Das perfekte Oktoberfest-Outfit

„O´zapft is“  heißt es am Samstag in München.  Die Maß werden erhoben und Liter um Liter goldgelber Gerstensaft werden ab diesem Wochenende wieder in der Landeshauptstatt des Freistaats ausgeschenkt.  Auch in diesem Jahr werden wahrscheinlich wieder tausende Australier, Italiener, Asiaten und weitere Gäste aus aller Welt zum Oktoberfest nach Deutschland strömen, um zusammen das wohl bekannteste Volksfest zu feiern. An alle  Bierliebhaber, Feierwütige und Volksmusikfreunde: Das sind unsere Tipps für einen modischen Wiesn-Auftritt.

Ist die Lederhose wirklich ein Muss?

Auch wenn es prinzipiell keinen Dresscode gibt und jeder so willkommen ist, wie er auf der Wiesn erscheint, wirbt der Groß- und Einzelhandel die letzten Wochen fast überall mit Oktoberfestbekleidung in allen Fassetten. Allerdings ist diese zurzeit in einem seltsamen Wandel. Mein Vater, selbst Urbayer  durch und durch, erzählte mir von seiner Zeit in München, seinen Besuchen auf dem Oktoberfest und dem Schmunzeln, das seine Generation (Baujahr 1943) ihren Eltern und Trachtenvereinen entgegenbrachte. In den 60er und 70er Jahren war die Wiesn bereits weltweit bekannt. Sie hatte zwar nicht ansatzweise die Besucherzahlen von heute, war jedoch schon damals DAS Volksfest Deutschlands.

Jedoch waren Lederhosen und Trachtenhut, außer bei den vertretenen Trachtenvereinen, eher die Seltenheit. Der Großteil der Besucher kam in ganz normaler Alltagskleidung. Es galt als altbacken und unmodern überhaupt Trachten zu tragen. Die Rock kultur und der gesellschaftliche Wandel waren es, was die  Generation meines Vaters beeinflusste und man wollte nicht die Traditionsverbundenheit der Eltern übernehmen.

Trachten wieder alltagstauglich

Umso überraschender ist der  Wandel der letzten Jahre: Nicht nur, dass immer mehr junge Männer im schönen Chiemgau  Trachten wie selbstverständlich im Alltag tragen. Nein, auch immer mehr Ortschaften deutschlandweit veranstalten ihr eigenes kleines Oktoberfest.

Diese Tradition wird immer selbstverständlicher und man scheint sogar einen gewissen Stolz zu verspüren, solche Traditionen im Land zu haben.

Dazu hat auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 beigetragen: Das Motto „Die Welt zu  Gast bei Freunden“ lockerte das Bild des  humorlosen, strengen und arbeitswütigen Deutschen  auf, sodass man sich guten Gewissens wieder mehr mit seiner Heimat anfreunden konnte.

Doch was ist nun das perfekte Outfit?

Wie sieht also das perfekte Oktoberfest-Outfit für den Mann aus? Auf welche Details solltet ihr achten, um keinem Trachtenverein auf den Schlips zu treten? Und welche Bedeutung hat welche Stickerei an der Lederhose?

Doch eigentlich ist es nicht das, worauf es ankommt. Das perfekte Oktoberfest-Outfit ist nichts, was man von außen sehen kann. Weder Hut,noch  Lederhose,  Hemd oder das Schuhwerk sind relevant. Es ist eure Einstellung, mit der ihr das Fest besucht!

Der Wunsch eine schöne Zeit zu haben, der Wunsch mit Menschen aus aller Welt zu feiern und das Lächeln, das ihr dabei tragt, ist das Outfit mit dem ihr auf dem größten Volksfest Deutschlands nichts falsch machen könnt.  Bevor man sich in einem Discounter in Lederhosen aus China zwängt, nur um im betrunkenen Zustand eine Schlägerei anzufangen, trägt man lieber die abgewetzten Lieblingsjeans und schunkelt ein bisschen mit Freunden vom anderen Ende der Welt.

Vorschau:

5 Unternehmungstipps für den goldenen Oktober

Die ersten Wollpullover und kuschligen Stricksocken wurden wieder aus den Tiefen der Schränke hervorgeholt, der Regenmantel ist zur Zeit der ständige Begleiter und ein Blick auf die Uhr zu dämmernder Stunde zeigt, dass es, trotz der nun wieder immer früher einsetzenden Dunkelheit eigentlich noch lange nicht Zeit ist, ins Bett zu gehen. Face2Face hat für euch fünf Unternehmungstipps für den Monat Oktober herausgesucht, für die es sich doch lohnt, das Haus auch bei herbstlichem Wind und Wetter zu verlassen. Und wer weiß, vielleicht lässt sich die Sonne auch noch einmal blicken – und dann hat der „goldene Oktober“ auf jeden Fall so einiges zu bieten!

1. Einen Spaziergang im Wald machen

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Lädt mit seiner Farbenpracht zum Spazieren ein: Der Wald im Herbst. (Quelle: twinlili/pixelio.de)

Ganz vorneweg führt ein Spaziergang im Wald die Liste der Dinge an, die man im Oktober unbedingt gemacht haben sollte. In keiner Zeit des Jahres zeigt sich die Natur atemberaubender, als in diesen Wochen. Der langsame Wandel von grün zu einem Meer aus rotbraun und dunklem gelb ist ein Spektakel der Natur und lässt keine Zweifel mehr daran, warum man den zehnten Monat im Jahr auch den „goldenen Oktober“ nennt.

2. ….und dabei Kastanien sammeln

Und was gehört genauso zu einem Waldspaziergang im Oktober? Natürlich, das Kastanien sammeln! Viele kennen die kleinen braunen Kügelchen nur schon fertig geröstet in einer kleinen handlichen Papiertüte auf dem Volksmarkt, aber wohl nur wenige haben diese herbstlichen Köstlichkeiten zuvor aus ihrer stacheligen Hülle befreit! Nach einem ausgiebigen Spaziergang an der frischen Herbstluft die selbstgesammelten Kastanien im Ofen rösten und dann mit den Liebsten eingemummelt in kuschelige Kleidung genießen – so kann man sich mal richtig mit der Natur verbunden fühlen!

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Gehört zu den „Klassikern“ im Herbst: Das Drachen steigen lassen. (Quelle: Rike/pixelio.de)

3. Einen Drachen steigen lassen

Ebenfalls nicht von einer echt herbstlichen „To-Do-Liste“ wegzudenken ist selbstverständlich das Drachen steigen lassen! Zugegeben, diese Aktivität verbindet man zuerst einmal mit kleinen Kindern, die mehr oder weniger erfolglos versuchen, einen widerspenstigen Drachen unter ihre Kontrolle zu bringen. Meist endet der Versuch mit einem schreienden Kind und einem hoffnungslos verhedderten Drachen-Schnur-Gebilde. ABER: Sich auch im „Erwachsenenalter“ mal an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen und sich auch einfach mal wieder wie ein Kind zu fühlen tut jedem einmal gut! Also, schnappt euch eure Freunde und lasst das innere Kind mal wieder mitsamt einem – hoffentlich fliegenden – Drachen in die Lüfte steigen!

4. Das Oktoberfest besuchen

Es ist aus dem Monat, nach dem es benannt ist, nicht mehr wegzudenken: Das Oktoberfest. Schon Wochen zuvor sind bereits die Dirndl, Lederhosen, Stulpen, Trachtentaschen und was nicht noch alles zur perfekten Ausstattung von „Bua“ und „Madl“ gehört in den Schaufenstern zu bewundern und sobald es dann am Eröffnungstag heißt „O zapft is!“ kennt der „Wiesn-Wahnsinn“ kein Halten mehr! Tausende von Menschen konsumieren abertausende von Litern Bier, sitzen gemeinsam zu Blasmusik in einem rießigen Zelt, schunkeln und haben einfach eine schöne Zeit. Dazu noch ein „Lammhax’n“ oder ein „Brathendl“ und die Welt auf der Wiesn ist in Ordnung! Und als kleiner Tipp: Wem es zu weit ist, den Weg in die Hauptstadt Bayerns auf sich zu nehmen – inzwischen gibt es ja beinahe in jedem kleinen Dorf ein eigenes Oktoberfest. Zwar nicht das Original, aber Dirndl, Lederhosen, Bier und freudige Stimmung sollte auch dort zu finden sein.

5. Sich mal wieder so richtig verwöhnen (lassen)

Und wenn man dann von den ganzen Aktivitäten völlig ausgepowert ist folgt zu guter Letzt natürlich auch noch der gute Rat, sich mal wieder so richtig verwöhnen zu lassen! Unsere Haut ist von der vielen Sonne im Sommer schon ganz strapaziert und sollte besser auf die Zeit mit Heizungsluft und spröden Lippen vorbereitet werden. Welche Zeit eignet sich also besser zum Verwöhnen als der Übergang von Sommer in Winter? Dabei muss es nicht einmal das deluxe Wellness-Wochenende im fünf-Sterne Hotel mit zwanzig Beauty-Behandlungen sein! Wir hetzen meist so durch den Alltag, dass wir völlig vergessen, dass man sich zwischendurch auch mal wieder etwas Gutes tun muss, um fit zu bleiben. Also, wie wäre es mal mit einem Massage-Termin, einer kleinen Kosmetik-Behandlung oder einfach einem Wellness-Abend mit der besten Freundin? Danach fühlt man sich vom Stress erholt, die Energiereserven sind aufgetankt und man kann auch ohne Winterschlaf auch die kälteren Jahreszeiten gut überstehen.

Vorschau: Im nächsten Artikel wird über ein Projekt der Uni Leipzig, das Videospiele sammelt, berichtet werden.

Inspiration: Goldener-Oktober-Frisur

Ob für´s Oktoberfest oder die letzten warmen Tage dieses Jahr: Heute zeigen wir euch im Video eine einfach nachzustylende und gleichzeitig raffiniert aussehende Frisur.

Was ihr für die Frisur benötigt:

·         Ein dünnes, in eurem Haar möglichst unsichtbares Haargummi

·         Ein paar Haarnadeln

·         Ein normales Haargummi

Viel Spaß beim Anschauen und Nachstylen:

Vorschau: Schleckermäuler aufgepasst: Nächsten Sonntag verrät euch Nina das Rezept für eine Eistorte.

Schon wieder Wiesn

Eindeutig: Bayern ist bekannt für seine auffälligen Traditionssymbole

Eindeutig: Bayern ist bekannt für seine auffälligen Traditionssymbole. (©Rainer Sturm/Pixelio.de)

Die Uhr tickt mal wieder. In nur wenigen Tagen fängt es an, das größte Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, in Bayern kurz die Wiesn. Alle sind schon ganz gespannt: Mit wie vielen Schlägen wird Dieter Reiter, der neue Oberbürgermeister Münchens, das erste Fass Bier anzapfen? Gibt es einen neuen Besucherrekord? Wird das Wetter gnädig sein?

Es ist wie vor Weihnachten, alles ist ganz aus dem Häuschen. Nur ich gehöre zu der seltenen Speziesderer, die sich nicht vom Volksfest-Fieber anstecken lassen. Ich gehe an der Wiesn vorbei, wie ein echter Münchner das Glockenspiel am Marienplatz nur beiläufig im Blickwinkel registriert – ist ja nichts Besonderes.

Die Wiesn, das heißt heutzutage vor allem ungeheure Menschenmassen. Selbst einem Menschenfreund wird der Trubel und das Gedränge auf der Theresienwiese einfach zu bunt. Um fünf Uhr vor dem Zelt Schlange stehen, nur damit ich um zehn Uhr noch einen Platz im Zelt bekomme? Oder gar ein Jahr im Voraus einen Platz reservieren? Nein danke, da verzichte ich lieber.

Sollte ich es tatsächlich schaffen, einen Platz im Zelt oder Biergarten zu erkämpfen, dann geht es ja erst richtig los. Eine Maß Bier kostet 2014 zum ersten Mal über zehn Euro. Wer meint, ein Wasser oder eine Cola seien billiger, weit gefehlt. Die ein, zwei Euro weniger, sind die mitleidigen Blicke auch nicht wert: „Das ist also der arme Chauffeur.“ Selbst das Essen ist maßlos überteuert. Ein halbes, ja ein halbes Hendl, das heißt halbe Brust, nur ein Flügel, ein Schenkel, kostet auch schon rund zehn Euro. Da bleibt einem die Hähnchenbrust im Halse stecken, egal wie saftig sie auch sein mag.

Überhaupt bedeutet das Oktoberfest heute nur noch, möglichst viele Besucher möglichst schrill und bunt zu bespaßen. Das, was der Wiesn-Gänger zu sehen bekommt, hat mit echter bayerischer Natur nicht mehr viel gemeinsam. Übergroße Hüte in Form von Bierkrügen, neueste Designer-Dirndl in quietschbunten Leucht-Farben oder wankende Bierleichen, die lallend „Viva Bavaria“ gröhlen. Leider ist das alles nur noch eine Karikatur der bayerischen Tradition. Echtes „Mia san mia“ und urig-kerniges Volkstum suchen wir auf der Wiesn vergebens.

Doch auch wenn ich die Theresienwiese fern meide, komme ich dem Trubel nicht aus. Wer schon einmal versucht hat, während der Wiesn in München mit den Öffentlichen zu fahren, weiß, wovon ich spreche. Wenn es durch die Innenstadt gehen soll, wird die sonst entspannte Fahrt zur reinsten Nervenprobe. Da hilft es auch nur wenig, dass die gesamte Belegschaft der Münchner Verkehrsbetriebe Urlaubssperre hat und Überstunden schiebt. Bus und Bahn sind überfüllt, überall Verspätungen, den Fahrplan kann der Pendler vergessen.

Gemütlich: Im Biergarten ist die Atmosphäre noch nartürlich gesellig

Gemütlich: Im Biergarten ist die Atmosphäre noch nartürlich gesellig. (©Olga Meier-Sander/Pixelio.de)

Klar ist es schön, dass so viele Menschen nach München kommen. Doch häufig ist der Grund nur noch einer: Möglichst viel Alkohol und möglichst wilde Party. Leider kommt es mir so vor, als ob die Theresienwiese immer mehr zum Ballermann verkommt. Daran ändert auch die „Oide Wiesn“ nichts, wo das Oktoberfest so nachgestellt wird, die es früher einmal war. Allein der Fakt, dass wir die Tradition spielen müssen, ist für mich traurig genug.

Ich bleibe der Münchner Wiesn lieber fern. Ja, ich bin ein Münchner, durch und durch. Doch das halte ich einfach nicht aus. Da lobe ich mir kleinere Feste wie das Dachauer Volksfest. Dort finde ich noch traditionelle Stimmung und das Bier kostet in etwa die Hälfte im Vergleich zur Wiesn-Maß. Dann schmeckt die Halbe gleich doppelt so gut.

Vorschau: Nächste Woche sind die Sommerferien wieder überall in Deutschland vorbei. Passend dazu wird Eva ihre Erfahrungen über Schulkinder und Lehrergatten mit uns teilen.

Traditionell und fesch – Dirndl-Trends 2014

Traditionell und fesch soll es sein: Das Dirndl für die Wiesn 2014 (© Michaela Schöllhorn / pixelio.de)

Traditionell und fesch soll es sein: Das Dirndl für die Wiesn 2014 (© Michaela Schöllhorn / pixelio.de)

Face2Face macht Schluss mit altbackenen Trachten und zeigt euch die Wiesn-Hits 2014 mit den besten Tipps für den schönsten Dirndl-Look und die perfekten Accessoires.

Sehr gefragt sind in diesem Jahr schwarz-goldene Dirndl oder einfarbige Trachten mit goldener Verzierung. Die Top Wiesn-Hits sind aktuell jedoch klassisch geschnittene Trachtenkleider in kräftigen Farben wie Lila, Grün, Gelb und Blau.

Die absoluten Must-Haves für den perfekten Dirndl-Look sind aber die richtigen Accessoires. Schicke Schuhe sind dafür essentiell – dabei darf man jedoch ruhig einmal zwischen High Heel und Ballerina wechseln.

Grün, blau oder doch eine ganz andere Farbe? Die Auswahl an Dirndl ist groß (© Moni Sertel)

Grün, blau oder doch eine ganz andere Farbe? Die Auswahl an Dirndl ist groß (© Moni Sertel)

Ein schöner und gerne auch auffälliger Halsschmuck darf natürlich auch nicht fehlen. Die kostbaren Schmuckstücke kann man übrigens variabel an Hals, Handgelenk oder Mieder hängen.

Zu guter Letzt ist die richtige Tasche das i-Tüpfelchen des perfekten Dirndl-Looks. Ob lässig über die Schulter gehängt oder frei am Handgelenk schwingend – erlaubt sind alle Stoffe und Formen, die zum Dirndl passen und dieses aufwerten.

Das größte Volksfest der Welt bietet also nicht nur gutes Bier und wilde Fahrgeschäfte, sondern auch einen modernen und dennoch traditionellen Catwalk für stilbewusste Madln.

Vorschau: Am Donnerstag, 18. September zeigt euch Robert wie man den anbrechenden Herbst mit Farben erhellt.

Wasen – Wiesen, ist doch alles längst dasselbe!

Vor vier Jahren hätte man die Unterschiede zwischen den Münchner Wiesen und dem Stuttgarter Wasen noch leicht benennen können. Heute dagegen unterscheiden sich die zwei größten Volksfeste Deutschlands kaum noch.
Wer sich vor geraumer Zeit mit einem Dirndl oder gar einem karierten Hemden mit Lederhose auf das Volksfest nach Bad Cannstatt traute, gehörte entweder zu den wenigen überfünfzigJährigen, die sich schon seit Urzeiten in aller früh um zehn zur Eröffnungsfeier aufmachten, oder besaß ganz schön viel Mut und musste sich öfter den Spruch anhören: „Mer sen doch hier auf‘m Wasen!“

Doch auf diesem 166. Volksfest war der Trend endgültig in sein Gegenteil verkehrt worden. Wer nicht in Volkstracht erscheint ist out! Und so bot sich vom Eingang her ein Blick über ein rotkariertes Hemdenmeer und manches Mieder, das tief blicken ließ.
Auch das Publikum in den Bierzelten hat sich deutlich in seinem Aussehen und Altersdurchschnitt gewandelt. Es empfiehlt sich inzwischen –wie in München auch- schon rechtzeitig einen Platz zu reservieren mit verpflichtenden zwei Maß für je acht Euro und einem halben Hähnchen (auf schwäbisch: „Gögele“). Inklusive ist natürlich das Schunkeln im Stehen und das Live-Miterleben der Surrexion diverser Volksliedschlager, die von der Bühne her munter an die jungen Generationen weitergegeben werden als höre diese Tag ein Tag aus die dazugehörigen Sender.Das Taschendurchsuchen am Eingang ist für die meisten Besucher hingegen zu Routinekontrolle geworden und auch die Komasaufer/innen scheinen inzwischen fast gänzlich verschwunden. Das Trinken gehört ja dazu und das junge Publikum kennt, wahrscheinlich besser als die meisten Generationen vor ihnen, seine Grenzen. Was zum einen bewundernswert ist, zum anderen nachdenklich macht, wann dieses routinemäßige Verhalten eigentlich antrainiert wurde?

Dennoch kann außerhalb der Zelte beobachtet werden, dass das ehemalige Erntedankfest um die Fruchtsäule herum auch weiterhin von Familien und Fahrverrückten besucht wird. Die Fahrpreise im Vergleich zum letzten Jahr sind übrigens relativ stabil geblieben sind.

Vorschau: Die deutsch-japanische Freundschaft feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Face2face berichtet über einen, der beide Kulturen kennt: Dr. Peter Dreyer referiert in Ludwigshafen