Knallbunt und ultralang: Modetrends für Herbst und Winter 2016/17

Na, Lust auf Plätzchen und Lebkuchen? Bei den sinkenden Temperaturen da draußen wärmen wir euch auf – mit heißen Trends für kühle Herbst- und Wintertage. In den Supermärkten finden wir schon langsam die ersten Plätzchen und Lebkuchen, die wir dann, gemütlich eingewickelt in einer Wolldecke, auf dem Sofa vernaschen.
Trotz der kalten Tage wollen wir aber irgendwie noch stylisch aussehen und die heißesten Trends für den Winter nicht verpassen.

Lang, länger, super-lang

Wer vor kurzem einkaufen war und ein Oberteil zu groß gekauft hat, wird sich freuen: Ganz oben auf der Liste der Herbst- und Wintertrends für diese Saison stehen nämlich XXL-Ärmel. Egal, ob bei Pullovern, Jacken oder Mänteln, es sieht überall lässig aus. Einen klaren Vorteil verschaffen wir uns damit auch: Die Handschuhe werden überflüssig. Aber mal ganz ehrlich, ist das alltagstauglich?

Gut verpackt

Ein anderes Must-Have für diesen Winter eignet sich da schon eher für den Alltag – Capes sind jetzt wieder total angesagt und bieten eine super Alternative zum normalen Wintermantel. Wer allerdings doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte und auf eine warme Jacke ungern verzichtet, kann Ausschau nach Daunen-oder Steppjacken halten. Sie sind dieses Jahr kaum wegzudenken.

Flauschiger wird’s nicht

Diesen Herbst und Winter haben Kuschelbedürftige einen echten Vorteil: Strick, Plüsch und Samt sind die Trend-Stoffe für die kalte Jahreszeit. Wir dürfen uns auf flauschige Strick-Pullover aus dem sogenannten Bouclé-Garn, freuen, ein Garn, bei dessen Herstellung oft Knoten und Schlingen verwendet werden, und uns in Kleider aus Samt hüllen. Am besten funktionieren die Trends in XXL – Samt am ganzen Körper und auch die Pullis dürfen schön lang sein.

Romantik pur

Ein Lieblingstrend für die kalten Monate sind Rüschen. Mit Rüschen wirkt auch ein cooler Look sofort verspielt und romantisch. Diese Saison findet man sie überall: An Kleidern, Blusen oder sogar an Hosen.
Auch Schleifen und Schluppen können das Outfit versüßen. Die Größe spielt dabei keine Rolle. Als modisches Accessoire zieren sie Mäntel, Pullis und Blusen.

Farbenfrohe Dunkelheit

Etwas widersprüchlich wird es diese Wintersaison bei den Trendfarben. Statt schlichten und einfachen Farben findet man knallbunte Blumen-Prints, meistens auf schwarzem Hintergrund. Pudrige Töne wie Nude sind zwar auch in, aber diesen Herbst und Winter wollen die Fashionistas der tristen Jahreszeit entgegenwirken. Kleidung in Beerentönen, von Brombeere, Heidelbeere bis Himbeere, sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Auch die Farbe Grün in allen Nuancen ist total angesagt.

Wenn wir also bald gemütlich unseren Tee schlürfen, mit der besten Freundin auf der Couch die Kekse verdrücken und spontan Lust auf einen Absacker in der nächstgelegenen Bar bekommen, brauchen wir garantiert keine halbe Ewigkeit mehr, bis wir unser perfektes Winteroutfit gefunden haben.

Vorschau:

DIY-Projekt: Herbst-Windlichter aus Laub

Wenn die warmen Sonnenstrahlen den kühlen Winden weichen, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann steht der Herbst vor der Tür. Er beschert uns jedes Jahr auf Neuste ein buntes Treiben der Natur. Vor allem macht sich dieses – neben der Erntezeit und den Wintervorbereitungen der tierischen Artgenossen – durch das Farbenspiel der Natur bemerkbar. Das Laub, das von den Bäumen fällt, verfärbt sich vom einheitlichen Grün in verschiedene Orange-, Gelb- und Rottöne. Sucht man dabei durch die Kälte Zuflucht im Warmen, muss man auf diese Farbenpracht jedoch nicht verzichten. Mit einfachen Mitteln lässt sich durch Herbst-Windlichter das Naturspektakel im heimischen Wohnzimmer mitverfolgen.

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Benötigte Materialien:

  • Blätter
  • Einmachgläser
  • Bastelkleber
  • Pinsel
  • Teelichter oder Stumpenkerzen

1. Zunächst müssen die gesammelten Blätter getrocknet und gepresst werden bevor es an das eigentliche Basteln geht. Am einfachsten geschieht dies, indem man sie für einige Tage – gerne auch über zwei bis drei Wochen – zwischen alten Zeitungen oder Buchseiten deponiert und etwas Gewicht auflegt. Wer die herbstliche Farbenbracht für lange Zeit erhalten will, kann die Blätter nach dem Trocknen anschließend noch mit Bastelkleber bemalen.

2. Nun die Blätter von ihren Stiefel befreien. Mit einem Pinsel die Rückseite eines Blattes – also die Seite, auf der die Rippen nach außen ragen – mit Kleber bestreichen und auf der Außenseite des Glases fixieren. Mit den übrigen Blättern ebenso verfahren und diese dabei überlappen lassen. Vergessen sollte man dabei nicht, dass das Licht schlechter durchragt, je mehr Blätter aufeinander gestapelt werden.

3. Alles für einige Stunden trocknen lassen und anschließend eine brennende Kerze oder ein Teelicht in das Glas legen. Wer mag, kann das Windlicht weiter mit Schleifen aus Kordeln, Garn, Bast oder Jute verzieren.

Lass den Herbst hinein

Wenn die Kastanien von den Bäumen fallen, ist der Herbst da! (Foto: Jörg Brinckheger  / pixelio.de )

Wenn die Kastanien von den Bäumen fallen, ist der Herbst da! (Foto: Jörg Brinckheger / pixelio.de )

Es ist wieder soweit – das Licht scheint besonders schön, die Bäume sind voller bunter Blätter, es riecht nass, feucht, erdig draußen und der mürrische Mann in der Eisenbahnlock in der Innenstadt bietet geröstete Esskastanien an. Am Straßenrand werden saftig rote Äpfel und Kürbisse in allen erdenklichen Formen und Größen angeboten. Endlich. Der Herbst steht vor der Tür! Ich liebe diese Jahreszeit und ich liebe es mich auf Jahreszeiten einzustimmen. Das Besondere ist ja gerade, dass man bestimmte Dinge eben nur jetzt tun kann. Oder sie eben dann besonders viel Freue bereiten. Raus zum Kastanien- oder Walnüsse Sammeln gehen beispielsweise, oder Herbstspaziergänge bei goldenem Licht. Ich habe mich bereits in Herbststimmung gebracht und meine erste Kürbissuppe zubereitet. Ein Herbst ohne Kürbissuppe. Für mich ganz undenkbar. Damit habe ich offiziell auch in meinem kleinen Heim den Herbst eingeläutet. Auch wenn ich manchmal denke, dass ich eigentlich viel lieber das ganze Jahr über Sommer haben würde, weiß ich doch im gleichen Moment, dass das eine Lüge ist. Die Abfolge der Jahreszeiten würde mir früher oder später ziemlich fehlen.

Der Herbst gibt ein langsameres Tempo an. Der Alltag wird entschleunigt. Man muss sich  nur die Natur anschauen. Die Zeit des Blühens ist vorbei. Bäume, Pflanzen und Tiere bereiten sich still und leise auf den Winter vor. Leider ist der wirkliche goldene Herbst meiner Meinung nach immer viel zu kurz. Die grauen, verregneten Tage gehören ebenso dazu. Doch selbst diese haben (zumindest anfänglich) ihren Charme. Sich in eine kuschelige Decke einwickeln und mit einem Tee sowie Buch einfach mal auf dem Sofa mümmeln. Das habe ich mir am Wochenende gegönnt. Und war überrascht, wie lange ich das nicht mehr gemacht hatte. Plötzlich muss ich kein schlechtes Gewissen mehr haben, niemandem Rechenschaft ablegen, wenn ich mich einfach mal etwas in meine vier Wände zurückziehe. Dank sei den Jahreszeiten. Die Zeit des Herbstes ist für mich eine Zeit der Rückgesinnung und des Reflektierens. Es wäre ja wohl auch der totale Wahnsinn, wenn wir 365 Tage am Stück immer unter Strom stehen, unsere Ziele verwirklichen, von einem Termin zum anderen hetzen. Der Herbst lädt dazu ein, mal einen Gang runter zu schalten. Plötzlich krame ich wieder Musik raus, die einfach nach Herbst klingt. Feist zum Beispiel. Es gibt immer einen Soundtrack zur jeweiligen Jahreszeit.

Und dann ist da noch das Pilzesammeln. Kaum zu glauben, aber ich bin noch nie in die Pilze gegangen. Diesen Herbst will ich mir das nicht entgehen lassen! Zweifelsohne. Der Herbst ist die letzte Chance nochmal viel Zeit draußen zu verbringen, bevor die kalten, grauen Wintermonate beginnen. Die Farben des Herbstes dagegen faszinieren mich. Eine so breite Farbpalette angefangen von einem tiefen Weinrot, wie die Weintrauben, die bereit zur Ernte sind. Erdige Brauntöne, moosiges Grün, wie bei einem Waldspaziergang oder ein sattes Gelb, wie die Getreidefelder, die hell strahlen. All diese Farben findet man in der Natur wieder und es überkommt mich regelrecht mir ein solches Herbstgewand, wie es die Natur trägt, überzustülpen. So lasse ich mich von diesen Farben inspirieren. Trage einen leuchtend Nagellack in einem Beerenton, werfe mir wollige Strickjacken um und meinen hellbraunen Hut vom Flohmarkt, den ich schon gefühlte Ewigkeiten besitze, will ich gar nicht mehr absetzen. Ich habe den Herbst hineingelassen. Nun hoffe ich, dass er mir auch noch eine Weile Gesellschaft leistet. Bevor der Winter beginnt, auf den ich mich zugebenermaßen nicht so sehr freue, aber auch diese Jahreszeit wird wohl etwas Gutes an sich haben. Nicht wahr?

Vorschau: Nächste Woche verrät Anne was passiert, wenn man Aufgaben einfach mal      liegen lässt.

5 Unternehmungstipps für den goldenen Oktober

Die ersten Wollpullover und kuschligen Stricksocken wurden wieder aus den Tiefen der Schränke hervorgeholt, der Regenmantel ist zur Zeit der ständige Begleiter und ein Blick auf die Uhr zu dämmernder Stunde zeigt, dass es, trotz der nun wieder immer früher einsetzenden Dunkelheit eigentlich noch lange nicht Zeit ist, ins Bett zu gehen. Face2Face hat für euch fünf Unternehmungstipps für den Monat Oktober herausgesucht, für die es sich doch lohnt, das Haus auch bei herbstlichem Wind und Wetter zu verlassen. Und wer weiß, vielleicht lässt sich die Sonne auch noch einmal blicken – und dann hat der „goldene Oktober“ auf jeden Fall so einiges zu bieten!

1. Einen Spaziergang im Wald machen

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Lädt mit seiner Farbenpracht zum Spazieren ein: Der Wald im Herbst. (Quelle: twinlili/pixelio.de)

Ganz vorneweg führt ein Spaziergang im Wald die Liste der Dinge an, die man im Oktober unbedingt gemacht haben sollte. In keiner Zeit des Jahres zeigt sich die Natur atemberaubender, als in diesen Wochen. Der langsame Wandel von grün zu einem Meer aus rotbraun und dunklem gelb ist ein Spektakel der Natur und lässt keine Zweifel mehr daran, warum man den zehnten Monat im Jahr auch den „goldenen Oktober“ nennt.

2. ….und dabei Kastanien sammeln

Und was gehört genauso zu einem Waldspaziergang im Oktober? Natürlich, das Kastanien sammeln! Viele kennen die kleinen braunen Kügelchen nur schon fertig geröstet in einer kleinen handlichen Papiertüte auf dem Volksmarkt, aber wohl nur wenige haben diese herbstlichen Köstlichkeiten zuvor aus ihrer stacheligen Hülle befreit! Nach einem ausgiebigen Spaziergang an der frischen Herbstluft die selbstgesammelten Kastanien im Ofen rösten und dann mit den Liebsten eingemummelt in kuschelige Kleidung genießen – so kann man sich mal richtig mit der Natur verbunden fühlen!

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Gehört zu den „Klassikern“ im Herbst: Das Drachen steigen lassen. (Quelle: Rike/pixelio.de)

3. Einen Drachen steigen lassen

Ebenfalls nicht von einer echt herbstlichen „To-Do-Liste“ wegzudenken ist selbstverständlich das Drachen steigen lassen! Zugegeben, diese Aktivität verbindet man zuerst einmal mit kleinen Kindern, die mehr oder weniger erfolglos versuchen, einen widerspenstigen Drachen unter ihre Kontrolle zu bringen. Meist endet der Versuch mit einem schreienden Kind und einem hoffnungslos verhedderten Drachen-Schnur-Gebilde. ABER: Sich auch im „Erwachsenenalter“ mal an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen und sich auch einfach mal wieder wie ein Kind zu fühlen tut jedem einmal gut! Also, schnappt euch eure Freunde und lasst das innere Kind mal wieder mitsamt einem – hoffentlich fliegenden – Drachen in die Lüfte steigen!

4. Das Oktoberfest besuchen

Es ist aus dem Monat, nach dem es benannt ist, nicht mehr wegzudenken: Das Oktoberfest. Schon Wochen zuvor sind bereits die Dirndl, Lederhosen, Stulpen, Trachtentaschen und was nicht noch alles zur perfekten Ausstattung von „Bua“ und „Madl“ gehört in den Schaufenstern zu bewundern und sobald es dann am Eröffnungstag heißt „O zapft is!“ kennt der „Wiesn-Wahnsinn“ kein Halten mehr! Tausende von Menschen konsumieren abertausende von Litern Bier, sitzen gemeinsam zu Blasmusik in einem rießigen Zelt, schunkeln und haben einfach eine schöne Zeit. Dazu noch ein „Lammhax’n“ oder ein „Brathendl“ und die Welt auf der Wiesn ist in Ordnung! Und als kleiner Tipp: Wem es zu weit ist, den Weg in die Hauptstadt Bayerns auf sich zu nehmen – inzwischen gibt es ja beinahe in jedem kleinen Dorf ein eigenes Oktoberfest. Zwar nicht das Original, aber Dirndl, Lederhosen, Bier und freudige Stimmung sollte auch dort zu finden sein.

5. Sich mal wieder so richtig verwöhnen (lassen)

Und wenn man dann von den ganzen Aktivitäten völlig ausgepowert ist folgt zu guter Letzt natürlich auch noch der gute Rat, sich mal wieder so richtig verwöhnen zu lassen! Unsere Haut ist von der vielen Sonne im Sommer schon ganz strapaziert und sollte besser auf die Zeit mit Heizungsluft und spröden Lippen vorbereitet werden. Welche Zeit eignet sich also besser zum Verwöhnen als der Übergang von Sommer in Winter? Dabei muss es nicht einmal das deluxe Wellness-Wochenende im fünf-Sterne Hotel mit zwanzig Beauty-Behandlungen sein! Wir hetzen meist so durch den Alltag, dass wir völlig vergessen, dass man sich zwischendurch auch mal wieder etwas Gutes tun muss, um fit zu bleiben. Also, wie wäre es mal mit einem Massage-Termin, einer kleinen Kosmetik-Behandlung oder einfach einem Wellness-Abend mit der besten Freundin? Danach fühlt man sich vom Stress erholt, die Energiereserven sind aufgetankt und man kann auch ohne Winterschlaf auch die kälteren Jahreszeiten gut überstehen.

Vorschau: Im nächsten Artikel wird über ein Projekt der Uni Leipzig, das Videospiele sammelt, berichtet werden.

Inspiration: Goldener-Oktober-Frisur

Ob für´s Oktoberfest oder die letzten warmen Tage dieses Jahr: Heute zeigen wir euch im Video eine einfach nachzustylende und gleichzeitig raffiniert aussehende Frisur.

Was ihr für die Frisur benötigt:

·         Ein dünnes, in eurem Haar möglichst unsichtbares Haargummi

·         Ein paar Haarnadeln

·         Ein normales Haargummi

Viel Spaß beim Anschauen und Nachstylen:

Vorschau: Schleckermäuler aufgepasst: Nächsten Sonntag verrät euch Nina das Rezept für eine Eistorte.

Temperaturen im Landeanflug: Der Herbstlook für den Mann

Badehosen und Tanktops können langsam zurück in den Schrank gelegt oder zusammen mit den anderen Sommerklamotten auf dem Speicher verstaut werden.

Die Temperaturen sind nach einem absoluten Höhenflug jetzt in die Landephase  übergegangen. Der Herbst steht vor der Tür und damit die Herausfo rderung für den modebewussten Mann, sich entsprechend der Temperaturen und dem individuellen Stil zu kleiden.

Mit einem schicken Mantel  oder Trenchcoat macht man selten etwas falsch.

Alternativ hierzu sollte jeder Mann auch eine hochwertige Lederjacke besitzen , da diese nicht nur vor der Kälte schützt, sondern auch jeden lässigen Look aufwertet.

Den Hals bedecken Männer  am besten mit einem eleganten Schal.

Rustikal: Ein Stiefel fürs Leben

Rustikal: Ein Stiefel fürs Leben

Der Loop-Schal der letzten Jahre sollte in diesem Herbst aber besser im Schrank hängen bleiben.

Dünnere Tücher und Stoffe ergänzen einen eleganten Look wesentlich besser.

Bei Handschuhen macht man mit klassischem Leder nichts falsch: Wildleder in Braun zu einem eher rockigen oder robusteren Look und schwarzes, dezentes Leder zum Mantel oder Trenchcoat.

Ein Paar richtige Stiefel sollte jeder Mann haben. Aber dafür muss er auch bereit sein. Ein Stiefel ist, wenn er gehegt, gepflegt, neu besohlt und, mit Acht getragen wird, ein Begleiter über viele Jahre. Natürlich muss man dann aber auch etwas investieren. Redwings oder Wolverine 1000 Mile bieten beispielsweise hochwertiges Schuhwerk, dass  so zeitlos in der Optik und hochwertig in der Qualität ist, dass man hier einen Schuh fürs Leben finden kann.

Wie auch immer ihr euch entscheiden solltet – das Wichtigste dabei ist, langsam damit anzufangen sich warm anzuziehen, um gesund und munter nächstes Jahr in den Frühling zu starten.

Vorschau: …

Rezept für eine Kürbisbolognese in der Frucht

Der Herbst bedeutet Kürbiszeit. Jetzt gibt es schließlich besonders viele und schmackhafte Exemplare der orangen Früchte. Wer nicht immer nur Lust auf Kürbissuppe hat, dem verraten wir heute ein leckeres und leicht nachzumachendes Rezept für Kürbisbolognese. Durch das Kochen in der Frucht ist dieses Rezept nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein optisches Highlight.

In der Frucht gebacken: Dadurch wird das Kürbisfleisch schön zart (Foto: Möller)

In der Frucht gebacken: Dadurch wird das Kürbisfleisch schön zart (Foto: Möller)

Zutaten:

  • ein Kürbis (am besten eignet sich ein Hokkaido-Kürbis)
  • 300 g Hackfleisch
  • 200g Feta Käse in kleine Stücke geschnitten
  • 400g passierte Tomaten
  • Gewürze und Kräuter wie Petersilie, Oregano oder Paprikagewürz

Zubereitung

Gute Hitze: Die Zeit im Ofen ist wichtig, um das Fruchtfleisch schön zart zu machen (Foto: Möller)

Gute Hitze: Die Zeit im Ofen ist wichtig, um das Fruchtfleisch schön zart zu machen (Foto: Möller)

Zunächst müsst ihr den Deckel des Kürbisses – die Stelle, an der der Strunk ansetzt – abschneiden und die Kerne aus dem Kürbis entfernen. Dieser sollte nun leicht ausgehöhlt sein, damit später die Hackfleischfüllung hineinpasst. Den Deckel solltet ihr aufheben. Zusätzlich zu den Kernen könnt ihr noch einen kleinen Teil des Fruchtfleisches entfernen, um es mit dem Hackfleisch anzubraten und somit den Geschmack zu verfeinern. Anschließend den Deckel wieder auf den Kürbis setzen und diesen für circa 30 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in den Backofen stellen. In der Zwischenzeit das Hackfleisch in einer Pfanne krümelig braten, die passieren Tomaten, das Kürbisfleisch und die Gewürze dazugeben und leicht einkochen.

Nach 30 Minuten den Kürbis aus dem Ofen nehmen und den Deckel absetzen. Nun könnt

Fertig: Jetzt kann die Bolognese genossen werden (Foto: Möller)

Fertig: Jetzt kann die Bolognese genossen werden (Foto: Möller)

ihr ihn abwechselnd mit einer Schicht Bolognese und einer Schicht Feta füllen. Anschließend den Deckel wieder auf den Kürbis setzen und ihn erneut für circa 20 Minuten in den Ofen stellen. Wenn ihn ihn nun herausnehmt, ist das Kürbisfleisch in der Frucht so zart, dass ihr es perfekt herauslösen und zusammen mit der Bolognese genießen könnt. Dazu passen Nudeln besonders gut, da sie die Soße aufsaugen. Viel Spaß mit diesem Rezept, gutes Gelingen und vor allem guten Appetit.

Vorschau: Nächste Woche wird es schon vorweihnachtlich bei uns. Wir verraten euch leckere Keks-Rezepte.

Suppenkaspers aufgepasst: Jetzt gibt’s Kürbiscremesuppe

Der Herbst wird nicht umsonst „die goldene Jahreszeit“ genannt. Die herbstlichen Tage erleuchten in den Farben Gelb, Braun und Orange – und diese Farben spiegeln sich auch in unserem Essen wieder. Passend zur Saison taucht der Kürbis auf den Speisekarten auf. Vor allem weil er köstlich schmeckt. Aber der Speisekürbis hat noch mehr zu bieten: Er ist Vitamin- und Mineralstofflieferant und – für alle figurbewussten unter euch – ist er auch noch kalorienarm.

Foto

Hokkaido: Der würzige Speisekürbis (Foto: A. Schwalb)

An dieser Stelle wollen wir euch ein aromatisches und scharfes Gericht mit Kürbisgrundlage vorstellen: Eine Kürbiscremesuppe.

Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • Ein kleines Stück Ingwer
  • Gemüsebrühe
  • Kokosmilch
  • 1 Orange
  • Salz, Pfeffer & Curry

1. Zur Vorbereitung den Hokkaido sehr gründlich waschen, da die Schale ebenfalls verzehrt wird. Dann in Würfel schneiden. Dazu den Kürbis halbieren und die Kerne herausnehmen. Ihr braucht hierfür ein besonders gutes und scharfes Küchenmesser, denn der Hokkaido ist sehr fest.

2. Die Zwiebel ebenfalls würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Hinzu kommen circa drei kleingeschnittene Chilistücke und ein daumenbreites Stück Ingwer – diese so dosieren, dass es dem persönlichen Schärfegrad entspricht. Nun den Kürbis hinzugeben, kräftig anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis nur zu etwa 2/3 bedecken und etwa 20 Minuten köcheln, bis der Hokkaido weich wird.

3. Im nächsten Schritt alles pürieren und mit Kokosmilch verfeinern. Auch hier gilt: Nach Geschmack dosieren, denn die Kokosmilch hat einen besonderen Eigengeschmack, an den man sich erst herantasten muss.

4. Nun geht es ans Abschmecken: Einfach mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Fertig!

Tipp: Für besonders experimentierfreudige Köche unter euch, hier noch ein außergewöhnlicher Tipp: Den Saft einer frischen Orange auspressen und dazugeben. Das gibt der Suppe eine frische und süßliche Note und harmoniert hervorragend mit der Schärfe.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle schaurige Halloween-Rezepte.

Mann oder Frau? …

… Das ist hier die Frage. Wer sich in der Modewelt ein wenig auskennt und ab und zu die aktuellen Trends verfolgt, der erkennt schnell, dass zurzeit für ein wenig Verwirrung auf den Laufstegen gesorgt wird. Natürlich existiert dieser Trend nicht erst seit gestern, doch es scheint, als sei er heute erst richtig in der Modebranche angekommen und hat sich vor allem diesen Herbst und Winter, teilweise auch im Sommer schon, so richtig durchgesetzt.

Frauen tragen geradlinige, maskuline Schnitte und Männer lange Röcke. Sogar die Jeans wird für das männliche Geschlecht immer enger, wobei Frauen in vielen Geschäften und Modezeitschriften die sogenannte Bundfaltenhose oder Boyfriend-Jeans vorfinden, die gerne in Kombination mit einem Blazer getragen werden. In vielen Mode-Stores oder sogar bei Ketten, wie H&M und ZARA findet frau Blazer im Boyfriend-Schnitt, der etwas länger sind, als die normalen Blazer, die Frauen bislang zu einem Kostüm getragen haben. Dazu schlüpft sie in Budapester oder sportliche Vans, und kann, wie Jenna Lyons, die die Chef-Designerin vom amerikanischen Label J.Crew ist, damit fast schon auf den roten Teppich oder auf schnieke Veranstaltungen gehen.

Auch oft zu sehen auf den Laufstegen sind Hemdblusen, die man unter einem Strickpullover trägt – natürlich in Kombination mit einer Bundfaltenhose, bunten Socken und umgeschlagenem Saum.

Nun fragt sich unser eins, wie man da die weiblichen Kurven sexy in Szene setzen soll. Alles ist kastig geschnitten, sogar die Wintermäntel umschmeicheln nicht mehr die Weiblichkeit wie etwa ein Daunenmantel mit Gummizug auf Taillenhöhe. In der September-Ausgabe der Zeitschrift „InStyle“ heißt es: „die neuen Jacken sind tough statt feminin“. Hierbei geht es um Bomberjacken und Parkas im Millitary-Look und Lederjacken, die diesen Winter in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen.

Oft sieht man auf den Laufstegen aktuell gerade auch die Frau, die den typischen Herrenhut trägt, was ihr einen eher strengen und maskulinen Ausdruck verleiht. Das Accessoire, was einst einmal Herrenhut genannt wurde, ist für die Frau nun kaum noch wegzudenken. Im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten, in denen der Hut noch als Symbol für gesellschaftliche Zugehörigkeit – oder Ausgrenzung – galt, drückt er heute vor allem eins aus: Power!

Im Vergleich dazu findet man bei den Männern auf den Laufstegen eher einen Ausdruck der ihre feminine Seite unterstreichen soll. Enge Hosen, lange Shirts und oftmals mit einer Handtasche ausgestattet laufen sie über die Laufstege von heute.

Im Sommer waren sogar auch die Shorts keine Bermudas mehr, sondern knappe Höschen, die man kaum von unseren Hotpants unterscheiden konnte. Diesen Winter können wir allein schon wegen des Schnittes der Winterjacken kaum unterscheiden, ob wir da einem heißen Boy, oder einer modebewussten Lady hinterher schauen. Auch bei den Schuhen wird nicht mehr zwischen den zwei Geschlechtern unterschieden – außer bei der Größe vielleicht. Mann trägt jetzt nämlich auch Stiefel zum langen Wintermantel.

Außerdem muss man als modebewusster Kerl diese Saison nicht nur Karotten im Gemüsefach haben, sondern auch im Kleiderschrank. Gemeint sind die sogenannten „Karottenhosen“, die man bisher nur im Kleiderschrank einer Frau gefunden haben dürfte. Wem diese Hosen nichts sagen, der kann sich darunter eine Art Bundfaltenhose in 7/8-Länge vorstellen, deren Form einer Karotte gleicht.

So viel Weiblichkeit war uns bei unseren Herren bislang unbekannt. Für die Ladies gilt: Solang der Kerl sich noch verhält wie ein Gentleman, ist der Modestil Nebensache und er darf sich gerne auch etwas modebewusst und femininer zeigen.

Für die Jungs bleibt zu sagen: Ganz ist die Weiblichkeit der Frau natürlich nicht verschwunden. Ebenfalls sehr trendy und aktuell sind kurze Hosen kombiniert mit Overknee-Stiefeln sowie die Sanduhr-Silhouette, die durch High-Waist-Hosen und Bleistiftröcke sehr schön zur Geltung gebracht werden kann.

Dennoch kann man sagen: Die Frau von heute tritt mit einem ganz anderen Flair auf die Straße. Sie ist tough, elegant und graziös und scheint zu wissen was sie will.

 Vorschau: Nächste Woche dreht sich alles rund um Nagellack. Seien wir gespannt!

Wenn Drachen steigen

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Buntes Herbstvergnügen: Drachensteigenlassen (©Uwe Wattenberg/pixelio.de)

„Jeder ist vergnügt, wenn hoch sein Drachen fliegt, sich in Kreisen wiegt, ganz weit oben“, trällern die Protagonisten in Disneys Adaption des Kinderbuchklassikers Mary Poppins. Das Drachenfliegen ist dort Metapher der unschuldigen Kindheit, der kindlichen Sicht auf die Dinge, das, was Kinder von Erwachsenen unterscheidet, denn erst am Ende, als er die Bedeutung der Kindheit versteht, repariert Mr. Banks den Drachen seiner Kinder und geht mit ihnen Drachensteigen. Drachen für die Bewahrung der Kindheit. Und mal ehrlich: Wann wart ihr das letzte Mal Drachensteigen?

Ich kann mich noch ziemlich gut erinnern. Mit zwei Plastik-Drachen vom Discounter machte mein Vater sich mit mir und meinem jüngeren Bruder auf zum Schrebergarten unseres Onkels. Doch außer viel Wind gab es außerdem viel Regen. Die kalten Tropfen peitschten auf den Drachen und in mein Gesicht, die Hände brannten mir vor Kälte, und sobald das blöde Ding endlich in der Luft war, riss eine Sturmböe daran, sodass meine Arme an dem Abend locker einen Zentimeter länger waren. Schön war das nicht.

Sport für Große: Lenkdrachen (©Petra-Schmidt/pixelio.de)

Sport für Große: Lenkdrachen (©Petra-Schmidt/pixelio.de)

Dabei kann Drachensteigen genau das sein: schön. Gerade im Herbst sind die Voraussetzungen doch ideal. Viel Wind, Sonnenschein und noch nicht zu kalt. Der Drache fliegt über den Köpfen staunender Zuschauer, wiegt sachte, die Sonnenstrahlen lassen ihn funkeln, der Wind lässt ihn fliegen.

Das richtige Wetter muss halt her. Und dann noch der richtige Platz. Im kleinen Garten bekommt man den Drachen ja kaum in die Luft. Einige Meter Rennfläche müssen gegeben sein. Am besten also, die Flugveranstaltung wird aufs Feld verlegt, in den Park oder auf eine große Lichtung. Achtung vor Stromleitungen und Ähnlichem.

Dass Drachensteigen aber eine Kunst für sich ist, wissen nicht nur viele enttäuschte Kinderherzen, deren Drachen nie den Boden verlassen wollte, sondern vor allem diejenigen, die Drachensteigen als Sport betreiben. Schon mein Vater versuchte sich mit Lenkdrachen am spanischen Strand und nun hat auch mein Mann einen „Papa-Drachen“ besorgt. Dabei kommt es beim Steigenlassen auf mehr als den Drachentyp auf. Im Drachen-Wiki (Ja, auch fürs Drachensteigen gibt es heutzutage ein eigenes Wiki) gibt es nicht nur nützliche Anfängertipps für alle, deren letzter Drachenflug mindestens ein Jahrzehnt zurückliegt, so wie bei mir. Auch kunstvolle Manövertechniken können dort eingesehen werden und die unterschiedlichsten Drachentypen werden vorgestellt.

Technik muss sein: Drachensteigen ist (k)ein Kinderspiel (© uschi-dreiucker/pixelio.de)

Technik muss sein: Drachensteigen ist (k)ein Kinderspiel (© uschi-dreiucker/pixelio.de)

Der schönste Drache bleibt aber der, den man selbst gebaut hat. Anleitungen findet man dazu en masse in den Tiefen des Internets. Ob einen einfachen Rauten-Drachen, wie Jane und Michael ihn bei Mary Poppins benutzen oder auch einen kunstvollen Tetraeder-Drachen – für jeden Geschmack ist etwas dabei und so wird das Drachensteigen auch sehr persönlich.

Anstatt an einem windigen Herbsttag also die Füße auf die Couch zu legen, schnappt euch doch mal die Bastelsachen, zieht mit eurem Drachen aufs freie Feld und lasst ihn fliegen, „ganz weit oben“.

Vorschau: Alexandra berichtet euch nächste Woche, warum die Politik ihr den Kopf verdreht.