Ihr Ziel: Die Shisha-Weltherrschaft – zwei Jungunternehmer packen aus

Wollen die Weltherrschaft in Sachen Shisha an sich reißen: Rida Karkaba (links) und Toni Udiljak (rechts) mit ihrem Team (Foto: privat)

Wollen die Weltherrschaft in Sachen Shisha an sich reißen: Rida Karkaba (links) und Toni Udiljak (rechts) mit ihrem Team (Foto: privat)

Jugendkultur Shisharauchen“ titelten wir vor etwa einem Jahr auf unserer Website. An diesem Trend scheint sich bis heute wenig geändert zu haben: Viele, vor allem jüngere Menschen schätzen es in gemütlicher Runde – daheim oder in einer der zahlreichen Shishabars in der Umgebung – beisammen zu sitzen, Wasserpfeife zu rauchen und über Gott und die Welt zu quatschen. Zwei jungen Männern war das allein aber nicht genug: Toni Udiljak (24) und Rida Karkaba (28) gründeten im März ein eigenes Unternehmen rund um den Shisha-Bedarf. Über ihren Onlineshop verkaufen sie unter anderem Shishas, Tabak und Mundstücke, aber auch selbstentwickelte Produkte wie den „THS Diamond“, einen Glasaufsatz, der mittels indirekter Hitze das Einatmen von Schadstoffen aus der Kohle vermindert.

Am vergangenen Samstag eröffneten die Jungunternehmer zudem eine Filiale in Sinsheim. Face2Face war für euch vor Ort und hat mit den beiden über ihre größte Leidenschaft, das Shisharauchen, und die Herausforderungen einer Unternehmensgründung gesprochen.

Die Qual der Wahl: Verschiedene Tabaksorten im Shop der Jungunternehmer (Foto: T. Gartner)

Die Qual der Wahl: Verschiedene Tabaksorten im Shop der Jungunternehmer (Foto: T. Gartner)

Es ist 12 Uhr an einem verregneten, grauen Samstag. Nur bei dem Gedanken daran heute noch vor die Tür treten zu müssen, fröstelt man unweigerlich. Im Bett oder vor dem Kamin, eingemummelt in kuschelige Decken, den Duft eines dampfend heißen Kakaos einatmen – an etwas anderes ist an einem Tag wie diesem nicht zu denken. Oder doch? Mitten im tristen Industriegebiet Sinsheims hat eine Handvoll junger Männer beschlossen, den Samstag anders zu verbringen: In gemütlicher Runde sitzen sie in einem Eckhaus mit Glasfassade. Beim Eintreten steigt einem gleich der fruchtige Geruch von Shishatabak in die Nase. An den Wänden des großzügigen, hellen Raumes stapeln sich kunterbunte Tabakboxen – von klassischem Doppelapfel, über Frozen Maracuja bis hin zu Zimt-Kaugummi ist alles dabei. In blitzblanken Glasvitrinen werden Köpfe und Mundstücke präsentiert. Zur Eröffnung des Shops können die Besucher diverse Tabaksorten ausprobieren, was sich die Shishaliebhaber aus der Umgebung natürlich nicht zweimal sagen lassen. Begierig saugen sie an den Schläuchen der Shishas und pusten den duftenden Rauch in die Luft.

„Shisharauchen bedeutet für uns einerseits Entspannung, andererseits das Verlangen die heutigen Standards im Bezug auf das Shisharauchen zu verbessern“, erklären die beiden Jungunternehmer. Da sei es für beide naheliegend gewesen, einen Shop für Shishabedarf zu gründen. Gute Konzepte und Produkte seien die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung, wissen sie. „Das Wichtigste aber ist der Ehrgeiz etwas durchzuziehen, obwohl viele Leute das nicht für gut befinden und einem Steine in den Weg legen“, ist sich Udiljak sicher. Nach dem Boom des Onlineshops durch den Verkaufsstart des „THS Diamond“ im März, möchten die beiden jungen Männer nun mit ihrer Filiale etwas mehr Präsenz zeigen und den Leuten die Möglichkeit geben, die Produkte vor Ort zu testen.

Das Fazit der Eröffnung fällt jedenfalls positiv aus: „Ich schätze mal, es waren um die 100 Besucher da“, berichtet Karkaba. Das läge minimal unter den Erwartungen, sei aber vermutlich auf das schlechte Wetter zurückzuführen, spekuliert er. Zufrieden seien sie dennoch und sehen zuversichtlich in die Zukunft: „Wir wünschen uns natürlich, dass der Shop weiterhin gut besucht ist, dass sich die Kunden hier wohlfühlen und die Beratung sowie Chillzone in Anspruch nehmen.“ Das Ziel auf längere Sicht: „Die Weltherrschaft in Bezug auf Shisha an uns zu reißen“, sagt Udiljak mit einem Augenzwinkern.

Kontakt:
THS Shisha Bedarf Shop:
Langestraße 22
74889 Sinsheim

www.shisha-bedarf.com
info@shisha-bedarf.com


Vorschau:
Nächste Woche geht es im Panorama um das Thema Couchsurfing.

Ausgehtipps, Teil 8: 1001 Nacht, Hockenheim

Edel: Die Gewölbedecke der 1001 Nacht Shisha-Lounge in Hockenheim (Foto: Ahmed Karkaba)

Die Abbildung einer senfgelben Wüstenlandschaft mitsamt Karawane ziert die Wände, weiter hinten sorgt eine dezente, indirekte Beleuchtung für gemütliche Stimmung unterhalb der geschwungenen Gewölbedecke. Traditionell arabisches Flair trifft Moderne – so könnte man die Atmosphäre im Hockenheimer 1001 Nacht beschreiben. Die Shisha-Lounge wurde im Mai 2009 von Ahmed Karkaba (32) und seinem Bruder Rida Karkaba (28) eröffnet. Heute führen Raghed Gabr (29) und Ahmed Karkaba die Lounge.

Besonders das junge Publikum soll sich hier wohlfühlen, erklärt der Inhaber unseres heutigen Ausgehtipps. „Ob Disko mit regionalen DJs oder speziell auf Anlässe wie Halloween oder Weihnachten abgestimmte Aktionen – wir veranstalten viele Events gezielt für Jüngere“, fügt er hinzu.

Platz genug für derartige Veranstaltungen gibt es: Etwa 100 Personen können es sich in den Räumlichkeiten der Lounge gemütlich machen. Dass ein Teil der Einrichtung nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand ist, dürfte bei diesem Entertainment-Angebot leicht in Vergessenheit geraten. Zudem wird das Mobiliar laut Geschäftsführung im neuen Jahr ausgetauscht.

Zeigt Face2Face-Chefredakteurin Tatjana Gartner das 1001 Nacht in Hockenheim: Raghed Gabr (rechts) (Foto: Pollach)

Acht bis höchstens zehn Euro zahlt man im 1001 Nacht Hockenheim für eine Shisha. Die Auswahl an Tabaksorten ist groß: 200 Stück habe er anzubieten, so Karkaba. Von anderen Shisha-Bars hebe sich das 1001 Nacht durch Hygiene und daraus resultierende Qualität bezüglich der Wasserpfeifen ab. „Jede Shisha und jeder Glasschlauch wird nach einmaligem Gebrauch komplett gereinigt“, berichtet Krakaba, „wenn das Wasser mehrere Male verwendet wird, verliert es seine Filterfunktion. Durch den Austausch des Wassers nach jeder Benutzung verhindern wir, dass das Shisharauchen Kopfschmerzen verursacht.“

Und zum Abschluss noch ein Tipp: Am letzten Samstag im Monat lädt das 1001 Nacht Hockenheim zum All-you-can-smoke ein. Für einmalig zwölf Euro können die Besucher dieses Events so viele Köpfe rauchen wie sie möchten. Also: Nichts wie hin!

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):

Äußeres Erscheinungsbild: 4
Preise: 4
Atmosphäre: 5
Service: 5

Kontakt:
1001 Nacht Shisha-Lounge
Karlsruherstraße 11
68766 Hockenheim
Tel.: 017686001740
Homepage: www.1001-nights.de

Öffnungszeiten:
Sonntag-Donnerstag: 17:00 – 0:00
Freitag-Samstag: 17:00 – 3:00
Montags: Ruhetage
(Außer an Feiertagen und Schulferien)

Vorschau: Nächsten Sonntag verrät euch Melanie einige Alltagstipps für die Haarpflege.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 6: Café Vienna, Mannheim

Ausgehtipps, Teil 7: Soraya Lounge, Speyer

 

Acht Tipps für einen gemütlichen Abend unter Freunden

Ein Blick aus dem Fenster und so manchen graut es bei den eisigen Temperaturen auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. Schnell ist klar, dass man seine freie Zeit gemein­sam mit Freunden im gemütlichen und warmen Heim verbringen möchte. Damit aber Lan­geweile nicht vorprogrammiert ist, verrät euch Face2Face hilfreiche Tipps für gelungene und abwechslungsreiche Abende unter Freunden.

1. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Bei einem gemütlichen Abend dürfen Getränke und Snacks auf keinen Fall fehlen, denn Hunger und Durst können schnell für schlechte Laune sorgen. Wer alkoholische Getränke und richtige Mahlzeiten möchte, sollte den Kostenfaktor mit Freunden besprechen, damit dies in einem fairen Rahmen bleibt. Grundsätzlich ist es praktisch, wenn jeder eine Klei­nigkeit mitbringt. Eine im Hintergrund laufenden Musik kann die gemütliche Atmosphäre vollenden. Allerdings sollte diese weder aggressiv noch zu melancholisch sein und vor al­lem die Kommunikation nicht behindern. Damit es aber auf Dauer nicht langweilig wird, sollten einige Beschäftigungsideen für den Abend angeboten werden, zu denen die Tipps&Tricks-Redaktion für euch ein paar Ideen gesammelt hat.

Jedoch vorweg: Zu viele Köche verderben den Brei. Für das Gelingen eines gemütlichen Abends ist es besser sich auf nur wenige Aktivitäten zu beschränken, als sich möglichst viel vorzunehmen.

2. Filme- und Serienabend

Viele Freunde treffen sich, um gemeinsam Filme oder Serien zu schauen. Dabei empfiehlt es sich, mehrere Filme und Serien verschiedenster Genres zur Auswahl zu stellen oder vorher Absprache zu halten. Für einen authentischen, lustigen und nicht alltäglichen Abend kann ein Motto festgelegt werden, nachdem sich alle richten sollten, wie zum Bei­spiel sich passend zum Horrorabend als eine bekannte Schreckensgestalt verkleiden oder bei Möglichkeit das Zimmer dementsprechend zu dekorieren.

3. Traditioneller Gesellschaftsspielabend

Besonders amüsant für gemütliche Abende mit Freunden: traditionelle Gesellschaftsspiele (Foto: Sharifi)

Fast in Vergessenheit geraten sind die Gesellschafts- und Brettspiele, welche die meisten von euch sicher noch aus ihrer Kindheit kennen. Oftmals hat man schöne Stunden mit der Familie und Freunden verbracht und erinnert sich an den großen Unterhaltungswert. Mau Mau oder Uno sind ty­pische Kartenspiele, die schnell für eine positive Stimmung sorgen und die Zeit vergessen lassen. Des Weiteren bieten sich Mensch-ärgere-dich-nicht und Monopoly an. Wer Herausforderungen liebt und Abwechslung sucht, der sollte sich für Tabu oder Twis­ter entscheiden. Hierbei kommt es nicht auf das Glück an, sondern auf die eigenen Fähig­keiten. Wichtig ist, sich dem Zweck des gemütlichen Abends bewusst zu sein: Das Vergnügen steht im Vordergrund. Anderenfalls kann sich die Stimmung recht schnell von Spaß zu Ernst entwickeln.

4. Spielkonsolen

Heutzutage besitzen die meisten Haushalte Spielkonsolen. Das gemeinsame Spielen ge­gen- oder miteinander, das Sammeln von Punkten und Lösen von Rätseln heitert jede Ge­sellschaft auf. Die Auswahl der Spiele sollte breit gefächert sein, damit für jeden Ge­schmack etwas dabei ist. Die Spielrunden sollten nicht zu lange dauern, damit sich die an­deren nicht ausgeschlossen fühlen. Ein beliebtes Unterhaltungsspiel ist Singstar, bei dem im Duell, Duett oder in Gruppen gespielt werden kann.

5. Entspannungslounge

Getreu dem jugendsprachlichen Motto „Chillen“ kann mit Freunden bei gedimmtem Licht und ruhiger Musik entspannt werden. Viele Kissen, bequeme Sitzgelegenheiten und even­tuell auch Duftkerzen runden die Atmosphäre ab und ermöglichen nette Gespräche über Gott und die Welt. Je nach Belieben wird das gemütliche Abhängen von Ambiente-, Loun­ge- oder Chill-out-Trancemusik begleitet. Ebenso gängig ist das gemeinsame Shisharau­chen, das zum Chillen mittlerweile dazugehört.

6. Backe, backe Kuchen…

Passend zur Winterzeit werden gerne Plätzchen und Kuchen gebacken. Damit alle am Spaß beteiligt sind, empfiehlt es sich die einzelnen Aufgaben aufzuteilen oder Backgrup­pen zu bilden. Weihnachtsmusik rundet das harmonische Gesamtbild ab und kann den ein oder anderen sogar zum Mitsingen verleiten. Mit Tee, heißer Schokolade oder Glühwein könnt ihr die Backware anschließend genießen und den Abend erfolgreich ausklingen lassen.

7. Für kreative und ausgefallenen Köpfe

Feinarbeit: Stricken lernen in einer gemütlichen Runde (Foto: © Weberin / pixelio.de)

Häufig hat man im Alltag keine Zeit sich dem Basteln oder Kreativem zu widmen. Bei ei­nem gemütlichen Abend mit Freunden kann dem Wunsch nachgegangen werden. Sei es an etwas Dekorativem für das eigene Heim zu basteln, auf Leinwand zu malen oder stri­cken und nähen zu lernen. Freunde sind dafür da, neue Ideen einzubringen und zu helfen oder sogar gemeinsam an einem Großprojekt zu arbeiten, bei dem vor allem aber Spaß und Teamwork nicht vergessen werden darf.

8. Der Lesekreis

Jeder liest gerne ein gutes Buch oder hat zumindest einen Bücherliebhaber als Freund. Für die Abwechslung bietet es sich an, in einer beschaulichen Runde kurze Buchrezensionen über favorisierte Bücher zu geben. Sollte man sich für ein Buch ent­scheiden, das auch mehrere Freunde besitzen, kann daraus in verteilten Rollen vorgele­sen werden. Dies sorgt für Spaß und kommt einem Schauspiel gleich. Vor allem kann in der Gruppe über die gemeinsamen Buchinteressen diskutiert, philosophiert und interpre­tiert werden.

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr über die Heilkraft von Ingwer-Orangensaft gegen Er­kältungen lesen.

Ausgehtipps, Teil 7: Die Soraya Shisha Lounge in Speyer

Seit Ende September ist Speyer um einen attraktiven Ausgehtipp reicher: Die Soraya Shisha Lounge. Mit einer Mischung aus orientalischem Ambiente und dem Flair einer Chillout-Lounge wollten die beiden jungen Geschäftsführer Samir Benbekha (21) und Sebastian Panek (25) ihre eigenen Vorstellungen einer guten Shisha-Bar verwirklichen.

Dass ihnen das gelungen ist, zeigt sich vor allem am Wochenende: Zusätzliche Ti-sche und Stühle reichen meist nicht aus, um allen Gästen Platz zu bieten. Doch trotz des großen Andrangs verliert die Lounge nicht an Komfort und Service: Getränke und Shishas werden schnell an die Tische gebracht und dank regelmäßig nachgefüllter Schalen mit Knabberzeug ist auch für den kleinen Hunger gesorgt.

Die Shishas sind mit zehn Euro recht teuer – dies lasse sich jedoch anhand der Qualität rechtfertigen, so Benbekha. „Wir bieten ausschließlich Nargilem NPS Shishas mit einer großen Auswahl an hochwertigen Tabaksorten an“, erklärt er, „bevor wir neue Tabaksorten einführen, versichern wir uns persönlich von der Qualität der Ware. Für Verbesserungsvorschläge unserer Gäste haben wir stets ein offenes Ohr und geben unser Bestmögliches alle unsere Gäste zufrieden zu stellen.“

Anders als von einer Shisha-Bar erwartet, ist die Lounge nicht verqualmt und stickig. „Wir legen Wert auf gutes Durchlüften, was in einigen Bars eher in den Hintergrund gerät“, so Panek. Die Klimaanlage sorgt jedoch im Umkehrschluss dafür, dass die Temperaturen in der Soraya Shisha Lounge recht niedrig sind.

Dieser Minuspunkt kann jedoch durch die moderne – indirekte, farbenfrohe Beleuchtung setzt die edel gehaltene Lounge gekonnt in Szene – aufgewogen werden. Die passende Hintergrundmusik – ab und an legt auch ein DJ auf – lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Ein weiterer Pluspunkt erwartet die Lounge-Besucher in den Toiletten: „Die Sauberkeit und Hochwertigkeit unser Sanitäranlagen wurde von den Gästen vielfach gelobt.“ Auch das ist schließlich eine Angelegenheit, die für das Erscheinungsbild einer Lounge einen hohen Stellenwert hat.

Besonders stolz sind die beiden Geschäftsführer darauf, ihren Gästen über zwei große Flachbildfernseher die Fußball-Bundesliga und die Champions League sowie Länderspiele live auf Sky präsentieren zu können.

Kurzum: Hingehen. Anschauen. Begeistert sein.

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):

Äußeres Erscheinungsbild: 5
Preise: 4
Atmosphäre: 5
Personal: 4

Kontakt:
Soraya Shisha Lounge
Wormserstraße 10
67346 Speyer
Tel.: 01629747994
E-Mail: info@soraya-shisha-lounge.de

Öffnungszeiten:
Montag-Donnerstag: 17:00-00:00
Freitag und Samstag: 17:00-03:00
Sonntag: 17:00-00:00

Vorschau: Nächsten Sonntag erwartet euch in der Tipps&Tricks-Redaktion ein weiterer Teil der Hausmittelserie – diesmal geht es um Currygewürz, den Alleskönner.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 6: Café Vienna, Mannheim

 

Preview: November 2012

Comedian Kaya Yanar, It-Girl Bonnie Strange und Ironman-Teilnehmerin Eva Helms – im Oktober konnte Face2Face viele hochkarätige Interviewpartner an Land ziehen.

 Aber auch im eisigen November wollen wir euch, liebe LeserInnen, mit jeder Menge spannenden Artikeln versorgen. Urlaubsfeeling liefert unsere Reiseredaktion mit einigen Eindrücken aus dem türkischen Istanbul. Unsere Kolumnisten widmen sich dem Thema „jung und schwanger“. Eine Vorschau auf die Kurzbahn-EM/DM im Schwimmen erwartet euch in der Sportrubrik. Im Panorama lest ihr wie es sich anfühlt als junger Erwachsener an einem PC-Seniorenkurs teilzunehmen und auch in der Musikrubrik gibt´s einen interessanten Selbstversuch frei nach dem Motto: Wie überlebt man eine tagelange SWR3-Hitparaden-Party?

Die FilmKunstKultur-Redaktion widmet sich in einer Rezension George R. R. Martins Die Herren von Winterfeld und verlost außerdem mehrere Exemplare des Buches. Um Überfischung geht es in der Tier&Umwelt-Rubrik. Die Tipps&Tricks-Redakteure stellen euch eine Shisha-Bar in Speyer vor und die Mode-Redaktion widmet sich – ganz dem Wetter entsprechend – der Herbst- und Wintermode für den Mann.

Laufende Gewinnspiele:

In der Tipps&Tricks-Rubrik könnt ihr noch bis Freitag, 02. November, eines von fünf Balea More Blond Sets, bestehend aus Shampoo und Spülung, gewinnen. Weitere Infos gibt´s HIER.

Jugendkultur Shisharauchen

Es muss Mitte März 2009 – kurz nach den Abiturprüfungen in Rheinlandpfalz – sein, als mich in einer Kneipe ein vage bekanntes Gesicht anredet: „Ey! Du bist doch der Shishakönig da, mit diesem riesigen Schuppen voller Shishas! Wo man einfach hingehen kann, wenn man Shisha und Kaffee will!“ Was man sich so alles erzählt…

Shishaköniglich: Wasserpfeife, Tabaksammlung und Shishakohle (Foto: Glaser)

Aber ganz an den Haaren herbeigezogen ist diese Aussage auch nicht: Seit Jahren verbringe ich mit Freunden viele Abende gemütlich um die Shisha herum. Im April 2006 habe ich mir meine erste Wasserpfeife gekauft, und seitdem sind in meinem Zimmer – was übrigens keinerlei Ähnlichkeit mit einem Schuppen hat! – unzählige Köpfe Tabak verraucht worden.

Früher war das alles viel komplizierter als heute: Zu der Zeit, als die Shisha für uns interessant wurde, gab es in Deutschland eine Tabakverordnung, die den Feuchtigkeitsgehalt von Pfeifentabak vorschrieb. Pfeifentabak, so hieß es, dürfe in Deutschland einen Feuchtigkeitswert von fünf Prozent nicht überschreiten. Die Regelung wurde damals eingeführt, um sicherzustellen, dass Tabakhändler ihren Pfeifentabaken nicht mit übermäßig viel Glycerin versetzen, um beim Verkauf Tabak zu sparen. Doch für Wasserpfeifentabak ist diese Beschränkung überaus hinderlich.

Wasserpfeifentabak soll im Idealfall nicht verbrennen, sondern nur ausdampfen. Hat er eine Feuchtigkeit von fünf Prozent, verkohlt er allerdings schnell. Für Wasserpfeifentabak ist ein Feuchtigkeitswert von 20 bis 30 Prozent ideal. Daher gab es früher einen hohen Schwarzhandel mit Wasserpfeifentabak. Wirklich guten Tabak zu bekommen, war damals immer schwierig.

Inzwischen ist die Regelung wohl vorläufig gekippt, und es gibt in Deutschland wieder den „guten“ Tabak. Und der „Shisha-Boom“, der seit einigen Jahren herrscht, hält weiter an!

Edel: Die Wasserpfeife "Medusa" ist kaum bezahlbar (Foto: T. Gartner)

Es muss zu der Zeit gewesen sein, als auch ich meine erste Pfeife kaufte: Damals verbreitete sich die Shisha in Deutschland. Immer häufiger sah man Jugendliche im Freien um eine Wasserpfeife sitzen, immer mehr Shisha-Cafés eröffneten in den Städten. Sogar Schuhläden hatten die Wasserpfeifen in ihren Schaufenstern stehen. Ein Trend, der bis heute viele Anhänger findet.

Dabei wird oft vernachlässigt, dass Shisharauchen selbst nicht ungefährlich ist. „Das Wasser filtert die Schadstoffe doch raus!“, ist eine Stammtischweisheit, die man häufig zu hören bekommt. Ja, das Wasser, durch welches der Rauch gesogen wird, filtert wohl tatsächlich einen Teil der schädlichen Stoffe; Untersuchungen zeigen aber, dass bei weitem nicht alle Schadstoffe gefiltert werden. Zur Schädlichkeit des Shisharauchens gibt es leider bislang keine eindeutigen Ergebnisse. Es gibt Studien, die davon sprechen, dass der Konsum einer Shisha quasi überhaupt nicht schädlich sei – andere behaupten das Gegenteil. Sicher ist nur: Gesundheitsfördernd ist Shisharauchen sicher nicht!

Doch aus dem Alltag vieler junger Menschen ist sie wohl trotzdem nicht mehr wegzudenken. Wasserpfeifen haben eine ganz beeindruckende Wirkung auf Gespräche. „Um die Shisha herum“ kann man labern und labern und labern – und es wird einfach nicht langweilig. Die Rauchpausen, die einer der Gesprächsteilnehmer immer wieder einlegen muss, wirken wohl sehr gesprächsfördernd.

Es bleibt zu hoffen, dass sich das Shisharauchen nicht doch noch als schädlicher herausstellt, als man allgemein vermutet. Denn dann könnte es ganz schnell vorbei sein, mit der jungen Shishakultur in Deutschland.

Vorschau: Nächste Woche erscheint der zweite Teil der „Verkannte Berufe“-Serie, wo diesmal über Busfahrer berichtet wird.

Ausgehtipps, Teil 4: Das “1001 Nacht”, Speyer

Heute folgt der vierte Teil meiner Ausgehtippsserie und ich hoffe es ist euch noch nicht langweilig geworden. Vielleicht war ja bisher auch die ein oder andere Location dabei, die ihr ausprobiert habt. Wenn ja, teilt eure Erfahrungen mit mir und den anderen Lesern in den Kommentaren!

 Heute widme ich mich wieder einmal einer Shisha-Lounge, die mir doch sehr ans Herz gewachsen ist – und das nicht nur weil mein Fußweg dorthin nur etwa fünf Minuten dauert: Das „1001 Nacht“ in Speyer.

 Gemütliche schwarze Sofas und Sessel, ein großer Flachbildfehrnseher an der Wand, ein kühles Getränk und die Shisha vor sich auf dem Glastisch – so lässt es sich aushalten. Insgesamt 50 Tabaksorten hat das „1001 Nacht“ zu bieten, genügend Auswahl also sowohl für eingefleischte Shishafans als auch für Erstbenutzer. Mein persönlicher Favorit: Cosmopolitan. Fruchtig-süß, einfach super-lecker!

Im "1001 Nacht" (von links): Sascha, ich und Rida (Foto: Castelli)

 Umgängliches Personal und guter Service: Die beiden Inhaber der Lounge, Rida Karkaba und Sascha Benz, haben Freude an der Sache und das merkt man ihnen auch an. Was gibt es Schöneres als sich abends erschöpft auf die Couch fallen zu lassen und schon steht einer da mit dem Lieblingsgetränk in der Hand, ohne dass man auch nur den Mund aufmachen musste. Gut – dass ich jedes Mal, wenn ich dort bin, eine kleine Fanta trinke, dürfte sich in der Zwischenzeit herumgesprochen haben, trotzdem ist es eine nette Geste.

 Stichwort: Fanta. Mit zwei Euro für eine kleine Fanta ist das „1001 Nacht“ leider eines der teuersten Lokale, zumindest was Softdrinks betrifft. Shishas gibt es ab sechs Euro, wobei auch welche für zehn Euro zu bekommen sind. „Der hohe Preis ergibt sich aus der speziellen Tabaksorte, die wir hierfür verwenden. „Starbuzz“-Tabak ist etwa sechsmal teurer als gewöhnlicher Shisha-Tabak“, erklärt Karkaba, „dafür sind Geschmack und Duft auch intensiver.“

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):
Äußeres Erscheinungsbild: 5
Preise: 3
Atmosphäre: 5
Personal: 4

Kontakt:
1001 Nacht, Speyer
Schützenstraße 21 A
67346 Speyer
Tel.: 01797649906
Homepage: http://www.1001-nights.de/

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag: 17.00 bis 24.00Uhr
Freitag und Samstag: 17.00 bis 3.00Uhr
Montag: Ruhetag

Vorschau: Vegetarisch essen – was für Vor- und Nachteile kann eine solche Ernährungsumstellung haben? Und auf was muss man dabei achten? Diese und weitere Fragen klären wir nächsten Sonntag. Die Woche drauf gibt es dann konkrete Rezepttipps – so schmeckt das essen auch ohne Fleisch.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial-Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Schwetzingen

Ausgehtipps, Teil 1: Colonial-Lounge Hockenheim

Stylisch: Die Wandgestaltung (Foto: T. Gartner)

Wie angekündigt präsentiere ich euch heute den ersten Teil meiner Ausgehtippsserie. Ziel derselben soll es sein euch hübsche und interessante Locations aus der Umgebung vorzustellen und euch eventuell zu einem Besuch anzuregen. Also dann: Viel Spaß beim Lesen!

 Dicke Schneeflocken fallen vom Himmel, draußen herrschen eisige Temperaturen – was gibt es da Schöneres als den Abend gemeinsam mit lieben Freunden an einem warmen, gemütlichen Ort zu verbringen. Mein Tipp: Die Colonial-Lounge in Hockenheim. Hier trifft zwanglose Gemütlichkeit auf orientalisches Ambiente. Sanfte Rot- und Orangetöne, fernöstliche Muster und der Durft von fruchtigen Wasserpfeifen (ich spreche von Duft, nicht von Qualm) schaffen die ideale Stimmung für eine gechillte Shisharunde.

 Der Homepage der Colonial-Lounge zufolge bildet die Wasserpfeife einen festen Bestandteil der orientalischen Kultur und gilt als Symbol der Gastfreundlichkeit, wo wir auch schon beim Thema wären. Selten werde ich so nett begrüßt wie bei meinen etwa wöchentlich stattfindenden Besuchen im Colonial.

Sezer und ich im Colonial (Foto: privat)

Barkeeper und Inhaber Sezer (ausgesprochen wie der römische Imperator Caesar) ist eine wahre Perle was Herzlichkeit und Umgänglichkeit betrifft. Und auch auf sein Fachgebiet – die Shisha – versteht er sich außerordentlich gut. So bedarf es selten mehr Angaben als „Sezer, misch uns mal einen guten Tabak“ und man ist versichert, dass es (bis zum nächsten Besuch) die beste Shisha sein wird, die man jemals geraucht hat. Eine Besonderheit des Colonials sind die sogenannten „NPS-Shishas“. Das sind extrem teuer und gut verarbeitet Wasserpfeifen. Dafür kostet die NPS-Shisha aber auch drei Euro mehr als die normale (5Euro). Gelegentlich finden im Colonial auch Events, wie beispielsweise Flamenco- und Samba-Nächte, statt. Leider hatte ich noch nie das Vergnügen auf einer solchen Veranstaltung dabei zu sein. Den Fotos auf der Homepage zufolge, hatten aber sowohl die Besucher als auch die Tänzerinnen viel Spaß…          Das Versprechen des Colonialteams auf ihrer Homepage „die Gemütlichkeit einer erstklassigen Lounge“ zu bieten, ist meiner Meinung nach mehr als zutreffend. Ein Besuch lohnt sich also!

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):
Äußeres Erscheinungsbild: 4
Preise: 3
Atmosphäre: 5
Personal: 5

Kontakt:
Schwetzingerstraße
1068766 Hockenheim
Tel.: 06205/2568585
Homepage: http://www.colonial-lounge.de/

Vorschau: In der nächsten Woche gibt es einen weitere Kräuterkundeartikel. Diesmal gibt´s was für Haut und Gesundheit – das Kamillendampfbad.

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Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Schwetzingen