So wird der Junggesellinnenabschied unvergesslich

Den letzten Tag in "Freiheit" genießen: So macht der Junggesellinnenabschied Spaß (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Den letzten Tag in „Freiheit“ genießen: So macht der Junggesellinnenabschied Spaß (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Beschwipste Frauen in eigentümlichen Kostümen, die Kondome und Schnäpse zu überteuerten Preisen an den Mann bringen wollen – so stellt man sich einen traditionellen Junggesellinnenabschied vor. Keine besonders schöne Aussicht für die eine oder andere Braut in spe.

Aber wieso sollte die Braut den letzten Tag „in Freiheit“ nicht auch ein bisschen genießen dürfen?

Hier findet ihr Tipps für einen Junggesellinnenabschied, an den jede Frau gerne zurückdenkt:

Schwarmintelligenz nutzen
Federführend in der Planung des Junggesellinnenabschieds ist die Trauzeugin. Sie genießt das besondere Vertrauen der Braut – schließlich wird sie die Ehe mit ihrer Unterschrift bezeugen. Dennoch sollte nicht aller Aufwand an ihr allein hängen bleiben. Unser Tipp: Nutzt die Schwarmintelligenz! Wenn alle Freundinnen der Braut an einem Tisch zusammenkommen (ist ein persönliches Treffen nicht möglich, tut es auch eine Facebook- oder WhatsApp-Gruppe), kann jede ihr Wissen und ihre Ideen für einen gelungenen Abend einbringen. Demokratisch kann so ein Programm zusammengestellt werden, das die Trauzeugin am besten schriftlich festhält und den anderen zukommen lässt. Damit es nicht zu stressig wird, ruhig frühzeitig mit den Vorbereitungen anfangen. Ein erstes Brainstorming – wann könnte man was wie unternehmen – kann durchaus schon ein paar Monate vor dem Junggesellinnenabschied stattfinden.

So macht ein Fotoshooting Spaß: Im Kreis der Freundinnen (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Garantiert: Spaß beim Fotoshooting im Kreis der Freundinnen (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Lauscher auf
Die zukünftige Braut steht oft unter Stress? Dann ist ein ausgiebiger Wellnesstag genau das Richtige. Ständig beklagt sie sich, dass es keine schönen Fotos von ihr gibt? Wie wäre es dann mit einem Freundinnen-Fotoshooting? In einer lustigen Mädelsrunde ist die Atmosphäre angenehm zwanglos und es entstehen tolle Bilder.
Um herauszufinden, was die Braut mag und was nicht – ist sie zum Beispiel eher schüchtern, kann man ihr mit einem Saunabesuch wahrscheinlich keine Freude machen – heißt es für alle Beteiligten: Lauscher auf! Was wollte die Braut in spe schon immer mal machen? Wie verbringt sie ihre Freizeit am liebsten? Ist sie vielleicht Fan eines Künstlers, einer Band, eines Landes (hier bietet sich ein Themenabend an), eines Sportvereins? Wichtig ist aber auch: Was mag sie gar nicht? Wobei würde sie sich unwohl fühlen?
Bringt jede der Freundinnen ihr Wissen ein und hakt vielleicht auch mal unauffällig nach, ergeben sich ganz schnell einige Unternehmungsmöglichkeiten.

Organisieren und koordinieren
Wenn das Programm für den Junggesellinnenabschied steht, geht es an die Organisation. Um Geld zu sparen und Stress zu vermeiden, sollte die Trauzeugin bei der Aufgabenverteilung darauf achten, dass jede die Aufgabe übernimmt, die ihr liegt. Während die eine den Tisch im Restaurant reserviert, checkt und bucht eine andere spezielle Gruppenangebote für Spa oder Freizeitpark. Wieder eine andere kauft ein: Snacks, Getränke, Zutaten zum Kochen – je nachdem, was geplant ist. Vielleicht muss ja auch etwas kreativ gestaltet werden (Stichwort: T-Shirt – siehe nächster Abschnitt).
Tipp: Kontakte nutzen! Ist der Bruder von einer der Freundinnen vielleicht Fotograf und shootet die Mädelstruppe zu einem vergünstigten Preis oder arbeitet eine vielleicht im Bereich Eventmanagement und kommt an Backstagepässe? So lässt sich Geld sparen und jede kann auf ihre Weise zu einem gelungenen Junggesellinnenabschied beitragen,

Und wo kommt jetzt das Geld her?
Fotoshooting, Restaurant- und Clubbesuch, Wellnessbehandlung – so wird der Junggesellinnenabschied schnell kostspielig, für Studenten oder Auszubildende sogar unerschwinglich. Aber auch ohne den traditionellen Kaufladen kann die Braut den einen oder anderen Euro verdienen.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem „1 Kuss 1 Euro“-T-Shirt? Das muss die Braut eine Stunde lang tragen und kann danach wieder zu ihrem normalen Oberteil wechseln. Der Vorteil gegenüber Kaufladen und Verkleidung: Das Shirt wird man schnell und unkompliziert wieder los, es ist weniger auffällig und man kommt damit in jeden Club. Wer ein Küsschen auf die Wange möchte, zahlt einen Euro (gerne auch mehr). Auch hier sind wieder die Freundinnen gefragt: Sie können beim Anquatschen und Überreden helfen – so fühlt sich die Braut wohler.

Habt ihr auch Tipps, was man am Junggesellinnenabschied unternehmen kann? Wir freuen uns über Kommentare!

Vorschau: Leben mit Gips – nächste Woche hat Nina dazu ein paar Tipps für euch parat.

Wo Studierende und Unternehmen zusammenkommen

Wollen eine Brücke zwischen Studierenden und Unternehmen schaffen: David Schneider (links) und Florian Klakbrenner (Foto: studoor)

Wollen eine Brücke zwischen Studierenden und Unternehmen schaffen: David Schneider (links) und Florian Klakbrenner (Foto: studoor)

Eine Brücke zwischen Studenten und Unternehmen schlagen – das ist das erklärte Ziel von David Schneider (27) und Florian Kalkbrenner (26). Die beiden Masterstudenten möchten sich nach dem Ende ihres Studiums selbstständig machen. Ihre Geschäftsidee namens studoor soll Studierenden mehr Praxiserfahrung ermöglichen und so den späteren Berufseinstieg erleichtern. Wir haben mit den beiden Existenzgründern gesprochen.

Face2Face: Was ist studoor? Wie funktioniert es?
David: Der Name studoor setzt sich aus den beiden englischen Begriffen „student“ und „door“ zusammen. Wir möchten mit diesem Namen die Verbindung von Studenten und Unternehmen verdeutlichen. Der Begriff „door“ bedeutet im Deutschen „Tür“ und genau eine solche soll unser Unternehmen darstellen – studoor möchte als Bindeglied zwischen Studenten und Unternehmen wahr genommen werden.
Florian: Zunächst kümmert sich studoor um die Akquise der Unternehmen und passenden Studenten. Anschließend wird das Projekt definiert und realisiert. Während der kompletten Projektphase übernimmt studoor die Projektleitung und ist Ansprechpartner für beide Parteien. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes ist es möglich, über studoor den Kontakt zu den Firmen beziehungsweise zu den Studenten zu halten, um somit auch zukünftig zusammenarbeiten zu können und weitreichende Netzwerke aufzubauen.

Face2Face: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, studoor zu gründen?
David: Die Idee entstand während unseres ersten gemeinsamen Projekts im Masterstudium an der SRH Hochschule in Calw. Aufgabe war es, eine Geschäftsidee zu entwickeln, die Studenten und Unternehmen in irgendeiner Weise zusammenbringt. Nach der Fertigstellung des Projekts dachten wir uns, dass man damit doch tatsächlich Geld verdienen kann und das Konzept in der Realität funktionieren könnte. Also bastelten wir während des Studiums immer mal wieder an der Idee herum. Entstanden ist das heutige Konzept von studoor, mit dem wir jetzt kurz vor dem ersten Projekt stehen.
Florian: Bereits seit dem Abitur hatten wir beide unabhängig voneinander immer den Traum, irgendwann in die Selbstständigkeit zu gehen. Dass wir so früh den Schritt wagen, hätte damals keiner gedacht. Nun hoffen wir natürlich, dass es direkt klappt und wir uns mit unserem eigenen Baby frei entfalten können (lacht).

Face2Face: Welche Funktionen nehmt ihr beide in eurem Unternehmen ein?
David: Wir beide sind zunächst die Gründer und Geschäftsführer von studoor. Zu Beginn übernehmen wir von der Akquise der Unternehmen und Studenten über die Abwicklung des Projektes alle Aufgaben besonders im administrativen Bereich. Das bedeutet im Einzelnen, dass wir nach der Übergabe des Projektes an die Studenten das Projekt in Bezug auf die Zielsetzungen kontrollieren und betreuen. Darüber hinaus sind wir über das ganze Projekt hinweg Ansprechpartner für beide Parteien. Studoor kümmert sich also um das Projektmanagement.

Mehr als graue Theorie: Beim Studium sollte Praxiserfahrung nicht zu kurz kommen (Foto: T. Gartner)

Mehr als graue Theorie: Beim Studium sollte Praxiserfahrung nicht zu kurz kommen (Foto: T. Gartner)

Face2Face: Gibt es bereits ähnliche Angebote wie studoor? Und wenn ja, wie wollt ihr euch gegenüber diesen durchsetzen?
David: Es gibt an einigen Universitäten eingetragene Vereine, die ebenfalls Projekte von Unternehmen betreuen. Diese nennen sich dann oft studentische Unternehmensberatungen. Allerdings bestehen hier feste Teams, welche meistens von größeren Unternehmen Projekte jeglicher Art übernehmen und keinen bestimmten Bereich abdecken.
Florian: Wir von studoor haben es uns zur Aufgabe gemacht, die kleinen bis mittelständischen Unternehmen explizit in den Bereichen Marketing und Kommunikation zu unterstützen und regionale Studierende mit den ansässigen Unternehmen zu verbinden. Dies kann jeder Student von jeder Universität sein. Die Studierenden füllen einfach das Formular auf unserer Homepage aus und wir suchen uns dann die besten für die einzelnen Projekte heraus. Vorteil hierbei ist weiterhin, dass der Student neben der wertvollen Praxiserfahrung auch Geld verdient. Er kann also über studoor seine Studienzeit finanzieren. Für die Unternehmen ist das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber Agenturen der entscheidende Grund, Projekte über studoor laufen zu lassen.

Face2Face: Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade an eurem Unternehmen feilt?
Florian: Aktuell schreiben wir beide bei einem Konzern im Raum Stuttgart unsere Masterarbeit in den Bereichen Marketing und Kommunikation. Danach schließen wir unser Studium ab und können uns hoffentlich in Vollzeit um studoor kümmern. Das ist unser Ziel.

Face2Face: Wo seht ihr euch in 5, 10 und 20 Jahren?
David: Ziel von studoor ist zunächst das Bundesland Baden-Württemberg. Hier wollen wir möglichst viele Unternehmen und Studenten miteinander verbinden. Nach diesem bereits sehr großen ersten Schritt wollen wir das Konzept natürlich deutschlandweit etablieren, was im Moment aber noch sehr, sehr weit weg ist.

Face2Face: Wo kann man mehr über studoor erfahren? Wie kann man euch unterstützen?
Florian: Infos über studoor findet man auf www.studoor.de. Unterstützen kann man uns jederzeit mit Kontakten zu kleinen bis mittelständischen Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Kommunikationsmaßnahmen oder Ideen sind.
David: Aktuelle Projekte finden die Studenten auf unserer Website und können sich dann dafür bewerben.

Vorschau: Am Dienstag, 12. August lest ihr im Panorama mehr zum Heimwegtelefon.

In eigener Sache: Face2Face sucht Mitarbeiter im Vertrieb (Nebenbeschäftigung)

Face2Face – das Online-Magazin sucht dich!

Nachdem wir seit über zwei Jahren täglich für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren schreiben, suchen wir nun motivierte und zuverlässige Vertriebsmitarbeiter für die Anzeigenkundenakquise. Wir sind ein junges Redaktionsteam mit aufgeschlossenem Konzept und ehrgeizigen Zielen. Du bist auf der Suche nach einem Nebenjob mit freier Zeiteinteilung? – Dann bist du genau der/die Richtige!

Sei dabei und gestalte die Zukunft von Face2Face mit!

Deine Aufgaben:

  • Suche, Listung und Kontaktierung potenzieller Anzeigenkunden im dir zugeteilten Gebiet
  • Telefonische Terminvereinbarungen mit den potenziellen Kunden
  • Vorabsendung von Kurzinformation (Mediadaten und Preise)
  • Verkaufsgespräch und Wahrnehmung weiterer Termine bis zur Vertragsunterzeichnung

Deine Qualifikationen:

  • Engagement
  • Zuverlässigkeit
  • Professionelles Auftreten
  • Wünschenswert: Präsentationserfahrung sowie betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse

Face2Face bietet:

  • Stellung der Kurzinformation (Mediadaten und Preise), die der potenzielle Kunde vorab erhält
  • Stellung von Powerpoint-Präsentationen mit aktuellen Infos
  • Stellung einer Mappe, die im Anschluss an das Verkaufsgespräch gemeinsam mit einer CD, welche die Informationen in digitaler Form enthält, dem Kunden übergeben wird
  • Ein zweitätiges Grundlagen-Seminar im Bereich Kommunikation und Vertrieb bei Prof. Alexander Dürr, Trainer bei Coaching Concepts, mit Vortrag, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit sowie Fallbeispielen

              Verleihung einer Teilnehmerurkunde bei erfolgreichem Abschluss des Seminars

              Für das Seminar leistet der Teilnehmer einen Kostenzuschuss

Die Anfahrtskosten sowohl zum Seminar als auch zu den Kunden trägt die Redaktion nicht. Du erhältst 30 % der Gesamthöhe der von dir akquirierten Aufträge.

Bei Interesse melde dich bitte baldmöglichst bei Face2Face-Leiterin Tatjana: tatjana.gartner@face2face-magazin.de oder 017630700108.

Und so findest du uns: www.face2face-magazin.de – wir freuen uns auf deinen Besuch!

Studieren heute: Angst, Stress, Burnout?

Studieren im Bachelor beziehungsweise Master: Ute Müller, Laura Ehlenberger, Florian Guldan (Foto: g.gradeneker), Tobias Helling und Kira Gantner (Foto: Das Atelier Mainz) (von links) (übrige Fotos: privat)

Vereinheitlichung der Strukturen der Hochschulbildung in Europa – klingt erst einmal nicht schlecht. Aber was halten Studierende verschiedener Hochschulen und Fachrichtungen ganz konkret vom Bachelor-Master-System? Face2Face hat drei Bachelor- und einen Masterstudenten befragt:

Soll Theorie und Praxis vereinen: Das Bachelor-Master-System (© Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de)

 „Viele Menschen haben mir gesagt, dass die Studienzeit die schönste Zeit in ihrem Leben war und sie nie mehr so viel frei hatten. Na danke, jetzt hab ich den Salat, denn in meinem Studium sieht die Welt ein bisschen anders aus“, erzählt Ute Müller. Die 21-Jährige studiert zurzeit im vierten Semester Integrative Sozialwissenschaft an der Technischen Universität Kaiserslautern. Für Hobbys oder andere „normale“ und spaßige Dinge fehle ihr oftmals die Zeit, berichtet Müller, ihr Studium beschäftige sie fast rund um die Uhr. Das Bachelor- Master-System habe das Studentenleben ihres Erachtens stark erschwert. Bei ihrem Studiengang könne sie eine Klausur nur zwei Mal wiederholen, danach sei ein Härtefall-Antrag fällig oder das Studium ist sofort beendet. „Die Angst bei einer Klausur zu versagen ist dadurch enorm hoch und wird meines Erachtens zu einer ständigen Belastung“, weiß Müller. Auch die verkürzte Studienzeit sorge neben dem Leistungsdruck für zusätzlichen Zeitdruck – „bei einigen meiner Kommilitonen hat sich der Stress schon negativ auf die Gesundheit ausgewirkt und das kann nun wirklich nicht sein.“
Dennoch liebe sie ihr Studium trotz des ganzen Stresses sehr, so die 21-Jährige. „Es ist das Drumherum, was mein Studium so lohnenswert macht: Die Freunde, die Erfolgserlebnisse, die liebevolle Unterstützung vom Partner oder der Familie, die Möglichkeit das Beste aus sich herauszuholen und seine Zukunft selbst zu gestalten“, fügt sie an.

 Auch Laura Ehlenberger kennt die Beschwerden über den hohen Druck, der durch das Bachelorsystem auf den Studierenden lastet. Die 21-Jährige studiert im fünften Semester Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und weiß zu berichten, dass das heutige Studieren von vielen als „verschult“ wahrgenommen wird. „Die Veranstaltungen sind vorgegeben, sprich, bei der Legung des Stundenplans gibt es keine großen Freiräume“, erzählt sie, „zudem zählen schon zu Beginn des Studiums die einzelnen Noten. Dadurch wird von den Studenten in den Semestern mehr Leistung gefordert.“ Das erinnere viele ein wenig an das Schulsystem in der Oberstufe, so die Bachelor-Studentin, und sei mit dem früheren Studentenleben nicht vergleichbar. Weiterhin kritisiert sie: „Das Studium ist hauptsächlich theoretisch angelegt, was durchaus interessant und eine gute Grundlage ist. Bei den Studieninhalten fehlt mir jedoch ein wenig der Bezug zu realen Arbeitswelt.“
Sie glaube, dass der Bachelor für mehr Leistungsdruck innerhalb des Studiums sorgt. Ein völlig unbeschwertes Studentenleben sei demnach aus ihrer Sicht nicht möglich. Trotzdem ist sie sich sicher: „Wenn man sich die Arbeit und das Lernen aufteilt, ist es machbar, immer noch genügend Freiraum für sich selbst zu haben.“

Massen an Büchern: Graue Realität für Studenten? (Foto: T. Gartner)

 „Von der Schule, wo man noch mehr Unterstützung von Lehrern erhält, zum Studium, wo man ganz auf sich allein gestellt ist, war es eine große Umstellung“, findet Florian Guldan (23). Obwohl er sich am Anfang unschlüssig war, entschied er sich nach der direkten Zusage der Fachhochschule Mainz für ein International Business-Studium. Inzwischen ist er im fünften Semester und mit diversen Exkursionen und einem Praxissemester erfüllt sein Studiengang ganz seine Erwartungen auf die optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Doch auch er sieht Probleme im Bachelor-Master-System: „Es hat das Studium definitiv anstrengender gemacht, da jetzt erst richtiger Leistungsdruck aufkommt.“ Als das Diplom System noch aktiv war, hätten die Studierenden seines Wissens nach je nach Studiengang zum Teil unbefristete Versuche zum Bestehen einer Prüfung gehabt. Beim Bachelor-Master-System habe man drei Versuche – „man setzt sich viel mehr unter Druck, vor allem unter zeitlichen Druck, was sich negativ auf das Lernverhalten auswirkt.“ Auch wenn der 23-Jährige teilweise von 8:15 bis 20:15 Uhr Vorlesungen hat, berichtet er, dass am Anfang des Semesters immer noch „alles recht entspannt“ zugehe. „Je näher jedoch die Prüfungen rücken, desto stressiger wird es“, weiß er, „oft liegt es auch am falschen Timing der Klausurvorbereitung.“ Richtig stressig würde es, wenn Klausuren aus dem letzten Semester wiederholt werden müssen und sich Vorlesungen der beiden Semester überschneiden. Nach Abschluss seines „eher trockenen Studiums“ freut sich Guldan ein weiteres, etwas kreativeres Studium zu beginnen.

Kreativ ist auch Kira Gantner in ihrem Masterstudium. Die 24-Jährige studiert im zweiten Semester Journalismus an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. „Ich habe schon als Kind sehr gerne geschrieben, daher war für mich schnell klar, dass ich Journalistin werden will und das geht eben nur über ein Studium“, erzählt sie, „außerdem ist das Studium natürlich eine sehr aufregende Zeit. Diese Erfahrung wollte ich nicht verpassen.“ Dennoch empfinde sie den Leistungsdruck als sehr hoch. „In unserem Studiengang wurden aus über 200 Bewerbern 20 ausgewählt, die alle sehr gut sind“, berichtet die junge Frau, „es kann einen verrückt machen, wenn man das Gefühl bekommt, nicht gut genug zu sein.“ Auch von einigen Kommilitonen habe sie gehört, dass diese gestresst oder einfach unsicher seien, was von ihnen erwartet werde. „Ich habe mir das Studium weniger verschult vorgestellt“, so die Masterstudentin. In andere Fächer hinein zu schnuppern sei neben dem vollen Stundenplan schwierig – „das ist schade!“ Allerdings sieht Gantner auch Vorteile im Bachelor-Master-System: „Es ist einfacher seine Veranstaltungen zu wählen und seinen Stundenplan zu füllen, da im Prinzip das meiste vorgegeben wird.“

 Dass Studieren trotz Bachelor-Master-System Spaß machen kann, findet Tobias Helling. Der 26-Jährige hat seinen Bachelor bereits hinter sich und studiert zurzeit im zweiten Semester Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Biomaterials and Bioenergy auf Master an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. „Der Workload ist ok, Stress gibt es nur bei unorganisierten Gruppenarbeiten“, erzählt er, „und wenn es Spaß macht, ist der Stress eh einfach zu ertragen!“ Da es der erste Jahrgang des Studiengangs ist, laufe es manchmal noch etwas chaotisch ab. Von den anderen höre man oft Beschwerden, vor allem von den Studierenden mit anderen Schwerpunkten, weiß Helling zu berichten. Von den Inhalten habe sich seines Wissens nach mit der Umstellung auf Bachelor und Master nichts geändert. „Was aber etwas cooler ist, ist dass man mit dem Bachelor mehr Wahlmöglichkeiten bezüglich der Studienrichtung hat als mit dem Vordiplom“, findet er.

Vorschau: Nächste Woche erwartet euch im Panorama Teil 2 der Geschwister erzählen-Serie.

 

Diagnose: Heimscheißer. Symptomatiken des Nach-Hause-Pendlers

Es bedarf keines Arztes, um dieser Tage zu erkennen, welche Krankheit sich bei Studenten aller Fakultäten in extremer Ausprägung eingeschlichen hat: Kaum sind die Semesterferien angebrochen, schon fehlt von den meisten Kommilitonen jede Spur. Wer glaubt, sie wären bloß unterwegs auf reichlich ausgedehnter, für Studenten vermeintlich typischer Kneipentour, der muss sich schnell eines Besseren belehren lassen. Die Damen und Herren befinden sich in ihrem sogenannten „Zuhause“, welches mitnichten mit ihrem „eingetragenen Wohnsitz“ zu verwechseln ist.

 Ich habe mir das Phänomen kürzlich von einer Kommilitonin darlegen lassen – Sie leidet selbst seit Beginn ihres Studiums unter dem von mir spöttisch als „Heimscheißer-Syndrom“  betitelten Drang, an Wochenenden und zu jeder denkbaren Gelegenheit die sieben Sachen zu packen und zurück zu ihrem Elternhaus fahren. Zurück an den Ort des Grauens, würde manch einer behaupten, der sich an den Kleinkrieg vor und in der Abiturphase erinnert, als man es kaum noch erwarten konnte, endlich sein eigener (Haus-)Herr zu sein, sein Geschirr überall stehen und das Zimmer wochenlang ungeputzt zu lassen, ohne den erhobenen Zeigefinger mütterlicherseits fürchten zu müssen. Erstaunlicherweise gibt es allerdings mehr als genug junger Menschen, unter ihnen die besagte Kommilitonin, die den Freitag so ungeduldig erwarten wie Robinson Crusoe.

Heimatliebe: Home is where your heart is.
(Foto: C.Gartner)

Sie jedenfalls erklärte mir, dass „daheim“ dort sei, wo sich ihre Freunde befänden. Das leuchtet natürlich ein. Doch was ist mit all den Studiengefährten, die sie in ihren mittlerweile sage und schreibe zwei Jahren an der Universität kennengelernt hat? Ganz einfach – die machten es ja genauso. Mir drängte sich sogleich die Frage auf, ob sie nicht begreife, dass Freundschaften erst durch gemeinsam verbrachte Zeit, und dazu zählt für mich definitiv besonders die nach den Vorlesungen, wachsen. Wenn sich ihre Interaktionen mit allen aus Langeweile oder Not heraus gebildeten Bekanntschaften nur werktags abspielten, würde es mich nicht wundern, wenn sie ein Leben lang mit den immer gleichen Leuten aus dem Heimatdorf beisammen sitzt und über gute alte Zeiten plaudert – was doch wie 40 Jahre vorgespult klingt; Eindeutig eine Sache, der man sich im Alter widmen sollte, auf Klassentreffen oder bei unregelmäßigen Kaffeekränzchen. Aber jedes Wochenende dieselben Gesichter sehen müssen, mit denen man schon in der Grundschule auf dem Pausenhof schaukeln war? Nein danke, ich verzichte. Ganz offensichtlich bin ich nicht in der Provinz aufgewachsen, wo man sich beim einzigen Bäcker in der einzigen Straße begegnet und, jeden namentlich kennend, in grausigem Dialekt über das Wetter plauscht. Offenbar bin ich tatsächlich eine von denen, die der Auszug und damit das neue, eigenverantwortliche Leben nicht schnell genug ereilen konnte.

Das alles heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht auf das Wiedersehen mit alten Schulfreunden oder das Abendessen made by Mutti freue. Es sollte nur eben etwas Besonderes bleiben. Der Alltag, Wochenende und ein Großteil der Semesterferien inklusive, findet hier statt. In der Wohnung, die ich, ganz im Gegensatz zu der Kommilitonin mit Heimscheißer-Marotte, heimelig hergerichtet habe. Die Betonung liegt hier ganz eindeutig auf „heim“! Dort, wo mein Kleiderschrank und mein Bücherregal stehen, wo ich studiere, um zu leben und nicht umgekehrt. Und auch wenn meine Ernährung seit dem Auszug von „Zuhause“ ein einziger McDonalds-Besuch ist: Geschissen wird weiterhin daheim.

Vorschau:  Und in der nächsten Woche meldet sich Kolumnist Sascha mit der Frage nach nützlichem Wissen in der Welt von Google und Co. zu Wort.

Alles rund ums Auslandssemester

Bei manchen Studiengängen ist es schon Pflicht, es macht sich gut im Lebenslauf und stellt eine gelungene Abwechslung zum Studienalltag dar: Das Auslandssemester. Face2Face hat für euch ein paar allgemeine Tipps zum Thema Auslandssemester zusammengestellt. Am Dienstag, 29. Januar folgt  dann ein Interview mit Studenten, die sich schon ins Ausland gewagt haben.

1. Bewerbt euch rechtzeitigt!

Schon in  Deutschland hat jede Universität ihre eigenen Bewerbungsfristen. Im Ausland ist das noch viel komplexer: An manchen Universitäten gibt es Trimester, anstatt Semester, andere haben ihre Fristen für das kommende Semester schon ein Jahr im Voraus. Wer sich früh erkundigt, hat auch die besten Chancen an seiner Wunschuni einen Platz zu finden.

 2. Sucht euch konkrete Ansprechpersonen an den Universitäten

Wenn ihr dann eine Universität angeschrieben habt, versucht eine konkrete Kontaktperson zu finden. Das gilt übrigens auch an der deutschen Entsende-Uni. Falls ihr nur Institute anschreibt, besteht die Gefahr, dass euer Anschreiben in Vergessenheit gerät oder ihr einfach die falsche Person angeschrieben habt, aber euch das niemand mitteilt. Generell gilt aber, dass euch meistens euer Auslandskoordinator in Deutschland weiterhelfen kann.

3. Erasmus, BAföG

Ihr dachtet für BAföG  in Deutschland muss man viele Dokumente ausfüllen? Auslands-BAföG zu bekommen ist meist noch komplizierter, da Bestätigungen von zwei Universitäten, zwei Staaten und so weiter vorliegen müssen. Auch hier empfiehlt sich, sich möglichst früh zu erkundigen. Mit Erasmus, der Förderung für Studenten, die ein Auslandsjahr innerhalb Europas machen, ist es etwas einfacher, aber auch hier sollte man sich erkundigen.

4. Lernt die Landessprache!

Egal in welcher Sprache ihr nachher Vorlesungen hört, ihr geht ja nicht nur zum Studieren ins Ausland, sondern wollt auch etwas von Land und Leute mitbekommen. Bei der Volkshochschule oder dem Studium Generale eurer Universität oder durch Schlüsselqualifikationskurse, könnt ihr schon einmal die Landessprache lernen.

 5. Unterkunft

Manche Auslandsstudenten haben einen Wohnheimplatz sicher, andere müssen sich für einen bewerben und wieder andere müssen sich eine Wohnung suchen. Es ist also auch hier festzustellen, was die Auslandsuniversität für euch parat hält. Je nachdem muss man sich noch auf Wohnungssuche begeben, oder kann sich bequem zurücklehnen.

Wie ihr heute gesehen habt, dreht sich am Anfang erst einmal alles um Informationen, Informationen, Informationen.

Vorschau: Am Dienstag, 29. Januar lest  ihr dann wie es weitergeht, wenn man die Bewerbung geschafft hat. Fünf Studierende berichten dann von ihren Erfahrungen im Ausland.

 

Die Tipps&Tricks-Redaktion stellt sich vor!

Meist selbsterprobt, mindestens jedoch gewissenhaft und gründlich recherchiert präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion jeden Sonntag um 12 Uhr Ratschläge und praktische Anleitungen zu Themen wie Gesundheit, Beauty oder Berufsleben. Besonderen Wert legt das fünfköpfige Redaktionsteam dabei darauf, dass alle Tipps&Tricks einfach nachzumachen sind. Außerdem möchte es vor allem jungen Menschen den Weg ins Berufsleben erleichtern, indem es unterschiedliche Berufe vorstellt und Bewerbungstipps gibt.

Mitarbeiter:

Gibt gerne Tipps&Tricks rund ums Thema Kosmetik und Haarpflege: Tatjana Gartner (Foto: Klaus Landry)

Tatjana Gartner

Jahrgang 1989. Sie ist in Heidelberg geboren und in Speyer aufgewachsen, studierte Germanistik mit Beifach Geschichte an der Universität Mannheim und schloss das Studium im Sommer 2012 mit dem Bachelor ab. Während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika, unter anderem bei der „Rheinpfalz“, dem „ZDF“ und der „Deutschen Presse-Agentur“. Im Herbst 2010 gründete sie gemeinsam mit Kommilitoninnen an der Universität Mannheim „Face2Face – das Online-Magazin“, das sie bis heute als Chefredakteurin leitet. Ab September 2012 studiert Tatjana an der SRH Hochschule in Calw „Medien- und Kommunikationsmanagement in Unternehmen“ und wird das Studium voraussichtlich im Winter 2013 mit dem Master abschließen.

Liebt die asiatische Küche: Tipps&Trickslerin Gülcin Onat (Foto: privat)

Gülçin Onat

Als ein Kind der 90er Jahre ist Gülçin in Berlin geboren und aufgewachsen. Seit 2009 studiert sie an der Universität Mannheim Germanistik sowie Geschichte und widmet sich zurzeit ihrem Master-Abschluss. Neben dem Studium absolvierte sie diverse Praktika im PR- und Marketing-Bereich und veröffentlichte dabei zahlreiche Presse- und Werbemitteilungen. Bereits in jungen Jahren in Schülerzeitungen aktiv, ist sie seit 2011 für Face2Face als Journalistin tätig. In der Rubrik Tipps&Tricks kann sie ihrer Leidenschaft, dem Kochen, Ausdruck verleihen und ihrer Vorliebe für die asiatische Küche nachgehen. Ein Hang zum Experimentellen und unkonventionelle Ideen bilden dabei die Grundlage ihrer Anregungen und Ratschläge.

Engagiert sich sozial: Melanie Denzinger (Foto: privat)

Melanie Denzinger

Jahrgang 1992. Sie ist in Herxheimweyher geboren und aufgewachsen. Nachdem sie ihr Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Landau in der Pfalz abgelegt hat, studiert sie seit 2011 Germanistik an der Universität Mannheim. Zudem engagierte sie sich zunächst zwei Jahre bei den Offenen Hilfen in Offenbach bei Landau in der Pfalz und seit Beginn ihres Studiums bei der Offenen Hilfe in Mannheim. Seit August 2011 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin bei Face2Face. Ihr Interesse an lebenspraktischen Alltagstipps und insbesondere am Bereich der „Do-it-yourself“-Projekte hat sie zur Tipps&Tricks-Redaktion gebracht.

Mag kleine Kniffe, die den Alltag erleichtern: Nina Möller (Foto: privat)

Nina Maureen Möller

Jahrgang 1990. Sie ist in Saarlouis (Saarland) geboren und aufgewachsen, studierte in Mannheim Politikwissenschaften und Medien-und Kommunikationswissenschaften und schloss das Studium 2012 mit dem Bachelor-Abschluss ab. Parallel arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim „Mannheimer Morgen“ und bei Face2Face. Zudem absolvierte sie Praktika unter anderem beim „ZDF“, der „dpa“ und beim „SWR“. Für die Tipps&Tricks-Rubrik bei Face2Face schreibt sie seit Oktober 2011, da sie es spannend findet, den Lesern die kleinen Kniffe zu präsentieren, die den Alltag erleichtern.

 

 

Gibt gerne Ratschläge: Janita Sharifi (Foto: privat)

Janita Sharifi

Jahrgang 1990. Sie ist in Lahnstein geboren und in Worms aufgewachsen, beendet in diesem Semester ihr Studium in Germanistik und Soziologie an der Universität Mannheim. Hat ein Praktikum bei der „Ergo“-Versicherungsgruppe absolviert, uni-interne PR- und Schauspielseminare besucht und so ihr Interesse für das journalistische Schreiben entdeckt. Seit April 2012 ist sie bei Face2Face in der Tipps&Tricks-Rubrik tätig, da sie selbst gerne Ratgeberartikel liest und ihren, über die Zeit angesammelten, Erfahrungsschatz mit den Face2Face-Lesern teilen möchte.

                                                                                                 

Gewinnspiel: „Studentenkochbox“ – Das Rundum-Sorglos-Paket (nicht nur für Studenten)

Anlässlich des zweijährigen Jubiläums verlost die Tipps&Tricks-Redaktion die „Studentenkochbox, das ultimative Rundum-Sorglos-Paket mit 333 leckeren Rezepten“.

Mitmachen lohnt sich: Gewinnt diese tolle Kochbox! (Foto: Onat)

Wer sich als Student täglich fragen muss, wie er für wenig Geld viel Genuss auf den Teller bekommt, dem dürfte die Kochbox mit ihren drei Bänden eine wahre Erlösung sein. Neben der „Hausmannskost“ und der „Studentenküche“, die schnelle und gesunde Rezeptvorschläge bieten, beinhaltet die Box mit der „Partyküche“ auch kreative Ideen für die nächste Studentenfete. Durch Farbfotos und ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingen die Mahlzeiten Hobbyköchen und Küchen-Exoten gleichermaßen. Gesponsert wurde die Studentenkochbox freundlicherweise vom „Naumann & Göbel“-Verlag, dem Herausgeber der Kochbox.

Was ihr für die Studentenkochbox tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 30. September, 23:59 Uhr, eine Mail an guelcin.onat@face2face-magazin.de mit dem Betreff „Studentenfutter“. Darin enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Sonntag, 7. Oktober via Mail.

Die Mädels der Tipps&Tricks-Redaktion wünschen allen Gewinnspiel-Teilnehmern viel Glück!

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.