5 Filmtipps für das Jahr 2016

Das alte Jahr ist vorbei und inzwischen sind wir wohl alle wieder nach dem Feiertags-Marathon im alltäglichen Leben angekommen. Face2Face hat sich für euch mal die angekündigten Kinofilme für dieses Jahr angeschaut und die Highlights rausgesucht, die ihr 2016 auf keinen Fall verpassen dürft! Also, „Vorhang auf“ für die Blockbuster im Jahr 2016:

 „The Revenant – Der Rückkehrer“

Das Kinojahr legt mit „The Revenant – Der Rückkehrer“ mit dem Start am 07.Januar direkt mit einem richtigen Kracher los. Als der Trapper Hugh Class im Zuge seiner Mitgliedschaft einer Expedition durch die USA von einem Grizzly verletzt wird, lassen ihn seine Begleiter kurzerhand schwerverwundet und ohne Waffen zurück – mit dem Gedanken, dass er diesen Angriff nicht überleben wird. Doch das tut er! Mit gebrochenem Bein aber voller Hass auf die, die ihn zurück gelassen haben, schleppt er sich durch die Wildnis, um sich zu rächen. Für seinen letzten Film („Birdman“) erhielt der Regisseur Alejandro González vier Oscars, ob es für die Rolle des „Rückkehrers“ wohl auch endlich der langersehnte Oscar des besten Hauptdarstellers für Leonardo DiCaprio geben wird?

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Auch im neuen Jahr immer eine gute Idee: Ein schöner Kinoabend mit einem spannenden Film. (Quelle: Tim Reckmann / pixelio.de)

„The Hateful Eight“

Am 28. Januar startet ein weiterer Film, den man keinesfalls verpassen sollte, denn Regisseur und Drehbuch-Autor ist kein geringerer als Quentin Tarantino! Nach „Django Unchained“ trägt der Kopfgeldjäger in „The Hateful Eight“ den Namen John Ruth (Kurt Russell), welcher mit seiner Gefangenen Daisy Domerque (Jennifer Jason Leigh) aufgrund widriger Wetterverhältnisse Zuflucht in einer Hütte sucht. Doch dort sind die beiden nicht alleine! Sechs weitere Männer halten sich auf der Hütte versteckt und sind ebenfalls an dem Kopfgeld auf Domerque interessiert. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt…

 

„Spotlight“

Auch mit dem Film „Spotlight“, der ab dem 25. Februar auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen sein wird, bleiben wir vorerst zu Beginn des Jahres bei düsteren Themen. In diesem Film dreht sich alles um die wahre Geschichte eines Journalistenteams (u.a. Rachel McAdams und Mark Ruffalo) welches sich mit den Missbrauchsverbrechen von mehr als 80 pädophilen katholischen Priestern in Boston beschäftigt hat. Die besondere Mischung zwischen spannendem Thriller und mit starken Emotionen aufgeladenen Drama machen diesen Film besonders spannend und zu einem der größten Favoriten für die anstehende Oscarverleihung.

„BFG – Big Friendly Giant“

Bei dem Film „BFG – Big Friendly Giant“  (Kinostart: 28. Juli) haben wir es mit einer Verfilmung des 1984 erstmals erschienenen Kinderbuch-Klassikers von Roals Dahl („Sophiechen und der Riese“) zu tun. In der Geschichte geht es um die kleine Sophie, die plötzlich eines Nachts Bekanntschaft mit einem Riesen macht. Zum Glück hat er nichts Böses im Sinn, und würde Sophie niemals etwas antun. Leider kann man das vom Rest seiner Artgenossen nicht behaupten, die essen nämlich nichts lieber als Menschen! Steven Spielberg setzt nach über 34 Jahren (damals: „E.T. – Der Außerirdische“) wieder einmal ein Skript der Drehbuchautorin Melissa Mathison um. Man darf gespannt sein!

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Führt die magische Welt von J.K. Rowling fort: Der Film „Phantastische Wesen und wo sie zu finden sind“. (Quelle: Ilka Plassmeier / pixelio.de)

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Und zu guter Letzt beschäftigt sich auch der letzte Film, welcher am 17. November starten wird, mit Riesen und weiteren „Phantastische(n) Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Um diese magischen Kreaturen zu erforschen reist der begabte, aber auch sehr eigenwillige Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) durch die ganze Welt. Immer mit dabei: Sein magischer Koffer, welcher eine Vielzahl an seltenen Wesen – samt ihr Lebensräume! – beherbergt. Als er auf seiner Reise Station in den USA macht, muss er erkennen, dass andere Länder sogar noch stärker versuchen, die Zaubererwelt – und damit auch ihre Lebewesen – zu verstecken. Da trifft es sich natürlich gar nicht gut, dass ausgerechnet dort eine Reihe seiner Geschöpfe den Weg aus dem Koffer gefunden haben…

Neues Jahr, neue Mode – oder doch nicht?

Man sagt ja bekanntlich „alle Jahre wieder“. Soll heißen: Irgendwann kommt jeder Trend wieder in Mode. Ob Schlaghosen aus den 70ern oder Karottenhosen aus den 80er Jahren – alles hat man die letzten Jahre schon mal gesehen. Doch was ist der neue Trend für das Jahr 2016?

Was landet 2016 in eurem Kleiderschrank? Wir haben die aktuellen Trends mal unter die Lupe genommen (Foto: T. Gartner)

Was landet 2016 in eurem Kleiderschrank? Wir haben die aktuellen Trends mal unter die Lupe genommen (Foto: T. Gartner)

Fangen wir von unten an, bei den Schuhen. Letztes Jahr waren weiße Snikers hoch im Kurs. Die Lieblingsmodelle unter ihnen: Stan Smith und Superstar von Adidas. Doch was kommt dieses Jahr? Nike scheint Adidas abzulösen. Der Schuhklassiker für 2016 wird der Cortez von Nike sein. Er kam 1972 das erste Mal auf den Markt. Schauspieler-Ikone Farrah Fawcett, bekannt aus der Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“, war großer Fan von ihnen. Das Original des Modells ist weiß mit einem roten Nike-Haken. Es ist übrigens auch das Modell, in dem Schauspieler Tom Hanks als Forrest Gump im gleichnamigen US-Drama 1994 läuft. Der kultige Schuh wurde im Rahmen der „Holiday“-Kollektion von Nike neu aufgelegt. Untenrum bleibt es im Jahr 2016 also bei weiß, nur die Marke ändert sich.

Und was tragen Frau und Mann im neuen Jahr drunter? Bunte Socken als Hingucker waren 2015 schon in, auch 2016 dürfen sie nicht fehlen. Mit Neonfarben zu einem ansonsten minimalistischen Look und weißen Snikern könnt ihr also nichts falschmachen!

Bleiben wir bei weiß. Wer denkt, weiß im Winter sei zu sommerlich, der hat sich getäuscht. Gerade jetzt in den kalten Wintermonaten sind weiße oder cremefarbene Strickpullis total angesagt. Fotogarfen sichteten Model-Ikone Heidi Klum in solchen Teilen auf den Straßen Amerikas.

Wer Schwarz liebt, muss jetzt stark bleiben, denn: Die Trendfarbe wird durch dunkles Blau ersetzt. Fashion-Bloggerin Leandra Medine trägt gerne Ton-in-Ton-Looks und kombiniert dazu bunte Accessoires. Was früher mal als ein Mode-Tabu galt, wird heute zum Trend. Die Kombination von Schwarz und Blau ist jetzt erlaubt! Auch bei anderen Farben darf wieder experimentiert werden. Color Blocking ist jetzt wieder in. Plakative Streifen in Farben wie Gelb, Lila oder Orange werden zum Trend. Auch Ringelshirts, die 2015 in keinem Kleiderschrank fehlen durften, bleiben ein modisches It-Piece.

Oben angekommen sind wir beim Schmuck, genauer bei den Ohrringen. Falls ihr Creolen in Gold oder Silber habt, dürft ihr sie wieder herauskramen. Der Ohrschmuck aus den 90er Jahren mit mindestens zwei bis drei Zentimetern Durchmesser feiert sein Comeback.

Wer aufgepasst und mitgedacht hat, ist beim nächsten Aussortieren des

Kleiderschranks etwas vorsichtiger, und behält manche Teile lieber noch ein oder zwei Jahre länger. Denn alles kommt irgendwann wieder – auch die heißesten Fashion-Trends der 70er, 80er oder 90er Jahre!

Vorschau: Nächsten Monat geht es um den Fastnachts-Chic: Zu lesen gibt es einen Styleguide für die fünfte Jahreszeit.

Neues Jahr – neue Mode! Wie kleidet sich frau im Sommer 2014?

Obwohl sich hierzulande die Temperaturen langsam aber sicher Richtung Winter bewegen, wagt die Mode-Redaktion heute eine kleine Vorschau auf den Sommer 2014.

Wer auch im neuen Jahr 2014 die Mode-Trends nicht verpassen will, der sollte bei seiner Klamotten-Wahl auf Maxi-Rüschen oder totale Transparenz setzen. Denn das ist es, was unter anderem im neuen Jahr in keinem Kleiderschrank fehlen darf.

transparente Bluse

Foto: Zara

Große Marken, wie zum Beispiel Bottega Veneta, Fendi, Hermès, Dior oder Chanel, setzen die neuen Trends und zeigen auf den Laufstegen, wie frau sie zu tragen hat. Mut zur Dekoration ist gefragt, denn die schon fast skulptural aussehenden Volants auf kurzen Spitzenkleidern in pastelligen Tönen sind ein Must-Have für diesen Sommer. So wirkt die Trägerin durch das Volumen der Kleider und die angesagten Blumenprints manchmal wie ein verpacktes Geschenk. Doch wer freut sich nicht über ein Geschenk?

Im Sommer 2014 heißt es auch: Weg von den Maxi-Kleidern und hin zu mehr Beinfreiheit. Denn auch das wird ein neuer Trend sein. Man hat genug von Skinny-Hosen und versucht nun, Alternativen dafür zu finden. Die sogenannten Culottes (zu Deutsch „Schlüpfer“) sind sehr weit und knie- oder wadenlang und oft fast nicht vom Rock zu unterscheiden. Wer sich eher sportlich kleiden möchte, greift zum knielangen Modell, wer es jedoch eher elegant mag, der sollte Ausschau nach dem wadenlangen Modell halten. Mit dem richtigen Styling können die bequemen Culottes auch vorteilhafter sein, als die beliebte Röhre.

typische, wandenlange Culotte

Foto: Zara

Auch Kleider aus Seidenplissées sind sehr gefragt in diesem Sommer. Marken wie Lanvin oder Givenchy sind begeistert vom formbaren Faltenmaterial und schicken ihre Models damit auf den Laufsteg.

Dass Kunst und Mode noch nie weit voneinander entfernt waren, wird in diesem Sommer besonders deutlich. Bunte, von der Kunst inspirierte Prints machen Kleider zu einer Leinwand. Besonders Karl Lagerfeld setzte dieses Thema in seiner neuen Kollektion konsequent um: Er ließ seine Models teilweise mit einem Zeichenblock und einem Pinsel über den Catwalk laufen. Solche Prints wirken frisch und bereiten uns im Sommer gute Laune.

Wenn ihr wissen wollt, welche Trends die Herren der Schöpfung im Sommer 2014 erwarten, lest es einfach HIER nach.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr alles rund um die Berliner Fashion Week.

2014 wird alles anders: Wie man einen guten Vorsatz einhält

Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt und doch haben es viele bereits getan – ihre guten Vorsätze gebrochen. Was an Silvester noch so leicht über die Lippen ging, kann zu einer wahren Tortur werden, wenn es hart auf hart kommt. Und was passiert dann? Die guten Vorsätze werden einfach über Bord geworfen. Frei nach dem Motto: Was geht mich mein Geschwätz von gestern an! Aber warum fällt es eigentlich so schwer gute Vorsätze einzuhalten? Und gibt es vielleicht eine Art Patentrezept, oder zumindest ein paar brauchbare Tipps, wie man sie doch einhalten kann?

Es scheint ein weit verbreitetes Phänomen zu sein, das man sich generell viel zu viel vornimmt. Mehr Sport treiben, gesünder ernähren oder mit dem Rauchen aufhören – die Liste scheint sich ins Unendliche zu erstrecken. Kein Wunder also, dass man schnell den Überblick verliert und überfordert ist. Deshalb lautet die erste Regel: Setze dir nur einen Vorsatz!

Doch was bringt der beste Vorsatz, wenn im Vornherein klar ist, dass man ihn nicht einhalten kann? Der Klassiker unter den guten Vorsätzen ist es mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Jeder Raucher weiß, wie schwer das Aufhören ist – immerhin handelt es sich dabei um eine ernsthafte Sucht. Es muss ja nicht gleich der Mount Everest sein – warum nicht mit einer etwas kleineren Hürde anfangen? Deshalb heißt es: Setze dir ein realistisches Ziel!

Nachdem man sich nun einen Vorsatz ausgesucht hat, der auch tatsächlich realisierbar ist, könnte es prinzipiell losgehen. Wenn da nicht immer diese fiesen, kleinen Verführungen lauern würden. Aber seien wir mal ehrlich, wer ist schon perfekt? Jedem kann mal ein Ausrutscher passieren. Die Kunst liegt darin, nicht gleich alles hinzuschmeißen, sondern seine Selbstdisziplin wieder zu finden und dann einfach weiterzumachen. Daher gilt: Sei nicht so streng mit dir selbst!

In diesem Sinne wünscht euch die Tipps&Tricks-Redaktion nochmal alles Gute für das kommende Jahr 2014 und viel Erfolg beim Einhalten der guten Vorsätze!

Vorschau: Kommende Woche lest ihr an dieser Stelle wie man eine kleine Tasche selbst nähen kann.

Zehn gute Vorsätze für das neue Jahr

Es ist Montag, der 31.Dezember ,die Zeiger der Uhr nähern sich langsam der „Nullstunde“ und ein neues Jahr beginnt. Dieser Wechsel vom alten ins neue Jahr wird von den meisten freudig begrüßt – nicht umsonst heißt es „Neues Jahr – neues Glück!“ Man kann Vergangenes hinter sich lassen und nochmal einen kleinen Neubeginn wagen. Man setzt sich neue Ziele, möchte vieles anders machen: mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, beruflich größeren Erfolg erzielen…

Soll das neue Jahr gebührend begrüßen: ein großes Feuerwerk kündigt um Mitternacht den Jahreswechsel an. (Foto: Betz)

Die klassischen „guten Vorsätze“ für das neue Jahr kennt wohl jeder! Sie zeigen sich zu Beginn des neuen Jahres unter anderem an den steigenden Abonnements in den Fitnessstudios. Doch genauso schnell, wie diese Umstellung eingeleitet wurde, flacht sie auch wieder ab. Wir haben meist nicht die Geduld und Disziplin, unsere guten Vorsätze einzuhalten und viele ertappen sich womöglich dabei sich aufgrund des frustrierenden Misserfolgs erst gar keine Vorsätze für das nächste Jahr mehr zu stecken.

Die FilmKunstKultur-Redaktion ist jedoch der Meinung, dass gute Vorsätze etwas sehr Wichtiges sind, um sich selbst weiter zu bringen, und stellt euch deshalb zehn gute Vorsätze für das neue Jahr vor, von denen ihr vielleicht den ein oder anderen für 2013 übernehmen könnt!

 

1. Bei alten Freunden und Bekannten melden. Ruft doch mal den Freund aus Kindertagen oder die Klassenkameradin an, mit der Ihr früher die langweiligen Schulstunden überstanden habt! Ihr werdet euch sicher freuen, mal wieder von Ihnen zu hören!

2. „Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden“. Nehmt diesen Spruch ein wenig ernster, und versucht, jedem Tag etwas Schönes abzugewinnen und erkennt die Freude an den kleinen Dingen im Leben.

3. Mehr lesen. Durch das elektronische Zeitalter werden wir beinahe rund um die Uhr von Fernseher, Radio, Smartphone und ähnlichem beschallt. Das kann auf Dauer ziemlich anstrengend sein. Nehmt Euch einmal bewusst die Zeit, schaltet alle elektronischen Geräte – inklusive Handy – aus und lest entspannt ein Buch. Das Abschalten der Geräte wird auch euren Kopf zum Abschalten bringen.

4. Ausmisten. Trennt euch endlich von Dingen, die Ihr nicht mehr braucht! Im Kleiderschrank oder in den Tiefen der Schubladen aufzuräumen bringt auch wieder Ordnung in euer Leben! Außerdem kommen beim Ausmisten teilweiße längst verschollene Schätze wieder zum Vorschein!

 

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Schweinchen, Hufeisen, Schornsteinfeger & Co.: Glücksbringer sollen uns den Start ins neue Jahr erleichtern und unsere Wünsche in Erfüllung gehen lassen. (Foto: Christiane Fengler/ Pixelio.de)

5. Mehr Kultur ins Leben bringen. Auch wenn Ihr sagt, dass Theater, Kunstausstellungen oder die Oper nichts für Euch sind – probiert es erst einmal aus! Und diejenigen, die bereits leidenschaftliche Theatergänger sind: Wagt doch einmal den Ausbruch aus dem Gewohnten und schaut oder hört Euch auch Stücke an, die Ihr bisher abgelehnt habt! Vielleicht entdecken Ihr ja eine völlig neue Seite an Euch?

6. Mehr Sport treiben. Dieser klassische gute Vorsatz sollte tatsächlich auch jedes Jahr wieder mit auf die Liste. Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein, wenn Ihr mit dem Joggen anfangt, aber ein bisschen Sport tut Körper und Geist sehr gut: Man ist konzentrierter, ausgelasteter und es ist ein tolles Gefühl, sich gegen den „inneren Schweinehund“ durchgesetzt zu haben.

7. Ein neues Hobby suchen. Lernt eine neue Sprache, fangt mit einem Nähkurs an oder belegt einen Volkshochschulkurs im Gitarre spielen. Selbst wenn man nur einmal die Woche Zeit hat, hat man etwas, worauf man sich freuen kann – das schafft einen Ausgleich zur Routine im Alltag.

8. Etwas machen, das man sich schon lange vorgenommen hat. Jeder Mensch hat so etwas, von dem er sagt: „Das wollte ich schon immer mal machen“. Doch meistens fehlt uns im Alltagsstress die Zeit für so etwas, und es wird immer weiter nach hinten verschoben. Damit ist jetzt Schluss! Nehmt euch zukünftig mehr Zeit für solche Dinge!

9. Spenden. Egal ob man Blut spenden geht, alte Kleider aussortiert und in die Altkleidersammlung wirft oder mit monatlichen Beträgen kranke oder arme Menschen unterstützt – jeder von uns kann etwas dazu beitragen, dass es anderen Menschen besser geht. Und es wird auch Euch selbst ein gutes Gefühl geben, geholfen zu haben!

10. Mehr Zeit für Bildung. Für all diejenigen, die es nicht sowieso schon tun: Investiert die paar Minuten am Tag und schaut die Nachrichten, lest Zeitung und zieht eine Dokumentation auch einmal einem Spielfilm vor! Jeder sollte als mündiger Bürger ein bisschen etwas davon verstehen, was in der Welt so los ist und man fühlt sich auch selbst besser, wenn man mitreden kann!

 

 

 

Entrümpeln wir

Frohe Weihnachten liebe Leser. Seid ihr auch so reich beschenkt worden? Und hat sich da auch bei euch der ein oder andere nicht ganz so freudige Gedanke eingeschlichen? „Was soll ich bloß damit?“, „Wo kann ich das nur hinstellen?“, „Dafür hab ich doch gar keinen Platz!“. Mir jedenfalls geht es alle Jahre wieder so. Selbst die schönsten Geschenke entpuppen sich im Nachhinein als Platzbesetzer. Bücher- und DVD-Regale quillen über, für CDs ist auch kaum Platz mehr. Die Fensterbänke und Regalecken sind mit Figuren, Kerzenhaltern und Bilderrahmen überfüllt. Selbst in den Schubladen sieht es nicht besser aus. Zum Nikolaus bekamen wir den vierten Sparschäler. Ist klar, braucht man ja auch. Nur meine Schublade sieht das anders, der wird es langsam zu voll.

Voller Schrank und doch nichts drinnen? Zeit zum Aussortieren (©siepmannH / pixelio.de)

Große Bescherung und dann noch das neue Jahr, das an die Türe klopft, höchste Zeit, mal wieder auszumisten. Tut euch die Freude und macht mit. Leicht wird es immer am Kleiderschrank. Glaubt ihr nicht? Gut, die Jogginghose mit dem Loch ist auch zu gemütlich, aber das Oberteil habe ich seit drei Jahren nicht mehr getragen und finde es einfach nicht mehr tragenswert. Weg damit. Ob in den Mülleimer oder die Altkleidertüte, Hauptsache raus. Socken, die seit Jahren ihren Partner vermissen, Pullover, die einfach nicht mehr zu mir passen, das Sommerkleid, das seit Jahren versauert, weil ich es doch nie tragen werde. Warum aufheben? Nur für den Fall das reicht mir nicht. Für den Fall das, habe ich immer noch eine Alternative, Kleider nämlich, die ich ohnehin jedes Jahr gerne trage. Und nur wer Platz schafft, hat Platz für Neues.

Beim Schuhschrank sieht es genauso aus, die Taschensammlung wird sortiert – und mit jedem Stück fühlen wir uns freier und leichter. Da seht ihr mal, wie sehr uns die Manifestation des Konsums drückt. Ich will nicht in einer Wegwerfgesellschaft leben, aber deswegen muss ich noch lange nicht jedes Stück aufheben, bis es auseinandergefallen und viermal geflickt ist.

Ausgelesen. Manche Bücher können ruhig wieder aus dem Regal verschwinden (©Rike / pixelio.de)

Beim Buchregal und seinen Kollegen mit Filmen und Musik wird es da schon schwerer. Könnte ja doch sein, dass ich ausgerechnet auf den einen Film nach drei Jahren mal wieder Lust bekomme. Oder? Pustekuchen. Die Erfahrung zeigt: was wir nach drei Jahren nicht mehr angerührt haben, rühren wir auch die nächsten drei Jahre nicht mehr an. Macht Platz. Alte Bücher, die ihr vielleicht noch nie gelesen habt, weil sie euch nie interessierten – schenkt sie der nächsten Bücherei, einem Bekannten, der sich dafür interessiert, oder verkauft sie und schlagt noch ein paar Euro raus. Das Gleiche steht mit der Musik an, die wir eigentlich nie so gern gehört haben, oder den Filmen, die wir nur noch behalten, weil wir sie von einem alten Freund geschenkt bekommen haben. Weg damit. Entrümpeln wir, Entrümpeln macht Spaß und wenn wir erst mal in Fahrt kommen, müssen auch die Dinge, die wir eigentlich in Ruhe lassen wollten, um ihren Stand in unseren Wohnungen bangen.

Schaut euch nur um, ihr werdet mit Sicherheit fündig. Die Unterlagen, die noch aus der Schulzeit sind, das alte Lieblingsspiel, dem längst ein paar Figuren fehlen, die Figur, die wir in der hintersten Ecke verstecken wollten. Weg damit. Halten wir uns daran nicht länger auf. Nicht nur unsere Wohnungen werden freier, auch wir werden freier, wenn wir der Materie ein Bisschen entgegentreten, denn all diese Dinge belasten uns. Jeden Tag, wenn wir sie sehen. Immer, wenn wir einen wirklich tollen, neuen Film ins Regal räumen wollen, oder ein Buch geschenkt bekommen. Immer, wenn wir den Kleiderschrank aufmachen, sehen wie voll er ist und doch nichts zum Anziehen finden. Entrümpeln heißt auch, sich emotional von Dingen zu befreien. Denn mal ehrlich, auf Dinge kommt es doch nicht an. Was haben wir an einer neuen Tasche, wenn wir eine Freundin verlieren, an einem tollen Buch, wenn der Kontakt zu jemandem abbricht. Wir schaffen nicht nur in unserer Wohnung Platz, sondern auch in unserem Alltag. Wieviel schneller sind wir angezogen, wenn die Kleider im Schrank fehlen, die wir ohnehin nicht anziehen wollen? Wieviel schneller finden wir ein Buch, einen Film, eine CD, wenn wir uns nicht erst durch die graben müssen, die wir gar nicht mögen? Wir schaffen nicht nur Platz, wir schaffen Zeit, wir schaffen Freiheit. Freiheit von all den schnöden Dingen, die uns heimlich belasten.

Welche Zeit ist besser dafür geeignet, als die des Jahreswechsels. Wenn wir uns immer wieder Versprechungen machen: „Das wird sich bessern“. Fangen wir an, Entrümpeln wir, machen wir Platz für ein neues Jahr, dass allerlei zu bieten hat. Lasst uns unseren Alltag etwas leichter machen, Ballast abwerfen, aussortieren, weggeben und zumindest für eine kurze Zeit freier sein. Solange, bis die Regale wieder überquellen und sich wieder so einiges angesammelt hat. Entrümpeln ist eben nichts, was wir nur einmal im Leben machen sollten. Sondern immer wieder. Also lasst uns anfangen.

Vorschau: Nächste Woche stellt sich unsere neue Kolumnistin Alexandra vor und erzählt, wie krebserregend wir alle eigentlich sind.