 11 Millionen weiblichen Fans sind auch viele Stars, die sich zum Fußball bekennen. Na klar, zur Fußball- WM sind alle Fan. Aber auch erstaunlicherweise sehr, sehr viele neben der WM, die sagen: „Ich stehe zu meinem Verein, gehe ins Stadion“. Deswegen war es sehr leicht im Rahmen der Fashion Week auch Stars zu erreichen, die sagen: „Ich finde das toll, ich mag die Produkte und trag das gerne!“, so Germann zu ihren Erlebnissen auf der Fashion Week.

Neben Sport und Mode möchte Germann aber auch etwas Gutes tun. Vom Erlös des verkauften Produkts geht ein Teil an die Hilfsorganisation Care. „Care ist für mich eine Herzensangelegenheit. Während viele Organisationen Wasser bringen, hilft Care einen Brunnen zu bauen. Also Hilfe zu Selbsthilfe.“

Eins der modischen Highlights des Online-Shops sind zum Beispiel die Armbänder „Deine Farben“. Dahinter steckt die Idee, dass sich der weibliche Fan aus verschieden farbigen Kristall-Armbändern die Farben seines Lieblingsvereins passend zum Outfit zusammenstellen kann. „Wir haben dieses Armband, aber auch viele andere Produkte, in sechs verschiedenen Farben. Mit diesen Farben lassen sich alle Bundesligavereine und auch viele Länder darstellen“.

Stylisch: Auch auf den Ohrringen kann meine seine Liebe zum Verein zeigen (Foto: V.Wahlig)

Stylisch: Mit Ohrringen und Armbändern ist Spielerfrau bestens fürs Stadion gewappnet.  (Foto: V.Wahlig)

Eine weitere Besonderheit des Online-Shops ist die Kategorie Ballkünstler. Hier bekommen Künstler, die Produkte mit Fußballbezug herstellen, die Möglichkeit ihre Produkte vorzustellen. „Ballkünstler ist eine besondere Sparte, da wir diese immer wieder wechseln werden. Zurzeit haben wir Silberringe vom offiziellen Schmuckgestalter vom FC St.Pauli.“ In dieser Kategorie erwarten den Besucher des Shops immer Besonderheiten, die es sonst nicht sooft gibt, erklärt Germann.

Bei so vielen stylischen Schmuckstücken hält jetzt auch endlich der Fußball Einzug in unseren Kleiderschrank – abseits vom zu groß geratenen Männer-Trikot und plumper Deutschlandfarben-Kette. Jetzt muss sich Frau nur noch für einen Verein entscheiden. Oder sich doch lieber gleich sich mit allen sechs Farben eindecken.

 

Das Prinzip Öffnung – wie viel Freiheit erträgt die Liebe?

„Ich will frei sein / frei wie ein Stern,der Himmel steht“, tönen die Goldkehlchen von Xavier Naidoo und „Glashaus“-Leadsängerin Cassandra Steen in ihrer Selbstverständlichkeit. Fast so, als wäre diese sogenannte Freiheit das erklärte und sogleich höchste Ziel eines jeden Menschen. Beinahe, als gäbe es nichts erstrebenswerteres als das. Ich frage mich ernsthaft, wie die beiden sich das in der Praxis wohl vorstellen.

Schließlich ist das mit der absoluten Freiheit ein ziemlich zweischneidiges Schwert. Einerseits wünscht sie sich jeder in gewisser Weise – sonst würde es vermutlich weit weniger junge Leute auf Reisen ins Ausland verschlagen und der besagte Song wäre wohl kaum mit derart goßer Begeisterung rezipiert worden – andererseits jedoch geht mit der Idee, sich selbst und andere von sich frei zu machen auch immer ein gigantischer Kompromiss einher. Ich denke da an niemand geringeren als meinen letzten Mehr-oder-minder-Freund zurück, als dieser mir den Vorschlag unterbreitete, unsere Hin-und-wieder-Beziehung auf eine ganz neue Ebene zu bringen und damit offener zu gestalten.

Schätzungsweise versprach er sich von dieser äußerst zeitgemäßen Alternative vor allem Eines: Freiheit. Damit ist jedoch keineswegs bloß die offensichtliche Freiheit, namentlich die Polygamie, gemeint. Hinter dem „Prinzip Öffnung“ steckt nämlich noch weit mehr als das. Zunächst einmal untersagt es mir, all die Dinge zu tun, zu sagen oder auch nur zu denken, die typischerweise einer Beziehung zugeschrieben werden. So hatte ich mir jedes Mal auf die Zunge zu beißen, wenn ich ihn in vollgekleckerten Jogginghosen in der Universität traf. Das Prinzip Öffnung entmündigte mich insoweit, als dass es mir die Rechtsgrundlage für Kritik entzog – schließlich sind nur feste Freundinnen befugt, für ihr Gegenüber die Style-Polizei zu spielen und bei Regelverstoß Sanktionen anzudrohen („Ich lasse mich mit dir nirgendwo mehr blicken, wenn du weiterhin außerhalb deiner Wohnzimmercouch keine vernünftigen Hosen trägst! Ach ja, und Sex bekommst du dann auch keinen mehr.“)

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Propagiert die uneingeschränkte Freiheit: Der deutsche R’n’B-Sänger Xavier Naidoo (Foto: Laljak)

Formulieren wir meinen persönlichen Präzedenzfall allerdings einmal nicht ex negativo, so haben wir es eigentlich doch mit einem richtigen Glückspilz zu tun. Hier hat sich jemand das Prinzip Öffnung beispielhaft zunutze machen können, sich eine rechtsfreie Zone geschaffen, in der ihm mehr als nur Beinfreiheit zusteht. Er kann sich melden, sooft oder so selten es ihm beliebt, schließlich darf niemand am anderen Ende der Leitung sitzen und über seine telefonischen An-und Abmeldungen Strichliste führen. Es erfordert seinerseits keiner besonderen „Investitionen“, im finanziellen wie im ideellen Sinn. Beinahe ist es so, als hätte das Prinzip Öffnung jede noch so kleine aufmerksame Geste, jeden widerwilligen Theaterbesuch und jedes Kaffeekränzchen mit versteinertem Lächeln und den angereisten Schwiegereltern einfach aus dem Programm verbannt.

Nun, wo man sämtliche vermeintliche Störfaktoren ausgemerzt hat, sollte doch als Essenz des selbst geschaffenen Weder-Fisch-noch-Fleisch-Verhältnisses pure Glückseligkeit übrig geblieben sein? Dem Namen nach haben wir es so immerhin mit keinem widerspenstigen Fisch zu tun, der uns, seinem glitschigen Naturell entsprechend, aus den Händen entflutscht. Allerdings hält das Prinzip Öffnung leider ebenso wenig Fleisch bereit, an dessen Substanz wir uns in guten wie in schlechten Tagen festhalten können, mag es manchmal auch von etwas zäher und knorpeliger Konsistenz sein.

So bleibt das Gefühl zurück, Xavier wie auch Cassandra könnten mir und dem Produkt meiner erprobten Freiheit unter Umständen die Kehrseite der Medaille vorenthalten haben – ich fühle mich um eine Beziehung betrogen. Doch vor allem haben sie mir mit ihrem musikalischen Populismus die Freiheit genommen, mich von vorneherein gegen das Prinzip Öffnung zu entscheiden. In dem Wissen, dass ich kein Vegetarier bin, möchte ich mir nämlich doch ganz gern die Optionen, mal Fisch und mal Fleisch sein zu dürfen, fürs Erste offenhalten.

Vorschau: Pünktlich zum Winteranfang lesen wir nächste Woche an dieser Stelle Saschas Hasstirade auf Schnee und Eis.

Mann oder Frau? …

… Das ist hier die Frage. Wer sich in der Modewelt ein wenig auskennt und ab und zu die aktuellen Trends verfolgt, der erkennt schnell, dass zurzeit für ein wenig Verwirrung auf den Laufstegen gesorgt wird. Natürlich existiert dieser Trend nicht erst seit gestern, doch es scheint, als sei er heute erst richtig in der Modebranche angekommen und hat sich vor allem diesen Herbst und Winter, teilweise auch im Sommer schon, so richtig durchgesetzt.

Frauen tragen geradlinige, maskuline Schnitte und Männer lange Röcke. Sogar die Jeans wird für das männliche Geschlecht immer enger, wobei Frauen in vielen Geschäften und Modezeitschriften die sogenannte Bundfaltenhose oder Boyfriend-Jeans vorfinden, die gerne in Kombination mit einem Blazer getragen werden. In vielen Mode-Stores oder sogar bei Ketten, wie H&M und ZARA findet frau Blazer im Boyfriend-Schnitt, der etwas länger sind, als die normalen Blazer, die Frauen bislang zu einem Kostüm getragen haben. Dazu schlüpft sie in Budapester oder sportliche Vans, und kann, wie Jenna Lyons, die die Chef-Designerin vom amerikanischen Label J.Crew ist, damit fast schon auf den roten Teppich oder auf schnieke Veranstaltungen gehen.

Auch oft zu sehen auf den Laufstegen sind Hemdblusen, die man unter einem Strickpullover trägt – natürlich in Kombination mit einer Bundfaltenhose, bunten Socken und umgeschlagenem Saum.

Nun fragt sich unser eins, wie man da die weiblichen Kurven sexy in Szene setzen soll. Alles ist kastig geschnitten, sogar die Wintermäntel umschmeicheln nicht mehr die Weiblichkeit wie etwa ein Daunenmantel mit Gummizug auf Taillenhöhe. In der September-Ausgabe der Zeitschrift „InStyle“ heißt es: „die neuen Jacken sind tough statt feminin“. Hierbei geht es um Bomberjacken und Parkas im Millitary-Look und Lederjacken, die diesen Winter in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen.

Oft sieht man auf den Laufstegen aktuell gerade auch die Frau, die den typischen Herrenhut trägt, was ihr einen eher strengen und maskulinen Ausdruck verleiht. Das Accessoire, was einst einmal Herrenhut genannt wurde, ist für die Frau nun kaum noch wegzudenken. Im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten, in denen der Hut noch als Symbol für gesellschaftliche Zugehörigkeit – oder Ausgrenzung – galt, drückt er heute vor allem eins aus: Power!

Im Vergleich dazu findet man bei den Männern auf den Laufstegen eher einen Ausdruck der ihre feminine Seite unterstreichen soll. Enge Hosen, lange Shirts und oftmals mit einer Handtasche ausgestattet laufen sie über die Laufstege von heute.

Im Sommer waren sogar auch die Shorts keine Bermudas mehr, sondern knappe Höschen, die man kaum von unseren Hotpants unterscheiden konnte. Diesen Winter können wir allein schon wegen des Schnittes der Winterjacken kaum unterscheiden, ob wir da einem heißen Boy, oder einer modebewussten Lady hinterher schauen. Auch bei den Schuhen wird nicht mehr zwischen den zwei Geschlechtern unterschieden – außer bei der Größe vielleicht. Mann trägt jetzt nämlich auch Stiefel zum langen Wintermantel.

Außerdem muss man als modebewusster Kerl diese Saison nicht nur Karotten im Gemüsefach haben, sondern auch im Kleiderschrank. Gemeint sind die sogenannten „Karottenhosen“, die man bisher nur im Kleiderschrank einer Frau gefunden haben dürfte. Wem diese Hosen nichts sagen, der kann sich darunter eine Art Bundfaltenhose in 7/8-Länge vorstellen, deren Form einer Karotte gleicht.

So viel Weiblichkeit war uns bei unseren Herren bislang unbekannt. Für die Ladies gilt: Solang der Kerl sich noch verhält wie ein Gentleman, ist der Modestil Nebensache und er darf sich gerne auch etwas modebewusst und femininer zeigen.

Für die Jungs bleibt zu sagen: Ganz ist die Weiblichkeit der Frau natürlich nicht verschwunden. Ebenfalls sehr trendy und aktuell sind kurze Hosen kombiniert mit Overknee-Stiefeln sowie die Sanduhr-Silhouette, die durch High-Waist-Hosen und Bleistiftröcke sehr schön zur Geltung gebracht werden kann.

Dennoch kann man sagen: Die Frau von heute tritt mit einem ganz anderen Flair auf die Straße. Sie ist tough, elegant und graziös und scheint zu wissen was sie will.

 Vorschau: Nächste Woche dreht sich alles rund um Nagellack. Seien wir gespannt!

Heiße Trends für heiße Tage: Mein Sommer-Lookbook 2013

Blazer im Blockstreifen-Muster: Die Kombination Marineblau und Weiß ist sommerlich und trendy.

Blazer im Blockstreifen-Muster: Die Kombination marineblau und weiß ist sommerlich und trendy. (Foto: Schneider)

Auch wenn es sich noch nicht so anfühlt: Der Sommer ist da! Und wenn die Temperaturen nicht so wollen wie wir, dann kann wenigstens unser Kleiderschrank ein bisschen Sonnenschein in unser Leben bringen. Modetrends gibt es wie Sand am Meer – doch Face2Face hat für euch die heißesten Teile aus dem Sieb gefischt. Die diesjährigen Sommertrends 2013 sind nämlich alles andere als langweilig und zaubern nicht nur Farbe, sondern auch viele verschiedene Muster, ausgefallene Stoffe und extravagante Accessoires in deine Schatzsammlung.

Der wohl verführerischste und schönste Style dieses Sommers verwandelt bisherige Meerjungfrauen in atemberaubende Pocahontas-Schönheiten. Mit Fransen, die unsere Bikinioberteile und Badeanzüge wild und heißblütig schmücken, erobern wir die Strände dieser Welt. Die Fringe-Zwei-und Einteiler in farbenfrohen Tönen umspielen nicht nur unsere weiblichen Sommerkurven, sie machen sich auch optimal als Festival-Oberteil, wo wir im Sommer unsere Wochenenden durchtanzen.

Und wenn wir schon bei den Trendstoffen für heiße Sommertage sind, dann bleiben wir auch definitiv beim Denim-Trend hängen. Unsere alten Jeansjacken und Hosen reichen dafür aber schon lange nicht mehr aus. Statt Flower-Power ist nun blaue Power angesagt. Schuhe, Taschen, Armbänder und viele andere Accessoires im blauen Jeans-Look strahlt wie der blaue Sommerhimmel an unserem Körper. Das Beste daran ist: Mit ein wenig Geschick könnt ihr aus euren alten Jeans-Teilen selbstdesignte einzigartige Trendaccessoires kreieren.

Grünes Maxidress: Neonfarben, Ethnomuster und Blumenmuster auf langen Kleidern sind das Must-Have diesen Sommer.

Grünes Maxidress: Neonfarben, Ethnomuster und Blumenmuster auf langen Kleidern sind das Must-Have diesen Sommer. (Foto: Schneider)

Wem das noch nicht genug ist, der greift zu Blockstreifen – denn die tristen schwarz-weißen Zeiten sind definitiv vorbei! Streifen in allen möglichen Farben zieren nun unsere Hosen, Blazer, Oberteile und Accessoires. Die geometrischen Formen, in horizontaler und vertikaler Ausrichtung, sind nicht nur super stylish, sie passen auch zu jedem Anlass. Die Kirsche auf der Sahnehaube ist dabei, dass die Längsstreifen uns optisch auch noch schmaler zaubern – hurra, unsere Träume wurden erhört!

Zu guter Letzt darf diesen Sommer das klassische Maxidress in keinem Kleiderschrank fehlen. Ob in abgefahrenen Ethnomustern, auffälligen Neonfarben oder im verspielten Floral-Look – die superbequemen Trendkleider sind das perfekte Outfit für jeden Tag. Tagsüber geht’s mit flachen Sandalen an den Strand, später wird das Kleid einfach zum Nachtlook umgewandelt und ist mit High Heels der perfekte Begleiter in den Club.

Mädels, mit diesen Must-Haves seid ihr nicht nur perfekt ausgestattet für heiße Sommertage, ihr zieht auch ganz bestimmt alle Blicke auf euch.

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch stylishe Festival-Outfits für verrückte und durchtanzte Nächte.

 

Christina van Zon über das Leben einer Stylistin

Momentan steht sie im Finale des Stylisten-Contests der Glamour und ist auf dem besten Weg zu Deutschlands besten Stylisten zu gehören. Christina van Zon ist 23 Jahre alt, gebürtige Niederländerin und wohnt seit einigen Jahren in Berlin. In einem exklusiven Interview hat uns die Stylistin Einblicke in ihren Berufsalltag gegeben und par Styling-Tipps
dagelassen.

Face2Face: Wie bist du zu dem Beruf „Stylistin“ gekommen?
Van Zon:
Ich habe an der Kunstakademie in Holland studiert und dort mein Diplom als Kunstlehrerin absolviert. Während meines Studiums habe ich immer schon gerne mit verschiedenen Materialien und Stoffen gearbeitet und viel herumexperimentiert.
Einige Monate später bin ich nach Berlin gezogen. Dort wollte ich etwas dann etwas mit meinen beiden großen Leidenschaften – Mode und Fotografie – machen mit und so bin ich schließlich langsam ins „Stylen“ gerutscht.

Face2Face: Wie kann man sich einen ganz normalen Arbeitsalltag in deinem Beruf vorstellen?
Van Zon: Hauptsächlich arbeite ich in der Fotoproduktion bei dem Fotografen Kai Stuht. Dort entwickele ich Konzepte mit und helfe sie zu realisieren und zu produzieren. Wenn ich ein Shooting plane, recherchiere ich nach Themen und Designern, die ich gerne dabei haben würde. Alle ausgewählten Kleidungsstücke hole ich dann einen Tag vor dem Shooting ab und bringe sie danach wieder zurück.
Einen ganz normalen Arbeitstag zu beschreiben ist wirklich schwer, da man nie die gleichen Vorgaben hat und vor allem die Anzahl der Shootings pro Monat sehr variieren.

Face2Face: Was empfiehlst du denjenigen, die auch gerne Stylist werden würden?
Van Zon: Klein anfangen und mit vielen verschiedenen kreativen Leuten zusammen arbeiten. Man muss viel experimentieren, um herauszufinden, was einem am meisten Spaß macht. Wenn man das schließlich gefunden hat und man merkt, dass man darin auch am besten ist, immer weiter machen. Man darf keine Angst haben, Fehler zu machen. Die machen wir schließlich alle.

Face2Face: Was findest du am besten an deinem Beruf?
Van Zon:
Die Teamarbeit! Das Zusammenarbeiten mit verschiedenen Fotografen, Make-up-Artisten und allen anderen, die an Projekten beteiligt sind! Außerdem kann man sich kreativ ausleben und ich liebe es, mich in verschiedene Themen und Stile hineindenken zu müssen.

Face2Face: Gibt es auch negative Seiten?
Van Zon: Man verbringt relativ viel Zeit am Schreibtisch, da die Recherche und Kommunikation viel Zeit in Anspruch nimmt. Bei der Produktion muss man dann unglaublich viele Sachen von einem zum anderen Ort schleppen. Und in der Wohnung herrscht immer das reinste Chaos wegen der ganzen Sachen.

Face2Face: Was ist ein absolutes No-Go beim Styling?
Van Zon: Ein No-Go für den einen ist ein absolutes Go für den anderen. Daher würde ich sagen, mach einfach was, worauf du Lust hast und worin du dich wohl fühlst.

Face2Face: Hast du noch paar besondere Tipps und Tricks für unsere Leser auf Lager, was das Styling betrifft?
Van Zon:
Versuch herauszufinden, welche Farben und Formen dir am besten stehen und auch gefallen. Man wird nicht mit einem bestimmten Stil geboren, man muss ihn finden. Und dieser Stil wird sich auch immer weiter entwickeln.
Schmeiß „alte“ Sachen nicht gleich weg, sondern versuche sie mit neuen Teilen zu kombinieren oder sie aufzupimpen. Es macht wirklich Spaß, du hast etwas Einzigartiges zum Anziehen und wieder ein neues Teil in deinem Kleiderschrank!

 

Vorschau: Nächste Woche erscheint ein Artikel über das Phänomen Muse!

Und denkt an unser Gewinnspiel!

Ein schöner Schwede namens „COS“

Man mag wohl sagen, es war Liebe auf den ersten Blick.

Skandinavischer Purismus: "COS"-Mode (Foto: Kollmar)

Begonnen hat alles vor einigen Jahren während eines Städtetrips im schönen München. Ich schlenderte damals durch die Altstadt, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Unglaublich lässig, gleichzeitig elegant und trendig – ich verliebte mich auf der Stelle und wusste bereits nach kurzer Zeit: keiner passt besser zu mir, als er. Noch heute schlägt mein Herz für ihn, wie für keinen anderen.

 Auch wenn sich das alles nach einer bilderbuchmäßigen Liebesgeschichte anhört: ich spreche hier nicht etwa von einem Mann, obwohl Schweden in dieser Hinsicht sicher einige beachtenswerte Exemplare zu bieten hat. Nein, die Rede ist von meinem Lieblingsladen: dem schwedischen Einzelhandelskonzern „COS“.

Immer wieder einen Besuch wert: Der "COS"-Store in Frankfurt a. M. (Foto: Kollmar)

 Der Name „COS“ steht in diesem Fall für „Collection of Style“ und stellt ein Tochterunternehmen der bekannten „H&M“-Gruppe dar. Dies ist aber – zum Glück – auch die einzige Gemeinsamkeit der beiden Unternehmen. Während ich seit Jahren die mangelnde Qualität des schwedischen Mode-Riesens betrauere, verwendet „COS“ hingegen ausschließlich hochwertige Materialien und setzt zudem auf eine präzise Verarbeitung. Natürlich spiegelt sich dies auch im Preissegment wieder: „COS“ ist deutlich teurer als „H&M“, „Zara“, „Bershka“ und Co., trotzdem handelt es sich hier immer noch um bezahlbare Mode.

 Mein Herz – und meine Kleiderstange – eroberte „COS“ jedoch in erster Linie dank seines unverkennbar skandinavischen Stils. So sprüht jede Kollektion vor trendnaher Lässigkeit, sportlicher Eleganz und Selbstbewusstsein. Während der Großteil des Sortiments in dezenten Farben wie Schwarz, Grau, Nude oder Weiß daherkommt, stechen jede Saison erneut ein bis zwei dominantere Farben hervor, wodurch ein klares Farbkonzept entsteht. Die Schnitte sind meistens klar und geradlinig, es herrscht allgemein ein sehr cleaner Look. Die einzelnen Stücke reichen von eleganten Partykleidchen, kuscheligen Wollpullovern, schlichten Basic-Teilen, wie Baumwollshirts oder Jeans, bis hin zu ausgefallenen Ketten oder Armreifen.  Neben Mode und Accessoires für Frauen findet sich bei „COS“ außerdem eine ebenfalls wunderbar puristische und trendige Kollektion für Männer und eine weitere, kleinere Kollektion für Kinder.

Ein ausgefallenes Stück: Kette von "COS" (Foto: Kollmar)

Der Hang zum Purismus findet sich auch in der Gestaltung der einzelnen Stores wieder, welche allesamt vom Star-Architekten William Russell designt worden sind. Nach völlig konzeptlosen und stets unordentlichen Gestaltungen à la Wühltisch anderer Modeketten, ist es jedes Mal eine Wohltat eine der hellen „COS“-Räumlichkeiten zu betreten. Und davon gibt’s es mittlerweile bereits ganze elf Stück in Deutschland. So dürfen sich Städte wie Berlin, Stuttgart, Köln oder Frankfurt an den wunderbaren „COS“-Läden erfreuen. Aber keinen Grund zur Trauer für all diejenigen, die keinen der Stores um die Ecke haben sollten: seit kurzem gibt es auch einen Online-Shop.

Heute vergeht wohl kaum noch ein Tag, an dem ich nicht mindestens ein „COS“-Kleidungsstück an mir trage – meine Liebe für „COS“ bleibt demnach ungebrochen. Wer könnte diesem hübschen Schweden denn auch schon widerstehen?

Vorschau: Nächsten Donnerstag wird Adeline über T-Shirts berichten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch einem guten Zweck dienen.

„Daring makes you smart!“

Lena and Jettie – two young women that destabilize the World Wide Web with their Beauty and Lifestyle blog “Give the Bitch her Chocolate”. Since March 2010, the Düsseldorfers supply their readers with “topics relevant for beauty, commonplace-lunatic or food-related”, as they say themselves. Among other things, they have been talking about their styling ideals and the make-up trends of the upcoming winter to Face2Face – and of course there was a concrete styling tip, too.

Face2Face: What makes you experts for make-up?
Jettie: Nothing, after all. Occupying yourself with make-up a lot, toying with it and also daring to try things you previously had completely neglected – that makes you smart. That teaches you a many things, amongst other things, what suits you best and what you like – and what you don’t, either.
Lena:
I wouldn’t call myself an expert, rather someone who has a lot of fun using make-up and who can always get into new products, colours and brands. I learned to paint my face as most girls presumably have: By trying, practicing and finding one’s “thing”. Moreover, I copied a lot from diverse youtube videos.

Face2Face: Do you have a favourite styling and if so, what makes it special?
Jettie: I like to try many things, but I prefer unobtrusive eyes and a nice, glowing complexion. I also dabble in attempting the perfect blush application in regular intervals. (laughes)
Lena: I don’t have a favourite styling – not with clothes and certainly not with make-up. I create both at my whim: If I want to go to Aldi heavily smoky-eyed, I do so. As regards clothing, I focus on basics I can combine or vary with diverse accessories in everyday life.

Love Makeup: Lena (left) and Jettie (Photo: private)

Face2Face: According to you, what would be a no-go in matters of make-up?
Lena: For me, there is no actual no-go like “no blue eye shadow in any case” or so. It’s all a question of type and realization. I just find it fatal when there is a fault with care. The most awesome lipstick doesn’t come into its own if you can strip the lips of their skin. And I don’t like it when someone with an EMU (short for Eye make-up, editor’s annotation) does not bother to blur the lines or blur them properly, for that matter.
Jettie: Everything that pleases is legitimate!

Face2Face: Which prominent lady embodies your personal styling ideal and why?
Lena: I don’t have one. Naturally, there are many pretty prominent ladies, but none is my role model. Now and then, I let myself be inspired by a photograph or an advertisement campaign, but then that’s it.
Jettie: I like it to be inspired by various celebrities, but do not have a role model in that sense. Kim Kardashian and Megan Fox invariably wear make-ups that flatter them very much and are very sexy.

Face2Face: What make-up implements do belong into every beauty case?
Jettie: A good Kabuki (A Kabuki is a certain sort of brush for the application of Mineral Make-up. The hairs of the brush are shorter and more firmly bounded than in conventional brushes, editor’s annotation), some good eye brushes, a good nail file.
Lena: A fistful of reliable brushes, a pair of tweezers and cotton swabs.

Face2Face: What beauty brands do you swear by? Which are your favourite products?
Jettie: I am open to everything from drugstore brands to High-End labels, as long as the product is harmonious and does a good job in relation to the price. My declared favourite product is the “Russian Red” lipstick by “M.A.C.”. Every woman should have it and I have made some good efforts in the diffusion of this message. (laughes)
Lena: I don’t swear by any beauty brand, but am open to every label and pick out the cream of it. In numbers however, my collection features mostly “M.A.C.” items, since beautiful and sound products are always to be found here, especially as regards eye shadows and lipsticks. Admittedly, also the products by “Dior” – especially the lipsticks – average very well and make a great impression by appearance. Both my favourite products, however, curiously aren’t by any of those two brands: That would be the “Multiaction Smokey Eyes” by “Essence” and the “Soleil tan de Chanel” by “Chanel”.

Face2Face: Made-up men – what do you think of that?
Lena: Outside carnival season – precious little.
Jettie: I am accustomed to quite some things from Asia. This doesn’t give me a shock anymore!

Face2Face: What do you think are the make-up trends for the upcoming winter?
Jettie: Golden glittering eyes and pink lips, or slight smoky eyes in brown with blood-red lipstick. Also the slightly more dramatic alternative about the eyes and a discreet pink nude for the lips looks good on many girls.
Lena: Phew, honestly I’m not a real trendsetter that informs herself beforehand or ponders the question of what will be hip. I expect, though, one won’t go wrong using champagne or golden hues on the eyes and a red lipstick – preferably somewhat darker – as well as plenty of glint for the cheeks.

Face2Face: And finally, a wintery make-up tip for our readers:
Lena: This look is easy and quickly accomplished and therefore is perfect for everyday use. Furthermore, it can be combined wonderfully with gaudy red lipsticks.

Makeup-Trend for winter 2011: smokey and silver (Photo: private)

1. Found the complete mobile eyelid with “Brulé” (“M.A.C.”) up to the brow.

2. Dab the mobile lid with “Ricepaper” (“M.A.C.”) lightly.

3. Apply “Green Smoke” (“M.A.C.”) to the eyelid crease amply, and blur it properly.

4. Draw an eyeliner with “Fluiline Dark Diversion” (“M.A.C.”).

5. Paint over the eyeliner with the “Stylo Yeux Platine” (“Chanel”).

6. Apply mascara to your lashes – in my case with the “Multiaction Smokey Eyes” by “Essence”.

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This was brought to you by our freelance translator Louisa van der Does.

Umstyling 2: Smokey eyes light

Was unterstreicht das geheimnisvolle Glitzern in den Augen einer Frau mehr als edle Smokey eyes? – Vermutlich nichts. Daher möchte ich heute – gemeinsam mit meinem Model Theresa und euch – dem Mythos Smokey eyes auf den Grund gehen.

 Bereits die ägyptische Pharaonin Kleopatra brachte die Männer mit rotem Kussmund und dunkel umrandeten Katzenaugen um den Verstand. Und auch heute noch strahlen Stars und Sternchen mit unterschiedlichen Varianten der Smokey eyes auf den roten Teppichen dieser Erde um die Wette. Wie aber lässt sich der schicke Abendlook ein wenig alltagstauglicher gestalten? Ganz einfach: Mit Smokey eyes in der Lightversion.

 Um euch möglichst genau zeigen zu könne wie das geht, habe ich meine Freundin Theresa gebeten, mein Model für sechs Minuten zu sein. Theresa ist ein eher dunkler Hauttyp, im Sommer wird sie schnell braun. Sie hat braune Augen und Haare, wobei beides für das Schminken von Smokey eyes kaum eine Rolle spielt, da diese so gut wie jedem Typ stehen. Im Video seht ihr die Verwandlung von einer eher unscheinbaren, aber auch natürlich hübschen Frau hin zu einer glamourösen Lady, deren Auftritt sicher jede Menge Blicke auf sich ziehen wird.

 Das Schminken der Grundlage ist im Video nicht zu sehen. Es wurde jedoch nur ein wenig Concealer – zum Abdecken von Hautunreinheiten und Augenringen – sowie Puder und Rouge verwendet.

 Für die Smokey eyes:

–       Weißen, grauen und schwarzen Lidschatten

–       Schwarzer Kajal  mit Pinsel/Gummi zum Verwischen (zur Not tut es auch ein Q-Tip)

–       Schwarze Mascara

 Für die Lippen:

–       Einen leicht rosé-farbenen Lippenstift (im Video verwende ich hierzu die Farbe 030 „Park Street“ von „p2 pure color“)

Und schon kann es losgehen! Hier geht´s zum UMSTYLING-VIDEO.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr an gewohnter Stelle wie ätherische und heilende Öle eingesetzt werden können.

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Umstyling 1: Ein sommerliches Partymakeup