Hausmittel-Reihe, Teil 9: Tipps gegen fiese Mückenstiche

Summen, Pieken, Jucken – Mücken können einem einen lauen Sommerabend oder einen Nachmittag am See schnell verderben. Gerade dieses Jahr entwickeln sich die fliegenden Stecher aufgrund des milden Winters zur wahren Plage. Haben die Plagegeister einen erst erwischt, fangen die Stellen gleich an zu jucken. Doch was hilft gegen Mückenstiche? Die Tipps&Tricks-Redaktion hat ein paar Tipps für euch parat:

Zwiebelumschlag gegen Entzündungen

Zwiebeln helfen gegen entzündete Stiche. Dazu die Zwiebel halbieren oder in dicke Scheiben schneiden und auf die Stichstelle legen. Der Schwefel im Zwiebelsaft hat eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung und lindert so den Juckreiz. Zudem hilft er bei Schwellungen und die Entzündungen.

Fiese Mückenstiche: Dagegen helfen Hausmittel (Quelle: Kerstin 1970 / pixelio.de)

Kühlen, Kühlen, Kühlen

Kälte lindert den Juckreiz, der durch den Speichel der Mücke entsteht. Deswegen hilft es, nach einem Mückenstich ein kaltes Tuch oder einen Kälte-Akku auf die Stichstelle zu legen. Ist dies gerade nicht zur Hand, hilft auch kühlend wirkende Aloe-Vera-Creme, die im Drogeriemarkt erhältlich ist.

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Ebenfalls ein Schnapsumschlag hilft gegen das lästige Jucken. Durch die Verdunstungskälte kühlt der Alkohol den Stich. Allerdings trocknet er gleichzeitig auch die Haut aus. Deswegen sollten Mückenopfer nach dem Umschlag die Haut mit Creme oder Öl pflegen.

Manche mögen‘s heiß

Nicht nur Kälte, sondern auch Hitze hilft gegen Mückenstiche –  zum Beispiel ein heißer Löffel oder ein Taschentuch mit heißem Wasser. Denn ab 45 bis 50 Grad Celsius zerstört die Hitze die Mückenproteine, die den Juckreiz auslösen.

Vorschau: Nächste Woche wird mit sommerlichen Törtchen der Bikinifigur der Kampf angesagt.

Weitere Serienteile:

1: Natron

2: Essig

3: Quark

4: Curry

5: Kamille

6: Kürbis

7: Koriander

8: Ingwer