Sommer, Sonne, Bodyshaming

Die Temperaturen klettern seit ein paar Wochen regelmäßig über 30 Grad, die Ferien haben begonnen, die Saison der knappen Kleider, Badesachen, nackter Haut ist da. Es ist doch wirklich toll, wenn die warmen Sonnenstrahlen auf unsere Haut treffen, Vitamin D gebildet wird und wir uns besser fühlen. Das Sonnenlicht steigert unsere Abwehrkräfte, sorgt für gute Laune, kurbelt Hormonbildung und Stoffwechsel an. Das klingt alles wirklich gut. Zu viel Sonne – das wissen wir alle – ist gefährlich, denn Hautkrebs ist keine Kleinigkeit. Aber selbst eingecremt mit Lichtfaktor 100 gibt uns das Sonnenlicht ein Wohlgefühl. Außerdem ist mir bei 30 Grad schon bis zur Schmerzgrenze warm, alles danach wird unerträglich. Kleidung stört dann. Weg damit.

It’s getting hot out there

Sommer und viel anzuziehen? Bodyshaming sagt uns, wie kurz unsere Kleider sein dürfen (Foto: Free-Photos / pixabay.de)

Wer auch bis 40 Grad im Schatten in Pulli und langen Hosen rumlaufen möchte und sich damit wohl fühlt – oder aus anderen Gründen, wie einer Sonnenallergie, darauf angewiesen ist – soll das tun dürfen. Daran stört sich niemand, außer seltsame Vertreter der Gattung homo germanicus, die Angst vor verschleierten Frauen haben. Aber wie sieht das anders herum aus? Sobald mensch sich leicht bekleidet in der Öffentlichkeit zeigt, gibt er sich einer Realversion von Next Topmodel deluxe preis. Shorts bei den Beinen? Kein Foto für dich. Trägerhemd und kräftige Arme? Sommerkleid, aber über Kleidergröße 38? Zu weiße Haut, zu haarige Beine – alles was nicht nach Hochglanzmagazinmodel aussieht wird mit rollenden Augen aufgenommen. Wir werden aufs Derbste auf unsere Körper degradiert und dort auf angebliche Schwächen. Das ist Bodyshaming. Wir sollen uns bitte für unsere Körper schämen, die anderen so sauer aufstoßen!

You’re body is no wonderland

Dünn, Dünner, Sommerkleider? Bodyshaming ist Alltag und wir merken es kaum (Foto: Survivor / pixabay.de)

Jeder schwitzt im Sommer. Hunde stellen ihr Maul auf und hecheln, weil sie nicht schwitzen können. Das stinkt, aber der Hund muss es machen, sonst überhitzt er. Wollen wir wirklich andere zu langen Kleidern zwingen, nur weil ein Schönheitsideal uns diktiert wer kurze Kleidung anziehen darf und wer nicht? Denn nichts anderes als dieses Ideal ist schuld. Wir haben Hollywoodfilme gesehen, in denen es fast nur untergewichtige Schauspieler gibt, Heidi Klum schaut sich Mädchen, die mehr als Größe 34 tragen, gar nicht erst an und die Modeindustrie macht fleißig mit. Das ist Gehirnwäsche. Und diskriminiert nicht nur alle, die nichts „gegen“ ihr Gewicht machen können, sondern auch alle, die glücklich mit ihrer Figur sind, die abseits der Norm liegt. Wir feiern die Vielfalt, die die Ehe für alle uns bringt und erlauben unseren Figuren nicht einmal kleine Abweichungen. Klingt komisch, ist aber so.

Do be so shy

Keine Frauensache. Bodyshaming betrifft auch Männer und Kinder ( Foto: cocoparisienne / pixabay.de)

Bodyshaming ist kein Problem mehr, das nur Frauen betrifft. Die äußerliche Norm des Mannes ist längst beim harschen Ton angekommen. Essstörungen und Depressionen gibt es bei Männern ebenso oft – auch wenn sie noch immer seltener diagnostiziert werden. Essstörungen sind meist Symptome einer Depression. Die Folge einer unbehandelten Depression ist signifikant oft der Selbstmord. Männern begehen häufiger als bei Frauen Selbstmord. Längst ist vielen klar, dass hier ein direkter Zusammenhang besteht. Bodyshaming definiert klar, dass Gewicht, Figur und Aussehen wichtig sind, wichtiger als das, was wir können, denken, wissen, mögen. Dass Bikinis nur angezogen werden sollen, wenn der Bauch flach ist und kurze Röcke und Hosen nur gehen, wenn die Beine schmal und enthaart sind. Es nervt mich kolossal. Wir sind alle unterschiedlich, wir sind alle schön und haben unsere Besonderheiten und mir wird ernsthaft schlecht vor Wut, wenn irgendwo irgendwer sagt, man müsse so oder so aussehen.

I’m in love with your bodies

Vielfalt ist immer schön! Schämt euch deswegen nicht (Foto: strecosa / pixabay.de)

Ich gestehe gerne jedem zu, das eine oder andere schön zu finden und andere Dinge eher ungern zu sehen. Geht mir auch so. Das ist aber kein Grund, anderen ihr Recht zu verwehren, anzuziehen, was sie anziehen möchten. Das ist im Übrigen unabhängig vom Wetter, fällt aber im Sommer umso mehr auf. Menschen sind mehr als ihre Körper, Körperlichkeit ist mehr als Ästhetik, Ästhetik ist mehr als Schönheit, Schönheit ist mehr als die Norm. Und mal ehrlich, Norm ist langweilig. Wenn wir das wollten, müssten wir auch alle mit den gleichen Kleidern, der gleichen Frisur und am besten den gleichen Namen herumlaufen, denn der ist dann auch egal. Vielleicht richten wir gleich eine Formschablone ein, lassen uns operieren und genetisch verändern, damit auch wirklich alle gleich aussehen. Dann ist Bodyshaming kein Problem mehr und das funktioniert doch bestimmt leichter, als wenn wir uns die Mühe machen, umzudenken und Vielfalt zuzulassen.

Tipps zur Pflege von Orchideen

Orchideen – auch Orchidaceae genannt – gehören mit bis zu 30.000 Arten zu den größten Pflanzenfamilien. Die anmutige Pflanze hat in ihrer bisherigen Kulturgeschichte einige Verwendungen gefunden, zum Beispiel als Aphrodisiakum, Heilmittel, Dekoration oder auch im Aberglauben. Demnach lässt sich die Kulturgeschichte der Orchidee bis zu 5000 v. Chr. zurückverfolgen. Aufgrund ihrer Schönheit wird die Orchidee auch als „Königin der Blumen“ angesehen. In der chinesischen Gartenkunst symbolisiert sie Liebe, Schönheit oder auch ein junges Mädchen.

Wunderschön: Die Blüten der Orchidee (Foto: Sharifi)

Wunderschön: Die Blüten der Orchidee (Foto: Sharifi)

Einige wenige Orchideenarten werden auch als Nutzpflanze gebraucht wie zum Beispiel für die Gewinnung von Gewürzvanille, Aromatisierung für Tee und als Duftmittel für Parfüm und Tabak. Damit ihre Schönheit dauerhaft erhalten bleibt, hat Face2Face die wichtigsten Pflegetipps zusammengefasst:

1. Während die Mehrheit aller Pflanzen viel Wasser benötigt und demnach häufig gegossen werden müssen, gilt bei der Orchidee die Faustregel: Weniger ist mehr!
Da diese Pflanzenart tropisches Klima gewohnt ist, genügt es ihr in ein oder zwei Wochen einmal gegossen zu werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich kein überschüssiges Wasser im Topf befindet. Vorsicht: Zu viel Wasser lässt die Wurzeln verfaulen und die Pflanze verstirbt.

Knospen: Neue Knospen erfreuen jeden Pflanzenhalter (Foto: Sharifi)

Knospen: Neue Knospen erfreuen jeden Pflanzenhalter (Foto: Sharifi)

2. Der bestgeeignete Ort für Orchideen ist die Fensterbank einer Ost- oder Nordwestseite. Zwar soll es hell sein, aber die Pflanze nicht einer direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Wenn sich dies nicht vermeiden lässt, dann sollte mindestens eine Gardine als Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung gegeben sein.

3. Die tropische Pflanze reagiert auf große Temperaturschwankungen negativ, ebenso auf Zugluft – da sie sehr sensibel und tropisches Klima gewohnt ist.

4. Nach einer gewissen Zeit können sich Luftwurzeln bilden, diese sollten keinesfalls abgeschnitten werden, denn auch diese Orchideenwurzeln sind sehr empfindlich. Aus ästhetischen Gründen kann die Luftwurzeln in den Topf gedrängt werden.

5. Nicht mehr als einmal pro Monat düngen mit speziellem Orchideendünger.

6. Verfaulte Wurzeln am besten wegschneiden. Dabei sollte beachtet werden, dass abgestorbene Pflanzenteile wie gelbe Blätter keinesfalls abgeschnitten werden. Stattdessen diese vorsichtig herausziehen oder darauf warten, bis die gelben Blätter selbstständig abfallen.

Persönlicher Rat:
Die Orchideen eignen sich hervorragen für Menschen, die das Gießen von Blumen gerne vergessen.

Vorschau: Nächste Woche geht es hier um das Last-Minute-Faschingskostüme und wie ihr diese selbst kreieren könnt.

Lookism – Warum nicht nur innere Werte zählen

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, „Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband“, – ja, dergleichen Sprichwörter gibt es einige. Sie alle drehen sich rund ums Verhältnis zwischen Innen und Außen, zwischen Oberfläche und Inhalt, zwischen dem Offensichtlichen und dem Verborgenen. Vor allem Vertreter der sogenannten inneren Werte und damit einem Freund von mir zufolge auch Opfer des „Lookism“ würden den eben zitierten Sprichwörtern ohne lange Bedenkzeit beipflichten.

Doch ich, aus meiner Täter-Perspektive heraus, sollte dem vielleicht eine Definition des Lookism voranstellen, zumal sie mir vor nicht allzu langer Zeit selbst erstmals zu Ohren kam:

Lookisten machen sich der Vorverurteilung anderer anhand ihrer Optik schuldig. Sie ziehen ihre Schlüsse über die Menschen, indem sie ihre Kleider, Haare oder Körperpflege betrachten. Im Volksmund nennt man ein solches Verhalten in höchstem Maße oberflächlich. Ich jedoch nenne es in erster Linie natürlich und damit alles andere als verwerflich.

Es mag sein, dass der ein oder andere gegen meine Reduktion des Wesentlichen auf das mit bloßem Auge Sichtbare sogleich heftigen Widerspruch einlegen möchte. Ebenso ist es wahrscheinlich, dass meine Worte an so manchem Vertreter des stilistischen Minimalismus eiskalt abprallen. Für alle Übrigen hoffe ich ein für allemal als Sprachrohr fungieren zu können, eine Solidarisierung mit den im Alltag vom umgangssprachlichen Augenkrebs Geplagten zu schaffen und nicht zuletzt auf die Vielheit der Bereiche aufmerksam zu machen, in denen sich Aussehen sehr wohl noch eines wachsenden Stellenwerts erfreut.

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The look of love: Verliebtheit sollte beim eigenen Spiegelbild anfangen (Foto: P.Werth)

 Womöglich tut es mir nicht direkt im Herzen weh, wenn ich, wie so oft, als oberflächlich betitelt werde, nur weil ich – wie leider ebenfalls viel zu oft – anmerken muss, dass dieser oder jener sich in meinem unmittelbaren Sichtfeld Befindende grauenhaft gekleidet oder scheußlich geschminkt oder aber furchtbar frisiert ist. Mich tangiert die Bewertung meiner Person an dieser Stelle nicht etwa deswegen peripher, weil ich mich selbst als schöner, besser, stilvoller oder gar nicht kritisierbar ansehe – das tue ich beim besten Willen nicht, denn auch ich habe schon meine fiesen Faux-Pas gelandet, wie private Archivbilder dokumentieren. Nein, mir ist es allein deswegen einerlei, dass man mich als oberflächlich einstuft, weil ich die Bedeutung des Wortes zu kennen vermag. An der Oberfläche kratzen, das ist schließlich, wenn man auf Tiefgang verzichtet und Menschen nicht „trotzdem“ – das heißt, obwohl man von ihrer Optik nicht viel hält – bereitwillig Teil seiner Lebenswirklichkeit sein lässt. Oberflächlich ist, worunter nichts steckt, oberflächliche Personen sind leere Hüllen.

Lookisten unterscheiden sich folglich nicht nur per Definitionem von den Oberflächlichen. Lookisten sind darüber hinaus sogar als Prüfsteine und damit als kleines, aber dabei gleichzeitig unabdingbares Rädchen im Getriebe unserer in vielerlei Punkten deutlich zu unkritischen Gesellschaft. Sie entscheiden über Hop oder Top in nicht von der Hand zu weisenden Bereichen wie Mode, Stil, Beauty – mit anderen Worten dem gesamten ästhetischen Areal. Alle Freunde der Kunst werden meinen Ausführungen zustimmen, schließlich wissen sie, dass Ästhetik bei allen Vorwürfen, subjektiv und damit nicht einheitlich messbar zu sein, doch stets ein Kriterium ist und bleibt, welches über Aufstieg und Fall von Kunstwerken entscheidet. Und was ist der Mensch, wenn nicht ein wandelndes Bisschen Kunst? Oder, anders gefragt: Wie viel Kunst steckt in jedem und jeder von uns? Wie viel ästhetisches Potential wartet darauf, in die Freiheit entlassen zu werden? – Die Antwort lautet: Eine ganze Menge.

 Womöglich mehr, als sich die ewig gegen die Lookisten Auflehnenden träumen lassen. Mit ein bisschen Hilfe von einem erfahrenden Lookisten wäre auch aus den erbitterten Widerständlern schnell ein Augenschmaus gezaubert, der dem Selbstbewusstsein des Verwandelten und den dieses Lobenden gleichermaßen nützt.

Und wo wir schon beim Thema Nutzen angelangt sind: Aussehen ist zweifelsohne brauchbar. Man beginne beim Vorstellungsgespräch, bei dem ein gepflegtes Äußeres a priori Pflicht ist. Weiter geht es beim Date – warum sonst besingt Dusty Springfield den „Look of Love“ mit solchem Nachdruck – dicht gefolgt von einer ganzen Branche, die uns alle zunehmend beeinflusst, mögen wir sie auch noch so unermüdlich verteufeln: Die Werbung. Ohne sie würde es zum einen zwar keine Konsumkritiker geben, da kein Konsum angekurbelt würde, doch zum anderen würde es uns auch an so vielen ansehnlichen Werbegesichtern fehlen, die nicht nur ihre Brötchen damit verdienen, in die Kamera zu lächeln, sondern auch damit, die Gemüter freiwilliger wie unfreiwilliger Betrachter mit ihrem Erscheinungsbild zu erheitern.

Dieses Spiel ließe sich an dieser Stelle noch eine Weile weiter treiben, doch ich beschließe dieses kleine Plädoyer lieber mit einem praktischen Aufruf als mit noch mehr trockener, lookistischer Theorie: Leute, macht was aus euch! Bei aller Wahrheit, die im kleinen Prinzen und seinem sehenden Herzen steckt, sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass der erste Eindruck noch immer zählt. Wenn das gewisse (zumeist optische) Etwas überzeugt hat, ist es für das in der Regel schüchterne Wesentliche überhaupt Zeit, zum Vorschein zu kommen. Bitte versteht mich richtig, dies ist keine Hommage an den krankhaften, operativen Schönheitswahn, keine Forderung nach dem verbissenen Streben nach utopischen Maßen oder gar der Uniformierung von Individuen. Im Gegenteil, ich plädiere hier für den Genuss, im ästhetischen wie im kulinarischen wie auch nicht zuletzt im weltlichen Sinne. Um den sprichwörtlichen Kreis also wiederum mit einem Sprichwort zu schließen: Das Auge is(s)t mit.

Vorschau: Was hat es mit dem Pareto-Prinzip auf sich? Wir erfahren es in der kommenden Woche von Kolumnist Sascha.

Traumberufe, Teil 1: Kosmetikerin

Die neue Traumberufe-Serie der Tipps&Tricks-Rubrik soll euch am Beispiel realer Personen aufzeigen wie man seinen Traumberuf bekommt und welche Fähigkeiten man dafür beherrschen können sollte. Körper- und Schönheitspflege, sowie der Verkauf kosmetischer Produkte – das sind die Aufgaben einer Kosmetikerin. „Genau mein Ding“, dachte sich Ramona Wittmann als sie sich nach zwei gescheiterten Ausbildungen für diesen Beruf entschied.

 „Den Wunsch Kosmetikerin zu werden, hatte ich schon in meiner Kindheit. Als kleines Mädchen hatte ich zum Beispiel immer große Freude daran, meine Barbies zu schminken und zu verschönern“, erzählt die 22-jährige. Allerdings habe es damals nur private Kosmetiker-Schulen gegeben, die zudem noch sehr teuer waren. Und so sei ihr einstiger Traumberuf in weite Ferne gerückt.

 Wie auf der Informationsplattform der Agentur für Arbeit „BerufeNET“ zu lesen ist, gibt es seit dem 1. August 2003 neben der schulischen Ausbildung auch eine geregelte duale Ausbildung, die im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Mit Spaß bei der Arbeit: Kosmetiker-Auszubildende Ramona Wittmann (Foto: privat)

 Also entschied sich die junge Frau erst einmal für eine Ausbildung zur Friseurin. „Im zweiten Lehrjahr bekam ich eine Allergie gegen Farbpräparate und Dauerwellenmittel – meine Hände waren so kaputt, dass ich einen Arzt aufsuchen musste“, berichtet sie. Dieser habe ihr dann geraten entweder die Ausbildung zu Ende zu bringen, dafür aber nie wieder arbeiten gehen zu können, oder abzubrechen. „Ein Schock für mich!“, beschreibt Wittmann die problematische Lage, der sie sich ausgesetzt sah. „Meine Allergie zwang mich, die Ausbildung aufzugeben“, fügt sie an. Erst nach langem Suchen habe sie einen neuen Ausbildungsplatz – diesmal in einer Metzgerei – gefunden. Obwohl sie die Arbeit nicht gern machte, sah sie aufgrund ihres Alters keine andere Möglichkeit als weiterzumachen. „In meiner viermonatigen Probezeit an einem Samstagmorgen stürzte ich und meine Bänder waren durch. Darauf folgte die Kündigung“, erzählt sie, „meine Verzweiflung, Ängste und der Druck nach Arbeit wurden immer größer.“

 Den Traum Kosmetikerin zu werden, habe sie niemals völlig vergessen. Pünktlich zu ihrem Geburtstag dann die freudige Botschaft: „Mir wurde eine Ausbildung zur Kosmetikerin in der Handwerkskammer Ludwigshafen angeboten.“ Ohne zu zögern habe sie das Angebot angenommen und mit Erstaunen festgestellt: „Mein Traum wurde wahr…“

 Heute ist Wittmann im ersten Lehrjahr beim Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer der Pfalz in der Karlsbader Str. 2, Ludwigshafen und könnte laut eigenen Angaben nicht zufriedener sein: „Um ehrlich zu sein gefällt mir einfach alles, da es schon immer mein Traumberuf ist.“ Ihr Aufgabengebiet umfasse momentan Maniküre, Augenbrauen zupfen und färben, eine Gesichtsbehandlung mit Peeling und anschließender Maske, Wimpern färben und Tages Make-up.

 Ihr Tipp für alle, die denselben Berufswunsch hegen wie sie: „Man sollte ein Gespür für die individuellen Bedürfnisse des Kunden haben und auf dessen Wünsche eingehen können.“

 Weitere Informationen zum Beruf der Kosmetikerin erhaltet ihr auf BerufeNET.

Vorschau: Nächste Woche gibt´s den nächsten Teil der Ausgehtipps-Serie. Diesmal stelle ich euch die – in meinen Augen – beste Pizzeria in Speyer und Umgebung vor.

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Weitere Serienteile:

Traumberufe, Teil 2: Hochschuldozent
Traumberufe, Teil 3: Friseurin