Knallbunt und ultralang: Modetrends für Herbst und Winter 2016/17

Na, Lust auf Plätzchen und Lebkuchen? Bei den sinkenden Temperaturen da draußen wärmen wir euch auf – mit heißen Trends für kühle Herbst- und Wintertage. In den Supermärkten finden wir schon langsam die ersten Plätzchen und Lebkuchen, die wir dann, gemütlich eingewickelt in einer Wolldecke, auf dem Sofa vernaschen.
Trotz der kalten Tage wollen wir aber irgendwie noch stylisch aussehen und die heißesten Trends für den Winter nicht verpassen.

Lang, länger, super-lang

Wer vor kurzem einkaufen war und ein Oberteil zu groß gekauft hat, wird sich freuen: Ganz oben auf der Liste der Herbst- und Wintertrends für diese Saison stehen nämlich XXL-Ärmel. Egal, ob bei Pullovern, Jacken oder Mänteln, es sieht überall lässig aus. Einen klaren Vorteil verschaffen wir uns damit auch: Die Handschuhe werden überflüssig. Aber mal ganz ehrlich, ist das alltagstauglich?

Gut verpackt

Ein anderes Must-Have für diesen Winter eignet sich da schon eher für den Alltag – Capes sind jetzt wieder total angesagt und bieten eine super Alternative zum normalen Wintermantel. Wer allerdings doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte und auf eine warme Jacke ungern verzichtet, kann Ausschau nach Daunen-oder Steppjacken halten. Sie sind dieses Jahr kaum wegzudenken.

Flauschiger wird’s nicht

Diesen Herbst und Winter haben Kuschelbedürftige einen echten Vorteil: Strick, Plüsch und Samt sind die Trend-Stoffe für die kalte Jahreszeit. Wir dürfen uns auf flauschige Strick-Pullover aus dem sogenannten Bouclé-Garn, freuen, ein Garn, bei dessen Herstellung oft Knoten und Schlingen verwendet werden, und uns in Kleider aus Samt hüllen. Am besten funktionieren die Trends in XXL – Samt am ganzen Körper und auch die Pullis dürfen schön lang sein.

Romantik pur

Ein Lieblingstrend für die kalten Monate sind Rüschen. Mit Rüschen wirkt auch ein cooler Look sofort verspielt und romantisch. Diese Saison findet man sie überall: An Kleidern, Blusen oder sogar an Hosen.
Auch Schleifen und Schluppen können das Outfit versüßen. Die Größe spielt dabei keine Rolle. Als modisches Accessoire zieren sie Mäntel, Pullis und Blusen.

Farbenfrohe Dunkelheit

Etwas widersprüchlich wird es diese Wintersaison bei den Trendfarben. Statt schlichten und einfachen Farben findet man knallbunte Blumen-Prints, meistens auf schwarzem Hintergrund. Pudrige Töne wie Nude sind zwar auch in, aber diesen Herbst und Winter wollen die Fashionistas der tristen Jahreszeit entgegenwirken. Kleidung in Beerentönen, von Brombeere, Heidelbeere bis Himbeere, sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Auch die Farbe Grün in allen Nuancen ist total angesagt.

Wenn wir also bald gemütlich unseren Tee schlürfen, mit der besten Freundin auf der Couch die Kekse verdrücken und spontan Lust auf einen Absacker in der nächstgelegenen Bar bekommen, brauchen wir garantiert keine halbe Ewigkeit mehr, bis wir unser perfektes Winteroutfit gefunden haben.

Vorschau:

Aus Alt mach Neu – Das Möbel-Restaurier-Projekt

Ob auf dem Flohmarkt, dem Dachboden oder bei den Großeltern – wer die Augen offen hält, kann wahre Schmuckstücke unter alten Möbeln finden. Auch wenn diese verschlissen sind, ist das noch lange kein Grund sie auf den Sperrmüll zu werfen. Alte Möbel – gerade die aus Holz – sind modern und liegen dank Used-Look voll im Trend. Wenn es sich nicht gerade um richtige Antiquitäten handelt – da sollte man auf jeden Fall einen Fachmann ranlassen – spricht nichts dagegen, sich einmal selbst als Restaurator zu versuchen. Dazu braucht man nur ein passendes Holzmöbel, ein paar Materialien und natürlich die Lust am Heimwerkeln.

Zu Beginn sollte man sich um die Oberfläche kümmern. Um das Möbelstück zu veredeln, dürfen keinerlei alte Farb- oder Lackreste vorhanden sein. Diese Schichten kann man entweder mit Hilfe eines Abbeizers (ein chemisches Lösungsmittel), oder mechanisch durch Abschleifen entfernen. Wer keine Schleifmaschine daheim hat, kann sich diese in fast jedem Baumarkt ausleihen.

Gerne auch farbenfroh: So erhalten die Möbel das gewisse Extra (Foto: D. Neumann)

Gerne auch farbenfroh: So erhalten die Möbel das gewisse Extra (Foto: D. Neumann)

Wurde die Oberfläche gründlich behandelt, kann es weitergehen. Nun darf je nach Geschmack und Belieben entweder geölt oder gewachst werden – auf diese Weise bleibt die originale Holzstruktur erhalten. Als Alternative kann man die Möbel auch mit einer Lasur oder deckendem Neuanstrich aufwerten. Dies geschieht in mehrerer Schritten: Von der Grundierung über den Voranstrich bis zum Deckanstrich. Welche Materialien sich für welche Art von Möbelstück eignen, darüber sollte man sich im Fachhandel erkundigen.

Der perfekte Used-Looked: Einfach den fertigen Anstrich mit Schleifpapier bearbeiten (Foto: D. Neumann)

Der perfekte Used-Looked: Einfach den fertigen Anstrich mit Schleifpapier bearbeiten (Foto: D. Neumann)

Wer den Used-Look erhalten möchte, kann einen simplen – aber effektiven – Trick anwenden. Einfach eine zusätzliche Schicht Farbe unter den gewünschten Neuanstrich anbringen. Wenn die Deckfarbe gut getrocknet ist, kann man das Stück mit feinem Schleifpapier an den Kanten bearbeiten. So schimmert der erste Farbanstricht leicht durch und verleiht dem Ganzen eine antike und vor allem eine einzigartige Note.

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle wieder ein Rezept. Wir zeigen euch, wie man Nektarinenkaltschale mit Schneebällchen macht.