Saftkur im Selbstversuch

Mein Bauch ist so voll, dass mir fast schlecht ist. In der Kantine gab es heute Nudeln mit Sauce. Aber ich habe trotzdem noch Appetit – ein Nachtisch geht doch eigentlich immer! Also schiebe ich noch zwei bis drei Brownies hinterher. „Jetzt ist aber wirklich Schluss“, sagt mein Magen – aber mein Appetit zwinkert ihm nur frech zu. Weiß ich das Essen überhaupt noch wertzuschätzen? Stopfe ich nicht einfach wahllos alles Mögliche – auch wenn es überwiegend gesund ist – in mich hinein? Braucht meine Körper eine Pause? Braucht mein Gehirn eine, um sich wieder intensiver auf jedes einzelne Geschmackserlebnis einlassen zu können?

Selbstgesteckte Regeln

Ich beschließe eine dreitätige Saftkur zu machen, um meinen Körper zu entlasten und vielleicht auch, um meine Seele, meinen Geist oder wie auch immer wir es nennen wollen, loszulösen, zu befreien von dem Zwang ständig zu essen. Seit zehn Jahren verzichte ich auf Fleisch ohne es auch nur zu bemerken, weil es inzwischen Normalität geworden ist. Ob das mit allen anderen festen Nahrungsbestandteilen ebenso einfach geht?
Wenn man googelt, ist die Grundlage der meisten Saftkuren – wer hätte es gedacht – Saft. Und zwar eigenhändig entsaftet. Ich habe aber weder einen Entsafter, noch gefällt mir der Gedanke, dass ich große Teile des Obstes, nachdem der Saft herausgepresst wurde, wegwerfen müsste. Also stecke ich mir die Regeln für meine individuelle Kur selbst: Suppe, Tee, Wasser, Saft und Smoothies sind erlaubt.

Tag 1

Los geht’s am Sonntag-Morgen mit einem großen Smoothie. Anschließend Training. Dann eine heiße Brühe und mehrere Gläser Kirschsaft. Bis etwa 15 Uhr denke ich noch, dass das ganze Projekt „Saftkur“ ein Kinderspiel wird. Dann kommt die Übelkeit. Ich kann keinen einzigen Schluck Saft mehr trinken. Durchhalten! Klappt auch – bis etwa 18 Uhr. Mein Kopf schmerzt und mir ist schlecht. Also sündige ich. Griechischer Salat (hey, immerhin Salat!) und ein Knoblauch-Brot werden mir direkt an die Haustür geliefert – viel weiter hätte ich mich in meinem Elend auch nicht bewegen können. Ich versuche langsam zu essen, was in Anbetracht meines Heißhungers eine echte Herausforderung ist. Es schmeckt richtig lecker. Die Kopfschmerzen bleiben (mit etwas zu Essen im Bauch kann ich aber wenigstens eine Tablette nehmen), das schlechte Gewissen auch.

Tag 2
Frühstück an Tag 2 der Saftkur: Eine leckere Smoothiebowl (Foto: T. Gartner)

Frühstück an Tag 2 der Saftkur: Eine leckere Smoothiebowl (Foto: T. Gartner)

Nachdem der erste Tag in einer kleinen Lieferservice-Eskalation geendet hat, beuge ich an Tag 2, den ich im Homeoffice verbringe, vor: Aus Haferflocken, Leinsamen, Himbeeren und Vanillesojamilch wird eine Frühstücks-Smoothiebowl. Ich löffle die durchgemixte Masse, damit ich trotz der Konsistenz das Gefühl habe etwas zu essen. Den restlichen Tag über gibt es Tee, Tee und nochmals Tee. Am Ende des Tages dürften es etwa acht Tassen gewesen sein. Bei den Sorten greife ich auf mein gewohntes Sortiment zurück: Kamille für den Magen, Pfefferminz für den Kopf, Hagebutte wegen des Vitamin Cs und Apfel, weil´s einfach schmeckt. Nachmittags gibt es einen grünen Smoothie – meine neue Lieblingskombination aus Wassermelone, Zitronensaft und Petersilie. Abends wird dann munter weiterpüriert: Es gibt Brokkoli-Suppe mit Chili.

Tag 3

Käsebrezel – beim bloßen Gedanken an den weichen Teig und die knusprigen Käseränder, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Während der Mann neben mir im Zug ein Käsebrot isst (ich hätte nie gedacht, dass Brot so unglaublich gut duften kann), trinke ich brav meinen Smoothie. Ananas, Mango, Ingwer, Honig – schmeckt gut, obwohl ich eigentlich keinen Ingwer mag.
Den Tag auf der Arbeit überstehe ich gerade so. Während die anderen in der Kantine Paella essen, gönne ich mir eine Minestrone, aus der ich gewissenhaft die Gemüsestücke raussortiere. Überall lauert die Versuchung: Kuchen, Brownies, Gummibärchen. Aber ich bleibe stark und wiederstehe. Abends dann nach zwei Tellern Tomatensuppe und einem halben Liter Smoothie aus Granatapfel, Banane und Khaki fühle ich mich so vollgefressen wie sonst nach einem Teller Nudeln. Ich muss also nicht hungrig ins Bett – juhu!

Tag 4
Morgens im Zug an Tag 4: Die erste feste Nahrung nach drei - ok zwei Tagen Saftkur (Foto: T. Gartner)

Morgens im Zug an Tag 4: Die erste feste Nahrung nach drei – ok zwei Tagen Saftkur (Foto: T. Gartner)

Wieso Tag 4? Nach dem Fasten soll man langsam wieder einzusteigen, um den Körper, der nun ja an die geringe Energiezufuhr gewöhnt ist, nicht zu überfordern. Ich starte mit einer Brezel – keine Käsebrezel wie sonst. Trotzdem ist sie göttlich. Nach drei herzhaften Bissen scheint mein Magen geringfügig verwundert zu sein und schaltet erstmal auf stur. Die Brezel, zwei Apfelschnitze, zwei Smoothies und etwas roher Brokkoli halten bis zum Mittagessen vor. Für mich gibt es Spinatsuppe, Kartoffeln und Salat. Als Nachtisch gönne ich mir einen Brownie und genieße jede Sekunde dieses unglaublichen Geschmackserlebnisses. Das muss dieser #foodporn sein, von dem immer alle reden.

Abnehmen? Mangelerscheinungen? Was eine Saftkur angeblich bewirkt und was sie im Selbstversuch tatsächlich bewirkt hat, könnt ihr Wunderwaffe Saftkur nachlesen.

Vorschau: Nächsten Sonntag wird es wieder lecker in der Tipps&Tricks-Redaktion. Wie verraten euch wie ihr Bagel selbermachen könnt.

 

„Sommer in aller Munde“ – Bananen-Schoko-Milchshake, Mango Lassi und Co.

Der Sommer schmeckt nach leichter Kost und erfrischenden Früchten, nach kaltem Eis und Sorbets, aber auch nach Eiskaffees, Milchshakes und fruchtigen Smoothies. Die hohen Außentemperaturen verlocken dazu, sich mit kalten Speisen und Getränken Abkühlung zu verschaffen. Dabei wird jedoch meist auf Fertigprodukte aus dem Handel zurückgegriffen, obwohl die Zubereitung sehr viel einfacher und schneller ist als gedacht. Daher verraten wir euch heute ein Rezept für fruchtige Bananen-Schoko-Milchshakes und exotische Mango Lassis, die euch garantiert nicht zum Schwitzen bringen und euch den Sommer auf die Zunge zaubern.

Drama-Banana: Bananen-Schoko-Milchshake „Bananensplit“

Schoko-Banane im Glas: Bananen-Schoko-Milchshake (Foto: Onat)

Schoko-Banane im Glas: Bananen-Schoko-Milchshake (Foto: Onat)


Zutaten für zwei Personen:

  • zwei Bananen
  • 400 ml kalte Milch
  • drei Esslöffel Kakaopulver
  • zwei Esslöffel Zucker oder Eis (Schokolade oder Vanille)

Zubereitung:

1. Die Bananen schälen und in grobe Stücke schneiden.

2. Zusammen mit der Milch, dem Kakao und dem Zucker die Bananen in einen Mixer geben, fein pürieren und gleich genießen.

3. Wer mag, kann den Zucker auch mit zwei Esslöffeln Schokoladen- oder Vanilleeis ersetzen. So wird der Milchshake cremiger.

Mango-Tango: Das indische Joghurtgetränk „Mango Lassi“

Exotisch: Das indische Joghurtgetränk Mango Lassi (© Michaela Schmidt-Meier / pixelio.de

Exotisch: Das indische Joghurtgetränk Mango Lassi (© Michaela Schmidt-Meier / pixelio.de

Zutaten für zwei Personen:

  • zwei frische Mangos oder 200 g Mangos aus der Dose
  • 400 g Joghurt
  • zwei Esslöffel Zucker
  • Zimt, Gewürznelken und Kardamom
  • Eiswürfel
  • gegebenenfalls etwas Milch oder Wasser

Zubereitung:

1. Die Mangos schälen, entkernen und anschließend in kleine Würfel schneiden.

2. Die Mangos mit dem Joghurt, dem Zucker und den Eiswürfeln in einen Mixer geben und fein pürieren.

3. Nur noch mit den Gewürzen abschmecken, gegebenenfalls mit etwas Milch oder Wasser verdünnen und eiskalt servieren.

Cream-Team: Die Kombination als Bananen-Mango-Milchshake

Fruchtig-frisch: Bananen-Mango-Milchshake (© gänseblümchen / pixelio.de

Fruchtig-frisch: Bananen-Mango-Milchshake (© gänseblümchen / pixelio.de

Zutaten für zwei Personen:

  • zwei Mangos
  • zwei Bananen
  • 400 ml Milch
  • 400 g Vanille-Joghurt
  • Eiswürfel

Zubereitung:

1. Die Mangos schälen, entsteinen und in Scheiben schneiden.

2. Ebenfalls die Bananen schälen und in Stücke schneiden.

3. Die Mangos mit den Bananen, der Milch, den Eiswürfeln und dem Vanille-Joghurt in einen Mixer geben, fein pürieren und direkt verköstigen.

Tipps:

  • Wer keinen Mixer haben sollte, kann es zur Not auch mit einem Handrührgerät versuchen. Allerdings werden dann stückigere Reste im Getränk zurückbleiben.
  • Für dauerhafte Abkühlung sollte man im Sommer übrigens auf Getränke mit Raumtemperatur zurückgreifen. Andernfalls muss der Körper nämlich die Wärmeunterschiede ausgleichen und gerät dadurch zusätzlich ins Schwitzen.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, ob der Gel-Lack „Shelllac“ wirklich hält was er verspricht.

Gesunde Snacks für Schule, Uni und Arbeit, Teil 5: Obst mal anders

Ihr legt Wert auf gesunde und ausgewogene Ernährung und habt keine Lust auf Mensa- oder Kantinenessen?

Face2Face hat für euch leckere Snackideen parat, die euch den Tag in der Schule, der Uni oder bei der Arbeit versüßen. Außerdem verraten wir euch, weshalb die Zutaten für unsere Snacks so gesund sind. Nach dem herzhaften letzten Teil der Serie, wird es heute wieder fruchtig-süß.

Obst mal anders: Püriert und in Flaschen abgefüllt ist Obst der perfekte Snack (Foto: T. Gartner)

Obst mal anders: Püriert und in Flaschen abgefüllt ist Obst der perfekte Snack (Foto: T. Gartner)

Wer bei ganzen Früchten eher selten zugreift, kann Apfel, Banane und Co. auch einfach pürieren. Ein Frucht-Shake erfrischt, liefert Vitamine und Energie und schmeckt dazu noch richtig gut. Obst mal anders eben.

Kombinationsmöglichkeiten gibt es viele. Wir stellen euch heute drei Rezepte vor, die natürlich auch nach Belieben abgeändert werden können. Selbst pressen oder doch im Supermarkt einkaufen – je nachdem wieviel Zeit ihr in eure Shakes investieren wollt, könnt ihr zwischen einer aufwendigeren und eine weniger aufwendigen Methode wählen.

Urlaubsfeeling mit dem Virgin Colada:

  • Ananas (frisch oder aus der Dose): Die Ananas hält ein ganzes Arsenal an Mineralstoffen und Spurenelementen bereit, die unseren Körper fit und gesund halten. Das in ihr enthaltene Jod hilft uns beispielsweise beim Denken – nicht ungünstig, wenn man in der Schule, der Uni oder auch auf der Arbeit sitzt.
  • Kokosmilch: Kokosmilch enthält Fett – aber keine Sorge: Nicht das „böse“ Fett, das sich an Beinen, Bauch und Po ablagert. Die sogenannten mittelkettigen Fettsäuren der Kokosmilch werden vom Körper als schneller Energielieferant genutzt. Außerdem soll die Milch der Kokosnuss gegen Akne helfen.
  • Orangensaft (selbstgepresst oder selbst gekauft): In 100 Gramm Orangenfleisch stecken 50 Milligramm Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt. Mit einer großen Orange, die ohne Schale etwa 200 Gramm wiegt, kann man den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken.

Erfrischung pur:

  • Erdbeeren: Sie schmecken nicht nur den meisten von uns, sondern fördern mit ihrem hohen Gehalt an Ballaststoffen die Verdauung. Außerdem enthalten auch sie, wie die Orange, viel Vitamin C und stärken so die Abwehrkräfte.
  • Kokosmilch
  • Ananas (frisch oder aus der Dose) oder Ananassaft
  • Minze: Die Pfefferminze wirkt verdauungsfördernd, beruhigend und lindernd bei Kopfschmerzen – nicht umsonst wurde sie 2004 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Noch eine gute Nachricht: Pfefferminze ist sehr genügsam – ihr könnt sie also problemlos auf eurem Balkon oder Garten anpflanzen und euch für eure Shakes (oder einen frischen Tee) immer direkt bedienen.

Frühstück aus der Flasche:

  • Kiwi: Zwei Kiwis decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Außerdem enthält die grüne Frucht Kalium, das für die Reizübertragung an Muskeln und Nervenzellen sowie für die Blutdruckregulation zuständig ist.
  • Banane: „Gute Laune, die man essen kann“ titelt die Uni Marburg über die Banane. Durch ihren Verzehr kommt der Botschafter-Stoff Serotonin, der für Stimmung sorgt, auf Trab – Unlust-Gefühle adé! Außerdem enthalten Bananen eine ideale Mischung aus Kohlenhydraten und sogenannten Fitness-Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium.
  • Orangen- oder Multivitaminsaft
Liefert Energie für lange Arbeitstage: Der Obst-Shake (Foto: T. Gartner)

Liefert Energie für lange Arbeitstage: Der Obst-Shake (Foto: T. Gartner)

Wer es etwas gehaltvoller möchte, kann nach dem Pürieren noch Haferflocken oder Leinsamen hinzugeben. Haferflocken sind besonders nährstoffreich. Hafer hat einen Eiweißgehalt von beinahe zwölf Prozent und setzt sich überwiegend aus essentiellen Aminosäuren zusammen, also Bausteinen, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Leinsamen regen die Verdauung an und helfen auch bei Verstopfung.

Übrigens: Wer sich an einen grünen Smoothie wagen will, wird HIER fündig.

Und so geht´s:
1. Alle Zutaten klein schneiden, gegebenenfalls schälen oder/ und entkernen und pürieren.
2. In Flaschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Tipp:
Der Umwelt zuliebe solltet ihr eure Flaschen wieder verwerten. Ihr könnt zum Beispiel die Glas- oder Plastik-Flaschen von Smoothies aus dem Supermarkt auswaschen und immer wieder befüllen. Für Plastikflaschen ist die Spülmaschine zu heiß – sie verziehen sich und lassen sich nicht mehr schließen. Damit keine Rückstände in den Flaschen zurückbleiben, spült ihr sie am besten immer direkt nach dem Leertrinken mit klarem Wasser aus.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht guten Appetit!

Weitere Serienteile
Teil 1: Frühstücksvitaminbombe
Teil 2: Grünzeug
Teil 3: Süße Früchtchen
Teil 4: Herzhaftes

Vorschau: Nächste Woche gibt Nina Tipps, wie ihr die Spülmaschine effektiv einräumen könnt.

Grüne Smoothies – Powerdrinks aus dem Mixer

Grüne Smoothies sind der Trend aus Hollywood und wohl die vitaminreichste Variante, Obst und Gemüse auf einfache Weise mit in den täglichen Speiseplan zu integrieren.

Grüne Smoothies: Lecker und so gesund (Foto: Beyl)

Grüne Smoothies: Lecker und so gesund (Foto: Beyl)

In den vergangenen Jahren hat sich der Lebensstil in der westlichen Welt stark verändert: Neue Arbeitsbedingungen und die zunehmende Schnelllebigkeit führen zu einer mangelhaften Nährstoffversorgung – die Zeit sich gesund zu ernähren, fehlt vielen Menschen immer mehr. Da sind die schnell zuzubereitenden Powerdrinks aus dem Mixer eine leckere Möglichkeit, sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.

Aber warum sollten wir gerade grüne Smoothies trinken? Im Gegensatz zu den süßen, fruchtigen Obstsmoothies bestehen die grünen Smoothies bis zur Hälfte aus grünem Gemüse – in der Regel aus grünem Blattgemüse. Die Blätter enthalten eine enorme Menge aus belebenden Vitaminen, Mineralstoffen, entgiftenden Enzymen und sättigenden Ballaststoffen, die unsere Immunabwehr stärken und vor allem für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sorgen.

Damit auch ihr mit einem grünen Smoothie starten könnt, verraten wir euch das Basis-Rezept für euren Powerdrink. Es besteht aus drei Grundzutaten: Wasser, Blattgemüse und Obst zu je 33 Prozent. Ihr könnt eure eigenen Rezepte kreieren und immer wieder Neues ausprobieren – je nach Geschmack und dem, was ihr gerade im Haus habt.

Zubereitung im Mixer: Wasser-Rucola-Mango-Minze-Smoothie (Foto: Beyl)

Zubereitung im Mixer: Wasser-Rucola-Mango-Minze-Smoothie (Foto: Beyl)

100-150ml – die Basis: Wasser, Sojamilch, Apfelsaft oder Organgensaft

100-150g grüne Zutaten: Spinat, Rucola, Salat, Grünkohl, Küchenkräuter, Grün von Karotten und vieles mehr

100-150g süße Früchte: Apfel, Birne, Banane, Mango, Beeren, Ananas, Kiwi und was euch noch alles einfällt

Das gewisse Etwas: Zimt, Vanille, Minze, Datteln, Limettensaft etc.

Zubereitung: Die Zubereitung ist ganz einfach: Alle Zutaten waschen, eventuell schälen, in Stücke schneiden, in den Mixer geben und pürieren bis der Smoothie ganz fein ist. Fertig!

Extra-Tipps:

• Am Anfang empfehlen wir euch den Fruchtgehalt höher zu halten, um sich langsam an den grünen Geschmack zu gewöhnen. Die Süße macht die gesunden Bitterstoffe nämlich erst erträglich. Der grüne Smoothie soll schließlich lecker schmecken.

• Der Smoothie ist für einen stressigen Alltag optimal geeignet. Ihr könnt euch die Smoothies morgens zubereiten und in eine Flasche abfüllen – somit seid ihr gestärkt für den Tag, egal wann der Hunger eintritt und wo ihr gerade seid.

• Die optimale Konsistenz der Smoothies ist cremig oder leicht breiig, ihr könnt sie beliebig mit mehr oder weniger Basis-Flüssigkeit anpassen.

• Die grünen Smoothies sind sehr sättigend und können eine Mahlzeit ersetzen.

• Je weniger Zutaten ihr in eurem Smoothie verwendet, desto verdaulicher. Beginnen solltet ihr deshalb mit einer Sorte Obst und einer Sorte der grünen Zutaten.

• Nüsse und Haushaltszucker sind schlecht geeignet für den grünen Smoothie – sie behindern den Verdauungsvorgang.

• Verwendet immer wieder unterschiedliches Blattgemüse. Mit der Abwechslung erhält eurer Körper viele unterschiedliche Vitalstoffe – und es kann zu keinen Unverträglichkeits- und Vergiftungserscheinungen kommen.

• Für die Zubereitung der Smoothies eignen sich besonders leistungsstarke Standmixer, die auch grob gestückelte Zutaten sehr fein zerkleinern können.

• Ein grüner Smoothie schmeckt frisch zubereitet am besten. Er hält jedoch auch im Kühlschrank ein bis zwei Tage – und dies ohne seine grüne Farbe zu verlieren.

Wir wünschen euch einen erfrischenden und vitaminreichen Genuss!

Vorschau: Nächste Woche geht es hier um verschiedene Tees und deren Wirkung.