E-Bikes nur noch auf ärztliches Rezept?

Fahrrad fahren ist ein tolles Hobby – da sind sich unsere beiden IT-Spezialisten Denis Pollach und Sascha Resch einig. Während Denis am liebsten mit dem Mountainbike das Gelände unsicher macht, ist Sascha leidenschaftlich gern mit dem Rennrad auf alpinen Passstraßen unterwegs. Doch es gibt ein Thema, das die beiden vollends entzweit: E-Bikes. Sind sie nun eine wertvolle technische Errungenschaft oder ein lästiges und gefährliches Übel?

Hält E-Bikes für eine moderne und umweltfreudliche Form von Mobilität: Denis Pollach, IT-Manager bei Face2Face

Hält E-Bikes für eine moderne und umweltfreudliche Form von Mobilität: Denis Pollach, IT-Manager bei Face2Face

Denis: Bisher habe ich zwar kein E-Bike, aber ich muss sagen, ich liebäugle seit einiger Zeit schon damit, mir ein schnittiges E-Bike zuzulegen. Ein wichtiger Punkt für mich ist dabei das Pendeln zur Arbeit als sportliche und gesunde Alternative zum Auto. Und ich bin in guter Gesellschaft: Der deutsche Durchschnittspendler muss mehr als 15 Kilometer von zu Hause bis zur Arbeit zurücklegen. Das ist schon ziemlich weit mit dem normalen Rad. Vor allem im Sommer kommt dann noch das Problem mit dem Schwitzen dazu. Nach 15 Kilometern ist die Kleidung völlig durchnässt. Das ist für einen selbst unangenehm genauso wie für Kollegen oder Kunden. Duschen wäre natürlich optimal, aber leider haben wir nicht alle eine Dusche am Arbeitsplatz.

Sieht E-Bikes als Mobilitätsform eher kritisch: Sascha Resch, zweiter IT-Manager bei Face2Face

Sieht E-Bikes als Mobilitätsform eher kritisch: Sascha Resch, zweiter IT-Manager bei Face2Face

Sascha: Nun ja, das mit dem weiten Arbeitsweg ist relativ. Ich pendle auch täglich zweimal 15 Kilometer mit dem Rad durch München – bei Schnee genauso wie bei 37 Grad im Schatten. Ich mache es einfach so, dass ich zur Arbeit langsam und locker fahre, sodass das Schwitzen kein Problem ist. Das Waschbecken in der Toilette ist so völlig ausreichend. Und nach Hause kann ich ja bolzen, wie ich will. Ich kann mich ja am Ende duschen und umziehen. Außerdem finde ich, dass das E-Bike gar nicht so gesund und sportlich ist. Es ist doch viel besser, wenn man etwas trainiert und dadurch schneller wird. Der Körper passt sich vor allem am Anfang schnell an neue Trainingsreize an. Das heißt, man muss gar nicht stundenlang trainieren – man darf natürlich. Gerade als Einsteiger reicht schon das Pendeln zur Arbeit, um fit, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Denis: Das mag schon stimmen. Aber es gibt viele ältere Menschen, die ihren Körper einfach nicht mehr in dem Maße belasten können, dass sich ein Trainingsreiz einstellt. Und sollen Senioren zu Hause eingesperrt sein, nur weil sie alt sind? Ich finde, ein E-Bike ist eine ideale Möglichkeit für ältere Menschen, mobil zu bleiben. Sie können an die frische Luft und sich bewegen. Dadurch bleiben sie körperlich und geistig länger fit.

Sascha: Ich habe auch nichts gegen E-Bikes für ältere Mitbürger. Was mich vor allem aufregt, sind die vielen jungen Leute, die ein E-Bike wollen, nur weil es „in“ ist oder weil sie glauben, sie könnten so den ganzen Tag rumsitzen und trotzdem echten Sportlern davonfahren – ganz ohne Training und Anstrengung. Deswegen bin ich der Meinung, es sollte eine ärztliche Attestpflicht für E-Bikes geben. Natürlich dürfen und sollen Ältere die Chance haben, mit E-Bikes mobil zu bleiben. Aber gerade bei Älteren ist das mit der Mobilität auch wieder ein zweischneidiges Schwert. Schon normales Radfahren ist ab einem bestimmten Alter und bei schlechter körperlicher Verfassung anspruchsvoll. Mit einem E-Bike werden die Probleme aber potenziert! Die Leute sind viel schneller unterwegs als sie es mit einem normalen Rad jemals waren. Klar fahre ich mit dem Rennrad 30-40 km/h, in der Abfahrt in den Bergen auch mal 80 Sachen und mehr. Aber ich wage es zu behaupten, dass genau diejenigen, die ein E-Bike brauchen, um mobil zu bleiben, selbst mit 25 km/h überfordert sind. Es fehlt einfach an Reaktionsvermögen. Und das ist doch ein echtes Sicherheitsrisiko. Sowohl für die Senioren auf den E-Bikes als auch für andere Verkehrsteilnehmer. Das ist es doch besser, wenn ein Arzt im Vorfeld abklärt, ob erstens ein E-Bike überhaupt nötig ist. Und zweitens, ob der Patient dieses E-Bike auch sicher nutzen kann. Ich bin überzeugt, durch eine Attestpflicht für E-Bikes könnten viele Unfälle vermieden werden.

Denis: Irgendwie gefällt mir die Idee nicht wirklich. Warum sollen wir den Senioren noch mehr Steine in den Weg legen als nötig? Zum einen sind E-Bikes ohnehin teuer und für viele Rentner eine echte Investition, auf die sie sparen müssen. Außerdem müssen sie sich in die neue Technik einarbeiten. Das ist im Alter auch nicht immer einfach. Also, ich bin dafür, dass man den Zugang zu E-Bikes lieber offenhalten sollte. Ist es denn besser, wenn die älteren Mitbürger mit dem Auto oder Reisebus fahren, nur um ein bisschen rauszukommen? Ich denke, da ist das E-Bike die umweltschonendere Alternative.

Sascha: Naja, das mit der Umwelt und E-Bikes ist ja auch so eine Sache. Klar, ein Radsportler, der Kalorien verheizt, um vorwärts zu kommen, produziert so gut wie kein CO2 bzw. ist zumindest CO2-neutral unterwegs – das bisschen Schnaufen können die Bäume gut in Sauerstoff umwandeln. Bei E-Bikes sehe ich da eher das Problem, dass sie so „öko“ wirken und beworben werden. Man tankt ja weder Benzin noch Diesel. Schön, aber Strom braucht es trotzdem. Solange der Strom in Deutschland aus Kohlekraftwerken oder wie in Frankreich aus dem AKW kommt, finde ich das E-Bike genauso schmutzig wie eine alte Vespa. Was zum Thema Ökologie auch noch zu sagen ist: Die Produktion von Akkus ist auch alles andere als sauber. Und dann noch die Entsorgungsprobleme, wenn die Dinger kaputt sind. Da finde ich die Behauptung, E-Bikes seinen umweltfreundlich, einfach nur dreist.

Denis: Also, ganz so drastisch würde ich es nicht ausdrücken. Natürlich ist das Thema ein brisantes und drängendes Problem unserer Zivilisation überhaupt. Deswegen sollte elektrische Energie prinzipiell aus erneuerbaren Energien bezogen werden. Das gilt für E-Bikes genauso wie für den heimischen PC. Entsprechende Öko-Tarife der Stromversorger gibt es ja bereits. Man muss halt ein paar Cent mehr bezahlen, aber dafür ist der Stromverbrauch dann umweltverträglich. Und was die Akkus angeht, kann ich nur sagen, dass moderne Li-Ionen-Akkus in der Regel nicht entsorgt, sondern wiederverwertet werden. So entsteht so gut wie keine Umweltbelastung. Deshalb ist das E-Bike für mich definitiv eine umweltfreundliche Form moderner Mobilität.

Ist das E-Bike nun eine umweltfreundliche Form moderner Mobilität? Unsere IT-Spezialisten sind sich trotz langer Diskussion noch nicht einig. Zum einen sollte Älteren Mobilität natürlich nicht verwehrt werden. Andererseits gibt es auch Bedenken in Sachen Sicherheit und tatsächlicher Umweltbilanz. Unsere beiden Informatiker werden jedenfalls noch ein Weilchen diskutieren, bis sie einen Kompromiss finden.

Bloß keine Zeit verlieren

Aufbruchstimmung: Am Bahnhof Roma Termini kurz vor der Abfahrt des Nachtzuges gen Norden.

Aufbruch: Am Bahnhof Roma Termini kurz vor der Abfahrt des Nachtzuges gen Norden. (Foto: Resch)

In nur einem Tag von München nach Rom und wieder zurück. Klingt ein wenig schräg, ist es vielleicht auch, aber es ist möglich. Mit dem Nachtzug ab in die Ewige Stadt, sich so viel wie eben geht anschauen, und dann mit dem nächsten Nachtzug wieder zurück in die Bayern-Metropole. Stressig, aber zu schaffen – ich spreche aus Erfahrung.

Dass so etwas überhaupt möglich ist, ist nur die Konsequenz unserer immer mobileren Gesellschaft. Immer größere Distanzen in immer kürzeren Zeiten mit noch dichteren Taktungen. Hier in meiner Heimatstadt München gehören Nachtzüge und Express-Flüge in aller Herren Länder schon lange zum Alltag.

Immerhin haben wir keine Zeit zu verlieren. Die globalisierte Welt besteht aus Wirtschaftsbeziehungen über alle Länder und Kontinente hinweg. Außerdem ist Zeit bekanntermaßen Geld, und da wir das Geld im Sekundentakt verdienen wollen, muss unsere Mobilität eben genauso getaktet sein. Die Kehrseite der Medaille: Wir brauchen eine immer komplexere und ergo teurere Infrastruktur, die uns diesen Wahnsinn ermöglicht.

Allein hier innerhalb der Grenzen Münchens geht es schon ordentlich rund. Die Verkehrssysteme sind dem Bersten nahe, wenn es so weiter geht, dann droht meinem geliebten „Minga“ der Verkehrsinfarkt. Der „Mittlere Ring“, also die Schnellstraße innerhalb der Stadt ist genauso überlastet wie die A99, die Autobahn um München herum. Und auch bei den Öffentlichen sieht es nicht besser aus: Neue U-Bahnlinien sind schon in Planung, denn nicht einmal ein Zwei-Minuten-Takt scheint zu Stoßzeiten mehr zu reichen. Und bei der S-Bahn braucht man nur „Zweite Stammstrecke“ oder „Transrapid-Alternative“ zu nennen, und schon ist alles klar.

Wir sehen: Es ist eine Menge los und München ist dabei eben nicht die einzige Stadt, hier nur ein Beispiel unter vielen. Kann das gesund sein? Ist es gut, wenn wir immer mehr Verkehr brauchen? Sicher, Städteplaner und Lokalpolitiker freut’s, arbeitslos werden sie so ganz bestimmt nicht.

Doch wie sieht es mit uns normalen Leuten aus? Ist es sinnvoll, wenn es immer schneller und direkter geht? Die Erfahrungen von meiner Romreise haben mich eines gelehrt. Es geht, aber das heißt noch lange nicht, dass es auch so sein muss. Ich weiß noch, wie fertig ich war, nachdem ich zweimal zwölf Stunden nachts in meinem Sitzabteil verbracht hatte. Gott sei Dank waren alle in meinem Abteil sehr nett, sodass beide Fahrten noch erträglich waren. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie unmenschlich es werden kann, wenn man die falschen Mitreisenden erwischt. Dann kommt zum Schlafentzug noch elender Frust dazu.

Gedrängt: Immer mehr Verkehr belastet Nerven und Gesundheit

Gedrängt: Immer mehr Verkehr belastet Nerven und Gesundheit (©Jens Märker/Pixelio.de)

In jedem Fall ist der menschliche Körper einfach nicht gemacht für unsere hyperaktive Mobilität. Wir Menschen sind von der Natur nicht für diesen Stress geschaffen, derartigen Zeitdruck haben wir uns schon selbst auferlegt – unser Organismus konnte da nicht mithalten und sich anpassen. Folglich bleibt es einfach nur eine Vergewaltigung von Körper und Psyche, wenn man sich so viel Stress zumutet. Ab und an als kleines „Abenteuer“ mag es ja noch in Ordnung und zu verkraften sein, aber wenn es anfängt, dass so ein Lebenstempo zum Alltag wird, dann ist es nur noch ungesund.

Da lob ich mir mein Fahrrad. Jetzt darf mich gerne jeder beschmunzeln oder auch herzlich auslachen, sei’s drum. Denn es tut mir einfach gut, wenn ich bewusst auf Hochgeschwindigkeit verzichte und dafür begrenztes Tempo und beschränkte Reichweite wähle. Ich finde, gerade das brauchen wir heute, eine „Entschleunigung“ des Alltags.

Vorschau: Nächste Woche wird es erfrischend in der Kolumne, denn Eva berichtet dann über Trinken und Getränke in unserer Gesellschaft.

Erdöl weg, alles weg

Leerer Tank: Ohne Erdöl wird nicht nur das Autofahren eingeschränkt werden (©Gerd Altmann/Pixelio.de)

Nur mal angenommen: Von heute auf morgen geht uns das Erdöl aus, nichts mehr da, finito. Die letzten Reserven sind aufgebraucht und jetzt müssen wir ohne das schwarze Gold auskommen. Alles halb so wild, dann fahren wir halt kein Auto mehr? Wenn es nur das wäre …

Ganz logisch: Es stimmt schon, dass unsere Mobilität ohne Öl, gelinde gesagt, eingeschränkt wäre. Nicht nur das, unser Verkehr würde vielmehr komplett kollabieren. Richtig, das Auto fährt mit Benzin, welches aus Erdöl gewonnen wird. Kein Öl, kein Auto mehr. Aber auch Diesellok und Dieselschiff sind dann nichts weiter mehr als Museumsstücke, denn Diesel ist ja genauso Erdöl wie Benzin. Dasselbe beim Flugzeug. Das fliegt mit Kerosin, auch wieder ein Erdölprodukt. Selbst Erdgas ist nicht die ultimative Lösung, denn es ist ebenso wie Erdöl ein begrenzter Rohstoff, der irgendwann versiegen wird. Ohne fossilen Brennstoff bleibt nur Fahrradfahren und zu Fuß zu gehen, wenn wir mal von der Elektromobilität absehen, die noch nicht wirklich serienreif ist.

Aber viel schlimmer: Nicht nur die Mobilität an sich bricht ohne Öl zusammen, nicht nur der Weg zur Arbeit und Wochenendausflüge sind betroffen. Es geht vielmehr um den Transport unserer Güter, der dann nahezu kollabiert. Ohne Erdöl können die Läden nur noch mühsam beliefert werden, Lebensmittel kommen nicht mehr bequem beim Endverbraucher an. Wobei das mit den Lebensmitteln schon bei der Produktion schwierig wird, denn womit fährt der Traktor?

Keine Mobilität, kein Handel, keine bequeme Versorgung mit Lebensmitteln. Doch selbst beim Arzt oder Apotheker geht es uns ohne Öl dreckig. Viele Medikamente werden auf Basis von Erdöl hergestellt, die gibt es dann nicht mehr. Synthetische Präparate gehören dann der Vergangenheit an und viele Kranke können nicht mehr mit der gewohnten Medizin behandelt werden.

Überall Erdöl: Selbst unsere Kleidung besteht zu einem Großteil aus Produkten der Petrolchemie (©siepmannH/Pixelio.de)

Genauso fallen andere synthetische Produkte weg: Die Kunststoffe. Die meisten Kunststoffe bestehen aus Erdöl, können ohne diesen Rohstoff nicht mehr in ihrer jetzigen Form produziert werden. „Dann nehme ich eben keine Plastiktüten mehr, sondern welche aus Papier“, wäre die schnelle Schlussfolgerung. Doch leider sind es nicht nur die Plastiktüten. Überall ist Kunststoff – wirklich überall. Probiert mal Folgendes aus: Nehmt euch einen Block und einen Stift und geht durch eure Wohnung. Schreibt alles auf, wo Kunststoff verwendet wurde. Also Handy, Zahnbürste, der Griff vom Kochtopf … Wer es ganz genau machen will, der muss auch einen Großteil seiner Klamotten auf die Liste setzten, denn meistens besteht unsere Kleidung aus synthetischen Fasern. Auf dem Etikett steht dann zum Beispiel Polyester oder Elasthan – Kunststoffe eben. Unsere Liste wird also ganz schön lang werden.

Ohne Erdöl würden wir schön blöd dastehen. Zugegeben: Ein plötzliches Versiegen der Erdölquellen ist mehr als unwahrscheinlich und es wird ja schon emsig daran gearbeitet, wie wir in Zukunft mit weniger und langfristig sogar ohne Erdöl auskommen können. Ein anderes Szenario ist aber durchaus denkbar, selbst mittelfristig. Gerade wegen der hohen Bedeutung des Öls für unsere Gesellschaft werden wohl weder Kosten noch Mühen gescheut, um neue Vorkommen zu finden. Doch genau das ist ein Grund, warum Öl immer teurer werden wird. Und mit einem astronomisch hohen Erdölpreis verschwinden die Sachen, die wir vorhin aufgezählt haben, zwar nicht komplett, aber immerhin wird ihr Preis mit dem des Öls gen Himmel klettern.

Hohe Ölpreise bedeuten im Endeffekt hohe Preise für Mobilität, Medikamente und alle anderen Produkte – denn wir wissen ja, dass fast überall Öl im Spiel ist. Vor allem werden sicherlich die Lebensmittelpreise steigen. Es ist ja nicht nur so, dass Anbau und Transport unserer Nahrung teurer werden. Vielmehr wird ein Teil der Ackerfläche dafür verschwendet, um unsere Form der Mobilität aufrecht zu erhalten. Das Getreide landet dann nicht mehr auf dem Teller, sondern im Tank – und die Lebensmittel werden gar auf doppelte Weise teurer.

Es ist nicht zu leugnen: Erdöl ist ein unglaublich wichtiger Rohstoff für unsere Gesellschaft, es beeinflusst maßgeblich unser Leben. Vielleicht ist es ja doch zu schade, um einfach nur im Motor verbrannt zu werden, genauso wie es das Getreide ist. Ein bisschen mehr zu Fuß zu gehen und den verstaubten Drahtesel aus dem Keller zu holen – zumindest für kurze Strecken – das wäre dagegen schon eine super Sache. Und unser Körper würde sich sicher auch darüber freuen.

Vorschau:  Gut geschlafen? Wenn nicht, dann könnte Evas Kolumne nächste Woche Abhilfe schaffen. Sie beantwortet dann die Frage, was „richtiger“ Schlaf ist und wie wichtig er für uns alle ist.