Das gewisse Etwas für deine Party

Die größte Party des vergangenen Jahres ist gerade erst vorbei – aber wir bei Face2Face feiern munter weiter. Heute verraten wir euch, wie ein Abend mit Freunden in den eigenen vier Wänden zum absoluten Highlight wird.

Schnitzeljagd für erwachsene Kinder

Zuhause feiern ist doch was Schönes. Man hat den kürzesten Heimweg, kann die Gäste bitten, Snacks mitzubringen, und hat einfach alles da, was man auch nur annährend brauchen könnte (in eine Wohnung passt eben doch mehr als in eine Handtasche). Was aber, wenn die Party zum Reinfall wird, alle nur gelangweilt rumsitzen und nicht wirklich Stimmung aufkommen will? Mit einer Schnitzeljagd für erwachsene Kinder passiert das garantiert nicht.

Hier ein paar Ideen für eure ganz persönliche Party-Schatzsuche:

Der Plan

Zu allererst solltet ihr euch die Eckdaten für eure Schatzsuche überlegen, also:

  • Wo soll das Ganze stattfinden? (nur in der Wohnung? Sollen bestimmte Zimmer außen vor bleiben?)
  • Was sollen die Gäste suchen? (selbstgebackene Muffins? Einen Verdauungsschnaps für nach dem Essen?)
  • Wie soll das Spiel aufgebaut sein (gibt es eine große oder mehrere kleine Schnitzeljagden?)

Die Rätsel

Schnitzeljagd ganz traditionell: Mit Schatzkarte (Foto: T. Gartner)

Schnitzeljagd ganz traditionell: Mit Schatzkarte (Foto: T. Gartner)

Anschließend ist eure ganze Kreativität gefragt! Ihr könnt die Teilnehmer zum Beispiel mithilfe von Rätselreimen von Hinweis zu Hinweis führen.

Ist einer eurer Kumpels vielleicht ein großer Fußball-Fan? Kennt eure beste Freundin immer die Top10 der Charts? Damit alle Teilnehmer – auch die eher zurückhaltenden – das Gefühl haben, eingebunden zu sein, könnt ihr Wissensfragen stellen, die auf die jeweiligen Personen zugeschnitten sind.

Eine andere, altbewährte Methode ist die Schatzkarte. Die bekommen eure Mitspieler natürlich nicht einfach so in die Hand gedrückt! Schneidet sie in Stücke – am besten kreuz und quer, denn gleichgroße Quadrate sind zu einfach – und lasst die anderen puzzeln. Für die Authentizität und als kleine Hilfestellung könnt ihr den Rand der Karte vorsichtig mit einem Feuerzeug verbrennen. So sehen eure Freunde gleich, welche Teile außen hingehören. Als Schatztruhe eignet sich ein Koffer mit Zahlenschloss, dessen Kombination errechnet werden muss – ohne Taschenrechner, versteht sich.

Tipp

Geht die gesamte Schnitzeljagd vor Eintreffen der Gäste nochmal durch. Sind alle Hinweise am richtigen Ort platziert? Steht alles bereit, was ihr beispielsweise für den Aufbau von Spielen braucht? Am besten ist es, wenn ihr euch eine Liste mit der Reihenfolge der Rätsel macht und dazuschreibt, an was ihr an welcher Stelle denken müsst – so könnt ihr nichts vergessen und der Abend wird garantiert zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art.

In den Einkaufswagen: Eine Schnitzeljagd

Ihr habt keine Zeit oder Lust eine Schnitzeljagd selbst zu entwickeln? Die Anleitung für eine zweiteilige Schnitzeljagd für mindestens vier Personen innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses inklusive zeitlichem Ablauf, Rätseln, Vorschlägen für Wissensfragen und Checkliste könnt ihr für fünf Euro über diese E-Mail-Adresse bestellen: tatjana.gartner@face2face-magazin.de

Schreibt in den Betreff einfach „Schnitzeljagd“ und in die E-Mail euren vollständigen Namen plus Anschrift. Im Anschluss erhaltet ihr dann eine Rechnung, die per Vorkasse beglichen werden muss. Sobald das Geld auf dem Face2Face-Konto angekommen ist, bekommt ihr die Anleitung als PDF per E-Mail. Viel Spaß beim Rätseln!

 

Do-It-Yourself-Projekt: Silvester-Geschenke für Party-Gänger

Bunt gemischt: Silvester-Geschenke (Foto: Onat)

Bunt gemischt: Silvester-Geschenke (Foto: Onat)

Neben der alljährlichen „Dinner for One“-Ausstrahlung und unzähligen Jahresrückblicken im Fernsehen darf eine feucht-fröhliche Feier zum Jahreswechsel nicht fehlen. Während das neue Jahr mit einem Glas Sekt willkommen geheißen wird, lassen sich die Gäste mit individuellen Präsenten verabschieden. Kleine Silvester-Geschenke erhalten schließlich nicht nur die Freundschaft, sondern erinnern – auch nach dem hoffentlich guten Rutsch – an die gemeinsame Zeit. Daher verrät die Tipps&Tricks-Redaktion, was bei keiner gelungenen Überraschung fehlen darf.

Die Verpackung:

Kreativ verpackt: Auch die Optik soll bei Silvester-Geschenken nicht zu kurz kommen (Foto: Onat)

Kreativ verpackt: Auch die Optik soll bei Silvester-Geschenken nicht zu kurz kommen (Foto: Onat)

Das Auge schenkt mit: Ob die Silvester-Geschenke als Stimmungsgarant oder als Notfallset gegen Feier-Blessuren dienen sollen – richtig verpackt können bereits aus Kleinigkeiten wahre Hingucker werden. Die individuellen Präsente können den Gästen entweder als Wundertüten getarnt, in Erste-Hilfe-Taschen gesteckt oder in handlichen Kinderkoffern gereicht werden. Auch altmodische Elemente wie Marzipan-Figuren werden durch kreative Verpackungen neujahrstauglich gemacht.

Der Inhalt:

Vielseitig: Silvester-Geschenke lassen sich individuell anpassen (Foto: Onat)

Vielseitig: Silvester-Geschenke lassen sich individuell anpassen (Foto: Onat)

Rein darf, was gefällt: Sekt, Wunderkerzen, Feuerwerkskörper, Konfetti und Konfetti-Pistolen versprechen eine gelungene Silvester-Party. Glückskekse, Marzipanfiguren wie Schweine und Schornsteinfeger und persönliche Neujahrswünsche verheißen ein glücksbringendes Neujahr. Neben Münzen als Notgroschen, Aspirin gegen die Katerstimmung, Pflaster gegen kleine Blessuren, Traubenzucker als Energielieferant und Taschentücher gegen die Tränen, lässt sich der Rutsch mit Lippenbalsam und Ferrero-Küsschen für den Mitternachts-Kuss etwas sinnlicher begehen. Mit den richtigen Silvester-Geschenken dürfte einem gelungenen Start in das neue Jahr nichts mehr im Weg stehen.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht Euch frohe Festtage und einen guten Rutsch.

Schaurig-schöne Halloween-Geschenke

Kreativ: Halloween-Geschenke (Foto: Onat)

Kreativ: Halloween-Geschenke (Foto: Onat)

Neben verkleideten Kindern und geschnitzten sowie gekochten Kürbissen dürfen makabre Gerichte und Süßigkeiten an Halloween nicht fehlen. Der Brauch um die Häuser zu ziehen und um „Süßes oder Saures“ zu bitten hat dabei seinen Ursprung im irischen „All Hallows’ Eve“: Die Geister der Verstorbenen, die in der Nacht vor Allerheiligen umherzögen, sollten durch Speisen besänftigt und vor dem Eintritt abgehalten werden. Doch durch die gruseligen Halloween-Geschenke der Tipps&Tricks-Redaktion lassen sich nicht nur Untote, sondern auch hungrige Gäste und Kinder besänftigen.

Schaurige Schokolade:

Schokoladig: Halloween-Schokoladen-Monster (Foto: Onat)

Schokoladig: Halloween-Schokoladen-Monster (Foto: Onat)

Mit selbstgemachten Süßigkeiten lassen sich die Herzen von Jung und Alt erfreuen: Etwas Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, auf ein mit Folie oder Backpapier ausgelegtes Blech gießen, mit allerlei Süßigkeiten und Streuseln verzieren und hart werden lassen. Essbare Augen und farbige Candy Melts- oder Schokoladen-Spritzer lassen aus den einzelnen Blöcken richtige Monster zum Vernaschen werden.

Eklige Einmachgläser:

Eingemacht: Halloween-Süßigkeiten (Foto: Onat)

Eingemacht: Halloween-Süßigkeiten (Foto: Onat)

Wer noch Einmachgläser aus der vergangenen Saison übrig hat, kann diese mit gruseligen Gummitieren wie Fledermäusen, Würmern, Spinnen, Schlangen und Fröschen befüllen und wieder verschließen. Etwas Dekoration verwandelt die leeren Gläser in leckere Souvenirs zum Mitnehmen, durch die man sich gerne an die Halloween-Nacht erinnert.

Durstige Dämonen:

Bunt: Halloween-Getränke (Foto: Onat)

Bunt: Halloween-Getränke (Foto: Onat)

Auch altbekannte Getränke lassen sich im neuen Gewand als Halloween-Geschenke verkleiden: Hierfür kalte oder warme Getränke mit Lebensmittelfarbe einfärben oder bereits farbige Getränke nehmen, diese in Flaschen füllen und mit dekorativen Elementen als Zaubertränke, Gift, Blut oder Dämonen tarnen. Mit kleinen Hexenbesen aus Salzstangen, Käse und Lauch wird dem Trank auch etwas zum Beißen für Zwischendurch geboten. Erwachsenen kann man so eine kleine Freude mit alkoholischen Getränken machen, Kindern mit süßen und bunten Säften.

Gesunde Gespenster:

Fruchtig: Halloween-Obst-Gespenter (Foto: Onat)

Fruchtig: Halloween-Obst-Gespenter (Foto: Onat)

Wer lieber neben den Süßigkeiten Kindern auch etwas Obst mit auf den Weg geben möchte, kann dieses geschickt als Gespenst dekorieren: Die Erdbeeren mit geschmolzener, weißer Schokolade überziehen und mit dunkler Schokolade Augen und Münder der Gespenster anmalen. Ganz ohne Schokolade werden dabei grüne Äpfel zu Geistern verwandeln, indem man ihnen essbare Augen, Erdbeer-Zungen und Sonnenblumenkern-Zähne anbringt.

AirPley! Festival – Sounds am Badesee

Das Wetter meinte es gut mit den Besuchern des AirPley! Festivals am letzten Samstag am Bensheimer Badesee. Trotz weniger Wolken schien den ganzen Tag über die Sonne und es fiel kein einziger Regentropfen. Passend zur tropischen Location war das Motto „Sommer. See. Sand. Sound.“

Sicherheit steht an erster Stelle

Bereits um 11 Uhr begann das Open-Air-Festival. An den Einlasskontrollen wurde äußert sorgfältig darauf geachtet, dass keine gefährlichen Gegenstände auf das Gelände gelangten. Zusätzlich sorgten Securities für die Sicherheit rund um den Badesee.

Erholsam: Das Airpley!-Festival am Bensheimer Badesee (Foto: Teschner)

Erholsam: Das Airpley!-Festival am Bensheimer Badesee (Foto: Teschner)

Ein musikalisches Treffen internationaler und lokaler DJs

Von Deephouse über Techhouse bis hin zu Techno war alles an Musikstilen vertreten. Vor allem die weiblichen DJanes hatten an diesem Tag das Zepter in der Hand: von Bebetta über Hanna Hansen bis hin zu Anna Reusch waren top Stars der elektronischen Musikszene vertreten. Aber auch lokale Größen, wie Niklas Becker, Omnikid und DA FUNK heizten den Festival-Besuchern ordentlich ein.

Entspannung pur am Badesee

Einige Besucher saßen auf Decken rund um die Bühne, alle sahen sie super entspannt aus. Neben gemütlichen Strandkörben, in denen ebenfalls einige Besucher bequem den musikalischen Klängen lauschten, gönnten sich andere in dem sauberen Badesee eine Abkühlung. Besonders der breite Steg lud zum Sitzen ein.

Natürlich kam aber auch die Bewegung nicht zu kurz: Vor der Bühne tanzten die Besucher ausgelassen Und auch ein Volleyball-Feld war nicht weit.

Das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Neben kühlen Getränken stärkten sich die Besucher bei leckeren Feuerwürsten und Pommes für weitere Tanzeinlagen.

Und wem das nicht genug war, der konnte den Chill-Out am See bis 1 Uhr genießen und anschließend an der Afterhour im Club Fantasy-Night teilnehmen.

Zusammengefasst war das AirPley! ein ausgelassenes Open-Air-Festival mit entspannten Sitzmöglichkeiten und guter elektronischer Musik zum kleinen Preis (9,80 Euro im Vorverkauf!). Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Vorschau: Sommerzeit ist festivalzeit – nächste Woche berichten wir vom Stadt.Land.Bass.-Festival.

Die Partyszene in der „schönsten Stadt der Welt“

Heimat und Zuhause – das bedeutet Speyer für Caroline Gartner. Seit sie denken kann, lebt die 20-Jährige in der Domstadt, hat also auch deren Ausgehmöglichkeiten ausgiebig getestet. Aber nicht nur das: Für eine Hausarbeit hat sie jetzt 130 Jugendliche aus Speyer und Umgebung befragt, wie zufrieden sie mit der Partyszene sind. Und wir wollten natürlich wissen, was da herauskam!

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Wieso hast du dich in deiner Arbeit ausgerechnet mit den Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche in Speyer beschäftigt?
Caroline: Meine eigene Erfahrung ist, dass das Angebot gerade für die unter 18-Jährigen nicht allzu umfassend ist. Oft war ich traurig, wenn ich an einer der wenigen Partys, die stattfanden, nicht teilnehmen konnte, denn das Warten auf die nächste kam einem da schon seeehr lange vor. Darum hat mich natürlich brennend interessiert, wie das meine Altersgenossen sehen. Gerade durch die vielen Schulen tummeln sich in Speyer ja sehr viele Jugendliche. Deshalb sind sie auch so wichtig für eine Stadt wie Speyer – eine bunte Mischung aus Jung und Alt trägt dazu bei, dass sich eine Stadt weiterentwickeln kann und nicht in der Zeit stehenbleibt.

Face2Face: Was hat deine Umfrage ergeben?
Caroline: Leider sind die Jugendlichen eher unzufrieden mit den Ausgehmöglichkeiten in Speyer. Man muss aber ganz klar unterscheiden zwischen Bars/ Cafés und Diskotheken. Die Umfrage-Teilnehmer wünschen sich eine neue Diskothek bzw. wollen die vorhandenen Locations häufiger für Partys nutzen. Für mich bedeutet das, dass die Jugendlichen gerne mehr Trubel und mehr Möglichkeiten im Speyrer Nachtleben hätten. Wenn das gegeben wäre, würden sie sicher seltener auf die umliegenden Städte ausweichen, um mit ihren Freunden tanzen und feiern zu gehen. Die Bar- und Café-Auswahl ist dafür laut meiner Umfrage durchaus ausreichend für die Jugendlichen – hier bleiben kaum Wünsche offen.

Face2Face: Und was würdest du dir für die Speyrer Partyszene wünschen?
Caroline: Natürlich wäre auch ich von einem neuen Club in Speyer nicht abgeneigt. Allerdings habe ich während meiner Recherchen auch festgestellt, dass Speyer doch einiges an Veranstaltungen zu bieten hat, von denen man jedoch leider oft zu spät oder gar nicht erfährt. Helfen kann es da, wenn die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt tritt. Mit der Facebook-Seite der Stadt Speyer ist hier aus meiner Sicht bereits ein wichtiger Schritt getan.

Face2Face: Schon während der Recherche für deine Arbeit standest du ja in Kontakt zur Stadt Speyer. Was fängt die nun mit dem Ergebnis deiner Umfrage an?
Caroline: Ich glaube die Stadt ist sich dessen bewusst, dass die Jugendlichen doch eher unzufrieden sind mit den Ausgehmöglichkeiten und versucht bereits gemeinsam mit dem Jugendstadtrat etwas zu verändern. Ich habe den Eindruck, dass die Stadt sehr bemüht ist um ihre jungen Bewohner und auch gerade dabei ist etwas in Bewegung zu bringen. Eins bleibt natürlich für mich dabei festzuhalten: Natürlich sind Ausgehmöglichkeiten wichtig – wenn sich die Bürger diese wünschen umso mehr, trotzdem sind es ja nicht nur die Ausgehmöglichkeiten, die Speyer zu einer wunderschönen Stadt machen, sondern auch viele andere Dinge.

Vorschau:

Über Silvesterpartys mit Holger und Brigitta

Dieses Jahr gehe ich an Silvester erstmals wieder auf eine große, offizielle Party. Irgendwie habe ich den Wunsch, das Jahr mit einem Knall zu beenden, auch wenn ich keinesfalls denke, dass Silvesterpartys irgendetwas besonders Knalliges an sich haben. Auch das bisschen Edeka-Feuerwerk kann mich da nicht vom Gegenteil überzeugen.

Eigentlich mag ich keine Silvesterpartys. Sie haben so eine trübe Ausstrahlung und sind ein mehliger Vorgeschmack auf die Zeit, wo man zu alt sein wird für alles, was Spaß macht. Irgendwann muss man sich nämlich entscheiden, ob man zur langweiligen Raclette-Fraktion oder zu den verzweifelten, einsamen Partylöwen mit Silbermähne gehören möchte, die ihre rastlosen Runden auf der rautenförmigen Tanzfläche drehen, in Erwartung einer Beute, die sie ein bisschen über ihre eigene nahende Sterblichkeit hinwegtrösten kann.

Ich gehöre dann wahrscheinlich zu einer dritten, inoffiziellen, menschenfeindlichen Untergrund-Organisation. Wir sind alte Säcke in schwarzen Rollkragenpullover, die ins Käsefondue aschen und sich weigern an Silvester etwas Anderes zu machen als dazusitzen und Zeitung lesend die Katze zu streicheln. So einen richtig guten Weg mit Silvester umzugehen gibt es also nicht.

Auf Silvesterparty findet man immer wieder dieselben Typen: alleinstehende, aufgetakelte 40ger beider Geschlechter in schlechtsitzenden Anzügen oder zu transparenten Kleidern mit Spitzenapplikationen, die zu viel Geld (meist über 40 Euro) ausgeben, um mit anderen Mittelalten an einem mittelguten Sektbuffet zu stehen und Fingerfood in sich hineinzustopfen. Obwohl sie wahrscheinlich gerade erst das Weihnachtsessen aus sich herausgeholt haben. Meistens erscheinen sie in großen Horden, die keinerlei sexuelle Aura versprüht und manchmal finden sich zwei asexuelle Wesen aus zwei asexuellen Gruppen (es ist schon erstaunlich wie hochhackige Menschen in durchsichtigem Stoff und mit Spitzenapplikationen so asexuell sein können). Sie heißen dann Holger und Brigitta und treffen sich in der Mitte der Tanzfläche der Mehrzweckhalle, da wo das Leben pulsiert.

Holger und Brigitta tanzen erst zaghaft und dann immer verzweifelter im immer geiler werdenden pinken Licht der Party – Beleuchtung. Und die Diskokugel wirft Ornamente auf ihre mittelalten, schwitzenden Körper, die immer in Bewegung zu sein scheinen als tanzten sie um ihr Leben. Und SNAP spielt vertrauensvoll Rhythm is a Dancer. Um 23 Uhr überlegt Brigitte ob sie noch einen Sekt trinken soll, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich übergeben muss. Holger steht daneben und hofft, dass sie es macht und er, nachdem er ihre Kotze weggewischt hat noch einen Stich landet bevor das Feuerwerk beginnt. Er hat gelernt, dass man für nichts nichts bekommt und hält dies für ein faires Tauschgeschäft. Brigitta aber hat ihren Körper lange genug argwöhnisch beobachtet und sich in zahlreichen Selbstfindungsworkshops gut genug kennen gelernt um zu wissen: Wenn sie jetzt noch einen trinkt und sich dann auch noch übergibt, wird sie höchstens sehr müde und ganz bestimmt nicht scharf!

„Wenn wir es machen wollen, dann jetzt“, flüstert sie Holger ins Ohr und drängt ihn in Richtung Ausgang bevor ihr Hormonpegel wieder runtergeht. Holger bekommt augenblicklich Flecken im Gesicht und die beiden verschwinden irgendwo. Aus den Boxen spielt die Hermes House Band Cotton Eye Joe. Wie behaglich, alles. Ich werde am Buffet stehen und die Leute zufrieden anstarren. Zufrieden in dem Wissen, dass ich (noch) nicht sie bin. Und dann gibt es ein moderates Supermarkt-Feuerwerk vor der Tür. Ob ich mich darauf freue? Aber natürlich.

Auch im neuen Jahr erwarten euch weitere vielfältige Kolumnen, hier auf Face2Face.

So wird der Junggesellinnenabschied unvergesslich

Den letzten Tag in "Freiheit" genießen: So macht der Junggesellinnenabschied Spaß (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Den letzten Tag in „Freiheit“ genießen: So macht der Junggesellinnenabschied Spaß (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Beschwipste Frauen in eigentümlichen Kostümen, die Kondome und Schnäpse zu überteuerten Preisen an den Mann bringen wollen – so stellt man sich einen traditionellen Junggesellinnenabschied vor. Keine besonders schöne Aussicht für die eine oder andere Braut in spe.

Aber wieso sollte die Braut den letzten Tag „in Freiheit“ nicht auch ein bisschen genießen dürfen?

Hier findet ihr Tipps für einen Junggesellinnenabschied, an den jede Frau gerne zurückdenkt:

Schwarmintelligenz nutzen
Federführend in der Planung des Junggesellinnenabschieds ist die Trauzeugin. Sie genießt das besondere Vertrauen der Braut – schließlich wird sie die Ehe mit ihrer Unterschrift bezeugen. Dennoch sollte nicht aller Aufwand an ihr allein hängen bleiben. Unser Tipp: Nutzt die Schwarmintelligenz! Wenn alle Freundinnen der Braut an einem Tisch zusammenkommen (ist ein persönliches Treffen nicht möglich, tut es auch eine Facebook- oder WhatsApp-Gruppe), kann jede ihr Wissen und ihre Ideen für einen gelungenen Abend einbringen. Demokratisch kann so ein Programm zusammengestellt werden, das die Trauzeugin am besten schriftlich festhält und den anderen zukommen lässt. Damit es nicht zu stressig wird, ruhig frühzeitig mit den Vorbereitungen anfangen. Ein erstes Brainstorming – wann könnte man was wie unternehmen – kann durchaus schon ein paar Monate vor dem Junggesellinnenabschied stattfinden.

So macht ein Fotoshooting Spaß: Im Kreis der Freundinnen (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Garantiert: Spaß beim Fotoshooting im Kreis der Freundinnen (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Lauscher auf
Die zukünftige Braut steht oft unter Stress? Dann ist ein ausgiebiger Wellnesstag genau das Richtige. Ständig beklagt sie sich, dass es keine schönen Fotos von ihr gibt? Wie wäre es dann mit einem Freundinnen-Fotoshooting? In einer lustigen Mädelsrunde ist die Atmosphäre angenehm zwanglos und es entstehen tolle Bilder.
Um herauszufinden, was die Braut mag und was nicht – ist sie zum Beispiel eher schüchtern, kann man ihr mit einem Saunabesuch wahrscheinlich keine Freude machen – heißt es für alle Beteiligten: Lauscher auf! Was wollte die Braut in spe schon immer mal machen? Wie verbringt sie ihre Freizeit am liebsten? Ist sie vielleicht Fan eines Künstlers, einer Band, eines Landes (hier bietet sich ein Themenabend an), eines Sportvereins? Wichtig ist aber auch: Was mag sie gar nicht? Wobei würde sie sich unwohl fühlen?
Bringt jede der Freundinnen ihr Wissen ein und hakt vielleicht auch mal unauffällig nach, ergeben sich ganz schnell einige Unternehmungsmöglichkeiten.

Organisieren und koordinieren
Wenn das Programm für den Junggesellinnenabschied steht, geht es an die Organisation. Um Geld zu sparen und Stress zu vermeiden, sollte die Trauzeugin bei der Aufgabenverteilung darauf achten, dass jede die Aufgabe übernimmt, die ihr liegt. Während die eine den Tisch im Restaurant reserviert, checkt und bucht eine andere spezielle Gruppenangebote für Spa oder Freizeitpark. Wieder eine andere kauft ein: Snacks, Getränke, Zutaten zum Kochen – je nachdem, was geplant ist. Vielleicht muss ja auch etwas kreativ gestaltet werden (Stichwort: T-Shirt – siehe nächster Abschnitt).
Tipp: Kontakte nutzen! Ist der Bruder von einer der Freundinnen vielleicht Fotograf und shootet die Mädelstruppe zu einem vergünstigten Preis oder arbeitet eine vielleicht im Bereich Eventmanagement und kommt an Backstagepässe? So lässt sich Geld sparen und jede kann auf ihre Weise zu einem gelungenen Junggesellinnenabschied beitragen,

Und wo kommt jetzt das Geld her?
Fotoshooting, Restaurant- und Clubbesuch, Wellnessbehandlung – so wird der Junggesellinnenabschied schnell kostspielig, für Studenten oder Auszubildende sogar unerschwinglich. Aber auch ohne den traditionellen Kaufladen kann die Braut den einen oder anderen Euro verdienen.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem „1 Kuss 1 Euro“-T-Shirt? Das muss die Braut eine Stunde lang tragen und kann danach wieder zu ihrem normalen Oberteil wechseln. Der Vorteil gegenüber Kaufladen und Verkleidung: Das Shirt wird man schnell und unkompliziert wieder los, es ist weniger auffällig und man kommt damit in jeden Club. Wer ein Küsschen auf die Wange möchte, zahlt einen Euro (gerne auch mehr). Auch hier sind wieder die Freundinnen gefragt: Sie können beim Anquatschen und Überreden helfen – so fühlt sich die Braut wohler.

Habt ihr auch Tipps, was man am Junggesellinnenabschied unternehmen kann? Wir freuen uns über Kommentare!

Vorschau: Leben mit Gips – nächste Woche hat Nina dazu ein paar Tipps für euch parat.

World Club Dome 2015 – Der größte Club der Welt

Der Sommer ist da, das Wetter stimmt und die Menschen sind glücklich. Was will man da mehr als das Leben zu genießen? Feiern natürlich! Und das haben über 100.000 Menschen am ersten Juni-Wochenende dieses Jahres getan.

Bereits zum dritten Mal organisierten YOU-Fm und BigCityBeats das Festival World Club Dome in der Frankfurter Comerzbank Arena, das auch einiges zu bieten hatte. Neben 150 DJs auf mehr als zwölf Bühnen gab es zahlreiche Food- sowie Merchandisestände.

Der Anblick auf den größten Club der Welt - zuhause in Frankfurt (Foto: L. Holfelder)

Der Anblick auf den größten Club der Welt – zuhause in Frankfurt (Foto: L. Holfelder)

Das Festival hatte einige Neuerungen in petto, zunächst gab es die Möglichkeit, sich die offizielle World Club Dome–App herunterzuladen, um sich dort seinen eigenen Zeitplan zusammen zu stellen und alle nötigen Informationen zu erhalten. Das Festival, das 2013 nur für einen Tag und 2014 für zwei Tage seine Tore öffnete, begann dieses Jahr bereits Freitagmittags und endete Sonntagabends. Eine weitere Neuheit war die Möglichkeit, mit seinen Tickets nicht nur den gebuchten Bereich, zum Beispiel im Infield (Mainstage-Bereich) aufzusuchen, sondern auch Zugang zu den Tribünen zu haben. So konnte man frei entscheiden, ob man lieber direkt in der Menge feiern, oder doch lieber gemütlich auf den Tribünen das Getümmel beobachten wollte.

Blick von der Tribüne auf eine der vielen Partylocations - hier die Mainstage (Foto: L. Holfelder)

Blick von der Tribüne auf eine der vielen Partylocations – hier die Mainstage (Foto: L. Holfelder)

Hier nun die Highlights des Wochenendes auf einen Blick: Freitags heizten Dimitri Vegas & Like Mike die Stimmung ein, bevor Steve Angello und schließlich Avicii als Hauptact und Festival-Eröffner auf die Bühne traten. Am Tag darauf, samstags, begann die Party schon ab elf Uhr morgens. Die wirklich bekannten DJs kamen aber erst gegen Mittag. Mit dabei waren R3hab, Route 94, DJ BL3ND, der allein wegen seinem Aussehen erwähnenswert ist, und Oliver Heldens. Lost Frequences spielte in einer kleineren Location, die jedoch so überfüllt war, dass kaum etwas von dem DJ zu sehen war. Am Abend lieferte Steve Aoki wie im Jahr zuvor eine fantastische Show ab. Und auch Urgestein Faithless gab sein Bestes auf der Bühne. Sonntags traten neben vielen anderen Künstlern Klangkarussel, Blasterjaxx, ATB und Robin Schulz auf. Dessen Auftritt musste allerdings von einem kleinen Zelt auf die Mainstage verlegt werden, da der Andrang einfach zu groß war. Den Abend leiteten dann Sigma, Krewella und Hardwell ein. David Guetta beendete wie im Jahr zuvor das Festival und lieferte neben guter Musik auch eine gute Bühnenshow ab.

Tanzen unter freiem Himmel - an der Space Ibiza Location (Foto: L. Holfelder)

Tanzen unter freiem Himmel – an der Space Ibiza Location (Foto: L. Holfelder)

Neben den genannten Künstlern gab es zu jeder Uhrzeit die Möglichkeit verschiedene DJs zu sehen, manchmal war es eine schwere Entscheidung zu welcher Bühne man gehen wollte, weil die Auswahl zu groß war.

Da das Festival wieder einmal ein großer Erfolg war, hat sich BigCityBeats einen Clou ausgedacht und für wenige Tage erste Early-Bird-Tickets für das nächste Jahr zum Verkauf angeboten. Doch wer diesen Special-Sale verpasst hat, muss nicht traurig sein: Ab Herbst geht der normale Vorverkauf der Tickets wieder los.

150 DJs auf zwölf Floors – der World Club Dome 2015

Nicht mehr lange, dann ist Weihnachten! Und wer jetzt so kurz vor Weihnachten doch noch eine Geschenkidee braucht und mal was anderes schenken will, der liegt mit einem Ticket für den World Club Dome goldrichtig.

Der World Club Dome ist ein Festival, das im Juni nächsten Jahres an drei Tagen stattfinden wird. Genauer gesagt vom 5. bis 7. Juni. Wo? In der Commerzbank Arena in Frankfurt am Main. Was euch dort geboten wird? Über 150 DJs auf über zwölf Floors heizen jedem Partybegeisterten ein. Vornehmlich wird House, Techno und Dubstep gespielt, aber die großen DJs bringen natürlich auch ihre Mainstream- Chartstürmer mit.

Bei Festivals sind die Hände wichtig: zum Hochreißen und Mittanzen (Foto: L. Holfelder)

Bei Festivals sind die Hände wichtig: zum Hochreißen und Mittanzen (Foto: L. Holfelder)

Seit 2013 organisiert der Radiosender „You FM“ und dessen Show „Big City Beats“ den World Club Dome, der anfangs noch „World Music Dome“ hieß und nur einen Tag ging. 2014 wurde das Festival erstmals an zwei Tagen ausgetragen und bekam seinen jetzigen Namen. Die Commerzbank Arena in Frankfurt wird an den Festivaltagen zur Partylocation umfunktioniert. Innerhalb der Arena befindet sich die Hauptbühne. Pluspunkt der Location: Sobald das Wetter nicht mehr mitspielt, lässt sich das Dach der Arena schließen, so dass auch der heftigste Regenschauer der guten Laune nichts anhaben kann. Um die Arena herum gibt es verschiedene Dancefloors, auf denen verschiedene DJs ihre Musik spielen. Und für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt, es gibt reichlich Essens- und Trinkstände. Wichtig ist dabei nur, dass man sich zu Beginn Verzehr-Karten holt, denn auf dem Festival wird überall mit Märkchen bezahlt. Diese lassen sich aber jederzeit nachholen oder auch umtauschen, falls man am Ende doch noch ein paar Märkchen über hat.

Jetzt aber zum Wichtigsten: Wer tritt denn überhaupt auf? You Fm und Big City Beats.FM halten sich mit diesen Informationen immer etwas bedeckt und geben nur häppchenweise Künstler bekannt. Im letzten Jahr zählten Hardwell, Tiësto, Steve Aoki, Martin Garrix, Alesso, Dada Life, Krewella, Dimitri Vegas & Like Mike und David Guetta als Schlussact zu den bekanntesten Acts.

Und für nächstes Jahr gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Denn erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass kein geringerer als Avicii freitags das Festival eröffnen, und David Guetta sonntags das Festival schließen wird.

In den letzten zwei Jahren waren rund 30.000 Menschen auf dem Festival. Schon jetzt gibt es nur noch wenige Early Bird Tickets. Nach Ausverkauf dieser Tickets steigt der Preis. Beim Kauf der Tickets kann man zwischen verschiedenen Kategorien wählen, das günstigste kostet etwa 100 Euro. Mit diesem Ticket hat man freien Zugang zu allen Floors und, als Neuerung zu den letzten Jahren, auch Zugang zu den Sitzplätzen. Um nicht nur im Innenfeld feiern zu können, sondern direkt an der Hauptbühne, also im Front-Stage-Bereich, gibt es das so genannte „Club Ticket Deluxe“ für etwa 170 Euro.

Der World Club Dome 2014 - viele Menschen und gute Laune (Foto: L. Holfelder)

Der World Club Dome 2014 – viele Menschen und gute Laune (Foto: L. Holfelder)

Für alle Interessierten, die nicht aus der Umgebung von Frankfurt am Main kommen: Leider gibt es keine Zeltmöglichkeiten, Big City Beats stellt aber auf der offiziellen World Club Dome-Seite eine Auswahl an Schlafmöglichkeiten vor.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann sich auf der offiziellen Seite des Festivals umschauen: http://www.worldclubdome.com/

Musik aus den 90ern – heute wieder beliebt

Manche Lieder scheinen für die Ewigkeit gemacht zu sein. Egal ob jung oder alt – hört man die ersten Takte, weiß man immer schon, was nun kommt. Gemeint sind die typischen Lieder der 90er Jahre. Ob „Wannabe“ von den Spice Girls oder „Everybody“ von den Backstreet Boys, jeder kennt sie und jeder kann, ob er es zugeben mag oder nicht, mindestens ein paar Strophen Text mitsingen.

Anfang der 2000er, als der ganze 90er-Zauber vorbei war, nahmen viele an, zusammen mit den grellen Klamotten des letzten Jahrhunderts auch die Musik der letzten Jahre irgendwie aus seinem Leben verbannen zu können. Hier und da hörte man noch ein paar Klassiker aus den vorherigen Jahren. Aber die wirklich richtigen Lieder der 90er, die wahren Techno-Kompositionen, waren aus dem Leben der breiten Masse verschwunden. Nicht verwunderlich, fragt man sich doch heute beim Anhören alter Lieder, warum genau man die hämmernden Techno-Klänge eigentlich so toll fand.

Doch es gibt verschiedene Wege, auf denen sich genau diese Lieder in unser Leben zurückgeschlichen haben. Denkt man genauer darüber nach und hört im Radio mal ganz genau hin, sind diese alten Kompositionen noch lange nicht verschwunden.

Natürlich gibt es Radiosender, die sich auf die Musik der letzten 40 Jahre spezialisiert haben oder die neben der neuen, aktuellen Musik auch mal alte Lieder spielen. Aber selbst bei den Sendern, die sich nur auf das Neueste vom Neuesten spezialisiert haben, kann man alte Lieder hören. Zwar nicht mehr in ihrer originalen Version, dafür aber gecovert. Fast jeder bekannte Sänger hat schon einmal Lieder gecovert. Gerade die Newcomer im Musikbusiness werden heutzutage durch Youtube oder andere soziale Netzwerke berühmt, in denen sie ihr Gesangstalent in selbst gedrehten Videos mit alten Liedern zur Schau stellen. Beispiele zu Coversongs werden am 8. November bei Face2Face vorgestellt.

Aber nicht nur Cover von alten Liedern sind momentan beliebt, auch einfache Remixe. Plattformen wie Soundcloud haben es für jedermann einfach gemacht, die selbst gemischte Musik hochzuladen und der Welt zum Anhören oder sogar Downloaden anzubieten.

Aber wer dann doch das Original hören will, der geht am besten auf eine 90er-Party. In fast jeder großen Stadt gibt es regelmäßig Veranstaltungen, auf denen man sich von den Klängen der 90er Jahre beschallen lassen kann. Nicht nur die 90er Musik wird dort gespielt, die DJs greifen auch meist auf Musik der 80er oder auch der 2000er zurück. Dort trifft man nicht nur auf junggebliebene Mitt-Vierziger oder Mitt-Fünfziger, sondern auch auf junge Leute, die diese Musik eigentlich nur aus Kindertagen kennen.

Und genau diese jungen Erwachsen kennen trotzdem so gut wie jeden Text. Man ist ja schließlich damit aufgewachsen. Ob man diese Musik schlussendlich mag oder nicht, bleibt einem selbst überlassen. Wer weiß was die nächste Generation über die heutige Musik sagt…

Vorschau: Nächste Woche berichtet Vanessa zusammen mit Radio Rheinwelle.