Weihnachtliche Cake Pops / mit Verlosung

Auch dieses Jahr naht der Nikolaus-Tag und verspricht großen und kleinen Kindern mit Süßigkeiten gefüllte Schuhe und Stiefel. Doch für den Fall, dass der Nikolaus kurz vor Schluss noch allerhand zu tun und nicht alle Braven bedacht hat, kann man ihm mit weihnachtlichen Cake Pops etwas unter die Arme greifen. Diese lassen sich schließlich in der heimischen Weihnachtsbäckerei im Nu herzaubern und wieder vertilgen.

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Zutaten für weihnachtliche Cake Pops:

  • Cake Pops
  • rote und orange Candy Melts oder Lebensmittelfarbe
  • weiße und Vollmilch-Kuvertüre
  • Salzbrezeln, Oreos und Mini-Oreos
  • Spritzbeutel oder Gefrierbeutel und Schere

Pinguin-Cake Pops – schwarz auf weiß:

Für Cake Pops in Form von Pinguinen zunächst die helle Kuvertüre über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen und die Kuchenbälle darin ummanteln. Nachdem die helle Schokoladenschicht fest geworden ist, ebenso separat die Vollmilch-Kuvertüre schmelzen. Diese in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben, dessen Ecke man anschneidet. Nun mit der dunklen Schokolade die Augen und schwarzen Stellen des Pinguins aufmalen. Für den fehlenden Schnabel orange Candy Melts verwenden oder die weiße, geschmolzene Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Hier macht man sich den Effekt, den es sonst zu vermeiden gilt – das Verklumpen von Schokolade durch Wasserspritzer beim Wasserbad – zu nutze. Die allmählich verklumpende Schokolade lässt sich in den Händen problemlos zu Schnäbeln formen. Die Pinguin-Schnäbel nur noch auf den Gesichtern anbringen und alles aushärten lassen.

Rentier-Cake Pops – süß und salzig:

Um Rentiere aus Cake Pops herzustellen, dieses Mal die Vollmilch-Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einkleiden. Noch ehe die Schokoladenschicht aushärtet, sollten die Salzbrezel als Geweih angebracht werden. Erleichtert wird das Anstecken, indem man vorher vorsichtig die Rundungen der Brezeln aufbricht und alles in zwei Hälften teilt. Nun die weiße Schokolade schmelzen und mit einem Spritz- oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen aufmalen. Die restliche weiße Kuvertüre mit roter Lebensmittelfarbe einfärben oder Candy Melts verwenden, um die rote Rudolph-Nase daraus zu formen. Erneut wird der Effekt des Verklumpens genutzt, indem man etwas Wasser hinzufügt. Aus der langsam verklumpenden Schokolade schnell kleine Kugeln rollen und als Nasen ankleben.

Schneemann-Cake Pops – eiskalt lecker:

Weiße Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einschneien lassen. Ehe die Schokolade aushärtet, die Keksdeckel der normalen Oreos voneinander trennen und mit den Mini-Oreos durch etwas Schokolade verkleben, um daraus Zylinder herzustellen. Die Hutbedeckung nun auf den Köpfen der Schneemänner anbringen. Anschließend die Vollmilch-Schokolade zum Schmelzen bringen und mit einem Spritzbeutel oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen und Knopf-Münder aufmalen. Für die Karotten-Nasen orange Candy Melts verwenden oder geschmolzene, weiße Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Wieder nutzt man – statt auf Modellierschokolade zurückgreifen zu müssen – das Verklumpen der Kuvertüre, indem man etwas Wasser hinzufügt. Wenn diese beginnt erste Klumpen zu bilden, lange Karotten-Nasen daraus formen und die Schneemann-Gesichter damit vervollständigen.

Tipp: Wer die Kuchenstücke nackt lassen möchte, kann aus diesen kleine Lebkuchen-Männchen formen und mit gefärbter Schokolade Augen, Münder und Applikationen anbringen. Auch in bunte Christbaumkugeln, Zuckerstangen, Tannenbäume, Nikolaus-Stiefel und Geschenke lassen sich die Küchlein verwandeln, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Vorschau: Nächste Woche geht es weiter mit der Saftkur: Wir verraten, was sie angeblich bewirkt und wie dies im Selbstversuch aussah.

Zu gewinnen:

Zu gewinnen: Einen von drei "Walking Ginger Dead"-Sets (Foto: Onat)

Zu gewinnen: Einen von drei „Walking Ginger Dead“-Sets (Foto: Onat)

Wer nicht genug bekommt vom süßen Zauber der Weihnachtsbäckerei, für den ist unser Gewinnspiel genau das richtige: Die Tipps&Tricks-Redaktion verlost exklusiv drei „Walking Ginger Dead“-Back-Sets, die Christkind-Kinder und Zombie-Serienfans gleichermaßen erfreuen dürfte.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis Sonntag, den 18. Dezember 2016, 23:59 Uhr eine E-Mail an guelcin.onat@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname sowie eine gültige Adresse für den Versand. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

  • 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.
  • 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.
  • 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.
  • 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail-Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden.
  • 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.
  • 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Fruchtig-frische Sommertörtchen

Auch im Sommer möchte man neben Eis, Frozen Yogurt, und kühlen Getränken nicht auf kalte Kuchen verzichten. Bei Sommertörtchen mit frischen Beeren und Früchten begibt sich dabei der Gaumen auf einen tropischen Urlaub der besonderen Art: Mit Bananasplit- und Fürst Pückler Art-Törtchen gibt es die beliebten Eissorten als Gebäck zu verspeisen. Als Ombre-Kuchen landet der beliebte Haarmoden-Trend auch auf den Desserttellern. Tiramisu als Klassiker schlechthin bietet wiederum in abgewandelter Form einen fruchtigen Frische-Kick. Da bleibt der Zunge mit den Sommertörtchen nur noch eine gute Reise zu wünschen.

Zutaten und Materialien für ein Sommertörtchen Fürst Pückler Art Törtchen:

Beliebt: Die Eisvariante Fürst Pückler Art als Torte (Foto: Onat)

Beliebt: Die Eisvariante Fürst Pückler Art als Torte (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Eiswaffeln
  • 15 Gramm Butter
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 50 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • Erdbeersaft-, Konfitüre oder frische Erdbeeren
  • etwas Kakao oder geschmolzene Schokolade
  • Vanille-Aroma oder eine frische Vanilleschote
  • Schüsseln, ein Löffel, ein Schneebesen, ein Nudelholz, ein Tortenring, ein Gefrierbeutel

Zubereitung der Torte Fürst Pückler Art:

1. Für den Boden werden zunächst die Eiswaffeln fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht, die Brösel hinzugegeben und alles gut miteinander gemischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Frischkäse, die Sahne und den Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Für die weiße Vanille-Schicht etwas Vanille oder Vanille-Aroma hinzufügen. Die rosa Erdbeerschicht entsteht wiederum aus Hinzufügen von frischen Erdbeeren oder Erdbeersaft, die braune Schokolade wiederum durch das Einfärben mit Kakao oder geschmolzener Schokolade.

3. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

4. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Erdbeeren, Schokoladenraspeln oder Eis-Dekor verzieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Ombre-Sommertörtchen:

Modisch: Ombre-Torten zählen zum aktuellen Back-Trend (Foto: Onat)

Modisch: Ombre-Torten zählen zum aktuellen Back-Trend (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Butterkekse
  • 15 Gramm Butter
  • etwas geschmolzene dunkle Kuvertüre
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 50 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • Himbeersaft und frische Himbeeren
  • Schüsseln, ein Schneebesen und ein Topf
  • ein Tortenring, ein Löffel und eine Raspel
  • ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung des Ombre-Törtchens:

1. Für den Boden werden zunächst die Butterkekse fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne, die Schokolade wiederum über ein Wasserbad zum Schmelzen gebracht und alles gut miteinander vermischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank auskühlen lassen.

2. Den Frischkäse, die Sahne und den Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Für die helle Rosa-Schicht etwas Himbeersaft oder frische Himbeeren hinzufügen, die dunkleren Schichten wiederum mit mehr Himbeersaft einfärben. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Himbeeren garnieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Sommertiramisu:

Klassisch: Tiramisu eignet sich für jede Saison (Foto: Onat)

Klassisch: Tiramisu eignet sich für jede Saison (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Löffelbiskuit
  • Himbeersaft und frische Himbeeren
  • zwei Blatt weiße Gelatine
  • 100 Gramm Mascarpone
  • 50 Gramm saure Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • ein Tortenring, ein Löffel und ein Schneebesen
  • Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung des Sommertiramisus:

1. Für die Füllung Mascarpone, saure Sahne, Zucker und etwas Himbeersaft sowie frische Himbeeren in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig aufschlagen. Wer mag, kann den Geschmack mit etwas Zitronen-Abrieb oder -Saft verfeinern.

2. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Mascarpone-Creme verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Für den Boden zunächst 25 Gramm der Löffelbiskuite in Himbeersaft tränken und auf dem Tortenboden verteilen. Anschließend frische Himbeeren darauf verteilen und mit der Hälfte des Belags bestreichen. Den Vorgang mit den übrigen Biskuiten, Beeren und der übriggebliebenen Creme wiederholen und abschließend mit frischen Himbeeren oder etwas Kakao verzieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Bananasplit-Sommertörtchen:

Exotisch: Bananasplit als Torte (Foto: Onat)

Exotisch: Bananasplit als Torte (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Eiswaffeln
  • 15 Gramm Butter
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 100 Gramm Bananenjoghurt
  • 25 Gramm geraspelte Schokolade
  • frische Bananen
  • Schüsseln und ein Schneebesen
  • ein Tortenring, ein Löffel und eine Raspel
  • ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung der Bananasplit-Torte:

1. Für den Boden werden zunächst die Eiswaffeln fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht, die Brösel hinzugegeben und alles gut miteinander gemischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen. Wer mag, kann dünne Bananenscheiben auf dem Waffelboden verteilen.

2. Für den Belag den Bananenjoghurt zusammen mit der geraspelten Schokolade in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Bananen, Schokoladenraspeln oder Eis-Dekor verzieren.

Do-It-Yourself-Projekt: Marshmallow-Fondant

Kreativ verzierte Kuchen, Cupcakes und Petits Fours zieren nicht nur die Schaufenster von Cafés und Konditoreien, sondern verzaubern ebenso jede Kaffeerunde. Die pastöse Zuckermasse eignet sich schließlich sowohl als Tortenüberzug als auch für filigrane Kunstwerke. Zwar gibt es die essbare Knete – in Blockform zum Rollen und als Pulver für Füllungen und Glasuren verwendbar – bereits in Supermärkten zu kaufen. Die heimische Herstellung von Fondant ist jedoch nicht nur überraschend einfach und kostengünstig, sondern durch die Marshmallows auch ein überraschend-intensives Geschmackserlebnis, das man nicht mehr missen möchte.

Kunstvoll: Fondant eignet sich als Tortenüberzug und als Dekoration. (© Dieter Kaiser / pixelio.de)

Kunstvoll: Fondant eignet sich als Tortenüberzug und als Dekoration. (© Dieter Kaiser / pixelio.de)

Zutaten:

  • ein Kilogramm Puderzucker
  • 500 Gramm Marshmallows
  • drei Esslöffel Wasser
  • Pflanzenfett
  • nach Belieben Lebensmittelfarbe und Aroma

Zubereitung:

1. Eine Schüssel großzügig mit Pflanzenfett einreiben. Die Marshmallows und das Wasser hineingeben und über einem Wasserbad schmelzen. Wer mag, kann für farbigen Fondant den Marshmallows etwas Lebensmittelfarbe hinzufügen. Geschmacklich lässt er sich wiederum durch Aromen veredeln.

2. Währenddessen die Arbeitsfläche ebenso einfetten und die Hälfte des Puderzuckers darauf versieben. Die geschmolzenen Marshmallows auf die Fläche gießen und mit eingefetteten Händen den Puderzucker darin verkneten.

3. Noch den restlichen Puderzucker versieben und mit in die Marshmallow-Zucker-Masse einarbeiten. Sollte der Fondant zu klebrig sein, einfach etwas mehr Puder hinzufügen. Ist er wiederum zu trocken, hilft etwas Wasser.

4. Den Fondant mit etwas Fett benetzen und in Frischhaltefolie verpackt einen Tag lang bei Raumtemperatur ruhen lassen. So lässt er sich besser ausrollen und verarbeiten.

Tipp: Gut verpackter Fondant kann über mehrere Wochen im Kühlschrank gelagert, über mehrere Monate wiederum im Kühlregal gefroren werden. Sollte er dadurch zum Verarbeiten zu fest werden, einfach durch die Raumtemperatur und die Wärme der Hände wieder weicher werden lassen.

Vorschau: Nächste Woche sorgen Rezepte zur eigenen Eisherstellung für erfrischende Abkühlung.

Rezept für leckere Krümelmonster-Cakepops

Das Krümelmonster haben nicht nur Kinder zum Fressen gern. Deswegen findet ihr hier ein leicht nachzumachendes Rezept für leckere Krümelmonster-Cakepops.

Zutaten für circa 10-15 Stück (je nach Größe)

  • Einen Sandkuchen (entweder selbstgemacht oder gekauft)
  • 15 Stiele aus Holz oder Pappe (gibt es im Einzelhandel zu kaufen)
  • circa 50 Gramm Marzipan
  • 30 Schokodrops
  • Blaue Kuvertüre
  • Blauer Dekorationszucker
  • 15 Mini Kekse (gibt es im Supermarkt)

Für die Buttercreme:

  • ein Teelöffel Butter
  • zwei Teelöffel Frischkäse
  • 2 Esslöffel Puderzucker
  • ein Esslöffel Zitronensaft
  • eine Halbe Zitrone, unbehandelt, davon die Schale abreiben

Schritt 1:Den Kuchen fein zerbröseln. Die Zutaten für die Buttercreme in einer Schüssel zusammenmischen und mit den Bröseln vermengen. Es sollte ein leicht trockener Teig entstehen. Diesen zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. Den Teller nun für etwa zwei Stunden in das Gefrierfach legen.

Süße Monster: Diese Krümelmonster mag jeder (Foto: Möller)

Süße Monster: Diese Cakepops mag jeder (Foto: Möller)

Schritt 2: Nun müsst ihr das Dekomaterial vorbereiten. Dazu das Marzipan in 30 kleine Stücke schneiden und zu Kugeln rollen. In jede Kugel wird nun ein Schokodrop gesteckt und zwar so, dass die flache Seite nach außen scheint. Daraus werden später die Augen des Monsters.

Nun die Kuvertüre langsam in einem Wasserbad schmelzen lassen und den blauen Dekozucker auf einem Teller ausstreuen. Die Minikekse und die Marzipan-Augen bereitlegen, da es später schnell gehen muss.

Schritt 3: Die Kugeln aus dem Kühlschrank holen und mit einem Messer einen Schlitz hereinschneiden. Nun jede Kugel auf einen Stiel stecken und in die blaue Kuvertüre tunken. Danach zügig den noch feuchten Cakepop im Zucker wälzen, die Augen aufstecken und den Keks in den vorbereiteten Schlitz geben. Die Kuchenbälle nun – hierfür eignen sich zum Beispiel hohe Gläser – zum Trocknen senkrecht aufstellen.. Nach kurzer Zeit ist die Kuvertüre getrocknet und die Krümelmonster sind fertig. Viel Spaß beim Krümeln und Genießen.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr hier, wie ihr Fondant selber machen könnt.

Klein, aber oh là, là – Frische Petits Fours

Petits Fours gehören bereits seit dem 19. Jahrhundert zu den Klassikern der französischen Küche. Ob zum Tee gereicht, als Appetithäppchen serviert oder zum Geschenk gemacht – die essbaren Kunstwerke passen zu jeder Gelegenheit. Wörtlich heißt das feine Kleingebäck so viel wie „kleiner Ofen“ und deutet somit auf die Entstehungs- und Herstellungsweise hin: Erst, nachdem die Bäcker ihre Hauptproduktion beendet hatten, nutzten sie die Restwärme der Steinöfen, um kleine Patisserie-Produkte herzustellen. Mit etwas Geduld lassen sich die Miniatur-Küchlein dabei auch im heimischen Ofen herzaubern.

Kunstvoll: Petits Fours sind Gaumen- und Augenschmaus zugleich (Foto: Onat)

Kunstvoll: Petits Fours sind Gaumen- und Augenschmaus zugleich (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • Kuchen
  • Konfitüre
  • Puderzucker, alternativ auch Fondant oder Marzipan
  • Wasser
  • für die Dekoration je nach Belieben Zuckerglasur, Lebensmittelfarbe, Schokolade, Marzipan und Früchte
  • ein Messer, ein Kochtopf, ein Löffel, Spritzbeutel

Zubereitung:

1. Man backe einen Kuchen. Auch wenn dies ein unkonventioneller Start für ein Rezept sein dürfte, so sei doch bei der Kuchenwahl keine Grenze gesetzt. Auf Käsekuchen, Fruchtstücke, Sahne, Schokoladenüberzug und Füllungen sollte jedoch verzichtet werden. Eher bieten sich trockene Biskuits wie Sand- oder Marmorkuchen an.

2. Den Kuchen in mehrere Böden schneiden und diese mit Marmelade bestreichen. Klassische Petits Fours bestehen zwar aus einer Aprikosenkonfitüre. Aber auch hier lässt sich jede beliebige Füllung dafür verwenden – seien es Himbeermarmelade, frische Erdbeeren, Vanillepudding oder Schokolade.

3. Nun die Böden aufeinanderstapeln und für einen Tag im Kühlschrank beschweren: Hierfür einfach eine schwere Auflage – beispielsweise ein Getränkekarton – auf den Kuchenstapel legen. Dadurch werden die einzelnen Böden samt Füllung enger aneinander gepresst. Die Kühlung sorgt zudem dafür, dass sich der Kuchen später leichter anschneiden lässt.

3. Das ganze aus dem Kühlschrank nehmen und in kleine, quadratische Häppchen schneiden. Die Petits Fours sollten dabei maximal eine Größe von drei Mal drei Zentimetern nicht überschreiten.

4. Erneut etwas Konfitüre unter stetigem Rühren in einem Kochtopf aufkochen, bis diese leicht geliert. Nun die Kuchenstücke darin eintauchen und für 15 Minuten abkühlen lassen. Hier lässt sich erneut jede beliebige Marmeladensorte als Glasur verwenden, die keine Fruchtstücke enthält. Da klassische Petits Fours jedoch mit Aprikosenmarmelade glasiert werden, nennt sich dieser Vorgang „Apricotieren“.

5. Puderzucker mit etwas Wasser zu einer dickflüssigen Glasur anrühren und in einen Spritzbeutel geben. Mit einem Spritzbeutel die Oberseite der Würfel mit genügend Zuckerglasur bedecken, sodass diese seitlich hinabläuft und den ganzen Kuchen ummantelt. Alternativ lässt sich statt Puderzucker auf Fondant oder Marzipan verwenden. Wer seine Petits Fours farbig umhüllen möchte, kann die Puderzuckerglasur sowie den Marzipan noch mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben oder auf bunte Fondants zurückgreifen.

6. Nachdem die Zuckerglasur festgeworden ist, können die Petits Fours kunstvoll verziert werden. Hierfür einfach etwas von der Zuckerglasur nehmen, mit Lebensmittelfarbe einfärben und in einen Spritzbeutel füllen. So lassen sich leichter kleine Motive auf die Stücke aufspritzen. Aber auch Schokolade, Marzipan-Rosen, Zuckerperlen oder frische Früchte eignen sich zur Dekoration.

Türkische Supangle – Wenn Pudding Kuchen küsst

Neben Joghurt, Eis und Frozen Yogurt ist es der Pudding, der diesen Sommer kulinarische Kühle schenken soll. Dass man ihn auch gut mit anderen Süßspeisen kombinieren kann, beweist die türkische Variante „Supangle“. Hierbei handelt es sich um ein vor allem in Istanbul bekanntes Dessert, das aus einem auf Schokoladenkuchen gegossenen Schokoladen-Pudding besteht. Zwar hat es mit seinen europäischen Vertretern – der italienischen „Zuppa Inglese“ und der französischen „Soupe Anglaise“ nicht viel gemein, jedoch verzaubert Supangle auch hierzulande Jung und Alt.

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • 750ml Milch
  • zwei gehäufte Esslöffel Mehl
  • vier Esslöffel Kakao
  • vier Esslöffel Zucker
  • 100g Zartbitterschokolade
  • ein Esslöffel Butter oder Margarine
  • Schokoladenkuchen oder Brownies
  • Topf, Löffel und Servierschalen
  • nach Belieben Schokolade, Pistazien, Nüsse und Kokosraspeln zur Dekoration

Zubereitung:

1. Milch, Kakao, Zucker und Mehl in einen Topf geben und alles miteinander verrühren.

2. Das Gemisch unter ständigem Rühren auf mittlerer Flamme aufkochen, bis die Masse stockt.

3. Den Pudding nun vom Herd nehmen und die Butter mit der Zartbitterschokolade unterheben.

4. Kleine Stücke des Schokoladenkuchens in den Boden der Servierschalen eindrücken. Falls er zu fest sein sollte, gegebenenfalls mit etwas Milch benetzen. Den noch warmen Pudding darüber gießen und die Supangle im Kühlschrank für eine Stunde kalt stellen.

5. Nach Belieben die Supangle mit Pistazien, Schokolade, Haselnüssen, Walnüssen oder Kokosraspeln dekorieren.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier ein Rezept für leckere Karotten-Cupcakes.

Schaurig-leckere Halloween-Rezepte

Das Kostüm steht, das Essen fehlt? Kein Problem: Mit den „Last Minute“-Rezeptideen der Tipps&Tricks-Redaktion lässt sich garantiert jedes Halloween-Fest retten. So bleiben einem – zumindest bei den Speisen – böse Überraschungen am „All Hallows‘ Eve“ erspart.

Knusprig: Gebäck-Gräber mit Geistern (Foto: Onat)

Knusprig: Gebäck-Gräber mit Geistern (Foto: Onat)

Knusper-Gräber mit schaumigen Spukgeistern
Aus schokolierten Puffreis-Häppchen und etwas Zwieback lassen sich blitzschnell Gräber mit den dazugehörigen Schaumkuss-Geistern herzaubern. Hierfür einfach etwas Kuvertüre schmelzen, den unteren Rand des Zwiebacks damit bestreichen und die Puffreis-Gräber ankleben. Wer mag, kann mit der Kuvertüre zudem Grabinschriften auf dem Zwieback anbringen.

Für die Spuk-Geister wiederum weiße Schaumküsse nehmen und mit der restlichen Kuvertüre Augen aufmalen.

Schokoladig: Eulen-Muffins (Foto: Onat)

Schokoladig: Eulen-Muffins (Foto: Onat)

Muffin-Uhus
Neben Fledermäusen verzaubern auch Eulen als Nachtvögel jedes Halloween-Fest. Wer bei der Süßigkeiten-Suche Oreo-Kekse, Mini-Smarties und Schokoladen-Muffins ergattern konnte, kann diese als Uhus zum Fliegen bringen: Zwei Oreo-Kekse halbieren und die cremigen Hälften nach oben als Augen auf den Muffin legen. Die übrigen Keks-Deckel erneut halbieren und als Ohren nutzen. Für mehr Halt sorgt erneut geschmolzene Kuvertüre, der als Kleber an die Kekse angebracht wird. Die Smarties wiederum können – ganz ohne Klebemittel – als Pupillen und Schnabel eingedrückt werden.

Cremig: Gehirntorte (Foto: Borrmann)

Cremig: Gehirntorte (Foto: Borrmann)

Cremige Gehirne
Zombies dürfen – entweder als Kostüm oder als Dekoration – auf keiner Party fehlen. Eine cremig-süße Gehirntorte zaubert dabei nicht nur Untoten ein Lächeln auf die Lippen. Dafür werden ein Liter Vanillepudding, ein Glas Himbeer-Marmelade, 375 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker und ein heller, dreiteiliger Biskuit-Tortenboden benötigt: Den Zucker mit dem Vanillezucker in eine große Schüssel geben und zu einer cremigen Masse schlagen. Anschließend den Pudding unter ständigem Rühren hinzugeben. Einen Drittel der Füllung auf dem untersten Tortenboden verteilen und einen weiteren Boden darauflegen. Diesen mit der Himbeer-Marmelade bestreichen. Nun den letzten Tortenboden darüber legen und die Buttercreme in der Mitte zu einem kleinen Hügel verteilen. Den Rand ebenfalls mit der Creme bestreichen und den Rest in einen Spritzbeutel füllen. Nun müssen damit nur noch die Hirnwindungen aufgespritzt werden. Mit pürierten Himbeeren, etwas Zucker und Zitronensaft lassen sich zudem schnell noch Blutflecken herstellen.

Hart gekocht: Spinnen-Eier (Foto: Onat)

Hart gekocht: Spinnen-Eier (Foto: Onat)

Versponnene Eier
Spinnen gehören zu den Klassikern und sind – neben Kürbissen – an Halloween nicht wegzudenken. Mit Eiern und Oliven machen sie dabei jedes Essen unsicher: Für die Spinnen-Eier lediglich Eier kochen und halbieren. Eine Hälfte wird als Spinnenkörper auf das Eidotter gedrückt. Das übrige Olivenstück achteln und als Beine rundherum um den Körper legen. Bei Bedarf können zudem kleine Köpfe ausgeschnitten werden. Die Oliven-Spinnen verzieren dabei nicht nur Eier, sondern auch jede Pizza.

Bei den Spinnennetzen wiederum handelt es sich um Tee-Eier, die sich vor allem in China großer Beliebtheit erfreuen. Aufgrund der Muster eignen sie sich aber hervorragend als Halloween-Imbiss. Benötigt werden lediglich schwarzer Tee, Sojasoße und viel Geduld. Zunächst werden die Eier gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Anschließend muss man diese vorsichtig zerbrechen, ohne dabei die Schale abzupellen. Am einfachsten lässt sich das meistern, indem man die Eier auf eine ebene Fläche legt und mit dem Handballen fest hin- und her rollt. Nun in einem Topf einen starken, schwarzen Tee kochen und mit Sojasoße würzen. Die Eier darin mindestens zwei Stunden ziehen lassen und pellen. Je länger sie in der Mischung baden, desto intensiver wird ihre Farbgebung.

Knackig: Mumienwürstchen (Foto: Onat)

Knackig: Mumienwürstchen (Foto: Onat)

Mumifizierte Wiener und heiße Würmer
Je einfacher die Party-Gerichte sind, desto weniger Aufwand muss man als Gastgeber betreiben. Mumifizierte Würstchen, die bei archäologischen Untersuchungen von Wien in Ägypten gelandet sind, zeigen dabei, dass dem Auge auch bei schnellen Gerichten etwas geboten wird: Hierfür etwas Pizzateig in dünne Streifen schneiden und als Bandagen sowie Kopfverband um die Würstchen wickeln. Bei 180 Grad Celsius müssen die Mumien für circa 10 Minuten in den Ofen-Sarkophag. Nach Belieben können den Untoten anschließend mit Sesamsamen, Pinienkernen oder Olivenstückchen lustige Gesichter aufgetragen werden.

Mit den Würstchen lassen sich aber auch Hotdogs dem Anlass entsprechend zubereiten. Dafür müssen die Wiener – bevor sie im Kochtopf landen – lediglich in Streifen geschnitten werden. Dadurch ziehen diese sich zu Kringeln zusammen, die Würmern ähnlich sind. So werden zu Halloween aus „Hot Dogs“ eben „Warm Worms“.

Kross: Gespenster-Kekse (Foto: Onat)

Kross: Gespenster-Kekse (Foto: Onat)

Gespenstische Kekse
Mit Geister-Keksen kann man sich bereits im Herbst auf die Weihnachtszeit einstimmen. Auch Cake Pops – als Kürbisse oder Augäpfel dekoriert – versüßen die Feierlichkeiten. Zudem werden schokolierte Bananen und Birnen, denen mit Kuvertüre Gesichter aufgemalt werden, schnell zu fruchtigen Poltergeistern. Mit etwas Fantasie lässt sich jedes Essen zur Gruselspeise machen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

—————————————————————————————————-——————-—
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit von Gülcin Onat und Alexander Borrmann.
—————————————————————————————————–——————–

Vorschau: Nach der Süßigkeiten-Jagd an Halloween erwarten euch nächste Woche wieder gesunde Snacks.

Nerdige Süßspeisen – Motiv-Biskuitrolle „Moss-Mango“

Da heute der „Sei-stolz-ein-Geek-zu-sein-Tag“ ist, bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion ein kulinarisches Nerdvana: Eine sommerliche Mango-Biskuitrolle mit der Figur des Moss aus der britischen Sitcom „The IT Crowd“. Schließlich befasst sich diese – ähnlich wie der US-amerikanische Nachfolger „The Big Bang Theory“ – mit den Differenzen zwischen sogenannten Nerds und normalen Menschen. Da alle Motive und Zutaten individualisierbar sind, ist für alle Geek-Geschmäcker etwas dabei. Natürlich dürfen auch nerdige Kekse und Brownies auf der Speisekarte nicht fehlen.

Sommerlich: Mit Mango gefüllte Motiv-Biskuitrolle (Foto: Onat)

Sommerlich: Mit Mango gefüllte Motiv-Biskuitrolle (Foto: Onat)

 

Zutaten für eine Motiv-Biskuitrolle:

Für die Dekoration:

  • ausgedruckte Motive

  • 100g Butter

  • 80g Puderzucker

  • drei Eiweiß

  • 120g Mehl

  • nach Belieben Lebensmittelfarbe

Für den Teig:

  • vier Eier

  • 100g Zucker

  • ein TL Backpulver

  • 60g geschmolzene Butter

  • 60g Mehl

  • nach Belieben 30g Kakao

Für die Füllung:

  • 300g Frosting

  • etwas Mango-Konfitüre

  • nach Belieben Marmelade, Früchte oder Kakao

Zubereitung:

  1. Die ausgedruckten Motive auf dem Backblech ausbreiten und Backpapier darüber legen.

    Bunt verziert: Aufgespritzte Motive für die Biskuitrolle

    Bunt verziert: Aufgespritzte Motive für die Biskuitrolle

  2. Die Butter bei Raumtemperatur in eine Schüssel füllen und den Puderzucker dazugeben. Beides mit einem Schneebesen oder einem Mixer zu einer cremigen Masse aufschlagen. Das Eiweiß und das Mehl hinzufügen und alles gut miteinander vermischen. Wer mag, kann der Dekoration etwas Lebensmittelfarbe dazugeben.

  3. Die Mischung in eine Spritztüte oder einen eingeschnittenen Gefrierbeutel füllen und die Motive auf dem Backpapier nachzeichnen. Anschließend das Papier im Gefrierfach auskühlen lassen, bis die Dekoration fest geworden ist.

  1. Währenddessen für den Teig die Eier trennen und jeweils separat in zwei Schüsseln das Eiweiß und das Eigelb hineingeben. Auch den Zucker jeweils halbiert in beide Behälter geben.

  2. Der Eiweiß-Mischung einen Teelöffel Backpulver hinzufügen und steif schlagen. Nun die Eigelb-Mischung gut verrühren und in die Eiweiß-Schüssel unterheben. Das Mehl und die geschmolzene Butter ebenfalls in die Masse geben und aufschlagen. Die Butter sollte dabei Raumtemperatur haben, da sie sonst die angefertigten Motive zum Schmelzen bringt.

  3. Das Backpapier aus dem Gefrierfach nehmen und den flüssigen Teig darüber verteilen, sodass alle Motive bedeckt sind. Das Backblech vorsichtig und wiederholt auf einem Tisch aufschlagen und für zehn Minuten in den Ofen geben. Das Aufschlagen verhindert dabei, dass potentielle Luftbläschen im Teig während des Backens aufsteigen.

    Auffallend: Bemalte Biskuitrolle (Foto: Onat)

    Auffallend: Bemalte Biskuitrolle (Foto: Onat)

  1. In der Zwischenzeit für die Füllung Frosting mit etwas Mango-Konfitüre vermischen.

  2. Den Kuchen aus dem Ofen holen und vorsichtig wenden. Langsam das Backpapier abziehen und erneut wenden. Nun den Kuchen zunächst ohne Füllung ein- und wieder ausrollen, damit er sich besser formen lässt. Die Frosting-Füllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen und den Kuchen erneut zu einer fertigen Biskuitrolle rollen.

Tipps:

  • Mit einem Handtuch lässt sich das Rollen erleichtern: Einfach den Kuchen auf ein Tuch legen und ihn mit diesem sanft einrollen. Beim ersten Rollen ohne Füllung wiederum verhindert ein Backpapier auf dem Kuchen, dass er dabei verklebt.

    Bunt: Nerdige Süßspeisen (Foto: Onat)

    Bunt: Nerdige Süßspeisen (Foto: Onat)

  • Auch altbewährte Süßspeisen lassen sich schnell und unkompliziert neu gestalten: Runde Kekse, die als Pokébälle (Anm. d. Red.: Ein zentrales Motiv aus der japanischen Serien- und Spiele-Reihe „Pokémon“) getarnt werden, Plätzchen in Tetris-Form (Anm. d. Red.: Puzzleartiges Computerspiel) oder als Domo-Kun (Anm. d. Red.: Maskottchen des japanischen Fernsehsenders NHK) dekorierte Brownies – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche gibt es Hilfestellung beim Nähen eines Kissens.

Rezept für einen russischen Zupfkuchen

Jetzt kommt sie wieder: Die schöne Zeit, in der man gemütlich draußen sitzen, sich von der Sonne bescheinen lassen und dabei eine schöne Tasse Kaffee  samt leckerem Stück Kuchen genießen kann. Damit dieser Genuss sich in den heimischen Tropen verbreitet, verraten wir euch heute ein tolles Rezept für einen russischen Zupfkuchen – ein Gericht, das jedem das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.

Zutaten für den Boden:

Wenn der Boden etwas fester wird,nicht wun dern: Das muss beim Zupfkuchen so sein (Foto: Möller)

Wenn der Boden etwas fester wird,nicht wun dern: Das muss beim Zupfkuchen so sein (Foto: Möller)

200 g Margarine

200 g Zucker

zwei Päckchen Vanillezucker

400 g Mehl

ein Päckchen Bachpulver

zwei gehäufte Esslöffel Kakao

ein Ei

ein Fläschchen Rumaroma oder ein Esslöffel echteter Rum

Zutaten für die Füllung:

200 g Margarine

250 g Butter

ein Päckchen Vanillepudding-Pulver

ein Päckchen Vanillezucker

drei Eier

500 g Margerquark

eine gut eingefettete Springform

Zubereitung:

Zunächst müsst ihr den Boden herstellen: Dazu einfach alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verkneten. Wundert euch nicht, wenn der Teig sehr fest und bröckelig ist. Das muss so sein, damit die flüssige Füllung nachher nicht ausläuft. Zwei Drittel des Teiges als Boden und Rand in der Springform verteilen. Den Rest solltet ihr beiseite legen. Er wird später für die Zupfen – also die Flecken auf dem Kuchen – verwendet.

Anschließend die Zutaten für die Füllung vermischen und in die Springform gebn, beziehungsweise auf den Boden verteilen. Jetzt kommt der restliche Bodenteig zum Einsatz: Kleine Flöckchen davon auf die helle Füllung verteilen, damit diese dunkle Flecken bekommt. Anschließend den Kuchen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze circa 90 Minuten backen. Zuletzt den Kuchen vor dem Lösen aus der Springform etwa eine halbe Stunde abkühlen lassen, damit der Rand nicht bricht. Danach steht dem Genuss nichts im Weg. Ein kleiner Tipp noch für Ungeduldige: Der russische Zupfkuchen schmeckt auch lauwarm sehr gut.

Vorschau: Nächste Woche gibts ein leckeres Rezeot für eine Hauptspeise, ein Salbeihähnchen.

Tee, Trend und Tradition: Wiener Kaffeehäuser

Auf dem Silbertablett serviert: Kaffee und heiße Schokolade (Foto:Dreer)

Auf dem Silbertablett serviert: Kaffee und heiße Schokolade (Foto: Dreer)

Tradition, Kaffee, Gemütlichkeit: Das sind nur einige der Begriffe, die einem durch den Kopf schießen, wenn man an die Wiener Kaffeehäuser denkt. Der Ursprung der berühmten Kaffehäuser liegt in einer Legende: Nach der Türkenbelagerung 1683 überließen die Türken dem polnischen Geschäftsmann und Dolmetscher Franz Georg Kolschitzky 300 Säcke mit Kaffeebohnen, bevor sie fluchtartig die Stadt verließen. Dieser sei es auch gewesen, der noch im selben Jahr das erste Kaffeehaus der Stadt eröffnete, welches er „Zur blauen Flasche“ taufte. Andere Quellen jedoch behaupten der Armenier Johannes Diodato habe 1685 den ersten Kaffeeausschank in Wien betrieben.

Doch was ist das Besondere an der Wiener Kaffeehauskultur, die sogar seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört? „Ins Kaffeehaus gehen Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen.“, sagte einst Schriftsteller und Feuilletonist Alfred Polgar. Vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhundert waren die urigen Kaffeehäuser bei Künstlern, Literaten und anderen Intelektuellen beliebt. Das gemütliche Ambiente diente als Ort des Gedankenaustauschs und Schreibens, zudem hat man bis heute die Möglichkeit aus einem Angebot von dutzenden verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen zu wählen. Zunehmendes Interesse an der Kaffeehaus-Tradition kann man seit den 1990er Jahren erkennen, sodass die Wiener Kaffeehäuser keinesfalls als unmodern oder überholt bezeichnet werden können.

Ein Genuss: Ein Stück Schoko-Torte der Konditorei "Demel" (Foto:Hohmann)

Ein Genuss: Ein Stück Schoko-Torte der Konditorei „Demel“ (Foto: Hohmann)

Das kulinarische Angebot reicht von Kuchen und Torten bis hin zu kleinen Speisen wie Würstel oder auch verschiedene Mehlspeisen. Das Besondere im Vergleich zu anderen Cafés ist, dass man ungestört Stunden dort verweilen kann, ohne dass die Kellner in immer kürzeren Abständen eine neue Bestellung aufnehmen möchten. Im Gegenteil: Die Kellner servieren traditionell auf einem Silbertablett zu jeder Tasse Kaffee oder Tee ein Glas Wasser, was in den Wiener Kaffeehäusern als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Beim Verzehr der Getränke und Speisen hat man die Gelegenheit, es sich in den „Schanigarten“, also im Sitzbereich vor dem Café, gemütlich zu machen.

Rund 500 Kaffeehäuser verteilen sich quer durch Österreichs Hauptstadt. Die drei Bekanntesten möchten wir euch vorstellen.

Das Café Hawelka ist wohl das traditionsreichste Kaffeehaus im Stadtbezirk. Im Jahre 1939 eröffnet das frisch vermählte Ehepaar Leopold und Josefine Hawelka das Kaffeehaus. Die Einrichtung hat sich seitdem kaum verändert, wodurch man sich beim Eintreten in das Lokal in eine andere Zeit versetzt fühlt. Empfehlenswert sind die hausgemachten Buchteln (Hefegebäck) mit Vanillesoße. Ein Besuch lohnt sich also!

Von Außen: Das Hotel Sacher (Foto: Dreer)

Von Außen: Das Hotel Sacher (Foto: Dreer)

Ein weiteres bekanntes Kaffeehaus ist das Café Sacher, wo man selbstverständlich ein originales Stück Sacher-Torte kosten muss. Das Café ist an das Hotel Sacher gekoppelt und befindet sich gegenüber der neuen Oper. Dementsprechend ist es sehr zentral gelegen. Durch den vorhandenen Wintergarten kann man das turbulente Treiben außerhalb beobachten und sich trotzdem einen Moment Ruhe gönnen.

Das Café Sperl ist eines der ältesten Kaffeehäuser in Wien und gleichzeitig denkmalgeschützt. Seit der Eröffnung 1880 wird dort die Sperl Torte angeboten, die wegen der Mischung aus Vanille, Zimt, Milchschokolade und Mandelmasse eine wahrhaftige Leckerei ist.

Und, läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen? Dann schaut doch bei eurem nächsten Städtetrip in Wien mal in einem der zeitlosen Kaffeehäuser vorbei und genießt einen Schluck Wiener Melange, die österreichische Kaffeespezialität, oder ein Stück der originalen Sacher-Torte.

Wer sich für traditionelle Cafés aus der Region interessiert, sollte sich unsere Serie hierzu nicht entgehen lassen. Zu Teil 1 geht’s HIER.

 Vorschau: Nächste Woche starten wir mit unserer kulinarischen Reihe. Den Anfang macht Württemberg!