32 Konzerte in 21 Ländern – Depeche Mode auf „Global Spirit Tour“

35 Jahre rocken sie bereits die Bühnen dieser Welt und im Mai geht es wieder los.  Die britische Synthie Pop-Gruppe  Depeche Mode  feierte schon zu ihren Anfängen große Erfolge: so enthält das zweite Album „Some Great Reward“, das sie herausbringen, die Nummer „People are People“, die in Deutschland auf Platz eins der Charts landet. In Ländern wie England und Österreich erreicht der Song ebenfalls die Top 10! Die Nummer ist mit elektronischen Klängen durchzogen und schon jetzt mit dem Markenzeichen der Band versehen: der klaren, marken Stimme von Frontmann Dave Gahan.

Internationaler Erfolg

Bereits in den Anfängen hat Depeche Mode Erfolg: Mit ihren düsteren, elektronisch angehauchten Klängen begeistert die Band nicht nur Europa. Denn auch in den USA treten Depeche Mode nach der Veröffentlichung ihrer LP „Music for the masses“ im Jahre 1984 vor großen Massen im Rahmen ihrer ersten Welttournee auf.

Tiefer Fall

Nach dem erfolgreichen Höhepunkt der Band kommen einige Tiefschläge: Alan Wilder, der Keyboarder und Schlagzeuger, verlässt die Band für eigene Soloprojekte. Sänger Dave Gahan unternimmt aufgrund seiner schweren Heroinsucht einen Suizid-Versuch. Dave Gahan fasst nach schwerer Leidenszeit den Entschluss einen Entzug zu machen und begibt sich mit den anderen beiden verbleibenden Bandkollegen, Andrew  Fletcher und Martin Gore, wieder ins Studio. Sie nehmen weitere Alben auf und gehen 1989 sogar wieder auf Welttournee.

Kämpfen für die Musik

2001, drei Jahre nach der großen Tour, erscheint das Album „Exitor“ des Trios, das sich nicht unterkriegen lässt und weiter seiner Leidenschaft – der Musik – nachgeht. Vier weitere Jahre später, im Jahre 2005, schaffen sie es mit „Playing the Angel“ in sage und schreibe 18 Ländern an die Spitze der Charts!

Sie gehen wieder auf Tour

Am vergangenen Freitag ist das 14. Studioalbum „Spirit“ erschienen. Im Anschluss an dieses wird die Band im Mai ihre „Global Spirit Tour“ starten. Bisher sind 32 Konzerte in 21 Ländern bestätigt worden. In Deutschland werden die drei in den Städten Köln, Dresden, München, Hannover, Gelsenkirchen, Leipzig, Frankfurt und Berlin auftreten. Es gibt noch Karten für die Konzerte. Lasst euch das nicht entgehen! Hier könnt ihr Tickets bestellen.

„Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“

Sind wir mal ganz ehrlich: Haben wir uns diesen Sommer wirklich so vorgestellt?

Dass sich der Sommer gerade nicht von seiner besten Seite zeigt, ist offensichtlich. So war zeitweise im Norden Deutschlands ein Weiterkommen ohne Gummistiefel und anständiger Regenkleidung nicht mehr möglich, in der Eifel hat man schon fast wieder die Herbstpullover aus der hintersten Ecke des Schranks auskramen können und im Schwarzwald hat es – wenn es dann mal geregnet hat – gleich ein ordentliches Unwetter gegeben. Ab und an hat die Sonne dann mal hinter einer Wolkenschicht hervorgelugt, um gleich darauf von der nächsten Wolkenschicht wieder verschlungen zu werden. Fazit: Unser Wetter spielt verrückt – gut, ich gebe zu, das ist nichts Neues – und seit die Klimaveränderung zu einem ernsthaften Thema geworden ist, erst recht nicht mehr, aber gerade in diesem Sommer fällt es doch krass ins Auge.
Ich meine, schauen wir uns doch mal unser Wetter an – da fragt man sich doch, wo der Sommer geblieben ist. Was ist mit den heißen Tagen, an denen wir einfach nur am See oder im Schwimmbad liegen und nichts tun wollen? An denen uns nur die Lust nach Eis und Abkühlung im kalten Nass dazu bewegen, mal aufzustehen und ein wenig umherzulaufen? Es ist irgendwie nicht von der Hand zu weisen, egal, wie man es auch dreht und wendet: Irgendwie fehlt uns diesen Sommer etwas.

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch kann der Schirm zubleiben... (Foto: Zander)

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch kann der Schirm zubleiben... (Foto: Zander)

Und damit ist garantiert nicht der Regenschirm gemeint, den ich seit geraumer Zeit jedes Mal in meine Tasche stopfe, wenn ich unterwegs bin. Denn man weiß nie, wann der Himmel das nächste Mal sämtliche seiner Schleusen öffnet und alles regelrecht ins Wasser fällt. Da will ich dann doch lieber abgesichert sein, statt eine Erkältung der fiesen Art zu riskieren. Wenn also kein sommertypisches Wetter – falls es so etwas überhaupt gibt – mit was haben wir es momentan dann zu tun? Ganz einfach: Wir begnügen uns gerade mit einem imposanten Wechsel aus heiter über wolkig bis hin zu unwetterartig – und das meistens an einem einzigen Tag! – und Temperaturen, die wohl eher in das Frühjahr oder in den Herbst gehören als in den Sommer. Es ist nass, kühl und wenn die Sonne sich mal blicken lässt, seufzt fast jeder voller Freude auf und versucht ein Stück ihrer Wärme in sich zu speichern. So sieht es aus. Auf der anderen Seite könnte es auch schlimmer sein. Bilder von der Hitzeperiode in den USA sprechen da Bände.
Außerdem gibt der Wetterdienst für die kommenden Tage eine kleine Entwarnung: Wer es noch nicht weiß, es sieht gar nicht mal so schlecht aus. Eine Radtour mit Picknick oder ein leckeres Eis in der Sonne dürften auf jeden Fall drin sein. Denn die Temperaturen steigen wieder, es bleibt weitgehend trocken und die Sonne gibt sich auch öfter die Ehre – na, wenn da keine sommerlichen Gefühle in einem aufkommen, weiß ich auch nicht…
Andererseits ist das schlechte Wetter auch gar nicht so dramatisch, wenn man nur die richtige Einstellung hat. Ich gebe zu, das ist nicht ganz so leicht, wenn man aus dem Fenster schaut – wissend, dass es eigentlich warm sein sollte – und es gießt in Strömen, gewittert vielleicht oder stürmt. Aber warum sich von einer Laune der Natur, an der wir nichts ändern können, die ganze Stimmung kaputt machen lassen? Es kommen doch noch mehr Tage – und vielleicht werden die ein bisschen sonniger. Ein goldener Herbst hat doch aus seine Reize.
Aber damit das Gemüt bis dahin nicht in Melancholie und Wehmut verfällt, weil unsereins eben nicht im Freien schwimmen gehen oder in der Sonne in seinem Lieblingscafé einen Cappuccino trinken kann, sollten wir uns vielleicht einfach an dem Sommerhit der WiseGuys orientieren. Die haben nämlich schon erkannt, was wir vielleicht noch so vergebens suchen: „Es ist Sommer, egal, ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert. Es ist Sommer, ich hab das klar gemacht, Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“

In diesem Sinne: Packt die trübsinnige Laune ein und stellt den Kopf auf Sommer 😉

Eure Lea