Wie man die düstere Jahreszeit mit Farben erhellt.

Der Sommer geht zu Ende und zusammen mit dem Fallen der Blätter beginnt auch die interessanteste Jahreszeit für Shopping-Begeisterte.

Der Herbst bietet das, was in anderen Jahreszeiten gar nicht so leicht fällt.

Aufgrund der gemäßigten Temperaturen ist Kombinieren nicht nur gewünscht, sondern auch notwendig. Außer man möchte sich statt interessierter Blicke lieber eine Erkältung einfangen.

Schals, Handschuhe, dünne oder dicke Jacken, Cardigans, Parker, Westen und Co. bieten Kombinationsmöglichkeiten in rauen Mengen.

Doch was trägt man(n) am besten?

Dieses Jahr ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten wie man meinen sollte, denn die Modelabels bieten eine beeindruckende Vielfalt in diesem Herbst.

Sowohl Farben als auch Variationen sind sehr unterschiedlich und vielschichtig.

Ein paar trendverdächtige Details kristallisieren sich jedoch heraus.

Der V-Ausschnitt und der Standard-Rundkragen bekommen diesen Herbst ordentlich Konkurrenz.

Warm: Erd- und Rottöne bringen wärme in den kalten Herbst. (Foto: Robert Obermaier)

Warm: Erd- und Rottöne bringen wärme in den kalten Herbst. (Foto: Robert Obermaier)

Sowohl sehr weit geschnittene, fransige Rundkragen als auch Rollkragenvarianten bei T-Shirts und Longsleves sind so gut wie in jedem Modegeschäft zu finden.

Das rockige Image wird weiterhin am Leben gehalten durch ausgewaschene Shirts und Jeans, deren Printaufdrucke immer exzessiver werden.

Bei den Farben selbst gibt es keine Überraschungen. Erd- und eine große Auswahl von Rottönen sind überall zu finden und auch die Auswahl an grauen Kleidungsstücken ist äußerst groß.

Alles in allem muss man sagen, dass der Modeherbst viel zu bieten hat, aber keine Neuheiten parat hält.

Als Empfehlung kann man nur mit auf den Weg geben, dass man je nach Modestil Ausschau nach ein paar Highlights halten sollte, um die Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten perfekt nutzen zu können.

Vorschau: Fashiontrends für kalte Wintertage

Herbst- und Winterjacken 2013

Dieser Tage stellt es sich als ziemlich ungemütlich heraus, nach draußen an die frische Luft zu gehen, denn aus dem Lüftchen vergangener Sommertage sind orkanartige Winde geworden, welche obendrein mit kühlen Temperaturen gepaart daher kommen. Weil wir Menschen allerdings ab und an frischen Sauerstoff benötigen, stemmen wir uns gegen die nasskalten Wetterbedingungen nicht nur mit Courage, sondern auch mit Stil und greifen hierbei zu unserem engsten Verbündeten – der Jacke. Welche Modelle in dieser Saison modisch den Ton angeben, erläutern wir in der heutigen Ausgabe.

Der Parka trotzt jedem Wetter und schützt zudem die Kleidung aufgrund des weiten Schnitts. (Bild: Hemmer)

Der Parka trotzt jedem Wetter und schützt zudem die Kleidung aufgrund des weiten Schnitts. (Bild: Hemmer)

Fangen wir mit den Jacken gegen richtiges Miesepeter-Wetter an. Auffallend ist hierbei, dass die folgenden Kleidungsstücke ihren Ursprung beim Militär haben. Die Rede ist vom Parka und dem Trenchcoat. Erstere Variante punktet mit einem Casual-Look, welcher obendrein durch Kapuze, mehreren Seitentaschen und möglicherweise integriertem Innenfutter ziemlich funktional ist. Der Trenchcoat hingegen stellt das smarte Pendant zum Armeeklassiker und ist gerade sowohl im Business als auch bei besonderen Anlässen die elegantere Variante. Hervorzuheben sind bei diesen Modellen das regenabweisende Material sowie ein hüftlanger Schnitt, welcher den Körper besser vor Wind und Wetter schützt.

Bei Regenwetter der absolute Klassiker: der Trenchcoat. (Bild: Hemmer)

Bei Regenwetter der absolute Klassiker: der Trenchcoat. (Bild: Hemmer)

Als nächstes wenden wir uns den Stepp- und Daunenjacken zu. Seit geraumer Zeit sind diese Varianten nicht mehr aus dem Kleiderschrank wegzudenken – zu Recht. Denn gerade im Winter halten diese Ausführungen am Meisten, was sie versprechen: Sie halten den Körper warm. Grund dafür ist das mit Daunen gefüllte Material, welches die Körperwärme am Mann hält. Somit ist es nicht verwunderlich, dass diese Saison die klassischen Jackenmodelle mit einem Dauneninhalt ergänzt wurden. Wer also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will, um sowohl zum Einen Geld zu sparen, als auch zum Anderen ewig auf diese Variante gewartet hat, dem sei empfohlen, diese Neuheit auszuprobieren.

Peacoat und Parka.(Bild: Zara)

Peacoat und Parka.(Bild: Zara)

Zum Schluss wenden wir uns den Mänteln mit Wollmischung zu. Gerade im Winter macht man stilistisch mit diesen Ausführungen nichts verkehrt. Ganz klassisch kommt der lange Einreiher daher, welcher sich bei jedem Anlass als treuer Begleiter erweist. Modern interpretiert wird dieses Modell durch Zweireiher oder Modifikationen im Militärstil. Bei Zweireihern empfiehlt sich allerdings ein anderer Geselle: der Peacoat. Obwohl der Peacoat kürzer geschnitten ist, erweist sich die Jacke der Seemänner als zeitloser Weggefährte. Wer beide Varianten schon besitzt oder eine Alternative zu ihnen sucht, dem sei der Dufflecoat empfohlen. Wie Einreiher und Peacoat besticht er durch schwere Qualität, kommt im Vergleich zu den beiden jedoch immer mit Kapuze daher und sieht mit seinen Knebelverschlüssen casual und gleichsam elegant aus.

Wie wir sehen, ist eine Jacke nicht nur eine Investition in warmes Wohlbefinden, sondern auch in modische Vielseitigkeit. Probiert die Varianten aus und lasst euch überraschen – auch ich habe mich von manchem Modell schon unerwartet positiv überzeugen lassen.

Vorschau: Nächste Woche dürfen wir uns auf einen Gästebeitrag freuen.

Die Herbsttrends 2013 für den Mann

Während wir dieser Tage noch in bajuwarischer Tracht unterwegs sind und uns an den schönen Dirndloutfits der Damen erfreuen, wartet schon der Oktober und der damit verbundene Herbst auf uns. Um für diese klimatisch wechselhafte Zeit gewappnet sein, ohne dabei auf guten Stil zu verzichten, widmen wir uns in der heutigen Ausgabe den Trends für den Herbst 2013.

Elementar für das eingangs erwähnte, unstete Klima ist das Lagensystem, welches wir uns zunutze machen wollen, denn morgens vermag der Herbst zu einer sehr kühlen Angelegenheit werden. Eine gute Wahl stellen hierbei Daunenwesten dar, welche sich als wahre Wärmespeicher erweisen. Hier gibt es Modelle in verschiedensten Farben mit und ohne Kapuze zu entdecken. Obwohl ich persönlich lange Zeit kein Fan dieser Halbarmjacken war und ich die mit dem erwähnten Artikel überfüllten Geschäfte eher als Plage empfand, habe ich mich in jüngster Zeit von seinem Nutzen und dem zugegebenermaßen sehr variablen Kombinierfähigkeit überzeugen lassen.

Ein großer Trend dieses letzten Vierteljahres lässt sich an den Farben erkennen, denn es sind die Farben selbst, welche die Kleidungsstücke zu Trendobjekten werden lassen. Wo die Farbe Burgunder spätestens seit letztem Jahr wieder in der vorderen Reihe Platz nimmt, mischt nun auch die Farbe Orange kräftig mit. Und zu Recht: denn die Farbe verleiht dem Outfit einen frischen, modernen Look. Man sollte allerdings das Farbenspektrum beim Tragen von Orange nicht überstrapazieren. Erst dezent kombiniert entfaltet der Farbton seine positive Wirkung auf das gesamte Outfit.

Herbstzeit ist auch immer Pulloverzeit. Daher empfiehlt es sich, die neuen Pullis mit groben Strickmustern auszuprobieren, welche zur Daunenweste genauso gut passen wie zu einer Hose in Orange.

Doch nicht nur Orange ist ein Thema bei den Hosen in diesem späten Halbjahr. Alle herbstlich angehauchten Farben sind ein Hingucker in dieser Saison. Voll im Trend liegt, wer ein solch farblich ausgestattetes Model in der Cordvariante ergattert.

Zu guter Letzt widmen wir uns dem richtigen Schuhwerk. Mit einem Paar hochwertiger Lederstiefel kann man nichts falsch machen. Ob elegant in der Broguevariante oder als derbe Version im Militärlook – bei Wind und Wetter sind die Füße bestens geschützt.

Vorschau: Nächste Woche dreht sich alles um die Fashionweek in Vancouver.

Herbst-/Winter Kollektion 2012 für den Mann

Seit einiger Zeit ist sie schon in den Geschäften zu finden und durch den jahreszeitbedingten Wetterumschwung kommt man irgendwann nicht mehr drum herum: Die Herbst- und Wintermode ist wieder erhältlich und hat auch für dieses Jahr einige Highlights zu bieten.

Parka von Carhartt

DIE Jacke des Winters 2012: Der Parka. (Foto: www.carhartt-wip.com)

Warm halten – das schreiben sich in der kalten Jahreszeit viele Modedesigner auf die Fahne. Da ist es nur logisch, dass in dieser Hinsicht auf Jacken ein besonderes Augenmerk gelegt wird. Wie in den vergangen Jahren auch sind wieder neue Interpretationen von Mänteln, Caban- und Daunenjacken im Umlauf. Wer aber richtig im Trend sein will, investiert in diesem Jahr in einen Parka. Diese Mäntel, welche ursprünglich in den Arktisregionen und auch beim Militär ihre Anwendung finden, punkten mit ihrer Robustheit, dem Speichern von Wärme und natürlich mit dem unverkennbaren Look.

Nie wegzudenken aus dem Herbst-/Winterkatalog in Form von Cardigan oder Pullover, ist Grobstrick. Hier gibt es eine enorme Vielfalt was die Farbzusammenstellungen und die Strickformen anbelangt. Angesagt sind in diesem Jahr herbstliche Farbtöne wie Camel, Bordeaux und Braun, aber auch Norwegermuster. Ein schönes neues Detail ist unter anderem der Schalkragen, welcher oft zusätzlich mit Knebelverschluss in Szene gesetzt wird.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist das Comeback des Rollkragenpullovers. Im Gegensatz zu der klassischen Steve Jobs-Variante, lässt er sich in diesem Jahr mit Farbvariationen und auch im Grobstrickdesign entdecken. Der Rollkragenpullover punktet mit Vielseitigkeit und Zeitlosigkeit.

Im Bereich der Beinbekleidung sind diese Saison Flanell- und Cordhosen der Renner. Zum einen halten sie wärmer als eine Jeans oder eine Chino, zum anderen sind sie sowohl elegant als auch casual tragbar. Während bei Flanellhosen die Farbe Grau dominiert, gibt es bei Cordhosen mittlerweile ebenfalls eine enorme Bandbreite an Farben zu entdecken.

Bei wechselhaften Wetterbedingungen kommt es in diesem Jahr auch auf das richtige Schuhwerk an. Neu sind die so genannten Brogue-Boots, welche den schicken Schnürer hoch geschnitten für die kalten Jahreszeiten tauglich macht. Nie wegzudenken sind zudem Wanderstiefel und Desert Boots. Ein wichtiger Aspekt, der immer mehr negativ auffällt, ist die Konzipierung einer guten Profilsohle. Viele Hersteller neigen dazu, nur einen schönen Schuh herzustellen, diesen jedoch nicht rutschfest auszustatten. Im Herbst kann man einen Schuh mit glatter Sohle noch getrost tragen, doch im Winter sollte man auf ein ausreichendes Profil unter den Füßen Wert legen.

Letztendlich sind die Trends des Herbsts und Winters 2012 natürlich Geschmacksache. Probiert sie im Laden einfach aus und kombiniert sie nach Belieben! Ergänzt dazu auch klassische Basic-Modelle, an dessen Stichwort der nächste Artikel zur Herrenmode auf Face2Face anknüpft, wenn die essentiellen Kleidungsstücke im Kleiderschrank eines Mannes vorgestellt werden.

Vorschau: Nächste Woche lest Ihr, wie der Streetstyle in London aussieht.

Flauschig, kuschlig, warm – das Musthave der Herbst- und Wintersaison 2011

Voguechefin Anna Wintour kann nicht ohne ihn und nimmt sogar in Kauf, dass sie fürs Tragen mit Eiern beworfen wird. Wenn es nach den Designern geht, dürften wir ohne ihn uns schon gar nicht auf die Straße trauen – der Pelz. Aber seien wir mal ehrlich: Ein echter Pelz ist für unser Budget viel zu teuer. Außerdem werden dafür Tiere misshandelt und getötet. Für uns Tierfreunde und für das kleine Budget gibt es diese Saison viele Kunstfelle an jedem möglichen Accessoire und Kleidungsstück, denn Fake-Fur sieht dem echten Pelz zum Verwechseln ähnlich.

Pelzjacke (Foto: Beutler)

Kuschelig: Die stylische Pelzjacke (Foto: Beutler)

Für kalte und windige Herbsttage sind Kunstfelle unser SOS-Helfer und sollten zu der Jahreszeit unser ständiger Begleiter werden. Flauschig, kuschlig und warm. An Stiefeln sorgen sie – besonders auch als Fütterung – für warme Füße. Hier mein Tipp: Haltet eure Füße immer warm, dann wird euch auch bei ein bisschen dünneren Jacken nicht so schnell kalt. Auch als Schal schützen sie den Hals und Nackenbereich vor Wind und Wetter. Kommen wir nun zu einem Begleiter, auf den man im Herbst nicht verzichten soll: die Fellweste. Es gibt sie in unzähligen Farben, Längen und Dichten, sie kann zu jeder Art von Kleidung und Kleidungsstil kombiniert werden – ob legere oder elegant, zum Kleid oder zur Hose.

Und auch Männer sollten sich diese Saison gegen Fell wehren. Das Unisex-Musthave der Saison hält auch den Körper des Mannes warm und lässt ihn nicht feminin wirken, sondern ganz im Gegenteil, eher wild und männlich.

Wenn ihr dann alle euren Fellliebling im Schrank hängen habt, kann es jetzt auch ruhig Herbst werden. Denn frieren werden wir dieses Mal nicht!

Vorschau: Und nächste Woche erfülle ich euch euren Wunsch und berichte über mein Lieblingsaccessoire!

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Gewinnspiel:
Noch besteht die Möglichkeit zweimal jeweils eine Autogrammkarte von „Germanys Next Topmodel“ Jana Beller zu gewinnen. Was du für die Karten tun musst: Schreibe bis einschließlich Donnerstag 6. Oktober 2011, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de. Darin enthalten sein sollten dein Vor- und Nachnamen, sowie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Bitte gib als Betreff „Autogrammkarte Jana“ ein. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Donnerstag, 13. Oktober 2011 via Mail oder Telefon.

Viel Glück euch allen!