Benehmen in Fernost – Business-Knigge für Asien

Job ist Job und überall gelten die gleichen Business-Regeln? So einfach ist das nicht. Gerade in Asien lauern für westliche Arbeiter so manche Fettnäpfchen. Wir haben sie uns angeschaut und verraten den asiatischen Business-Knigge.

Symbolik in Farben und Geschenken

Farben haben im asiatischen Raum weit mehr Bedeutung als bei uns. Die Farbe Rot etwa steht für Glück und wird gerne gesehen, während weiß als Trauerfarbe mit dem Tod assoziiert wird. In Thailand und Malaysia ist gelb die Farbe des Königshauses und wird vor allem zu besonderen Anlässen wie Thronjubiläen getragen, um die Sympathie zur Monarchie zu bekunden.

Gastgeschenke – besonders bei Einladungen zum Essen – sind in Asien gerne gesehen. Doch auch hier lauern Fettnäpfchen: In China etwa symbolisieren Blumen, Halstücher und Uhren den Tod und sind daher eher ein Affront als ein gerne gesehenes Geschenk. Auch gilt sowohl in China als auch in Japan die Zahl vier aufgrund ihrer phonetischen Ähnlichkeit zum Wort für Tod als Unglückszahl und sollte daher bei der Anzahl der Geschenke vermieden werden. Das ist übrigens auch der Grund, warum es in diesen Ländern in Häusern meist keinen vierten Stock gibt. Werden Geschenke nicht gleich geöffnet ist das übrigens kein Zeichen von Unhöflichkeit. Im Gegenteil: Wer Geschenke sofort öffnet, gilt in China als habgierig.

Einladungen zum Essen sollte man in asiatischen Ländern generell nicht ausschlagen, da es ein grober Verstoß gegen Benimmregeln wäre. Eine Ausnahme bietet der Vietnam: Die erste Einladung sollte man erst einmal höflich ausschlagen, sie ist eher als Floskel zu verstehen und auf eine zweite, ernst gemeinte, Einladung warten.

Höfliche Begrüßung und angemessene Kleidung

Laute Stimmen, ausholende Gesten und ein direktes Nein sind in China und Japan verpönt. Stattdessen gilt es diplomatisch vorzugehen, wenn man etwas ablehnen will. In vielen asiatischen Ländern sind Verbeugungen zur Begrüßung üblicher als ein Handschlag. Dabei verneigt sich der rangtiefere Angestellte meist etwas mehr als der Vorgesetzte. Direktes in die Augen schauen gilt vor allem in China als unhöflich und sollte daher, gerade bei der Begrüßung, vermieden werden. Wenn sich Chinesen vorstellen, nennen sie immer zuerst ihren Nachnamen und dann den Vornamen. Angesprochen werden sie also mit dem zuerst genannten Namen. Pünktlichkeit wird in Asien – vor allem in Japan und China – sehr geschätzt. Unpünktlichkeit hingegen gilt als unhöflich und als Abwertung der Geschäftsbeziehung.

Die Businesskleidung ist in allen asiatischen Ländern eher konservativ. Für Männer heißt das dunkle Anzüge mit Krawatten. Für Frauen sind viel Make-Up, kurzärmelige Blusen, kurze Röcke und zu hohe Schuhe tabu. Hohe Qualität und gute Verarbeitung der Kleidung sind Asiaten sehr wichtig und symbolisieren, dass die Person gegenüber respektiert wird. Gerade in Japan sind zudem Statussymbole, wie Markenkleidung, teurer Schmuck oder edle Uhren gern gesehen.

Zeremonielle Übergabe – Visitenkarten in Asien

Visitenkarten sind in ganz Asien wichtig- vor allem aber in Japan. Wer hier ohne

Visitenkarten haben in Asien einen hohen Stellenwert (Foto: Gartner).

Visitenkarte auftaucht, ist in den Augen der Geschäftspartner bedeutungslos. Die Übergabe der kleinen Karten folgt strikten Regeln: Das Privileg seine Visitenkarte zuerst zu überreichen genießt traditionell der Ranghöchste. Lässt sich keine Rangfolge festlegen, fällt dieses Anrecht dem ältesten Meetingteilnehmer zu. Eine Besonderheit: Möchte der ranghöchste Teilnehmer keine Karten austauschen, fällt das Ritual aus. Gerade in Japan ist das jedoch nicht zu erwarten: Einerseits aufgrund der japanischen Höflichkeit, die insbesondere gegenüber Ausländern gilt, andererseits aufgrund der großen Begeisterung, mit der die Menschen im Land der aufgehenden Sonne, ihre Visitenkarten tauschen. Deswegen sollten Geschäftsreisende hier immer einen großen Vorrat der kleinen Kärtchen dabei haben.

Abgesehen von der Reihenfolge ist auch die Übergabe an sich strikt geregelt: Visitenkarten werden respektvoll und fast andächtig mit beiden Händen überreicht. Die Karte wird dabei zwischen Daumen und Zeigefinger mit der Schriftseite zum Geschäftspartner übergeben, gefolgt von einer leichten Verbeugung. Der Empfänger sollte die Karte sorgfältig anschauen und sich dabei viel Zeit lassen. Anschließend die Visitenkarte bloß nicht einfach in die Tasche stecken, das gilt als Zeichen für Respektlosigkeit. Stattdessen sollten Meetingteilnehmer die Karte für die Zeit der Besprechung auf dem Tisch liegen lassen und abschließend in einem eigens dafür vorgesehenen Visitenkartenetui verstauen. Je edler dieses ist, desto besser kommt das beim Gegenüber an. Schließlich haben Visitenkarten in Asien einen hohen Stellenwert.

Party-Knigge: Benimmregeln für Nachtschwärmer

Vom Vorglühen bis zum Abgesang, vom Antanzen bis zum Flirt – eine Party bietet genug Gelegenheiten für Fehltritte und Fettnäpfchen. Um Peinlichkeiten zu vermeiden und schöne Abende zu garantieren, bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion den Party-Knigge. Nachteulen, aufgehorcht:

Muss man einer Einladung ab-/ zusagen?
Macht sich der Gastgeber die Mühe, jemanden schriftlich einzuladen, sollte man als Gast dementsprechend reagieren. So kann in der Planung auf genug Sitzplätze, Getränke und Essen geachtet werden. Außerdem ist es unhöflich, unangemeldet auf einer Feier zu erscheinen. Bei mündlichen Einladungen reicht die verbale Antwort vollkommen aus.

Sollte man pünktlich erscheinen?
Die Regel, verspätet auf einer Feier zu erscheinen, um nicht der Erste zu sein, gilt nur bedingt. Impliziert die Festivität eine Essenseinladung, sollte man als Gast rechtzeitig erscheinen – am besten noch, bevor das Essen auf dem Herd anbrennt oder bereits kalt geworden ist.

Ist ein Gastgeschenk Pflicht?
Bei kleinen und privaten Feiern sollten Gastgeschenke mitgebracht werden, um sich für die Einladung zu bedanken und den Gastgeber für seine Mühen zu entlohnen. Darunter fallen auch Getränke oder Speisen, die man auf Wunsch des Initiators mitbringt. Die Mitbringsel sollten nicht zu überladen wirken – eine Kleinigkeit reicht vollkommen aus, gerne auch mit persönlichem Bezug.

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Kämpft beim Buffet jeder für sich allein?
Das Buffet ist keine Kriegszone. Gutes Benehmen ist auch dort gern gesehen. Ist der Hunger auch noch so groß, sollte man sich weder vordrängeln noch die Gäste hetzen. Außerdem sollte auf dem Teller kein Turm aus Kartoffelbrei gebaut werden. Mehrfaches Anstellen vermeidet peinlich-berührte Blicke. Gerne darf man sich aber als Erster anstellen, um den anderen Gästen die Überwindung zu erleichtern. Ein nettes Gespräch mit den Hungrigen verkürzt dabei die Wartezeit ungemein.

Muss man Speisen, die einem nicht munden, aufessen?
Hier sollte man gute Miene zum bösen Spiel zeigen und tapfer das Gericht verköstigen. Allerdings kann man dieser Zwickmühle ganz entkommen, indem man das Essen dankend ablehnt.

Darf man auch mit Fremden anstoßen?
Mit Unbekannten das Glas zu erheben, schafft Nähe und bietet einen guten Einstieg in Gespräche. Selbst die größten Wortakrobaten und Poeten sollten aber auf reimende Trinksprüche verzichten.

Wie spricht man fremde Menschen am besten an?
Sich im Getümmel und in Konversationen zu integrieren, garantiert den Erfolg eines Partybesuchs und erlaubt den ein oder anderen Flirt. Um Abweisungen zu vermeiden, sollten größere Gruppen vermieden und gezielt eine Person angesprochen werden. Vor allem Fragen signalisieren dem Gesprächspartner, dass man zuhört und Interesse hat. Für den weiteren Gesprächsverlauf ist es hilfreich, nach Gemeinsamkeiten zu suchen, auf die man eingehen kann. Eine gute Einstiegsfrage wäre beispielsweise, woher man den Gastgeber kennt. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Glas in der Hand wirkt man dabei viel entspannter.

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Was tun, wenn einem der Name entfällt?
Es ist völlig in Ordnung, sich erneut nach dem Namen zu erkundigen. Erinnert man sich an Details der letzten Unterhaltung, kann dies die Frage erleichtern. So symbolisiert man, dass man zwar den Namen vergessen hat, nicht jedoch den Menschen. Auch die letzte Begegnung kann als Anlass verwendet werden: „Haben wir uns nicht auf … kennengelernt?“.

Wie beendet man unangenehme Gespräche?
Auch hier ist es löblich, dem Anderen gegenüber Interesse zu zeigen. Entwickelt sich die unerwünschte Konversation allerdings zu einer Tragödie in fünf Akten, sollte man sie beenden – sonst verdirbt man sich nur den Abend damit. Zudem scheint der Sprecher sich dabei für den Zuhörer nur wenig zu interessieren, da er alle Anzeichen von Desinteresse ignoriert. Der vorgetäuschte Gang zur Toilette, ein Phantom-Anruf oder die Integration eines weiteren Akteurs ins Gespräch könnten die unangenehme Situation entschärfen. Wichtig ist: Weiterhin höflich bleiben und sich für das schöne Gespräch bedanken.

Welche Themen sollten vermieden werden?
Konfliktträchtige Themen wie Politik und Religion, die die Gefühle und Ansichten von Personen verletzen könnten, sollten möglichst außen vor gelassen werden. Private Angelegenheiten wie Beziehungsprobleme oder Arbeitsstress interessieren Unbekannte nur gering. Außerdem sollte kein Dritter diffamiert werden, da der Zuhörer die betroffene Person kennen könnte. Themen wie der Tod von Haustieren oder Verwandten mindern nur die Feierlaune. Schließlich handelt es sich bei Partygängern weder um Therapeuten noch um Kummerkästen.

Darf man sich als Paar präsentieren?
Besucht man als frisch verliebtes Paar eine Feier, sollte die Zuneigung dosiert und auf Kosenamen in der Öffentlichkeit verzichtet werden. Händchenhalten und kleine Küsse reichen völlig aus, um die Liebe zueinander zu bekunden. Beziehungsprobleme und Streitereien wiederum sollten zu Hause gelassen werden – nicht nur, um die Situation für Außenstehende angenehmer zu gestalten, sondern auch, um den Abend zu zweit genießen zu können.

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Wie steht es mit Alkohol und Energydrinks?
Spirituosen finden bei einer feucht-fröhlichen Feier durchaus ihre Berechtigung. Allerdings gilt – um peinlichen Auftritten vorzubeugen – in Sachen Alkohol die Redewendung: „Weniger ist mehr“. Die Kombination mit Energydrinks wiederum ist weder angesagt noch gesundheitlich unbedenklich und sollte daher vermieden werden.

Sind Handys und Fotos genehm?
Solange es der Unterhaltung der Gruppe dient, das Handy zu betätigen, ist nichts dagegen einzuwenden. Andernfalls wird dadurch jedoch Desinteresse signalisiert. Auch Erinnerungsfotos sollten in der Regel vermieden werden, da sie die Besucher – je später der Abend wird – in einer ungünstigen Situation verewigen.

Gelten hohe Absätze als ein Muss?
Schreibt die Einladung keine Kleiderordnung vor, so liegt die Entscheidung ganz beim Gast. High-Heels sind zwar schön anzusehen, jedoch ungünstig für lange Tanzabende. Viele greifen daher zu Ersatzschuhen, die sie in ihrer Tasche verstauen. Allerdings kann man auch ganz auf das hohe Paar verzichten: Studien haben ergeben, dass Frauen in flachen Schuhen genauso attraktiv sind.

Wann ist es Zeit, zu gehen?
Es ist vorteilhaft, nicht als Letzter die Feier zu verlassen. Somit entgeht man der Gefahr, als ewiger Sitzenbleiber hingestellt zu werden, der partout nicht heimgeht. Die Signale der Lokalität oder des Gastgebers müssen diesbezüglich unbedingt beachtet werden; Fallen allen bereits die Augen zu, sollte man dies nicht ignorieren und als Anlass nehmen, zu gehen. Wie groß die Party auch sein mag: Sich beim Gastgeber persönlich mit einem Händeschütteln zu verabschieden  ist Pflicht. Bei den übrigen Gästen genügt ein allgemeiner Abschiedsgruß.

Vorschau: Nächste Woche präsentieren wir euch eine Umfrage bezüglich Paaraktivitäten.

Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – welcher Typ bist du?

Beraterin in Farb- und Stilfragen: Image-Consultant Birgit Diehsle (Foto: Hoff)

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – da ist sich Birgit Diehsle sicher. Die 45-Jährige berät seit zwölf Jahren als Image-Consultant Frauen und Männer in Sachen typgerechtes Auftreten. Exklusiv für Face2Face verrät sie wie man ein paar Pfunde zu viel wegzaubert, bei der Oberweite trickst und vieles mehr.

Face2Face: Wie wichtig ist typgerechtes Auftreten in Alltag und Beruf?
Diehsle: Sehr wichtig! Mit nur geringem Aufwand kann man das Optimale erreichen, nämlich seinen Typ zu unterstreichen, um so einen optimalen ersten Eindruck zu machen. Nach einer Typberatung fühlt man sich selbstsicherer und lässt sich seltener zu Fehlkäufen hinreißen. Der Einkauf geht viel schneller und man braucht auch weniger, da die Basisgarderobe sehr gut kombinierbar ist. Wie sagt man so schön: Gute Produkte verkaufen sich in entsprechender Verpackung besser.

Face2Face: Wie läuft eine Typberatung bei Ihnen ab?
Diehsle: Ich beginne mit einer Farbanalyse, stelle also fest, ob der Kunde ein warmer oder ein kalter Typ ist. Dementsprechend folgt dann die Farbberatung, in der ich die Farben aufzeige, die dem Kunden besonders gut stehen. Bei Frauen folgt danach ein typgerechtes Makeup und dann eine Stilanalyse und -beratung. Ziel ist es hierbei Problemzonen zu erkennen und zu kaschieren. Bei der folgenden Gesichtsformanalyse achte ich besonders auf Faktoren wie Brille oder nicht, Haarlänge und -farbe und so weiter. Außerdem beschäftige ich mich gemeinsam mit dem Kunden mit Accessoires, erörtere also welcher Schmuck, welche Taschen und welcher Gürtel zum jeweiligen Stil und Typ passen. Am Schluss erhält der Kunde einen individuellen Farbpass, der als Einkaufshelfer dienen soll sowie einen Stilratgeber, in dem die insgesamt drei Stunden dauernde Typberatung festgehalten wird.

Face2Face: Wie unterscheiden Sie die verschiedenen Typen?
Diehsle: Es gibt zwei Farbfamilien: warm und kalt. Diese zwei Farbfamilien unterscheidet man wiederum in die zwei kalten – Winter und Sommer – und die zwei warmen – Frühling und Herbst – Typen. Kalte Typen haben einen rosigen beziehungsweise bläulichen Hautunterton – ihnen stehen kalte Farben, da diese einen hohen Blauanteil haben. Warme Typen haben einen gelblichen Hautunterton. Warme Farben haben einen hohen Gelbanteil, daher stehen sie den warmen Typen. Im Grunde genommen baut also die gesamte Analyse auf dem Farbton der Haut auf. Um zuverlässig zu beraten, kommen bei mir über 70 Tücher zum Einsatz, die ich dem jeweiligen Kunden in Gesichtsnähe anhalte – wirkt das Gesicht jünger, frischer und gesünder, ist es die richtige Farbe. So kann ich nach und nach den Farbtyp ermitteln und Tipps zur passenden Farbe von Kleidung, Haaren und Makeup geben.

Face2Face: Apropos Tipps: Wie kann man beispielsweise geschickt von ein paar Pfunden zu viel ablenken?
Dieshle: Korpulentere Frauen sollten dunkle Farben – vor allem an der stärksten Stelle – bevorzugen und darauf achten, dass die Kleidung aus matten, glatten Materialien besteht. Zudem sollten sie zu feineren, eher kleinen Mustern greifen. Längsnähte und -musterungen strecken zusätzlich.

Face2Face: Welche Tricks kann man anwenden, um zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch oder Geschäftsessen seriös zu wirken?
Diehsle: Um seriös zu wirken, sollte man außen dunkel und innen hell tragen, also beispielsweise ein dunkles Kostüm mit einer hellen Bluse drunter. Die umgekehrte Variante, also außen hell und innen dunkel, wirkt im Gegensatz dazu sportlich. Vermeiden sollte man außerdem zu kurze Röcke, tiefe Ausschnitte und zu hohe Absätze. Insgesamt sollte man eher bei dunklen Tönen bleiben und das Geschäftsoutfit dann mit einer helleren Farbe, wie zum Beispiel der bereits erwähnten hellen Bluse, auffrischen. Wichtig ist zudem, nicht zu viel Makeup und Schmuck zu tragen.

Finde es heraus: Welcher Typ bist du? (Foto: www.typservice.de)

Face2Face: Gibt es einen Trick, die Oberweite optisch größer beziehungsweise kleiner aussehen zu lassen?
Diehsle: Mit aufgesetzten Taschen, Rüschen und Applikationen wirkt die Oberweite größer. Bei einem großen Busen, der kleiner geschummelt werden soll, sollte man darauf völlig verzichten und anstatt dessen V-Ausschnitte sowie sämtliche Muster und Stoffe, die in die Länge strecken, tragen.

Face2Face: Was gibt es in Sachen Makeup zu beachten?
Diehsle: Zuerst einmal muss man zwischen Tages- beziehungsweise Businessmakeup und Abendmakeup unterscheiden. Beim Tagesmakeup sollte man sich entscheiden, ob man die Augen oder den Mund betont, da man sonst schnell überschminkt wirkt. Grundsätzlich sollte ein Tagesmakeup immer gepflegt, aber nicht geschminkt aussehen, also eher dezent. Beim Abendmakeup kann man es ruhig auch mal wagen Mund und Augen zu betonen. Wichtig ist, dass man immer – ob am Tag oder in der Nacht – bei seiner Farbpalette bleibt und nicht kalte und warme Farben mischt. Außerdem sollte das Makeup mit dem individuellen Stil korrespondieren: Der dramatische Typ kann gerne mal etwas extravaganter geschminkt sein, der sportliche Typ eher zurückhaltend.

Face2Face: Kann man auch ohne die professionelle Meinung eines Image-Consultant herausfinden, welche Farben einem stehen und welcher Typ man ist?
Diehsle: Das ist relativ schwer – selbst professionelle Farbberater können dabei Fehler machen. Zudem gibt es ja mehr als die vier genannten Typen, weil es nämlich auch Mischtypen gibt. Um wenigstens ein ungefähres Ergebnis zu ermitteln, kann man sich mit zwei Tüchern, einem weißen und einem beigen, weiterhelfen: Man hält sich beide abwechselnd in Gesichtsnähe und stellt so fest, welches einem besser steht. Ist es das weiße, dann ist man ein kalter Typ, passt das beige besser, ist man ein warmer Typ. Es ist aber wirklich eine gefährliche Sache, die auch leicht nach hinten losgehen kann.

Gewinnspiel:
Face2Face verlost eine eineinhalbstündige Farbberatung plus typgerechtes Makeup bei Image-Consultant Birgit Diehsle. Die Gewinnerin sollte in der Nähe wohnen beziehungsweise in der Lage sein, Frau Diehsle in Bellheim aufzusuchen.
Um zu gewinnen, schreibt bitte bis einschließlich Freitag, 30. März, 23.59Uhr eine E-Mail mit dem Betreff „Typberatung“ an tatjana.gartner@face2face-magazin.de. Inhalt der E-Mail sollte euer vollständiger Name, sowie eine aktuelle E-Mail-Adresse sein. Die Gewinnerin wird am Samstag, 31. März per E-Mail benachrichtigt und darf dann ihren ganz persönlichen Beratungstermin mit Frau Diehsle vereinbaren.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitarbeiter von Face2Face dürfen nicht am Gewinnspiel teilnehmen.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht allen Teilnehmerinnen viel Glück!

Kontakt:
Birgit Diehsle, Image-Consultant
Bellemer-Heinerstraße 20
76756 Bellheim
Tel.: 01728779899
E-Mail: diehsle@typconsult.de
Homepage: www.diehsle.typconsult.de

Vorschau: Nächsten Sonntag erklärt euch Melanie wie man selbst Brot backen kann.