Menschen, Geschichten, Schicksale – 2014 im Panorama

Schreibt derzeit an ihrem dritten Buch: Samantha Stone (Foto: privat)

Schreibt derzeit an ihrem dritten Buch: Samantha Stone (Foto: privat)

Sie kämpfen für eine vom Aussterben bedrohte Sprache, gegen eine schwere Krankheit oder auch um den beruflichen Erfolg – die Menschen, die wir 2014 im Panorama zum Interview gebeten haben, haben ihre Ziele fest vor Augen. Wir haben nachgefragt, wie sich ihr Leben seit unserem letzten Gespräch verändert hat.

Vom Model zur Buchautorin
Beziehungskiller“ und „Polizei eingeschaltet“ titelten wir im Januar im Panorama. Jennifer Frankhauser, die Halbschwester von TV-Sternchen Daniela Katzenberger, soll versucht haben Model Samantha Stone den Freund auszuspannen. Was folgte waren böse Beschuldigungen auf beiden Seiten. Fast ein ganzes Jahr ist seitdem vergangen. Wir haben bei Stone nachgefragt: „Ich ignoriere Jennifer einfach und mache mein eigenes Ding. Hoffentlich sehe ich sie nie wieder.“ Dass sie mit dem Streit an die Öffentlichkeit gegangen ist, bereut Stone bis heute nicht. Privat und beruflich laufe es sehr gut. „Mein Mann und ich stehen nach wie vor zueinander. Wir lieben uns“, erzählt die 27-Jährige, „Momentan konzentriere ich mich auf meine Bücher. Das erste wird 2015 veröffentlicht, das zweiten ist auch soweit fertig und gerade arbeite ich am dritten.“ Mit der Veröffentlichung des ersten Buches sollen TV-Auftritte folgen. „Weiteres ist geplant, aber ich darf nichts verraten“, gibt sich Stone geheimnisvoll.

Freut sich über die Entwicklungen der vergangenen Monate: Svenja Mohr (Foto: privat)

Freut sich über die Entwicklungen der vergangenen Monate: Svenja Mohr (Foto: privat)

Von unerwarteten Spenden und positiven Entwicklungen
Von einer hoffnungsvollen, jungen Frau, die sich trotz schwerer Krankheit für andere einsetzt, berichteten wir im September auf Face2Face. Seitdem hat sich im Leben der an MS erkrankten Svenja Mohr einiges verändert. „Nach dem Artikel auf Face2Face gab es weitere Berichte in der regionalen Presse. Inzwischen hat die von mir ins Leben gerufene Gruppe MS-Jugend Speyer und Umgebung 29 Mitglieder“, erzählt die 22-Jährige. Sogar die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft habe sich bei ihr gemeldet und angefragt, ob sie ihre Gruppe als Deutsche Multiple Sklerose Gruppe weiterverbreiten wolle. Erst vor zwei Wochen hat sich zudem ein Herr mit der Redaktion in Verbindung gesetzt und 400 Euro für Svenjas Gruppe gespendet. Für sie noch immer unfassbar: „Demnächst wollen wir als Gruppe zusammen essen gehen, uns endlich auch persönlich kennenlernen und beratschlagen, für welche gemeinsame Aktivität wir das Geld einsetzen.“ Das neue Medikament, das Svenja seit vier Monaten bekommt, verträgt sie sehr gut.

Machte seit unserem letzten Gespräch im Juni sogar Konkurrenten zu Mitarbeitern: Werbefotograf und Schlagzeuger Christoph Baumann (Foto: Christoph Baumann/ Pixel-Werk)

Machte seit unserem letzten Gespräch im Juni sogar Konkurrenten zu Mitarbeitern: Werbefotograf und Schlagzeuger Christoph Baumann (Foto: Christoph Baumann/ Pixel-Werk)

Die Vielfalt eines Künstlers
„Ich mache mir nichts aus Konkurrenzdruck“, sagte uns Werbefotograf und Schlagzeuger Christoph Baumann (31) im Juni. Hat er an seinem Leitsatz festgehalten? „Aktuell habe ich sogar Konkurrenten zu Mitarbeitern gemacht, um mit unseren jeweiligen Stärken das Beste für unsere Kunden rauszuholen“, berichtet der Inhaber der Medienschmiede Pixel-Werk in Hardheim. Seine Arbeit wolle er stärker auf Kernkompetenzen konzentrieren, um so die Effizienz zu steigern. Im Juni-Artikel hat er uns verraten, dass er die Abwechslung an seinem Beruf sehr schätzt. An was er wohl derzeit arbeitet? „Momentan fotografiere ich von industriellen Prototypen bis hin zu Luxusautos“, lässt uns der Künstler wissen. Damit aber nicht genug: „Nebenbei wurde ein kleines Studio mit und für meine Band Babblfish geschaffen, damit wir endlich unser erstes Album aufnehmen und auf den Markt bringen können“, verrät der studierte Schlagzeuger. Wer neugierig ist, was die Musikrichtung „Nu Grunge Drecksau Rock“ auf dem Kasten hat, darf sich schon auf 2015 freuen – da soll das erste Album erscheinen.

Sucht jetzt auch auf Mega- und Giga-Events: Geocacher Sascha Günther (Foto: Günther)

Sucht jetzt auch auf Mega- und Giga-Events: Geocacher Sascha Günther (Foto: privat)

Ein moderner Schnitzeljäger in seinem Element
Er sucht immer noch. Und nach was? Nach Caches natürlich. Im März gingen wir mit dem Webdesigner und Hobby-Geocacher Sascha Günther (38) auf „Schatzsuche“. Er klärte uns unter anderem über verschiedene Cachetypen auf, wies auf Gefahren des modernen Schnitzeljagens hin und gab uns Eventtipps. Müde ist der Cache-Jäger noch nicht geworden: „Dieses Jahr habe ich an mehreren Mega-Events teilgenommen, unter anderem dem Big Äppel in Frankfurt und dem Event am See in der Nähe von Nierstein.“ Mega-Event deshalb, weil sich mehr als 500 Cache-Fans angemeldet hatten. Von einem neuen Eventtyp bezüglich Geocaching erzählt Sascha: „Dieses Jahr fand das erste Giga statt, ein Event mit einer Besucheranzahl von mehr als 5.000.“ Der fleißige Geocacher wird auch im kommenden Jahr wieder großen und kleinen Events frönen und nennt uns ein ganz besonderes: das Mainz Gutenberg 2015. Hier könne sich Jedermann über die Entstehung und die Technik des Geocaching informieren.

Feldforscher bei den Pitesaami: Joshua Wilbur zu Besuch in Schweden. (Foto: Joshua Wilbur)

Feldforscher bei den Pitesaami: Joshua Wilbur zu Besuch in Schweden (Foto: Joshua Wilbur)

Dank ihm lebt das Pitesaamische weiter
Dem „Sprachtod“ begegnen“, das ist das erklärte Ziel des Sprachwissenschaftlers Joshua Wilbur, der das Pitesaamische dokumentiert. Im März  haben wir mit ihm über das Volk der Saami gesprochen und auch darüber, warum die Sprache höchstwahrscheinlich aussterben wird. Seitdem hat Josh seine Arbeit weiter fortgesetzt, in Schweden viele alte Aufnahmen zusammen mit den Muttersprachlern transkribiert. Er war dieses Mal sogar auf einer Elchjagd dabei, hat alles mit der Kamera gefilmt, nicht selbst geschossen. Seine Sprachkenntnisse hat er weiter verbessert, aber richtig fließend spricht er noch nicht. Einfache Sachen klappen aber schon gut, berichtet er uns. Gefördert wird sein Projekt noch bis Ende April 2015 und dann muss er sich um neue Geldgeber bemühen. Er ist dabei neue Anträge zu schreiben und hofft, dass es klappt. „Es gibt nicht allzu viele Möglichkeiten, Förderung in diesem Bereich zu bekommen, aber ich werde es in jedem Fall versuchen“, sagt Josh.

Arbeitet fleißig an seinem zweiten Roman: Autor Dennis Stephan (© Dennis Stephan)

Arbeitet fleißig an seinem zweiten Roman: Autor Dennis Stephan (© Dennis Stephan)

Neuer Roman in Arbeit
Wir trafen den Berliner Jungautor Dennis Stephan vor fast genau einem Jahr und sprachen über sein Debut, Wortschöpfungen und erste Sätze. Dennis‘ erstes Prosa-Werk „Der Klub der Ungeliebten“ war druckfrisch. Rückblickend hat ihn die Diskussionsrunde, die es auf Lovelybooks.de zum Buch gab, sehr gerührt: „Ich fand es aufregend, verschiedene mir unbekannte Menschen dabei zu beobachten, wie sie über mein Buch resümieren und sich austauschen. Wie sie bestimmte Zusammenhänge knüpfen und Muster erkennen, die ich wohlüberlegt im Text versteckt hatte.“ Wirklich gekränkt habe ihn eigentlich kein Feedback – im Gegenteil, eher das Ausbleiben von Feedback, vor allem von Menschen, deren Meinungen ihm sehr wichtig sind, hat ihn enttäuscht. Seit diesem Jahr schreibt Dennis an seinem zweiten Roman. Thematisch wird er Ähnlichkeiten mit dem „Klub der Ungeliebten“ haben. Es wird um die Generation junger Erwachsener in Berlin gehen, ums Sich-Verlieben und die Flucht ins Nachtleben, um Süchte und Sehnsüchte, verrät uns der Autor. „Alles in allem ein wenig düsterer und plastischer als das erste Buch und vielleicht auch ein bisschen reifer“, erklärt Dennis. Der Abverkauf des Klubs läuft nach wie vor – „wenn auch leider nicht so rasant wie der Abverkauf des siebten Harry Potter-Bandes“, schmunzelt Dennis.

Vorschau: Am Dienstag, 13. Januar stellen wir euch ein junges Mode-Label aus der Rhein-Neckar-Region vor.

 

Polizei eingeschaltet: Streit zwischen Frankhauser und Stone geht weiter

Verstehen sich nicht: Model Samantha Stone (links) und Katzenberger-Schwester Jennifer Frankhauser (Foto Stone: Jürgen Wegner, Foto Frankhauser: privat)

Verstehen sich nicht: Model Samantha Stone (links) und Katzenberger-Schwester Jennifer Frankhauser (Foto Stone: Jürgen Wegner, Foto Frankhauser: privat)

Im Streit zwischen Katzenberger-Schwester Jennifer Frankhauser (21) und Model Samantha Stone (26) (wir berichteten) wird weiter mit harten Bandagen gekämpft. Nachdem Frankhauser am vergangenen Mittwoch auf ihrem Facebook-Profil den Screenshot einer angeblich von Stone versendeten Nachricht postete, wendete sich Stone an die Polizei: Die Nachricht habe sie nicht geschrieben. Es geht um die Worte „Das hast du davon du arrogantes Stück! Hab doch gesagt ich mach dich fertig. Mit mir sollte man sich nicht anlegen!“

Beziehen könnte sich diese Nachricht auf die öffentliche Auseinandersetzung der beiden jungen Frauen, in der es um den Freund von Stone geht. Nach Angaben des Models hat sie im Dezember eine Nachricht von Frankhauser erhalten, in der diese angab, ein Verhältnis mit Stones Freund zu haben. Screenshots, um ihre Aussagen zu beweisen, legte Stone der Redaktion vor. Allerdings seien diese laut Frankhauser gefälscht.

Frankhauser ist sich jedoch sicher, dass Stone mit den Vorwürfen das Ziel verfolgt, in die Schlagzeilen zu gelangen.

Was die beiden jungen Frauen selbst dazu zu sagen haben, teilten sie uns per Video-Botschaft und Textnachricht mit:

Waldluft statt Parfüm oder: Zeit statt Zeug

Der Duft von frisch gefallenem Laub liegt in der kühle Waldluft: Besser als Parfüm? (Foto: Zeit statt Zeug)

Der Duft von frisch gefallenem Laub liegt in der kühle Waldluft: Besser als Parfüm? (Foto: Zeit statt Zeug)

Der Geruch von frisch gefallenem Laub und Holz liegt in der kühlen Waldluft. Die herbstlichen Farben der Blätter verblassen allmählich zu einem eintönigen Braun. Leise raschelnd bedecken sie den sandigen Weg und dämpfen jeden Schritt. Irgendwo weit entfernt ertönt der Ruf eines Vogels. Über den kahler werdenden Baumwipfeln thront der stahlblaue Himmel. Eine Atmosphäre, so einzigartig und besonders und dann doch wieder so alltäglich, dass wir sie kaum bewusst wahrnehmen. Und dabei würde es sich doch lohnen, das Parfüm einmal gegen frische Waldluft einzutauschen.

Das dachten sich auch die Mitarbeiter der Kreativagentur Scholz & Volkmer und riefen zu Weihnachten 2012 das Projekt „Zeit statt Zeug“ ins Leben, das nicht nur Ideen für eine nachhaltige Konsum- und Freizeitgestaltung liefert, sondern auch die Möglichkeit bietet, besondere Momente mit geliebten Menschen zu teilen.

Zoobesuch statt Stofftier, reparieren statt neu kaufen und Schrank ausmisten statt Shopping sind nur einige der Geschenkideen, die der Besucher der „Zeit statt Zeug“-Website an seine Lieben verschenken kann – ganz unkompliziert und kostenlos.

„Das Thema Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen“, erzählt Nanna Beyer, zuständig für den Nachhaltigkeitsbereich bei Scholz & Volkmer, „die Reduzierung des eigenen Konsums tut nicht nur der Umwelt gut, sondern wirkt sich auch positiv auf den Menschen aus. Denn Verzicht ist nicht nur schlecht – er befreit auch.“

Schülerin Sophia hätte Spaß daran: Kochabend statt Kochbuch (Foto: Zeit statt Zeug)

Schülerin Sophia hätte Spaß daran: Kochabend statt Kochbuch (Foto: Zeit statt Zeug)

Tatsache ist: 9 Mio. Kochbücher werden pro Jahr gekauft, 4,5 Mio. davon – also genau die Hälfte – bleiben ungenutzt. Wieso also nicht zum anstehenden Weihnachtsfest mal einen Kochabend statt eines Kochbuches verschenken?

Schülerin Sophia (15) kann sich das gut vorstellen: „Ich koche wirklich gerne, nur leider nicht so oft. Deshalb würde ich mich über einen Kochabend freuen.“ Gemeinsam mit ihren Freunden wäre das auch noch richtig lustig, ist sie sich sicher. Und am Ende würde hoffentlich auch etwas Leckeres dabei rauskommen. Auch gefällt ihr die Idee, einmal selbst Zeit statt Zeug zu verschenken: „Es bedeutet mir viel, mit den Menschen, die mir wichtig sind, etwas Schönes zu unternehmen. Leider geht das im Alltag oft unter, weil einfach nicht genügend Zeit da ist. Wenn man sich allerdings gezielt gemeinsame Zeit schenken würde, dann würde das sicher nicht passieren.“ Außerdem sei eine gemeinsame Unternehmung im Nachhinein wertvoller als etwas Materielles, weil man die Erinnerung immer in sich trägt, findet Sophia.

Auch Beyer bezeichnet Zeit als kostbares Gut – „Zeit ist limitiert und kann daher nur mit einem bewusst ausgewählten Kreis an Personen geteilt werden. Und genau dieses Bewusstsein beim Thema Zeit sollte auch auf den Konsum übertragen werden. Das möchten wir mit dem Projekt erreichen.“ Eine konkrete Zielgruppe gibt es laut Beyer nicht: „Wir versuchen immer, die Gesellschaft im Blick zu haben und wünschen uns, so viele Leute wie möglich zu erreichen. Wir möchte bei den gut Situierten das Bewusstsein für Nachhaltigkeit wecken, aber auch diejenigen ansprechen, die weniger Geld haben und trotzdem etwas Schönes verschenken wollen.“

Und für die Kleinen: Zoo statt Stofftier (Foto: Zeit statt Zeug)

Und für die Kleinen: Zoo statt Stofftier (Foto: Zeit statt Zeug)

Wie zum Beispiel Studentin Patricia (21). „Zeit statt Zeug“ ist für sie die „(fast) perfekte Lösung für das alljährliche Weihnachtsgeschenke-suchen-finden-Problem“, da sie zwar wenig Geld habe, ihren Liebsten zu Weihnachten aber trotzdem etwas ganz besonderes schenken möchte. „Da ich nicht mehr zu Hause wohne, finde ich gemeinsame Zeit besonders wertvoll“, erzählt sie, „als Geschenk für meinen Papa könnte ich mir gut vorstellen, ihm einen Gutschein über gemeinsame Zeit zu schenke, um ihm sein Laptop näher zu bringen. Bei anderen, wie meiner jüngeren Nichte, die erst elf ist, ist es etwas schwieriger, Zeit zu verschenken. Denn in diesem Alter hat man noch so viel Zeit, dass diese nicht viel zählt, da muss ich mir wohl etwas anderes ausdenken.“

„Eine Kleinigkeit an Spielzeug gehört dazu“, findet auch Samantha (25) im Bezug auf ihren vierjährigen Sohn. Zeit mit der Familie zu verbringen, zusammen essen, einfach beisammen sein und sich auszutauschen sei für sie jedoch das Wichtigste – vor allem an Weihnachten: „Drei Tage weg vom Alltag und nur Zeit für Privates haben – die Weihnachtszeit ist besser als Urlaub.“ Neben Spielzeug und einem Hund möchte das Model ihrem Sohn gemeinsame Zeit schenken. „Mein Sohn backt gerne. Deshalb werden wir kurz vor Weihnachten Plätzchen, Kuchen, Muffins und Cupcakes zusammen backen“, berichtet die junge Mutter stolz.

Noch gar keine Ideen, was er zu Weihnachten verschenken kann, hat Sandro (24). Der Jugend- und Heimerzieher bezeichnet sich selbst als „Kurz-vor-knapp-Einkäufer“. Seiner Meinung nach sind materielle Dinge weniger wert. Oft profiliere sich der Schenker auch noch wegen des Geldes, das er investiert hat. „Doch mit ein wenig Zeit und einer tollen Idee kann man jemandem das Gefühl vermitteln, wichtig zu sein“, ist sich Sandro sicher.

Wie wäre es mit: Reparieren statt neu kaufen? (Foto: Zeit statt Zeug)

Wie wäre es mit: Reparieren statt neu kaufen? (Foto: Zeit statt Zeug)

Ideen liefert das Projekt „Zeit statt Zeug“ jede Menge. Und auch die Umsetzung ist kinderleicht: Passendes Geschenk auswählen, den eigenen Namen sowie den Namen desjenigen eingeben, der beschenkt werden soll, zwischen diversen Möglichkeiten eine Gestaltung der Karte wählen, einen Text sowie Datum und Uhrzeit für das Stattfinden des Geschenks eintragen. Zum Schluss noch die E-Mail-Adresse des Empfängers angeben und schon erhält dieser die Karte als Link per E-Mail und kann nun angeben, ob er das Geschenk so annimmt oder aber einen anderen Terminvorschlag machen.

Kurz vor Weihnachten soll das Angebot des „Zeit statt Zeug“-Projektes noch um eine Wunschliste erweitert werden, wie uns Beyer verrät. „Mithilfe der Wunschliste kann ich zum Beispiel jemandem nahelegen, dass ich Hilfe beim Anbringen meiner Gardinenstange brauche. Erfüllt derjenige mir dann den Wunsch, könnte ich ihn im Gegenzug beispielsweise bekochen.“

Egal ob Stricken beibringen statt Pullover, Fußballspielen statt Konsole oder Nackenmassage statt Schal – wer noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk ist, findet bei „Zeit statt Zeug“ jede Menge kreative Anregungen!

Vorschau: Der Berliner Dennis Stephan hat sein erstes Buch „Der Klub der Ungeliebten“ veröffentlicht. Mit Face2Face spricht er offen über sein Erstlingswerk und seine Inspiration.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Model Samantha Stone

Zeigt sich gerne sexy: Model Samantha Stone (Foto: Florian Lohmann)

Zeigt sich gerne sexy: Model Samantha Stone (Foto: Ender Akdogan)


Mit neun Jahren lief sie ihre erste Modenschau, im vergangenen Jahr war sie BILD Girl und 2014 will sie mit einem Bildband von sich reden machen: Samantha Stone arbeitet hauptberuflich als Model. Trotz ihrer, für die Modelbranche recht ungewöhnlichen Größe von 160 cm ist die 25-Jährige zurzeit gefragt wie nie. Mit Face2Face sprach das Model aus Frankenthal über Erfolgserlebnisse, Castingshows und ihren Sohn.

Face2Face: Wie bist du zum Modeln gekommen?
Stone: Als ich das erste Mal gemodelt habe, war ich neun Jahre jung und noch in der Grundschule. Damals bin ich eine Modenschau für Kinder gelaufen. Ich erinnere mich noch, dass ich unglaublich aufgeregt war. Allerdings war das Modeln damals noch nichts für mich – das kam erst später.

Face2Face: Wie viele Aufträge hast du pro Monat und wie viel bekommst du beispielsweise für ein Fotoshooting?
Stone: Meistens modele ich nur am Wochenende, außer es steht etwas Größeres an. Natürlich werde ich für meine Arbeit auch bezahlt – über Geld spreche ich allerdings nicht.

Face2Face: Samantha Stone ist dein Künstlername. Wie lautet dein bürgerlicher Name und wieso hast du dich für einen Künstlernamen entschieden?
Stone: Eigentlich heiße ich Samantha Stein, aber „Stone“ passt einfach besser zu meinem Vornamen.

Face2Face: Machst du ausschließlich Fotos oder auch Laufstegjobs?
Stone: Ich mache beides – je nachdem, was gerade an Aufträgen reinkommt. Natürlich durfte ich schon Modenschauen mitlaufen und das bei meiner Größe von 160 cm… Ich hatte allerdings auch die höchsten Schuhe an und jede Menge Laufstegtraining.

Tanzt am liebsten nackt: Samantha in der BILD-Zeitung - fotografiert von Florian Lohmann

Tanzt am liebsten nackt: Samantha in der BILD-Zeitung – fotografiert von Florian Lohmann

Face2Face: Was war dein bisher größtes Erfolgserlebnis im Model-Business?
Stone: Mein größtes Erfolgserlebnis bis jetzt war, dass ich ein Casting gewann und so zu einem eigenen Management kam. Allerdings wechsele ich mein Management gerade wieder.

Face2Face: Was war dein spannendstes Shooting bisher?
Stone: Ein Shooting für das Reptilium Landau war bisher das spannendste Shooting für mich. Dort stand ich mit Schlangen, Spinnen, Skorpionen und weiteren Tierchen vor der Kamera – und das, obwohl ich eine riesige Angst vor Spinnen habe.

Face2Face: Was bedeutet dir das Modeln? Gibt es auch etwas, das dir am Modeln weniger gut gefällt?
Stone: Modeln bedeutet für mich abschalten und in eine andere Welt eintauchen. Was mir am Modeln weniger gefällt, ist ganz klar, dass man zwar viele interessante Menschen und auch andere Models trifft, mit diesen aber nach Miss-Wahl oder Shooting nur noch online oder via Handy Kontakt halten kann. Mit Glück sieht man sich einmal im Jahr und das ist sehr schade.

Face2Face: Auf den meisten deiner Bilder bist du eher spärlich bekleidet. Möchtest du bewusst durch nackte Haut herausstechen oder wieso lässt du dich gerne so fotografieren?
Stone: Ich arbeite in allen Bereichen außer Pornografie. Ich mag meinen Körper so wie er ist und muss nichts dafür tun, also kann ich ihn auch zeigen. Andere können gerne gucken, aber anfassen darf mich nur mein Mann.

Face2Face: Du bist auch Mutter eines vierjährigen Sohnes – wäre es dir unangenehm, wenn er dich irgendwann einmal auf deine Fotos anspricht oder hast du Angst davor, dass er später einmal wegen deiner Fotos gehänselt wird?
Stone: Mein Sohn kennt das schon von klein auf und war schon oft bei Shootings dabei. Er ist das gewohnt und freut sich immer auf die ersten Ergebnisse. Er weiß auch ganz genau, wer seine Mama ist, wenn er mich in Magazinen, Zeitungen oder im Netz sieht.

Samanthas spannendstes Shooting: Für das Reptilium Landau posierte sie unter anderem mit Spinnen (Foto: Jürgen Wegner)

Samanthas spannendstes Shooting: Für das Reptilium Landau posierte sie unter anderem mit Spinnen (Foto: Jürgen Wegner)

Face2Face: Was hälst du von Casting-Shows wie Germany´s Next Topmodel? Könntest du dir vorstellen, selbst einmal an so einem TV-Format teilzunehmen?
Stone: Nein, an so etwas habe ich kein Interesse. Mir ist das Gezicke zu doof und das viele Geschwätz.

Face2Face: Du hast seit Kurzem eigene Autogrammkarten – erkennen dich die Leute auf der Straße? Und wenn ja, wie findest du das?
Stone: Anfangs fand ich das total komisch, vor allem, als ich im März auf einer Motorradmesse drei Tage lang Autogramme geben sollte und sich Fans mit mir fotografieren lassen konnten. Auf der Straße werde ich mal erkannt und mal nicht. Privat lege ich keinen Wert auf Make-up, trage meistens einen Dutt und habe eine Brille auf der Nase (lacht). Wenn ich erkannt werde, werde ich angesprochen und gebe natürlich Autogramme. Aber jedes Mal denke ich mir dabei: Eigentlich bin ich ja nur das nette Mädchen von nebenan.

Face2Face: Was möchtest du im Bezug auf das Modeln noch erreichen? Hast du schon konkrete Pläne?
Stone: Ich plane nie. Es kommt, wie es kommt! Als nächstes steht ein Buchprojekt an: Ein Bildband mit Fotos von mir und dem Titel „Samatha Stone“, das man dann in der Buchhandlung kaufen kann.

Face2Face: Hast du einen Tipp für alle angehenden Models? Auf was sollten sie speziell achten, was ist wichtig im Model-Business?
Stone: Angehende Models müssen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein – das ist alles, denn es öffnet Türen!

Vorschau: Nächsten Dienstag beschäftigt sich die Panorama-Redaktion mit Missstände in deutschen Krankenhäusern und Ausbeutung der Pflegekräfte. Wir stellen uns die Frage: Was bewegt junge Leute, diesen Beruf dennoch zu erlernen?

Gewinnspiel:
Ihr seid von Samantha begeistert? Dann sichert euch mithilfe von Face2Face eine Autogrammkarte von ihr mit exklusiver, persönlicher Widmung!

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis einschließlich Freitag, 16. August, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „Samantha“. Darin enthalten sein sollten euer Vor- und Nachname, eine Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort), eine gültige E-Mail-Adresse sowie eure Wunsch-Widmung! Verlost wird unter allen Einsendungen. Mitarbeiter von Face2Face sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt dann am Samstag, 17. August via Mail.

Die Panorama-Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

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Nutzungsbedingungen 

§ 1 Gewinnspiel
(1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme

(1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
(2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt.
(3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen.
(4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel


(1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen.
(2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden.
(3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden.
(4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht.
(5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden.
(6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung
(1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert.
(2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich.
(3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden.
(4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz.
(5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz
(1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten.
(2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face.
(3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren.
(4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges
(
1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.
(3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.