Von Spanferkel zu Tofu – ein Selbstversuch

Startschuss: Das große Fleischfressen vor der anstehenden veganen Woche (Foto: D. Pollach)

Der Grill knistert, die Hitze ist fast unerträglich. Immer wenn das Fett aus der angeschnittenen Schwarte des Spanferkels tropft, zischt es kurz. Und es durftet einfach so gut! Meine Vorfreude auf´s Essen ist unbeschreiblich groß – kein Wunder, nachdem ich „mein Schwein“ zehn Stunden lang immer wieder liebevoll mit einem Gemisch aus Apfelsaft und Salz eingepinselt habe. Und jetzt das: Eine Woche lang kein Fleisch und keinerlei tierische Produkte. Ein Selbstversuch.

Herausforderung angenommen!

Neben meiner Tätigkeit als IT-Manager bei Face2Face koche ich leidenschaftlich gerne. Natürlichkeit und Qualität ist mir dabei sehr wichtig. Nichts ist schrecklicher als ein schlechtes Essen, ein billiges Fleisch oder zu stark künstlich aufgezogenes Gemüse. Eine Woche lang auf Fleisch zu verzichten, stelle ich mir nicht so schwierig vor – aber auf Eier, Milch, Sahne und vor allem Käse? Könnte eine Herausforderung werden. Für euch dokumentiere ich jeden Tag meiner veganen Woche:

Tag 1:

Ein guter Start! Die Pizza Buscetta schmeckt, ist aber auch sehr nah an der Pizza, die ich sonst immer esse, nur eben ohne Mozzarella. Morgens gab es mein übliches Frühstück bestehend aus einem Apfel und einer Karotte.

Tag 2:

Frühstück wie immer, mittags einen Gazpacho-Salat und abends ein Gericht aus Tofu und Chicorée. Auch wenn die Kombination von Chicorée und Gemüse gut passt – Tofu ist einfach nicht mein Geschmack. Weder die Konsistenz sagt mir zu noch irgendetwas sonst. Durch das Marinieren schmeckt es zwar nach was, aber Eigengeschmack – Fehlanzeige.

Werden keine Freunde: Das Soja-Hack und ich (Foto: D. Pollach)

Tag 3:

Nachdem es mittags in der Firmenkantine vegane Paella gab, stand abends eine Gemüse-Lasagne auf dem Plan – mit Soja-Hack und Sour Cream aus Cashewnüssen. Dieses Mal war das Soja weit weniger schlimm als am Tag davor. Die Konsistenz war besser und man hat nur leicht gemerkt, dass es kein Fleisch ist. Die Sour Cream hingegen schmeckte komplett anders als echte, aber nicht schlecht. Geschmacklich wirklich spannend – das werde ich auch in mein Koch-Repertoire aufnehmen. Wie ich mich fühle? Satt!

Tag 4:

Heute Mittag musste ich eine kleine Ausnahme machen. Mitten in Basel unter Zeitdruck und mit knurrendem Magen habe ich mich dann zu Sandwiches mit Frischkäse verleiten lassen. Vegetarisch, aber eben nicht vegan. Ich denke das ist auch eine der größten Schwierigkeiten mit veganer Ernährung: Es ist nicht leicht sie überall und ohne große Mühen bzw. Vorbereitung hinzubekommen.
Zum Abendessen gab es dann Polenta mit Pilzen – ein gutes Gericht, bei dem mich auch die Sauce in veganer Variante überzeugt hat.

Tag 5:

Lecker! Den Kichererbsen-Eintopf mochte ich sehr! Ein bisschen Brot dazu, um es später in die Saucenreste zu dippen, macht das Gericht perfekt.

Vegan und lecker: Frischer Spinat, Linsencurry und Wildreis (Foto: D. Pollach)

Tag 6:

Das Linsen-Spinat-Curry, das es heute gab, kannte ich so ähnlich schon – ein gutes Gericht! Wie häufiger in der indischen Küche fällt dank der starken Würzung kaum auf, dass es vegan ist.

Tag 7:

Zum Abschluss der veganen Woche gab es Süßkartoffel-Pommes mit der Sour Cream aus Cashew-Nüssen und Salat. Im Plan ist es ursprünglich so vorgesehen, dass die beiden Gerichte mit der Cashew-Sour Cream direkt nacheinander kommen, sodass man nicht zweimal welche machen muss. Sie hält sich im Kühlschrank allerdings auch ein paar Tage.
Pommes sind für mich prinzipiell eher eine Beilage und keine vollwertige Mahlzeit, deshalb hat mir bei diesem Gericht tatsächlich noch etwas gefehlt. Vielleicht eine Tarte oder Ähnliches.

Nicht schlecht, aber anders

Mein Fazit nach einer Woche Selbstversuch: Veganes Essen schmeckt nicht schlecht, aber eben anders. Bestes Beispiel ist die Sour Cream aus Cashews: Sie schmeckt sehr gut, aber eben anders als eine normale Sour Cream und ist daher kein Ersatz, sondern eben ein anderes Gericht. Ich koche oft mit Käse, Schmand, Milch und Eier und habe diese Lebensmittel schon ein bisschen vermisst.
Das Soja-Hack enthält außerdem einige künstliche Stoffe – da glaube ich, dass das Schwein, das artgerecht aufgezogen und geschlachtet wurde, wahrscheinlich doch gesünder und natürlicher ist.

Vegan essen – ja oder nein?

Die größte Herausforderung ist mein Berufsalltag, da ich viel reise. Wenn ich mich da vegan ernähren würde, hieße das, dass ich beispielsweise auf Geschäftsessen mit Kollegen verzichten beziehungsweise mich bei der Wahl der Gerichte extrem stark einschränken müsste.
Es war toll neue Geschmackseindrücke zu bekommen, trotzdem könnte mich nichts dazu bewegen mich zukünftig ausschließlich vegan zu ernähren. Ich liebe einfach die Variation beim Kochen und Essen – da möchte ich mich nicht einschränken.

Vegan mit Plan

Der Plan hat mir bei meiner veganen Woche sehr geholfen! Alle Lebensmittel waren einfach zu bekommen und übersichtlich auflistet. Die Mengenverhältnisse kann man individuell anpassen, so dass ich zum Beispiel bei der Lasagne die doppelte Menge Soja-Hack verwendet habe. Aber die Rezepte waren einfach und verständlich und speziell die Anordnung der Gerichte hat es mir sehr leicht gemacht die Woche durchzukochen.

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Rezept für zuckersüße Igel-Cakepops

Jetzt im Januar sind die süßen Igel im Winterschlaf und wir bekommen sie nicht zu sehen. Es ist also an der Zeit, sie uns in Form von leckeren Cakepops zurückzuholen. Die Zubereitung ist ganz einfach und macht unheimlich viel Spaß. Auch vom Ergebnis werden alle begeistert sein.

Zutaten für circa 10-15 Stück (je nach Größe)

Einen Sandkuchen (entweder selbstgemacht oder gekauft)

15 Stiele aus Holz oder Pappe (gibt es im Einzelhandel zu kaufen)

30  Zuckeraugen (gibt es im Lebensmittelgeschäft oder im Internet)

15 rote Zuckerperlen

Einen Topf Kuvertüre

Mandelstifte

Für die Buttercreme:

Igelparade: Etwa 10-15 der süßen Leckereien entstehen aus diesen Zutaten (Foto: Möller)

Igelparade: Etwa 10-15 der süßen Leckereien entstehen aus diesen Zutaten (Foto: Möller)

ein Teelöffel Butter

zwei Teelöffel Frischkäse

2 Esslöffel Puderzucker

ein Esslöffel Zitronensaft

eine Halbe Zitrone, unbehandelt, davon die Schale abreiben

Schritt 1: Den Kuchen fein bröseln. Die Zutaten für die Buttercreme mischen und mit den Kuchenbröseln vermengen. Es sollte ein leicht trockener Teig entstehen. Diesen in leicht längliche Kugeln mit einer kleinen Spitze formen und auf einen Teller legen. Sie bilden den Igelkörper, wobei die Spitze zur Nase wird. Den Teller mit den Kugeln nun für etwa zwei Stunden in das Gefrierfach legen.

Süße Igel: Um die Optik zu verbessern könnt ihr auch einige der Mandelsticks vor den einsetzen in Kovertüre tauchen (Foto: Möller)

Süße Igel: Um die Optik zu verbessern könnt ihr auch einige der Mandelsticks vor den einsetzen in Kovertüre tauchen (Foto: Möller)

Schritt 2: Die Dekorations-Materialien vorbereiten: Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen, die Zuckerperlen, Mandelstifte und Zuckeraugen auf Tellern ausbreiten und auch die Cakepopstiele bereitlegen. Nun die Kugeln aus dem Gefrierfach nehmen und jeweils eine Kugel auf einen Stil stecken.

Schritt 3: Jetzt müsst ihr zügig handeln: Erst den Igelkörper in die Kuvertüre stecken und schnell die Mandelstifte auf dem Körper verteilen. Eine rote Zuckerperle kommt als Nase auf die Spitze. Darüber werden zwei Zuckeraugen geklebt. Den Igel zum Trocknen nun senkrecht aufstellen. Dafür eignen sich zum Beispiel hohe Gläser. Nach kurzer Zeit ist die Kuvertüre getrocknet und die Igel sind fertig. Viel Spaß beim genießen.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr, wie ihr ganz einfach als Süßspeise Apfelrosen herstellen könnt.

Essen wie bei Freunden

Einkaufen, kochen, backen, putzen, Gäste bewirten und unterhalten UND den Spaß dabei nie verlieren – all das steht Unternehmensberaterin Betty und für ihre zwei Nichten Hanim und Can, deren Steckenpferd die Gastronomie ist, auf der Tagesordnung. Wie die drei zu ihrem eigenen Restaurant gekommen sind und was es so besonders macht, verrät uns Betty im Interview.

Face2Face: Wie kam es zu der Idee, ein eigenes Restaurant zu eröffnen?
Betty: Unsere Liebe zum Kochen hat uns auf die Idee gebracht, einen Cateringservice zu betreiben. Also haben wir uns einen Platz gesucht, der uns geeignet dafür schien. Während unserer Suche sind wir auf das leerstehende Restaurant „der Bock“ gestoßen. Uns hat der Laden so gut gefallen, dass wir neben dem Catering auch den Restaurantbetrieb aufgenommen haben.

Face2Face: Kann jeder einfach so ein Restaurant eröffnen oder ist hierzu ein gewisses Know-how vonnöten?
Betty: Es ist besser, wenn man Erfahrung in der Branche hat. Hanim ist gelernte Konditorin und hat sehr lange in der Gastronomie gearbeitet, ebenso wie ihre Schwester Can. Ich bringe den kaufmännischen Hintergrund mit. Wer natürlich keinerlei Erfahrung hat, kann sich beispielsweise von Unternehmensgründern beraten lassen.

Face2Face: Wie lautet eure Philosophie – was kommt auf den Teller?
Betty: Unsere Gäste sind uns so wichtig wie unsere Freunde, deshalb lautet unser Konzept „Essen wie bei Freunden“. Auf den Teller kommt nie das Gleiche: Unsere Speisekarte wechselt wöchentlich – so können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Es sind immer Gerichte aus verschiedenen Regionen zu finden, wie beispielsweise aus der italienischen, mediterranen, arabischen oder auch der asiatischen. Bei uns gibt es überwiegend frische und regionale Produkte, ob vegan, vegetarisch oder herkömmlich. Das Fleisch stammt selbstverständlich aus artgerechter Tierhaltung. Außerdem nehmen wir nicht nur bei warmen Speisen Rücksicht auf Vorlieben und Unverträglichkeiten, auch unsere Patisserie bietet vegane Köstlichkeiten an. Highlight im Sommer ist unser idyllischer Biergarten. Apropos Bier: Zu unserer festen Bierkarte zählen unter anderem Ladenburger und Faust – außerdem testen wir regelmäßig mit unseren Gästen neue Sorten.

Face2Face: Was gibt es alles neben dem eigentlichen Restaurantbetrieb zu tun?
Betty: Neben Planung und Organisation steht das Einkaufen auf der Tagesordnung. Mehrmals in der Woche kaufen wir frisches Fleisch, Fisch und Gemüse. Hygiene wird auch sehr groß geschrieben – um das ständige Putzen kommt man nicht herum. Es gibt sehr viele Vorschriften zu beachten, die eingehalten werden müssen.

Face2Face: Welche Kraft treibt euch voran – was motiviert euch jeden Tag aufs Neue?
Betty: Wir sind unser eigener Chef, können selbstbestimmt arbeiten und uns kreativ ausleben. Wir haben tolle Gäste, die uns inspirieren und für die wir uns gerne Zeit nehmen. Es ist eine super Erfahrung, wenn Leute kommen und sagen, es habe ihnen so gut geschmeckt, dass sie sich vornehmen, einmal die Woche vorbeizuschauen.

Sommerliche Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

Der Sommer steht vor der Tür, die Zeit für leichte Speisen und lange Abende. Heute verraten wir euch ein leckeresRezept, das sich auch gut am Vortag vorbereiten lässt. Diese Tarte ist ebenso wie die ersten Sommerstrahlen einfach zum Genießen – zum Beispiel mit einem schönen Glas Wein auf dem Balkon.

Gesund und lecker: Tomaten (Foto: Möller)

Gesund und lecker: Tomaten (Foto: Möller)

Zutaten:

  • eine Fertig-Tarte aus dem Supermarkt
  • 500 Gramm Kirschtomaten
  • 100 Gramm Schlagsahne
  • 100 Gramm Ziegenfrischkäse
  • zwei Eier
  • 60 Gramm geriebener Ziegenkäse
  • Ein Teelöffel Senf
  • Ein Teelöffel Zitronenschale
  • eine Handvoll Rucola zum Garnieren/Verzieren

Zubereitung:

Die Fertig-Tarte in eine runde Springform geben und mit einer Gabel oder einem Löffel auf den Boden festdrücken. Anschließend die Tomaten waschen und halbieren. Die Hälften nun mit der runden Seite nach oben auf der Tarte verteilen. Am besten gelingt euch dies, wenn ihr kreisförmig von außen nach innen vorgeht. So wird die Tarte am Ende ein richtiger Hingucker“.

Nun in einer Schüssel die Schlagsahne mit dem Ziegenfrischkäse, den Eiern, dem Senf und der Zitronenschale mischen, bis eine cremige Masse entsteht. Diese vorsichtig über die Tarte gießen und bei 200 Ober- und Unterhitze circa 35-40 Minuten backen.

Fünf Minuten vor Ende der Backzeit sollte die Tarte aus dem Ofen geholt und mit dem geriebenen Ziegenkäse bestreut werden. Danach muss sie für die restlichen fünf Minuten wieder in den Ofen. So entsteht eine schöne, goldgelbe Kruste.

Nachdem die Tarte aus dem Ofen geholt wurde, muss sie etwa fünf Minuten auskühlen. Danach kann man den Rucola darüberstreuen und die Tarte genießen.

Tipp:Wer die Tarte nicht auf einmal aufbekommt, kann sie auch am nächsten Tag noch verspeisenn. Ob kalt oder aufgewärmt – sie schmeckt am nächsten Tag ebenso perfekt zum Essen. Die Ziegenkäse-Tomaten-Tarte eignet sich auch für Gartenfeiern oder gemütliche Abende mit Freunden.

Faschingszeit ist Berlinerzeit

Berliner, Kreppel, Fas(t)nachtsküchle oder Krapfen – egal unter welchem Namen sie bekannt sind, sie gehören zur bevorstehenden fünften Jahreszeit, wie die Faust auf‘s Auge! Wenn am 11. November pünktlich um 11:11 Uhr die Jecken in ihre Kostüme schlüpfen dürfen die süßen Backwaren nicht fehlen. Grund genug für unsere Tipps & Tricks- Redaktion allen Faschingsbegeisterten ein Berliner Rezept zum Nachmachen zu verraten.

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 Eier
  • 80g Rama
  • 80g Zucker
  • Prise Salz
  • Circa 1/8 Liter Milch
  • Sonnenblumenöl zum Backen
  • Marmelade zum Befüllen
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Erste Ruhephase: In der Mulde aus Mehl kann die Hefe langsam gehen (Foto: A. Schwalb)

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine kleine Mulde formen. Eine Tasse Milch leicht erwärmen, Zucker und Hefe dazugeben und dann vorsichtig in die Mulde geben. Die Flüssigkeit mit dem Mehl am Rand der Mulde verrühren und das Ganze 15 Minuten – bei Zimmertemperatur und durch ein Geschirrhandtuch geschützt – ruhen lassen.

2. Im zweiten Schritt den Vorteig mit der restlichen Milch, Zucker, Salz, Rama und Eier verkneten und etwa 20 Minuten gehen lassen. Tipp: Nicht die komplette Milch am Anfang dazugeben, um die Festigkeit des Teiges besser kontrollieren zu können.

3. Nun aus dem festen Hefeteig eine Rolle formen und diese in 16 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen.

4. Die Fritteuse mit Sonnenblumenöl auf etwa 170 Grad erhitzen und die runden Teigbällchen drei Minuten ausbacken.

5. Mit Hilfe eine Backspritze die Marmelade in den Kern der Berliner spritzen. Als Alternative kann man auch Eierlikörcreme oder Nutella nehmen.

Mit Puderzucke & Marmelade: Schon sind die Berliner fertig (Foto: A. Schwalb)

Mit Puderzucke & Marmelade: Schon sind die Berliner fertig (Foto: A. Schwalb)

6. Im letzten Schritt noch Puderzucker über die Berliner streuen und fertig ist die Leckerei.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und allen Narren und Närrinnen eine lustige, verrückte und schmackhafte Karnevalszeit!

Vorschau: Nächste Woche lest ihr an dieser Stelle, wie man trotz wenig Zeit eine tolle, weihnachtliche Deko zaubern kann.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Wenn ich auf einen Geburtstag eingeladen werde, bringe ich neben dem eigentlichen Geschenk gerne noch etwas Gebackenes mit. Schließlich bedeutet etwas Selbstgemachtes auch immer, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat. Leider macht einem der Zeitmangel oft einen Strich durch die Rechnung. Denn wer hat bei einem Vollzeitjob noch die Geduld und Energie sich zwei bis drei Stunden in die Küche zu stellen. Was also tun, wenn die Zeit knapp ist, man aber etwas Leckes mitbringen möchte?

Das Geheimnis heißt Chocolate Chip Cookies, denn sie sind schnell und einfach in der Zubereitung und schmecken wirklich jedem!

Zutaten für etwa 50 kleine Cookies

• 125 Gramm weiche Butter
• 90 Gramm weißen Zucker
• 110 Gramm braunen Zucker
• 1 Ei
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Messerspitzen Salz
• 200 Gramm Mehl
• ½ Teelöffel Backpulver
• 100 Gramm weiße Schokolade
• 100 Gramm Vollmilch Schokolade

Zubereitung

1. Zunächst die Butter mit den beiden Zuckersorten verrühren. Dann das Ei, Vanillezucker und Salz dazugeben. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermengen und unter ständigem Rühren hinzugeben.

Vollmilch und weiße Schokolade: Eine leckere Mischung (Foto: A. Schwalb)

2. Die beiden Schokoladentafeln in kleine Würfel zerstückeln und in den festen Teig einkneten.

3. Nun haselnussgroße Teigbällchen formen und diese mit ausreichend Abstand auf dem Blech mit Backpapier verteilen – es passen etwa neun Kugeln auf ein Blech.

Klein und rund: So bekommen die Cookies ihre perfekte Form (Foto: A. Schwalb)

4. Bei circa 180 Grad Ober- und Unterhitze fünf bis sieben Minuten backen lassen. Die Backzeit variiert je nachdem wie groß die Teigkugeln sind.

Tipp: Nicht wundern, wenn die Kekse sehr weich und möglicherweise noch nicht fertig erscheinen. Sie härten auf dem Blech während des Auskühlens noch nach. Sie sollten jedoch nicht länger als weitere fünf Minuten auf dem heißen Blech liegen bleiben. Deshalb gilt: Lieber etwas zu früh aus dem Ofen nehmen, als zu spät!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Kommenden Sonntag findet ihr in dieser Rubrik Ratschläge für gelungene Fotos.