Von Boho bis Spinnennetz-Optik – Sommertrends 2016

Auch wenn der Sommer in Deutschland noch nicht so recht aus seinem Winterschlaf erwachen will, solltet ihr für die heißen Tage gewappnet sein. Doch was zieht ihr an, wenn draußen die Sonne scheint?

Von Boho bis Spinnennetz-Optik bringen die Sommertrends 2016 so einiges mit.

Boho-Chic

Spitzenreiter ist die romantische Mode im Hippie-Stil. Um verspielte Blusen und Kleider kommt ihr diesen Sommer nicht herum. Besonders süß ist die Kombination aus Spitze und Blumenprints.

Einfach Bombe

Gut zu Sommerkleidchen kombinierbar sind bunte Bomberjacken. Sie zählen zu den Trendstücken der Saison. Denn sie sind cool, unkompliziert und perfekt für den Übergang oder laue Sommerabende.

Must(er)-Haves

Ein weiteres Trend-Highlight sind Fransen. Für Modeliebhaber vielleicht nicht neu, im Sommer 2016 aber definitiv ein Muss. Beliebt sind Fransen an den Säumen von Kleidern, auch mittendrin darf es schön fransig sein.

Zu den trendigen Mustern wie großen Karos gesellen sich jetzt auch Streifen. Egal ob längs oder quer, dick oder dünn – Ringelshirts dürfen in keinem Kleiderschrank mehr fehlen. Sie sind  nicht nur bequem und sehr alltagstauglich, sondern mit einem Blazer drüber sogar fürs Büro geeignet.

Goldiger Sommer

Der deutsche Sommer bringt bisher zwar keine Glanzleistung – umso mehr darf es aber bei den Outfits glitzern. Der Metallic-Look ist gerade super in! Designer packen ordentlich Pailletten und Glitzer auf die Kleidung und haben auch bei Metallic-Stoffen nicht gespart. Freizeit- oder partytauglich wird der Modetrend in Kombination mit neutralen Tönen wie Schwarz, Weiß oder Grau.

Lingerie-Look

Schlafanzüge sind jetzt auch außerhalb der eigenen vier Wände tragbar? Eindeutig: Ja! Das sogenannte Slip-Dress war letzte Saison schon oft zu sehen, diesen Sommer noch häufiger. Es ist unkompliziert zu stylen und solange Seide und eine edle Tasche im Spiel sind, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Hoch im Kurs stehen diesen Sommer außerdem semitransparente Stoffe mit Netzmustern. Bei manchen Designern werden sie sogar von Kopf bis Fuß eingesetzt – alltagstauglich sind die Klamotten in Spinnennetz-Optik eher nicht, aber am Abend definitiv ein Hingucker!

Farbenpracht

Bei den Trendfarben im Sommer 2016 ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer es dezenter mag, kann Kleidung in zarten Pudertönen oder kühlem Graublau tragen. Wer hingegen kräftige Farben liebt, darf zu tiefem Blau, Korall- oder warme Pfirsichtönen greifen.

Damit sind wir modisch bereit für die heißen Tage des Jahres – Sommer, das ist dein Stichwort!

Vorschau: Im August erfahrt ihr alle Tipps und Tricks rund um das Packen für eine Asienreise.

 

Zeitmanagement, Teil 2: Kleider machen Leute

Abnehmen – aber an den richtigen Stellen. Was für eine gelungene Diät gilt, gilt fürs Zeitsparen ebenso. Heute verraten wir euch, wie ihr morgens locker ein paar Minuten wertvollen Schönheitsschlaf mehr genießen könnt.

Nichts zum Anziehen. Resigniert stehe ich vor meinem Kleiderschrank. Zu bieder, zu sportlich, zu knallig, zu weiß – heute Morgen kann es mir kein Outfit so richtig rechtmachen. Schon kurz vor halb 7 – jetzt aber schnell! Eilig ziehe ich irgendetwas aus dem Schrank und streife es über. Schon als die Tür hinter mir ins Schloss fällt, merke ich: Die dünnen Leinenschuhe sind nicht unbedingt etwas für die herbstlichen Temperaturen und vermutlich passt auch das Shirt nicht optimal zum Blazer. Eine Kette wäre gut gewesen…

Hilfreich: Dank Kleiderstange behält man bei der Outfit-Planung den Überblick (Foto: T. Gartner)

Hilfreich: Dank Kleiderstange behält man bei der Outfit-Planung den Überblick (Foto: T. Gartner)

Wessen Kreativität in Sachen Mode auch erst ein paar Stunden nach dem Weckerklingeln erwacht, der kann mit etwas cleverem Zeitmanagement spitzenmäßig aussehen und – wahrscheinlich sogar das Wichtigste – sich in seinem Outfit wohlfühlen. Nehmt euch einfach am Wochenende eine halbe Stunde Zeit und sucht euch eure Outfits heraus. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen, checkt dafür zuerst das Wetter. So könnt ihr problemlos vorab festlegen, an welchem Tag der Woche ihr etwas luftiger beziehungsweise wärmer gekleidet sein solltet.

Hängt jedes Outfit auf einen Kleiderbügel, sodass ihr morgens nur noch zugreifen müsst. So erspart ihr euch den morgendlichen Stress, seid perfekt für jedes Wetter gerüstet und fühlt euch wohl, weil ihr eure Kleidung mit Bedacht gewählt habt. Vielleicht freut ihr euch sogar schon beim Aussuchen auf die entsprechenden Wochentage, wenn euch die Kombi besonders gut gefällt oder ihr ein neues Kleidungsstück zum ersten Mal ausführen könnt.

Wer noch ein bisschen mehr Zeit fürs Kleidung-Heraussuchen einsparen will, kann seine Lieblingsoutfits fotografieren und sich bei Komplettausfällen der eigenen Kreativität davon inspirieren lassen. Vielleicht macht sich eine Collage aus Outfit-Fotos ja auch ganz gut als Deko?

Praktisch: Am Wochenende könnt ihr von den Wochen-Outfits „zehren“ und das eine oder andere nochmal anziehen – schließlich muss ja nicht alles nach einmaligem Tragen direkt in die Wäsche.

Wie ihr neben der ersparten Zeit durch das Klamotten-Richten noch ein paar weitere Minuten in euren Schönheitsschlaf investieren könnt, lest ihr in Teil 1 unserer Zeitmanagement-Serie.

Vorschau: Nächsten Sonntag stellen wir euch hier Silvester-Traditionen aus verschiedenen Ländern vor – lasst euch inspirieren!

Der Mannheimer „Nachtkonsum“ hinter dem Verkaufstisch – ein Perspektivenwechsel

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Ist bereit, leer gekauft zu werden: Unser Verkaufstisch auf dem Nachtflohmarkt. (Quelle: Betz)

Nachdem ich von meinem letzten Besuch der Flohmarktreihe „Nachtkonstum“, ein Bericht darüber ist in diesem Artikel zu lesen, so begeistert war und gleichzeitig feststellen musste, dass sich nach meinem dreimonatigen Praktikums-Aufenthalt in Köln immer noch zahlreiche Kleidungsstücke in meinem Schrank in der Heimat befinden, die ich weder in dieser Zeit noch in den gefühlten drei Jahren dafür vermisst habe, war für mich klar: Der Nachtflohmarkt mit dem jungen Publikum und den Morgenmuffel freundlichen Ausstellungszeiten ist genau der richtige Ort, mal ein bisschen Platz im Kleiderschrank zu schaffen und gleichzeitig noch ein bisschen Geld zu verdienen.                                         Nachdem ich bisher nur als Besucherin auf Flohmärkten anzutreffen war, freute ich mich ganz be­sonders auf diesen Perspektivenwechsel, um den „Nachtkonsum“ mal von der anderen Seite des Verkaufstisches kennen zu lernen.

Ein kurzer Blick auf die Internetseite der Ver- anstaltung – ja, inzwischen hat sogar ein Flohmarkt eine eigene Internetseite ! – verrät mir den nächsten Termin in Mannheim. Gemeinsam mit einer Freundin bestelle ich mir bequem über das Onlineportal drei Standmeter zu je 10 Euro.

Am 10. Januar ist es dann soweit: Nachdem ich Tage vorher damit beschäftigt war, sämtliche Kleider nochmal zu waschen und ordentlich zusammen zu legen, geht es nun mit mehreren Umzugskisten, Wäschekörben, Tapeziertischen, einer Kleiderstange und meiner besten Freundin im Gepäck ab nach Mannheim. Durch das vollbepackte Auto wird bereits die Hinreise zum Erlebnis: Die Sitze bis ganz nach vorne geklappt sehen wir eher aus wie eine Großfamilie auf dem Weg in den Camping-Urlaub, aber es hat sich nun mal einiges angesammelt… Und das möchte nun weg!

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„Das Auge kauft mit“ : Alle Accesoires sind schön ausgestellt. (Foto: Betz)

In der Halle im Luisenpark in Mannheim angekommen, bekommen wir unseren Standplatz zuge­wiesen und müssen direkt feststellen: Der Platz reicht niemals! Nachdem also noch kurzerhand ein Meter mehr zugekauft wurden, ein Glück, dass das noch möglich war, bauten wir Tische und Klei­derstange auf und drapierten unsere zahlreichen Schals, Schuhe, Accesoires, Kleider, Jacken, Tops und vieles Mehr so ansehnlich wie möglich. Obwohl wir bereits um 15 Uhr angereist sind, schaffen wir es mit Anstehen vor der Halle und Aufbauen tatsächlich gerade so noch pünktlich zum „Start­schuss! Um 17 Uhr mit unserem Verkaufsstand fertig zu werden. Da unser Tisch am anderen Ende der Halle zu finden war, ließ der große Ansturm zwar zunächst auf sich warten, aber letzten Endes hatten wir doch die meiste Zeit alle Hände voll zu tun.

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Taschen, Schals, Kleider und mehr: Auf dem Nachtflohmarkt gibt es das ein oder andere Schnäppchen zu entdecken. Diesmal auch an unserem Verkaufsstand! (Foto: Betz)

Am Ende des Tages, beziehungsweise des Abends, können wir auf einen anstrengenden, aber durch­aus zufriedenstellenden Tag zurück blicken. Es wurde gefeilscht und verhandelt was das Zeug hält und am Ende waren es für beide von uns circa 150 Euro. Nachdem wir am Anfang noch etwas stott­rig und zurückhaltend waren, hatten wir spätestens gegen Ende das Marktschreier-Gen in uns ent­deckt und konnten so besonders zum Schluss noch einige Teile loswerden. Einige Nachfragen bei weiteren Verkäufern zeigt, dass wir mit diesem Betrag im ordentlichen Durchschnitt liegen. Es geht aber auch deutlich mehr! Eine besonders engagierte Trödlerin ist beinahe ihre kompletten Klei­dungsstücke losgeworden und fährt statt vollbepackter Kisten nun mit einem prallgefüllten Geld­beutel – 400 Euro – nach Hause. Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, und habe bei un­seren Stand-Nachbarinnen selbst noch ein bisschen zugeschlagen: Ein Pailetten-Pullover, ein weinroter Spitzenrock und ein schwarzes Spitzenkleid wechselten ihren Platz dann doch auch wieder in meinen Kleiderschrank. Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag und ich bin sicher, wir werden nicht das letzte Mal die Seiten des Verkaufstisches gewechselt haben!

Vorschau: Nächste Woche erscheint hier ein Porträt über einen Kölner Maler – Mit dem Pinsel zur Perfektion!

Kämpfe stilvoll gegen Verschwendung!

Eingängig ist dieser Slogan, das muss man den Erfindern von „kleiderkreisel.de“, DER Flohmarkt-und Tausch-Plattform im Internet, einfach lassen. Doch Kleiderkreisel ist noch mehr als das: Mal als perfekter Ort für einen ausgelassenen Plausch, mal als Selbstdarstellungsstätte in reinster Form und mal als erste Anlaufstelle für Schnäppchenjäger, kommt die Webseite verdammt vielseitig daher.

Begonnen hat alles mit Sophie, Susanne und Martin, drei jungen Kreativen, und einer Osteuropareise. Ausgerechnet hier, – im littauischen Vilnius – lernten sie mit ihrem Gastgeber auch das innovative Sharing-Konzept kennen, das als Pilot-Projekt in Litauen bereits erfolgreich angelaufen war. In Deutschland geriet die Umsetzung, mit freundlicher Unterstützung aus Litauen, schnell in Gang. Die Werbetrommel wurde auf allen möglichen Social-Media-Wegen gerührt und erregte so rasend schnell die Aufmerksamkeit einiger einflussreicher Mode-Blogger. Das alles war in 2008. Heute zählt das Portal stündlich wachsende Mitgliederzahlen und virtuelle Kleiderkataloge wie Sand am Meer.

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Mal wieder richtig ausmisten: Dank kleiderkreisel kein Problem mehr. (Foto: T.Gartner)

Mich hat vor rund drei Jahren eine Freundin auf den Geschmack gebracht. Auf die altbewährte Methode der Mund-zu-Mundpropaganda scheint also selbst heute, im medialen Zeitalter, noch Verlass zu sein. Die Funktionsweise von kleiderkreisel ist zudem schnell erklärt: Wenn du auf der Suche nach einer neuen modischen Errungenschaft bist, gibst du sie ins Suchfeld ein und filterst die Kriterien für ein präziseres Ergebnis gegebenenfalls noch mithilfe der Suchmaske. So kannst du beispielsweise nach Waren, beziehungsweise nach Mitgliedern, fahnden, die ausschließlich aus deiner Stadt stammen.Im Allgemeinen genügt jedoch ein einziges Stichwort mit Größenangabe, etwa „Jeanskleid 36“, um fündig zu werden. Ähnlich unkompliziert gestaltet sich das Anbieten eigener Artikel. Das einzig Umständliche daran ist, wenn davon überhaupt die Rede sein kann, das Fotografieren seiner Kleidungsstücke, die natürlich möglichst clever in Szene gesetzt werden sollen. Oder, um es in den Worten des „Kleiderkreisel-Kommandos“ auszudrücken: Niemand will wissen, wie eure Kleider auf dem Sofa aussehen.

Da heißt es also anziehen, posieren, Bildperspektiven ausprobieren. Wer es gut machen will, braucht dafür schonmal ein Weilchen – oder eine Mutter, die gezwungenermaßen als Modell für eure jugendsündigen Outfits herhalten muss. Nur gut, dass man das missmutige Gesicht dank Photoshop nachträglich herausschneiden kann.

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Schon als Knirps stylish wie die Großen: Pendant Mamikreisel macht’s möglich.  (Foto:  Pressefoto mamikreisel.de)

Hat man also den Grundaufbau der Plattform durchdrungen, können im nächsten Schritt die Randfunktionen genauer betrachtet werden. Die wohl Wichtigste dürfte dabei das Forum sein. Dieses ist nicht nur ziemlich stark frequentiert, sondern weist auch eine Themenvielfalt auf, wie man sie sonst höchstens auf gutefrage.net oder bild.de erlebt. Bedauerlicherweise schaffen es viele thread interne Diskussionen inhaltlich häufig auch nicht über BILD-Niveau hinaus: Von „Hilfe, ich bin verliebt in meine Freundin!“ über „Welchem Star sehe ich ähnlich?“ bis hin zu „Glaubt ihr auch an Außerirdische?“ tun sich im nach Themengebieten sortierten Kleiderkreisel-Forum schon mal so einige Abgründe auf. Bleibt nur zu hoffen, einiges davon wurde mit einem intendierten Augenzwinkern verfasst.

Nichtsdestotrotz lassen sich zwischen vielen Beiträgen mit wenig Sinn auch hilfreiche Threads entdecken. So tauschen sich die KreislerInnen, wie sie sich intern nennen, nicht selten über die richtige Haarpflege oder etwaige modische Kniffe aus. Bisweilen geben die Damen und Herren, welche nicht nur innerhalb des Forums, sondern auch auf ihren persönlichen Blogs schwer aktiv zu sein scheinen, einander auch Tipps, die eine höhere Besucheranzahl für das eigene Weblog versprechen – natürlich darf dabei der Link zum Verfasser-Blog nicht fehlen.

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Kleines Logo, große Bedeutung: Das Portal ist für viele eine soziale Konsumalternative geworden. (Foto: Pressefoto kleiderkreisel.de)

Schenkt man den Stimmen aus den Erfahrungsberichten Glauben, so liegt das entscheidende Manko von Kleiderkreisel genau dort, wo auch sein Vorzug liegt, nämlich bei der Art und Weise, wie Geschäfte gemacht werden.
Die Kauf-und-Tausch-Plattform rühmt sich zurecht damit, keinerlei Gebühren zu verlangen, weder für die Anmeldung noch für die Kaufabwicklung. Kosten, für den Verkäufer inform von Versand und für den Käufer eben als Kaufpreis, entstehen lediglich im Falle eines abgeschlossenen „Kaufvertrags“ – einer, der streng genommen gar nicht existiert. Beide Seiten verlassen sich gutgläubig auf die Einhaltung der im E-Mail-Verkehr festgelegten, wenn nicht sogar von vorneherein im Nutzerprofil angegebenen Bestimmungen. Dazu zählen neben Versand-und Zahlungsart auch Fragen nach Reservierungsdauer bestimmter Artikel und eben allerhand Regeln, die jedem auf den ersten Blick furchtbar kleinkariert vorkommen dürften. In Wahrheit sind diese jedoch nötig, um dem worst case vorzubeugen: Einem Betrug – zugleich leider ein alltägliches Phänomen auf Kleiderkreisel. Betrüger sind alle, die kassieren, ohne zu versenden; schwarze Schafe, die Ware als neuwertig anbieten, welche sich schlussendlich als abgetragen und nach Schweiß miefend herausstellt.

Da sich Betrüger leider erst im Nachhinein als solche entlarven, ist für Jungs und Mädels auch bei ernstzunehmendem Tausch-Rausch Vorsicht geboten. Auf Nummer sicher geht man, indem man die bisherigen Bewertungen der potentiellen Verkäufer genauer unter die Lupe nimmt. Das mag gegenüber neuen, noch bewertungslosen Nutzern ungerecht sein, ist jedoch die einzige Methode, sich der Verlässlichkeit des Verkäufers zu vergewissern. Ist man doch einmal in die Falle getappt, so gibt es immerhin noch das Kleiderkreisel-Kommando, bestehend aus einer handvoll Administratoren, die sich um das Problem zu kümmern versprechen und dies auch zuverlässig tun – mit mal mehr, mal weniger zufriedenstellendem Erfolg. Fälle, in denen selbst ein noch so ausgebildetes Spezialeinsatzkommando nichts mehr ausrichten kann, finden wir bei sogenannten „Rachebewertungen“ vor. Diese werden typischerweise als Racheakt auf eine ebenfalls recht miese Bewertung vom Gegenüber verfasst und kommen meist Schimpftiraden voller unflätiger Ausdrücke gleich.

Spätestens hier dürfte klar geworden sein, welche Zielgruppe Kleiderkreisel bis heute vorwiegend anspricht.

Vorschau:  Beim nächsten Mal gibt es an dieser Stelle nichts geringeres zu sehen als das Lookbook für den Sommer.

Million-Dollar-Look

Accessoires für den Million-Dollar-Look: Goldener Luxusschmuck
(Foto: meltis / pixelio.de)

Wie oft hast du schon ein absolut umwerfendes Designeroutfit gesehen, das dich wie Amors Pfeil direkt ins Herz traf, dein Budget allerdings sprengte?! Erfüllen italienische Echtlederhandtaschen deine tiefsten Träume, in der Realität müssen jedoch die günstigen Imitate herhalten?

Die gute Nachricht: Du musst keine Millionen auf dem Konto haben, um deinen Look so aussehen zu lassen. Die Mode-Redaktion zeigt dir heute einfache Schritte, die deinen Look unverschämt teuer aussehen lassen, ohne, dass du dafür eine Bank ausrauben musst oder reiche Großeltern in der Familie brauchst.

Die goldene Regel des Million-Dollar-Looks besteht aus der Kunst der richtigen Kombination. Günstige Teile mit teuren Marken zu kombinieren wertet deinen Look nicht nur auf, es schont auch deinen Geldbeutel. Diesen Sommer zählt also der richtige Outfitmix. So lässt sich beispielsweise das kleine Schwarze von Zara perfekt zu Louboutin Schuhen kombinieren oder einem Gürtel von Moschino. Zu deiner True Religion Jeans macht sich ein Oberteil von H&M super, dazu lässt sich dann wieder optimal eine Tasche, zum Beispiel von Guess kombinieren.

Goldene Luxusschmuckstücke für das perfekte Outfit: Elegante Uhren mit Diamanten besetzt
(Foto: Margot Kessler / pixelio.de)

Du siehst also: Der richtige Mix macht’s! Befinden sich zurzeit eher günstige Kleider in deinem Schrank, kannst du den Million-Dollar-Look ganz schnell nachstylen, indem du deine Klamotten mit eleganten Accessoires aufwertest. Ob Schuhe, Schmuck oder Taschen – wenn du beim Kauf darauf achtest, zeitlose und elegante Teile zu kaufen, sind diese auf jeden Fall eine Investition wert, da sie einfach ewig halten und nie aus der Mode kommen.

Doch nicht nur das Outfit ist ausschlaggebend für den Million-Dollar-Look. Folgende Aspekte sind mindestens genauso wichtig:

 1. Lasse deine Haare glänzen wie Diamanten! Es gibt fast nichts Bezaubernderes als lange, gesund schimmernde Haare, die in großen Wellen über die Schultern fallen. Gönne deinen Zotteln deshalb regelmäßig eine reichhaltige Kur und einen Schnitt beim Frisör deines Vertrauens. Nichts geht über eine bezaubernde Walla-Mähne à la Rapunzel.

2. Mascara, Lippenstift, Concealer und ein wenig Bronzer können wahre Wunder bewirken. Die kleinen extra Farbtupfer zaubern dir nicht nur einen gesund aussehenden Teint ins Gesicht, sie decken auch unerwünschte Flecken ab.

3. Eine knackige Bräune lässt dich sowohl schlanker aussehen, also auch schmeichelt sie jedem Kleidungsstück auf deiner Haut. So sehr wir die Sonne aber auch lieben, sind all die Sonnenstrahlen nicht nur gut für unsere Haut. Selbstbräuner in jeglicher Form sind deshalb eine fabelhafte Alternative.

4. Und letztendlich zählt: „Du bist, was du isst!“ Um nach außen glänzen zu können, muss erst einmal dein Inneres strahlen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist deshalb ein wichtiger Bestandteil eines Million-Bucks-Looks.

Vorschau: Nächste Woche gibt es eine ausführliche Beschreibung zu Fashiolistas.

Freiheit für die Kleider – der begehbare Kleiderschrank

Zu langweilig? Ein ganz normaler Kleiderschrank (© CFalk / pixelio.de)

Sich in den eigenen vier Wänden wie in einer exklusiven Modeboutique fühlen – das wünschen sich viele junge Frauen. Ein begehbarer Kleiderschrank ist daher der Traum aller Shopaholics. Wir sprechen mit einer Frau, die es wissen muss: Claudia Dolle. Die 49-Jährige ist Geschäftsführerin des Onlineshops REGALRAUM und dreimal dürft ihr raten, welches Produkt der absolute Liebling bei den Kunden ist.

Face2Face: Was glauben Sie, macht ihr Regalsystem für den begehbaren Kleiderschrank so beliebt?
Dolle: Unser WALK-IN-Regalsystem ist einfach, flexibel und günstig. Die Montage ist sehr leicht und erfolgt nahezu ohne Bohren und Schrauben. In nur drei Schritten kann man so seinen begehbaren Kleiderschrank verwirklichen: Die waagrechten Wandleisten werden befestigt, die Schienen eingehängt und die Fachböden platzieren. Die Wandschienen sind verschiebbar und die einzelnen Komponenten können beliebig positioniert werden – das macht unser Regalsystem so flexibel.

Face2Face: Ist jeder Raum für einen begehbaren Kleiderschrank geeignet beziehungsweise welche Grundvoraussetzungen muss der Raum erfüllen?
Dolle: Wenn ich von unserem Produkt ausgehe, dann ist es im Grunde egal, ob man ein separates Zimmer oder nur eine kleine Nische zur Verfügung hat – jeder Zentimeter Raum wird optimal genutzt und der begehbare Kleiderschrank lässt sich perfekt an die jeweiligen Aufbewahrungsbedürfnisse anpassen. Unsere Regalböden und die Sideboards wirken durch eine seidenmatte, weiße Lackoberfläche sehr stylisch und brauchen sich deshalb eigentlich nicht hinter Türen zu verstecken. Besonders schön finde ich persönlich die großräumigen, begehbaren Kleiderschränke mit freier Ablagefläche zum Falten von Kleidung.

Wollen mit hübschen Kleidern behängt werden – egal ob im gewöhnlichen oder im begehbaren Kleiderschrank: Kleiderbügel (Foto: T. Gartner)

Face2Face: Besitzen Sie denn selbst einen begehbaren Kleiderschrank?
Dolle: Derzeit pendle ich immer zwischen zwei Wohnungen hin und her. In der einen Wohnung gibt es fest eingebaute Kleiderschränke, die ich nicht ersetzten möchte. Das andere Domizil ist ein Neubau und hier war von Anfang an klar: Wir werden begehbare Kleiderschränke einbauen. In den Gästezimmern werden die Regale offen präsentiert und es sind nicht einmal Schiebetüren vorgesehen. Es wäre viel zu schade die schönen Möbelstücke hinter Schiebetüren zu verstecken. Die Garderobennischen werden als begehbarer Kleiderschrank genutzt und auch hier haben wir auf Vorhänge oder Türen verzichtet. Das ist sehr praktisch und man hat die ganze Kleidung sofort im Überblick. Der begehbare Kleiderschrank im Schlafzimmer ist besonders schön geworden, durch die bodentiefen Fenster fällt viel Licht in den Raum und wenn die Sonne scheint, sind die Regale ein Traum.

Face2Face: Den eigenen, begehbaren Kleiderschrank selbst zusammenstellen und liefern lassen – das klingt sehr zeitaufwändig und teuer…
Dolle: Mit unseren vorkonfigurierten WALK-IN-Modulen oder dem Onlineplaner – begehbarer Kleiderschrank ist die Planung eigentlich ganz einfach. Im Regalplaner kann man sein Regal individuell zusammenstellen und es sich in den verschiedenen Ansichten vorab anschauen. Dabei hat man den Bestellwert immer im Blick und mit nur wenigen Klicks ist der Traum vom begehbaren Kleiderschrank auch schon bestellt. Auf unserer Website bieten wir auch nützliche Planungstipps, die man sich vor Planungsbeginn durchlesen kann. Was den Preis angeht, kann man bei uns im Durchschnitt mit 150 Euro pro Meter rechnen. Vier Elementen kosten rund 600 Euro und mit Onlineplaner kann man schnell und einfach einen Preisüberblick erhalten. Hinzu kommt dann noch die eigene Arbeitszeit für den Aufbau.

Face2Face: Welchen Dekorations- und Einrichtungstipp geben sie den Face2Face-Lesern für ihren eigenen begehbaren Kleiderschrank mit auf den Weg?
Dolle: Ein großer Spiegel, in dem man sich vollständig betrachten kann, und ein Wäschesack sollten in einem begehbarer Kleiderschrank nicht fehlen. Natürlich sind auch freie Ablageflächen zum Falten von Kleidung sehr praktisch. Ich würde außerdem dazu raten die Innenwände in der individuellen Lieblingsfarbe zu streichen und kuschelige Teppiche auszulegen. Ein Feld freizulassen oder ein paar schöne Objekte auf die Regalböden dekorieren, kann auch toll aussehen – so wird das Eintreten zum Erlebnis.

Vorschau: Eine eigene Kneipe eröffnen – davon träumen viele junge Menschen. Nächste Woche erzählt uns daher ein Kneipenbesitzer einige Details zu seinem Traumberuf.