Ihr Ziel: Die Shisha-Weltherrschaft – zwei Jungunternehmer packen aus

Wollen die Weltherrschaft in Sachen Shisha an sich reißen: Rida Karkaba (links) und Toni Udiljak (rechts) mit ihrem Team (Foto: privat)

Wollen die Weltherrschaft in Sachen Shisha an sich reißen: Rida Karkaba (links) und Toni Udiljak (rechts) mit ihrem Team (Foto: privat)

Jugendkultur Shisharauchen“ titelten wir vor etwa einem Jahr auf unserer Website. An diesem Trend scheint sich bis heute wenig geändert zu haben: Viele, vor allem jüngere Menschen schätzen es in gemütlicher Runde – daheim oder in einer der zahlreichen Shishabars in der Umgebung – beisammen zu sitzen, Wasserpfeife zu rauchen und über Gott und die Welt zu quatschen. Zwei jungen Männern war das allein aber nicht genug: Toni Udiljak (24) und Rida Karkaba (28) gründeten im März ein eigenes Unternehmen rund um den Shisha-Bedarf. Über ihren Onlineshop verkaufen sie unter anderem Shishas, Tabak und Mundstücke, aber auch selbstentwickelte Produkte wie den „THS Diamond“, einen Glasaufsatz, der mittels indirekter Hitze das Einatmen von Schadstoffen aus der Kohle vermindert.

Am vergangenen Samstag eröffneten die Jungunternehmer zudem eine Filiale in Sinsheim. Face2Face war für euch vor Ort und hat mit den beiden über ihre größte Leidenschaft, das Shisharauchen, und die Herausforderungen einer Unternehmensgründung gesprochen.

Die Qual der Wahl: Verschiedene Tabaksorten im Shop der Jungunternehmer (Foto: T. Gartner)

Die Qual der Wahl: Verschiedene Tabaksorten im Shop der Jungunternehmer (Foto: T. Gartner)

Es ist 12 Uhr an einem verregneten, grauen Samstag. Nur bei dem Gedanken daran heute noch vor die Tür treten zu müssen, fröstelt man unweigerlich. Im Bett oder vor dem Kamin, eingemummelt in kuschelige Decken, den Duft eines dampfend heißen Kakaos einatmen – an etwas anderes ist an einem Tag wie diesem nicht zu denken. Oder doch? Mitten im tristen Industriegebiet Sinsheims hat eine Handvoll junger Männer beschlossen, den Samstag anders zu verbringen: In gemütlicher Runde sitzen sie in einem Eckhaus mit Glasfassade. Beim Eintreten steigt einem gleich der fruchtige Geruch von Shishatabak in die Nase. An den Wänden des großzügigen, hellen Raumes stapeln sich kunterbunte Tabakboxen – von klassischem Doppelapfel, über Frozen Maracuja bis hin zu Zimt-Kaugummi ist alles dabei. In blitzblanken Glasvitrinen werden Köpfe und Mundstücke präsentiert. Zur Eröffnung des Shops können die Besucher diverse Tabaksorten ausprobieren, was sich die Shishaliebhaber aus der Umgebung natürlich nicht zweimal sagen lassen. Begierig saugen sie an den Schläuchen der Shishas und pusten den duftenden Rauch in die Luft.

„Shisharauchen bedeutet für uns einerseits Entspannung, andererseits das Verlangen die heutigen Standards im Bezug auf das Shisharauchen zu verbessern“, erklären die beiden Jungunternehmer. Da sei es für beide naheliegend gewesen, einen Shop für Shishabedarf zu gründen. Gute Konzepte und Produkte seien die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung, wissen sie. „Das Wichtigste aber ist der Ehrgeiz etwas durchzuziehen, obwohl viele Leute das nicht für gut befinden und einem Steine in den Weg legen“, ist sich Udiljak sicher. Nach dem Boom des Onlineshops durch den Verkaufsstart des „THS Diamond“ im März, möchten die beiden jungen Männer nun mit ihrer Filiale etwas mehr Präsenz zeigen und den Leuten die Möglichkeit geben, die Produkte vor Ort zu testen.

Das Fazit der Eröffnung fällt jedenfalls positiv aus: „Ich schätze mal, es waren um die 100 Besucher da“, berichtet Karkaba. Das läge minimal unter den Erwartungen, sei aber vermutlich auf das schlechte Wetter zurückzuführen, spekuliert er. Zufrieden seien sie dennoch und sehen zuversichtlich in die Zukunft: „Wir wünschen uns natürlich, dass der Shop weiterhin gut besucht ist, dass sich die Kunden hier wohlfühlen und die Beratung sowie Chillzone in Anspruch nehmen.“ Das Ziel auf längere Sicht: „Die Weltherrschaft in Bezug auf Shisha an uns zu reißen“, sagt Udiljak mit einem Augenzwinkern.

Kontakt:
THS Shisha Bedarf Shop:
Langestraße 22
74889 Sinsheim

www.shisha-bedarf.com
info@shisha-bedarf.com


Vorschau:
Nächste Woche geht es im Panorama um das Thema Couchsurfing.

Ausgehtipps, Teil 8: 1001 Nacht, Hockenheim

Edel: Die Gewölbedecke der 1001 Nacht Shisha-Lounge in Hockenheim (Foto: Ahmed Karkaba)

Die Abbildung einer senfgelben Wüstenlandschaft mitsamt Karawane ziert die Wände, weiter hinten sorgt eine dezente, indirekte Beleuchtung für gemütliche Stimmung unterhalb der geschwungenen Gewölbedecke. Traditionell arabisches Flair trifft Moderne – so könnte man die Atmosphäre im Hockenheimer 1001 Nacht beschreiben. Die Shisha-Lounge wurde im Mai 2009 von Ahmed Karkaba (32) und seinem Bruder Rida Karkaba (28) eröffnet. Heute führen Raghed Gabr (29) und Ahmed Karkaba die Lounge.

Besonders das junge Publikum soll sich hier wohlfühlen, erklärt der Inhaber unseres heutigen Ausgehtipps. „Ob Disko mit regionalen DJs oder speziell auf Anlässe wie Halloween oder Weihnachten abgestimmte Aktionen – wir veranstalten viele Events gezielt für Jüngere“, fügt er hinzu.

Platz genug für derartige Veranstaltungen gibt es: Etwa 100 Personen können es sich in den Räumlichkeiten der Lounge gemütlich machen. Dass ein Teil der Einrichtung nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand ist, dürfte bei diesem Entertainment-Angebot leicht in Vergessenheit geraten. Zudem wird das Mobiliar laut Geschäftsführung im neuen Jahr ausgetauscht.

Zeigt Face2Face-Chefredakteurin Tatjana Gartner das 1001 Nacht in Hockenheim: Raghed Gabr (rechts) (Foto: Pollach)

Acht bis höchstens zehn Euro zahlt man im 1001 Nacht Hockenheim für eine Shisha. Die Auswahl an Tabaksorten ist groß: 200 Stück habe er anzubieten, so Karkaba. Von anderen Shisha-Bars hebe sich das 1001 Nacht durch Hygiene und daraus resultierende Qualität bezüglich der Wasserpfeifen ab. „Jede Shisha und jeder Glasschlauch wird nach einmaligem Gebrauch komplett gereinigt“, berichtet Krakaba, „wenn das Wasser mehrere Male verwendet wird, verliert es seine Filterfunktion. Durch den Austausch des Wassers nach jeder Benutzung verhindern wir, dass das Shisharauchen Kopfschmerzen verursacht.“

Und zum Abschluss noch ein Tipp: Am letzten Samstag im Monat lädt das 1001 Nacht Hockenheim zum All-you-can-smoke ein. Für einmalig zwölf Euro können die Besucher dieses Events so viele Köpfe rauchen wie sie möchten. Also: Nichts wie hin!

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):

Äußeres Erscheinungsbild: 4
Preise: 4
Atmosphäre: 5
Service: 5

Kontakt:
1001 Nacht Shisha-Lounge
Karlsruherstraße 11
68766 Hockenheim
Tel.: 017686001740
Homepage: www.1001-nights.de

Öffnungszeiten:
Sonntag-Donnerstag: 17:00 – 0:00
Freitag-Samstag: 17:00 – 3:00
Montags: Ruhetage
(Außer an Feiertagen und Schulferien)

Vorschau: Nächsten Sonntag verrät euch Melanie einige Alltagstipps für die Haarpflege.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 6: Café Vienna, Mannheim

Ausgehtipps, Teil 7: Soraya Lounge, Speyer

 

Die ganz persönlichen Sommertrends von „Germany´s Next Topmodel“-Gewinnerin Jana Beller

Im Gespräch: Jana Beller (links) und Tatjana Gartner (rechts) (Foto: Gillette Venus)

Im Gespräch: Jana Beller (links) und Tatjana Gartner (rechts) (Foto: Gillette Venus)

Ein erfolgreiches, internationales Fotomodell werden – das ist das erklärte Ziel von „Germany´s Next Topmodel“-Gewinnerin Jana Beller. Face2Face-Mitarbeiterin Tatjana Gartner traf die 20-Jährige während einer Autogrammstunde, die sie im Rahmen ihres Jobs als aktuelles Gesicht des Rasiererherstellers „Gillette Venus“ im Hockenheimer „Globus“ gab.

Face2Face: Wie hast du dich nach dem Sieg bei „Germany´s Next Topmodel“ gefühlt?
Beller:
Als ich bei „Germany´s next Topmodel“ gewonnen habe, war ich total überwältigt und sehr glücklich. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

Face2Face: Vor Kurzem machte es fast den Eindruck als sei dieser Traum bereits wieder zerplatzt. Du bist nun nicht mehr bei Heidi Klums Vater unter Vertrag, sondern bei „Louisa Models“. Was gefällt dir an deiner neuen Agentur? Wieso bist du ausgerechnet dorthin gegangen?
Beller: Bisher kann ich sagen, dass ich sehr professionell betreut werde. Louisa-Models hat den Ruf, deutsche Mädels groß rauszubringen. Ich hoffe, dass mir ihre Erfahrung zu Gute kommen wird.

Face2Face: Hast du viel bei GNTM gelernt, von dem du sagen könntest, dass es dir in Zukunft auch noch etwas nützt?
Beller: Ich bin auf jeden Fall professioneller geworden und hatte die Chance, schon mal in den stressigen Alltag des Modellebens herein zu schnuppern.

Face2Face: Was wolltest du ursprünglich einmal werden? Und was hast du vor GNTM gemacht?
Beller: Ich habe die zwölfte Klasse zu Ende gebracht und damit das Fachabitur. Ursprünglich wollte ich Betriebswirtschaft studieren und mich in diese Richtung weiterentwickeln.

Face2Face: Was ist in deinen Augen der Sommertrend 2011?
Beller:
Im Trend liegen bunte, leuchtende Farben und Hunter Gummistiefel – gerade   jetzt, wo der Sommer so grau und nass ist.

Gibt´s zu gewinnen: Zwei Autogrammkarten von Topmodel Jana (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Was ist dein persönliches Lieblingskleidungsstück im heimischen Schrank und was macht es so besonders?
Beller: Meine graue Jeans. Sie hat die perfekte Passform und ist super bequem. In dieser Jeans könnte man sogar schlafen, so bequem ist sie.

Face2Face: Welches ist dein/e LieblingsdesignerIn und wieso ausgerechnet er/sie?
Beller: Ich mag Chanel und Karl Lagerfeld. Er ist absolut klassisch und dabei dennoch jung und modern. Leider sind die Sachen für mich meistens zu teuer.

Face2Face: In welchem Laden könnte man dich am ehesten antreffen?
Beller: Ich halte mich gerne in Drogeriemärkten auf. Da stöbere ich immer nach schönen Kosmetik- und Beautyprodukten.

Face2Face: Was sind deine Beautytipps?
Beller:
Viel Wasser trinken, sich gesund ernähren und natürlich regelmäßig Sport treiben sind wichtig für die Figur und das Wohlbefinden. Außerdem gehe ich gerne in die Sauna – das entspannt und ist gesund.

Face2Face: Was ist dein Rat für die Mädels, die sich dieses Mal bei GNTM bewerben? Auf was sollten sie achten?
Beller: Man sollte auf jeden Fall natürlich und ohne viel Make-up zum Casting kommen. Außerdem darf man sich von niemandem verunsichern lassen, man sollte stattdessen an sich selbst glauben und nicht aufgeben!

Gewinnspiel:
Für all diejenigen, die nicht genug von Jana Beller bekommen könne, verlosen wir zweimal jeweils eine Autogrammkarte der Beauty.
Was du für die Karten tun musst: Schreibe bis einschließlich Donnerstag, 6. Oktober 2011, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de. Darin enthalten sein sollten dein Vor- und Nachnamen, sowie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Bitte gib als Betreff „Autogrammkarte Jana“ ein. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 via Mail oder Telefon.

Viel Glück euch allen!

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr, welches die Herbsttrends des Jahres sein werden. Klassisches trifft auf Neues – seid gespannt!

Ausgehtipps, Teil 1: Colonial-Lounge Hockenheim

Stylisch: Die Wandgestaltung (Foto: T. Gartner)

Wie angekündigt präsentiere ich euch heute den ersten Teil meiner Ausgehtippsserie. Ziel derselben soll es sein euch hübsche und interessante Locations aus der Umgebung vorzustellen und euch eventuell zu einem Besuch anzuregen. Also dann: Viel Spaß beim Lesen!

 Dicke Schneeflocken fallen vom Himmel, draußen herrschen eisige Temperaturen – was gibt es da Schöneres als den Abend gemeinsam mit lieben Freunden an einem warmen, gemütlichen Ort zu verbringen. Mein Tipp: Die Colonial-Lounge in Hockenheim. Hier trifft zwanglose Gemütlichkeit auf orientalisches Ambiente. Sanfte Rot- und Orangetöne, fernöstliche Muster und der Durft von fruchtigen Wasserpfeifen (ich spreche von Duft, nicht von Qualm) schaffen die ideale Stimmung für eine gechillte Shisharunde.

 Der Homepage der Colonial-Lounge zufolge bildet die Wasserpfeife einen festen Bestandteil der orientalischen Kultur und gilt als Symbol der Gastfreundlichkeit, wo wir auch schon beim Thema wären. Selten werde ich so nett begrüßt wie bei meinen etwa wöchentlich stattfindenden Besuchen im Colonial.

Sezer und ich im Colonial (Foto: privat)

Barkeeper und Inhaber Sezer (ausgesprochen wie der römische Imperator Caesar) ist eine wahre Perle was Herzlichkeit und Umgänglichkeit betrifft. Und auch auf sein Fachgebiet – die Shisha – versteht er sich außerordentlich gut. So bedarf es selten mehr Angaben als „Sezer, misch uns mal einen guten Tabak“ und man ist versichert, dass es (bis zum nächsten Besuch) die beste Shisha sein wird, die man jemals geraucht hat. Eine Besonderheit des Colonials sind die sogenannten „NPS-Shishas“. Das sind extrem teuer und gut verarbeitet Wasserpfeifen. Dafür kostet die NPS-Shisha aber auch drei Euro mehr als die normale (5Euro). Gelegentlich finden im Colonial auch Events, wie beispielsweise Flamenco- und Samba-Nächte, statt. Leider hatte ich noch nie das Vergnügen auf einer solchen Veranstaltung dabei zu sein. Den Fotos auf der Homepage zufolge, hatten aber sowohl die Besucher als auch die Tänzerinnen viel Spaß…          Das Versprechen des Colonialteams auf ihrer Homepage „die Gemütlichkeit einer erstklassigen Lounge“ zu bieten, ist meiner Meinung nach mehr als zutreffend. Ein Besuch lohnt sich also!

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):
Äußeres Erscheinungsbild: 4
Preise: 3
Atmosphäre: 5
Personal: 5

Kontakt:
Schwetzingerstraße
1068766 Hockenheim
Tel.: 06205/2568585
Homepage: http://www.colonial-lounge.de/

Vorschau: In der nächsten Woche gibt es einen weitere Kräuterkundeartikel. Diesmal gibt´s was für Haut und Gesundheit – das Kamillendampfbad.

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Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Schwetzingen