„Karma is a bitch“ – Das Phänomen Jodel

Es ist Montag und der 21-jährige BWL-Student Christian sitzt in seiner allwöchentlichen Management-Vorlesung. Statt auf die Vorlesungsfolien starrt er jedoch wie gebannt auf sein Smartphone und aktualisiert die geöffnete App, gennant Jodel, im Minutentakt. Denn was dort geboten wird ist für den Studenten viel interessanter, als die SWOT-Analyse.

Jodel

Jodel und Kaffee: Für Studenten wie Christian elementare Bestandteile des Universitätsalltags (Foto: Privat)

„Heute gilt für mich das Badewannen-Prinzip: Volllaufen lassen!“ oder „Wenn der Professor deinen Vorschlag, die Vorlesung heute draußen zu halten, krachend ablehnt“ sind nur einige der Posts, die Christian schmunzeln lassen und ihn mit Erfolg von der Vorlesung ablenken.

Jodel ist eine Smartphone-App, die seit einigen Monaten an Deutschlands Universitäten kursiert. Doch im Gegensatz zu Facebook, Twitter und Co. wendet sie sich bewusst gegen die zunehmende Personalisierung. Bei Jodel müssen Nutzer kein Profil mit persönlichen Inhalten anlegen, alles geht komplett anonym vonstatten. Die Applikation greift mittels GPS lediglich auf den Standort des Smartphones zu und verbindet so alle Nutzer, die sich in einem Umkreis von zehn Kilometern aufhalten.

So simpel das Prinzip von Jodel auch ist, desto besser scheint es bei den Nutzern anzukommen. Mithilfe von Text- oder Bildposts, so genannten „Jodel“, können lustige Anekdoten, Events oder Neuigkeiten aus der Universität oder dem Alltag geteilt werden. Mittels Kommentaren können sich die Nutzer austauschen. Alle Posts können jedoch auch hoch- und runtergevotet werden. Ein Meldeprinzip sorgt dafür, dass anstößige oder unpassende Inhalte gelöscht werden. Doch auch das Voting trägt dazu bei, dass die Inhalte der App sich selbst regulieren: Bei einer gewissen Anzahl von Downvotes verschwindet ein Post von den Smartphone- und Tabletbildschirmen.

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Auch die Face2Face Redakteurin Nadine hat Jodel für euch getestet: Das vielsagende Icon der App (Foto: Privat)

Auch das Anreizprinzip von Jodel ist interessant: Durch Aktivität oder durch Down- und Upvotes der eigenen Posts steigt oder sinkt das sogenannte „Karma“. Mit dem spirituellen Konzept des Handelns und deren Folgen hat das Jodel-Karma wohl wenig zu tun. Dennoch sind viele Jodler fleißig am Karma sammeln.

„Jodel eignet sich super zur Ablenkung in allen Lebenslagen, sei es in der Bibliothek, bei der Arbeit oder in der Vorlesung“, so der begeisterte Christian. Auch die Soziologiestudentin Sabine zeigt sich positiv gegenüber der Neuerung im Unialltag: „Man hat immer etwas zu lachen und die Community, die sich in Jodel herausgebildet hat, ist eine ganz besondere. Wenn man nach den richtigen Regeln spielt, kann man dort viel Spaß haben.“

Jodel scheint in vielerlei Hinsicht eine Eigendynamik entwickelt zu haben. So gibt es eine Vielzahl von ungeschriebenen Regeln oder Verhaltenscodes, an die sich die Nutzer halten. Die Wahrung der Anonymität ist vielen Jodlern sehr wichtig und auch Hashtags werden – wenn auch in Jodel komplett unnütz – rege benutzt.

In letzter Zeit scheint sich Jodel jedoch in eine Art Singlebörse oder Abklatsch von Frage-Portalen wie „gute-frage.de“ oder „Free your Advice“ verwandelt zu haben. Besonders Männer, die in die Welt und Denkweise der Frauen Einblick erhalten wollen und andersrum sind besonders häufig zu beobachten. Christian und Sabine zeigen sich von all dem unbeeindruckt – sie werden fleißig weiterjodeln und Karma sammeln. Ob die Entwickler von Jodel ihr Versprechen halten, dass etwas tolles passieren soll, wenn man viel Karma gesammelt hat, wird sich zeigen…

Vorschau: Nächste Woche berichten wir an dieser Stelle über die Cartoons von Gerhard Glück in der Caricatura Frankfurt.

Klein aber oho: Zoom H1 Handy Recorder

Mit nur knapp 60g Eigengewicht und einer AA-Batterie betrieben, leistet der Zoom H1 Handy Recorder wahre „Audio-Wunder“. Somit eignet sich der Handy Recorder hervorragend für den interviewenden Journalisten, den jammenden Musiker, den YouTuber, der damit seine Stimme aufnimmt, und viele weitere Personengruppen. Was dieses kleine Schwergewicht auf dem Kasten hat, seht und vor allem hört ihr im heutigen Video:

Nun seid ihr gefragt:

  • Gefällt euch die Audioqualität des Zoom H1?
  • Welche Nutzung könntet ihr euch mit dem Gerät vorstellen?

Das Smartphone – Droge oder nützlicher Gebrauchsgegenstand?

Ständig in der Hand: Das Smartphone. Sind wir schon suchtgefährdet? (© Ute Mulder / pixelio.de)

Ständig in der Hand: Das Smartphone. Sind wir schon suchtgefährdet? (© Ute Mulder / pixelio.de)

Beim Treffen mit Freunden, beim Autofahren, während der Vorlesung – das Smartphone ist heutzutage fast überall dabei. Wenn dann noch Stichworte wie Handy-Sucht oder digitale Demenz durch die Medien geistern, bekommt es der eine oder andere mit der Angst zu tun.

Doch wie Smartphone-suchtgefährdet sind junge Menschen überhaupt? Und sind die Ängste, die mit der scheinbar ununterbrochenen Smartphone-Nutzung einhergehen, berechtigt?

15 Personen zwischen 20 und 30 haben uns in Form einer anonymen Umfrage Einblick in ihr Smartphone-Nutzverhalten gegeben. Acht der Befragten sind weiblich, sieben männlich, sodass wir euch ein ausgewogenes, wenn auch nicht repräsentatives Ergebnis präsentieren dürfen.

Hier ein Pfeifen, dort ein Summen und das im Minutentakt – kostenlose Messaging-Dienste und Gruppenchats sorgen dafür, dass am laufenden Band Nachrichten via Smartphone verschickt werden. Ein in der FAZ geschildertes Experiment mit Oberstufenschülern, die ihre Handys zwei Stunden lang ausschalten mussten, zeigt Erschreckendes: Teilweise erhielten die Schüler in besagtem Zeitraum rund zweihundert Kurznachrichten.
Tatsächlich gab ein Teilnehmer der Face2Face-Befragung an, im Durchschnitt über 50 Nachrichten pro Stunde zu erhalten.

Über 50 Nachrichten pro Stunde? Einer der 15 Umfrage-Teilnehmer gab diesen Wert an (Grafik: T. Gartner)

Über 50 Nachrichten pro Stunde? Einer der 15 Umfrage-Teilnehmer gab diesen Wert an (Grafik: T. Gartner)

Jedoch legten sich auch sechs Personen darauf fest, nur ein bis zwei Nachrichten pro Stunde zu erhalten.

Durchschnittlich drei Stunden pro Tag und damit fast 50 Minuten länger als im Jahr davor waren Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren 2013 online. Zu diesem Ergebnis kam der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in der jährlich erscheinenden JIM-Studie (Jugend, Information, Multi-Media). Die Verbreitung von Smartphones wird als Hauptgrund für die verstärkte Internetnutzung gesehen: 2013 besitzen 73 % ein Handy beziehungsweise Smartphone – 2011 hingegen waren es nur 29 %.

Erschreckend oder längst Alltag? Drei Stunden am Tag beschäftigen sich viele mit ihrem Smartphone (Grafik: T. Gartner)

Erschreckend oder längst Alltag? Drei Stunden am Tag beschäftigen sich viele mit ihrem Smartphone (Grafik: T. Gartner)

Unsere Face2Face-Umfrage zeigt, dass drei Stunden ein durchaus realistischer Wert für die Beschäftigung mit dem Smartphone ist. Zwar gaben sechs Personen an, eine Stunde oder weniger pro Tag mit ihrem Smartphone zu verbringen, insgesamt 8 Befragte sehen sich jedoch bei zwei bis drei und drei bis fünf Stunden. Ein Teilnehmer gab sogar an, sich täglich fünf bis sechs Stunden mit dem Smartphone zu beschäftigen.

Unzählige Nachrichten, stundenlanges Online- und Erreichbarsein – sind wir denn nun Smartphone-abhängig oder nicht?
„Das Smartphone ist meine Droge an stressigen Tagen“ – so beschreibt ein an der Umfrage Teilnehmender sein Nutzverhalten. Ein weiterer Teilnehmer spricht sogar von einer „Mutter-Kind-Beziehung“ zwischen ihm und seinem Smartphone. Ohne Handy fühle er sich schutzlos, schreibt er.
Doch auch weniger emotionale Bindungen zwischen Smartphone und Nutzer offenbaren sich in unserer Umfrage: „Nützlicher Gebrauchsgegenstand“, „praktisch“ und „schön, wenn man’s hat, aber es geht auch ohne“ schreiben die Befragten.

Smartphone-Nutzung: Hauptsächlich zu Kommunikationszwecken (Grafik: T. Gartner)

Smartphone-Nutzung: Hauptsächlich zu Kommunikationszwecken (Grafik: T. Gartner)

Und was sagen die Experten?
„Viele Jugendlichen nutzen das Smartphone zwar intensiv, sie sind aber nicht abhängig“, sagte Medienpädagogin Angelika Beranek der FAZ. Stattdessen biete das Internet und damit verbunden auch das Smartphone „große Chancen für die sozialpsychologischen Reifungsprozesse in dieser Lebensphase“ weiß Mediensoziologin Sabina Misoch. Das Knüpfen und Pflegen von Kontakten ist also ein wesentlicher und vor allem positiver Aspekt der Smartphone-Nutzung. Das bestätigt auch die Face2Face-Umfrage: Am häufigsten wird das Handy zu Kommunikationszwecken genutzt.

Aber geht´s denn auch ganz ohne? Das wollten wir von unseren Umfrage-Teilnehmern wissen. Und siehe da: Die deutliche Mehrheit antwortete auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, einen oder mehrere Tage ohne Smartphone zu leben, mit „Ja, klar, kein Problem!“ Vier der Befragten würden sich immerhin problemlos einen Tag lang von ihrem Handy trennen – mehrere Tage aber auf keinen Fall.

Wer mehr über seine ganz persönliche Smartphone-Nutzung herausfinden möchte, dem empfehlen die Face2Face-Mitarbeiterinnen Vanessa und Melanie die an der Uni Bonn entwickelte Android-App „Menthal“. Sie analysiert, wie viel Zeit ihr am Tag mit dem Handy verbringt und welche Apps ihr am häufigsten nutzt.

Mehr zum Thema Smartphone gefällig? Wie der Selbstversuch einer Face2Face-Autorin, vier Tage lang ohne Whatsapp zu leben, ausgeht, lest ihr HIER.

Vorschau: Am Dienstag, 15. Juli erwartet euch an dieser Stelle ein Interview mit einer Autorin, die erotische Romane schreibt. 

Apps und weitere Hilfen für nachhaltigen Lebensmittelkonsum

Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse. Der statistische, ökologische Fußabdruck eines Bürgers der EU oder der USA ist viel zu groß. Doch was tun? Ein wichtiger Schritt wäre es, dass wir Alternativen finden und nachhaltiger konsumieren. Besonders bei den Lebensmitteln tun wir nicht nur der Umwelt, sondern auch uns selbst etwas Gutes. Man muss nur genauer hinschauen.

Ein Schritt, den viele bereits gehen, ist es, Bio-Lebensmittel zu kaufen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht alles ist, wie es scheint. Auch hier gibt es Schummeleien und Hintertürchen (Bemerkung: Darauf werden wir bald genauer eingehen). Der neue Trend des Food-Sharings ist ebenfalls zu empfehlen. Die Qualitätssiegel, die auf Produkten zu finden sind, wie zum Beispiel bei Fisch, sind ebenfalls ein wichtiger Hinweis für Nachhaltigkeit. Oft entsprechen diese Produkte wenigstens den Mindestanforderungen. Nun gibt es noch weitere Hilfen, die einem das Leben erleichtern sollen.

Der WWF hat dazu einen Einkaufsratgeber. Auch eine App ist bereits vorhanden, die beim Fischkauf zu Rate gezogen werden kann. Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) ist die Kontrollinstanz für die Herkunftssicherung und Rückverfolgung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen in Deutschland und den benachbarten EU-Ländern. Das KAT Siegel hat strenge Auflagen. Doch mehr noch. Anhand der Nummer, die auf jedem Ei zu finden ist, kann jeder herausfinden, wie und wo ein Ei entstanden ist. Diese Nummer kann man online oder per App eingeben und bekommt alle  nötigen Infos dazu, wie auch einige Bilder aus dem Bauernhof.

Andere Apps können ebenfalls hilfreich sein, müssen sie aber nicht. Generelle Vorsicht ist ebenfalls hier geboten. Doch das Internet hilft bei gegenseitigem Erfahrungsaustausch. Weitere Apps, die es lohnen, ausprobiert zu werden sind die Apps von AOK (AOKgenießen für Rezepte und AOKeinkaufen fürs einkaufen). Mit Hilfe der App BIO123 des Barcode Scanners sollen hier sogar Bio-Produkte gescannt und Infos dazu eingeholt werden können. Auch der nächste Bio-Laden soll hier angezeigt werden.

 

Vorschau: In zwei Wochen geht es mit der Tier&Umwelt Rubrik weiter. Wir beleuchten, ob Bio wirklich immer besser ist.

Cool sein kann nicht jeder

Gerade neigen sich die Fashion Weeks in Berlin, New York, London, Mailand und Paris dem Ende zu. Somit sind die neuen Street Style-Trends auch schon gesetzt: Überall findet man Bilder von Bloggerinnen und Stars wie Anna Dello Russo, Chefin der japanischen Vouge, mit verrückten, bunten und lustigen Handyhüllen. Sie sind das neue It-Accessoire. Ob als Pommestüte von Moschino, als Duff Beer Dose von Urban Outfitters, als Hot Dog von Asos oder als Nagellackfläschchen von Iphoria – wer solche Hüllen aus Silikon oder Hartplastik besitzt, ist up to date und liegt damit voll im Trend.

Als ob es nicht schon genügt, als Smartphone-Besitzer „in“ zu sein, muss jetzt noch eins drauf gesetzt werden: Das elektronische Spielzeug dient ab sofort auch als cooles Accessoire. Aber cool sein kann nicht jeder. Was ein blöder Zufall, dass es die meisten Hüllen nur für das Iphone 5 oder 5s gibt. Wer da nicht mithalten kann, liegt nicht im Trend und ist leider uncool.

auffallender Nagellack und Handy in der Hand - cool sein kann eben nicht jeder (Foto: T. Gartner)

 Cool sein kann eben nicht jeder

(Foto: T. Gartner)

Ein ähnliches Prinzip herrscht beim Beauty-Trend schlecht hin: Bunte Nail-Art zum Aufkleben ist ebenso wie die Handyhüllen eines der neuen It-Accessoires. Es gibt sie in tausenden verschiedenen Varianten und Farben: Als Fake-Nägel oder Nagelfolien in grafischen Mustern, mit einem hippen Moutache oder im Leo-Style. Nun reicht es auch nicht mehr aus, seine natürlich gewachsenen Nägel in nude oder fetzigen Farbtönen zu lackieren. Stattdessen müssen unechte Klebe-Nägel her, um als Accessoire zu dienen. Erscheint logisch, denn wenn man den ganzen Tag sein Smartphone in den Händen hält, um die neue Hülle zu präsentieren, müssen die Nägel natürlich mit dem Iphone konkurrieren – ein trendiges Accessoire scheint vielen nicht mehr auszureichen.

Was dann nicht fehlen darf, ist die Handtasche mit dem eigenen Namen drauf, wie es das britische Supermodel Cara Delevingne, It-Girl Alexa Chung und die US-amerikanische Sängerin Lana Del Rey vormachten. Sie alle bekamen eine nach ihnen benannte Tasche der Luxusmarke Mulberry. Cara Delevingne durfte sogar auch an deren Designs mitgestalten. Das eben noch angesagte Namenstattoo wird also mal eben von einer mit dem eigenen Namen bedruckten Tasche abgelöst und der süße Verkäufer hinter der Theke kann gleich auf der Tasche lesen, wie man heißt. Wer also so richtig cool sein will, holt sein Smartphone aus der Tasche, klebt sich in Windeseile die bunten Fake-Nägel auf und hofft, in den nächsten paar Sekunden von einem Street Style-Fotografen entdeckt zu werden.

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr das 1×1 des Modebloggins lernen.

Winter sei Dank

Winterliebe? Die Hände können sich über eisige Temperaturen auch freuen (©sassi / pixelio.de)

Winterliebe? Die Hände können sich über eisige Temperaturen auch freuen (©sassi / pixelio.de)

Es ist Winter. Unübersehbar. Auf den Straßen werden morgens erst einmal die Autoscheiben freigekratzt, die Schulkinder sind eingepackt, als wollten sie zur Schule rollen und meine Finger stecken in wunderbar wärmenden Handschuhen, wenn ich morgens auf den Zug zur Uni warte. Das Problem dabei ist erst seit ein paar Jahren aktuell. Denn mit wunderbar wärmenden Handschuhen lassen sich die Mobiltelefone mit dem fragwürdigen Titel Smartphone einfach nicht bedienen. Und da die neusten Modelle im Schnitt noch vier Knöpfe haben, von denen zwei die Lautstärke regeln, sind die Nutzungsmöglichkeiten eines solchen Gerätes im Winter einfach eingeschränkt.

Momentchen mal, denken sich die Informierten. Da gibt es doch mittlerweile Stifte für die tastempfindliche Oberfläche, gewiefte Handschuhe, die eine Eingabe möglich machen und gleichzeitig die Finger wärmen. Gibt es alles, hat aber eben doch nur eine Minderheit. So ein Stiftchen habe ich tatsächlich auch, doch so akkurat lässt sich das mit wunderbar wärmenden Handschuhen nicht mehr führen. Dauernd tippe ich daneben, es rutscht weg und schließlich landet es doch wieder in der Tasche.

Kälteschutz: Das Mobiltelefon einfach mal in der Tasche lassen (© Espressolia / pixelio.de)

Kälteschutz: Das Mobiltelefon einfach mal in der Tasche lassen (© Espressolia / pixelio.de)

Da bleibt mir also nur, einen Handschuh abzustreifen, möglichst schnell bitte, wenn gerade mein Mann, meine Mutter oder der Kindergarten anruft. Kaum habe ich meinen Handschuh wieder an kommt eine dringende Mail vom Chef, die dank des Allzeit-Bereit-Drucks, die das angeblich so smarte Phone versprüht, sofort gelesen werden will. Meine Hand weiß schon nicht mehr, ob sie eigentliche noch friert. Wenn ich schon einmal dabei bin, lese ich noch schnell die aktuellen Tagesnachrichten und meine Hand wird langsam blau.

So könnte es ausgehen. Muss es aber nicht. Stattdessen stelle ich das Gerät auf lautlos und genieße die paar mobiltelefonfreien Minuten, ehe der Zug einfährt. Da kommt man auf ganz außergewöhnliche Ideen. Was man zum Beispiel an Weihnachten alles verschenken will, ob das Toilettenpapier über die Feiertage reicht und wie der Film nochmal hieß, in den ich letzten zufällig reingeschaut habe. Zeit, plötzlich habe ich Zeit, echte Zeit. Minuten sogar. Minuten zum Denken, zum Sammeln, zum Besinnen. So ohne Mobiltelefon freuen sich meine Hände einer ungeahnten Wärme und ich mich einem Moment ohne Stress.

Nicht nur meine Finger profitieren also, mein ganzer Geist entspannt sich und bald freue ich mich direkt auf die paar Minuten, ehe der Zug einfährt. Wie eine eisige Insel stehen sie in meinem Tagesplan. Mein Akku hält plötzlich länger und länger, denn ich finde auch unter dem Tag auf einmal Zeit, das Ding wegzulegen, dass unsere Gesellschaft zu einer Sklavenmeute der digitalen Erreichbarkeit macht. Lautlos, einfach mal lautlos lassen, wirklich wichtiges geht dabei nicht unter, statt dessen gewinnt es an Bedeutung. Der Winter mit seiner Kälte zeigt, dass er durchaus einen Plan hat. Die Menschen weg von den Mobiltelefonen zu bringen, hin zu sich selbst.

Vorschau: Alexandra schreibt nächste Woche über die immer noch schlimme Diskriminierung von Singles in der Weihnachtszeit.

Weihnachtsspecial Teil 2 – SIE beschenkt IHN: Schöne Bescherung für den modischen Mann

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht – spätestens jetzt gibt es vor dem heiligen Fest kein Entkommen mehr. Zwölf Tage bleiben uns noch, um uns neben dem alltäglichen Wahnsinn nun zusätzlich mit der ominipräsenten Frage nach DEM richtigen Weihnachtsgeschenk auseinanderzusetzen.

Unter besonderem Druck dürften wohl dieser Tage die Liebenden stehen. Denn wann, von Geburts-, Valentins- und Jahrestag mal abgesehen, könnte man seinem Gegenüber besser zeigen, was man empfindet, als unterm Christbaum?

Nachdem sich die Herren der Schöpfung vergangene Woche  bereits inspirieren lassen durften, sind heute die Damen an der Reihe. Face2Face hat auf einige Weihnachtseinkaufslisten linsen dürfen und präsentiert euch daraus nun die modische Crème de la Crème, mithilfe derer sich auch kurzentschlossene Shoppingqueens noch fürs Fest der Liebe wappnen und den Beschenkten ganz bestimmt ein frohes Fest bereiten können:

Beginnen wir mit der 24-jährigen Sonderschullehramts-Studentin Lisa aus Mainz, die beschlossen hat, sich in diesem Jahr auf Vergangenes zu berufen. Letztes Weihnachten nämlich gab es für ihren Freund eine Lomo-Kamera, die jetzt, so findet sie, endlich eine adäquate Kameratasche verdient. Generell scheinen Accessoires wie Taschen und Hüllen für unsere Elektronik in diesem Jahr schwer angesagt zu sein. Das gilt bei weitem nicht nur für Handys, für die es heutzutage bekanntlich allerhand glitzernden und funkelnden Schnickschnack gibt, der allerdings nur in den seltensten Fällen über einen ästhetischen Zweck hinaus auch einen praktischen Nutzen erfüllt. Das ist – und das wird vor allem einen Tollpatsch freuen – bei Hüllen, Tasche oder anderen Schutzvorrichtungen anders, da diese in erster Linie dazu dienen sollen, unsere technischen Alltagshelden selbst bei Schmutz und Extremsportarten am Leben zu erhalten. Außerdem sind sie in rauhem Leder und gedeckten Farben in Männerhänden liegend natürlich auch absolut hübsch anzusehen.

Zusätzlich entschied sich Lisa, ebenso wie auch die 21 Jahre alte Lehrämtlerin Melanie aus Kassel, dafür, ihrem Herzbuben an kalten Tagen Wärme zu spenden, selbst wenn sie einmal nicht bei ihm sein kann. Die Geschenkidee mag leicht abgedroschen klingen, ist aber modisch gesehen gerade in dieser Saison ein absolutes Must-Have: Der Winterschal: In Grobstrickfassung, ob nun in Handarbeit gefertigt oder mit Bedacht im Lieblingsladen ausgewählt, taugt er als ständiger Begleiter fast so sehr wie die Freundin selbst. Das favorisierte Modell ist und bleibt dabei der Tube-, auch Loopscarf oder zu Deutsch Schlauchschal genannt, der sich an Männlein wie Weiblein locker umgelegt hervorragend trägt. Farblich sollten der Experimentierfreude keine Grenzen gesetzt werden, sofern man dabei stets die Farbe von Winterjacke oder -Mantel seines Partners im Blick behält, damit sich diese nicht mit dem kuscheligen Accessoire beißt, aber dabei dennoch unter Umständen farblich einen Akzent setzt.

Herzblatt

Was mit Herz: Für unser Herzblatt soll es alle Jahre wieder zum Weihnachtsfest etwas Besonderes sein. (Foto: T.Gartner)

Bei der angehenden Humanmedizinerin Anna Maria aus Kiel hingegen darf es etwas ausgefallenes sein, das ebenso besonders ist wie ihr Freund selbst. Als bekennender VW-Fahrer fehlt ihm, so die 23-jährige, der zu seinem Cabrio passende Schlüsselanhänger. Einen solchen hat sie für ihn aufgetrieben und will ihn damit ein Statement setzen lassen. Vielleicht bringt uns das ja auf die Idee, unsere Accessoire-Liste noch um eine hübsche Idee zu ergänzen. Allerdings macht auch gerade sie uns bewusst, dass Individualität bei der Geschenkauswahl ein nicht ganz unwichtiges Kriterium darstellt. In Wahrheit ist es sogar höchst bedeutsam, schließlich sagt das Geschenkte nicht nur eine Menge über die Frau als Schenkerin selbst, sondern im Idealfall ebenso viel über den Bescherten aus. Schließlich soll ja gerade letzterem eine Freude gemacht werden.

Also ist im Vorfeld höchste Aufmerksamkeit gefragt – und womöglich das ein oder andere spitzfindige Nachhaken.
Wovon spricht er immer wieder, beklagt er sich über etwas, das in letzter Zeit immer wieder fehlt oder womöglich gerade kaputt gegangen ist? Melanie formulierte es ganz richtig: „Mein Freund ist manchmal einfach zu geizig, um sich selbst eine Freude zu machen.“ Diese „Schwäche“ sollte die Frau an Weihnachten für sich nutzen.

Nicht viel falsch machen kann man darüber hinaus mit Düften, wie etwa Jean Paul Gaultiers Klassiker „Le Male“ und modischen Fanartikeln wie zum Beispiel Band-Shirt, genau wie Melanie es für ihren Freund eingekauft hat, sofern der Musikgeschmack des Mannes nicht gerade Gruppen mit absonderlichen Namen und Motiven vorsieht.

Abschließend lässt sich wohl feststellen, dass das Erfolgsrezept für ein perfektes Weihnachtsgeschenk offensichtlich noch nicht erfunden wurde. Vermutlich ist das aber auch ganz gut so, denn sonst gäbe es wohl erstens nicht alle Jahre wieder Weihnachtsspecials wie diese und zweitens würden alle Frauen ihren Männern die Glossybox for men oder ein Paar Unterhosen schenken – es lässt sich schnell erahnen, was von beidem dem Herrn wohl häufiger untergekommen sein dürfte – und vor allem wäre das Fest der Liebe oder vielmehr dessen Sinn schlichtweg verfehlt. Schließlich sollte trotz Konsumrausch und dem leider immer wieder zum Schenken verpflichtenden Zugzwang immer noch die Verbindung zwischen zwei Menschen im Vordergrund stehen. Oder, wie BWL-erin Hanna es so schön ausdrückte: „In diesem Jahr bekommt mein Freund En Kuss und en diggen Abbel!“

Vorschau: Alles, was es über die Sendung „Fashion Hero“ zu wissen gibt, erfahren wir von Moderedakteurin Clarissa in der nächsten Woche.

Horrorfilmklischees, die (k)einer braucht?

„Es wäre besser wenn wir uns aufteilen“, ertönt es flüsternd inmitten einer Gruppe Jugendlicher in einem nebligen Wald, einem verlassenen Haus oder ähnlicher Szenerie. „Neeeein“, schreit es daraufhin aus dem Inneren eines Jeden, der schon einige Filme des Genres Horror gesehen hat, wohl wissend, dass die Figuren damit die Handlung in Richtung ihres eigenen Todes vorantreiben.
Die Rede ist von Elementen, die sich in Horrorfilmen immer wieder größter Beliebtheit erfreuen. Filmklischees, bei denen sich die Zuschauer lieber die Hand vor den Kopf schlagen wollen, anstatt die Decke über den Kopf zu ziehen.

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Beliebter Schauplatz eines Horrorfilmes: ein Wald (Foto: Schwalb)

 Einer dieser Klassiker, dessen sich die Filmemacher gerne bedienen ist, dass Mobiltelefone grundsätzlich keinen Empfang haben. Dem 21. Jahrhundert trotzend wird in Filmen wie Jeepers Creepers oder The Hills Have Eyes somit ein simpler aber rettender Anruf vereitelt.

Auch Autos scheinen besonders anfällig für Pannen oder plötzliche Startprobleme in Gefahrensituationen. In Wolf Creek oder auch House of Wax gelangen die Figuren dadurch in die Hände von vermeintlichen Helfern, die sich als skrupellose Killer entpuppen.

Ein weiteres Element, das sich großer Beliebtheit erfreut, ist „das gruselige Kind“. Im Stil von The Ring vorzugsweise weiblich, mit langen dunklen Haaren und weißem Nachthemd kann dieser Charakter jedoch, wie beim Klassiker Omen, auch männlichen Geschlechts sein. Diese Kinder haben etwas Geheimnisvolles an sich, sind introvertiert und spielen gerne mit ihren imaginären Freunden, wie zum Beispiel Hunter aus der Paranormal Activity-Reihe. Nach und nach entpuppen sie ihr wahres Gesicht und präsentieren sich als wahre Ausgeburten der Hölle, die auch nicht davor zurückschrecken, Familienmitglieder zu töten.

Auffällig häufig sind auch die Handlungsrollen eher klischeebeladen: Da gibt es den möglichst kantenlosen Protagonisten, der auch wirklich jedem eine Identifikationsfigur bietet, das blonde Dummchen, dessen Tod von Anfang an zu erahnen ist, den aggressiven Raufbold oder auch den nerdigen und dezent lüsternen Idioten mit einem Camcorder.

Friedhof

Werden immer wieder mit Horrorfilmen konnotiert: Friedhöfe mit verwitterten Grabsteinen (Foto: Schwalb)

Hat es nun einer oder maximal zwei der Protagonisten geschafft eine Gruppentrennung zu überleben, den Handyempfang wiederherzustellen, die Schlüssel aufzuheben und damit ein Fortbewegungsmittel aller Art zu starten, wartet ein letzter, vermeintlich unerwarteter und origineller Twist der Handlung auf die Zuschauer. Sollte man meinen, das Blutvergießen habe mit dem Tod des Antagonisten ein jähes Ende gefunden, so irrt man. Denn in der finalen Sequenz jedes klischeebeladenen Horrorfilmes steht eine Auferstehungszene, die ihresgleichen sucht. So schafft es Jason (Freitag der 13. und Freddie vs. Jason) den Tod durch Ertrinken abzuwenden, Michael Myers (Halloween) überlebt auf wundersame Weise sechs Schussverletzungen und einen Sturz vom Balkon und Three Finger (Wrong Turn) kann selbst eine explodierende Hütte nichts anhaben. Nur um, so scheint es, in einer x-ten Fortsetzung erneut auf die Menschheit losgelassen zu werden.

Vorschau: Nächste Woche erwartet euch eine Buchrezension zu dem Werk „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes.

Und Tschüss, Welt…

Facebook, studiVZ, mal eben die Mails checken, schnell mal etwas nachgooglen, um wieder im Bilde zu sein, und dann noch ein rascher Abstecher zur virtuellen H&M Seite. Nebenbei noch die SMS der besten Freundin beantworten und nicht den Rückruf bei einem Freund vergessen. Ganz wichtig! Tja, wer kennt das nicht? Immer und überall will und muss man erreichbar sein. Egal, wie – ob per Internet, Telefon, Handy. Wer schreibt heutzutage noch altmodische Briefe, wo es doch so etwas Praktisches wie die elektrische Post gibt? Aber das ist wieder ein anderes Kapitel…

 Denn heute geht es nicht um einen Aufruf zum mehr Briefeschreiben, sondern um einen Selbstversuch der besonderen Art. Und zwar habe ich mir für meinen Urlaub etwas ganz Besonderes überlegt. Ich habe nämlich sozusagen ganze 2 Wochen gefastet. Ja, ihr habt richtig gehört: Gefastet. Keine Schokolade oder so etwas in der Art, nein, ich habe dem ganzen „Immer-und-überall-erreichbar-sein-Müssen“ den Kampf angesagt und sowohl auf das Internet als auch auf das Handy verzichtet (Telefon hatte ich keines im Urlaub). Gut, das Handy hatte ich zwar dabei – für den Notfall, es aber nur zweimal eingeschaltet. Einmal bei einem Städtetrip und einmal als ich mit dem Rad in der Natur unterwegs war. Man weiß schließlich nie, was einem da so über den Weg läuft oder ob sich nicht vielleicht der Reifen überlegt, ein Eigenleben zu entwickeln und an einem ungünstigen Ort die Luft zu verlieren. Also habe ich an diesen zwei Tagen mein mir selbst auferlegtes Enthaltsamkeitsgelübde vernachlässigt und das Handy angeschaltet. Aber beim Internet war ich hartnäckig. Und ich muss sagen: Es hat nicht geschadet. Im Gegenteil.

 Gut, um ehrlich zu sein waren die ersten Tage ziemlich hart. Gerade wenn man viel im Internet unterwegs ist und oft in den sogenannten Social Networks vorbeischaut oder seine E-Mails checkt, ist das nicht gerade ein Spaziergang. Es hat mich starke Nerven und eiserne Disziplin gekostet, den vielseitigen Reizen der virtuellen Welt zu widerstehen. Aber ich bin stark geblieben und habe Verzicht geübt. Und nach einer Woche hatte ich mich wirklich schon soweit an meine Abstinenz gewöhnt, sodass ich nicht mehr wirklich einen Gedanken an das worldwideweb verschwendet habe.

 Es sei denn, es überkamen einem abends tiefsinnige Fragen über das Sein und Nicht-Sein im Allgemeinen und über die Geschichte der Menschheit im Allgemeinen. Oder es überkam mich der seltsame Drang die Namen sämtlicher Hauptstädte der Welt zu erfahren. Tja, normalerweise konnte man das ja schnell man googlen und – schwups! – schon hatte man die Antwort. Schwarz auf weiß. Vor sich auf dem Schirm und schon war man um eine Erkenntnis reicher. Bei mir leider weit gefehlt. Und wer jetzt denkt: Warum macht die nicht einfach ihr Handy an und schaut nach? Immerhin hat man doch jetzt auch auf dem Handy Internet. Tja, da muss ich euch Lieben leider sagen, dass ich noch zu der mittlerweile fast „altmodischen“ Sorte Mensch gehöre, die ein altes Nokia haben und somit keine Apps besitzen, einen Internetzugang vom Handy aus oder was es sonst noch mittlerweile so für das kleine, flache Mobiltelefon gibt. Also war googlen nicht drin, sprich: Ich musste bis zum nächsten Morgen warten, um mich dann in einer Buchhandlung schlau zu machen oder ich ließ es einfach bleiben. Der Einfachheit halber habe ich es dann auch nach dem zweiten Mal gelassen. War dann doch etwas umständlich und die Dame aus der Buchabteilung hat irgendwann auch seltsam geschaut…

 Um aber wieder auf meinen Selbstversuch zu sprechen zu kommen, kann ich abschließend wirklich mit Überzeugung sagen, dass ich das kleine Experiment nicht bereue. Es hat mir einmal mehr gezeigt, wie abhängig wir vom Internet geworden sind und mit welcher fast schon erschreckenden Selbstverständlichkeit wir das Netz nutzen. Zwei Wochen frei von all dem – das hat mir wirklich gut getan. Ich konnte den Urlaub dieses Mal wirklich genießen, weil ich mich durch nichts habe stören lassen. Keine Hiobsbotschaften per E-Mail, SMS oder über eines der social networks. Einfach nur Ruhe. Das hat die Urlaubsstimmung sehr beeinflusst. Ich konnte abschalten und neue Kräfte für den Alltag tanken. Mich ganz auf mich konzentrieren, ohne mich mit irgendetwas beschäftigen zu müssen, was nicht mit meinem Urlaub zu tun hatte. Von daher stimmt der Rat von Psychologen, im Urlaub das Handy ausgeschaltet und den Laptop zu Hause zu lassen.

 Natürlich bin ich nach den zwei Wochen auch wieder froh gewesen, wieder Internet zu haben und mein Handy wieder zu benutzen. Denn ganz ohne das geht es heutzutage wirklich schlecht, das hat mir gleich mein volles E-Mail Postfach und die Nachrichten auf facebook bestätigt. Auf der anderen Seite waren sie auch wieder ein Beweis dafür, dass ein wenig Abstand niemals verkehrt sein kann. Die Dinge einfach mal ruhen lassen und sich nur auf sich konzentrieren. Etwas, das ich so schnell nicht vergessen werde und deshalb heißt es auch im nächsten Urlaub wieder: „Und tschüss, Welt!“

 Und wie sieht das bei euch aus? Seid ihr im Urlaub jederzeit und über alles erreichbar oder könnt ihr auch darauf verzichten?

Eure Lea

Vorschau: Lea betrachtet mal die Wetterturbulenzen und berichtet, warum ihrer Meinung nach trotzdem Sommer ist.