Do-It-Yourself-Projekt: Häkel- und Spitzendecken-Teelichter

„Mutterliebe altert nie“, weiß der Volksmund. Dennoch sind Alter und Muttertag untrennbar miteinander verknüpft: Die jüngere Generation zeugt der älteren durch Worte, Gesten und Geschenke ihre Liebe und Wertschätzung. Symbolisch lässt sich dieses Thema auch beim Muttertags-Geschenk aus Häkel- und Spitzendecken-Teelichtern aufgreifen: Während das Licht und der Kerzenschein der Teelichter die Zukunft weisen, bietet der Dekorationsstoff den Charme vergangener Tage. „Upcycling“ heißt das englische Zauberwort, bei dem man die altmodisch scheinenden Deckchen durch Wieder- und Weiterverwertung in neuem Gewand kleidet.

Benötigte Materialien für die Teelichter:

Aus Alt mach Neu: Teelichter aus Häkel- und Spitzendecken (Foto: Onat)

  • Häkel- und Spitzendeckchen
  • Luftballons in der Anzahl der Decken
  • Gläser oder Tassen in der Anzahl der Decken
  • eine Nadel
  • etwas Zeitungspapier
  • Gummibänder in der Anzahl der Decken
  • Spezialkleister aus dem Baumarkt

Vorgehen für die Teelichter:

1. Zunächst den Kleister nach Packungsanweisung zubereiten und die Bastelunterlage mit Zeitungspapier auslegen, damit dieser sich nicht auf den Möbeln festsetzt.

2. Die Luftballons aufblasen, zuknoten und so auf die Öffnung der Gläser und Tassen platzieren, dass sie festen Halt haben.

Fest fixiert: Trocknende Teelichter aus Häkel und Spitze (Foto: Onat)

3. Die Spitzendeckchen in den Kleister tunken und auswringen. Dadurch erhalten die Decken genug Kleister zum Kleben, wohingegen der überschüssige Rest abfließt und Klebereste vermieden werden. Wer mag, kann dabei auch Handschuhe tragen, um die Hände sauber zu halten. Der Kleister lässt sich im feuchten Zustand aber auch problemlos mit Wasser abwaschen.

4. Die klebenden Decken auf die Luftballons legen, mit einem Gummiband fixieren und trocknen lassen.

5. Nun die ausgehärteten Häkel- und Spitzendecken von ihrer Befestigung befreien: Hierfür einfach die Gummibänder abziehen und mit einer Nadel die Luftballons aufplatzen lassen beziehungsweise entfernen.

6. Sollten die Teelichter trotz des Gewichts der Kerzen nicht gut auf Unterlagen stehen, so lässt sich der Boden durch etwas Druck leicht ebnen.

DIY-Projekt: Herbst-Windlichter aus Laub

Wenn die warmen Sonnenstrahlen den kühlen Winden weichen, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann steht der Herbst vor der Tür. Er beschert uns jedes Jahr auf Neuste ein buntes Treiben der Natur. Vor allem macht sich dieses – neben der Erntezeit und den Wintervorbereitungen der tierischen Artgenossen – durch das Farbenspiel der Natur bemerkbar. Das Laub, das von den Bäumen fällt, verfärbt sich vom einheitlichen Grün in verschiedene Orange-, Gelb- und Rottöne. Sucht man dabei durch die Kälte Zuflucht im Warmen, muss man auf diese Farbenpracht jedoch nicht verzichten. Mit einfachen Mitteln lässt sich durch Herbst-Windlichter das Naturspektakel im heimischen Wohnzimmer mitverfolgen.

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Benötigte Materialien:

  • Blätter
  • Einmachgläser
  • Bastelkleber
  • Pinsel
  • Teelichter oder Stumpenkerzen

1. Zunächst müssen die gesammelten Blätter getrocknet und gepresst werden bevor es an das eigentliche Basteln geht. Am einfachsten geschieht dies, indem man sie für einige Tage – gerne auch über zwei bis drei Wochen – zwischen alten Zeitungen oder Buchseiten deponiert und etwas Gewicht auflegt. Wer die herbstliche Farbenbracht für lange Zeit erhalten will, kann die Blätter nach dem Trocknen anschließend noch mit Bastelkleber bemalen.

2. Nun die Blätter von ihren Stiefel befreien. Mit einem Pinsel die Rückseite eines Blattes – also die Seite, auf der die Rippen nach außen ragen – mit Kleber bestreichen und auf der Außenseite des Glases fixieren. Mit den übrigen Blättern ebenso verfahren und diese dabei überlappen lassen. Vergessen sollte man dabei nicht, dass das Licht schlechter durchragt, je mehr Blätter aufeinander gestapelt werden.

3. Alles für einige Stunden trocknen lassen und anschließend eine brennende Kerze oder ein Teelicht in das Glas legen. Wer mag, kann das Windlicht weiter mit Schleifen aus Kordeln, Garn, Bast oder Jute verzieren.