Reisen clever planen – Tipps für Weltenbummler

Vorfreude ist die schönste Freude: Das gilt auch beim Urlaub. Vor allem wenn längere Reisen geplant sind, ist allein der Gedanke an die freien Tage schon eine Wohltat. Gleichzeitig lohnt es sich, sich vorab gut zu informieren und die Reise zu planen, damit der Urlaub sorgenfrei bleibt. Daher präsentiert die Tipps&Tricks-Redaktion drei Tipps für eine clevere Planung:

Schlange sparen: Für einige Sehenswürdigkeiten können Tickets vorab gekauft werden (Foto: Möller)

Schlange sparen: Für einige Sehenswürdigkeiten können Tickets vorab gekauft werden (Foto: Möller)

Der Weg ist das Ziel

Transportmittel sind für jede Urlaubsplanung wichtig: Wie komme ich zum Flughafen? Wo steht das Hotel? Wie bewege ich mich am Urlaubsort von A nach B? Besonders bei Rundreisen gilt es, die Route genau zu planen und sich vorab im Internet zu informieren. Denn hier gibt es viel Sparpotential: Für einige Länder können Touristen verbilligte Karten kaufen, so etwa wie der sogenannte „Rail Pass“ in Japan. Doch Vorsicht ist geboten: Manchmal können diese nur im Ausland gekauft werden. Man sollte sich also schon vor Reisebeginn über die Konditionen informieren.

Vorher buchen – Schlange sparen

Nichts ist ärgerlicher als verschwendete Urlaubszeit – zum Beispiel durch stundenlanges Warten vor beliebten Sehenswürdigkeiten. Das können Reisende vermeiden, indem sie bereits vor Antritt der Reise Karten im Internet kaufen. Manchmal sind diese jedoch auf einen bestimmten Tag oder eine bestimmte Zeit begrenzt. Daher heißt es hier: Ordentlich planen! Für einige Attraktionen lohnt es sich nicht nur aus Zeitgründen die Eintrittskarten im Netz zu bestellen; Manchmal sind hier auch Preisnachlässe zu ergattern.

Sprache beachten

Vor allem bei Reisen in Länder, deren Sprache man nicht spricht, sollten Abenteuerlustige einige Vorkehrungen treffen – etwa durch ein kleines Wörterbuch für Sprachbarrieren oder eine Liste mit wichtigen Begriffen für den Alltag. Das hilft bei der Kommunikation und zeigt gleichzeitig dem Gegenüber, dass man sich mit dem Reiseland vertraut gemacht hat. Auch Hotelbuchungen sollte man in der Landessprache oder in Englisch ausdrucken, damit das Einchecken problemlos verläuft. Für Weltenbummler, die mit dem Auto unterwegs sind, ist es zudem sehr hilfreich, sich die Benzinnamen in der jeweiligen Landessprache zu notieren. Denn ganz ohne Benzin fährt kein Auto der Welt.

Vorschau: Nächste Woche wird es österlich: Wir zeigen euch, wie ihr aus Eierschalen Teelichter basteln könnt.

Zeitmanagement, Teil 3: Die Win-Win-Win-Situation

Abnehmen – aber an den richtigen Stellen. Was für eine gelungene Diät gilt, gilt fürs Zeitsparen ebenso. Heute zeigen wir euch wie ihr die Zeit, die ihr ratlos und hungrig auf der Suche nach etwas Essbaren vor dem Kühlschrank verbringt, sparen und in die wirklich schönen Dinge des Lebens – zum Beispiel essen – investieren könnt.

Gemüsepfanne oder Tiefkühlpizza?
Der Arbeitstag war stressig. Dann hatte auch noch der Zug Verspätung. Und mein Magen knurrt. Hab ich einen Hunger… Ich hätte jetzt Lust auf eine knackige Gemüsepfanne und ein Stück Lachs – kross gebraten, versteht sich. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, als mich der Inhalt meines Kühlschranks unsanft aus meinen Futterträumen reißt. Eine halbe, schon leicht verschrumpelte Salatgurke blickt mich traurig aus dem ansonsten leeren Gemüsefach an. Dann wird´s wohl doch die Tiefkühlpizza…

Essensplanung für Anfänger
Mit ein bisschen cleverem Zeitmanagement könnt ihr solche Situationen ganz einfach vermeiden. Investiert am Wochentag eurer Wahl eine paar Minuten in die Essens- und Einkaufsplanung. Einfach für jeden Tag ein Gericht notieren, die Zutatenliste mit den vorhandenen Produkten abgleichen und einen Einkaufszettel schreiben. Wer so gut vorbereitet in den Supermarkt geht, kauft meist auch nur das ein, was er braucht. So spart man nicht nur Geld, sondern wirft auch weniger Lebensmittel weg. Tipp: Spart einen Tag in der Woche bei der Planung aus, falls doch mal spontan etwas dazwischen kommt.

Ausgewogen essen dank guter Planung (Foto: T. Gartner)

Ausgewogen essen dank guter Planung (Foto: T. Gartner)

Essensplanung für Fortgeschrittene
Jede Woche aufs Neue den Kühlschrank mit den Essenswünschen abgleichen, Gericht für Gericht planen? Selbst diese Zeit könnt ihr nach ein paar Wochen einsparen. Hebt einfach eure wöchentlichen Essenspläne auf und macht nach ein paar Wochen eine Auswertung: Markiert euch die besten Gerichte, die weniger guten fliegen raus. Jetzt könnt ihr aus euren Lieblingsmahlzeiten Wochenpläne erstellen, die ihr nummerieren und einen nach dem anderen nutzen könnt. Also kein lästiges Nachdenken und von neuem Planen mehr. Der positive Nebeneffekt: Ihr könnt jetzt viel bewusster essen, indem ihr darauf achtet, kein Lebensmittel inflationär zu verzehren und zum Beispiel einmal die Woche ein Fischgericht einzuplanen: Fisch enthält ein Vielfaches mehr an essentiellen Omega-3-Fettsäuren als Fleisch.

Die Win-Win-Win-Situation
Ihr schlagt mit der Essensplanung also drei Fliegen mit einer Klappe: Ihr spart Zeit und Geld, esst bewusster und ausgewogen und werft weniger Lebensmittel weg. Also eine Win-Win-Win-Situation!

Mehr Zeit sparen?
Wer seinen Schönheitsschlaf gerne etwas länger genießt, sollte einen Blick auf Teil 1 und Teil 2 unserer Zeitmanagement-Serie werfen. Viel Spaß beim Lesen!

Früh übt sich, wer Weihnachtsmann werden will: Geschenkeplanung leicht gemacht

Ja ist‘s denn schon wieder Weihnachten? Diese Frage stellen sich viele Menschen Jahr für Jahr. Das Fest der Liebe kommt immer wieder überraschend, auch wenn das Datum eigentlich bekannt sein sollte. Damit ihr dieses Jahr nicht vom Christkind überrascht werdet, gibt es hier ein paar Tipps für eine frühzeitige Weihnachtsplanung:

1: Wem, was und wann

Anstatt einen Tag vor Heiligabend planlos in der Stadt rumzulaufen und zu überlegen, was Tante Mimi geschenkt bekommt und ob der Freund der kleinen Schwester überhaupt ein Geschenk erwartet, lohnt es sich, frühzeitig zu überlegen, wer überhaupt auf dem Bescherungszettel stehen soll. Danach sollte man sich Gedanken über das Budget machen. Dann fällt es meist viel einfacher, passende Geschenke zu finden.

2: Zusammen schenkt es sich schöner

Alleine Geschenke suchen ist langweilig: Tut euch doch mit anderen zusammen.. Nicht nur das Geschenkbudget steigt dadurch. Vielmehr haben zwei kluge Köpfe auch bessere Ideen. Zudem macht es viel Spaß, zusammen durch die Geschäfte zu laufen oder im Internet zu stöbern. Ein weiterer Vorteil: Vielleicht entdeckt man beim gemeinsamen Shoppen auch eine Kleinigkeit, über die sich der „Geschenkpartner“ freut. Dann schlägt man sozusagen zwei Weihnachtsfliegen mit einer Klappe.

Wer früh plant ht mehr Zeit, denn: selbst gemacht kommt immer gut an (Foto: Möller)

Wer früh plant hat mehr Zeit, denn: selbst gemacht kommt immer gut an (Foto: Möller)

3: Früh übt sich, wer es selber macht

Die besten Geschenke sind die, die man selber macht. Doch kurz vor Heiligabend hat kaum jemand Zeit und Nerven dazu. Wer jedoch frühzeitig plant, kann in aller Ruhe Geschenke herstellen. Das kann, muss aber nichts Ausgefallenen sein. Die Hauptsache ist und bleibt, dass es von Herzen kommt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Fotoalbum?

Vorschau: Im Sinne der frühen Weihnachtsplanung zeigen wir euch nächste Woche, wie ihr schöne Geschenke selber machen könnt.

Geplant – Verplant

Alles geplant? Wer seine Zeit einteilt, hat oft mehr davon (©Maurits Malgo / pixelio.de)

Alles geplant? Wer seine Zeit einteilt, hat oft mehr davon (©Maurits Malgo / pixelio.de)

Mein Alltag ist hektisch. Dafür sorgen, dass die Kinder gegessen haben, Kindergartentaschen richten, Spülmaschine ausräumen, Spülmaschine einräumen, Kinder in den Kindergarten bringen, Arbeiten gehen, Recherchieren, Artikel schreiben, Masterarbeit schreiben, Katze füttern, Schwangerschaftsvorsorge, Kinder aus dem Kindergarten abholen, Einkaufen, Aufräumen, Kochen, Kinder ins Bett bringen. Und dann habe ich eventuell noch ein paar Minuten, um ein Buch zu lesen, noch ein paar Zitate zu überprüfen und mich zu duschen, ehe ich scheintot ins Bett falle.

Hektisch, ja. Stressig, ja. Schlimm? Überhaupt nicht! Not macht erfinderisch, und meine Not kann nicht als solche bezeichnet werden. Ich habe mir ja die Eckpfeiler meines Lebens ausgesucht. Studium, Kinder, Ehe, Arbeit, das alles wollte ich und ich wollte nicht warten, bis ich eines abhaken konnte, um zum nächsten zu gelangen. Getreu dem Motto „I want it all and I want it now“ sammle ich stattdessen immer mehr Elemente, die mein Leben aus meiner Sicht vervollständigen. Marmelade kochen, Gurken einmachen, Vereinsarbeit. Alles geplant also. Wer hat gesagt, eine arbeitende Frau könne nichts mehr neben dem Beruf haben, oder eine Mutter nichts mehr neben ihren Kindern? Humbug! Geht alles.

Alle Termine im Blick: wer viel geplant hat, muss auch vieles beachten (©GG Berlin / pixelio.de)

Alle Termine im Blick: wer viel geplant hat, muss auch vieles beachten (©GG Berlin / pixelio.de)

Eines aber macht mein Leben nötig, so wie viele andere auch: Selbstorganisation. Das heißt nicht nur, dass ich wissen muss, wann die Spülmaschine ein oder auszuräumen ist, die Wäsche aufzuhängen oder zu waschen. Das heißt nicht nur, dass ich meine Termine und die meiner Familie immer im Blick haben muss. Ich muss koordinieren, wann ich was erledige, so dass ich weder in Verzug gerate, noch ein anderer Teil meines Alltags darunter leidet. Beispiel? Momentan schreibe ich täglich etwa fünf Seiten für meine Masterarbeit. Das versuche ich stets zu erledigen, ehe mein Mann heim kommt oder die Kinder abgeholt werden müssen. Meinem Mann bleiben für solche Aufgaben wegen der längeren Arbeitszeit nur die Stunden, wenn die Kinder im Bett sind. Geht auch.

Die Wahrheit ist doch, jeder von uns muss irgendwann anfangen sich selbst zu organisieren. Manche lernen schon zu Schulzeiten, für ihre Hausaufgaben und Hausarbeiten selbst verantwortlich zu sein, ohne dass Mama immer dahinter steht und den Zeigefinger schwingt. Andere werden auch im Studium noch so verhätschelt, dass sie keine Zugfahrt überstehen, ohne dass ihnen ein Elternteil übers Telefon Anweisungen gibt, wo sie aussteigen müssen oder wann der nächste Zug fährt. Viele schaffen es auch, sich vom Elternhaus gleich in eine Beziehung zu stürzen, in der der andere die Mehrheit der Entscheidungen trifft und damit auch die Verantwortung trägt. Es gibt sie also, die Menschen, die mit 30 noch nicht begriffen haben, wie sie ihren Alltag organisieren können. Die bis Nachmittags im Bett liegen und sich dann wundern, wenn die Geschäfte schon zu haben, weil Mittwoch ist. Die sich sorglos frei nehmen und nicht verstehen, dass andere auf Ferienzeiten oder Urlaubstage angewiesen sind.

Feierabend? Auch Erholung wird geplant (©Günther Gumhold / pixelio.de)

Feierabend? Auch Erholung wird geplant (©Günther Gumhold / pixelio.de)

Selbstorganisation ist wichtig. Durch sie wird mein Alltag zwar hektisch aber auch schön. Ich kann das Kuscheln mit meiner Tochter genießen, ohne an unkorrigierte Arbeiten denken zu müssen, die auf mich warten. Ich kann die Füße hochlegen, verschnaufen, lesen, fernsehen oder einfach nur nichts tun, weil ich weiß, dass ich meine Arbeit erledigt bekomme. Alles geplant. Und die Tage, an denen es nicht so gut funktioniert, wenn ein Kind krank wird, oder ich selbst einen Presslufthammer im Kopf habe, wenn jeder Zug Verspätung hat und mein Mann im Stau steht, diese Tage fallen nicht so schwer ins Gewicht. Sie gehen vorbei, denn schon meine Mutter wusste: Morgen sieht alles ganz anders aus.

Für viele von uns ist Selbstorganisation selbstverständlich. Doch sich in Erinnerung zu rufen, dass wir sie erst lernen musste und dass andere sie vielleicht noch lernen müssen, hilft uns nicht nur zu erkennen, wie wichtig sie ist. Wir erkennen auch, wo unsere Planung  vielleicht nicht so rund läuft, und bei wem wir gar keine entdecken können. Organisation ist die Ordnung unseres Alltags, aber sie muss nicht perfekt sein. Denn nur, wo es Chaos gibt, kann es auch Ordnung geben. Nur, wenn wir wissen, wie es ist, wenn nichts mehr klappt, können wir uns freuen, wenn einfach mal alles aufgeht. Denn mal ehrlich: wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert.

Vorschau: Nächste Woche gibt es von Sascha einen Perspektivenwechsel, wenn er über eine Stadtführung in einer Fremdsprache berichtet.

Ein Abend von vieren

Geschafft – ein gelungener Abend fern der Couch (© Bady-markus / pixelio.de)

Es ist eine alte Geschichte. Jemand findet jemanden, mit dem er oder sie zusammensein will. Zieht zusammen, heiratet vielleicht sogar. Und schneller, als gefürchtet findet sich das traute Paar in der Routine wieder. Die gemeinsamen Abende werden nicht selten, aber sie vergrauen. Warum ausgehen, wenn die gemütliche Couch lockt? Warum essen gehen, wenn ein romantisches Mahl auch am heimischen Esstisch eingenommen werden kann? Warum tanzen gehen, wenn man sich immer noch in den Augen des anderen verlieren kann? Romantisch und verhängnisvoll.

Dann geht es los. Mal meckert er, mal meckert sie. Die Argumente sind fast immer die gleichen. „Nie gehen wir aus“, „Wir erleben nichts Neues mehr“, die gemeinsame Zeit wird zum Alltag und die Angst kommt, dass der andere vielleicht Langeweile in der Beziehung wiederfindet – oder gar der eine selbst.

Auch ich versuche immer mal wieder es zu schaffen, mit meinem Mann auszugehen. Kein leichtes Unterfangen. Mindestens drei von vier geplanten Abenden scheitern. Ich werde krank, er wird krank, unser Sohn wird krank. Er muss noch arbeiten, jemand kündigt sich plötzlich als Besuch an, wir finden keinen Babysitter. Hürden, die sich von Paar zu Paar unterscheiden und doch die gleichen Ergebnisse liefern. Der Abend fällt ins Wasser. Verschoben, verplant, verloren. Und die Angst wächst.

Zusammensein – das eigentliche Ziel (©Jorma Bork / pixelio.de)

Ich bin dazu übergegangen, unseren gemeinsamen Kalender zu durchforsten, die Tage mit meiner Mutter abzusprechen, wann sie auf das Kind achten kann, die Möglichkeiten ausloten, was ich mit meinem Mann unternehmen kann. Eine Liste, die erstaunlich kurz ist und immer kürzer zu werden scheint. Wenn ich dann tatsächlich auf ein Datum gekommen bin, einen schönen Abend geplant habe und damit stolz zu meinem Mann komme, ist seine Reaktion oft verhaltener, als ich gehofft hatte. Ab und an eröffnet er mir auch, dass der sorgfältig ausgewählte Tag ihm so gar nicht passt. Frustrierend? Vielleicht, aber die Mühe wert.

Selbst wenn von vier geplanten Abenden, drei ins Wasser fallen, bleibt ein Abend, den wir nicht nur zusammen verbringen, sondern mit etwas nicht alltäglichem. Kino, Theater oder Essen, es zählt der Moment, an dem wir nicht zu Hause sitzen und das tun, was wir immer tun. Selbst wenn der Film schlecht ist, das Stück nur einem von uns gefällt und wir beim Essen ins Diskutieren kommen, das ist unsere Zeit. Es kann immer sein, das wir dabei noch etwas am anderen entdecken, was wir noch nicht kannten, was wir lange nicht gesehen hatten, was ihn uns näher bringt.

Eigentlich war unser Plan, alle zwei Wochen auszugehen. Wenn wir es einmal im Monat schaffen, ist das mittlerweile schon viel. Jeder Abend wird dabei zum Geschenk, schon allein wegen des Aufwandes, des Hintergrundes und der kostbaren Zeit. Und wenn alle Stricke reißen, können wir auch sehr gut einen gemütlichen Abend auf der Couch genießen und zu schätzen wissen. Vielleicht schaffen wir es nur einen von vier geplanten Abenden auch wirklich aus dem Haus, das heißt nicht, dass wir die anderen drei Abende nicht auch zu Hause gemeinsam verbringen können.

Lust zu spielen? Zeit zu zwei daheim genießen (Foto: Sharifi)

Ob beim Fernsehen statt im Kino, beim Spieleabend statt im Theater, beim Puzzeln, Computerspielen oder was auch immer. Gemeinsame Zeit ist kostbar, egal wo wir sie miteinander verbringen. Wichtig ist dabei, dass wir uns dieser Zeit bewusst sind. Dass sie dennoch ein Ausbruch aus dem Alltag ist, oder zumindest ein Lichtblick im grauen Einerlei. Keine Beziehung kann immer auf der Höhe schweben, jede braucht ab und an etwas mehr als Alltag. Wo wir das finden, ist unsere Sache. Dass wir danach suchen, ist eigentlich unvermeidlich. Vielleicht müssen wir nur richtig hinschauen, um es zu entdecken, um auch im Alltag das Schöne wiederzufinden, das wir doch in einer Beziehung gesucht haben. Die Versuche, endlich mal wieder auszugehen, sind schon allein wichtig, weil es Versuche sind. Wenn sie gelingen, um so besser. Wenn nicht, können wir auch in anderen Momenten das finden, was wir uns an diesen Abenden erhofft haben. Auch einer von vier Abenden zählt und tut uns einfach gut. Also werde ich nicht aufhören, zu planen und zu versuchen.

Vorschau: Nächste Woche schreibt Alexandra von der Unfähigkeit, sich zu konzentrieren.

Gut geplant ist schon halb angekommen

Stundenlange Staus, überfüllte Züge und lange Schlangen am Flughafen. Diese Bilder wiederholen sich alljährlich in den Hauptreisezeiten. Wenn man dann endlich am Urlaubsort angekommen ist, fällt einem dann auf, dass man die Hälfte der benötigten Sachen natürlich zu Hause vergessen hat. Diese Situation kennt auch fast jeder. Doch was kann man dagegen tun? Wir zeigen euch drei einfache Tipps, wie derUrlaub ganz entspannt starten kann.

Gut geplant ist halb genossen: Damit man den Urlaub richtig genießen kann muss man nur einige kleine Vorbereitungen treffen (Foto:Möller)

1. Antizyklisch Reisen  

Staus entstehen dann, wenn viele Menschen auf der gleichen Stecke in den Urlaub fahren wollen. Deshalb lohnt es sich früh morgens oder spät abends aufzubrechen und um vor oder hinter dem Stau zu fahren. Auch ein Blick in die diversen Staumelder im Internet lohnt sich. Hier kann man sehen, ob auf der eigenen Strecke ein Stau erwartet wird, oder sogar schon vorhanden ist und sich mögliche Alternativrouten überlegen. Steckt man auf der Autobahn doch einmal in einem Stau lohnt es sich manchmal schnellst möglich abzufahren und den Stau zu umfahren. Man fährt zwar meistens dann mehr Kilometer, ist aber  letztendlich doch schneller. Auch bei Zugreisen sollte man planen und auf Züge achten, die nicht so stark frequentiert sind. Wenn man aber doch einen wahrscheinlich vollen Zug nehmen muss, lohnen sich vor allem bei langen Strecken Platzreservierungen. Egal ob man mit dem Zug oder dem Auto verreist, bei beiden sollte man an ausreichend Verpflegung denken. Eine Flasche Wasser oder ein paar Kekse reichen meist aus, um auch die längste Fahrt erträglicher zu gestalten. Auch lustige Reisespiele, wie das altbekannte „ich sehe was was du nicht siehst“ oder „Autokennzeichenraten“, verkürzen so manche Reisedauer.   Bei Flugreisen gilt: Lieber zu früh da sein, als zu spät. Am Flughafen sollte man immer viel Zeit einplanen. Schlange stehen muss man meist an der Gepäckaufgabe, beim Sicherheitscheck und dann nochmal am Gate. Das sollte einen aber nicht aufregen. Wer früh genug da ist, kann das Schlange stehen ganz entspannt sehen und die Zeit vielleicht noch einmal nutzen um einen Blick in den Reiseführer zu werfen und so die Urlaubsvorfreude noch einmal zu steigern.

2. Planen, Planen, Planen

Wer sich vor der Anfahrt Gedanken macht, kann den Urlaub später besser genießen. Deshalb hilft zum Beispiel eine Liste dabei auch wirklich an alles zu denken. Einfach die Liste eine Woche vorher beginnen und alles aufschreiben, was für den Urlaub gebraucht wird. Dann denkt man auch an Sachen, die extra gekauft werden müssen, etwa Sonnencreme Zahnpasta. Zudem sollte man sich, wenn man in einem Hotel Urlaub macht vorher informieren, was dort schon vorhanden ist. Sind etwa Handtücher für Poolliegen oder ein Föhn schon vorhanden, braucht man solche Sachen nicht extra einzupacken. Auch sollte man sich genau überlegen, was man für den Urlaub eigentlich braucht und wie viel davon benötigt wird.  So lohnt es sich zum Beispiel für kürzere Reisen kleine Tuben Duschgel oder Haargel einzupacken. Auch wichtig vor allem bei Flugreisen: Pässe vorher auf ihre Gültigkeit kontrollieren.

3. Informiert urlaubts sich besser

Wer sich vorher informiert, hat mehr vom Urlaub. Viele Tickets z.B. für Freizeitparks oder Sportveranstaltungen kann man schon vor Reisebeginn im Internet bestellen und sich so lästiges Schlange stehen vor Ort ersparen. Manchmal gibt’s dort auch billigere Karten oder Kombi-Angebote, die sich lohnen. Auch ein Blick in den Reiseführer lohnt sich schon vor Reisebeginn. Hier kann man sich über die Attraktionen, die man sich auf jeden Fall anschauen will, schon vorher informieren und sich dann mögliche Tipps dazu im Internet anschauen. Dort findet man auch Erfahrungsberichte von anderen Urlaubern, die zum Beispiel gute Restaurants oder schöne Bars empfehlen. So gut informiert kann dann im Urlaub gar nichts mehr schief gehen!

Vorschau: Am 5.6. erfahrt ihr hier, was alles in eine gute Reiseapotheke gehört!

Von inneren Schweinehunden und wie man sie besiegt – Drei Motivationstipps

Motivationshilfen: Nicht nur eine gute Planung hilft, auch kleine Belohnungen können die Motivation fördern (Foto: Möller)

Der innere Schweinehund ist ein echt gemeines Kerlchen. Oft hindert er uns daran Dinge zu tun, die wir uns eigentlich fest vorgenommen hatten. Wie etwa soll man sich hinter das Lernen für Klausuren klemmen oder eine Präsentation vorbereiten, wenn doch das Bettchen so verlockend aussieht? Oder sich mit einer Hausarbeit beschäftigen, wenn draußen ideales Wetter zu einem Spaziergang einlädt? Doch was tun, wenn der innere Schweinehund einmal von der Leine gelassen wurde, sich Hausarbeit und Co. aber nicht mehr aufschieben lassen? Face2Face gibt euch für solche Fälle drei Motivationstipps.

1. Gut geplant ist halb gewonnen

Macht euch eine Liste und plant, was ihr wann erreichen wollt. Setzt euch Tagesziele, die nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht erreichbar sind. Diese Liste könnt ihr dann an euren Arbeitsplatz legen und nach und nach abhaken, wenn ihr ein Ziel erreicht habt. Euer Arbeitsplan sollte aber nicht statisch sein, sondern auch Platz für kleine Änderungen beinhalten. Es kann immer mal vorkommen, dass ihr an einem Tag ein von euch fest gesetztes Ziel nicht erreichen könnt, etwa weil plötzliche Schwierigkeiten auftauchen oder die Konzentration einfach fehlt. Das ist nicht schlimm! Lasst euch davon nicht aus der Bahn bringen. Wenn ihr vorher darauf geachtet habt, dass euer Plan auch kleine Zeitpolster enthält, könnt ihr ihn einfach anpassen und so auch schlechte Tage verkraften.

2. Auch mal abschalten

Einfach nur durcharbeiten geht nicht! Zwischendrin müsst ihr immer wieder eine Pause einlegen, damit sich euer Körper und euer Gehirn erholen können. Ob ihr das Fenster öffnet und Dehnübungen macht, euch was zu Trinken holt oder eine Runde Solitär auf dem Computer spielt – kleine Pausen helfen die Konzentration zu behalten. Danach geht es meist doppelt so schnell voran. Ideale Zeitpunkte für Pausen sind etwa bei Zwischenabschnitten oder wenn ihr bei einer Sache gerade gar nicht weiterkommt. Dann hilft es meist schon sich fünf Minuten mit etwas anderem zu beschäftigen und schon lassen sich auch schwierige Probleme leichter lösen. Wenn ihr abends dann mit eurem Tagespensum fertig seid, solltet ihr auch wirklich damit abschließen und nicht noch lange darüber nachgrübeln. Einigen hilft es dabei die Arbeitsunterlagen wegzupacken, so dass man sie nicht mehr sieht.

3.  Gönnt euch auch mal was!

Wenn ihr ein Ziel erreicht habt könnt ihr euch ruhig dafür belohnen, etwa mit einem kleinen Spaziergang, einem Stück Schokolade oder eurer Lieblingssendung im Fernsehen. So eine kleine Belohnung hilft manchmal die Motivation noch einmal zu steigern. Allerdings solltet ihr euch immer bewusst sein, dass ihr nicht auf die Belohnung hin arbeitet, sondern euer Ziel erreichen wollt. Für nicht erreichte Ziele solltet ihr euch aber auch nicht bestrafen. Schaut einfach am Ende des Tages, ob ihr mit eurer heutigen Arbeit zufrieden seid und gönnt euch dann was dafür.

Vorschau: Nächste Woche zeigt euch Tatjana Schritt für Schritt in einem Video, wie man sich ohne Heißgeräte die idealen Locken dreht. Nicht verpassen!