Tierrecht in C-Dur – vegane Musik national und international

Taktvoll: Vegane Musik regt zum Nachdenken an (© Fabian Fellmann / pixelio.de)

Mit Thomas D, Jared Leto, Janet Jackson und Bryan Adams ist die Liste der veganen und gleichzeitig hochkarätigen Interpreten – sowohl national als auch international – lang und breit gefächert. Denn immer mehr Musiker, die sich auf diese Weise ernähren, bekennen sich auch durch ihre Musik dazu. Während einige Künstler mit radikalen Bekenntnissen die Fangemeinde spalten, gründen andere wiederum gleich ein ganzes Restaurant.

Vegan essen im Restaurant von Moby

So zum Beispiel der US-amerikanische Sänger und DJ Moby, der 1999 in Deutschland mit seinem Song „Why does my heart feel so bad?“ große Bekanntheit erlangte. Seit der Eröffnung im November 2015 betreibt der Musiker, der sich für Tierrechte engagiert, das vegane Restaurant „Little Pine“ in Los Angeles. Moby hatte nicht nur bei der Einrichtung, sondern auch bei der Menüauswahl ein Wörtchen mitzureden. Die Gerichte haben mediterrane Einflüsse, die verwendeten Lebensmittel sind vegan und stammen ausschließlich aus ökologischem Anbau. Moby wuchs mit Hunden und Katzen auf. Aus Liebe zu seinen Tieren entschied er sich 1985 im Alter von 19 Jahren dafür, Vegetarier zu werden. Aufgrund der miserablen Zustände in vielen kommerziellen Farmen ernährt er sich seit 1987 vegan. Im Rolling Stone Magazine schrieb Moby über seine Beweggründe für die vegane Ernährung: „Simply so that I could eat and live in accordance with my beliefs that animals have their own lives, that they´re entitled to their own lives and that contributing to animal suffering is something that I don´t want to be a part of.“ (zu Deutsch: „Einfach, damit ich in Übereinstimmung mit meiner Überzeugung, dass Tiere ihr eigenes Leben haben, dass sie ein Recht auf ein eigenes Leben haben, essen und leben konnte, und dass der Beitrag zum Leiden von Tieren etwas ist, von dem ich kein Teil sein möchte.“)

Die Avocado-Farm von Jason Mraz

Auch der US-amerikanische Sänger Jason Mraz isst hauptsächlich vegan. Zu seinen bekanntesten Songs zählen „I´m yours“, „I won´t give up“, „Love someone“ und das gemeinsame Duett „Lucky“ mit Sängerin Colbie Caillat. Dass der Musiker inzwischen veganes Essen bevorzugt, hat mit den Rolling Stones zu tun. Als Mraz vor ein paar Jahren Supportact bei ein paar Konzerten der Band war, beeindruckte ihn deren mittlerweile gesunde Lebensweise nachhaltig und veranlasste ihn wenig später dazu, seine eigene Ernährung umzustellen. Seitdem ist er nicht nur Veganer, sondern betreibt auch eine eigene große Avocado-Farm in der Nähe von San Diego, Kalifornien. Wie wichtig ihm die Wertschätzung der Erde und der ökologische und idealerweise eigene Anbau von Lebensmitteln ist, könnt ihr in seinem Song „Back to the earth“ aus seinem Album „Yes!“ (2014) hören: „Cause my home is where my food is grown.“

Veganismus als Konzept der Band Deadlock

Veganismus: Musik- und Lebensstil zugleich (Foto: T. Gartner)

Auch auf nationalen Bühnen treten immer mehr Interpreten in Erscheinung, die Veganismus nicht nur leben, sondern mit in ihre Musik einfließen lassen. So führen alle fünf Köpfe der 1997 gegründeten Melodic-Death-Metal-Band Deadlock nicht nur einen veganen Lebensstil: Auf ihrem 2008 erschienenen Album „Manifesto“ prangern sie in Liedern wie „The Brave / Agony Applause“, „Deathrace“, „Slaughter’s Palace“ und „Seal Slayer“ die Massentierhaltung und das Töten von Tieren an. Das Album „Bizarro World“, das den Musikern 2011 erstmals eine Chart-Platzierung bescherte, erinnert namentlich nicht zufällig an die Comicfigur Bizarro. Vielmehr seien nach dem Bassisten John Gahlert in einem Interview mit dem Magazin Metal Hammer vielerlei Parallelen zwischen der fiktiven Figurenwelt und der Gegenwart erkennbar: „Es geht darum, wie verdreht vieles auf der Welt ist. Die meisten Leute fressen einfach, was ihnen vorgeworfen wird. Würden sie weiterdenken, würde so manches Lügengebilde schnell einstürzen“. Als Motivation sich auch musikalisch mit den Rechten der Tiere auseinanderzusetzen, gab Gahlert in einem Interview mit dem Magazin All About The Rock an, die Fans zum bewussteren Konsum anregen zu wollen.

Offene Provokation durch Samsas Traum

Das deutschsprachige Musikprojekt Samsas Traum, das 1996 von Alexander Kaschte ins Leben gerufen wurde, bekannte sich durch morbide Plakate für die Tierschutzorganisation PETA mit Motiven der Selbstverstümmelung und Überschriften wie „Fleisch ist (Selbst) Mord“ zum veganen Lebensstil. Die plakative Kritik steht dabei konträr zur eigenen musikalischen Entwicklung, in der sich die Band mit lyrischen und anspruchsvollen Texten einer breiten Themenpalette widmet. Bereits der Bandname, der auf Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ referiert, deutet den literarischen Bezug an. Außerhalb der Musik äußert sich der Bandgründer weniger poetisch denn radikal gegen den Konsum tierischer Güter, indem er in einem Interview mit dem Zillo-Magazin Vegetarier mit Fleischessern auf eine Ebene stellt: „Vegetarier sind Mörder. […] Sie befriedigen ihr Gewissen durch den Verzicht auf Fleisch, konsumieren aber weiterhin Produkte […], die ebenfalls auf den Tod der zur Gewinnung ausgenutzten Tiere hinauslaufen“. Auch Fans werden fundamental zu veganer Ernährung aufgerufen – nicht nur, indem Kaschte auf Konzerten Veganismus-Bücher verkauft und kritische Ansprachen auf DVDs und Hörspiele presst. Kontroverse Diskussionen löste er unter anderem durch die Diffamierung von Fleischkonsumenten auch innerhalb der Fangemeinde aus. So finden sich in „Vegan oder tot“ auf dem 2007 veröffentlichten Akustikalbum „Wenn schwarzer Regen“ bewusst provokante und provozierende Worte: „Ich weiß, dass alles andere als dass Ich esse unnormal, widernatürlich und krank ist und mich anekelt. […]  Ich habe kein Mitleid für Menschen, die an einem Herzinfarkt sterben. Ich habe kein Mitleid für Menschen, die übergewichtig sind.“

KAFKAS machen Punkrock für Tier und Mensch

Kafkas gründeten sich 1995 in Fulda und vertreiben bis heute ihre Alben im hauseigenen Label. In ihren Texten setzen sie sich mit Themen wie Tierrecht und -schutz auseinander, engagieren sich aber auch außerhalb der Musik für Tier- und Umwelt-Organisationen. Inspiration für einige der Lieder bietet dabei das Schwein Paula, das als Mitbewohnerin des Sängers Marcus Kafka betitelt wird. In einem Interview mit Veggy-Post gab dieser an, sowohl als Plattform für „weniger massenkompatible Themen“ zu dienen als auch Anstoß zum Nachdenken zu geben. Mit den Songs „Ich tanze nackt in meinem Zimmer“ und „Für immer“ erreichte die Band größere Bekanntheit, erhielt schließlich für „Klatscht in die Hände“ 2010 Platz 1 der MTV-Charts im Bereich Rockzone. Musikalisch erhebt die Band dabei nicht den moralischen Zeigefinger und befasst sich vielmehr mit subtileren Klängen und viel Eigenironie mit den ernsten Themen der Gesellschaft. Während das Lied „Vegetarier können nicht tanzen“ auf der „Superrocker“-EP aus dem Jahre 2004 humorvoll mit stereotypen Vorwürfen Vegetariern gegenüber spielt, die „immer bleich [sind], denn die essen ja kein Fleisch“, tritt die Kritik in „Non-Human-Justice“ auf der 1996 veröffentlichten „Serotonin“-CD schonungslos zutage: „Your steak on the table, you close your eyes. You ignore. The law is still on your side. But I think it´s time now for a change to stop killing defenceless life.“

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit von Sabrina Holitzner und Gülcin Onat.
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32 Konzerte in 21 Ländern – Depeche Mode auf „Global Spirit Tour“

35 Jahre rocken sie bereits die Bühnen dieser Welt und im Mai geht es wieder los.  Die britische Synthie Pop-Gruppe  Depeche Mode  feierte schon zu ihren Anfängen große Erfolge: so enthält das zweite Album „Some Great Reward“, das sie herausbringen, die Nummer „People are People“, die in Deutschland auf Platz eins der Charts landet. In Ländern wie England und Österreich erreicht der Song ebenfalls die Top 10! Die Nummer ist mit elektronischen Klängen durchzogen und schon jetzt mit dem Markenzeichen der Band versehen: der klaren, marken Stimme von Frontmann Dave Gahan.

Internationaler Erfolg

Bereits in den Anfängen hat Depeche Mode Erfolg: Mit ihren düsteren, elektronisch angehauchten Klängen begeistert die Band nicht nur Europa. Denn auch in den USA treten Depeche Mode nach der Veröffentlichung ihrer LP „Music for the masses“ im Jahre 1984 vor großen Massen im Rahmen ihrer ersten Welttournee auf.

Tiefer Fall

Nach dem erfolgreichen Höhepunkt der Band kommen einige Tiefschläge: Alan Wilder, der Keyboarder und Schlagzeuger, verlässt die Band für eigene Soloprojekte. Sänger Dave Gahan unternimmt aufgrund seiner schweren Heroinsucht einen Suizid-Versuch. Dave Gahan fasst nach schwerer Leidenszeit den Entschluss einen Entzug zu machen und begibt sich mit den anderen beiden verbleibenden Bandkollegen, Andrew  Fletcher und Martin Gore, wieder ins Studio. Sie nehmen weitere Alben auf und gehen 1989 sogar wieder auf Welttournee.

Kämpfen für die Musik

2001, drei Jahre nach der großen Tour, erscheint das Album „Exitor“ des Trios, das sich nicht unterkriegen lässt und weiter seiner Leidenschaft – der Musik – nachgeht. Vier weitere Jahre später, im Jahre 2005, schaffen sie es mit „Playing the Angel“ in sage und schreibe 18 Ländern an die Spitze der Charts!

Sie gehen wieder auf Tour

Am vergangenen Freitag ist das 14. Studioalbum „Spirit“ erschienen. Im Anschluss an dieses wird die Band im Mai ihre „Global Spirit Tour“ starten. Bisher sind 32 Konzerte in 21 Ländern bestätigt worden. In Deutschland werden die drei in den Städten Köln, Dresden, München, Hannover, Gelsenkirchen, Leipzig, Frankfurt und Berlin auftreten. Es gibt noch Karten für die Konzerte. Lasst euch das nicht entgehen! Hier könnt ihr Tickets bestellen.

Von der Bühne ins TV – AnnenMayKantereit

Wer zum Ersten Mal die rauchige Stimme von Frontmann Henning May hört, hat das Bild einer verruchten Bar und literweise Whisky vor sich. Die nachdenklichen Texte der Indie-Rocker lassen Männer mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung hinter den Songs erwarten. Doch die Kölner der Rockband AnnenMayKantereit sind gerade in den Zwanzigern. Im kommenden Frühjahr stellen sie auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten im beliebten TV-Format „Tatort“ unter Beweis.

Von den Straßen Kölns

 Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit gründeten AnnenMayKantereit 2011. Anfang  spielten sie auf den Kölner Straßen, wobei sie hier den Bassisten Lars Lötgering kennen lernten. Seit 2014 ist er nicht mehr Mitglied der Band, sein Nachfolger ist Malte Huck.

Steiler Aufstieg im Musikbusiness

2013 erschien das erste Album der vier Jungs, das teilweise während ihrer Auftritte auf den Kölner Straßen aufgenommen wurde. Danach folgten eine Deutschland-Tour und einige Auftritte auf Festivals, wie „Open Flair“ und dem „Hurricane Festival“.

Sie kamen in Berührung mit einigen deutschen Bekanntheiten: So waren sie Vorband von den Beatsteaks, Support von Clueso während seiner Tour und performten bei „Circus HalliGalli“.

May, der für seine raue Stimme bekannt ist, sang bei KIZs Nummer „Hurra die Welt geht unter“ den Refrain.

Gastautritt beim „Tatort“

Die Erfolgswelle für die Band scheint nicht abzuebben: So sind sie im Frühjahr 2017 mit Wotan Wilke Möhring vor der Kamera zu sehen. Die Dreharbeiten für den „Tatort – Böser Boden“ laufen bereits.

Lasst euch das auf jeden Fall nicht entgehen, wenn sich die Jungs neben Revolverheld und DJ Tomekk in die Musiker-Gastauftritte beim „Tatort“ einreihen.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch niederländische Musiker vor, die in Deutschland bekannt sind oder es werden wollen.

 

Freddie Mercury – Musikgeschichte der 70er und 80er Jahre

Anlässlich des 5. Septembers 2016, dem Tag an dem Freddie Mercury 70 Jahre alt geworden wäre, porträtiere ich sein Leben einmal kurz. Denn seine Songs sind heute noch fester Bestandteil in Hörfunk und Fernsehen, aber auch in unzähligen CD-Regalen in Wohnzimmern rund um den Globus.

Sein Leben

 An besagtem Tag im Jahre 1946 wird Farrokh Bulsara, so ist sein bürgerlicher Name, in dem heutigen Tansania geboren. Seine Familie stammt aus Indien und ist parsisch. Er besucht ein englischsprachiges Jungen-Internat. Dort bemerkt der Rektor früh Freddies – so wird er bereits im Internat von seinen Freunden genannt – musikalisches Talent.

Musikalische Anfänge

Bereits mit zwölf Jahren war Freddie in der Band The Hectics musikalisch aktiv. Sie traten vor allem bei schulischen Veranstaltungen auf. Während seines Kunststudiums unterstützte er die Band Smile als Roadie, wobei er dort einige Erfahrungen einer Konzerttour mitnahm. Nur ein Jahr später war Freddie dann Leadsänger der Band Ibex. Anschließend hatte er mit der Band Sour Milk Sea weitere Auftritte.

Gründung von Queen

1970 gründete Freddie mit seinen Freunden Brian May und Roger Taylor die Kult-Band Queen. John Deacon trat ein Jahr später bei. Fünf Jahre nach der Gründung belegte die Band mit der Nummer „Bohemian Rapsody“ über Wochen Platz eins der britischen Charts. Noch heute erklingt dieses musikalische Wunderwerk sowie unzählige andere Hits, wie „Killer Queen“ und „We will rock you“ in den internationalen Radios.

Privates Leben Mercurys

Freddie änderte mit Beginn von Queen auch seinen bürgerlichen Nachnamen. Er nannte sich nun „Mercury“, was an den Merkur, den sonnennächsten Planet erinnert.

Mercury lebte sechs Jahre mit der Verkäuferin Mary Austin zusammen. Nach der Trennung versuchte er vor allem seine männlichen Sexualbeziehungen privat zu halten. Bis zu seinem Tod bekannte er sich nicht zu der Homosexualität.

Am 24. November 1991 starb Freddie Mercury in Kensington an seiner HIV-Erkrankung. Seine Hits und Bühnenauftritte bleiben jedoch unvergessen.

Keywest – Irlands bodenständige Chartstürmer

Im Dubliner Stadtviertel Temple Bar sammelt sich am frühen Abend eine Menschenmenge. Sie tanzen begeistert und klatschen im Takt der nicht überhörbaren Musik. Das Viertel ist bekannt für seine Kultur-Institutionen und das heitere Nachtleben. Doch was sich hier abspielt ist besonders: Die irischen Chartstürmer Keywest geben ein Konzert auf Irlands Straßen!

Die junge Band arbeitet hart für ihren Erfolg

Die Band Keywest gründete sich 2009 in Dublin. Zunächst traten die beiden Gründer Andrew Glover und Andrew Kavanagh in Irlands Straßen und Pubs auf, um an Bekanntheit zu gewinnen. Ihren Namen gaben sie sich nach einem Gig in Florida. 2011 kamen Harry Sullivan, Sam Marder und James Lock zu Keywest. Noch heute sind die Jungs musikalisch in dieser Konstellation unterwegs.

Musikalisch: der Gitarrist Andrew Glover in Dublin (Foto: Teschner)

Musikalisch: der Gitarrist Andrew Glover in Dublin (Foto: Teschner)

Die Erfolge können sich sehen lassen

Nach Auftritten an Universitäten und im Radio spielte Keywest als Vorband für den Sänger Paolo Nutini. Im Jahre 2012 erschien ihr Debütalbum „The Message“. Anschließend spielten sie ihre erste ausverkaufte Tour. 2015 schoss ihr Album „Joyland“ direkt auf Platz eins der irischen Charts.

Sie bleiben ihren Wurzeln treu

Trotz ihres Erfolgs musizieren die fünf Jungs immer noch auf Irlands Straßen. Dort spielen sie derzeit Songs aus ihrem Nummer eins Album und verkaufen es für 10 Euro vor Ort an ihre Fans. Carina, 24, aus Deutschland, steht bei dem Straßenkonzert ganz vorne: „ Eigentlich war es Zufall, dass ich auf die britisch-irische Band aufmerksam wurde. Während eines Shoppingausflugs in der Dubliner Innenstadt baute Keywest gerade ihre Instrumente auf und testete den Sound. Es macht Spaß, zuzuhören, mitzusingen und zu tanzen. Keywest ist aber vor allem eins: bodenständig.“ Die Herzen der Fans hat die Band auf jeden Fall erobert.

Irlands Chartstürmer erleben

Für alle, die gerne mal eine Reise nach Irland unternehmen möchten, sei der Halt in der Dubliner Grafton Street auf jeden Fall geraten. Dort könnt ihr die vielfältige Kultur Irlands bestaunen und wenn ihr Glück habt, spielt vielleicht gerade die britisch-irische Pop-Rock-Band. Für alle unter euch, die sich einen Eindruck von den bodenständigen Jungs machen wollen, schaut doch mal auf deren Seite vorbei.

Vorschau: Nächste Woche präsentiert euch die Musik-Redaktion eine sonnige Sommer-Playlist.

 

Ausblicke auf den Festivalsommer – Preview der Festivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“

Weihnachten und Silvester liegen inzwischen hinter uns und mit dem grauen, regnerischen Wetter hat nun vielleicht schon bei dem ein oder anderen der Winterblues eingesetzt. Doch während wir aktuell noch in den dicken Wollpullis und einer kleinen Winterdepression stecken, lohnt sich jetzt schon ein Blick auf den kommenden Festivalsommer mit einem Preview der Highlights „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ vom 03.-05. Juni 2016 – denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Dieses Jahr konnten die Veranstalter die Bands „Red Hot Chili Peppers“, „Black Sabbath“, „Volbeat“ und „Tenacious D“ als Headliner für „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ begeistern. Besonders die Zusage des Rock-Duos Kyle Gass und Jack Black wird ihre Fans freuen – denn Tenacious D spielen die einzigen Festivalauftritte 2016 in Deutschland bei „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ und machen diesen Headliner damit besonders interessant!

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Locken jedes Jahr tausende Besucher an: Die Bands auf den Bühnen der Festivalzwillinge. (Bild: http://www.rock-am-ring.com/media)

Doch auch abseits der be-kanntesten Bands haben die „Festival-Zwillinge“ dieses Jahr einiges zu bieten: Nachdem sich in den letzten Jahren immer mehr Musikstile hinzugesellt haben, steht dieses Jahr der „Rock“ auf dem Ring und im Park mit den Bands „Amon Amarth“, „Billy Talent“, „Bring Me The Horizon“, „Bullet For My Valentine“, „Disturbed“ oder auch „Heaven Shall Burn“, „Korn“ und „Panic! At The Disco“ wieder mehr im Vorder-grund. Dennoch bleibt das Gesamt-programm vielschichtig und abwechslungsreich – sodass so gut wie jeder Festival-Freund in Nürnberg oder Mendig auf seine Kosten kommen sollte. Für die richtige Mischung und die fetten Beats sorgen dabei unter anderem „Alligatoah“, „Fettes Brot“, „Frittenbude“ und „SDP“.

Bands wie „The 1975“, „Biffy Clyro“ und „Of Mice and Men“ runden das vielschichtige Gesamtprogramm ab. Außerdem gibt es noch zahlreiche weitere interessante Bands zu entdecken, das gesamte Line-Up könnt ihr euch hier nochmal anschauen.

Die Zusammenstellung der verschiedenen Bands und Künstler scheint mit dem besten Vorverkaufsstart seit Beginn der Festivals und bereits über 110.000 verkauften Tickets zu überzeugen. Sollte das auch bei euch der Fall sein, seid also lieber schnell – aktuell sind die Karten noch in der 2. Preisstufe für 195 € zu bekommen. Face2Face wird selbstverständlich ebenfalls vor Ort sein und anschließend über eines der Highlights des diesjährigen Festivalsommers berichten.

You are too good to be true – Coversongs und Originale

Ihr kennt das bestimmt auch: Ihr schaltet das Radio an, zappt durchs TV oder bekommt im Newsfeed auf Facebook die neusten Lieder. Ihr hört die ersten Takte und denkt „irgendwo habe ich das schon Mal gehört“. Schnell merkt ihr, so neu ist der Song irgendwie auch nicht, aber trotzdem erwischt ihr euch wie ihr mit dem Fuß mit wippt. Na klar, die Rede ist natürlich von Coversongs.

Gecovert wird schon immer – frei nach dem Motto „ was einmal gut war, wird auch beim zweiten Mal zum Kassenschlager“. Ob das wirklich stimmt, wollen wir für euch klären und haben ein paar Songs etwas genauer unter die Lupe genommen.

Musikalisch: Viele Musiker versuchen sich an erfolgreichen Songs und covern diese

Musikalisch: Viele Musiker versuchen sich an erfolgreichen Songs und covern diese (Foto: V. Wahlig).

Unter einem Coversong versteht man ein Musikstück, das von einem neuen Künstler noch einmal veröffentlicht wird. Neben dem „typischen Coversong gibt es noch das Remake. Dabei handelt es sich um eine Neuinterpretation durch denselben Interpreten. Eine weitere, sehr beliebte, Form ist aber auch der Remix. Hierbei handelt es sich um ein neues Abmischen der schon vorhandenen Tonspuren. Bei einem Coversong oder Remix muss natürlich der Urheber des Originals gefragt werden. Ohne Nennung des Urhebers spricht man bei einem solchen Musikstück von einem Plagiat (das gibt es also nicht nur bei Doktortiteln).

Die momentan wohl bekannteste Coverband ist Walk off the earth (WOTE). Bekannt wurden sie mit dem Lied Somebody That I Used to Know, das im Januar 2012 innerhalb weniger Monaten bei YouTube rund 125 Millionen Mal aufgerufen wurde. Auf ihren Youtube- und Facebookseiten präsentiert die kanadische Band fast wöchentlich neue Coverversionen. Mit einem ihrer Version reihen sie sich in die Riege von Künstlern eines echten Coverklassikers ein. Zusammen mit der Sängerin Selah Sue coverten sie den Song „Can’t Take My Eyes Off You“ von Frankie Valli aus dem Jahr 1967. Insgesamt wurde der Liebessong schon über 150 Mal von Künstlern auf der ganzen Welt neu interpretiert, darunter viele sehr berühmte Sänger wie Gloria Gaynor, Diana Ross & the Supremes, The Killers, Hermes House Band oder The Overtones. Und manche der Covernummern waren erfolgreicher als das Original. Dass dies nicht selten der Fall ist, sieht man auch an den folgenden Liedern.

Zahlreich: Beim durchstöbern der CD- Sammlung finden sich zahlreiche Coversongs.

Zahlreich: Beim durchstöbern der CD- Sammlung finden sich zahlreiche Coversongs (Foto: V. Wahlig).

Im Jahr 2007 lieferten Amy Winehouse und Mark Ronson den Ohrwurm des Jahres. Mit „Valerie“ feierten sie einen weltweiten Erfolg. Nur die wenigsten wissen, dass es sich bei diesem Song um ein Cover handelt. Die englische Indie Rock Band „The Zutons“ veröffentlichte „Valerie“ bereits ein Jahr zuvor und erreichte immerhin Platz 9 der UK-Charts. Den Song „Killing me softly“ verbindet man mittlerweile ausschließlich mit der Hip-Hop Band The Fugess. 1996 erreichten sie damit unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Chartspitze. Dabei wurde der Song ursprünglich wurde der Song US-amerikanische Sängerin Lori Lieberman geschrieben „Killing Me Softly with His Song“ erschien jedoch 1973 von der Sängerin Roberta Flack und wurde schon damals ein Erfolg in Amerika.

Absoluter Evergreen der Coverhits ist laut Guinness Buch der Rekorde der Beatlessong „Yesterday“. Mit über 1600 Versionen zwischen 1965 und 1985 ist es das bislang am häufigsten gecoverte Lied.

Bei diesen Liedern kann man ja auch nur nach mehr Covernummern schreien und wir sind uns sicher: Der ein oder andere Song wird uns bestimmt bald wieder im Radio, Internet oder TV begegnen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es wieder Neuigkeiten aus der Musikwelt!

Neues Jahr – neue Mode! Wie kleidet sich frau im Sommer 2014?

Obwohl sich hierzulande die Temperaturen langsam aber sicher Richtung Winter bewegen, wagt die Mode-Redaktion heute eine kleine Vorschau auf den Sommer 2014.

Wer auch im neuen Jahr 2014 die Mode-Trends nicht verpassen will, der sollte bei seiner Klamotten-Wahl auf Maxi-Rüschen oder totale Transparenz setzen. Denn das ist es, was unter anderem im neuen Jahr in keinem Kleiderschrank fehlen darf.

transparente Bluse

Foto: Zara

Große Marken, wie zum Beispiel Bottega Veneta, Fendi, Hermès, Dior oder Chanel, setzen die neuen Trends und zeigen auf den Laufstegen, wie frau sie zu tragen hat. Mut zur Dekoration ist gefragt, denn die schon fast skulptural aussehenden Volants auf kurzen Spitzenkleidern in pastelligen Tönen sind ein Must-Have für diesen Sommer. So wirkt die Trägerin durch das Volumen der Kleider und die angesagten Blumenprints manchmal wie ein verpacktes Geschenk. Doch wer freut sich nicht über ein Geschenk?

Im Sommer 2014 heißt es auch: Weg von den Maxi-Kleidern und hin zu mehr Beinfreiheit. Denn auch das wird ein neuer Trend sein. Man hat genug von Skinny-Hosen und versucht nun, Alternativen dafür zu finden. Die sogenannten Culottes (zu Deutsch „Schlüpfer“) sind sehr weit und knie- oder wadenlang und oft fast nicht vom Rock zu unterscheiden. Wer sich eher sportlich kleiden möchte, greift zum knielangen Modell, wer es jedoch eher elegant mag, der sollte Ausschau nach dem wadenlangen Modell halten. Mit dem richtigen Styling können die bequemen Culottes auch vorteilhafter sein, als die beliebte Röhre.

typische, wandenlange Culotte

Foto: Zara

Auch Kleider aus Seidenplissées sind sehr gefragt in diesem Sommer. Marken wie Lanvin oder Givenchy sind begeistert vom formbaren Faltenmaterial und schicken ihre Models damit auf den Laufsteg.

Dass Kunst und Mode noch nie weit voneinander entfernt waren, wird in diesem Sommer besonders deutlich. Bunte, von der Kunst inspirierte Prints machen Kleider zu einer Leinwand. Besonders Karl Lagerfeld setzte dieses Thema in seiner neuen Kollektion konsequent um: Er ließ seine Models teilweise mit einem Zeichenblock und einem Pinsel über den Catwalk laufen. Solche Prints wirken frisch und bereiten uns im Sommer gute Laune.

Wenn ihr wissen wollt, welche Trends die Herren der Schöpfung im Sommer 2014 erwarten, lest es einfach HIER nach.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr alles rund um die Berliner Fashion Week.

Lou Reed – Walk on the Wild Side

Mit dem Tod von Lou Reed am vergangenen Sonntag, 27. Oktober, ist ein Ausnahmekünstler seiner Zeit gestorben. Seit den 60er-Jahren war er als Solokünstler sowie als Gitarrist und Sänger von „The Velvet Underground“ stilprägend – selbst musikalisch allerdings kaum erfolgreich. Reed litt nach jahrelangen Alkohol- und Drogenexzessen an schwerer Zuckerkrankheit und wurde im Mai 2013 durch eine Lebertransplantation noch einmal gerettet, an deren Folgen er aber offensichtlich bis zu seinem Tod zu leiden hatte.

Bereits 1975 fragte sich US-Musikjournalist Lester Bangs: „Warum gibt es diesen Typen immer noch, dessen ganze Karriere seit 1966, als ‚Velvet Underground‘ total kaputt auftauchten, auf Zuckungen im Endstadium basiert?“. Diese harschen Worte erklären sich vor allem durch den sehr eigenen Umgang, den Reed mit der Presse pflegte: Journalisten sah er als Störer an und begegnete ihnen immer wieder mit Unmut. Regelmäßig kam es während der Interviews zu Entgleisungen. Es kam schon einmal vor, dass Reed während eines Pressetermins einfach den Raum verließ.

Auch sein künstlerisches Wirken zeichnete sich als durchaus schwierig ab. Mit Texten über Sucht, Drogen und gesellschaftlichen Außenseitern provozierte er damals wiederholt die Öffentlichkeit. Reed verkörperte stets die Gegenkultur und inspirierte so Künstler wie die Sex Pistols, Nirvana und Radiohead. Reeds Rockmusik war stets anders, basierte meistens auf ein oder zwei Gitarrenakkorden und stellte vor allem die literarisch geprägten Texte in ihren Mittelpunkt. Die perfekte Verkörperung der amerikanischen Literatur wollte er musikalisch als Albenfolge umsetzen.

Sein künstlerisches Schaffen brachte Reed schon früh mit Andy Warhol und seiner Factory zusammen, in der dieser seine Pop-Art schuf. Warhol unterstützte Velvet Underground als Produzent und gestaltete das weltbekannte Albencover von „The Velvet Underground & Nico“, das eine Banane zeigt.

Nach der Veröffentlichung des Albums zerstritt sich die Band und ging getrennte Wege. Obwohl Reed nie wirklich erfolgreich war, haben seine Werke heute Kultstatus erreicht. Er gilt als Wegbereiter des Punks und des Indie-Rocks. Doch auch dem musikalischen Nachwuchs gegenüber zeigte er sich ähnlich abgeneigt wie den Journalisten.

Immer wieder verärgerte er Kritiker mit Alben wie „Metal Machine Music“, das lediglich aus Gitarrenfeedbacks bestand. Zuvor hatte Reed mit dem von David Bowie produzierten Album „Transformer“, das unter anderem den Titel „Walk on the Wild Side“ enthielt, zumindest einen kleinen Erfolg eingefahren.

In den 80er-Jahren nahm Reed Abstand von seinem exzessiven Lebensstil und widmete sich zum Ende der Dekade auf dem Album „New York“ politischeren Themen. Nach dem Tod Warhols kam Reed mit dem ehemaligen Velvet-Underground-Mitglied John Cale zusammen, um „Songs for Drella“ zu produzieren. 1993 vereinigten sich Velvet Underground dann überraschend, um sich kurz darauf erneut zu trennen. Etwa ab 2009 arbeitete Reed gemeinsam mit Metallica am 2011 veröffentlichten Album „Lulu“, doch auch hier kam es aufgrund Reeds Charakters zu Problemen.

Auch, wenn Reed kein einfacher Zeitgenosse war – für die Entwicklung der heutigen Musiklandschaft darf seine Bedeutung nicht unterschätzt werden.

Paradise Valley–Das neue John Mayer Album

John Mayer, hierzulande wohl eher bekannt als Herzensbrecher von Hollywood Starlets wie Jessica Simpson oder Jennifer Love Hewitt, hat sein sechstes Album herausgebracht. Es trägt den epischen Namen „Paradise Valley“ und kommt ruhiger daher als Mayers vorherige Alben.

Der Name ist Programm. Schon das Cover zeigt Mayer selbst, nebst schwarzem Labrador in einem Feld stehend, dahinter eine weite, bergige Landschaft. Mayer blickt nachdenklich in die Ferne und trägt ein Cowboy Outfit. Man könnte vermuten, das Bild stelle Mayers persönliches „Paradise Valley“ dar. Ein bisschen wolkig ist es da, aber das passt zum amerikanischen Staat Montana, in den Mayer kürzlich gezogen ist und wo er sich anscheinend sehr wohl fühlt. Hier sind die Songs für das Album entstanden und das erklärt auch, warum Alles etwas countrylastiger und ruhiger, ja sogar nachdenklicher klingt.

Braucht nur seine Gitarre: John Mayer (© Thomas Siepmann  / pixelio.de)

Alles was John Mayer braucht: Seine Gitarre(© Thomas Siepmann / pixelio.de)

Der siebenfache Grammy Gewinner wird in Deutschland noch etwas unterschätzt, doch auch auf diesem Album zeigt er, was er an der Gitarre kann. Er kombiniert Blues, Rock, Country und Pop und schreibt dazu noch gute Texte. Bereits der Eröffnungssong „Wildfire“ verbindet eingängige Texte mit musikalischem Können. „Dear Marie“ ist ein sympathischer Song über eine verflossene Jugendliebe. Selbst ein Herzensbrecher wie Mayer scheint sich noch an seine ersten Liebschaften zu erinnern. Der nachfolgende Song „Waiting on the day“ ist eher unauffällig, je länger man jedoch das Album hört, verspürt man ein Verlangen nach Lagerfeuer, Marshmellows und Geschichten erzählen. „Paper doll“ – ob es nun für Countrypoppüppchen Taylor Swift geschrieben ist, mit der sich Mayer auch mal vergnügt hat, oder nicht, erfahren wir wohl nicht so schnell. Es lässt sich auf jeden Fall dank des Refrains mit Ohrwurmcharakter sehr gut anhören.

Es folgt das Cover „Call me the breeze“ von Blues Legende JJ Cale, mit dem Mayer zeigt, dass Country nicht nur das Pendant zum deutschen Schlager ist. Nein, bei Mayer klingt Country sogar ziemlich modern und animiert zum Grooven. Es scheint eine Eigenart Mayers zu sein, seine aktuellen Freundinnen – vorausgesetzt sie können einigermaßen singen– auf seinen Alben zu verewigen. Bei „Battle Studios“ gab sich Taylor Swift die Ehre, auf „Paradise Valley“ ist es Mayers aktuelle Freundin Katy Perry, die mitträllert. „Who you love“ ist kein typisches Liebeslied, aber genau das macht den Song aus. Beide singen über Mayers Unbeständigkeit und darüber, dass sie eigentlich gar nicht damit gerechnet haben, sich zu treffen. Das Überraschungsmoment des Songs ist Katy Perry. Ihre Stimme klingt ungewohnt erwachsen und so gar nicht nach „I kissed a girl“. Vielleicht sollte sie weniger schreien und mehr singen, denn das klingt richtig gut, vor allem in Kombination mit ihrem möglicherweise bald Verlobten.

Hier hat sich John Mayer niedergelassen: Montana (©Miroslaw  / pixelio.de)

Hier hat sich John Mayer niedergelassen: Montana (©Miroslaw / pixelio.de)

Dass Mayer bis vor Kurzem nicht zu bändigen war, besingt er in „I will be found“ und beschreibt sich selbst als „runaway train“. Der nächste Gastsänger, Soul Star Frank Ocean, singt auf dem kurzen „Wildfire“ mit. Warum zwei Songs denselben Namen haben, weiß wohl nur Mayer alleine, trotzdem ist Wildfire Nummer Zwei ebenfalls ein wunderbares Lied. Wer sich bis dahin noch nicht wirklich ins „Paradise Valley“ reinhören konnte, bekommt spätestens bei „You’re No One“ die Möglichkeit. Ein ruhiger Song, der einem förmlich die Weite und Leere Montanas aufzeichnet. Auch „Badge and Gun“ ist eher ruhig und passt zum Coverbild. Das Kopfkino zeigt nun einen Western. Das Album klingt perfekt aus mit „On the way home“. Man hat nach Hören der Lieder das Gefühl, dass John Mayer zu Hause angekommen ist. Selbst das wildeste Pferd in der Herde ist wohl zu bändigen.

Kontakt: John Mayer Homepage

John Mayer bei Facebook

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle eine Review von ZSK in Hamburg.