Eine Hommage an den inneren Schweinehund

Wir alle kennen ihn, den inneren Schweinehund. Das kleine Tier in uns, das uns erzählt „Es ist in Ordnung, noch ein Stück Schokolade zu essen“, „Sport wird wirklich überbewertet“ und „Der Wäschehaufen ist morgen immer noch da“. Wir alle hassen und lieben ihn – manchmal ist es schön, die Welt einfach sein zu lassen und sich zurückzulehnen. Es stimmt ja: die Wäsche ist auch morgen da und das eine Stück Schokolade macht den Bauch auch nicht dick(er).

Der innere Schweinehund: Manchmal bringt er uns dazu einfach nur faul sein zu wollen (Foto: Möller)

Dem Schweinehund in den Hintern treten

Doch manchmal muss man dem inneren Schweinehund auch Einhalt gebieten und an der Leine führen. Sonst liegt man ewig auf der Couch, vertilgt Unmengen ungesunden Essens und die Wäsche bekommt irgendwann Beine und absolviert das Training, für das man selber zu faul ist. Das kostet dann Überwindung: Ran an die Sportklamotten und weg mit der Schokolade. Ran an das Bügeleisen und weg mit der Wäsche. Motivationshilfen gibt es viele: Von dem entspannenden Bad, das nach dem Sport wartet, bis hin zum Glas Rotwein als Belohnung für das erfolgreiche Bügeln. Mit einer kleinen Motivationshilfe klappt das Überwinden viel leichter.

Mit dem Schweinehund leben

Das Gute an der Überwindung: Ist es erst einmal geschafft, fühlt man sich besser und der innere Schweinehund ist zufrieden. Denn er weiß: Seine Zeit wird wiederkommen. Manchmal muss man einfach auf seinen Schweinehund hören und die ganze Welt außen vorlassen. Dann kann man Kraft tanken für kommende Aufgaben – oder einfach mal abschalten. Das kleine Tier in einem drin wird es freuen.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir, wie ihr Fotos auf Holz übertragen könnt.