Bildergeschichten aus Asien – vom Skizzenbuch zum Massenmedium

In gut sortierten Buchhandlungen sind sie neben Comics häufig anzutreffen und füllen meistens ganze Regalreihen: Mangas. Im Comicfachhandel gibt es aber auch noch die sogenannten Manhuas und Manhwas. Was ist der Unterschied zum herkömmlichen Comic und woher kommen die Bildergeschichten überhaupt?

Die Anfänge des Mangas

Der Begriff „Manga“, der sich aus den zwei Ideogrammen „man“ und „ga“ (laut Duden „‚man‘ = bunt gemischt, kunterbunt; ‚ga‘ = Bild“) zusammensetzt, hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Damals bezeichnete der japanische Maler Katsushika Hokusai seine Skizzenbücher als „Manga“. Viele Künstler übernahmen daraufhin dieses Wort für ihre Werke. Die 1902 veröffentlichte Bildergeschichte „Tagosakus und Mokubes Besichtigung von Tokio“ von Kitazawa Rakuten wird als Vorreiter des Mangas angesehen. Allerdings akzeptierten die Japaner Mangas erst im 20. Jahrhundert als eigenständige Kunstgattung, die immer beliebter wurde. Als Wegbereiter des modernen Mangas gilt der japanische Arzt und Zeichner Tezuka Osamu. In seinem Manga „Die neue Schatzinsel“ tauchten 1947 die noch heute für Mangas typischen Kulleraugen erstmals auf.

Ein typischer Manga

April, April, der macht, was er will: Die Themenvielfalt in Mangas ist groß (Foto: MulanEvyHua)

Unter einem Manga wird laut Duden ein „aus Japan stammender handlungsreicher Comic, der durch besondere grafische Effekte gekennzeichnet ist“, verstanden. Typisch für Mangas sind insbesondere die in der Regel schwarz-weißen Zeichnungen und die japanische Leserichtung. Daher werden Mangas – anders als man es von westlichen Comics kennt – quasi von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen. Charakteristisch für Mangas sind außerdem das sogenannte „Kindchenschema“ (großer Kopf und die besagten Kulleraugen) und die Darstellung von Emotionen durch bestimmte visuelle Elemente. So symbolisieren Herzen beispielsweise Verliebtheit.

Manga-Boom in Deutschland

Erst 1982 erschien mit Keiji Nakazawas „Barfuß durch Hiroshima“ der erste deutsche Manga. Dieser wurde im Rowohlt Verlag veröffentlicht, blieb aber bei den Lesern weitgehend unbeachtet. Die erste deutschsprachige Manga-Serie „Akira“, die der Carlsen Verlag ab 1991 in westlicher Leserichtung publizierte, war ebenfalls nicht erfolgreich. Dies änderte sich 1997, als der Carlsen Verlag „Dragonball“ von Akira Toriyama in der japanischen Leserichtung im Taschenbuchformat herausbrachte und damit einen Manga-Boom in Deutschland auslöste. Dieser hält bis heute an, was sich an den großen deutschen Manga-Verlagen wie Carlsen Manga, Egmont Manga, Tokyopop und Planet Manga zeigt, die jedes Jahr unzählige Mangas in verschiedenen Genres veröffentlichen. Hinzukommen noch Manhuas – aus China stammende Comics – und Manhwas, Comics aus Südkorea.

Mangas sind für alle da – zumindest in Japan

Besondere Ausdruckskraft: ein Manga in schwarz-weiß (Foto: MulanEvyHua)

Während in Deutschland Mangas meist in Form von Sammelbänden im Taschenbuchformat publiziert werden, werden sie in Japan zuerst häufig auf billigem Papier in Magazinen abgedruckt, bevor sie in aufwändigen Sammelbänden mit guter Papierqualität herausgegeben werden. Diese nennt man „Tankobons“. Auch bei der Zielgruppe gibt es einen Unterschied: Bei uns in Deutschland lesen und sammeln vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren Mangas. In Japan werden Mangas jedoch von den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und Altersklassen konsumiert.

Ein eigenes Museum

Da Mangas in Japan einen hohen Stellenwert als Kulturgut einnehmen, gibt es seit 2006 sogar ein eigenes Museum dafür: das Kyoto International Manga Museum. Dort befinden sich rund 300.000 Mangas. Davon können Besucher etwa 50.000 Stück, die seit den 1970er Jahren erschienen sind, an einer rund 200 Meter langen Manga-Wand, die sich über das gesamte Museum erstreckt, bestaunen und in der Regel sogar einen Blick hineinwerfen. Außerdem erhalten Interessierte viele Informationen zur Geschichte des Mangas und können Originalillustrationen bewundern.

Azing Moltmaker – fasziniert von den Beatles

Was haben Mottenkugeln mit den Beatles zu tun? Azing Moltmaker weiß es. Er hat in Alkmaar in den Niederlanden ein ganzes Museum rund um die Beatles gegründet (wir berichteten letzten Monat). Er ist aber nicht nur der Inhaber des Museums, sondern publiziert auch regelmäßig Bücher über die Beatles. Wir haben mit ihm über seine persönlichen Highlights im Beatles-Museum und seine Bücher gesprochen.

Face2Face: Warum sind Sie so begeistert von den Beatles?

Moltmaker: Weil mich vor allem ihre Musik fasziniert. Es ist eine Band, die nur Hits hatte und sich doch immer verändert hat. Jede Platte war anders und hatte trotzdem dieselbe hohe Qualität. Es ist das Gesamtbild der Beatles-Geschichte, das so interessant ist.

Face2Face: Wie kamen Sie auf die Idee, ein Beatles-Museum zu gründen?

Moltmaker: Ich habe erst mit einem eigenen Fanclub begonnen, weil ich von einem anderen Fanclub abgewiesen wurde. Weil der Fanclub allein nicht genug Geld einbrachte, um Magazine drucken zu lassen, habe ich 1979 mit einem kleinen Beatles-Laden angefangen. Am 6. Juni 1981 begann ich dann mit einem Beatles-Museum.

Außergewöhnlich: Azing Moltmaker und die „Butcher-Cover“ im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Außergewöhnlich: Azing Moltmaker und die „Butcher-Cover“ im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Face2Face: Was ist Ihr persönliches Lieblingsstück im Beatles-Museum und warum?

Moltmaker: Ich besitze tausende Objekte. Mehr als 2.500 LPs, 2.000 Singles, 1.000 Beatles-Bücher, 500 Stunden an Bildaufnahmen, 3.500 CDs und 100 Vitrinen voll mit Merchandising. Aber es gibt eine sehr außergewöhnliche Plattenhülle, die sehr viel Geld wert ist. Davon habe ich fünf Stück. Sie ist bekannt unter dem Namen „Butcher-Cover“.

Seltenheit: Azing Moltmaker und die Gitarre von George Harrison aus den 1950er Jahren im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Seltenheit: Azing Moltmaker und die Gitarre von George Harrison aus den 1950er Jahren im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Face2Face: Was ist das seltenste Stück im Beatles-Museum?

Moltmaker: Das sind die Gitarren und die Kleidungsstücke, die ich von den Beatles bekommen habe. Außerdem die Goldenen Schallplatten, Platin-Schallplatten sowie Plattenverträge.

Face2Face: Was ist das kurioseste Stück in der Sammlung?

Moltmaker: Zweifellos sind das die Beatles-Mottenkugeln. Das ist echt das absurdeste Beatles-Produkt, das ich je gesehen habe.

Kurios: Mottenkugeln, auf deren Verpackung die Köpfe der Beatles aufgedruckt sind (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Kurios: Mottenkugeln, auf deren Verpackung die Köpfe der Beatles aufgedruckt sind (Foto: Beatles-Museum Alkmaar/Niederlande)

Face2Face: Haben Sie mal einen der Beatles persönlich getroffen?

Moltmaker: Ja, in den 1980ern habe ich Paul McCartney bei einem TV-Programm getroffen. Er hat damals auch eine Platte für mich signiert.

Face2Face: Sie schreiben regelmäßig Bücher über die Beatles. Wie kam es dazu und was für Bücher sind das genau?

Moltmaker: Ich habe 68 Bücher geschrieben. Einige im Auftrag für Verlage, aber die meisten habe ich selbst bei meinem eigenen Verlag herausgebracht. Die Fanclub-Magazine hatten eine begrenzte Seitenanzahl und weil ich die Geschichten gut schreiben wollte, brauchte ich mehr Seiten und daher waren Bücher der logische Schritt. Ich schreibe Discographien, Themenbücher und Nachschlagwerke über die Beatles. Momentan arbeite ich an drei neuen Büchern, die Ende des Jahres erscheinen sollen.

Mehr Infos zum Beatles-Museum in Alkmaar findet ihr HIER.

Die Beatles auf 1.200 m²

Durch Songs wie „Yesterday“ und „Here comes the sun“ sind die Beatles heutzutage jedem bekannt. In Alkmaar in den Niederlanden wurde John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr ein ganzes Museum gewidmet. Dabei handelt es sich um die weltweit größte ausgestellte Beatles-Privatsammlung. Museumseigentümer Azing Moltmaker trug die zu bewundernden Stücke zusammen.

Beeindruckend: Viele Schallplatten und -hüllen der Beatles im Beatles-Museum (Foto: S. Holitzner)

Beeindruckend: Viele Schallplatten und -hüllen der Beatles im Beatles-Museum (Foto: S. Holitzner)

Von einer kleinen Sammlung zu einem großen Museum

Zu seinem 15. Geburtstag am 28. Juli 1973 bekam Moltmaker seinen ersten Plattenspieler, für den er unter anderem die Single „Michelle/Girl“ von den Beatles kaufte. Weitere Singles und vor allem die verschiedenen Schallplattenhüllen inspirierten ihn dazu, eine eigene Sammlung zu beginnen. Im Juni 1981 eröffnete er im niederländischen Dorf Krommenie ein 10 m² großes Beatles-Museum. 35 Jahre später bekommen die Besucher nun auf 1.200 m² Ausstellungsfläche in Alkmaar detaillierte Einblicke in das Leben und Werk der Beatles.

Alles, was das Beatles-Sammlerherz begehrt

Auf den Spuren der Beatles: Face2Face-Autorin Sabrina Holitzner beim Überqueren des Zebrastreifens an der nachgebildeten Abbey Road (Foto: M. Holitzner)

Auf den Spuren der Beatles: Face2Face-Autorin Sabrina Holitzner beim Überqueren des Zebrastreifens an der nachgebildeten Abbey Road (Foto: M. Holitzner)

Neben Fotos und Informationen zu den Beatles gibt es im Museum auch Tonaufnahmen, die man sich anhören kann. Das Cover zu ihrer LP „Abbey Road“ ist wohl ihr bekanntestes und zeigt die Beatles beim Überqueren des Zebrastreifens an der gleichnamigen Straße. Im Museum hat man die Gelegenheit, Fotos vor einer Nachbildung der Abbey Road zu machen. Zudem befinden sich dort zahlreiche Singles, LPs, Goldene Schallplatten sowie Schallplattenhüllen aus verschiedenen Ländern. Auch den Original-Plattenvertrag, den die Beatles 1967 unterschrieben haben, kann man dort sehen. Viel kurioser sind aber Dinge wie Beatles-Comics, Kleider mit Beatles-Aufdrucken, Beatles-Geschirr oder ein Teeservice. Auch Beatles-Plüschpuppen, Plattenspieler, Kissen, Briefmarken, Flipflops und Haarspray mit Beatles-Motiven gehören zur Sammlung.

Kurios: Teeservice und Serviette von den Beatles im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: S. Holitzner)

Kurios: Teeservice und Serviette von den Beatles im Beatles-Museum in Alkmaar (Foto: S. Holitzner)

Ein Besuch im Beatles-Museum

Wer sich für die Geschichte oder die Musik der Beatles begeistern kann, sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Museum werfen. Sobald ihr es betreten habt, kommt ihr aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn allein die Ansammlung so vieler verschiedener Beatles-Gegenstände fasziniert. Das Beatles-Museum befindet sich in der Pettemerstraat 12A in Alkmaar und ist dienstags bis samstags von 11 bis 16.30 Uhr sowie sonntags von 12 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4,50 Euro pro Person. Mehr Infos findet ihr HIER.

Mehr als nur Geschichte: Das DDR-Museum in Berlin

Das Leben in der ehemaligen DDR: Insbesondere für die jüngere Generation ist dies schwer greifbar, obwohl der Fall der Mauer gerade mal 26 Jahren zurückliegt. Wie genau lebte es sich in der DDR? Welche Produkte waren typisch? Wie sah eine klassische Wohnung im Plattenbau aus? Auf diesen Fragen und vielen mehr hat das DDR-Museum in Berlin die passenden Antworten parat. Das Ziel ist es in die Welt der ehemaligen DDR einzutauchen, zu begreifen, was es bedeutete in der DDR zu leben und zu arbeiten.

Das Konzept geht auf: Das Museum setzt auf Interaktivität . Kein durchgängiges, schnödes Lesen von Texttafeln oder eine Aneinanderreihung von Kurzfilmen. Die Abwechslung, die das Museum bietet, macht einen Besuch sowohl für Kinder als auch für Erwachsene interessant und lohnenswert.

Du hast Lust dir eine originalgetreue Wohnung anzuschauen, wie sie tausendfach in der DDR vorkam? Dank einer Nachbildung ist dies möglich. Küche, Bad, Wohnzimmer: Sogar der Fernseher mit DDR-Fernsehprogrammen läuft, sodass man sich gemütlich auf die dunkelbraune Couch setzen und das Ambiente auf sich wirken lassen kann.
Auch das Betreten eines Trabant ist möglich. Der „Trabbi“ ist wohl der meist gefahrene Kleinwagen der DDR und daher ein echtes Kultauto. Wenn du mehr über den Kleidungsstil erfahren möchtest, dann öffne doch einfach den Kleiderschrank und schau selbst nach, was gerne getragen wurde und welche Stoffe beliebt waren.
Wo hat die Bevölkerung der DDR Urlaub gemacht? War dies überhaupt möglich? Wie sah der Alltag in der DDR aus? Was hatte es mit der weit verbreiteten FFK-Kultur auf sich? All diese Fragen werden dir im Museum spielerisch, doch trotzdem informativ, beantwortet.
Empfehlenswert ist ein vorheriger Ticketkauf. Du musst dich zwar schon auf einen Tag und eine Uhrzeit festlegen, jedoch vermeidest du damit lange Wartezeiten. Das Museum ist bei Touristen aus aller Welt sehr beliebt, sodass man im Grunde immer mit einer längeren Schlange rechnen muss. Wenn du jedoch das Ticket schon vorab kaufst, hast du aufgrund eines separaten Eingangs direkten Eintritt ins Museum.

Das Museum liegt direkt vis-à-vis zum Berliner Dom. Mit Straßenbahn und Bus fährst du bis „Spandauer Straße/Marienkirche“, mit der S-Bahn bis „Hackescher Markt“. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro, für Kinder und Ermäßigte sogar nur 4 Euro.

Vorschau: Nächste Woche entführen wir euch nach Brügge in Belgien.

Geschichte hoch drei – Das Panoptikum Mannheim

„Panoptikum, Panoptikum des Lebens, da stehn‘ sie rum, da stehn‘ sie rum, die Großen unsrer Zeit“ erfüllt die Chanson-Musik den Ausstellungsraum. Tatsächlich präsentiert das Mannheimer Museum Wachsvertreter bekannter und berühmter Personen wie Udo Lindenberg, Loriot, Helmut Kohl oder Fußball-Legende Sepp Herberger. Aber auch bedeutende historische Persönlichkeiten wie Herrscher, Dichter und Denker dürfen in der „Allesschau“ – soviel heißt der griechische Begriff „Panoptikum“ übersetzt – nicht fehlen. Mal licht und nüchtern, mal dunkel und makaber, bietet das Wachsfigurenkabinett im Stadthaus einen schnellen Streifzug durch die Geschichte und lässt dabei einen Spaziergang unter der Guillotine nicht aus.

Leitend: Geschäftsführer Hannes Piechotta neben der Figur Louis Castans (© Panoptikum Mannheim)

Leitend: Geschäftsführer Hannes Piechotta neben der Figur Louis Castans (© Panoptikum Mannheim)

Bereits seit fast einem Jahr hat das größte Wachsfigurenkabinett Deutschlands seine Wurzeln in Mannheim geschlagen, um Schaulustige aller Einkommens- und Altersklassen zu begrüßen. Die Wachsfigur Louis Castans – dem Mitbegründer des 1869 eröffneten ersten Panoptikums in Deutschland – lässt es sich nicht nehmen, die Besucher mit einigen Worten persönlich zu empfangen. Die Castan’schen Originalstücke aus Berlin bilden schließlich den Grundstock für die Ausstellung. Durch einen Zufall seien die Geschäftsführer auf die mehr als 140 Jahre alten Exponate aufmerksam geworden und hätten kurzerhand beschlossen, die Sammlung erneut aufleben zu lassen.

Lebensecht: Die Totemaske Johann Wolfgang von Goethes (© Panoptikum Mannheim)

Lebensecht: Die Totemaske Johann Wolfgang von Goethes (© Panoptikum Mannheim)

Das Ziel der „Geschichte in Wachs“ sei es vor allem, Bilder und Emotionen zu vermitteln. „Als Besucher kann man sich den Eindrücken nicht entziehen“ berichtet Hannes Piechotta, der Leiter des Museums. Entsprechend werden den Museumsgästen nicht nur historische Fakten, sondern auch kleine Anekdoten mit auf den Weg gegeben. Bei der Konzeption sei Piechotta stets darauf bedacht gewesen, „sich nicht im Mainstream zu bewegen“ und Besucher einzuladen, „die sonst nicht ins Museum gehen“. Da die Totenmasken Schillers, Goethes und Dostojewskis ebenso ausgestellt werden wie die Figuren von Elvis Presley, Jimi Hendrix und der britischen Königsfamilie, sei schließlich für alle Geschmäcker etwas dabei.

Beginnt die Ausstellung zunächst hell ausgestrahlt mit den jüngsten Figuren, geht die Reise schnell in dunkle Gefilde über, in denen die älteren Stücke präsentiert werden. Im sogenannten „schwarzen Kabinett“ wird die französische Revolution wiederbelebt – mit einer Guillotine über den Köpfen und abgetrennten Häuptern unter den Füßen der Besucher. Marie Antoinette und König Ludwig XVI. stehen im engsten Raum zusammen mit dem Jakobiner Maximilien de Robespierre und dem folgenden Kaiser Napoleon Bonaparte. Skurriler wird das Gesamtbild durch den Philosophen Voltaire. Ebenso kurios geht es in der preußischen Ruhmeshalle zu, in der sich eine Nietzsche-Büste zwischen die prunkvollen Herrscher gesellt. Hierin zeigt sich das Konzept des Museums, die Geschichte „mit einem gewissen Augenzwinkern“ darzustellen, so Piechotta.

Atmosphärisch: Eine Zahnarztpraxis aus dem 19. Jahrhundert (© Panoptikum Mannheim)

Atmosphärisch: Eine Zahnarztpraxis aus dem 19. Jahrhundert (© Panoptikum Mannheim)

Neben einzelnen Figuren werden auch ganze Szenerien dargestellt: Die Bauernidylle mit ausgestopften Tieren und einer Wahrsagerin grenzt an ein Bordell aus dem 19. Jahrhundert an, in der die preußische Ordnung ersichtlich wird. Eine Zahnarztpraxis um 1890, ein Kolonialwarenladen mit Gewürzen, ein Teesalon der „Belle Epoque“ und das Zille-Milieu ergänzen die Gesellschaftsstudie, die sich im „ethnologischen Kabinett“ zur Untersuchung fremder Völker ausweitet. Mit einer Mördergalerie und einer Folterkammer, in der sich mittelalterliche Originale befinden, wird es wieder makaber. Mindestens genauso schauerlich, dafür aber wissenschaftlich und nüchtern, werden im „medizinischen Kabinett“ Fehlbildungen, Geburten und Operationen nebst siamesischen Zwillingen und Hermaphroditen präsentiert. Das teuerste Stück des Panoptikums stellt dabei die dort ruhende anatomische Ganzkörper-Darstellung eines Menschen dar.

Schauerlich: Die Moulage (© Panoptikum Mannheim)

Schauerlich: Die Moulage (© Panoptikum Mannheim)

Das Mannheimer Museum lässt sich insgesamt als dreifache Darstellung der Historie begreifen, als Geschichte hoch drei: Einerseits illustrieren die Figuren historische Personen und Begebenheiten. Andererseits wird dem Betrachter vermittelt, wie die Exponate entstanden sind, sodass sie eine eigene Entstehungsgeschichte erhalten. Da sich das Bienenwachs mit der Zeit braun verfärbt, lassen sich die Objekte, die aus einer anderen Epoche stammen, wiederum selbst als historische Artefakte auslegen. Wer das Panoptikum dadurch für eine leblose Ausstellung hält, der irrt. Zu unbewegten Figuren und Masken reihen sich bewegte Automaten, die Geige spielen oder sich zu orientalischer Musik bewegen. Durch ein Exponat zum Anfassen, dem Gebrauch von Video-Installationen, zahlreicher Musik- und Geräuschkulissen sowie einem Geruchskabinett voll von Gewürzen wird das Museum zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Vorschau: Nächste Woche erwartet euch eine Buchvorstellung zu Haruki Murakamis „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazak“.

Von Atari bis Zelda – Das Computerspielemuseum in Berlin

In diesen Tagen wird das teuerste Videospiel aller Zeiten, Rockstars „Grand Theft Auto V“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner Kosten von circa 266 Millionen US-Dollar laut Meinung der Medien – wie die „Welt“ berichtet – „Hollywood alt aussehen lässt“. Computerspiele lassen sich demnach längst nicht mehr als Nischenprodukte bezeichnen, sondern vielmehr als Massenmedium des digitalen Zeitalters. Dass die Spaßgaranten jedoch ebenfalls als Kulturgüter zu betrachten sind, verdeutlicht das Computerspielemuseum in Berlin. Hier wird Videospielen ein Raum geboten, der ansonsten archäologischen Artefakten, epochemachenden Gemälden oder historischen Schriftstücken zukommt: die Exponierung in einem Museum.

Einem normalen Museum gleichend: Das Computerspielemuseum in Berlin (© Computerspielemuseum Berlin)

Einem normalen Museum gleichend: Das Computerspielemuseum in Berlin (© Computerspielemuseum Berlin)

Mit der Prämisse, dass „Computerspiele mehr sind als nur ein Spielzeug und wert, ernst genommen zu werden“, hat Andreas Lange, der Direktor des Museums, sein Vorhaben begründet. Die Institution soll seine Besucher für die Faszination hinter dem Massenphänomen sensibilisieren. Videospiele hätten schließlich „nicht nur kulturelle Relevanz, sondern ebenfalls einen direkten Bezug zu unserem Leben“, so Lange. Mit über 70.000 Besuchern im Jahr scheint das Vorhaben geglückt zu sein, das Spielerherzen und Mausklick-Laien gleichermaßen erfreut. Dabei werden durch Rückbezüge zu den Olympischen Spielen und dem „Schachtürken“, aber auch durch die Veranschaulichung der Entwicklungen und Zukunftsperspektiven von Computerspielen verschiedene gesellschaftliche Anknüpfungspunkte geboten, die unterschiedliche Alters- und Zielgruppen ansprechen. Neben Spiele-Soundtracks und Gamedesign finden somit auch Werbeeinblendungen und Berichte über die Wii-Seniorenmeisterschaft ihre Berechtigung.

Klassisch: Computerspiele-Meilensteine im Computerspielemuseum Berlin (Foto: Jörg Metzner, © Computerspielemuseum Berlin

Klassisch: Ausgestellte Computerspiele-Meilensteine (Foto: Jörg Metzner, © Computerspielemuseum Berlin

Aber auch Kunstausstellungen erweitern die zahlreichen Exponate des Computerspielemuseums: „PC-Spiele können auch Kunst sein, auch wenn dies eher den Randbereich betrifft. Das primäre Ziel von Spielen ist die Unterhaltung. Das muss sich aber nicht widersprechen“ urteilt der Religionswissenschaftler Lange und beendet damit die Debatte, die vom Filmkritiker Roger Ebert in Gang gesetzt wurde. Mit seiner kontroversen Aussage, der zufolge Videospiele niemals Kunst sein können, hatte dieser nämlich den Unmut von Millionen von Spielern auf sich gezogen, die sich von der Abwertung des Mediums Videospiel gegenüber anderen, allgemein als Kunst anerkannten Ausdrucksformen wie dem Film oder der Literatur provoziert fühlten.

„Videospiele sieht man sich ja eigentlich am heimischem Computer an“, urteilt der 46-Jährige. Daher sei es die Aufgabe eines Museums, diese Abgeschiedenheit zu durchbrechen und die Spiele „in einen real-physischen Ausstellungsraum zu übersetzen“. Gerade das soziale Potenzial des Mediums Ausstellung wird genutzt, indem es als ein Ort der Begegnung und des Gesprächs fungiert. Kurzum: „Die Besucher sollen miteinander ins Gespräch kommen“. Nicht nur das kollektive, sondern auch das interaktive Entdecken stehen dabei im Vordergrund. Viele Spielklassiker wie das originale „Pong“, der kultige Adventure-Klassiker „The Secret of Monkey Island“ oder das Textabenteuer „Zork“ können vor Ort angespielt werden, was dem Besuch ein besonderes Maß an Authentizität verleiht. Wem die klassische Pong-Variante zu unspektakulär ist, kann auf die „Painstation“ zurückgreifen, bei der dem Verlierer mittels Elektroschocks Schmerzen zugefügt werden.

WipEout HD 3D

Futuristisch: Das WipEout HD 3D (Foto: Jörg Metzner, © Computerspielemuseum Berlin)

Die Dauerausstellung des privaten Computerspielemuseums, die 60 Jahre Games-Geschichte kompakt in einem Raum darstellt, verdeutlicht vor allem die Entwicklungen in der Szene. Klassiker und Meilensteine, aber auch die dahinter stehende Hardware verleihen den eigentlich nicht objekthaften Spielen ein Stück physischer Präsenz – unter anderem auch durch die Präsentation von Spielkonsolen auf einem Zeitstrahl, der es dem Besucher ermöglicht, die Genese der Spiele-Hardware von der ersten Atari-Konsole bis hin zur futuristisch wirkenden Xbox nachzuvollziehen. Neben der historischen Abfolge stellt eine Weltkarte, die die Spiele einzelnen Kulturkreisen zuordnet, wiederum eine synchrone Vergleichsmöglichkeit dar. Ein weiteres Herzstück der Ausstellung ist eine große Spielwand, bei der der Besucher mittels eines Fadenkreuzes Spielklassiker anwählen kann, zu denen dann kurze Videopräsentationen abgespielt werden.

„Das Museum wollte nie etwas Besonderes sein“, urteilt Lange resümierend über die Institution. Es ist gerade das Spannungsverhältnis von einem normalen Museum mit einem ungewöhnlichen Thema, das den Reiz eines Besuchs ausmache.

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier einen Bericht zum Kurzfilmfestival „Zum großen Hirsch“ in Mannheim.

„Ein Stück Berliner Kultur“ – Das Deutsche Currywurst Museum Berlin

„Vergessen Sie den Plural: Zwei Currywurst, bitte“. Gleich beim Eintritt unterrichten sprechende Ketchupflaschen den Besucher, wie man als Muttersprachler eine Bestellung aufgeben kann. Neben Berliner Dialekt und Imbissbuden-Phrasen gibt es jedoch mehr in der Welt der Wurst zu entdecken. Die Erfindung des Gerichts, seine kulturelle Bedeutung und sein Einfluss auf Film- und Fernsehen – all dem geht das Deutsche Currywurstmuseum in Berlin nach und lässt dabei eine Reise ins antike Griechenland nicht aus.

Hörbar: Ketchupflaschen führen den Besucher ein (© Deutsches Currywurst Museum Berlin)

Hörbar: Ketchupflaschen führen den Besucher ein (© Deutsches Currywurst Museum Berlin)

Was als Jamaika-Urlaub begonnen hatte, wurde zur Geburtsstunde der kulinarischen Institution: Eine Ausstellung über die Yamswurzel inspirierte den Kurator dazu, das Konzept auf die heimische Hauptstadt zu übertragen. Da die Currywurst eine traditionsreiche Historie und tiefe Verbundenheit zu Berlin aufweist, war das Ausstellungsobjekt schnell gefunden. Dennoch ist „Currywurst nicht gleich Currywurst“ – das weiß auch die 28-jährige Bianca Wohlfromm, die im Kooperations- und Media Management des Museums tätig ist. So werden dem Besucher einige beliebte Varianten des Fast Foods vorgestellt – ob Berliner-, Ostdeutsche-, Rheinländer- oder die Luxusvariante mit Blattgold und Büffelfleisch.

In Berlin heimisch: Herta Heuwer gilt als Erfinderin der Currywurst (© Deutsches Currywurst Museum Berlin)

In Berlin heimisch: Herta Heuwer gilt als Erfinderin der Currywurst (© Deutsches Currywurst Museum Berlin)

Neben der Vielfalt steht aber auch die Herstellung im Mittelpunkt, sodass an Geruchsstationen die einzelnen Bestandteile des Currypulvers errochen werden können. An einem Imbissstand kann sich der Besucher als Betreiber versuchen oder virtuell in einem Computerspiel die eigene Wurst zubereiten. Schnell wird somit ersichtlich, welches Konzept das Museum verfolgt – interaktiv will es sein, ein Erlebnis für alle Sinne. Dabei stehe die „Wissensvermittlung mit Spaßfaktor“ im Vordergrund und somit die „Zusammenführung von Lerninhalten und Unterhaltung“, so Wohlfromm. Besuchern aller Altersklassen (ab Lesealter) wird ein „innovatives Raum- und Gesamterlebnis“ geboten, das sowohl Geschichte als auch „ein Stück Berliner Kultur erlebbar“ macht. Seit nunmehr vier Jahren öffnet das Deutsche Currywurst Museum Berlin seine Türen für nationale und internationale Gäste, die mehr über den urbanen Snack erfahren wollen. Neben der Dauerausstellung werden verschiedene Aktionen und Angebote offeriert, sodass der Verzehr einer Currywurst-Kostprobe, der im Eintrittspreis mit inbegriffen ist, den Besuch abrundet.

Zum Anfassen: Die begehbare Imbissbude (© Deutsches Currywurst Museum Berlin)

Zum Anfassen: Die begehbare Imbissbude (© Deutsches Currywurst Museum Berlin)

Da die Currywurst, eine Berliner Erfindung, unmittelbar mit ihrem Standort verbunden ist, gibt das Museum ebenfalls einen kurzen Überblick über die Vergangenheit und (Nachkriegs-) Geschichte der Stadt. Aber auch der Blick in die Zukunft bleibt durch die Präsentation von Themen wie Ressourcenfragen und umweltfreundlicher Produktion nicht aus. Literarische Zeugnisse wie Uwe Timms „Die Entdeckung der Currywurst“, Funk- und Fernseh-Auftritte wie Herbert Grönemeyers Lied „Currywurst“ oder Ausschnitte des Berliner Tatorts zeugen nicht nur von der Aktualität des traditionsreichen Themas, sondern ebenfalls vom kulturellen und gesellschaftlichen Einfluss der Currywurst. Zum Identifikationsobjekt der gesamten Metropole avanciert, stellt sie selbst nach 60 Jahren eine Inspirationsquelle für deutsche Künstler und Musiker dar und prägt somit die Geschichte der Stadt nachhaltig mit. Daher sei das Kultobjekt laut Wohlfromm „traditionell und experimentell“ zugleich – und „mehr als nur Fast Food“. Der Leibspeise, die sich über mehrere Dekaden behaupten konnte, wird mit dem Deutschen Currywurst Museum Berlin nun ein interaktives und zeitgemäßes Denkmal gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche wird es bunt: Die Film-, Kunst- und Kultur-Redaktion berichtet über das Holi Festival of Colors in Mannheim.

Fashioning Fashion – Ein Ausflug in die Modewelt von 1700 bis 1915

Eindrucksvoll: Besticktes Seidensatin-Kleid von 1785 (Foto: Rossel)

Seit Freitag, dem 27. April, gastiert im Deutschen Historischen Museum Berlin eine Sonderausstellung des Los Angeles County Museum of Art, die Träume wahr werden lässt. Ausgestellt sind dort Kleidungsstücke aus den Jahren 1700 bis 1915.

Für 8 Euro (ermäßigt 4 Euro, beispielsweise für Schüler und Studenten) können die Besucher eine Art Laufsteg entlang schreiten, vorbei an Stücken wie dem goldbestickten Kleid einer portugiesischen Königin und einem Turban des Designers Paul Poiret.

Neben Roben des Adels werden hier auch Kleidungsstücke des wohlhabenden Bürgertums ausgestellt und gewähren nicht nur Einblicke in die Modewelt der damaligen Zeit, sondern auch in das Leben der Träger der Kleider. Zu bestaunen ist beispielsweise ein Tenniskleid von 1885, welches im Gegensatz zu anderen Kleidern seiner Zeit schon knapp über den Knöcheln endet. Aber auch die ausgestellten Schoßturnüren, mit denen sich die Figur der Damen verändern ließ, lassen auf die Umständlichkeit der Kleidung im 19. Jahrhundert schließen.

Die Ausstellung ist in vier verschiedene Bereiche aufgeteilt: Im ersten Bereich, der Mode, werden in chronologischer Abfolge die Wandel der Silhouetten bei Damenbekleidung und die Tendenz von bunten zu dunklen Anzügen bei Männern gezeigt. Im Bereich der Textur werden verschiedene Web-, Färbe- und Drucktechniken präsentiert. Die Form befasst sich mit allen formgebenden Elementen und der letzte Bereich, die Dekoration, widmet sich Spitze, Stickerei und Accessoires.

Anders als heute: Knaben trugen die pompöseren Kleidungsstücke als Mädchen (Foto: Rossel)

Bewundern lassen sich neben Kleidungsstücken für Erwachsene, die alle richtigen Kunstwerken gleich kommen, auch Kleidungsstücke für Kinder, zum Beispiel ein Mädchenkleid und ein Kittel für einen Knaben. Steht man vor diesen beiden weißen, winzigen Kleidungsstücken, tippt man beim Knabenkittelchen leicht darauf, das Mädchenkleid vor sich zu haben, ist dieses doch bestickt, mit Rüschen besetzt und aufwendiger verarbeitet als das Mädchenkleid.

Eindrucksvoll sind neben den Accessoires, Schuhen und einem bestickten Stoff, der zu einer Weste genäht werden sollte, vor allem ein Seidensatin-Rock aus China, welcher ungefähr 1785 bestickt wurde und ein knallgelbes Kleid aus England aus Leinenspitze von 1818. Die Farben der Stickereien und das Kleid selbst sind so satt und strahlend, dass man in Versuchung kommt zu glauben, die Stücke seien gerade frisch hergestellt und gefärbt worden.

Schlicht: Mädchenkleid (Foto: Rossel)

Die Ausstellung ist ein absolutes Muss für alle Mode-Fans, die während des Ausstellungszeitraumes in Berlin sind. Fotografiert werden darf leider nicht, dafür gibt es ein sehr schönes Buch zur Ausstellung, in dem alle Stücke abgebildet und detailliert beschrieben sind.

Führungen (circa 60 Minuten, zusätzliche Kosten 4 Euro) finden jeweils mittwochs um 15:00 Uhr, samstags um 14:00 Uhr und sonntags um 14:00 Uhr statt, geöffnet hat die Ausstellung täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Hörführung, welche 3 Euro zuzüglich Eintritt kostet.

Am 23. Mai um 18:00 Uhr findet ein Vortrag zum Thema „ „Pfui – wie reizend!“ Modeprovokationen und Modeexperimente 1900-1914“ mit der Modeexpertin und Autorin Dr. Gundula Wolter statt. Ein weiterer Vortrag im Rahmen der Ausstellung findet am 20. Juni zum Thema „Mode und Museen in Berlin. Geschichte und Perspektiven“ ebenfalls um 18:00 Uhr statt. Der Eintritt zu beiden Auditorien ist frei. Des Weiteren wird die Ausstellung durch eine Kostümfilmreihe im Zeughauskino vom 09. Juni bis 31. Juli begleitet.

Die Adresse des Deutschen Historischen Museums: Unter den Linden 2 in Berlin-Mitte.

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle ein Interview mit „Germanys Next Top Model“-Finalistin Yvonne Schröder.