Angesagte Modetrends für den Frühling 2017

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Wir haben zwar noch Winter und sind gerade erst ins neue Jahr gerutscht, doch echte Trendsetter denken schon jetzt an den Frühling.

Was uns in Sachen Mode erwartet? Einfach weiterlesen!

Back to the 80s

Die 80er Jahre sind nicht nur musiktechnisch beliebt – auch in der Mode feiern sie ihr großes Comeback. Viele Designer berufen sich auf die Retro-Farbkombination Schwarz-Pink. Aber auch Lackleder und schwarzer Samt sind auf den Laufstegen zu finden. Wer einst die Blazer der Mutter zu Fasching angezogen hat, kann sie nun ungeniert im Alltag tragen, denn Schulterpolster sind auch wieder in. Die 80er waren rebellisch und genauso sind auch die coolen Shirts, die im Frühjahr angesagt sind. Ob feministisch, politisch oder provokativ – plakative Slogans auf den T-Shirts dürfen keinesfalls fehlen.

Blumiger Trend

Wir freuen uns auf farbenfrohe Blumenwiesen im Frühling, über die wir spazieren gehen können. Auch in der Modewelt wird es bunt: Butterblumengelb, Himmelblau und Grasgrün sind neue Trendfarben für den Frühling 2017. Aber auch sanfte Farben wie Sandtöne oder Nude zählen dazu. Blumig wird es allerdings auf jeden Fall! Denn florale Prints gehören zu den angesagten Modetrends im Frühjahr.

Bitte anschnallen!

Einer der wichtigsten Trends fürs Frühjahr sind Taillengürtel. Sie betonen die goldene Mitte und waren überall in New York, Mailand und Paris auf den Laufstegen zu sehen. Toll am Trend ist, dass dabei Geld gespart werden kann. Statt einen teuren Ledergürtel neu zu kaufen, wickelt man jetzt gleich mehrere normale, schmalere Gürtel um die Taille. Und um gleich zwei Trends zu kombinieren, peppt ein derber Ledergürtel das süße Blumenkleid super auf!

Drinnen wie draußen

Dieses Frühjahr ist nichts für Stubenhocker. Outdoor-inspirierte Mode ist der Trend schlechthin. Getragen werden Anoraks mit Kapuzen und Tunnelzügen. Beliebtes Material: Nylon. Auch sportliche Trenchcoats sind wieder in. Große Marken wie Prada, Alexander Wang oder Valentino setzen auf Cargo-Taschen an Hosen und Röcken.

Aus alt mach neu

Geblieben sind Trends wie XXL-Ärmel oder Carmenblusen. Oberteile und Jacken, deren Ärmel so lang sind, dass die Hände darin verschwinden, sind im Frühling 2017 weiterhin gern gesehen. Auch die geliebten schulterfreien Kleider können nochmal getragen werden.

Was die Schuhe betrifft, gibt es nur kleine Veränderungen. Die Trendfarbe bei den Sneakern ist Rosa. Gleich bleibt der Metallic-Trend und auch weiße Sneaker bleiben weiterhin in.

Während wir also warten, bis die ersten bunten Blumen blühen und die Vögel anfangen zu zwitschern, können wir in aller Ruhe die modischen Vorbereitungen treffen, um für den Frühling gewappnet zu sein!

 

Knallbunt und ultralang: Modetrends für Herbst und Winter 2016/17

Na, Lust auf Plätzchen und Lebkuchen? Bei den sinkenden Temperaturen da draußen wärmen wir euch auf – mit heißen Trends für kühle Herbst- und Wintertage. In den Supermärkten finden wir schon langsam die ersten Plätzchen und Lebkuchen, die wir dann, gemütlich eingewickelt in einer Wolldecke, auf dem Sofa vernaschen.
Trotz der kalten Tage wollen wir aber irgendwie noch stylisch aussehen und die heißesten Trends für den Winter nicht verpassen.

Lang, länger, super-lang

Wer vor kurzem einkaufen war und ein Oberteil zu groß gekauft hat, wird sich freuen: Ganz oben auf der Liste der Herbst- und Wintertrends für diese Saison stehen nämlich XXL-Ärmel. Egal, ob bei Pullovern, Jacken oder Mänteln, es sieht überall lässig aus. Einen klaren Vorteil verschaffen wir uns damit auch: Die Handschuhe werden überflüssig. Aber mal ganz ehrlich, ist das alltagstauglich?

Gut verpackt

Ein anderes Must-Have für diesen Winter eignet sich da schon eher für den Alltag – Capes sind jetzt wieder total angesagt und bieten eine super Alternative zum normalen Wintermantel. Wer allerdings doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte und auf eine warme Jacke ungern verzichtet, kann Ausschau nach Daunen-oder Steppjacken halten. Sie sind dieses Jahr kaum wegzudenken.

Flauschiger wird’s nicht

Diesen Herbst und Winter haben Kuschelbedürftige einen echten Vorteil: Strick, Plüsch und Samt sind die Trend-Stoffe für die kalte Jahreszeit. Wir dürfen uns auf flauschige Strick-Pullover aus dem sogenannten Bouclé-Garn, freuen, ein Garn, bei dessen Herstellung oft Knoten und Schlingen verwendet werden, und uns in Kleider aus Samt hüllen. Am besten funktionieren die Trends in XXL – Samt am ganzen Körper und auch die Pullis dürfen schön lang sein.

Romantik pur

Ein Lieblingstrend für die kalten Monate sind Rüschen. Mit Rüschen wirkt auch ein cooler Look sofort verspielt und romantisch. Diese Saison findet man sie überall: An Kleidern, Blusen oder sogar an Hosen.
Auch Schleifen und Schluppen können das Outfit versüßen. Die Größe spielt dabei keine Rolle. Als modisches Accessoire zieren sie Mäntel, Pullis und Blusen.

Farbenfrohe Dunkelheit

Etwas widersprüchlich wird es diese Wintersaison bei den Trendfarben. Statt schlichten und einfachen Farben findet man knallbunte Blumen-Prints, meistens auf schwarzem Hintergrund. Pudrige Töne wie Nude sind zwar auch in, aber diesen Herbst und Winter wollen die Fashionistas der tristen Jahreszeit entgegenwirken. Kleidung in Beerentönen, von Brombeere, Heidelbeere bis Himbeere, sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Auch die Farbe Grün in allen Nuancen ist total angesagt.

Wenn wir also bald gemütlich unseren Tee schlürfen, mit der besten Freundin auf der Couch die Kekse verdrücken und spontan Lust auf einen Absacker in der nächstgelegenen Bar bekommen, brauchen wir garantiert keine halbe Ewigkeit mehr, bis wir unser perfektes Winteroutfit gefunden haben.

Vorschau:

Wir tragen alle eine Burka

Skandalbadeanzug? Immer eine Frage der Perspektive (Foto: ArtsyBee / pixabay.de)

Skandalbadeanzug? Immer eine Frage der Perspektive (Foto: ArtsyBee / pixabay.de)

Lange bevor meine Großmutter anfing, sich selbst zu vergessen, erzählte sie mir, wie ungerecht sie es fand, dass ihre jüngere Schwester mit einem knappen Badeanzug an den Strand durfte und Lippenstift benutzte. Sie selbst schminkte sich auch später nie, trug als Jugendliche diese Badenanzüge, deren Beine versuchten, die Knie zu bedecken. Sie hatte erlebt, wie am Strand Maß genommen wurde, ob diese Beine lang genug waren, oder die Frauen dem Platz verwiesen wurden. Ein Bikini wäre ihr nie im Traum auch nur an die Nähe ihrer Haut gekommen. Ich frage mich, was sie zu den Burkinis sagen würde, wenn sie die Debatte noch nachvollziehen könnte. Wie sie die groteske Verdrehung der Zeitgeschichte kommentierte, da die Diskussion nun beinhaltet, wie kurz Bademode sein muss, um noch kulturell passend zu sein. Es ist eine dieser Situationen, in denen ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.

Kein Burkini ist ein Problem

Was wir wollen: nackte Haut (Foto: gadost0 / pixabay.de)

Was wir wollen: nackte Haut (Foto: gadost0 / pixabay.de)

Dass das Vorgehen der Strandpolizisten im französischen Urlaubsort falsch war, darüber ist sich die Mehrheit heute einig. Nicht jene, die in Mecklenburg-Vorpommern erschreckenderweise an zweiter Stelle stehen, aber doch die Mehrheit, zum Glück. Eine Frau wurde zum Ausziehen gezwungen. Das liest sich wie ein Bericht über eine Demütigung, einen Angriff, eine Vergewaltigung. Zum Ausziehen gezwungen. Mit Waffen in der Hand. Da kommt Urlaubsstimmung auf. Warum lassen wir nicht die Bundeswehr unsere Kinder mit Gewehren ausstatten, sie können den französischen Beamten zu Hilfe eilen. Kindersoldaten eben. Wir zeigen zurück: unsere Kinder sind auch nicht ohne. Und: wir wollen nackte Haut sehen. Eine kuriose Forderung. Eine maßlose Erniedrigung aller Frauen übrigens. Nur mit nackter Haut, möglichst vieler, lassen wir euch an den Strand. Dabei, soweit sind wir uns einig, sind die relativ engen Burkinis, ja kein Problem an und für sich. Es geht ums Prinzip. Ums Prinzip, das uns sagt, Moderne heißt knappe Kleidung. Und meine andere Oma trägt heute manchmal noch ein Tuch um den Kopf.

Ein Augenblick reicht

Wenigstens das Gesicht. Wir gestatten nichts abseits unserer Norm (Andreas160578 / pixabay.de)

Wenigstens das Gesicht. Wir gestatten nichts abseits unserer Norm (Andreas160578 / pixabay.de)

Die Burkini-Debatte ist nur ein Ableger der Diskussion um die Burka. Wo die wenigsten wissen, was genau die Burka ist, gibt es zahllose Stimmen gegen sie. Ein Punkt, in dem sich sogar meine Mutter und meine Stiefmutter einig sind. „Ich will wenigstens das Gesicht sehen, wenn ich mit jemandem rede“, sagen beide. Damit kritisieren sie aber nicht nur die Burka, bei der auch die Augen bedeckt sind, sondern auch den Niquab, wobei ein Gesichtsschleier die Augenpartie frei lässt. Ein Hidschab dagegen, ein Kopftuch, das das Gesicht vollständig offenlegt wäre beiden recht. Aber auch der Tschador lässt das Gesicht frei, der restliche Körper wird von ihm aber bedeckt. Warum aber diese weitläufige Meinung: wenigstens das Gesicht. Das Gesicht des Gegenübers zu sehen, wägt uns in Sicherheit. Zum einen lässt sich so das Geschlecht besser erkennen und in unserer Gesellschaft, die sich so gerne aufgeklärt gibt, hat die Unterscheidung, ob ich mit einem Mann oder eine Frau rede, weitreichende Folgen. Wir verhalten uns anders, implizieren andere Dinge, schätzen die Person vor uns anders ein. Zum anderen lesen wir die Mimik unseres Gegenübers, sehen seine Augenbewegungen, das Stirnrunzeln, das Lächeln. So kennen wir das. Und was der Bauer nicht kennt …

Der männliche Blick

Freiheit? Wir sind genauso im männlichen Blick auf unsere Mode gefangen, wie wir es von Burka-Trägerinnen glauben ( Foto: AdinaVoicu / pixabay.de)

Freiheit? Wir sind genauso im männlichen Blick auf unsere Mode gefangen, wie wir es von Burka-Trägerinnen glauben ( Foto: AdinaVoicu / pixabay.de)

Ich bin ganz ehrlich mit euch. Es gibt Tage, da beneide ich die Frauen, die eine Burka tragen oder auch einen Niquab, manchmal würde mir auch ein Tschador reichen. Tücher, unter denen es scheißegal ist, was ich trage. Es ist egal, ob es modisch ist, eng anliegt, sexy oder professionell ist. Egal, wie viel Haut ich zeige, wie viel Brust, wie viel Bein. Es ist darunter egal, ob ich geschminkt bin, ob meine Haare aufwendig frisiert sind, ob ich Schmuck trage. Ob ich mich den Konventionen unterwerfe, die der männliche Blick unserer Welt mir auferlegt, würde darunter keine Rolle spielen. Es ginge um mich, meine Fähigkeiten, meine Persönlichkeit. Ein unschlagbarer Vorteil meiner Meinung nach. Stellt euch das vor. Alle müssten in Burka zum Vorstellungsgespräch – Äußerlichkeiten würden plötzlich keine Rolle mehr spielen. Kein Mobbing in der Schule oder auf der Arbeit, weil ich irgendwelche „Must haves der Saison“ eben nicht habe. Nicht die Notwendigkeit, mein Ich unter moderner Kleidung zu verschleiern, nur weil es sich „so gehört“. Natürlich würde ich vom Regen in die Traufe kommen. Auch eine Burka ist aus dem männlichen Blick entstanden. Aber Muslimas, die so ein Gewand tragen, vorzuschreiben, unsere tragen zu müssen, weil die ja so viel freier und selbstbestimmter sind. Das ist pure Heuchelei. Es ist ebenso lächerlich, wie abzumessen, ob Burkinis zu lang sind, oder Badeanzüge zu knapp. Wir wollen wenigstens Gesichter sehen? Wir zeigen uns ja gegenseitig nicht mal unsere wahren Gesichter. Und da müssten wir anfangen.

Von Boho bis Spinnennetz-Optik – Sommertrends 2016

Auch wenn der Sommer in Deutschland noch nicht so recht aus seinem Winterschlaf erwachen will, solltet ihr für die heißen Tage gewappnet sein. Doch was zieht ihr an, wenn draußen die Sonne scheint?

Von Boho bis Spinnennetz-Optik bringen die Sommertrends 2016 so einiges mit.

Boho-Chic

Spitzenreiter ist die romantische Mode im Hippie-Stil. Um verspielte Blusen und Kleider kommt ihr diesen Sommer nicht herum. Besonders süß ist die Kombination aus Spitze und Blumenprints.

Einfach Bombe

Gut zu Sommerkleidchen kombinierbar sind bunte Bomberjacken. Sie zählen zu den Trendstücken der Saison. Denn sie sind cool, unkompliziert und perfekt für den Übergang oder laue Sommerabende.

Must(er)-Haves

Ein weiteres Trend-Highlight sind Fransen. Für Modeliebhaber vielleicht nicht neu, im Sommer 2016 aber definitiv ein Muss. Beliebt sind Fransen an den Säumen von Kleidern, auch mittendrin darf es schön fransig sein.

Zu den trendigen Mustern wie großen Karos gesellen sich jetzt auch Streifen. Egal ob längs oder quer, dick oder dünn – Ringelshirts dürfen in keinem Kleiderschrank mehr fehlen. Sie sind  nicht nur bequem und sehr alltagstauglich, sondern mit einem Blazer drüber sogar fürs Büro geeignet.

Goldiger Sommer

Der deutsche Sommer bringt bisher zwar keine Glanzleistung – umso mehr darf es aber bei den Outfits glitzern. Der Metallic-Look ist gerade super in! Designer packen ordentlich Pailletten und Glitzer auf die Kleidung und haben auch bei Metallic-Stoffen nicht gespart. Freizeit- oder partytauglich wird der Modetrend in Kombination mit neutralen Tönen wie Schwarz, Weiß oder Grau.

Lingerie-Look

Schlafanzüge sind jetzt auch außerhalb der eigenen vier Wände tragbar? Eindeutig: Ja! Das sogenannte Slip-Dress war letzte Saison schon oft zu sehen, diesen Sommer noch häufiger. Es ist unkompliziert zu stylen und solange Seide und eine edle Tasche im Spiel sind, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Hoch im Kurs stehen diesen Sommer außerdem semitransparente Stoffe mit Netzmustern. Bei manchen Designern werden sie sogar von Kopf bis Fuß eingesetzt – alltagstauglich sind die Klamotten in Spinnennetz-Optik eher nicht, aber am Abend definitiv ein Hingucker!

Farbenpracht

Bei den Trendfarben im Sommer 2016 ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer es dezenter mag, kann Kleidung in zarten Pudertönen oder kühlem Graublau tragen. Wer hingegen kräftige Farben liebt, darf zu tiefem Blau, Korall- oder warme Pfirsichtönen greifen.

Damit sind wir modisch bereit für die heißen Tage des Jahres – Sommer, das ist dein Stichwort!

Vorschau: Im August erfahrt ihr alle Tipps und Tricks rund um das Packen für eine Asienreise.

 

Fastnachts-Chic – der Styleguide für die fünfte Jahreszeit

Klassische Kostüme wie Seemann oder Piratin gehen immer – wenn du dieses Jahr jedoch aus der Masse herausstechen möchtest, solltest du diese Fastnachtskostüme unbedingt ausprobieren.

Ganz großes Kino: Film-Kostüme kommen an Fastnacht immer besonders gut an (© Ruth Rudolph / pixelio.de)

Ganz großes Kino: Film-Kostüme kommen an Fastnacht immer besonders gut an (© Ruth Rudolph / pixelio.de)

Film & Fernsehen
Besonders ausgefallene Ideen kannst du dir aus Filmen und Fernsehserien holen. Jedes Jahr gibt es Kino-Highlights, die von originellen bis ordinären Charakteren alles zu bieten haben. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Verkleidung aus „Star Wars – Das Erwachen der Macht“? Als Stormtrooper oder Jedi-Ritter liegst du absolut im Trend.

Partnerlook
Auch Gruppenkostüme bringen viel Spaß mit sich und machen nicht nur die Fastnachts-Vorbereitung zu einem echten Highlight. Als Familie Feuerstein oder Batman und Robin wirst du auf der Partymeile nicht nur alle Blicke für dich gewinnen, du hast auch noch deine besten Freunde immer dabei, sonst wäre das Kostüm schließlich nicht vollständig.

Gemütlich & warm
Und falls du dich eher auf der gemütlichen Seite bewegst, kannst du mit dem altbekannten Onesie ein Denkmal setzen. Als überdimensional großer Winnie Puuh mit noch größerem Honigbauch erwartet einen nicht nur ein kleines Lächeln beim Gegenüber – du hältst auch jeden Umzug und jede noch so kalte Partynacht durch ohne verfroren aufzugeben.

Egal wie du dich entscheidest: Ob sexy Piratin oder super-cooler Stormtrooper: Bei der richtigen Stimmung wirst du mit jedem Outfit die fünfte Jahreszeit rocken.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr „Warum Trends funktionieren“.

Generation Unverbindlich

Wir mögen es sehr, frei und spontan zu sein. Wir sind in den 80ern oder 90ern groß geworden und wurden im digitalen Zeitalter sozialisiert. Wir kennen Smartphones, Tablets und Apps. Siri hat uns das Leben leicht gemacht: Wir liegen im Bett und fragen sie, wie das Wetter wird, statt selbst aus dem Fenster zu sehen. Wir fragen Google Maps nach dem Weg, statt Menschen auf der Straße anzusprechen. Nimmt man uns das Smartphone weg, sind wir überfordert und wissen nicht, welcher Weg der richtige ist.

Beziehungsunfähig

Sind wir verabredet und haben es uns kurz vorher doch anders überlegt, ist es leicht, über Whatsapp schnell zu schreiben, dass uns plötzlich etwas anderes dazwischen gekommen ist. Doch warum sind wir so? Warum gehen wir nicht zu dem Treffen, auf das wir uns Tage vorher doch noch so gefreut haben? Die Antwort ist, dass wir mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Erst die haben es uns ermöglicht, spontan und vor allem unverbindlich zu sein.

Bedenklich: Hinter dem oft belächelten Aufschieben kann eine psychische Störung zugrunde liegen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Bedenklich: Hinter dem oft belächelten Aufschieben kann eine psychische Störung zugrunde liegen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Smartphones ermöglichen es uns, via Whatsapp ein Treffen fünf Minuten vorher absagen können, obwohl wir doch eigentlich schon auf dem Weg sein sollten. Wir wollen uns alle Optionen offenhalten. Wir sind ja schließlich auch schon Mitte 20 und uns rennt das Leben davon.

Karriere

Wir leben in einer Welt, in der alles befristet zu sein scheint. Der Job ist nicht mehr sicher und wir wechseln unseren Wohnort oft. Auch in einer Beziehung wollen wir uns erst mal nicht festlegen. Wer weiß schon, was morgen passiert? Man nennt uns die Generation Unverbindlich. Obwohl man sich nicht mal beim Namen einig ist. Generation Y, Generation Unverbindlich oder Generation Global – überall liest man etwas anderes.

Überall nur wir

Umstritten ist übrigens auch das Wort „wir“. Denn „wir“ sind mit einem Gedanken aufgewachsen, einzigartig und nicht „mainstream“ zu sein. Die Welt, in der wir leben, scheint sich so schnell zu drehen, dass wir Angst haben, etwas zu verpassen. Die Globalisierung, die unzähligen Ausbildungswege, die unsicheren Arbeitsverhältnisse und die technischen Fortschritte machen uns Angst. Wir wissen ja überhaupt nicht, wohin mit all diesen Möglichkeiten. Überforderung macht sich breit, denn plötzlich wird von uns verlangt, Entscheidungen zu treffen. In der zehnten Klasse sollen wir unsere Fächer für das Abitur wählen, dabei haben wir ja noch nicht einmal Ahnung, was wir beruflich machen wollen. Nach dem Abitur müssen wir uns für einen Studiengang entscheiden. Darunter einige, deren Namen wir noch nicht einmal aussprechen können. Nachdem wir – Dank G8 – schon mit Anfang 20 mit dem Studium fertig sind, sollen wir uns also nun für einen Beruf entscheiden, der uns die nächsten 20 Jahre glücklich macht. Es gibt unzählige Wege, sich sein Leben schön zu machen. Komm‘ ich heut‘ nicht, komm‘ ich morgen ist das Motto. Wenn wir so viele Optionen haben, müssen wir uns doch auch nicht gleich festlegen, oder? Siri wird’s schon richten.

Vorschau: Am Dienstag, 1 März beschäftigen wir uns im Panorama mit dem zurzeit allgegenwärtigen Thema Flüchtlinge.

Neues Jahr, neue Mode – oder doch nicht?

Man sagt ja bekanntlich „alle Jahre wieder“. Soll heißen: Irgendwann kommt jeder Trend wieder in Mode. Ob Schlaghosen aus den 70ern oder Karottenhosen aus den 80er Jahren – alles hat man die letzten Jahre schon mal gesehen. Doch was ist der neue Trend für das Jahr 2016?

Was landet 2016 in eurem Kleiderschrank? Wir haben die aktuellen Trends mal unter die Lupe genommen (Foto: T. Gartner)

Was landet 2016 in eurem Kleiderschrank? Wir haben die aktuellen Trends mal unter die Lupe genommen (Foto: T. Gartner)

Fangen wir von unten an, bei den Schuhen. Letztes Jahr waren weiße Snikers hoch im Kurs. Die Lieblingsmodelle unter ihnen: Stan Smith und Superstar von Adidas. Doch was kommt dieses Jahr? Nike scheint Adidas abzulösen. Der Schuhklassiker für 2016 wird der Cortez von Nike sein. Er kam 1972 das erste Mal auf den Markt. Schauspieler-Ikone Farrah Fawcett, bekannt aus der Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“, war großer Fan von ihnen. Das Original des Modells ist weiß mit einem roten Nike-Haken. Es ist übrigens auch das Modell, in dem Schauspieler Tom Hanks als Forrest Gump im gleichnamigen US-Drama 1994 läuft. Der kultige Schuh wurde im Rahmen der „Holiday“-Kollektion von Nike neu aufgelegt. Untenrum bleibt es im Jahr 2016 also bei weiß, nur die Marke ändert sich.

Und was tragen Frau und Mann im neuen Jahr drunter? Bunte Socken als Hingucker waren 2015 schon in, auch 2016 dürfen sie nicht fehlen. Mit Neonfarben zu einem ansonsten minimalistischen Look und weißen Snikern könnt ihr also nichts falschmachen!

Bleiben wir bei weiß. Wer denkt, weiß im Winter sei zu sommerlich, der hat sich getäuscht. Gerade jetzt in den kalten Wintermonaten sind weiße oder cremefarbene Strickpullis total angesagt. Fotogarfen sichteten Model-Ikone Heidi Klum in solchen Teilen auf den Straßen Amerikas.

Wer Schwarz liebt, muss jetzt stark bleiben, denn: Die Trendfarbe wird durch dunkles Blau ersetzt. Fashion-Bloggerin Leandra Medine trägt gerne Ton-in-Ton-Looks und kombiniert dazu bunte Accessoires. Was früher mal als ein Mode-Tabu galt, wird heute zum Trend. Die Kombination von Schwarz und Blau ist jetzt erlaubt! Auch bei anderen Farben darf wieder experimentiert werden. Color Blocking ist jetzt wieder in. Plakative Streifen in Farben wie Gelb, Lila oder Orange werden zum Trend. Auch Ringelshirts, die 2015 in keinem Kleiderschrank fehlen durften, bleiben ein modisches It-Piece.

Oben angekommen sind wir beim Schmuck, genauer bei den Ohrringen. Falls ihr Creolen in Gold oder Silber habt, dürft ihr sie wieder herauskramen. Der Ohrschmuck aus den 90er Jahren mit mindestens zwei bis drei Zentimetern Durchmesser feiert sein Comeback.

Wer aufgepasst und mitgedacht hat, ist beim nächsten Aussortieren des

Kleiderschranks etwas vorsichtiger, und behält manche Teile lieber noch ein oder zwei Jahre länger. Denn alles kommt irgendwann wieder – auch die heißesten Fashion-Trends der 70er, 80er oder 90er Jahre!

Vorschau: Nächsten Monat geht es um den Fastnachts-Chic: Zu lesen gibt es einen Styleguide für die fünfte Jahreszeit.

Preview: Mai 2015

Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür. Wie immerverraten wir euch an dieser Stelle, was euch bei Face2Face erwartet. Doch zunächst gibt es einen kurzen Rückblick auf den vergangenen Monat.

Im April berichteten wir unter anderem von der Insel Malta und führten ein Interview mit der Schmuckfirma Hellmuth.

Auch im Mai warten wieder spannende Themen auf euch. So berichtet das Panorama vom Alltag bei der Polizei und die Tier&Umwelt-Redaktion berichtet von Krebsen. Die Tipps&Tricks-Mädels zeigen euch, wie ihr eine sommerliche Tomaten-Ziegenkäse Tarte zaubern könnt.

Eine Nachtwächter-Führung in der Limburger Altstadt acht die FilmKunstKultur-Redaktion im Mai mit euch und die Reise-Redaktion entführt euch in die über die Modemetropole Mailand.

Ein Porträt über Florian Leithmann und seinen Hund Rusty, die zusammen Deutscher Meister im Geländelauf wurden gibt es in der Sport-Redaktion.

Viel Spaß im Mai mit Face2Face.

Wenn ihr Anmerkungen oder Kritik habt, dürft ihr uns natürlich jederzeit schreiben.

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Haute Couture Ostern: Eier im Kochtopf dekorieren

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Ein Osterfest ohne bunte Eier wäre zwar undenkbar. Doch wie verwandelt man Otto-Normal-Eier nicht nur innerlich zu Wundertüten, sondern auch optisch zu „egg-cellenten“ Festtags-Accessoires? Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie ihr – ganz ohne Pinsel und Stifte – bereits beim Kochen die weiße Schalen-Leinwand in Kunstwerke verwandelt. So werden die runden Gesellen dieses Jahr garantiert zu modebewussten Trendsettern auf dem Ostereier-Laufsteg.

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Seiden-Eier:

  • weiße Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • pure Seide – beispielsweise in Form von Krawatten
  • weißer Stoff – beispielsweise in Form alter T-Shirts oder Kissenbezüge
  • eine Schnur oder Gummibänder
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Zunächst wird – falls das Ei ausgeblasen werden soll – dieses mit Löchern an beiden Enden versehen. Hierfür mit einer Nadel die Löcher hineinstechen und das Ei über einer Schüssel auspusten. Falls das Ei nicht ausgeblasen werden soll, wird direkt mit dem folgenden Schritt verfahren.
  2. Die Krawatten und den weißen Stoff mit einer Schere in Stücke schneiden, die groß genug sind, um das Ei zu umhüllen. Anschließend das Ei in den Seidenstoff wickeln und mit einer Schnur oder Bändern zubinden, wobei die vordere Seite die Schale berühren muss. Bei einer Krawatte ist dies die Seite, die nach außen zeigt. Mit dem weißen Stoff ebenso verfahren und die Krawatten-Eier darin verhüllen.
  3. Den weißen Essig mit etwas Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die verpackten Eier hineingeben und für mindestens 20 Minuten auskochen. Anschließend die gefüllten Säckchen mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen, auskühlen lassen und mit einer Schere aus ihrer Stoffhülle befreien. Wer die bunten Eier noch zum Glänzen bringen möchte, kann diese mit etwas Öl bestreichen.

 

Natürlich: Sowohl beim Motiv als auch bei der Farbe wurde auf die Natur zurückgegriffen (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Zwiebelschalen-Eier:

  • weiße oder braune Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • Stretch- oder Nylon-Strümpfe
  • braune oder violette Zwiebelschalen
  • Blätter, Blüten oder Spitze
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Auch hier muss das Ei nach Bedarf zuerst ausgeblasen und von seinem Inhalt befreit werden. Die Zwiebelschalen-Methode eignet sich aber für gefüllte Eier und Eierschalen gleichermaßen.
  2. Etwas Essig in einen Topf mit Wasser und den Zwiebelschalen geben und alles aufkochen lassen.
  3. Nun die Motive wie Blätter, Blüten oder Spitze an das Ei legen und fixieren: Hierfür die Strümpfe mit einer Schere in kleine Stücke schneiden und das Ei darin einwickeln. Der Nylon-Mantel lässt sich einfach verschließen, indem man beide Enden des Stoffes am Ei zusammendreht und miteinander verknotet.
  4. Die verpackten Eier in das kochende Wasser geben und für 15 Minuten kochen. Anschließend die Eier mit kaltem Wasser abschrecken, mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen und auspacken. Auch hier sorgt etwas Öl für Glanz auf den bunten Ostereiern.

Tipps:

  • Mit dieser Methode lassen sich Motive ebenfalls durch Lebensmittelfarbe an das Ei anbringen. Wer weiterhin auf natürlichem Wege die Ostereier färben möchte, kann auch hier mit den Farben variieren: Spinat sorgt für ein sattes Grün, Rote-Bete-Saft für einen kräftigen Rot-Ton und Kurkuma wiederum für gelbe Eier.
  • Falls keine Vorlage vorhanden ist, einfach die Eier ohne Essig kochen und mit einem in Essig getauchten Pinsel direkt bemalen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein leckeres Rezept für Käsekuchen à la Mama.

Männerschmuck: Mit was sich ein Mann zieren darf

Das Thema Schmuck und Geschmeide war historisch bedingt schon immer für beide Geschlechter interessant. Während Frauen bereits in der Antike oder im alten Ägypten mit Juwelen oder Edelmetallen ihren Hals und ihre Arme zierten, waren es bei Männern meist Kriegserrungenschaften oder Trophäen, welche mit Stolz getragen wurden.

Heutzutage ist Schmuck bei Männern weit weniger heldenhaft und symbolträchtig – vielleicht sogar eine kleine Herausforderung.

Was sollte und was darf ein Mann eigentlich an Schmuck tragen?

Eine der präsentesten Meinungen unserer Zeit ist, dass der einzige Schmuck, der einen Mann wirklich ziert, eine gute Uhr sein sollte.

Auch hier gilt im Allgemeinen eher der Vorzug der schlichten Eleganz und einem ordentlichen Uhrwerk.

wild: ein großer Mix aus verschiedenen Männeraccesoires

wild: ein großer Mix aus verschiedenen Männeraccesoires

Es muss ja nicht gleich eine Omega, Rolex oder Breitling sein. Auch eine Mittelklasse-Uhr mit gutem Automatiklaufwerk erfüllt ihren Zweck und sollte sich jedem Outfit anpassen

An der Meinung zum Thema Uhren als einziges Schmuckstück ist an sich nichts auszusetzen, da man hier zumindest nur schwer zu dick auftragen kann.

Doch kann man beim Thema Schmuck wie so oft, wenn es um Mode geht, nicht pauschalisieren.

Nehmen wir als Beispiel eine der größten männlichen Stilikonen unserer Zeit: Johnny Depp. Der Schauspieler trägt viel Schmuck! Wer sich Bilder von ihm anschaut, bemerkt sicher, dass er unterschiedlichste Stilrichtungen wild mixt. So kombiniert er beispielsweise bunte Perlenarmbänder mit Lederbändern, Metalarmreifen und Bettelarmbänder. Dazu noch einen Ring oder zwei und auch unterschiedlich lange Ketten.

Gut, nicht jedem Mann gelingt es mit egal welchem Mix an Kleidung gut auszusehen, so wie es Depp gekonnt vormacht. Und trotzdem können wir uns eins auf jeden Fall bei ihm abgucken:

Highlights, Basics, und klassisch schlicht – mit diesen drei Ebenen im Mix gelingt jedes Outfit.

Das zieht sich durch jede Thematik im Outfit des Mannes. Ob Farben, Muster, Formen, Schmuck, Accessoires oder Schuhe.

Außerdem gilt: Immer am eigenen, ganz persönlichen Stil fest halten und versuchen mit schlichten, einfarbigen Basics, eleganten Details und auch ein-zwei Highlights zu arbeiten. So wird euch die Aufmerksamkeit der hübschen Nachbarin gewiss sein.

Vorschau: