Couscous-Bratlinge mit Joghurt-Dip

Der Sommer lockt manch einen dieses Jahr nicht nur durch hohe Temperaturen, sondern auch durch den Beginn der Bikini-Saison zu leichter Kost wie Salaten. Dabei eignen sich vor allem joghurthaltige Rezepte, die den Körper von Innen kühlen sollen – so beispielsweise ein Auberginensalat mit Joghurt oder eine frische Joghurtsuppe. Wer in der Grillsaison jedoch nicht auf Herzhaftes verzichten möchte, der kann auf Couscous zurückgreifen. Die Zutat, die man sonst aus Couscous-Salaten kennt, eignet sich nämlich ebenso hervorragend für vegetarische Bratlinge. Zusammen mit einem Joghurt-Dip garniert, versprechen Couscous-Bratlinge nicht nur sommerlich-leichte, sondern auch gesunde Kost.

Zutaten und Materialien für circa 15 Couscous-Bratlinge:

Gesund: Couscous-Bratlinge eignen sich als leichte Sommer-Kost (Foto: Onat)

Gesund: Couscous-Bratlinge eignen sich als leichte Sommer-Kost (Foto: Onat)

  • 250 Gramm Couscous
  • 250 Milliliter heiße Gemüsebrühe
  • eine Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • zwei Eier
  • etwas Paniermehl
  • Salz und Pfeffer
  • optional: Kräuter nach Wahl
  • etwas Öl zum Anbraten
  • ein Messer samt Schneidebrett, ein Löffel, eine Schüssel und eine Pfanne

Zutaten und Materialien für den Joghurt-Dip:

  • 250 Gramm Joghurt
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz
  • optional: Kräuter nach Wahl
  • ein Messer samt Schneidebrett, ein Löffel und eine Schüssel

Zubereitung:

1. Zunächst wird der Joghurt-Dip zubereitet, indem die Knoblauchzehe mit einem Messer fein gehackt wird.

2. Nun den Joghurt zusammen mit etwas Salz, Kräutern und dem Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einem Löffel alles gut miteinander vermengen. Den fertigen Dip im Kühlschrank ziehen lassen, während es derweil an die Herstellung der Couscous-Bratlinge geht.

Goldbraun: Vegetarische Couscous-Bratlinge

Goldbraun: Vegetarische Couscous-Bratlinge (Foto: Onat)

3. Hierfür die Zwiebel und den Knoblauch mit einem Messer fein würfeln und mit etwas Öl glasig anbraten.

4. Den Couscous mit Salz, Pfeffer, Kräutern, der angedünsteten Zwiebeln- und Knoblauchstücken sowie den Eiern und der heißen Gemüsebrühe in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Nun alles für circa fünf Minuten quellen lassen. Sollte die Konsistenz nicht fest genug sein, einfach mit etwas Paniermehl nachhelfen.

5. Bratlinge aus der Masse formen und in einer Pfanne mit heißem Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Die Couscous-Bratlinge beim Anrichten mit dem Joghurt-Dip garnieren. Als Beilage eignet sich ein leichter Rohkost-Salat.

Vorschau: Nächste Woche gibt es für die Festival-Saison Tipps für einen gelungenen Festival-Besuch.

Türkische Auberginensalate – gegrilltes Glück für Genießer

Der angebrochene Frühling äußert sich nicht allein durch Vogelgezwitscher, Blütenpracht und heiterem Sonnenschein: Auch auf den heimischen Tellern ist durch leichte Kost wie Salaten und kalten Suppen der Lenz ausgebrochen. Da zudem die Grillsaison naht, präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion – Frühling und Grillgut vereinend – zwei gegrillte Auberginensalate aus der türkischen Traditionsküche. Dort gehört die Aubergine zum kulinarischen Standartrepertoire. Durch die ungenauen Mengenangaben sollte man sich nicht vom Ausprobieren abschrecken lassen. Schließlich gehört diese Form an Kocherlebnis bei den traditionellen Gerichten mit zur türkischen Kochkultur.

Traditionell: Auberginen sind in der mediterranen und orientalischen Küche beliebt (Foto: Onat)

Traditionell: Auberginen sind in der mediterranen und orientalischen Küche beliebt (Foto: Onat)

Zutaten für einen Auberginensalat:

  • eine dicke Aubergine
  • drei scharfe Paprikaschoten
  • zwei Tomaten
  • etwas Petersilie
  • Frühlingszwiebeln
  • etwas Olivenöl, Granatapfelsirup und ein wenig Essig zum Abschmecken
  • Salz und Chiliflockengewürz zum Würzen

Zubereitung:

1. Für den Auberginensalat wird zunächst die namensgebende Aubergine zusammen mit der Paprika und den Tomaten abgewaschen, im Ofen gegrillt und anschließend geschält. Einfacher lässt sich das Schälen bewerkstelligen, wenn man die Aubergine vor dem Braten mit einem Messer einritzt.

2. Derweil können die Frühlingszwiebeln und die Petersilie gewaschen und klein gehackt werden. Das abgekühlte, geschälte Gemüse anschließend mit einem Messer fein hacken und zerdrücken.

3. Nun alles zusammen in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Granatapfelsirup und etwas Essig abschmecken. Mit etwas Salz und Chiliflocken gewürzt ist der Auberginensalat bereits servierfähig.

Zutaten für einen Auberginensalat mit Joghurt:

  • zwei dicke Auberginen
  • ein halbes Glas Joghurt
  • zwei Knoblauchzehen
  • ein Teelöffel Zitronensaft, zwei Esslöffel Olivenöl und etwas Salz zum Abschmecken

Zubereitung:

1. Als erstes die Aubergine waschen und mit einem Messer einritzen. Auf höchster Stufe grillen und abkühlen lassen.

2. Nun die Aubergine schälen und zusammen mit dem Knoblauch mit einem Messer kleinhacken.

3. Die Aubergine samt Knoblauch in eine Schüssel geben und mit dem Joghurt vermischen. Nur noch alles mit einem Teelöffel Zitronensaft, zwei Esslöffeln Olivenöl und etwas Salz abrunden und genießen.

Vorschau: Nächste Woche präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion zum Frühlingsbeginn fünf saisonale Unternehmungstipps.

Schottische Eier – das Küchen-Überraschungs-Ei

Das modebewusste Ei von heute trägt einen Mantel aus Hackfleisch: Schottische Eier beziehungsweise „Scotch Eggs“ heißt der Trend auf dem Laufsteg internationaler Küchen, der bereits 1738 vom Londoner Kaufhaus „Fortnum & Mason“ erfunden wurde. Der Namenszusatz „schottisch“ verweist somit nicht auf die Herkunft des Gerichts, sondern ist als Anspielung auf die schottische Sparsamkeit zu verstehen. Doch auch der deutschen Küche ist die Speise, die sich besonders für den kleinen Hunger unterwegs oder Picknicke eignet, nicht ganz unbekannt: Sie lässt sich mit heimischen Gerichten wie dem falschen Hasen oder Vogelnestern vergleichen.

Überraschend: Die kleinen Kugeln verbergen im Inneren eine große Überraschung (Foto: Onat)

Handlich: Schottische Eier verbergen im Inneren eine Überraschung (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für zehn schottische Eier:

  • 12 Eier
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • eine Zwiebel
  • 12 EL Paniermehl
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer und mittelscharfen Senf zum Würzen
  • Öl zum Braten
  • Wasser zum Kochen
  • eine Pfanne, ein Topf, ein Messer, vier Schüsseln, ein Schneidebrett

Zubereitung:

1. Zehn Eier in einen Topf geben und so viel Wasser hinzufügen, bis alle Eier damit bedeckt sind. Nun die Eier im Topf hart kochen lassen. Wer weiche Eier bevorzugt, kann den Kochprozess natürlich verkürzen. Anschließend die Eier unter kaltem Wasser abschrecken, schälen und auskühlen lassen.

2. Während die Eier abkühlen, geht es an die Zubereitung der Hülle: Hierfür zunächst die Zwiebel schälen und mit einem Messer fein würfeln. Die Würfel zusammen mit dem Fleisch, drei Esslöffeln Paniermehl und einem Ei verkneten. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas mittelscharfem Senf abschmecken und die Eier dünn mit der Fleischzubereitung ummanteln.

3. Nun das letzte Ei in einer Schüssel verquirlen und die umhüllten Eier panieren: Dafür drei Esslöffel Mehl und neun Esslöffel Paniermehl in separate Schüsseln geben. Die Eier erst im Mehl wenden, bevor sie ins Ei getunkt und wieder im Paniermehl gewendet werden. Nur noch Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und die schottischen Eier darin goldbraun anbraten. Wem die kleinen Hungerhappen nicht genug sind, kann sie mit Kräutersalat oder -soße veredeln.

Vorschau: Nächste Woche bietet Vanessa ihr Tipps&Tricks-Debüt und verrät, wie Wärme mit Schönheit zusammenhängen kann.

Haute Couture Ostern: Eier im Kochtopf dekorieren

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Ein Osterfest ohne bunte Eier wäre zwar undenkbar. Doch wie verwandelt man Otto-Normal-Eier nicht nur innerlich zu Wundertüten, sondern auch optisch zu „egg-cellenten“ Festtags-Accessoires? Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie ihr – ganz ohne Pinsel und Stifte – bereits beim Kochen die weiße Schalen-Leinwand in Kunstwerke verwandelt. So werden die runden Gesellen dieses Jahr garantiert zu modebewussten Trendsettern auf dem Ostereier-Laufsteg.

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Seiden-Eier:

  • weiße Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • pure Seide – beispielsweise in Form von Krawatten
  • weißer Stoff – beispielsweise in Form alter T-Shirts oder Kissenbezüge
  • eine Schnur oder Gummibänder
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Zunächst wird – falls das Ei ausgeblasen werden soll – dieses mit Löchern an beiden Enden versehen. Hierfür mit einer Nadel die Löcher hineinstechen und das Ei über einer Schüssel auspusten. Falls das Ei nicht ausgeblasen werden soll, wird direkt mit dem folgenden Schritt verfahren.
  2. Die Krawatten und den weißen Stoff mit einer Schere in Stücke schneiden, die groß genug sind, um das Ei zu umhüllen. Anschließend das Ei in den Seidenstoff wickeln und mit einer Schnur oder Bändern zubinden, wobei die vordere Seite die Schale berühren muss. Bei einer Krawatte ist dies die Seite, die nach außen zeigt. Mit dem weißen Stoff ebenso verfahren und die Krawatten-Eier darin verhüllen.
  3. Den weißen Essig mit etwas Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die verpackten Eier hineingeben und für mindestens 20 Minuten auskochen. Anschließend die gefüllten Säckchen mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen, auskühlen lassen und mit einer Schere aus ihrer Stoffhülle befreien. Wer die bunten Eier noch zum Glänzen bringen möchte, kann diese mit etwas Öl bestreichen.

 

Natürlich: Sowohl beim Motiv als auch bei der Farbe wurde auf die Natur zurückgegriffen (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Zwiebelschalen-Eier:

  • weiße oder braune Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • Stretch- oder Nylon-Strümpfe
  • braune oder violette Zwiebelschalen
  • Blätter, Blüten oder Spitze
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Auch hier muss das Ei nach Bedarf zuerst ausgeblasen und von seinem Inhalt befreit werden. Die Zwiebelschalen-Methode eignet sich aber für gefüllte Eier und Eierschalen gleichermaßen.
  2. Etwas Essig in einen Topf mit Wasser und den Zwiebelschalen geben und alles aufkochen lassen.
  3. Nun die Motive wie Blätter, Blüten oder Spitze an das Ei legen und fixieren: Hierfür die Strümpfe mit einer Schere in kleine Stücke schneiden und das Ei darin einwickeln. Der Nylon-Mantel lässt sich einfach verschließen, indem man beide Enden des Stoffes am Ei zusammendreht und miteinander verknotet.
  4. Die verpackten Eier in das kochende Wasser geben und für 15 Minuten kochen. Anschließend die Eier mit kaltem Wasser abschrecken, mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen und auspacken. Auch hier sorgt etwas Öl für Glanz auf den bunten Ostereiern.

Tipps:

  • Mit dieser Methode lassen sich Motive ebenfalls durch Lebensmittelfarbe an das Ei anbringen. Wer weiterhin auf natürlichem Wege die Ostereier färben möchte, kann auch hier mit den Farben variieren: Spinat sorgt für ein sattes Grün, Rote-Bete-Saft für einen kräftigen Rot-Ton und Kurkuma wiederum für gelbe Eier.
  • Falls keine Vorlage vorhanden ist, einfach die Eier ohne Essig kochen und mit einem in Essig getauchten Pinsel direkt bemalen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein leckeres Rezept für Käsekuchen à la Mama.

Küchenlos kochen

Neue Küche nötig? Nur wie kochen, wenn der Herd erst mal fehlt (©Alexander Rohling / pixelio.de)

Neue Küche nötig? Nur wie kochen, wenn der Herd erst mal fehlt (©Alexander Rohling / pixelio.de)

Seit ein paar Tagen habe ich wieder eine Küche. Etwas mehr als einen Monat haben wir es ohne ausgehalten, ohne Spüle und Spülmaschine, ohne Herd und Backofen, ohne Schränke und Schubladen. Ein leerer Raum, der mich jeden Tag daran erinnert hat, das etwas entscheidendes fehlt, denn mit vier hungrigen Mägen (und einem halben) stellt sich schnell die Frage: Geht das überhaupt ohne Küche?
Seit wir wussten, dass wir einziehen, ohne dass die Küche eingebaut sein kann, habe ich mir überlegt, wie das gehen soll, mit zwei Kindern und ohne Herd. Wer gerade ein Haus gekauft hat, hat ja auch nicht gerade das nötige Kleingeld, um täglich Essen zu gehen oder etwas liefern zu lassen. Ein Kompromiss musste also her. Da die Küche ohnehin noch gespachtelt, tapeziert und mit einem neuen Fenster versehen werden musste, war es auch keine Möglichkeit, eine Mini-Leihküche oder etwas in der Art aufzustellen. Doch zum Glück gibt es mehr Arten, an warmes Essen zu kommen, als nur mit einem Induktionsherd.

Endlich wieder kochen: Es geht auch ohne Herd, aber gut, wenn einer da ist (Foto: Obermann)

Endlich wieder kochen: Es geht auch ohne Herd, aber gut, wenn einer da ist (Foto: Obermann)

In den vier Wochen habe ich meine Mikrowelle wirklich zu schätzen gelernt. Artig ließ sie sich auf wenig Platz aufstellen und wärmte fortan Eingefrorenes wieder auf, erhitzte Suppen und brachte das ein oder andere Gericht zum Kochen. Ja, das Essen schmeckt anders aus dem kleinen Gerät als vom großen Herd, doch gerade für meinen momentan eher empfindlichen Magen und die Kindermägen war das der sanftere Weg und das Essen blieb, alles in allem, weicher, als in der knusprig bratenden Pfanne. Aufläufe und Kuchen, Krusten und Kochwasser mussten aber erst mal warten. Mit ein paar Kniffen, gibt es aber fast nichts, was nicht auch ohne Herd zu machen wäre.
Beispielsweise hat Tupperware mittlerweile auch einen Zubereiter für Spiegeleier und Omelette, der für die Mikrowelle gemacht ist. Einen Mikrowellen-Reiskocher gibt es schon länger und mit im Wasserkocher erhitztem Wasser werden auch Nudeln weich, wie frisch gekocht. Ja, es wird alles etwas anders. Die Eier haben keine leichte Kruste, Mikrowellenkuchen schmeckt eben oft aufgetaut, statt frisch gebacken (außer die Mikrowelle hat zusätzlich eine Umluft-Funktion – gibt es alles), aber wo ein Wille ist, ist eben oft auch ein Weg.
Mal davon abgesehen, dass es viele kleine Gerätschaften gibt, die einen Herd ersetzbar machen. Einen Tisch-Pizzaofen beispielsweise, mit dem die Pizza sogar auf Stein gebacken wird, einen Party-Wok, Tischgrill, Raclette und Fondue sind auch nicht ausgeschlossen. Dutzende an Geräten, die sonst eine Küche oft doch nur zumüllen, weil eben alles auch per Herd geht – und da vor allem in größeren Mengen. Was sonst nur als Feier-Erlebnis genutzt wird, kommt plötzlich zum Einsatz und verkürzt die Wartezeit auf die neue Küche ungemein.
Problematisch aber auch, was aus dem Geschirr wird, wenn die Spüle noch nicht da steht. Wer nicht auf Pappteller und Plastikschüsseln zurückgreifen will, braucht Alternativen. Und wenn das nur das kleine Waschbecken auf der Toilette ist. Spülmittel und ein Schwamm und los geht’s. Auch in der Badewanne lässt sich spülen. Manch verwegener mag das Geschirr auch schon mit unter die Dusche genommen haben (ja, da kenn ich wirklich einen Fall von Mensch). Hauptsache die Teller sind wieder sauber und es gibt genug Löffel in der Schublade. Immerhin können bei fehlenden Küchenschränken auch nicht alle Kartons mit Schüsseln, Tassen, Gläsern, et cetera, ausgeräumt und griffbereit sein.
Nicht zuletzt aber ist eines unerlässlich, wenn eine Familie plötzlich ohne Küche dasteht: Freunde und Verwandte, die einladen oder Essen vorbeibringen. Die gebratenen Würstchen, die meine Kinder so gerne verputzen oder die weiße Soße vom Blumenkohl, die mein Mann liebt, Dampfnudeln bei den Großeltern und Pizza vom Schwiegervater gebracht: Eine lange Liste von Menschen, die wie selbstverständlich da stehen und Schüsseln voller Essen in den Händen halten. Vom frisch gebackenen Kuchen bis zur Suppenlieferung, über spülende Hände und selbst mitgebrachtem Geschirr war alles dabei und eines ist klar: ohne diese Lieferungen wäre unsere Zeit ohne Küche wesentlich langwieriger geworden. Denn bei allen Kompromissen hängt doch jedem irgendwann das „Mikrowellenfutter“ zum Hals heraus. Ich jedenfalls verzieh mich jetzt in meine nigelnagelneue Küche und koche mir etwas. Egal was. Hauptsache kochen in der Küche, am Herd.

Vorschau: Nächste Woche betrachtet Sascha für euch an dieser Stelle Gefühle ganz nüchtern.

Suppenkaspers aufgepasst: Jetzt gibt’s Kürbiscremesuppe

Der Herbst wird nicht umsonst „die goldene Jahreszeit“ genannt. Die herbstlichen Tage erleuchten in den Farben Gelb, Braun und Orange – und diese Farben spiegeln sich auch in unserem Essen wieder. Passend zur Saison taucht der Kürbis auf den Speisekarten auf. Vor allem weil er köstlich schmeckt. Aber der Speisekürbis hat noch mehr zu bieten: Er ist Vitamin- und Mineralstofflieferant und – für alle figurbewussten unter euch – ist er auch noch kalorienarm.

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Hokkaido: Der würzige Speisekürbis (Foto: A. Schwalb)

An dieser Stelle wollen wir euch ein aromatisches und scharfes Gericht mit Kürbisgrundlage vorstellen: Eine Kürbiscremesuppe.

Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • Ein kleines Stück Ingwer
  • Gemüsebrühe
  • Kokosmilch
  • 1 Orange
  • Salz, Pfeffer & Curry

1. Zur Vorbereitung den Hokkaido sehr gründlich waschen, da die Schale ebenfalls verzehrt wird. Dann in Würfel schneiden. Dazu den Kürbis halbieren und die Kerne herausnehmen. Ihr braucht hierfür ein besonders gutes und scharfes Küchenmesser, denn der Hokkaido ist sehr fest.

2. Die Zwiebel ebenfalls würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Hinzu kommen circa drei kleingeschnittene Chilistücke und ein daumenbreites Stück Ingwer – diese so dosieren, dass es dem persönlichen Schärfegrad entspricht. Nun den Kürbis hinzugeben, kräftig anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis nur zu etwa 2/3 bedecken und etwa 20 Minuten köcheln, bis der Hokkaido weich wird.

3. Im nächsten Schritt alles pürieren und mit Kokosmilch verfeinern. Auch hier gilt: Nach Geschmack dosieren, denn die Kokosmilch hat einen besonderen Eigengeschmack, an den man sich erst herantasten muss.

4. Nun geht es ans Abschmecken: Einfach mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Fertig!

Tipp: Für besonders experimentierfreudige Köche unter euch, hier noch ein außergewöhnlicher Tipp: Den Saft einer frischen Orange auspressen und dazugeben. Das gibt der Suppe eine frische und süßliche Note und harmoniert hervorragend mit der Schärfe.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle schaurige Halloween-Rezepte.

Halbzeitprinzessin – warum sie sich hin und wieder mal „anstellt“

Wir alle kennen sie, ob aus unserem Freundeskreis oder von der GMX-Startseite: Die moderne Frau. Besonders zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie wahnsinnig unabhängig ist. Alles kann sie selbst und über alles schaltet und waltet sie ganz allein – die eigene Karriere, das eigene Geld, die eigene Behausung. Sie scheint die ganze Welt in ihrer Hand zu halten und kann sich darauf auch mit Recht etwas einbilden. Sie arbeitet hart, um sich ihren Luxus, mag er auch noch so überflüssig erscheinen, ganze ohne fremde Unterstützung ermöglichen zu können. Doch vor allem schuftet sie von morgens bis abends, um ihn nicht gleich wieder zu verlieren. So weit, so gut – bis die Urlaubszeit vor der Tür steht. Und ausgerechnet dann, wenn Frau von Welt endlich einmal die Zeit findet, um zumindest für ein Weile zur Ruhe zu kommen, kommt ihr Umfeld auf die grandiose Idee, man könnte doch campen gehen. So käme man der Natur ein Stückchen näher, sagen sie. So spare man eine Menge Geld, predigen sie. Sorry, aber spätestens hier muss einfach jede Miss Independent unweigerlich zur Prinzessin auf der Erbse mutieren. Zecken! Mücken! Andere Insekten! Und die sanitären Anlagen? Nicht auszudenken, was öffentliche Campingplätze da für Überraschungen bereithalten. Das kann doch nicht euer Ernst sein, liebe Leute!

Ich mag zwar dem Klischee der kosmopolitischen, berufstätigen Single-Frau nicht in allen Punkten voll entsprechen, aber was etwaige Freilufturlaubsreisen anbetrifft, so bin ich doch ganz diejenige, die sich um Dreck unter ihren Fingernägeln mehr sorgt als um ein paar Euro mehr für ein anständiges Hotel. Einerseits bin ich Vollzeitfrau, andererseits aber eben auch Prinzessin – zumindest unter Halbzeitvertrag. Fraglich bleibt jedoch, ob ich mich ganz im Stil von Frau Katzenberger „anstelle“, sprich die simple Politik von „Sei schlau, stell dich dumm“ verfolge oder ob sich tiefer liegende Motive hinter dem ganzen „Herumgepienze“, wie es meine rheinhessischen Freunde so treffend auszudrücken pflegen, verbirgt.

Einen Grund vermute ich in der Erziehung, während ich in Gedanken die kleine, runde Brille von Sigmund Freud aufsetze. Meine Mutter hat mich nach russischen Richtlinien erzogen und dort kamen – auch auf die Gefahr hin, damit die Pauschalitätskeule zu schwingen – beileibe keine Zelturlaube vor, ebenso wenig wie darin mit Elektrik hantiert, Motoröl gewechselt oder in Rasierwasser gebadet wurde. Meine Landsmädchen berichten da übrigens Ähnliches. Auch sie reiften in ihren rosa Kleidchen zu Kleinstadtprinzessinnen heran, die zum einen schon früh das Augenbrauenzupfen lernten, doch zum anderen neben Modezeitschriften auch Weltliteratur auf ihrem Nachtschränkchen platziert hatten. Unser Männerbild war gleichsam zweischneidig: Wir wollten unabhängig genug sein, um in der bösen, bösen Welt den Ellenbogen gegen die Konkurrenz ausstrecken zu können, statt ihn an einem Männerarm eingehakt zu verlieren. Jedoch wussten wir ganz genau, dass wir einen Mann nicht vollständig entbehren können, dass er bei aller Emanzipation immer noch ein Teil des Ganzen ist und bleiben soll. Mit großen Kulleraugen haben wir doch unseren Vätern damals beim Verlegen neuer Küchenfliesen und dem Verkabeln der Stereoanlage zugesehen – und das gewiss nicht ohne Stolz. Wozu sich selbst am Handwerkeln versuchen, wenn es dazu doch Papi gab?

Ein paar Jahre später, ohne Papa, mag zwar der Internetanschluss funktionieren, nicht aber das Deckenlicht. Gefühlte Ewigkeiten schon ragen die hässlichen, nackten Kupferdrähte aus der Decke, als wären sie die Fühler einer niederträchtigen Kakerlake, deren Dasein mich offensichtlich verspotten will: Na, wartest du immer noch auf den Traumprinzen, der dir die Lampe anbringt? Hast du nichts Besseres zu tun, als sämtliche Einzelteile einzukaufen und dann in einer Tüte liegen zu lassen, wo sie niemand mehr sehen kann? Nein, möchte ich der Schabe dann antworten, ich habe tatsächlich nichts Besseres zu tun! Ich habe alles eingekauft und hoffe jetzt darauf, endlich meinem edlen Ritter zu begegnen – optimalerweise kann der mich nicht nur von eingebildetem Ungeziefer befreien, sondern auch gleich noch mein nächstes Abendessen zaubern. Der Teil wurde in meiner vorbildlichen, russischen Erziehung nämlich auch elegant übersprungen.
Und das, obwohl gängige Vorurteile doch besagen, wir Russinnen wären echte Hausmütterchen, die ihren Männern von morgens bis abends lauter fettige Speisen auf drei Gänge verteilt zubereiten können.

So erscheint es mir in conclusio also naheliegender, dass die Erziehung weit weniger eine Rolle spielt als die schlichte Bequemlichkeit. Der Komfort, all diese Arbeiten sehr wohl auch selbst verrichten zu können – schließlich sind Frauen doch auch dazu fähig, Bundeskanzler, Oberfeldwebel oder Nonne zu werden – aber nur einfach hin und wieder keine Lust dazu zu haben. So verhält es sich mit der Zelturlaubsangelegenheit wie auch mit der Küchen-, äh – Schlafzimmerschabe und nicht zuletzt auch das Halten eines Mannes. Die moderne Frau, ob von Virginia Woolf oder aus dem Neckermann-Katalog, zeichnet sich durch ihren freien Willen aus. Und der ist nicht nur unabhängig von Nationalität und Hautfarbe, sondern auch bisweilen von Kochbüchern und Iso-Schlafmatten. Manchmal will Frau eben einfach ganz die Halbzeitprinzessin sein.

Vorschau: In der nächsten Woche wird es heiß! Kolumnist Sascha beklagt die Hitze des Sommers.

Diagnose: Heimscheißer. Symptomatiken des Nach-Hause-Pendlers

Es bedarf keines Arztes, um dieser Tage zu erkennen, welche Krankheit sich bei Studenten aller Fakultäten in extremer Ausprägung eingeschlichen hat: Kaum sind die Semesterferien angebrochen, schon fehlt von den meisten Kommilitonen jede Spur. Wer glaubt, sie wären bloß unterwegs auf reichlich ausgedehnter, für Studenten vermeintlich typischer Kneipentour, der muss sich schnell eines Besseren belehren lassen. Die Damen und Herren befinden sich in ihrem sogenannten „Zuhause“, welches mitnichten mit ihrem „eingetragenen Wohnsitz“ zu verwechseln ist.

 Ich habe mir das Phänomen kürzlich von einer Kommilitonin darlegen lassen – Sie leidet selbst seit Beginn ihres Studiums unter dem von mir spöttisch als „Heimscheißer-Syndrom“  betitelten Drang, an Wochenenden und zu jeder denkbaren Gelegenheit die sieben Sachen zu packen und zurück zu ihrem Elternhaus fahren. Zurück an den Ort des Grauens, würde manch einer behaupten, der sich an den Kleinkrieg vor und in der Abiturphase erinnert, als man es kaum noch erwarten konnte, endlich sein eigener (Haus-)Herr zu sein, sein Geschirr überall stehen und das Zimmer wochenlang ungeputzt zu lassen, ohne den erhobenen Zeigefinger mütterlicherseits fürchten zu müssen. Erstaunlicherweise gibt es allerdings mehr als genug junger Menschen, unter ihnen die besagte Kommilitonin, die den Freitag so ungeduldig erwarten wie Robinson Crusoe.

Heimatliebe: Home is where your heart is.
(Foto: C.Gartner)

Sie jedenfalls erklärte mir, dass „daheim“ dort sei, wo sich ihre Freunde befänden. Das leuchtet natürlich ein. Doch was ist mit all den Studiengefährten, die sie in ihren mittlerweile sage und schreibe zwei Jahren an der Universität kennengelernt hat? Ganz einfach – die machten es ja genauso. Mir drängte sich sogleich die Frage auf, ob sie nicht begreife, dass Freundschaften erst durch gemeinsam verbrachte Zeit, und dazu zählt für mich definitiv besonders die nach den Vorlesungen, wachsen. Wenn sich ihre Interaktionen mit allen aus Langeweile oder Not heraus gebildeten Bekanntschaften nur werktags abspielten, würde es mich nicht wundern, wenn sie ein Leben lang mit den immer gleichen Leuten aus dem Heimatdorf beisammen sitzt und über gute alte Zeiten plaudert – was doch wie 40 Jahre vorgespult klingt; Eindeutig eine Sache, der man sich im Alter widmen sollte, auf Klassentreffen oder bei unregelmäßigen Kaffeekränzchen. Aber jedes Wochenende dieselben Gesichter sehen müssen, mit denen man schon in der Grundschule auf dem Pausenhof schaukeln war? Nein danke, ich verzichte. Ganz offensichtlich bin ich nicht in der Provinz aufgewachsen, wo man sich beim einzigen Bäcker in der einzigen Straße begegnet und, jeden namentlich kennend, in grausigem Dialekt über das Wetter plauscht. Offenbar bin ich tatsächlich eine von denen, die der Auszug und damit das neue, eigenverantwortliche Leben nicht schnell genug ereilen konnte.

Das alles heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht auf das Wiedersehen mit alten Schulfreunden oder das Abendessen made by Mutti freue. Es sollte nur eben etwas Besonderes bleiben. Der Alltag, Wochenende und ein Großteil der Semesterferien inklusive, findet hier statt. In der Wohnung, die ich, ganz im Gegensatz zu der Kommilitonin mit Heimscheißer-Marotte, heimelig hergerichtet habe. Die Betonung liegt hier ganz eindeutig auf „heim“! Dort, wo mein Kleiderschrank und mein Bücherregal stehen, wo ich studiere, um zu leben und nicht umgekehrt. Und auch wenn meine Ernährung seit dem Auszug von „Zuhause“ ein einziger McDonalds-Besuch ist: Geschissen wird weiterhin daheim.

Vorschau:  Und in der nächsten Woche meldet sich Kolumnist Sascha mit der Frage nach nützlichem Wissen in der Welt von Google und Co. zu Wort.

Kochen im Buchladen – ein gelungenes Spektakel

Geübte Handgriffe: Kät beim Kochen (Foto: B. Dimitriadis)

Bewaffnet mit einem Kochlöffel, einer Schürze und jeder Menge Küchenarsenal begeisterte die 22-jährige Studentin Katerina Dimitriadis, genannt Kät, vergangenen Samstag neugierige Besucher in der Thalia Buchhandlung P7 in Mannheim. Angezogen wurden die Kochwilligen durch die leckeren Düfte aus Käts Studentenküche. Schritt für Schritt kommentierte und erklärte die leidenschaftliche Köchin alle Vorgehensweisen beim Kochen und Backen – mit Erfolg.

„Ich wollte die Menschen mit meinem Buch dazu animieren, selbst zu kochen“, erzählt Kät, die bereits in der Kochrubrik „Käts Studentenfutter“ der Nürnberger Nachrichten einige Rezepte veröffentlicht hat. Da könnte man sich fragen, wie viel Zeit zum Selbstkochen neben der universitären Laufbahn übrig bleibt.

„Da ich jeden Tag ab 17 Uhr in der Küche stehe, versuche ich mir meinen Stundenplan so zu legen, dass ich abends nicht mehr zur Uni muss“, berichtet die 22-Jährige, die ihr selbstgekochtes Essen der Mensaküche vorzieht. Neben Lernen, Rezepte schreiben und Kochen führt sie mit ihrer Mutter und Schwester ein eigenes Restaurant. Aber welche Vorteile haben Studierende, wenn sie selbst zum Kochlöffel greifen und die Mensa sausen lassen?

„Das Beste am Selbstkochen ist, dass man sich damit belohnt“, so Kät, die mit dieser Taktik neue Energien für den nächsten Tag sammelt. Da kann eine Tiefkühlpizza natürlich nicht mithalten. Das bestätigen auch die Besucher der Buchhandlung, die genüsslich nach Käts selbstgemachten Schafskäse-Kräuter-Teigtaschen, gut duftenden Nussschnecken oder auch herzhaften Nudeln mit einer Birne-Walnuss-Gorgonzola-Radicchio-Kreation frönen.

Deftiges Nudelgericht: Hauptgang der Kochsession (Foto: Bierbrauer)

„Ich habe mir das Buch schon zugelegt“, bestätigt der der 22-jährige Student Massimo, der das Kochbuch jedem weiterempfehlen würde. Sein Sitznachbar Alexander (24) ist ebenfalls begeistert: „Nach der Veranstaltung werde ich mir `Käts Studentenküche´ sofort kaufen.“ Das Buch ist allerdings nicht nur für Studierende geeignet, sondern für alle, die sich in relativ kurzer Zeit gesunde und vor allem leckere Gerichte zubereiten wollen. Aber ist denn Selbstkochen auch preiswerter als ein Mensagang?

„Die meisten Gerichte kosten zwischen zwei und drei Euro fünfzig“, erklärt Kät, was also in etwa der Mensa-Preisklasse entspricht. Allerdings gibt es beim Selbstkochen einen weiteren Vorteil: Hier bleiben öfter Nahrungsmittel übrig, die man für eine weitere Kost verwerten kann – quasi ein Essen gratis.

Vorzüglich: Käts Nussschnecken (Foto: Bierbrauer)

Neben schneller und einfacher sowie günstiger Zubereitung verspricht „Käts Studentenküche“ noch weitere Highlights. Durch Icons erfahren die Kochbegeisterten nicht nur, wie lange sie für die Zubereitung der Gerichte brauchen oder wie teuer diese sind, sondern auch den Schwierigkeitsgrad eines Essens. Damit soll verhindert werden, dass Kochanfänger die Lust am Kochen verlieren, und sich zunächst an den einfacheren Kreationen versuchen. Ein Saisonkalender für Obst und Gemüse sowie Tipps für die richtige Kühlschrankpflege sind ebenfalls enthalten. Das Sahnehäubchen des Kochbuches bildet eine kostenlose App fürs Handy, die dem Koch das Schreiben von Einkaufslisten erspart.

Ab April setzt Kät ihre Tour in Leipzig, Köln, Hannover und Tübingen fort, um Interessierte für ihre Leidenschaft zu begeistern. Neben dem Lob der Besucher – „das schmeckt aber lecker“ – signiert die Autorin auf Wunsch der Gäste ihre Bücher. Wer jetzt Hunger bekommen hat, der weiß, was zu tun ist. Guten Appetit!

Vorschau: Am Dienstag, 5. März, erscheint ein Artikel über unsere Geschwister-Serie.

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Meist selbsterprobt, mindestens jedoch gewissenhaft und gründlich recherchiert präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion jeden Sonntag um 12 Uhr Ratschläge und praktische Anleitungen zu Themen wie Gesundheit, Beauty oder Berufsleben. Besonderen Wert legt das fünfköpfige Redaktionsteam dabei darauf, dass alle Tipps&Tricks einfach nachzumachen sind. Außerdem möchte es vor allem jungen Menschen den Weg ins Berufsleben erleichtern, indem es unterschiedliche Berufe vorstellt und Bewerbungstipps gibt.

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Gibt gerne Tipps&Tricks rund ums Thema Kosmetik und Haarpflege: Tatjana Gartner (Foto: Klaus Landry)

Tatjana Gartner

Jahrgang 1989. Sie ist in Heidelberg geboren und in Speyer aufgewachsen, studierte Germanistik mit Beifach Geschichte an der Universität Mannheim und schloss das Studium im Sommer 2012 mit dem Bachelor ab. Während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika, unter anderem bei der „Rheinpfalz“, dem „ZDF“ und der „Deutschen Presse-Agentur“. Im Herbst 2010 gründete sie gemeinsam mit Kommilitoninnen an der Universität Mannheim „Face2Face – das Online-Magazin“, das sie bis heute als Chefredakteurin leitet. Ab September 2012 studiert Tatjana an der SRH Hochschule in Calw „Medien- und Kommunikationsmanagement in Unternehmen“ und wird das Studium voraussichtlich im Winter 2013 mit dem Master abschließen.

Liebt die asiatische Küche: Tipps&Trickslerin Gülcin Onat (Foto: privat)

Gülçin Onat

Als ein Kind der 90er Jahre ist Gülçin in Berlin geboren und aufgewachsen. Seit 2009 studiert sie an der Universität Mannheim Germanistik sowie Geschichte und widmet sich zurzeit ihrem Master-Abschluss. Neben dem Studium absolvierte sie diverse Praktika im PR- und Marketing-Bereich und veröffentlichte dabei zahlreiche Presse- und Werbemitteilungen. Bereits in jungen Jahren in Schülerzeitungen aktiv, ist sie seit 2011 für Face2Face als Journalistin tätig. In der Rubrik Tipps&Tricks kann sie ihrer Leidenschaft, dem Kochen, Ausdruck verleihen und ihrer Vorliebe für die asiatische Küche nachgehen. Ein Hang zum Experimentellen und unkonventionelle Ideen bilden dabei die Grundlage ihrer Anregungen und Ratschläge.

Engagiert sich sozial: Melanie Denzinger (Foto: privat)

Melanie Denzinger

Jahrgang 1992. Sie ist in Herxheimweyher geboren und aufgewachsen. Nachdem sie ihr Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Landau in der Pfalz abgelegt hat, studiert sie seit 2011 Germanistik an der Universität Mannheim. Zudem engagierte sie sich zunächst zwei Jahre bei den Offenen Hilfen in Offenbach bei Landau in der Pfalz und seit Beginn ihres Studiums bei der Offenen Hilfe in Mannheim. Seit August 2011 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin bei Face2Face. Ihr Interesse an lebenspraktischen Alltagstipps und insbesondere am Bereich der „Do-it-yourself“-Projekte hat sie zur Tipps&Tricks-Redaktion gebracht.

Mag kleine Kniffe, die den Alltag erleichtern: Nina Möller (Foto: privat)

Nina Maureen Möller

Jahrgang 1990. Sie ist in Saarlouis (Saarland) geboren und aufgewachsen, studierte in Mannheim Politikwissenschaften und Medien-und Kommunikationswissenschaften und schloss das Studium 2012 mit dem Bachelor-Abschluss ab. Parallel arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim „Mannheimer Morgen“ und bei Face2Face. Zudem absolvierte sie Praktika unter anderem beim „ZDF“, der „dpa“ und beim „SWR“. Für die Tipps&Tricks-Rubrik bei Face2Face schreibt sie seit Oktober 2011, da sie es spannend findet, den Lesern die kleinen Kniffe zu präsentieren, die den Alltag erleichtern.

 

 

Gibt gerne Ratschläge: Janita Sharifi (Foto: privat)

Janita Sharifi

Jahrgang 1990. Sie ist in Lahnstein geboren und in Worms aufgewachsen, beendet in diesem Semester ihr Studium in Germanistik und Soziologie an der Universität Mannheim. Hat ein Praktikum bei der „Ergo“-Versicherungsgruppe absolviert, uni-interne PR- und Schauspielseminare besucht und so ihr Interesse für das journalistische Schreiben entdeckt. Seit April 2012 ist sie bei Face2Face in der Tipps&Tricks-Rubrik tätig, da sie selbst gerne Ratgeberartikel liest und ihren, über die Zeit angesammelten, Erfahrungsschatz mit den Face2Face-Lesern teilen möchte.

                                                                                                 

Gewinnspiel: „Studentenkochbox“ – Das Rundum-Sorglos-Paket (nicht nur für Studenten)

Anlässlich des zweijährigen Jubiläums verlost die Tipps&Tricks-Redaktion die „Studentenkochbox, das ultimative Rundum-Sorglos-Paket mit 333 leckeren Rezepten“.

Mitmachen lohnt sich: Gewinnt diese tolle Kochbox! (Foto: Onat)

Wer sich als Student täglich fragen muss, wie er für wenig Geld viel Genuss auf den Teller bekommt, dem dürfte die Kochbox mit ihren drei Bänden eine wahre Erlösung sein. Neben der „Hausmannskost“ und der „Studentenküche“, die schnelle und gesunde Rezeptvorschläge bieten, beinhaltet die Box mit der „Partyküche“ auch kreative Ideen für die nächste Studentenfete. Durch Farbfotos und ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingen die Mahlzeiten Hobbyköchen und Küchen-Exoten gleichermaßen. Gesponsert wurde die Studentenkochbox freundlicherweise vom „Naumann & Göbel“-Verlag, dem Herausgeber der Kochbox.

Was ihr für die Studentenkochbox tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 30. September, 23:59 Uhr, eine Mail an guelcin.onat@face2face-magazin.de mit dem Betreff „Studentenfutter“. Darin enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Sonntag, 7. Oktober via Mail.

Die Mädels der Tipps&Tricks-Redaktion wünschen allen Gewinnspiel-Teilnehmern viel Glück!

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.