Cremiger Spekulatius-Aufstrich

Auch wenn das Weihnachtsfest im Vergangenen liegt, finden sich in dem einen oder anderen Haushalt heute noch Süßigkeiten, die uns sonst nur der Winter beschert. So versüßen Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius die Adventszeit, während Schokoladen-Weihnachtsmänner vermeintlich zu Osterhasen eingeschmolzen werden. Das übrige Weihnachtsgebäck lässt sich dabei als Spekulatius-Aufstrich mindestens ebenso verlockend in neue Formen bringen.

Zutaten und Materialien:

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

  • 150 Gramm Spekulatius
  • 100 Milliliter Kondensmilch
  • zwei Esslöffel Honig
  • gemahlene Gewürze wie Zimt, Vanille, Nelken und Koriander
  • 30 Gramm weiche Butter
  • zwei Schüsseln, ein Schneebesen, ein Mixer oder ein Nudelholz samt Gefrierbeutel

Zubereitung:

  1. Die Spekulatius in einer Schüssel mit einem Mixer fein zerbröseln. Alternativ können die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz zerstampft werden. Je pudriger die Krümel werden, desto cremiger wird der Spekulatius-Aufstrich. Etwas knuspriger wird die Creme wiederum durch gröbere Brösel.
  1. Die Kondensmilch, den Honig und die weiche Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend mit etwas Zimt, Vanille, Nelken und Koriander würzen.
  1. Die Spekulatius-Krümel in die Schüssel hinzugeben und kräftig verrühren, bis eine gleichmäßige Creme daraus entsteht. Lagern lässt sich der Aufstrich am besten in wiederverschließbaren Gläsern.

Fruchtig-frische Sommertörtchen

Auch im Sommer möchte man neben Eis, Frozen Yogurt, und kühlen Getränken nicht auf kalte Kuchen verzichten. Bei Sommertörtchen mit frischen Beeren und Früchten begibt sich dabei der Gaumen auf einen tropischen Urlaub der besonderen Art: Mit Bananasplit- und Fürst Pückler Art-Törtchen gibt es die beliebten Eissorten als Gebäck zu verspeisen. Als Ombre-Kuchen landet der beliebte Haarmoden-Trend auch auf den Desserttellern. Tiramisu als Klassiker schlechthin bietet wiederum in abgewandelter Form einen fruchtigen Frische-Kick. Da bleibt der Zunge mit den Sommertörtchen nur noch eine gute Reise zu wünschen.

Zutaten und Materialien für ein Sommertörtchen Fürst Pückler Art Törtchen:

Beliebt: Die Eisvariante Fürst Pückler Art als Torte (Foto: Onat)

Beliebt: Die Eisvariante Fürst Pückler Art als Torte (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Eiswaffeln
  • 15 Gramm Butter
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 50 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • Erdbeersaft-, Konfitüre oder frische Erdbeeren
  • etwas Kakao oder geschmolzene Schokolade
  • Vanille-Aroma oder eine frische Vanilleschote
  • Schüsseln, ein Löffel, ein Schneebesen, ein Nudelholz, ein Tortenring, ein Gefrierbeutel

Zubereitung der Torte Fürst Pückler Art:

1. Für den Boden werden zunächst die Eiswaffeln fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht, die Brösel hinzugegeben und alles gut miteinander gemischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Frischkäse, die Sahne und den Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Für die weiße Vanille-Schicht etwas Vanille oder Vanille-Aroma hinzufügen. Die rosa Erdbeerschicht entsteht wiederum aus Hinzufügen von frischen Erdbeeren oder Erdbeersaft, die braune Schokolade wiederum durch das Einfärben mit Kakao oder geschmolzener Schokolade.

3. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

4. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Erdbeeren, Schokoladenraspeln oder Eis-Dekor verzieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Ombre-Sommertörtchen:

Modisch: Ombre-Torten zählen zum aktuellen Back-Trend (Foto: Onat)

Modisch: Ombre-Torten zählen zum aktuellen Back-Trend (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Butterkekse
  • 15 Gramm Butter
  • etwas geschmolzene dunkle Kuvertüre
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 50 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • Himbeersaft und frische Himbeeren
  • Schüsseln, ein Schneebesen und ein Topf
  • ein Tortenring, ein Löffel und eine Raspel
  • ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung des Ombre-Törtchens:

1. Für den Boden werden zunächst die Butterkekse fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne, die Schokolade wiederum über ein Wasserbad zum Schmelzen gebracht und alles gut miteinander vermischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank auskühlen lassen.

2. Den Frischkäse, die Sahne und den Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Für die helle Rosa-Schicht etwas Himbeersaft oder frische Himbeeren hinzufügen, die dunkleren Schichten wiederum mit mehr Himbeersaft einfärben. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Himbeeren garnieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Sommertiramisu:

Klassisch: Tiramisu eignet sich für jede Saison (Foto: Onat)

Klassisch: Tiramisu eignet sich für jede Saison (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Löffelbiskuit
  • Himbeersaft und frische Himbeeren
  • zwei Blatt weiße Gelatine
  • 100 Gramm Mascarpone
  • 50 Gramm saure Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • ein Tortenring, ein Löffel und ein Schneebesen
  • Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung des Sommertiramisus:

1. Für die Füllung Mascarpone, saure Sahne, Zucker und etwas Himbeersaft sowie frische Himbeeren in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig aufschlagen. Wer mag, kann den Geschmack mit etwas Zitronen-Abrieb oder -Saft verfeinern.

2. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Mascarpone-Creme verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Für den Boden zunächst 25 Gramm der Löffelbiskuite in Himbeersaft tränken und auf dem Tortenboden verteilen. Anschließend frische Himbeeren darauf verteilen und mit der Hälfte des Belags bestreichen. Den Vorgang mit den übrigen Biskuiten, Beeren und der übriggebliebenen Creme wiederholen und abschließend mit frischen Himbeeren oder etwas Kakao verzieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Bananasplit-Sommertörtchen:

Exotisch: Bananasplit als Torte (Foto: Onat)

Exotisch: Bananasplit als Torte (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Eiswaffeln
  • 15 Gramm Butter
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 100 Gramm Bananenjoghurt
  • 25 Gramm geraspelte Schokolade
  • frische Bananen
  • Schüsseln und ein Schneebesen
  • ein Tortenring, ein Löffel und eine Raspel
  • ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung der Bananasplit-Torte:

1. Für den Boden werden zunächst die Eiswaffeln fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht, die Brösel hinzugegeben und alles gut miteinander gemischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen. Wer mag, kann dünne Bananenscheiben auf dem Waffelboden verteilen.

2. Für den Belag den Bananenjoghurt zusammen mit der geraspelten Schokolade in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Bananen, Schokoladenraspeln oder Eis-Dekor verzieren.

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei!

Auch wenn der Schnee noch etwas auf sich warten lässt, so nähern wir uns doch ganz rasch dem 1. Advent – und somit der besinnlichen Vorweihnachtszeit. In zwei Wochen zünden wir die erste Kerze am Adventskranz an und läuten damit die Zeit der Lebkuchen, Mandarinen und dem Weihnachtsgebäck ein. Plätzchen kaufen kann jeder – doch wer seine Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt, macht nicht nur Naschkatzen glücklich, sondern erfüllt auch die Luft mit herrlichem Weihnachtsduft. Heute präsentieren wir euch ein Rezept für Terrassen:

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei und extra 1 Eigelb
  • 250g Butter
  • 1 Glas Marmelade (Geschmack nach Wahl)
  • Terrassenförmchen

1. Zunächst Puderzucker, Vanillezucker, Butter und die Eier zu einer Masse vermengen. In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver vermischen und gesiebt zu den anderen Zutaten geben. Mit den Händen alles zu einem glatten Teig verkneten.

2. Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Dann den Teig sehr dünn ausrollen, ausstechen und auf Backpapier legen. Dabei muss es immer ein passendes Paar geben. Ein „normales“ Plätzchen und eines mit Loch in der Mitte.

4. Bei 180° C auf der mittleren Schiene 10 bis 15 Minuten goldgelb backen.

5. Wenn alles ausgekühlt ist, gibt man einen Klecks warme Marmelade auf den ganzen Keks und setzt den mit Loch obendrauf. Die Marmelade schmeckt nicht nur gut, sondern dient auch als Kleber.

Foto 2

Das Gebäck ist fertig: Nun kann Weihnachten kommen (Foto: A. Schwalb)

Viel Spaß beim Ausprobieren und fröhliche Vorweihnachtszeit!

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle ein weiteres weihnachtliches Rezept: Selbstgemachte Zuckerstangen.

Schaurig-leckere Halloween-Rezepte

Das Kostüm steht, das Essen fehlt? Kein Problem: Mit den „Last Minute“-Rezeptideen der Tipps&Tricks-Redaktion lässt sich garantiert jedes Halloween-Fest retten. So bleiben einem – zumindest bei den Speisen – böse Überraschungen am „All Hallows‘ Eve“ erspart.

Knusprig: Gebäck-Gräber mit Geistern (Foto: Onat)

Knusprig: Gebäck-Gräber mit Geistern (Foto: Onat)

Knusper-Gräber mit schaumigen Spukgeistern
Aus schokolierten Puffreis-Häppchen und etwas Zwieback lassen sich blitzschnell Gräber mit den dazugehörigen Schaumkuss-Geistern herzaubern. Hierfür einfach etwas Kuvertüre schmelzen, den unteren Rand des Zwiebacks damit bestreichen und die Puffreis-Gräber ankleben. Wer mag, kann mit der Kuvertüre zudem Grabinschriften auf dem Zwieback anbringen.

Für die Spuk-Geister wiederum weiße Schaumküsse nehmen und mit der restlichen Kuvertüre Augen aufmalen.

Schokoladig: Eulen-Muffins (Foto: Onat)

Schokoladig: Eulen-Muffins (Foto: Onat)

Muffin-Uhus
Neben Fledermäusen verzaubern auch Eulen als Nachtvögel jedes Halloween-Fest. Wer bei der Süßigkeiten-Suche Oreo-Kekse, Mini-Smarties und Schokoladen-Muffins ergattern konnte, kann diese als Uhus zum Fliegen bringen: Zwei Oreo-Kekse halbieren und die cremigen Hälften nach oben als Augen auf den Muffin legen. Die übrigen Keks-Deckel erneut halbieren und als Ohren nutzen. Für mehr Halt sorgt erneut geschmolzene Kuvertüre, der als Kleber an die Kekse angebracht wird. Die Smarties wiederum können – ganz ohne Klebemittel – als Pupillen und Schnabel eingedrückt werden.

Cremig: Gehirntorte (Foto: Borrmann)

Cremig: Gehirntorte (Foto: Borrmann)

Cremige Gehirne
Zombies dürfen – entweder als Kostüm oder als Dekoration – auf keiner Party fehlen. Eine cremig-süße Gehirntorte zaubert dabei nicht nur Untoten ein Lächeln auf die Lippen. Dafür werden ein Liter Vanillepudding, ein Glas Himbeer-Marmelade, 375 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker und ein heller, dreiteiliger Biskuit-Tortenboden benötigt: Den Zucker mit dem Vanillezucker in eine große Schüssel geben und zu einer cremigen Masse schlagen. Anschließend den Pudding unter ständigem Rühren hinzugeben. Einen Drittel der Füllung auf dem untersten Tortenboden verteilen und einen weiteren Boden darauflegen. Diesen mit der Himbeer-Marmelade bestreichen. Nun den letzten Tortenboden darüber legen und die Buttercreme in der Mitte zu einem kleinen Hügel verteilen. Den Rand ebenfalls mit der Creme bestreichen und den Rest in einen Spritzbeutel füllen. Nun müssen damit nur noch die Hirnwindungen aufgespritzt werden. Mit pürierten Himbeeren, etwas Zucker und Zitronensaft lassen sich zudem schnell noch Blutflecken herstellen.

Hart gekocht: Spinnen-Eier (Foto: Onat)

Hart gekocht: Spinnen-Eier (Foto: Onat)

Versponnene Eier
Spinnen gehören zu den Klassikern und sind – neben Kürbissen – an Halloween nicht wegzudenken. Mit Eiern und Oliven machen sie dabei jedes Essen unsicher: Für die Spinnen-Eier lediglich Eier kochen und halbieren. Eine Hälfte wird als Spinnenkörper auf das Eidotter gedrückt. Das übrige Olivenstück achteln und als Beine rundherum um den Körper legen. Bei Bedarf können zudem kleine Köpfe ausgeschnitten werden. Die Oliven-Spinnen verzieren dabei nicht nur Eier, sondern auch jede Pizza.

Bei den Spinnennetzen wiederum handelt es sich um Tee-Eier, die sich vor allem in China großer Beliebtheit erfreuen. Aufgrund der Muster eignen sie sich aber hervorragend als Halloween-Imbiss. Benötigt werden lediglich schwarzer Tee, Sojasoße und viel Geduld. Zunächst werden die Eier gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Anschließend muss man diese vorsichtig zerbrechen, ohne dabei die Schale abzupellen. Am einfachsten lässt sich das meistern, indem man die Eier auf eine ebene Fläche legt und mit dem Handballen fest hin- und her rollt. Nun in einem Topf einen starken, schwarzen Tee kochen und mit Sojasoße würzen. Die Eier darin mindestens zwei Stunden ziehen lassen und pellen. Je länger sie in der Mischung baden, desto intensiver wird ihre Farbgebung.

Knackig: Mumienwürstchen (Foto: Onat)

Knackig: Mumienwürstchen (Foto: Onat)

Mumifizierte Wiener und heiße Würmer
Je einfacher die Party-Gerichte sind, desto weniger Aufwand muss man als Gastgeber betreiben. Mumifizierte Würstchen, die bei archäologischen Untersuchungen von Wien in Ägypten gelandet sind, zeigen dabei, dass dem Auge auch bei schnellen Gerichten etwas geboten wird: Hierfür etwas Pizzateig in dünne Streifen schneiden und als Bandagen sowie Kopfverband um die Würstchen wickeln. Bei 180 Grad Celsius müssen die Mumien für circa 10 Minuten in den Ofen-Sarkophag. Nach Belieben können den Untoten anschließend mit Sesamsamen, Pinienkernen oder Olivenstückchen lustige Gesichter aufgetragen werden.

Mit den Würstchen lassen sich aber auch Hotdogs dem Anlass entsprechend zubereiten. Dafür müssen die Wiener – bevor sie im Kochtopf landen – lediglich in Streifen geschnitten werden. Dadurch ziehen diese sich zu Kringeln zusammen, die Würmern ähnlich sind. So werden zu Halloween aus „Hot Dogs“ eben „Warm Worms“.

Kross: Gespenster-Kekse (Foto: Onat)

Kross: Gespenster-Kekse (Foto: Onat)

Gespenstische Kekse
Mit Geister-Keksen kann man sich bereits im Herbst auf die Weihnachtszeit einstimmen. Auch Cake Pops – als Kürbisse oder Augäpfel dekoriert – versüßen die Feierlichkeiten. Zudem werden schokolierte Bananen und Birnen, denen mit Kuvertüre Gesichter aufgemalt werden, schnell zu fruchtigen Poltergeistern. Mit etwas Fantasie lässt sich jedes Essen zur Gruselspeise machen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit von Gülcin Onat und Alexander Borrmann.
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Vorschau: Nach der Süßigkeiten-Jagd an Halloween erwarten euch nächste Woche wieder gesunde Snacks.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Wenn ich auf einen Geburtstag eingeladen werde, bringe ich neben dem eigentlichen Geschenk gerne noch etwas Gebackenes mit. Schließlich bedeutet etwas Selbstgemachtes auch immer, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat. Leider macht einem der Zeitmangel oft einen Strich durch die Rechnung. Denn wer hat bei einem Vollzeitjob noch die Geduld und Energie sich zwei bis drei Stunden in die Küche zu stellen. Was also tun, wenn die Zeit knapp ist, man aber etwas Leckes mitbringen möchte?

Das Geheimnis heißt Chocolate Chip Cookies, denn sie sind schnell und einfach in der Zubereitung und schmecken wirklich jedem!

Zutaten für etwa 50 kleine Cookies

• 125 Gramm weiche Butter
• 90 Gramm weißen Zucker
• 110 Gramm braunen Zucker
• 1 Ei
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Messerspitzen Salz
• 200 Gramm Mehl
• ½ Teelöffel Backpulver
• 100 Gramm weiße Schokolade
• 100 Gramm Vollmilch Schokolade

Zubereitung

1. Zunächst die Butter mit den beiden Zuckersorten verrühren. Dann das Ei, Vanillezucker und Salz dazugeben. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermengen und unter ständigem Rühren hinzugeben.

Vollmilch und weiße Schokolade: Eine leckere Mischung (Foto: A. Schwalb)

2. Die beiden Schokoladentafeln in kleine Würfel zerstückeln und in den festen Teig einkneten.

3. Nun haselnussgroße Teigbällchen formen und diese mit ausreichend Abstand auf dem Blech mit Backpapier verteilen – es passen etwa neun Kugeln auf ein Blech.

Klein und rund: So bekommen die Cookies ihre perfekte Form (Foto: A. Schwalb)

4. Bei circa 180 Grad Ober- und Unterhitze fünf bis sieben Minuten backen lassen. Die Backzeit variiert je nachdem wie groß die Teigkugeln sind.

Tipp: Nicht wundern, wenn die Kekse sehr weich und möglicherweise noch nicht fertig erscheinen. Sie härten auf dem Blech während des Auskühlens noch nach. Sie sollten jedoch nicht länger als weitere fünf Minuten auf dem heißen Blech liegen bleiben. Deshalb gilt: Lieber etwas zu früh aus dem Ofen nehmen, als zu spät!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Kommenden Sonntag findet ihr in dieser Rubrik Ratschläge für gelungene Fotos.

Fancy Food – Süße Hamburger und Pommes Frites

„Das Auge isst mit“ – diesem Leitspruch folgend haben es Köche und Konditoren sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur besonders delikate, sondern auch optisch ansprechende Speisen auf den Tisch zu bringen. Das alte Sprichwort hat sich dabei zur kulinarischen Kunstform entwickelt, die Kreativität und Backfertigkeiten gleichermaßen beansprucht. Ob nun Rosen aus Marzipan, Krümelmonster-Muffins oder als Lutscher getarnte Kuchen namens Cake Pops – die Dekorationswelle hat längst Einzug in heimische Gefilde gefunden, fernab von Edelrestaurant und Gourmetküche. Dies beweist der Amerikaner Erik Trinidads mit seiner „Fancy Fast Food“-Bewegung, indem er fertige Fast Food-Gerichte stilvoll neu arrangiert. Mit einer Hommage an den Hobbykoch soll dem Trend die Zukunft gewiesen werden: Dem Stil des „Fancy Food“ (Anm. d. Red.: „Fancy Food“ bezeichnet ausgefallene Speisen im Allgemeinen) folgend präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion Fast Food-Gebäck, das sowohl „fast“ als auch „fancy“ zubereitet wird.

Ausgefallen: Hamburger als Gebäck (© Bakerella / bakerella.com)

Zutaten und Materialien:

  • Vanille- und Schokoladen-Cupcakes
  • Sesamkörner
  • rote, grüne und gelbe Lebensmittelfarbe
  • etwas Wasser zum Befeuchten
  • 125g Butter oder Frischkäse
  • 200g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • ein Messer
  • Spritztüte oder Gefrierbeutel, Klebeband und Schere

1. Zunächst die Vanille- und Schokoladen-Cupcakes mit einem Messer halbieren oder dritteln. Dies ist abhängig von ihrer Größe. Die Vanille-Cupcakes bilden dabei das Brot, die Schokoladen-Cupcakes wiederum das Fleisch eines Burgers.

2. 125g Butter oder Frischkäse mit 200g Puderzucker und etwas Zitronensaft zu einer weichen Creme verrühren. Das dadurch entstandene Frosting anschließend dritteln und mit den Farben rot, gelb und grün einfärben. Diese dienen dann als Ketchup, Käse und Salat.

3. Nun die Brotunterseite mit dem süßen Fleisch belegen. Die Oberseite wiederum mit etwas Wasser anfeuchten und mit den Sesamkörnern bestreuen. Durch das Wasser bleiben diese am Gebäck kleben.

4. Mit dem roten Frosting einen Kreis auf dem braunen Cupcake ziehen. Hierfür eine Spritztüte verwenden. Wer keine hat, kann einen Gefrierbeutel nehmen, diesen zu einem Trichter falten und mit Klebeband festkleben. Anschließend mit einer Schere die Öffnung einschneiden und das Frosting einfüllen. Dasselbe mit dem gelben Frosting wiederholen.

5. Das grüne Frosting sollte leicht gewellt um den Kreis gezogen werden, damit es den Salatblättern eines Burgers ähnelt. Nun die mit Sesam versehenen Brotdeckel leicht auf die Hamburger andrücken, um das Fast Food-Gebäck zu vollenden.

Kreativ: Pommes Frites-Kekse (© Bakerella / bakerella.com)

Tipp:

  • Wer mag, kann zu den Cupcake-Burgern auch süße Pommes Frites servieren. Hierfür einfach in kurze Streifen geschnittene Kekse backen.

Vorschau: Wie eure Homeparty ein Erfolg wird, hat euch die Tipps&Tricks-Redaktion bereits verraten. Nächste Woche erfahrt ihr zudem, wie eine öffentliche Party zum Highlight wird.

Individualistenmüsli und Orangenabo

Wir sind die sogenannten ‚digital natives‘. Wir posten und liken – und wir shoppen im Internet. Längst kommen viele Güter, die im Netz in virtuelle Einkaufswägen gelegt werden, per Paketdienst nach Hause. Bücher, CDs, Filme, Kleidung, … Und unser Essen?

Freie Wahl!? Individuelles Müsli aus dem Netz (© Rainer Sturm/pixelio.de)

Auch Nahrungsmittel können vermehrt im Internet gekauft werden. Bekannt ist mittlerweile Mymuesli.de. Ob zwischen fertig gemischten Sorten, die es in fast keinem Laden zu kaufen gibt (seit Neuestem gibt es mymuesli-Läden), oder eigenen Kreationen mit Zutaten, die kaum in einem ‚normalen‘ Müsli zu finden sind – hier kann der Kunde mehr, als nur wählen. Und durch die Möglichkeit, ein individuelles Müsli zu kreieren, bekommt er eben das Gefühl von Individualität. Er ist nicht mehr einer unter vielen, die alle zum gleichen Produkt im Regal greifen. Nein! Sein Produkt ist einzigartig, wie er selbst. Wie viele andere auf die Idee gekommen sind, gerade diese Zutaten zu mischen, ist dabei nebensächlich. Der Kunde hat gewählt, hat bestimmt und fühlt sich darum auch verstanden. Dass die Zutaten bei Mymueslie dabei aus biologischem Anbau stammen, sorgt dann noch für ein gutes Gewissen.

Der Trick ist mittlerweile weit verbreitet. Mischen kann man bei Green Cup Coffee zwar nicht, aber aus so exklusiven Sorten mit scheinbar unglaublichen Geschmäckern wählen, sodass ein Hauch von Luxus in der Luft liegt. Kaffee, der nach Schokolade oder Vanille schmeckt – und das von Natur aus – klingt einfach ein bisschen besonders. Die gesündere Alternative ist dann der selbstgepresste Orangensaft mit den frischen Orangen von OH!Saft. Monatlich im Abo kommen die Früchte nach Hause, die Saftpresse wird gestellt und los geht’s.

Was per Post kommt, muss nur noch zubereitet werden: bei Hello Fresh (Foto: T. Gartner)

Ähnlich funktioniert auch Hello Fresh. Wöchentlich werden hier Lebensmittel samt Rezepte verschickt. Das lange Suchen im Supermarkt ist passé, der ewige Entscheidungskampf um das Abendessen erübrigt sich, gekocht wird, was auf dem Plan steht. Zwischen verschiedenen Kochboxen ist zu wählen, die Zutaten kommen per Post, nur gekocht werden muss noch. Mit der Obstbox ist dann auch für den Hunger zwischendurch gesorgt. Obwohl Naschkatzen vielleicht eher auf knusperreich.de klicken werden – Da gibt es feine Bio-Kekse in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Die Individualisten können ihre eigene Wunschdose kreieren, einfachere Gemüter greifen gleich zur Lieblingssorte.

Vom Orangensaft und Frühstücksmüsli bis zum Vollwert-Abendessen mit Obstzwischenmahlzeit und Keksnachtisch, auch unser Essen kann heute vollständig im Internet bestellt werden. Der Schein von mehr Individualität wird gewahrt, wir können – theoretisch – immer mehr variieren. Wir sind bio und ökologisch, leben gesund und genießen dabei. Klingt irgendwie zu gut, um wahr zu sein. Dafür darf das Bio-Essen aus dem Netz auch mehr kosten und ist nicht wirklich für jeden erschwinglich. Andere könnten bemängeln, dass es gar nicht so ökologisch ist, Nahrungsmittel mit dem Paket-LKW kommen zu lassen, wenn ein Gemüsegeschäft mit Erzeugnissen aus der Region gleich um die Ecke ist. Zu meckern finden wir doch immer etwas, beim Internetessen oder den Produkten aus dem Garten. Wichtig ist am Ende doch nur, dass es schmeckt. Und über Geschmack lässt sich eben nicht streiten. Guten Appetit.

Vorschau: Alexandra schreibt nächste Woche über den ganz normalen haarigen Wahnsinn.

In der Weihnachtsbäckerei

Ein großer Erfolg: Nach langem Ringen mit dem Teig grinsen unsere Kekse fröhlich in die Welt (Foto: Denzinger)

KEKSE BACKEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK! steht immer noch in meiner Facebook-Veranstaltungsliste. Nachdem Face2Face die Initiatorin Sabine Zettl interviewt hat, steht fest: Wir backen mit! Und so treffen sich am Samstag, 1. Dezember 2012, nachmittags vier Face2Face-Redakteure – Anja Rambacher, Gülcin Onat, Melanie Denziger und ich – in Melanies WG-Küche, um bedürftigen Kindern eine Freude zu machen .

Das gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet. Vor allem der Mangel einer Großküche bereitet uns arge Probleme. Zwar sind vier Leute da, die alle backen wollen, aber kaum Platz vorhanden, um gleichzeitig zu arbeiten. Und da wir auch keine vier Backöfen zur Verfügung haben, sondern nur einen, verbringen wir etwa sieben Stunden mit der gesamten Keksbackaktion.

Schatzkiste: Schöne Verpackungen haben wir tatsächlich auch gefunden. Und ab damit…

Schon beim Einkaufen werden uns erste Probleme bewusst. Ein herausgesuchtes Rezept enthält Nüsse, doch: Was, wenn eines der Kinder eine Allergie gegen Nüsse hat ist? Also verzichten wir auf Mandeln und kaufen stattdessen eine Packung Kokosraspeln.

Butterplätzchen, Vanillekipferl und unsere garantiert allergiefreundlichen Kokosplätzchen wandern nach und nach in den Backofen. Die Vanillekipferl bekommen wir ohne Probleme hin, doch für die Butterplätzchen brauchen wir ganze drei Anläufe, weil der Teig nicht lange genug gekühlt und damit zu klebrig ist, um die Plätzchen auszustechen . Uns beschleicht der Verdacht, dass wir einfach zu doof sein könnten, ordentliche Kekse zu backen. Nach langem Kampf und der bewundernswerten Idee, den Teig in die Gefriertruhe zu packen, kriegen wir ihn dann aber doch noch in Keksform aufs Backpapier.

Während wir mit dem Teig ringen, überlegen wir, wem wir unser Gebäck eigentlich vermachen sollen. Ein paar Kandidaten stehen zur Auswahl, die Entscheidung fällt schließlich auf das Spielhaus Sara Lehmann in Speyer, in welchem unter anderem Flüchtlingskinder betreut werden. An Nikolaus sollen dort unsere Kekse verteilt werden.

…ins Spielhaus Sara Lehmann. Chefredakteurin Tatjana Gartner übergibt der Leiterin der Einrichtung Isabell Estevez-Aneiros kurz vor der Adventsstunde unsere Kekse (Fotos: C. Gartner)

In Folge unserer Backaktion werde ich krank. Vom einem herumhustenden und herumniesenden Menschen Kekse überbracht zu bekommen, ist nicht besonders appetitlich. Glücklicherweise erklärt sich Face2Face-Chefredakteurin Tatjana Gartner kurzfristig bereit, die Kekse direkt am Nikolaustag im Spielhaus Sara Lehmann abzuliefern. Und da landen sie dann auch – zufällig nicht mal eine Stunde, bevor in der Betreuungseinrichtung die Adventsstunde anklingt.

Vorschau: Am Dienstag, den 25. Dezember, beschäftigt sich die Panorama-Rubrik mit Vorbildern für junge Menschen.

 

Gute Fee zur Weihnachtszeit

„KEKSE BACKEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK!“ titelt eine Facebook-Veranstaltung. Grazerin Sabine Zettl (37), die sich sowohl in der Tourismusbranche als auch im Journalismus betätigt, ruft dazu auf, bedürftigen Kindern die Weihnachtszeit mit einer Keksspende zu versüßen. Immer häufiger kommt es vor, dass alleinerziehenden Elternteilen die Zeit fehlt, mit ihren Kindern zusammen zu backen. Weihnachten ohne Kekse? Das geht nicht, findet Zettl – und mobilisiert viele Facebook-User, um diesen Familien mit selbstgemachtem Gebäck Weihnachten ein wenig schöner zu machen. Auch soziale Einrichtungen sollen unterstützt werden. Über ihren Aufruf bei Facebook hat Zettl größere Organisationen erreicht – darunter Einrichtungen mit bis zu 40 Kindern, die sie mit Bekannten von sich in Verbindung gebracht hat, um die Kekslieferungen sicherzustellen. Bis Samstag, 15. Dezember sollen die Kekse schließlich eintreffen.. Sozialämter, Kindergärten, Frauenhäuser: Überall dort kann man sich erkundigen, ob Kekse benötigt werden, regt Zettl an.

Face2Face: Frau Zettl, ich habe vor einigen Wochen via Facebook eine Einladung zu ihrer Veranstaltung erhalten – „KEKSE BACKEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK!“. Was steckt dahinter?
Zettl: Ich habe viel Zeit im Ausland verbracht und in meinem Leben schon große Armut gesehen. Es sind häufig gerade die Ärmsten der Armen, die sich bereit erklären, anderen Menschen zu helfen, etwa durch eine Einladung zu einem warmen Abendessen oder zum gemeinsamen Teetrinken. Diese Hilfsbereitschaft hat mich unendlich fasziniert. Wir vergessen heute oft, dass eine Geldspende nicht der einzige Weg ist, um Bedürftigen zu helfen. Eben das möchte ich den Menschen ins Bewusstsein rufen. Deswegen backen wir Kekse, um bedürftige Kinder in der Vorweihnachtszeit zu erfreuen. Manch einer mag kaum erahnen, wie wertvoll ein paar frische, selbstgebackene Kekse für Kinder sein können. Ein grenzenloses Miteinander ist unheimlich wichtig!

Face2Face: Auf Facebook schreiben Sie: „Sinn der Aktion: Unterstützung von Alleinerziehenden, arbeitenden Müttern bzw. Müttern von zwei bis drei Kindern oder Frauenhäusern oder Eltern-Kindzentren“. Warum gerade Kekse?
Zettl: Spendenaktionen sind in der Regel mit Geld verbunden. Werden wir angehalten, ein Kilo Kekse zu spenden, hat diese Spende gesellschaftlich einen ganz anderen Stellenwert – Essen verbindet! Persönlich betreibe ich einen Kochblog und beschäftige ich mich daher häufig mit Lebensmitteln, die eine übergeordnete Rolle in meinem Leben spielen.

Face2Face: Wie kamen Sie auf die Idee, diese Veranstaltung ins Leben zu rufen?
Zettl: Bei Facebook gibt es eine Gruppe namens share & care – graz. Hier verschenken Menschen Dinge, die sie nicht mehr brauchen. Da sich auf Inserate wiederholt unzählige Menschen gemeldet haben, hat man beschlossen, das Los entscheiden zu lassen. Unter anderem hatte eine Frau angeboten, ein Kilo Kekse zu verschenken – woraufhin sich etwa 20 Mitglieder meldeten.

Letztes Jahr kam es, dass ich, die ich auch alleinerziehende Mutter bin, zu Weihnachten keine Zeit hatte, um mit meinen Kindern zu backen. Damals war mein größter Wunsch, dass von irgendwoher eine gute Fee auftaucht und sich erbarmt, mir ein paar Kekse vorbeizubringen. Als gute Feen haben sich dann glücklicherweise die Großeltern erwiesen, die sich die Zeit genommen haben, für die Kinder zu backen. Und wie in alten Zeiten hatten meine Kinder dann auch im vergangenen Jahr leckere Kekse.

Viele Menschen backen in ihrer Freizeit gerne. Ich dachte mir also, dass es doch sicher möglich sein muss, diese Hobbybäcker mit jenen Menschen zu verbinden, denen es an Zeit oder Geld zum Backen fehlt. Kurzum habe ich auf Facebook eine Veranstaltung erstellt und rund 700 Personen aus meiner Freundesliste dazu eingeladen. Letztlich hat das den Stein ins Rollen gebracht.

Face2Face: Inzwischen haben knapp 200 Personen ihre Teilnahme zugesagt – weitere 200 wollen vielleicht daran teilnehmen. Haben sie mit einer solch gewaltigen Resonanz gerechnet?

Zettl: Nein, mit so einem gewaltigen Andrang habe ich nicht gerechnet. Dennoch habe ich darauf gehofft, dass ich auf diesem Wege möglichst viele Menschen erreiche und wir gemeinsam viele Kinder glücklich machen können – ein Ziel, was wir uns alle setzen sollten!

Face2Face: Die Äußerungen der Facebook-User sind durchweg positiv ausgefallen. Gab es zur Aktion selbst Kritik?
Zettl: Bedenken wurden hinsichtlich des Lebensmittelamtes geäußert. Der Befürchtung, dass die ganze Aktion platzen könne, weil das Amt uns möglicherweise einen Strich durch die Rechnung macht, begegne ich ganz pragmatisch. Auf unzähligen Kirchenadventsmärkten und auf ähnlichen Vereinsveranstaltungen werden von Hausfrauen selbstgebackene Kekse verkauft. Aber wer kontrolliert diese? Wo bleibt hier das Lebensmittelamt? Ganz einfach: Kontrolliert wird hier nicht, die Behörden akzeptieren die Keksverkäufe einfach. Und im Gegensatz zu den Keksbuden auf den Weihnachtsmärkten verdienen wir keinen Cent bei der Sache, sondern tun dies nur, um Kindern eine Freude zu machen. So what?

Face2Face: Für wie geeignet halten sie Facebook, um eine solche Veranstaltung zu organisieren?
Zettl: Schlicht und einfach: Perfekt! Hätten Sie in Deutschland ohne Facebook von dieser Aktion erfahren? Vermutlich nicht. Sicher, es gibt unzählige Möglichkeiten, ein Anliegen zu kommunizieren, das aber wohl am erfolgversprechendste Medium dafür ist in unserer Zeit nun einmal Facebook.

Info: Einige Face2Face-Mitarbeiter beteiligen sich ebenfalls an der Aktion. Am Dienstag, 4. Dezember, erscheint im Panorama ein Bericht darüber.

Vorschau: Am Dienstag, 27. November, erscheint ein Interview mit dem Manager der Postgalerie Speyer – einen Tag vor der Eröffnung des Einkaufszentrums.

Die weltbesten Erdnussbutter-Cookies

Die leckersten Kekse und Kuchen sind oft einfacher zu machen als man denkt. Ganz easy-peasy und schnell, passend zum Sonntags-Kaffeeklatsch mit der besten Freundin, kommen diese leckeren Erdnussbutter Cookies daher. Beispielsweise zum Verschenken in einem hübsch dekorierten alten Marmeladenglas oder auch zum selber naschen, denn weg sind die schnell.

Die Hauptzutaten: Butter, Zucker, Mehl, gehackte Erdnüsse, ein Ei und Erdnussbutter (Foto: Lukenda)

Was ihr dafür braucht:

  • 200g Mehl (gesiebt)
  • 150g Erdnussbutter
  • etwas gehackte Erdnüsse (ungesalzen)
  • 100g Butter
  • 125g Zucker
  • 125g brauner Zucker
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • ½ Teelöffel Natron (kann man aber auch weglassen)
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1-2 Teelöffel selbstgemachten Vanillezucker)
  • etwas braunen Zucker für den Überzug

Achtet beim Backen stets darauf, dass Zutaten wie Eier, Butter oder Quark Zimmertemperatur haben, dann kann nichts gerinnen und die Masse wird homogener.

Sehen jetzt schon super aus: die Kekse kurz bevor sie in den vorgeheizten Ofen kommen (Foto: Lukenda)

Schritt 1: In einer großen Schüssel die weiche Butter und Erdnussbutter für eine Minute mit dem elektrischen Mixer miteinander verschlagen. Dann Zucker, braunen Zucker, Backpulver und Natron gut untermischen. Anschließend das Ei und den Vanillezucker hinzufügen. Nach und nach Mehl unterrühren. Der Teig ist nun etwas bröselig, aber keine Sorge, das ist ganz normal.

Schritt 2: Aus dem Teig kleine Kügelchen formen (etwa 3 cm Durchmesser). Einen kleinen Haufen Zucker auf die Arbeitsplatte streuen und die Kügelchen darin rollen, bis der Zucker gleichmäßig haften bleibt. Die gezuckerten Kügelchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und dabei auf genügend Abstand achten. Mit einer Gabel einmal horizontal und einmal vertikal platt drücken.

Schritt 3: Bei 190°C im vorgeheizten Backofen für ungefähr 8 Minuten backen lassen – das kommt auf euren Ofen an. Vor dem Entfernen vom Blech noch einige Minuten darauf abkühlen lassen, sonst zerbrechen sie schnell.

TIPP: Ihr könnt natürlich auch Erdnussbutter mit Stückchen verwenden (crunchy) und dem Teig hinzufügen. Wer sie besonders weich und saftig bevorzugt, verzichtet auf das Plattdrücken und backt sie nur 7 Minuten.

Lasst es euch schmecken!

Vorschau: Und nächsten Sonntag gibt´s von Melanie ein wenig Hilfestellung bei der Frage, was man alles für ein Festival einpacken sollte.