Tierrecht in C-Dur – vegane Musik national und international

Taktvoll: Vegane Musik regt zum Nachdenken an (© Fabian Fellmann / pixelio.de)

Mit Thomas D, Jared Leto, Janet Jackson und Bryan Adams ist die Liste der veganen und gleichzeitig hochkarätigen Interpreten – sowohl national als auch international – lang und breit gefächert. Denn immer mehr Musiker, die sich auf diese Weise ernähren, bekennen sich auch durch ihre Musik dazu. Während einige Künstler mit radikalen Bekenntnissen die Fangemeinde spalten, gründen andere wiederum gleich ein ganzes Restaurant.

Vegan essen im Restaurant von Moby

So zum Beispiel der US-amerikanische Sänger und DJ Moby, der 1999 in Deutschland mit seinem Song „Why does my heart feel so bad?“ große Bekanntheit erlangte. Seit der Eröffnung im November 2015 betreibt der Musiker, der sich für Tierrechte engagiert, das vegane Restaurant „Little Pine“ in Los Angeles. Moby hatte nicht nur bei der Einrichtung, sondern auch bei der Menüauswahl ein Wörtchen mitzureden. Die Gerichte haben mediterrane Einflüsse, die verwendeten Lebensmittel sind vegan und stammen ausschließlich aus ökologischem Anbau. Moby wuchs mit Hunden und Katzen auf. Aus Liebe zu seinen Tieren entschied er sich 1985 im Alter von 19 Jahren dafür, Vegetarier zu werden. Aufgrund der miserablen Zustände in vielen kommerziellen Farmen ernährt er sich seit 1987 vegan. Im Rolling Stone Magazine schrieb Moby über seine Beweggründe für die vegane Ernährung: „Simply so that I could eat and live in accordance with my beliefs that animals have their own lives, that they´re entitled to their own lives and that contributing to animal suffering is something that I don´t want to be a part of.“ (zu Deutsch: „Einfach, damit ich in Übereinstimmung mit meiner Überzeugung, dass Tiere ihr eigenes Leben haben, dass sie ein Recht auf ein eigenes Leben haben, essen und leben konnte, und dass der Beitrag zum Leiden von Tieren etwas ist, von dem ich kein Teil sein möchte.“)

Die Avocado-Farm von Jason Mraz

Auch der US-amerikanische Sänger Jason Mraz isst hauptsächlich vegan. Zu seinen bekanntesten Songs zählen „I´m yours“, „I won´t give up“, „Love someone“ und das gemeinsame Duett „Lucky“ mit Sängerin Colbie Caillat. Dass der Musiker inzwischen veganes Essen bevorzugt, hat mit den Rolling Stones zu tun. Als Mraz vor ein paar Jahren Supportact bei ein paar Konzerten der Band war, beeindruckte ihn deren mittlerweile gesunde Lebensweise nachhaltig und veranlasste ihn wenig später dazu, seine eigene Ernährung umzustellen. Seitdem ist er nicht nur Veganer, sondern betreibt auch eine eigene große Avocado-Farm in der Nähe von San Diego, Kalifornien. Wie wichtig ihm die Wertschätzung der Erde und der ökologische und idealerweise eigene Anbau von Lebensmitteln ist, könnt ihr in seinem Song „Back to the earth“ aus seinem Album „Yes!“ (2014) hören: „Cause my home is where my food is grown.“

Veganismus als Konzept der Band Deadlock

Veganismus: Musik- und Lebensstil zugleich (Foto: T. Gartner)

Auch auf nationalen Bühnen treten immer mehr Interpreten in Erscheinung, die Veganismus nicht nur leben, sondern mit in ihre Musik einfließen lassen. So führen alle fünf Köpfe der 1997 gegründeten Melodic-Death-Metal-Band Deadlock nicht nur einen veganen Lebensstil: Auf ihrem 2008 erschienenen Album „Manifesto“ prangern sie in Liedern wie „The Brave / Agony Applause“, „Deathrace“, „Slaughter’s Palace“ und „Seal Slayer“ die Massentierhaltung und das Töten von Tieren an. Das Album „Bizarro World“, das den Musikern 2011 erstmals eine Chart-Platzierung bescherte, erinnert namentlich nicht zufällig an die Comicfigur Bizarro. Vielmehr seien nach dem Bassisten John Gahlert in einem Interview mit dem Magazin Metal Hammer vielerlei Parallelen zwischen der fiktiven Figurenwelt und der Gegenwart erkennbar: „Es geht darum, wie verdreht vieles auf der Welt ist. Die meisten Leute fressen einfach, was ihnen vorgeworfen wird. Würden sie weiterdenken, würde so manches Lügengebilde schnell einstürzen“. Als Motivation sich auch musikalisch mit den Rechten der Tiere auseinanderzusetzen, gab Gahlert in einem Interview mit dem Magazin All About The Rock an, die Fans zum bewussteren Konsum anregen zu wollen.

Offene Provokation durch Samsas Traum

Das deutschsprachige Musikprojekt Samsas Traum, das 1996 von Alexander Kaschte ins Leben gerufen wurde, bekannte sich durch morbide Plakate für die Tierschutzorganisation PETA mit Motiven der Selbstverstümmelung und Überschriften wie „Fleisch ist (Selbst) Mord“ zum veganen Lebensstil. Die plakative Kritik steht dabei konträr zur eigenen musikalischen Entwicklung, in der sich die Band mit lyrischen und anspruchsvollen Texten einer breiten Themenpalette widmet. Bereits der Bandname, der auf Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ referiert, deutet den literarischen Bezug an. Außerhalb der Musik äußert sich der Bandgründer weniger poetisch denn radikal gegen den Konsum tierischer Güter, indem er in einem Interview mit dem Zillo-Magazin Vegetarier mit Fleischessern auf eine Ebene stellt: „Vegetarier sind Mörder. […] Sie befriedigen ihr Gewissen durch den Verzicht auf Fleisch, konsumieren aber weiterhin Produkte […], die ebenfalls auf den Tod der zur Gewinnung ausgenutzten Tiere hinauslaufen“. Auch Fans werden fundamental zu veganer Ernährung aufgerufen – nicht nur, indem Kaschte auf Konzerten Veganismus-Bücher verkauft und kritische Ansprachen auf DVDs und Hörspiele presst. Kontroverse Diskussionen löste er unter anderem durch die Diffamierung von Fleischkonsumenten auch innerhalb der Fangemeinde aus. So finden sich in „Vegan oder tot“ auf dem 2007 veröffentlichten Akustikalbum „Wenn schwarzer Regen“ bewusst provokante und provozierende Worte: „Ich weiß, dass alles andere als dass Ich esse unnormal, widernatürlich und krank ist und mich anekelt. […]  Ich habe kein Mitleid für Menschen, die an einem Herzinfarkt sterben. Ich habe kein Mitleid für Menschen, die übergewichtig sind.“

KAFKAS machen Punkrock für Tier und Mensch

Kafkas gründeten sich 1995 in Fulda und vertreiben bis heute ihre Alben im hauseigenen Label. In ihren Texten setzen sie sich mit Themen wie Tierrecht und -schutz auseinander, engagieren sich aber auch außerhalb der Musik für Tier- und Umwelt-Organisationen. Inspiration für einige der Lieder bietet dabei das Schwein Paula, das als Mitbewohnerin des Sängers Marcus Kafka betitelt wird. In einem Interview mit Veggy-Post gab dieser an, sowohl als Plattform für „weniger massenkompatible Themen“ zu dienen als auch Anstoß zum Nachdenken zu geben. Mit den Songs „Ich tanze nackt in meinem Zimmer“ und „Für immer“ erreichte die Band größere Bekanntheit, erhielt schließlich für „Klatscht in die Hände“ 2010 Platz 1 der MTV-Charts im Bereich Rockzone. Musikalisch erhebt die Band dabei nicht den moralischen Zeigefinger und befasst sich vielmehr mit subtileren Klängen und viel Eigenironie mit den ernsten Themen der Gesellschaft. Während das Lied „Vegetarier können nicht tanzen“ auf der „Superrocker“-EP aus dem Jahre 2004 humorvoll mit stereotypen Vorwürfen Vegetariern gegenüber spielt, die „immer bleich [sind], denn die essen ja kein Fleisch“, tritt die Kritik in „Non-Human-Justice“ auf der 1996 veröffentlichten „Serotonin“-CD schonungslos zutage: „Your steak on the table, you close your eyes. You ignore. The law is still on your side. But I think it´s time now for a change to stop killing defenceless life.“

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit von Sabrina Holitzner und Gülcin Onat.
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Warum ich Musicals so mag und was Disney damit zu tun hat

Im Januar waren mein Mann und ich gleich zweimal in Musicalvorstellungen. Aus unserer normalen Ausgeh-Statistik macht das ein Plus von etwa 200%. Darum wahrscheinlich kam nicht nur ich auf die Idee, dass wir mal wieder öfter raus müssen, auch mein Schwiegervater sorgte für Tickets. Glücklicherweise nicht zum gleichen Termin oder zur gleichen Inszenierung. Während ich mich für Die Schöne und das Biest entschieden habe, dessen Geschichte dieses Jahr noch mit einer Realverfilmung mit Emma Watson zu sehen sein wird, gab es vom Herrn Schwiegerpapa ein buntes Sammelsurium mit Die Nacht der Musicals.

Handlung und Musik
Mit dem Liebsten ins Musical: erholsame Paarzeit (Foto: Pexels / pixabay.de)

Mit dem Liebsten ins Musical: erholsame Paarzeit (Foto: Pexels / pixabay.de)

Ich muss aber gestehen, dass die Vielfalt bei Die Nacht der Musicals zwar toll ist und die Sängerinnen und Sänger beeindruckend waren, gefehlt hat mir aber das, was ein Musical eigentlich ausmacht. Die Handlung. Denn da liegt doch der Reiz. Dass Musik und Handlung miteinander verwoben werden. Nicht umsonst eignen sich Disney-Filme grandios als Vorlage. Daher kennen wir doch alle den Moment, wenn die Figuren plötzlich anfangen zu singen. Wer genug dieser Filme kennt, weiß vorher, wann es soweit ist. Oh Cinderella putzt den Boden, Gaston muss aufgeheitert werden, Rapunzel und Flint sehen fliegende Lichter, Elsa wandert den Berg hoch: Lalalalala.

Die Musik im Hintergrund
Musicals: Vereinen Musik und Handlung - wie ein Disney-Film (Foto: skeeze / pixabay.de)

Musicals: Vereinen Musik und Handlung – wie ein Disney-Film (Foto: skeeze / pixabay.de)

Dabei gibt es noch eine ganz andere Geschichte, die mir jedes Mal einfällt, sobald im Film oder auf der Bühne Musik sich nahtlos ins Geschehen einzupflanzen versucht. Als Michael Endes Momo bei Meister Hora die Zeitblumen sieht, hört sie die Musik des Herzens, der leise Klang, der sie in der in stillen Moment schon immer berührt hat. Vielleicht ist es sehr vermessen von dieser Szene auf den Ausdruck „Soundtrack des Lebens“ zu leiten, aber eigentlich passt es sehr gut. Denn manchmal, manchmal gibt es diese Lieder, die einfach genau passen, den Moment, das Gefühl, den Augenblick einfangen und ausdrücken können.

Zwischen Prägung …
Musik gehört zum Leben! Von Kindesbeinen an fühlen wir Rhythmus (Foto: maura24/pixabay.de)

Musik gehört zum Leben! Von Kindesbeinen an fühlen wir Rhythmus (Foto: maura24/pixabay.de)

Ich kann schon bei meinen Kindern sehen, wie prägend die Erfahrung von Geschichten wie Momo und Filmen wie denen von Disney sein kann. Meine Tochter stellt sich breitbeinig in ihr Kinderzimmer und schmettert „Ich lass los“, als wollte sie sofort auf die große Bühne und der Kleinste bleibt bei keiner Melodie ruhig sitzen. Er wippt sogar in der Kirche, während seine Schwester heute Morgen auf dem Weg zum Kindergarten im Anhänger vom Fahrrad durchweg geträllert hat. Und das ist doch auch kein Wunder. Unsere Welt ist eine sehr musikalische, wenn auch nicht immer eine harmonische. Gerade Kinder werden nicht nur mit Einschlafliedern und behütendem Summen zur Ruhe gebracht, sie kennen auch Werbejingles, die Intros von Hörspielen, die Musik, die wir Erwachsenen hören. Meinem Bruder musste ich früher immer das Eingangslied von „Bibi und Tina“ vorsingen. Kurz: Musik gehört zu unserem Leben.

…und Rhythmus
Erlebniss schenken: immer wieder eine gute Idee (Foto: LKP_LKD / pixabay.de)

Erlebniss schenken: immer wieder eine gute Idee (Foto: LKP_LKD / pixabay.de)

Vielleicht ist ja der Rhythmus, der uns gar an die unterschiedlichen Ausprägungen des Herzklopfens erinnert. Immerhin können auch Taube Menschen Musik durch den Rhythmus von Schlagzeug oder Bass wahrnehmen. Musik bringt Luft (und manchmal auch den Boden unter unseren Füßen) zum Schwingen und damit auch uns. Bei einem Musical nun soll die Music die unterschiedlichen Stadien von Spannung, Sehnsucht und Gefahr wieder geben. Und wir Zuschauer (und Zuhörer) spüren das geradezu – schon allein über die Vibration. Die ist freilich bei einem Musical mit Orchester wesentlich intensiver als bei einfachen Fernseh-Lautsprechern. Dadurch erlebe ich beim Musicalbesuch die Handlung noch intensiver und darum ist mir gerade dann die Handlung auch so wichtig. Und deren ganz eigener Rhythmus.

Mit Caught in the Act, Colbie Caillat und Michael Bublé in die Festtage

Morgen, den 18. Dezember 2016, darf schon die vierte Kerze am Adventskranz angezündet werden. Damit steht Weihnachten kurz bevor. Für manche beginnt genau jetzt die stressige Phase: Plätzchen müssen gebacken werden, der Weihnachtsbaum ist noch nicht dekoriert und ein paar Geschenke für die lieben Verwandten fehlen auch. Da wird es Zeit, sich zwischendrin einmal zu entspannen und mit passender Weihnachtsmusik allmählich in Feststimmung zu kommen. Die folgende Auswahl hilft euch dabei.

Neu aufgelegter Klassiker

„Last Christmas“ zählt sicherlich zu den bekanntesten Weihnachtsliedern und wurde schon von vielen Künstlern neu interpretiert. Im Original stammt der Song vom Duo Wham!, dessen Mitglieder Andrew Ridgeley und George Michael waren. Letzterer schrieb das Lied 1984. Eine sehr gelungene Version von „Last Christmas“ haben nun Caught in the Act herausgebracht. Diese ist auf ihrem neuen Album „Back For Love“ zu finden. Dabei handelt es sich um ihre erste Platte seit ihrem Comeback an Silvester 2015.

Festliche Stimmung: Hell erleuchteter Weihnachtsbaum (Foto: S. Holitzner)

Festliche Stimmung: Hell erleuchteter Weihnachtsbaum (Foto: S. Holitzner)

Sonnige Weihnachten

2012 ist der Weihnachtssong „Christmas in the Sand“ von der US-amerikanischen Sängerin Colbie Caillat auf den Markt gekommen. Dieser stammt von ihrem gleichnamigen Album. Das Lied handelt davon, dass man Weihnachten auch mal ohne Schnee und Kälte, bei Sonne und am Strand, verbringen kann. Beim Hören kommt da also gleichzeitig auch etwas Urlaubsstimmung auf.

Für jeden etwas dabei

Der kanadische Sänger Michael Bublé hat 2011 ein ganzes Weihnachtsalbum mit dem Titel „Christmas“ veröffentlicht. Darauf hat er 16 bekannte Weihnachtssongs, wie zum Beispiel „It’s Beginning To Look A Lot Like Christmas“ und „Christmas (Baby Please Come Home)“, neu interpretiert. 2012 erschien eine Deluxe-Version der Platte mit drei zusätzlichen Liedern. Damit schaffte es Bublé auf den ersten Platz der deutschen Albumcharts. Mittlerweile wurde er dafür bei uns sogar mit Vierfach-Platin ausgezeichnet. Außerdem zählt „Christmas“ zu den beliebtesten Weihnachtsalben, denn es wurde weltweit schon rund sieben Millionen Mal verkauft. Bei der großen Auswahl findet garantiert jeder einen Favoriten, um entspannt in die Festtage zu starten.

Die Musik-Redaktion wünscht euch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!

Vorschau: Nächsten Samstag erfahrt ihr hier mehr über das Konzert von Cro in der SAP Arena in Mannheim.

Reggae trifft Elektro – Patrice in Mannheim

In familiärer Atmosphäre gab der Reggae-Sänger Patrice am Freitag, 18. November in der Alten Feuerwache in Mannheim seine Hits zum Besten. Die Performance bot nicht nur den Mädels einiges zum Staunen.

 Das Herz auf der Zunge

 Dafür ist der Londoner Jake Issac bekannt, der als Support von Patrice zuerst die Bühne betrat und für Bewegung in der Menge sorgte. Inspiriert von Paul Simon, Ray Charles und den Temptations brachte der Sänger die Frauenherzen reihenweise zum Schmelzen. Vor allem die Nummern „Long Road“ und „Carry you home“ riefen Begeisterung bei den Konzertbesuchern hervor.

Altbekanntes und erfrischend Neues

Schon angeheizt durch Jake Issac gab es tosenden Applaus für Patrice,

Patrice in Mannheim

Patrice live in der alten Feuerwache

als er mit seiner Band die Bühne betrat. Zunächst gab es neue Klänge mit elektronischem Einfluss aus seinem Ende September erschienenen Album „Life´s Blood“ zu hören.

Natürlich kamen auch die altbekannten Hits nicht zu kurz: bei der Nummer „Soulstorm“ erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Menge tanzte, sang mit und klatschte vor Begeisterung. Die Lichter blinkten mit wechselnden Farben im Takt und erleuchteten die freudestrahlenden Gesichter der Konzertbesucher.

Ein besonderes Highlight waren die Gesangeinlagen der einzelnen Bandmitglieder, die ihr musikalisches Talent unter Beweis stellten. Vor allem Patrice´ Backround-Sängerin verzauberte die männlichen Besucher mit ihrer hellen Stimme, mit der sie gekonnt die höchsten Tonlagen sang.

Ein Star zum Anfassen

Nach etlichen Zugabe-Rufen erschien Patrice mit seinem DJ in den hinteren Rängen zwischen den Zuschauern. Er spielte inmitten seiner begeisterten Fans noch einige Hits, wie „Clouds“. Mit seinem verschmitzten Lächeln und seiner lockeren, bodenständigen Ausstrahlung verzauberte er die Mädchen und man konnte sehen, wie sie ihren Star anhimmelten.  Ein richtiger Musiker zum Anfassen eben.

Musik aus den Niederlanden – The Common Linnets und Dotan

Flandern und die Niederlande waren in diesem Jahr gemeinsamer Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Doch nicht nur die Literatur aus den Niederlanden wird hierzulande immer beliebter, sondern auch die Musik. Grund genug, einen genaueren Blick auf eine niederländische Band und auf einen niederländischen Sänger zu werfen, die auch das deutsche Publikum mit ihrer Musik begeistern.

Der „Eurovision Song Contest“ als Sprungbrett

Ganz in ihrem Element: Ilse DeLange und JB Meijers von der Band The Common Linnets (Foto: S. Holitzner)

Ganz in ihrem Element: Ilse DeLange und JB Meijers von der Band The Common Linnets (Foto: S. Holitzner)

Seit ihrer Teilnahme im Mai 2014 für Niederlande am „Eurovision Song Contest“ – kurz ESC genannt – kennen viele in Deutschland die Band The Common Linnets. Beim ESC erreichten sie mit ihrem Song „Calm After The Storm“ den zweiten Platz. Die Single schaffte es bis auf den dritten Platz der deutschen Charts und wurde im September 2015 zudem mit Platin ausgezeichnet. Auch ihr im Mai 2014 veröffentlichtes Debütalbum „The Common Linnets“ war hierzulande äußerst erfolgreich. Die im Herbst 2015 erschienene zweite Platte „II“ konnte an diesen Erfolg anknüpfen. Auf „II“ ist die musikalische Weiterentwicklung von The Common Linnets deutlich zu hören. Großartige Songtexte und beeindruckende Instrumentierungen zeichnen das Album aus. Einen weiteren Hit hatten The Common Linnets Ende letzten Jahres zusammen mit der Band The BossHoss: Gemeinsam nahmen sie eine neue und musikalisch überzeugende Version des Dolly Parton-Klassikers „Jolene“ auf. Im November 2016 sind The Common Linnets wieder live auf großer Deutschlandtour zu erleben.

„Home“ auch in Deutschland

Sänger Dotan war in den Niederlanden schon erfolgreich, bevor er in Deutschland mit seiner Musik ebenfalls auf begeisterte Resonanz stieß.

Mit Spaß dabei: Sänger Dotan (Foto: S. Holitzner)

Mit Spaß dabei: Sänger Dotan (Foto: S. Holitzner)

Seine Platte „7 Layers“ ist in seiner Heimat bereits Dotans zweite Albumveröffent-lichung und erschien dort Anfang 2014. Hier musste man bis Mai 2015 auf das Werk warten. Zuvor brachte Dotan seine Singleauskopplung „Home“ heraus, die es unter anderem in die Top-Ten-Liste der deutschen iTunes-Charts geschafft hat. Ende letzten Jahres konnte der Sänger das Publikum auch live auf seiner Deutschlandtour überzeugen.

The Common Linnets und Dotan sind nur zwei Beispiele dafür, dass es in den Niederlanden großartige Künstler gibt, die auch international mit ihrer Musik begeistern können. Da bleibt nur zu hoffen, dass es weitere niederländische Musiker schaffen, sich in der Musiklandschaft Deutschlands zu etablieren.

Von der Bühne ins TV – AnnenMayKantereit

Wer zum Ersten Mal die rauchige Stimme von Frontmann Henning May hört, hat das Bild einer verruchten Bar und literweise Whisky vor sich. Die nachdenklichen Texte der Indie-Rocker lassen Männer mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung hinter den Songs erwarten. Doch die Kölner der Rockband AnnenMayKantereit sind gerade in den Zwanzigern. Im kommenden Frühjahr stellen sie auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten im beliebten TV-Format „Tatort“ unter Beweis.

Von den Straßen Kölns

 Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit gründeten AnnenMayKantereit 2011. Anfang  spielten sie auf den Kölner Straßen, wobei sie hier den Bassisten Lars Lötgering kennen lernten. Seit 2014 ist er nicht mehr Mitglied der Band, sein Nachfolger ist Malte Huck.

Steiler Aufstieg im Musikbusiness

2013 erschien das erste Album der vier Jungs, das teilweise während ihrer Auftritte auf den Kölner Straßen aufgenommen wurde. Danach folgten eine Deutschland-Tour und einige Auftritte auf Festivals, wie „Open Flair“ und dem „Hurricane Festival“.

Sie kamen in Berührung mit einigen deutschen Bekanntheiten: So waren sie Vorband von den Beatsteaks, Support von Clueso während seiner Tour und performten bei „Circus HalliGalli“.

May, der für seine raue Stimme bekannt ist, sang bei KIZs Nummer „Hurra die Welt geht unter“ den Refrain.

Gastautritt beim „Tatort“

Die Erfolgswelle für die Band scheint nicht abzuebben: So sind sie im Frühjahr 2017 mit Wotan Wilke Möhring vor der Kamera zu sehen. Die Dreharbeiten für den „Tatort – Böser Boden“ laufen bereits.

Lasst euch das auf jeden Fall nicht entgehen, wenn sich die Jungs neben Revolverheld und DJ Tomekk in die Musiker-Gastauftritte beim „Tatort“ einreihen.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch niederländische Musiker vor, die in Deutschland bekannt sind oder es werden wollen.

 

Freddie Mercury – Musikgeschichte der 70er und 80er Jahre

Anlässlich des 5. Septembers 2016, dem Tag an dem Freddie Mercury 70 Jahre alt geworden wäre, porträtiere ich sein Leben einmal kurz. Denn seine Songs sind heute noch fester Bestandteil in Hörfunk und Fernsehen, aber auch in unzähligen CD-Regalen in Wohnzimmern rund um den Globus.

Sein Leben

 An besagtem Tag im Jahre 1946 wird Farrokh Bulsara, so ist sein bürgerlicher Name, in dem heutigen Tansania geboren. Seine Familie stammt aus Indien und ist parsisch. Er besucht ein englischsprachiges Jungen-Internat. Dort bemerkt der Rektor früh Freddies – so wird er bereits im Internat von seinen Freunden genannt – musikalisches Talent.

Musikalische Anfänge

Bereits mit zwölf Jahren war Freddie in der Band The Hectics musikalisch aktiv. Sie traten vor allem bei schulischen Veranstaltungen auf. Während seines Kunststudiums unterstützte er die Band Smile als Roadie, wobei er dort einige Erfahrungen einer Konzerttour mitnahm. Nur ein Jahr später war Freddie dann Leadsänger der Band Ibex. Anschließend hatte er mit der Band Sour Milk Sea weitere Auftritte.

Gründung von Queen

1970 gründete Freddie mit seinen Freunden Brian May und Roger Taylor die Kult-Band Queen. John Deacon trat ein Jahr später bei. Fünf Jahre nach der Gründung belegte die Band mit der Nummer „Bohemian Rapsody“ über Wochen Platz eins der britischen Charts. Noch heute erklingt dieses musikalische Wunderwerk sowie unzählige andere Hits, wie „Killer Queen“ und „We will rock you“ in den internationalen Radios.

Privates Leben Mercurys

Freddie änderte mit Beginn von Queen auch seinen bürgerlichen Nachnamen. Er nannte sich nun „Mercury“, was an den Merkur, den sonnennächsten Planet erinnert.

Mercury lebte sechs Jahre mit der Verkäuferin Mary Austin zusammen. Nach der Trennung versuchte er vor allem seine männlichen Sexualbeziehungen privat zu halten. Bis zu seinem Tod bekannte er sich nicht zu der Homosexualität.

Am 24. November 1991 starb Freddie Mercury in Kensington an seiner HIV-Erkrankung. Seine Hits und Bühnenauftritte bleiben jedoch unvergessen.

Azing Moltmaker – fasziniert von den Beatles

Was haben Mottenkugeln mit den Beatles zu tun? Azing Moltmaker weiß es. Er hat in Alkmaar in den Niederlanden ein ganzes Museum rund um die Beatles gegründet (wir berichteten letzten Monat). Er ist aber nicht nur der Inhaber des Museums, sondern publiziert auch regelmäßig Bücher über die Beatles. Wir haben mit ihm über seine persönlichen Highlights im Beatles-Museum und seine Bücher gesprochen.

Face2Face: Warum sind Sie so begeistert von den Beatles?

Moltmaker: Weil mich vor allem ihre Musik fasziniert. Es ist eine Band, die nur Hits hatte und sich doch immer verändert hat. Jede Platte war anders und hatte trotzdem dieselbe hohe Qualität. Es ist das Gesamtbild der Beatles-Geschichte, das so interessant ist.

Face2Face: Wie kamen Sie auf die Idee, ein Beatles-Museum zu gründen?

Moltmaker: Ich habe erst mit einem eigenen Fanclub begonnen, weil ich von einem anderen Fanclub abgewiesen wurde. Weil der Fanclub allein nicht genug Geld einbrachte, um Magazine drucken zu lassen, habe ich 1979 mit einem kleinen Beatles-Laden angefangen. Am 6. Juni 1981 begann ich dann mit einem Beatles-Museum.

Außergewöhnlich: Azing Moltmaker und die „Butcher-Cover“ im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Außergewöhnlich: Azing Moltmaker und die „Butcher-Cover“ im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Face2Face: Was ist Ihr persönliches Lieblingsstück im Beatles-Museum und warum?

Moltmaker: Ich besitze tausende Objekte. Mehr als 2.500 LPs, 2.000 Singles, 1.000 Beatles-Bücher, 500 Stunden an Bildaufnahmen, 3.500 CDs und 100 Vitrinen voll mit Merchandising. Aber es gibt eine sehr außergewöhnliche Plattenhülle, die sehr viel Geld wert ist. Davon habe ich fünf Stück. Sie ist bekannt unter dem Namen „Butcher-Cover“.

Seltenheit: Azing Moltmaker und die Gitarre von George Harrison aus den 1950er Jahren im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Seltenheit: Azing Moltmaker und die Gitarre von George Harrison aus den 1950er Jahren im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Face2Face: Was ist das seltenste Stück im Beatles-Museum?

Moltmaker: Das sind die Gitarren und die Kleidungsstücke, die ich von den Beatles bekommen habe. Außerdem die Goldenen Schallplatten, Platin-Schallplatten sowie Plattenverträge.

Face2Face: Was ist das kurioseste Stück in der Sammlung?

Moltmaker: Zweifellos sind das die Beatles-Mottenkugeln. Das ist echt das absurdeste Beatles-Produkt, das ich je gesehen habe.

Kurios: Mottenkugeln, auf deren Verpackung die Köpfe der Beatles aufgedruckt sind (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Kurios: Mottenkugeln, auf deren Verpackung die Köpfe der Beatles aufgedruckt sind (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Face2Face: Haben Sie mal einen der Beatles persönlich getroffen?

Moltmaker: Ja, in den 1980ern habe ich Paul McCartney bei einem TV-Programm getroffen. Er hat damals auch eine Platte für mich signiert.

Face2Face: Sie schreiben regelmäßig Bücher über die Beatles. Wie kam es dazu und was für Bücher sind das genau?

Moltmaker: Ich habe 68 Bücher geschrieben. Einige im Auftrag für Verlage, aber die meisten habe ich selbst bei meinem eigenen Verlag herausgebracht. Die Fanclub-Magazine hatten eine begrenzte Seitenanzahl und weil ich die Geschichten gut schreiben wollte, brauchte ich mehr Seiten und daher waren Bücher der logische Schritt. Ich schreibe Discographien, Themenbücher und Nachschlagwerke über die Beatles. Momentan arbeite ich an drei neuen Büchern, die Ende des Jahres erscheinen sollen.

Mehr Infos zum Beatles-Museum in Alkmaar findet ihr HIER.

Keywest – Irlands bodenständige Chartstürmer

Im Dubliner Stadtviertel Temple Bar sammelt sich am frühen Abend eine Menschenmenge. Sie tanzen begeistert und klatschen im Takt der nicht überhörbaren Musik. Das Viertel ist bekannt für seine Kultur-Institutionen und das heitere Nachtleben. Doch was sich hier abspielt ist besonders: Die irischen Chartstürmer Keywest geben ein Konzert auf Irlands Straßen!

Die junge Band arbeitet hart für ihren Erfolg

Die Band Keywest gründete sich 2009 in Dublin. Zunächst traten die beiden Gründer Andrew Glover und Andrew Kavanagh in Irlands Straßen und Pubs auf, um an Bekanntheit zu gewinnen. Ihren Namen gaben sie sich nach einem Gig in Florida. 2011 kamen Harry Sullivan, Sam Marder und James Lock zu Keywest. Noch heute sind die Jungs musikalisch in dieser Konstellation unterwegs.

Musikalisch: der Gitarrist Andrew Glover in Dublin (Foto: Teschner)

Musikalisch: der Gitarrist Andrew Glover in Dublin (Foto: Teschner)

Die Erfolge können sich sehen lassen

Nach Auftritten an Universitäten und im Radio spielte Keywest als Vorband für den Sänger Paolo Nutini. Im Jahre 2012 erschien ihr Debütalbum „The Message“. Anschließend spielten sie ihre erste ausverkaufte Tour. 2015 schoss ihr Album „Joyland“ direkt auf Platz eins der irischen Charts.

Sie bleiben ihren Wurzeln treu

Trotz ihres Erfolgs musizieren die fünf Jungs immer noch auf Irlands Straßen. Dort spielen sie derzeit Songs aus ihrem Nummer eins Album und verkaufen es für 10 Euro vor Ort an ihre Fans. Carina, 24, aus Deutschland, steht bei dem Straßenkonzert ganz vorne: „ Eigentlich war es Zufall, dass ich auf die britisch-irische Band aufmerksam wurde. Während eines Shoppingausflugs in der Dubliner Innenstadt baute Keywest gerade ihre Instrumente auf und testete den Sound. Es macht Spaß, zuzuhören, mitzusingen und zu tanzen. Keywest ist aber vor allem eins: bodenständig.“ Die Herzen der Fans hat die Band auf jeden Fall erobert.

Irlands Chartstürmer erleben

Für alle, die gerne mal eine Reise nach Irland unternehmen möchten, sei der Halt in der Dubliner Grafton Street auf jeden Fall geraten. Dort könnt ihr die vielfältige Kultur Irlands bestaunen und wenn ihr Glück habt, spielt vielleicht gerade die britisch-irische Pop-Rock-Band. Für alle unter euch, die sich einen Eindruck von den bodenständigen Jungs machen wollen, schaut doch mal auf deren Seite vorbei.

Vorschau: Nächste Woche präsentiert euch die Musik-Redaktion eine sonnige Sommer-Playlist.

 

Zu jeder EM gehört ein Song – EM-Hits im Überblick

Morgen steigt das große Finale der Europameisterschaft. Grund genug für uns nochmal einen musikalischen Rückblick auf das Fußballevent zu werfen. Wir stellen euch die Hits der diesjährigen EM vor und schauen wie erfolgreich diese waren.

Der offizielle EM Song made in France

Der französische DJ schlecht hin hat den offiziellen Song zur Europameisterschaft in seiner Heimat beigesteuert. Die Rede ist von David Guetta, der sich für seinen Song Zara Larsson geschnappt hat. „This one’s for you“ ertönt vor jedem Spiel und hat durchaus Ohrwurm-Potenzial. Bereits in der ersten Woche der EM setzte sich der Song an die Spitze der Charts. Zurzeit ist der Song auf Platz 3 der deutschen Charts. David Guetta ist eben ein Erfolgs-DJ, deshalb ist die gute Platzierung auch nicht verwunderlich.

Der ZDF-Hit made in Germany

Gute Sounds, guter Text und ein sympathisches Gesicht zum Song: Dies scheint bei den Liedern, die sich das ZDF für ihre Berichterstattung aussucht, ausschlaggebend zu sein. So ist das auch in diesem Jahr mit dem deutschsprachigen Song „Wir sind groß“ von Mark Forster. Der ist zusätzlich für die Jugendradiowellen der öffentlich-rechtlichen als Reporter in Frankreich unterwegs und berichtet von seinen Erlebnissen in Frankreich. Zwar ist der Song kein klassischer Fußballhit, dennoch hat er mit seinem Song in diesem Jahr alles richtig gemacht. Der Song, der sich prima zum Mitsingen eignet, hält sich seit 11 Wochen in den deutschen Charts und hat sich in der letzen EM-Woche direkt hinter David Guetta auf Platz 4 der Charts positioniert.

Der Mannschaftssong

Der offizielle Song für „La Mannschaft“ stammt von dem deutschen Erfolgs-DJ Felix Jähn und der deutschen Musikgröße Herbert Grönemeyer. Ihren Song „Jeder für Jeden“ hat sich die ARD als Musik für die Berichterstattung ausgesucht. Im Musikvideo des ungleichen Musikerpaares sind die Fußballer der Nationalmannschaft zu sehen und haben damit bereits vor Beginn der EM gezeigt, dass sie zusammen halten. Trotz netter Botschaft konnte sich der Song aber nicht wirklich gegen den Gute-Laune Song von Kollege Mark Forster durchsetzen. In den Top 10 der deutschen Charts sind die beiden Deutschen nämlich in der letzten EM-Woche nicht mehr vertreten. Vielleicht war die Kombi aus Jähn und Grönemeyer doch ein bisschen zu experimentell?!

Der umgeschriebene Hit

Ein weiterer Hit, den ihr mit Sicherheit schon aus dem Radio kennt ist der Song „80 Millionen“ von Max Giesinger. Passend für die EM hat der 27-jährige aus der Nähe von Karlsruhe seinen Superhit mit passenden Anfeuerungsparolen umgeschrieben und hat mit seinem Song somit gleich zweimal einen Ohrwurm geliefert.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch den Musiker Key West vor