Die Magie des Geldes

Das Thema Finanzen ist zuweilen eine komplexe Angelegenheit. Ist es tatsächlich so, dass wir immer mehr zahlen und gleichzeitig weniger für unser Geld bekommen? Wäre es nicht besser, wenn alles einfach halb so viel kosten würde? Und warum gibt es überhaupt Preise, und wer bestimmt über sie? Nur ein paar von ganz vielen Fragen, die man sich im Alltag immer wieder stellt. Face2Face nimmt euch mit auf den heimatlichen Wochenmarkt, um euch einen kleinen Überblick über die wichtigsten Fragen zu geben.

Buntes Markttreiben

Es ist Donnerstagmorgen. Wie jeden Donnerstag, gastiert auch heute wieder der große Wochenmarkt auf dem geräumigen Platz vor dem städtischen Rathaus. Bevor es zur Arbeit oder zur Schule geht, machen wir dort wie immer einen kleinen Abstecher, um uns mit dem Nötigsten an Fleisch, Fisch, Käse, Backwaren und Obst einzudecken. Auf die Finanzwelt übertragen, ist der Markt der Ort, an dem sich Menschen, die etwas brauchen, mit denen treffen, die dieselbe Sache loswerden wollen. Hier entsteht der Preis. Er richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Wir wollen etwas kaufen, also sind wir der Kunde. Oder wie es im Jargon besser heißt: der Nachfrager. Wie jedes Mal gehen wir auch heute zum Stand der netten Obstverkäuferinnen. Sie besitzen einen Bauernhof ganz in der Nähe und bauen dort  Birnen, Pflaumen, Kirschen und vor allem sehr viele Äpfel an. Auf den verschiedensten Wochenmärkten wollen sie all diese Köstlichkeiten verkaufen. Sie sind damit der Anbieter.  Natürlich gibt es noch viel mehr Märkte als nur den Wochenmarkt. Es gibt Supermärkte, Elektromärkte, Holzmärkte, Öl- und Benzinmärkte, Märkte für Eisen, Gold. Es gibt Märkte für Containerschiffe, Düsenjets und für Häuser, selbst wenn es nur noch Bruchbuden sind. Viele Märkte finden nicht mehr auf Marktplätzen statt, sondern im Internet. Manchmal schon deshalb, weil Unsichtbares verkauft wird, wie Strom oder Anteile von Firmen. Auf unserem heimischen Wochenmarkt treffen dagegen Angebot und Nachfrage aufeinander wie schon seit Jahrhunderten. Da wir einen Apfelkuchen backen wollen, kaufen wir ein Kilo Äpfel für 1,50 €. Diesen Preis haben uns die netten Obstfrauen genannt, nachdem sie die Äpfel gewogen haben. Die Obstfrauen können selbst bestimmen, welchen Preis sie für ihre Waren haben möchten. Aber warum sagen sie dann 1,50 € und  nicht gleich 1.500 Euro? Nun ja: Sie könnten zwar theoretisch jeden Preis verlangen, den sie möchten, aber wenn der Kunde nicht genug Geld hat, um diesen auch zu bezahlen, bringt es ihnen nichts.

Bares für Rares: Wie viel ist unser Geld noch wert?

Bares für Rares: Wie viel ist unser Geld noch wert? (Foto: Wikimedia Commons)

Deshalb müssen sie erst den Preis finden, bei dem am meisten Geld in ihre Kasse wandert. Und wie hoch dieser ist, bestimmen eben Angebot und Nachfrage: Wenn sich neben uns noch zig andere Kunden auf dem Wochenmarkt wegen den Äpfeln drängeln und die Obstfrauen über die einzige Kiste Äpfel auf dem ganzen Markt verfügen, dann ist die Nachfrage größer als das Angebot – die Obstfrauen können also einen höheren Preis verlangen, weil sich alle um die wenigen Äpfel streiten. Sollten wir allerdings der einzige Kunde auf dem Wochenmarkt sein, dann recken alle Obsthändler die Hälse und versuchen uns mit Billigangeboten zu ihrem Stand zu locken. Ergo: Die Nachfrage ist kleiner als das Angebot – der Preis sinkt. Es kann aber auch sein, dass Angebot und Nachfrage sich die Waage halten und der Preis sich trotzdem ändert: Wenn die Obstfrauen mehr Geld ausgeben müssen, weil zum Beispiel der Sprit für den Traktor teurer wird, müssen sie auf dem Markt mehr Geld verlangen. Die Kosten steigen. Und damit auch der Preis.

Wenn die Preise stetig steigen

Wenn fast alles immer teurer wird, nennt man das Inflation. Unsere Obstfrauen kennen das. „Eine Freundin von uns lebt mit ihrem Mann von 1.800 Euro Rente. Aber weil fast alle Preise steigen, können sie sich von dem Geld immer weniger kaufen“, berichten sie. Allerdings sind nicht nur die Waren teurer geworden. Die meisten Menschen verdienen heute auch mehr als früher. Für ihren Lohn müssen sie auch nicht mehr 60 Stunden in der Woche arbeiten, sondern vielleicht nur noch 40. Die meisten Menschen haben an Kaufkraft gewonnen in den vergangenen Jahrzehnten.
Trotzdem ist Inflation ungerecht. Denn sie bestraft die Braven und belohnt die Dreisten. Die Obstfrauen verraten uns, dass sie jede Woche ein paar Euro für den Fall zurücklegen, wenn sie mal eine neue Erntemaschine brauchen. Doch wegen des Preisanstiegs wird ihr Erspartes mit den Jahren immer weniger wert und sie können sich am Ende vielleicht gar keine Erntemaschine mehr davon leisten. Andere dagegen, die sich bei Freunden oder Banken Geld borgen, lachen sich ins Fäustchen. Sie kaufen sich vom geliehenen Geld heute eine Wohnung oder ein Auto – und geben das Geld irgendwann zurück, wenn man davon nur noch viel weniger kaufen kann.
Außerdem spielt der Staat bei der Inflation eine besondere Rolle: Er baut Straßen, Schulen und Krankenhäuser mit geliehenem Geld. Und er kann selbst dafür sorgen, dass seine Schulden weniger wert werden. Denn der Preis hängt nicht nur von Angebot und Nachfrage für einzelne Waren ab, sondern auch von der Geldmenge. Je mehr Scheine die Menschen haben, desto mehr können sie auf dem Markt hinblättern – prompt steigen die Preise.

Riesige Mengen Geld – nichts wert

Der deutsche Staat kann ein Lied davon singen. In den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts war er einmal so verschuldet, dass er riesige Mengen Geld druckte. Damit konnte er zwar Löhne und Schulden bezahlen, doch die Menschen trugen Tüten voll Geld mit sich herum, das praktisch nichts wert war. Der Grund: die Preise stiegen immer schneller. Wenn man beispielsweise Milch und Eier verkauft hatte, um sich dafür einen Sack Viehfutter zu kaufen, hast du am nächsten Tag für das gleiche Geld nur noch einen halben Sack bekommen. Dies nennt man Hyperinflation und führt dazu, dass niemand etwas sparen kann und kein Unternehmen aus dem Ausland mehr der (deutschen) Wirtschaft vertraut.

Das Preisniveau kontrollieren

Das Positive: Die Staaten haben daraus gelernt. Heute versuchen sie zu verhindern, dass das Preisniveau stark steigt. In Europa versucht man die jährliche Inflation unter zwei Prozent zu halten. Auf der anderen Seite will die dafür zuständige Europäische Zentralbank auch sicherstellen, dass das Preisniveau nicht fällt. Denn wenn alles billiger wird, ist das nur scheinbar gut. Denn dann horten die Menschen ihr Geld, statt es auszugeben. Schließlich ist in solch einer Deflation – wie man solch ein Szenario nennt – morgen alles günstiger zu haben als heute und übermorgen alles günstiger als morgen. Mögliche Folge: Das Wirtschaftsleben kommt regelrecht zum Erliegen.
Und was passiert, wenn niemand mehr kaufen will, wissen auch die netten Obstfrauen. Wenn Äpfel zu früh vom Baum fallen und auf dem Boden herumliegen, bekommen sie nur noch einen ganz niedrigen Preis dafür. Von diesem können sie nicht mal die  Löhne der Erntehelfer bezahlen. Und um alle Äpfel allein einzusammeln, sind sie mittlerweile zu alt. Also müssten sie die Äpfel in diesem Fall einfach liegen lassen…

Vom Aussterben bedroht?

„Die FDP bashen ist wie behinderte Kinder hauen“, schreibt der bekannte deutsche Blogger „Fefe“ im September 2011. Tatsächlich ist die aktuelle Legislaturperiode für die Freidemokraten nichts Anderes als eine Katastrophe: Bei den letzten Bundestagswahlen holten sie noch beachtliche 14,6 Prozent der abgegebenen Stimmen, inzwischen dümpeln sie in Umfragen bei gerade noch zwei Prozent – und immer wieder wird die Frage laut: „Wer braucht eigentlich die FDP?“

So genau scheint das keiner mehr zu wissen – keiner, bis auf Vizekanzler Philipp Rösler. Auf dem Dreikönigstreffen der Partei betont er gerade, dass die FDP in Deutschland ganz dringend gebraucht werde. Denn die Liberalen seien die einzige Partei, die entgegen dem momentanen politischen Linkstrend in der Politik wirtschaftliches Wachstum garantiere. Doch schon platzt die nächste Bombe: Die saarländische CDU hat keine Lust mehr, mit der zerstrittenen FDP zusammenzuarbeiten, und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer erklärt die Regierungskoalition für gescheitert.

Deutschland hat offensichtlich kein Interesse mehr an der wirtschaftsorientierten Politik, für die Rösler und seine Konsorten stehen: Geplatzte Wahlversprechen, Korruptionsaffären, Ämterzugeschanze, wahlkampfmotivierte Positionswechsel – die Liste der Vertrauensbrüche, die die FDP in den letzten Monaten begangen hat, ist ellenlang. Kein Wunder, dass der Glaube an die Verlässlichkeit der Liberalen abhanden gekommen ist. Da hilft es auch nicht, dass gerade an den wirtschaftspolitischen Ideen festgehalten wird, die Europa in eine tiefe Finanzkrise gestürzt haben. Bei einer Finanzmarkttransaktionssteuer, die ein wichtiges Instrument zur Regulierung der Märkte darstellen würde, stellt sich die vom Aussterben bedrohte Partei weiterhin quer – dabei hat sogar die konservative CDU inzwischen erkannt, dass eben diese Steuer, gegen die sich die Christdemokraten in den letzten Jahren vehement gesperrt haben so langsam nötig wird.

Die FDP steht für ein Festhalten an alten, schon lange überkommenen Wirtschaftskonzepten. Dass sich ein Kampf für diese nicht (mehr) lohnt, hat, das zeigen die Ergebnisse der Umfragen zum politischen Stimmungsbild von Deutschland, die Bevölkerung eingesehen. Was hat die Partei ansonsten zu bieten? Theoretisch: Bürgerrechte. Praktisch: Nichts. Denn die Bürgerrechtspolitik der FDP ist inzwischen kaum noch vorhanden. Selbst aber, wenn jetzt noch eine Rückbesinnung auf liberale gesellschaftliche Ideale stattfinden würde – deren Sinnhaftigkeit ja inzwischen anerkannt werden – würden die Wähler wohl vor allem eines vermuten: Einen Versuch, die politische Spezies „Freidemokrat“ zu erhalten.

Für eine liberale Bürgerrechtspolitik hat sich inzwischen sowieso eine ganz andere Partei gefunden: Die Piraten haben sich in den letzten Monaten zur festen politischen Größe entwickelt. Und im Gegensatz zur FDP werden dem jungen Politnachwuchs Sympathie und Vertrauen entgegengebracht. Was bedeutet, dass dieses letzte Rückzugsthema inzwischen auch an eine andere Partei verloren ist. Wartet die FDP bis zu den nächsten Wahlen nicht mit einem Wunder auf, wird spätestens dann die Frage „Wer braucht die FDP?“ mit einem eindeutigen „Keiner mehr!“ beantwortet werden.

Finanzhunger, Teil 3: Kopfsache

Im ersten Teil der „Finanzhunger“-Serie haben wir uns mit dem Verhältnis zwischen humanitärer Hilfe und wirtschaftsstabilisierenden Maßnahmen beschäftigt, während der zweite Artikel die Situation strukturschwacher Nationen hinterfragt hat. Dieser letzte Artikel soll nun – in aller Kürze – das Wesen der Wirtschaft betrachten und aufzeigen, warum es auch anders ginge.

„Wirtschaft“ ist einer dieser typischen Ausdrücke, die ständig gebraucht werden, aber kaum erklärbar sind. Wie jedes abstrakte Konstrukt entzieht sich der Begriff jedem Versuch, ihn in einem überschaubaren Rahmen präzise zu erfassen. Ganz genau aber diese Tatsache, also die abstrakte Natur des Wirtschaftbegriffs, ermöglicht einen Ausweg aus der zuvor beschriebenen Misere.

Denn: Die Wirtschaft an sich ist nicht einfach „da“. Sie ist menschengemacht und untersteht damit dem Wohlwollen aller Wirtschaftsträger, das heißt vor allem dem Wohlwollen der Angehörigen der Wirtschaftsstaaten. Nur solange diese Menschen an die Wirtschaft glauben und in sie Vertrauen, kann sie überleben.

Als beispielhafte Erklärung für dieses religionsähnliche Gebilde soll jenes Gut dienen, welches ganz zentral für die Wirtschaft ist: Das Geld. Geld ist prinzipiell erst einmal nichts anderes als ein Medium, ein „Mittler“. Es hat die Funktion, Werte zu übermitteln und ist wohl als Weiterentwicklung des einfacheren Tauschhandels zu verstehen: Anstatt Konsumgüter direkt zu tauschen, also zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Zigaretten gegen einen Kaffee, einigt sich die geldverwendende Gesellschaft darauf, den Gütern – zumindest theoretisch mit den Produktionskosten zusammenhängende – Werte zuzuschreiben. So erübrigt sich die Frage nach dem Tauschverhältnis von Kaffee zu Zigaretten. Viel wichtiger ist aber, dass niemand ständig potentielle Tauschgüter mit sich führen muss.

Aber auch Geld ist ein Abstrakt; Münzen und Scheine sind lediglich Repräsentanten der Idee „Geld“, die, wie auch die Wirtschaft nur dann funktioniert, solange alle Geldnutzer daran glauben, dass es funktioniert. Ohne die Gewissheit, dass der Kaffeebauer Geld als Zahlungsmittel akzeptiert, würde der Tabakbauer seinen Tabak niemals gegen Geld eintauschen.

Nun ist der Gegenwert des Geldes aber nicht in Stein gemeißelt; durch den Einfluss unzähliger Faktoren auf das Geldwesen kann dieser Wert steigen oder fallen. Paradebeispiel dafür ist natürlich das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Man stelle sich etwa vor, eine Käferpopulation beschließt, sich evolutionsbiologisch bedingt auf die Kaffeepflanze einzunischen und zerstört dadurch große Teile der Kaffeeernte einer abgeschiedenen Erdregion. Der Kaffee, der gerettet werden konnte, hat nun einen Wertgewinn erfahren, ist er doch in nur noch sehr viel eingeschränkterer Zahl als eigentlich erwartet vorhanden. Da er nun ganz plötzlich ein Luxusgut darstellt und der Kaffeebauer auch mit den übrigen Bohnen sein Leben finanzieren muss, wird er die Preise für sein Erzeugnis selbstverständlich anheben. Eine bestimmte Anzahl an Kaffeebohnen ist nach der Käferattacke mehr wert, als davor.

Eine andere Institution, die den Wert des Geldes beeinflusst, ist die Börse. Hier werden beispielsweise Firmenanteile gehandelt. Wie auch auf dem Markt für Konsumgüter, auf dem Kaffee und Zigaretten gehandelt werden, handelt die Börse mit Wertpapieren. Der Unterschied ist, dass am einen Markt Abstrakt (Geld) gegen Konsumgut (Kaffee, Zigaretten) gehandelt werden, während am anderen Markt Abstrakt (Geld) gegen Abstrakt (Wertpapier) gehandelt wird. So findet nun also auch hier ein ganz bestimmter Wertzuwachs und Wertverlust statt, der allerdings nicht mehr so eindeutig erklärbar ist wie die Geldwertentwicklung, denn an der Börse treffen verschiedene Akteure aufeinander, die vor allem auf die Vermehrung des eigenen Kapitals aus sind und dadurch sehr taktisch vorgehen müssen. Herunterbrechen lässt sich das Funktionieren der Börse aber auch auf das schlichte „daran-glauben“. Investieren viele Personen in Wertpapier A, steigt dessen Preis, während der von Wertpapier B fällt, sollte es häufig verkauft werden. Dabei bedeutet die Investition nichts anderes, als dass der Anleger dem Wertpapier vertraut und damit an es glaubt.

Mit dieser zugegebenermaßen naiven Vorstellung von Geld, Markt und Börse ist es gelungen, die Basis des Finanzwesens auszumachen: Es ist schlicht der Glaube daran, dass es funktioniert.

Wenn nun das komplette Finanzwesen mit der Idee von virtuellen Werten steht und fällt, lässt sich das Phänomen „Armut“ gar nicht mehr so einfach erklären, offenbart sie sich doch letztlich als böses Gedankenkonstrukt. In einer Welt, die sich auf ein Geldmedium geeinigt hat, was dermaßen willkürlich manipuliert werden kann, kann die mangelnde Verteilung von Geldern an „arme“ Nationen nicht mehr gerechtfertigt werden, solange an anderer Stelle gigantische Summen dafür aufgewendet werden, eine ausgedachte Zahl zu stabilisieren.

Es wird kaum eine Einrichtung geben, die nicht in irgendeiner Form mit dem Finanzwesen zusammenhängt, und so würde eine entsprechende Reform des Finanzwesens die westliche Welt wohl ziemlich erschüttern. „Erschüttern“ meint allerdings nur: Eine Umgewöhnung erforderlich machen. Gerade dieser Gedanke an Umgewöhnung ist es, der den meisten Menschen Unbehagen bereitet. Schließlich könnte eine Innovation zwar theoretisch Heil, aber auch Verderben mit sich bringen. In einer Welt, die gerade durch ihr spekulatives Geldsystem von vorneherein zum Pessimismus erzogen ist, erscheint eine solche Reform aber als Wagnis, das sie gar nicht darstellt, denn es ist eben nicht die Wirtschaft, die sich selbst konstruiert, sondern der Mensch, der sich in der Regel gar nicht bewusst ist, dass er das tut.

Eine Etablierung eben dieses Wirtschaftsbewusstseins sowie die Bereitschaft, sich an Innovationen zu gewöhnen, sind die erforderliche Bedingung dafür, Armut kontrollierbar zu machen und schließlich ganz auszuräumen. Und zieht man aktuelle Schätzungen zur Entwicklung der Weltbevölkerung heran und überlegt, wie im Verhältnis dazu die Gelder verteilt sind und welches Leid mit dem Mangel dieses Mediums entsteht, muss klar sein: Reformen sind bitter nötig.

Vorschau: Nächste Woche wird unser neuer Mitarbeiter Thomas die aktuell diskutierten Eurobonds unter die Lupe nehmen.

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Weitere Serienteile:

Finanzhunger, Teil 1
Finanzhunger, Teil 2