Perfekte Beach-Waves – mit und ohne Hitze!

Der Frühling steht vor der Tür! Und mit ihm warten auch die lockeren Blümchenkleider, knal-ligen Nagellack-Farben und bunte Accessoires darauf, aus ihrem Winterschlaf befreit zu wer-den. Und was passt besser zu so einem frühlingshaft-verspielten Look, als ein paar lockere Beach-Waves, die aussehen, als käme man gerade von einem ausgiebigen Tag an der Küste? Face2Face stellt euch hier drei Varianten vor, wie ihr den beliebten Strand-Look auch ganz ohne eine Reise ans Meer hinbekommt.

Beach-Waves mit dem Glätteisen

Eine Möglichkeit, den lockeren Surfer-Style hinzubekommen, ist die Bearbeitung des Haares mit dem Glätteisen. Hierfür eignet sich ein schmaleres Gerät, da man die Locken damit präzi-ser hinbekommt, im Endeffekt geht es aber auch mit einem breiteren Modell, dann werden sie eben nicht ganz so „wuschelig“.
Um mit dem Glätteisen Wellen hinzubekommen, gibt es einen ganz einfachen Trick: Ihr nehmt eine etwa fünf Zentimeter dicke Strähne – je weniger Haare ihr auf einmal bearbeitet, desto intensiver ist das Ergebnis – und setzt das Glätteisen wo? an. Statt die Haare dann aber ein-fach straight durchzuziehen, dreht ihr das Glätteisen um 180 Grad, wartet kurz, zieht die Strähne in einer fließenden Bewegung ein Stückchen weiter durch und dreht das Glätteisen dann wieder genau in die andere Richtung.
So entstehen leichte „Knicke“ in die jeweils eine oder andere Richtung. Dies macht ihr mit eurem gesamten Haar, fahrt mit den Fingerspitzen noch einmal durch die einzelnen Strähnen, um das Ganze noch etwas aufzulockern, mit Haarspray fixieren – und fertig! In diesem Video könnt ihr euch den Vorgang nochmal in Ruhe anschauen.

Beach-Waves mit dem Lockenstab

Für die zweite Variante, mit der ihr euer Haar in eine wellige Mähne verwandeln könnt, braucht ihr einen Lockenstab. Teilt dafür euer Haar zunächst in drei Partien rund um den Kopf herum – eine auf Höhe der Schläfen, die andere auf Ohrhöhe – auf. Anschließend beginnt ihr die unterste Haarpartie mit einem 2cm dicken Lockenstab zu bearbeiten. Wichtig dabei ist, dass ihr die Strähnen vom Gesicht weg auf den Lockenstab dreht und dafür nicht die Klemme zum Halten der Haare benutzt, sondern die Strähne mit den Fingern festhaltet. Der Locken-Stab sollte dabei vertikal gehalten werden. Nachdem die unterste Partie fertig ist, beginnt ihr mit der mittleren, dreht aber diesmal die Haare zum Gesicht hin über den Lockenstab. In diesem Video könnt ihr sehen, wie ihr dem Ganzen zusätzlich noch mehr Volumen verpasst. Bei der obersten Partie wird das Ganze dann wieder in die andere Richtung gelockt. So entsteht ein welliger, wilder Look. Am Ende noch einmal alles auflockern und fixieren.

Beach-Waves ohne Hitze

Für die dritte Beach-Waves-Variante braucht ihr zwar ein bisschen Zeit, dafür ist sie aber auch die schonendste Möglichkeit, einen welligen Strand-Look zu zaubern – denn sie funktioniert ohne Hitze! Zunächst müssen eure Haare frisch gewaschen sein. Nachdem ihr sie leicht an-geföhnt oder lufttrocknen gelassen habt, teilt ihr sie in zwei Partien links und rechts von eurem Kopf auf, als wolltet ihr euch zwei Zöpfe flechten. Stattdessen zwirbelt ihr die Haare aber nur ganz fest um eure Finger und dreht die beiden Partien dann auch noch ineinander, so als wür-det ihr einen Zopf mit zwei Partien flechten wollen. Anschließend befestigt ihr alles gut mit einem Haargummi. So könnt ihr das dann über Nacht oder für einige Stunden tragen. Danach haben die Haare diese Struktur übernommen und ihr könnt sie wieder „entzwirbeln“. Auch hier solltet ihr anschließend noch mit den Fingerspitzen durch die einzelnen Strähnen gehen, um alles ein wenig aufzulockern – und fertig ist der Beach-Look ohne Hitze! Eine ähnliche Variante, die natürlich auch super funktioniert, hat Face2Face HIER schon einmal vorgestellt.

TIPP: Egal ob mit Glätteisen, Lockenstab oder ganz ohne Hitze, bei allen Varianten könnt ihr zusätzlich noch ein Salzspray verwenden, das den Haaren nochmal mehr Textur gibt und den „Surfer-Look“ verstärkt. Außerdem sorgt ein wenig Haaröl in den Spitzen als Finish dafür, dass eure Haare noch ein bisschen gepflegter aussehen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle einige Tipps zum Zurechtfinden in fremden Ländern am Beispiel von Japan.

Der Undone-Dutt aka Vogelnest

Ob mit dem Duttkissen oder der altbewährten Socke – ein schöner Haarknoten lässt sich ganz einfach zaubern. Wie ihr mit eurem eigenen Haar, bewaffnet mit nichts als zwei Haargummis jeder Menge Haarnadeln, einen Dutt für den Alltag stylen könnt, zeigen wir euch heute im Tipps&Tricks-Video.

Vorschau: Nächsten Sonntag gibt euch Anna-Katharina Tipps zum Highlights-setzen beim Streichen.

 

Drei Strandfrisuren im Test

Machen den Strandlook erst perfekt: Die richtigen Frisuren (Fotos: T. Gartner)

Auch wenn es momentan noch nicht so recht danach aussehen mag: Der Sommer ist da. Und das heißt für uns: Ab in den Urlaub beziehungsweise auf zum heimischen Baggersee!

Neben der neuesten Bademode soll natürlich auch die Frisur im perfekten Sommer-Sonne-Strand-Look glänzen. Wer sein Haar nicht offen tragen möchte – Salz- und Chlorwasser sowie Sonne können es erheblich schädigen – kann sich von den folgenden Frisuren inspirieren lassen. Für euch habe ich alle drei auf Schwierigkeitsgrad und Strandtauglichkeit getestet. Und los geht´s!

1. Die verspielte Flechtfrisur
Für Badenixen, die es mädchenhaft-verspielt mögen, ist diese Frisur genau das Richtige! Inspiriert wurde ich bei diesem Look von Alive4Fashion und ihrem Alltagsfrisuren-Video.

Ihr braucht:
• Drei bis vier Haarnadeln
• Ein dünnes Haargummi
• Gegebenenfalls ein Haarband oder einen Haarreif

Absolut strandtauglich: Die verspielte Flechtfrisur (Fotos: S. Gartner)

Und so geht´s:
1. Ihr flechtet am Hinterkopf – etwa auf Ohrhöhe beginnend – einen französischen Zopf, den ihr am Ende mit einem dünnen Haargummi zubindet.

TIPP: Je lockerer ihr flechtet, desto lässiger wirkt später auch die Frisur und desto einfacher fällt Schritt 2.

2. Wenn euer Haar – wie meines – länger ist als das von Alive4Fashion (sie erklärt diesen Schritt sehr anschaulich für kürzeres Haar ab Minute 07.43 ihres Videos) dreht ihr einen Knoten aus dem Zopf und steckt ihn unter das Geflecht am Hinterkopf.

3. Nun den Knoten mit den Haarnadeln befestigen.

TIPP: Besseren Halt und das gewisse Etwas erhält die Frisur durch ein Haarband – das könnt ihr zusammen mit dem Zopf feststecken – oder einen Haarreif.

Mein Fazit:
Die Schwierigkeit bei dieser Frisur liegt im Flechten des französischen Zopfes am eigenen Hinterkopf – mit ein wenig Übung oder einer helfenden Hand stellt aber auch das kein Problem dar. Die empfindlichen Haarspitzen liegen unter dem Deckhaar und sind somit vor Schäden durch UV-Strahlen geschützt. Wind, Wasserspritzer und das Sonnenbaden auf der Liege übersteht die Frisur mit leichten Schäden – aber was wäre eine Strandfrisur schon ohne eine gewisse Lässigkeit? Strandtauglichkeit bestätigt!

2. Die schicke Hochsteckfrisur
Wer auch am Strand nicht auf den gewissen Glamour-Faktor verzichten möchte, kann sich an dieser Frisur versuchen.

Ihr braucht:
• Haarnadeln (je nach Haarlänge zwischen 10 und 20 Stück)
• Zwei Haargummis
• Einen Handspiegel

So geht´s:

TIPP: Wenn ihr anstelle des im Video gezeigten, geflochtenen Zöpfchens alle Haare nach hinten in den Zopf kämmt, verhindert ihr Sonnenbrand am Scheitel, der sehr unangenehm sein kann.

Mein Fazit:
Diese Frisur – egal ob für Date, Galadinner oder eben Strand – ist kinderleicht nachzumachen. Auch hier liegen die Spitzen wieder von der Sonne geschützt unter den Längen. Praktisch an der Frisur: Feuchtet man den Zopf an und gibt eine Haarkur in Längen und Spitzen, lässt sie sich zum einen leichter stylen; zum anderen werden die Haare den ganzen Tag über gepflegt, ohne dass es auffällt. Durch den strammen Zopf und die feste Steckweise kann die Frisur jedoch schnell mal unangenehm werden. Akkurat und schick, wie für eine Hochsteckfrisur typisch, sieht sie nach einem langen Strandtag leider auch nicht mehr aus. Wem das nichts ausmacht, der sollte sich auf jeden Fall an der Frisur versuchen. Strandtauglichkeit in Maßen bestätigt.

Angenehm zu tragen und einfach zu stylen: Der locker-leichte Knoten (Fotos: S. Gartner)

3. Der locker-leichte Knoten
Sehr bequem und wunderbar lässig kommt diese Frisur daher. Sie rückt die Haarpracht in Minutenschnelle ins richtige (Sonnen-)licht.

Ihr braucht:
• Vier bis sechs Haarnadeln
• Ein dickeres Haargummi
• Ein dünnes Haargummi
• Ein Haarband oder einen Haarreif

Und so geht´s:

1. Mit dem dickeren Haargummi macht ihr euch einen strammen Zopf am Hinterkopf – wie hoch ihr diesen Zopf tragen wollt, bleibt dabei ganz euch überlassen. Diesen Zopf flechtet ihr und verschließt ihn mit dem dünnen Haargummi.

2. Jetzt entfernt ihr das obere, dicke Haargummi und wickelt den Zopf um sich selbst. Wenn ihr am dünnen Haargummi angekommen seid, löst ihr dieses und steckt die Spitzen fest. Danach befestigt ihr die übrigen Haarnadeln rund um den Knoten.

3. Zu guter Letzt schiebt ihr das Haarband beziehungsweise den Haarreif in euer Haar. Durch den lockeren Knoten sind die Haare hinter dem Band sehr voluminös.

Mein Fazit:
Dass die Spitzen auch bei dieser Frisur vor der Sonne geschützt sind, brauche ich ja inzwischen gar nicht mehr zu erwähnen. Der Vorteil: Man spürt von der Frisur kaum etwas und dazu sieht sie noch raffiniert aus. Strandtauglichkeit bestätigt!

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Und nächsten Sonntag gibt´s weitere Tipps für die perfekte Babyparty.

Verschönert euer Haar im Sommer: Unser Gewinnspiel-Set (Foto: dm-drogerie markt)

Gewinnspiel:
Nach einem langen, topgestylten Strandtag wollt ihr euren Haaren etwas Gutes tun? Dann gewinnt mit Face2Face eines von insgesamt drei Balea-Sets, jeweils bestehend aus dem Professional After Sun 2in1 Shampoo und Spülung, der Professional After Sun Intensiv Kur und dem Professional After Sun Haaröl.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis einschließlich Freitag, 07. Juni, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „After Sun“. Darin enthalten sein sollte euer Vor- und Nachnamen, eine Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) sowie eine gültige E-Mail-Adresse! Verlost wird unter allen Einsendungen. Mitarbeiter von Face2Face sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Samstag, 8. Juni via Mail.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

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Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebe-dingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Be-stimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

 

Natürlich dunkleres Haar – Schwarztee im Selbstversuch

Vor dem Schwarztee-Selbstversuch deutlich zu sehen: Die hellen Reflexionen in Tatjanas Haar (Foto: T. Gartner)

Dünn, kraus, trocken, glanzlos – aber wessen Haarpracht ist schon perfekt? Nein, auch meine nicht. Als Teenie ließ ich mir mein langes, braunes Haar nach dem Vorbild einer Klassenkameradin kurz schneiden und färbte es dunkelrot. Zumindest war das der Plan. Da ich aber schon damals ein Fan natürlicher Produkte war, griff ich zu Henna (Anm. d. Red.: Henna ist ein pflanzlicher Farbstoff) – und sah aus wie Pumuckel. Nachdem ich mich von diesem haarigen Unfall erholt hatte, – da ich Farbe, keine Tönung verwendet hatte, dauerte das seine Zeit – beschloss ich: Mit blonden Strähnchen kann man nichts falsch machen. Irgendwann war aber auch der Streifenhörnchen-Look passé und ich entschied mich ab sofort für ein einheitliches Dunkelbraun. Das Problem: Alle paar Wochen blitzte meine Naturhaarfarbe am Ansatz in einem etwas helleren Ton hervor.

Aber ständig färben, das Haar damit strapazieren und noch dazu jede Menge Geld investieren? Nein, danke! Ganz moderne Frau konsultierte ich deshalb Alleswisser Google und fand heraus: Schwarztee soll die Haare dunkler machen. Aber nicht nur das: Das Wundermittelchen reduziert angeblich Haarausfall und verleiht dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit.

In diversen Beauty-Foren diskutieren Mädels über die Wirksamkeit der natürlichen Tönung und auch auf verschiedenen Hausmittel-Websites finden sich vielfältige Anwendungstipps. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht kann ich jedoch nirgends finden und beschließe kurzerhand mein eigenes Versuchskaninchen zu sein.

Testet für die Face2Face-Leser, ob Schwarztee die Haare wirklich dunkler tönt: Tatjana (Foto: C. Gartner)

Die einzige Investition vorerst: Etwa drei Euro für eine Packung Schwarztee. Da ich mich vor Start des Selbstversuches ausgiebig in die leider recht lückenhafte Berichterstattung im Internet eingelesen habe, weiß ich, dass es mit einer Anwendung wahrscheinlich nicht getan sein dürfte. Also beschließe ich, meine wöchentliche Haarkur viermal hintereinander durch eine Schwarztee-Kur zu ersetzen. Und schon kann es losgehen!

Die im Internet ausgewiesene Vorgehensweise befinde ich gleich nach der ersten Anwendung für – sagen wir einmal – unpraktikabel. Für einen halben Liter Tee ist selbst in langem Haar kein Platz, sodass ein Großteil davon ungenutzt in die Badewanne fließt und der kleine Rest während der Einwirkzeit unaufhörlich vom Kopf trieft und tropft. Daher hier meine persönliche Anwendungsempfehlung, für die zusätzlich eine Sprühflasche (hier tut es eine Blumenspritze oder auch eine ehemalige Sprühkurflasche) benötigt wird:

1. Vier Beutel Schwarztee in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen und für eine halbe Stunde bis Stunde ziehen lassen bis der Tee nur noch lauwarm ist.

2. Während der Ziehzeit die Haare wie gewohnt waschen und anschließend in ein Handtuch wickeln, damit sie im nächsten Schritt möglichst viel Flüssigkeit aufnehmen können.

3. Einen kleinen Teil des Tees in die Sprühflasche füllen. Jetzt die Haare aus dem Handtuch befreien, den Kopf über die Badewanne hängen und den restlichen Tee aus der Tasse langsam über die Haare gießen, sodass diese vollständig durchnässt sind.

4. Das Haar gut ausdrücken, um das Tropfen zu vermeiden, dann locker am Oberkopf feststecken, ein Handtuch um die Schultern legen und etwa eine Stunde einwirken lassen.

5. Während der Einwirkzeit die Haare mehrfach mit dem Tee aus der Sprühflasche besprühen, sodass sie immer gut durchfeuchtet sind.

6. Die Haare mit klarem Wasser auswaschen, bis keine Farbe mehr herauskommt.

Aufgepasst: Der Tee färbt leider nicht nur das Haar, sondern auch Badewanne, Handtuch und Kleidung. Deshalb lieber nicht das Lieblingstop während der Kur tragen. Die Badewanne lässt sich übrigens mit herkömmlichen Reinigern ohne viel Aufwand wieder blitzblank putzen.

Eine kleine Veränderung ist zu sehen: Tatjanas Haare im Vorher-Nachher-Vergleich (Fotos: T. Gartner)

Nun zur Frage aller Fragen: Was hat sich nach vier Wochen Anwendung getan?

Was die Farbe betrifft, ist eine leichte Veränderung zu sehen. Die hellen Reflexionen in meinem Haar wurden geringfügig dunkler. Leider konnte der Schwarztee seinem Ruf das Haar geschmeidig zu machen dafür aber gar nicht gerecht werden. Ganz im Gegenteil: Schon nach der ersten Anwendung war das Durchkämmen trotz Sprühkur ein harter Kampf. Mein Haar fühlte sich rau an und war total verknotet – Struwwelpeter-Look par excellence. Nach der vierten Anwendung war ich trotz einigermaßen zufriedenstellendem Farbergebnis froh, keinen weiteren Versuch wagen zu müssen – nach gefühlt dreistündigem Kämmen hätte man aus dem ausgerissenen Haar locker eine komplette Perücke herstellen können.

Mein Fazit: Schwarztee zur Farbauffrischung oder zum minimalen Nachdunkeln der Naturhaarfarbe funktioniert in Maßen. Eine pflegende Wirkung ist leider nicht spürbar, weshalb ich von einer längerfristigen Anwendung abraten würde.

Vorschau: Nächsten Sonntag verrät euch die Tipps&Tricks-Redaktion, wie ihr eine gelungene Babyparty veranstaltet.

 

Haarpflege im Winter – diese Tipps retten die Frisur

Nachdem uns die Weihnachtszeit  in diesem Winter mit nahezu sommerlichen Temperaturen – am Weihnachtstag zeigten die Thermometer in München gar 20 Grad an – überraschte, sehen wir uns nun doch noch mit eisigen Minusgraden konfrontiert. Die frostige Jahreszeit macht nicht nur unserer Haut zu schaffen. Auch das Haar leidet verstärkt unter der ausbleibenden Sonnenbestrahlung, dem Winterwetter und der trockenen Heizungsluft zuhause.

Mangels Winterfellentwicklung muss der Mensch zu anderen Mitteln greifen, um auch im Winter mit eindrucksvoller Haarpracht zu

Schönes Haar auch im Winter: die richtige Pflege macht den Unterschied! (Foto: Gartner)

glänzen. Denn der Winter strapaziert unser Haar ganz ordentlich – und schnell verkommt die Mähne zu einer borstigen, widerspenstigen, unzähmbaren Zumutung.

Bei blondem Haar macht sich vor allem die mangelnde Sonneneinstrahlung bemerkbar. Während im Sommer das Kopfhaar durch die Sonne ständig aufgehellt wird, ermattet es in ihrer Abwesenheit relativ schnell. Doch ist Abhilfe dafür schnell gefunden: Mit Zitronensaft lassen sich die Haare ganz einfach aufhellen. Mit Wasser vermischen, auftragen und nach kurzer Einwirkzeit auswaschen – schon sehen die Haare viel weniger angegriffen aus.

Fehlende Sonne bedeutet fehlende Wärme – auch die wärmende Winterkleidung strapaziert die Haare zusätzlich. Besonders Mützen sind der Feind jeder Frisur, doch will man bei frostigen Minusgraden natürlich nicht auf sie verzichten. Eine Linderung verspricht der Alkoholverzicht – in Pflegeprodukten. Denn alkoholhaltige Mittelchen entziehen dem Haar Feuchtigkeit – und die Frisur verstrubbelt unter der Kopfbedeckung deutlich schneller. Alkoholfreie Pflegeprodukte hingegen binden die Feuchtigkeit und verhelfen zu fülligeren Frisuren.

Neben rauen Mützen sind auch Schals der Haarqualität nicht gerade zuträglich. Doch der größte Kontrahent, den die Frisur im Winter zu überwinden hat, ist wohl ohne Zweifel die Heizung. Ohne Unterlass speit sie warme, trockene Luft in den Raum – und sorgt damit dafür, dass sich unser Haar elektrostatisch auflädt. Dem begegnet man am besten mit Spitzen-Fluiden oder einem Glanz-Serum.

Auch im Sommer schadet Haareföhnen den Haaren. Im Winter aber, wo die Heizung sowieso schon die Haare ständig malträtiert, verzichtet man besser völlig darauf, wenn irgend möglich. Selbstverständlich will man aber auch nicht mit nassem Schopf aus dem Haus gehen. Vor der quasi sicheren Erkältung schützen kann man sich ganz einfach mit speziellen Mikrofaser-Haarhandtüchern[TG5] , die saugkräftiger sind als das normale Handtuch – und so die Haare schneller trocknen.

Im Winter müssen die Haare ganz im Allgemeinen etwas mehr gepflegt werden als im restlichen Jahr. Wer seinen Haaren etwas Gutes tun will, kann zur feuchtigkeitsspenden Maske greifen. Ein oder zweimal pro Woche in die Haare gegeben – um Längen und Spitzen zu behandeln – lässt die Maske das Haar überaus geschmeidig und gesund aussehen.

Noch mehr Tipps&Tricks zum Thema Haarpflege gefällig? In unserer Umfrage packen fünf Face2Face-Autoren aus über ihre liebsten Styling- und Pflegeprodukte. HIER geht´s zum Artikel.

Vorschau: Was gehört eigentlich in die Biotonne und wie kann man den Abfall vor dem Einfrieren retten? Das verrät euch kommenden Sonntag die Tipps&Tricks-Redaktion.

Lockig, glatt, getönt, blondiert – die Face2Face-Redaktion verrät ihre Tipps&Tricks zu Haarpflege und -styling

Von links: Muriel Heimes (Mode), Lisa Rossel (Mode), Jean-Claude Jenowein (Panorama), Sonja Lukenda (Kolumne) und Julia Pfirrmann (Wirtschaft&Politik) (Fotos: privat)

Wie kann ich meine Haare pflegen und welche Stylingprodukte sind die besten? Das Internet ist voll von Pflege- und Stylingtipps – teilweise sogar so voll, das man kaum noch weiß, welchen der unzähligen Ratschläge man Glauben schenken soll. Deshalb präsentiert euch die Tipps&Tricks-Rubrik heute eine Umfrage unter den Mitarbeitern der Face2Face-Redaktion. Alle Tipps&Tricks sind daher gründlich recherchiert und zur Genüge getestet. Vielleicht ist ja auch die ein oder andere Inspiration für euch dabei?!

„Am liebsten trage ich die Haare offen, wenn es nicht gerade Hochsommer ist“, erzählt Muriel Heimes, „und um die offenen Haare ein bisschen zu variieren, flechte ich manchmal eine Strähne nach hinten oder setze eine lockere Spange ins Haar.“ Die 23-Jährige Studentin und Mitarbeiterin der Face2Face-Moderubrik beschreibt ihr dunkles Haar als „relativ dick und etwas gewellt“. Beim Glätten schwört sie auf die „Schutzengel Hitze-Lotion“ von „Got2Be“ – „damit die Haare nicht so leiden müssen!“ Auch beim Finish setzt sie auf „Got2Be“: „Ich benutze das „Happy Hour durchgehalten“-Haarspray – bisher hat auch immer alles durchgehalten!“ Ihr langes Haar wäscht die Studentin täglich mit Shampoo, Spülung und Spray. Alle zwei Tage verwende sie zusätzlich ein Haarspitzenfluid und alle fünf Tage eine Kur, erzählt sie. Ihr Produkttipp: Die „Cream & Oil“-Serie von „Schauma“. „Das Haar sieht wirklich gesund aus und man hat weniger Spliss. Außerdem riecht es ganz toll! Da „Schauma“ recht günstig ist, tut’s auch dem Geldbeutel nicht allzu weh“, schwärmt sie. Die 23-Jährige ist der Meinung, dass teuer nicht gleich gut bedeutet. Daher kaufe sie die meisten ihrer Styling- und Pflegeprodukte im Drogeriemarkt „DM“.
Möglichst selten bis gar nicht sollte man seine Haare ihrer Meinung nach glätten. Aber auch auf Blondieren solle man verzichten, da es das Haar mit Abstand am meisten schädige, weiß die Modejournalistin.

Schädliche für die Haare: Tönen, färben und vor allem blondieren (© Grey59 / pixelio.de)

Genauso sieht das auch ihre Kollegin Lisa Rossel. „Leider bin ich ein absoluter Anhänger von beidem – glätten und blondieren –, weshalb meine Haare eben auch sehr trocken sind“, fügt sie an. Ihr dünnes, blondes Haar trägt die 23-Jährige am liebsten offen – „das steht mir am besten und ist außerdem am natürlichsten“, sagt sie, „mit hochgesteckten Haaren oder ähnlichem fühle ich mich aufgetakelt.“ Alle zwei Tage wasche sie ihr Haar mit Shampoo und Spülung, berichtet die Studentin. Zweimal pro Woche ersetze sie die Spülung außerdem durch eine Haarkur. „Im Winter verwende ich auch gerne das Haaröl von „Alverde“ mit Arganöl,“ erzählt sie, „ so wird mein von Mützen und Heizungsluft angegriffenes Haar mit der benötigten Feuchtigkeit versorgen.“ Wie Muriel vertraut auch Lisa auf die Produkte aus dem Drogeriemarkt: „Ich glaube nicht, dass Produkte, die man direkt beim Friseur kauft eine bessere Wirkung haben. Als Studentin muss ich außerdem ein bisschen aufs Geld schauen.“ Als Tipp für die Haarpflege empfiehlt die Modejournalistin die ge-wohnten Pflegeprodukte alle paar Wochen abzuwechseln. „Am besten für zwei Pflegeserien entscheiden“, meint sie, „durch den Wechsel wird vermieden, dass sich die Haare an die Wirkstoffe gewöhnen und diese nicht mehr richtig aufnehmen können.“ Lisas Stylingtipp: „Dünne Haare neigen im Winter durch elektrische Aufladung häufig zum ,,Fliegen“. Um das zu Vermeiden sprühe ich meine Haarbürste vom Durchkämmen mit Haarspray ein. Mein Favorit hierfür ist das ,,Diamond Gloss“-Haarspray von Nivea“.“

Strapaziert das Haar: Hitze von Fön und Glätteisen (© BirgitH / pixelio.de)

Um fliegende Haare muss sich der nächste Face2Face-Mitarbeiter weniger Gedanken machen: Jean-Claude Jenowein schreibt neuerdings für die Panorama-Rubrik und hat kurzes, lockiges Haar. Der 23-Jährige schwört auf Produkte von „Guhl“: „Ich verwende unter anderem „Locken Kraft“, ein aktivierendes Lockenspray aus Ginkgo und Jojoba und die auf Mandelöl basierende Aufbau- und Schutzkur ohne Ausspü-len.“ Zum Definieren seiner Locken setzt der Schüler auf „Nivea“ Soft Creme. Bei der Auswahl seiner Haarpflegeprodukte achte er besonders darauf, dass keine Silikone enthalten seien. Bei Locken seien zudem feuchtigkeitsspendende Produkte, wie das Feuchtigkeits-Shampoo mit Granatapfel und Aloe Vera von der „Rossmann“-Hausmarke „Alterra“ gut geeignet, findet er. „Frischer und gepflegter erscheinen die Haare, wenn man zwischen zwei beständigen Shampoos regelmäßig wechselt“, fügt er hinzu. Auch Jean-Claude ist der Überzeugung, dass man, um das Optimum aus seinem Haartyp herauszuholen, auch auf Produkte aus dem Drogeriemarkt zurückgreifen kann. „Viele machen den Fehler sich alle Produkte vom Friseursalon andrehen zu lassen“, glaubt er. Lufttrocknen lassen ist sein Tipp für all diejenigen mit Locken. Außerdem rät er dazu, sich beim Kauf eines Haarpflege- oder Stylingproduktes nicht ausschließlich auf den Geruch zu verlassen, sondern auf die Inhaltsstoffe zu achten.

Auch Face2Face-Kolumnistin Sonja Lukenda verwendet gerne „Guhl“-Produkte: „Ich wasche meine Haare alle drei bis vier Tage mit dem Color-Shampoo von „Guhl“ und dem Bananen-Conditioner von „The Body Shop“ – der lässt die Haare schön duften.“ Ihr dickes Haar trägt die Wirtschaftskorrespondentin am liebsten „ganz unkompliziert – entweder offen, als Pferdeschwanz oder Knoten, weil ich kein großes Talent zum Haare stylen habe – leider.“ Die Haarpflege-Produkte von „The Body Shop“ könne sie sehr empfehlen, weil diese die Haare wunderbar gepflegt und gesund aussehen lassen würden, berichtet die 27-Jährige. „Besonders gerne mag ich auch die Ölpflegebehandlung von „Moroccan Oil“ – meine Haare duften exotisch, werden mit Feuchtigkeit versorgt und sehen gesund aus“, sagt sie, „es ist nicht ganz preiswert, aber es lohnt sich! Das Öl ist sehr ergiebig und man hat sehr lange etwas davon.“ Überhaupt nicht empfehlen könne sie hingegen sämtliche Produkte von „Fructis“ – „die machen meine Haare matt und stumpf“. Sonjas Haartipp für leichte Wellen und glänzendes Haar: „Haare abends waschen, danach ganz normal die Pflege verwenden, leicht trocknen und mit handtuchtrockenem Haar ins Bett legen. Morgens sind die Haare – zumindest bei mir – schön wellig und fallen toll“.

Egal ob blond, braun, lockig oder glatt: Jedes Haar braucht individuelle Pflege (Foto: T. Gartner)

„Mein Shampoo, das Pflegeserum und die Haarkur sind vom Friseur, da mir hier die Qualität sehr wichtig ist“, erzählt Julia Pfirrmann, Mitarbeiterin der Wirtschaft- und Politik-Rubrik bei Face2Face, „ich verwende ein Shampoo und ein Pflegeserum der Serie „Bed Head“ von der Marke „TIGI“. Da ich früher als Schwimmerin mehrmals die Woche meine Haare im Chlorwasser strapaziert habe, habe ich mich dazu ent-schlossen, ein gutes Shampoo vom Friseur zu benutzen, welches die Haare vor dem Austrocknen bewahrt und sie leicht kämmbar macht. Diese Produkte haben zwar ihren Preis, sind aber wirklich zu empfehlen.“ Nicht begeistert sei sie hingegen von Shampoos der Drogeriemarken: „Persönlich hatte ich immer das Gefühl, dass sie meine Haare zusätzlich austrocknen.“ Ihr dickes, glattes bis leicht welliges Haar hat die 21-Jährige in einem dunklen Schokobraun gefärbt. „Normalerweise ist mein Haar mittelbraun“, sagt sie. Eigenhändiges Färben schädigt ihrer Meinung nach die Haare extrem. Deshalb rät sie zum Färben lieber einen Fachmann aufzusuchen – „so werden auch geschmacklose Farbkatastrophen verhindert.“ Dass sie ihre Haare am liebsten offen und entweder leicht lockig oder geglättet trägt, hänge unter anderem damit zusammen, dass sie bisher kein großes Talent für aufwendige Frisuren entwickeln konnte oder der Versuch an der morgendlichen Faulheit im Bad scheiterte, berichtet sie belustigt. Julias Stylingtipp: „Haare ein bisschen anfeuchten und im Dutt trocknen lassen – eventuell mit etwas Lockenschaum. Das ergibt eine verwuschelte Mähne, die sich gut stylen lässt.“

Vorschau: Nächsten Sonntag erwartet euch ein weitere Teil der Traumberufeserie. Dieses Mal geht es um eine Sexshopverkäuferin. Schaut wieder rein und erfahrt, was diesen Job zum Traumberuf macht!

 

Inspiration: Sommerliche Flechtfrisur

Auch wenn das Wetter momentan noch nicht so ganz mitspielen will, präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion heute eine Videoanleitung, wie man eine sommerliche Flechtfrisur ganz einfach nachstylt.

Was ihr für die Frisur benötigt:

• Zwei Haargummis

• Mehrere Haarnadeln

• Einen Kamm

 Hier geht´s zum VIDEO

Ab Mitte nächster Woche wird das Wetter zumindest in der Metropolregion Rhein-Neckar sommerlicher. Vielleicht ist dann die richtige Zeit gekommen, die Frisur einmal auszuprobieren. Viel Spaß!

Vorschau: Nächsten Sonntag geht´s haarig weiter: Im zweiten Teil der Serie „Ich hab die Haare schön“ dreht sich alles um die „Dauerwelle des Grauens“.

Haare waschen – aber richtig

Gesund bis in die Spitzen: Bereits beim Haarewaschen können ein paar einfach Tricks das Haar schützen und pflegen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Draußen herrscht klirrende Kälte, drinnen dafür trockene Heizungsluft – kein Wunder, dass die Haare unter dieser Kombination leiden. Wer keine Zeit für ausgiebige Kuren hat, kann mit ein paar einfachen Tricks sein Haar bereits beim Waschen pflegen und unnötiges Strapazieren vermeiden.

1. Vor dem Waschen

Da die Schuppenschicht eurer Haare in nassem Zustand besonders empfindlich ist, solltet ihr sie VOR dem Waschen vorsichtig durchkämmen. Dabei auch ruhig mal in außergewöhnlichere Richtungen als immer nur von vorn nach hinten bürsten – das massiert die Kopfhaut und ist damit nicht nur angenehm, sondern regt auch das Haarwachstum an.

2. Während dem Waschen

Am besten verwendet ihr ein Shampoo, das speziell auf die Bedürfnisse eurer Haare abgestimmt ist. Tipp: Probiert euch einfach mal durch das Angebot an Produkten und Marken und stellt so fest, welche(s) euer Favorit ist.

Das Shampoo nur in den Ansatz einmassieren, denn dort werden die Haare als erstes fettig. Beim Auswaschen läuft genug Shampoo an den Längen und Spitzen vorbei, sodass auch diese sauber werden. Wer eine Spülung benutzen möchte – diese kann man auch durch eine Sprühkur nach dem Waschen ersetzen (Siehe Punkt 3) – sollte diese wiederum nur in den Längen und Spitzen auftragen, da sonst der Ansatz schneller nachfettet.

Nicht schön, aber sinnvoll: Turban tragen statt Haare trocken rubbeln (© Jeanne Müller / pixelio.de)

Die Wassertemperatur sollte möglichst lauwarm, niemals heiß sein. Nach dem Waschen die Haare einmal eiskalt durchspülen – das verleiht ihnen später einen schönen Glanz, da sich die bereits erwähnte Schuppenschicht wieder anlegt. Wer das Haarewaschen mit duschen verbindet: Auch hier empfiehlt sich ein kurzes Abkühlen nach einer ausgiebigen und warmen Dusche – der Temperaturunterschied stärkt das Bindegewebe und beugt so längerfristig Krampfadern und Cellulite vor.

3. Nach dem Waschen

Die Haare nach dem Waschen für etwa 15 Minuten in einem Handtuch zu einem Turban wickeln – in keinem Fall darf gerubbelt werden, denn das führt zu Spliss. Dann das Handtuch abnehmen und eine Sprühkur in das gesamte Haar auftragen. Nach weiteren fünf Minuten Einwirkzeit die Haare vorsichtig und mit den Spitzen beginnend mit einem möglichst breitzinkigen Kamm kämmen. Schließlich noch ein Spitzenfluid auftragen – wie der Name schon sagt nur in die Spitzen und ein wenig in die Längen.

Die Haare danach am besten an der Luft trockenen lassen. Wer Föhn oder Glätteisen verwendet, sollte ausreichend Zeit einplanen, um die Haare möglichst lange vortrocknen zu lassen. Außerdem sollte vor dem Föhnen beziehungsweise Glätten in jedem Fall ein Hitzeschutzprodukt verwendet werden.

Noch mehr haarige Tipps, sowie Produktvorschläge findet ihr HIER.

Vorschau: Nächsten Sonntag gibt´s ein Do-it-yourself-Tutorium für individuell gestaltete Jeans.

Französische Zöpfe flechten leicht gemacht

Es ist Sommer. Wenn draußen die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und der Baggersee ruft, braucht man eine geeignete Frisur, die nicht nur praktisch – Sommer, Hitze, Schweißalarm – ist, sondern auch schön aussieht. Und was käme da besser in Frage als französische Zöpfe?

 Ob nur der Pony auf raffinierte Weise festgesteckt oder die ganze Haarpracht zusammengehalten werden soll – der französische Zopf ist vielseitig und originell. Selbst eleganten Hochsteckfrisuren geben die eng am Kopf geflochtenen Zöpfe das gewisse Etwas. Hollywood-Schönheiten wie Jessica Alba oder Drew Barrymore machen es vor und die schicken Zöpfe red-carpet-tauglich.

 Wie ihr eure Haare ganz einfach genauso sommerlich flechten könnt, seht ihr in meinem neuen VIDEO.

 Kleiner Tipp: Mit nassen Haaren ist das Flechten am leichtesten. Außerdem kann es vorteilhaft sein zuerst an jemand anderem zu üben.

Vorschau: Wie wird man eigentlich Hochschuldozent? Nächsten Sonntag präsentiere ich euch den zweiten Teil meiner Traumberufe-Serie.

Die Hochsteckfrisur zum Nachstylen

Hochsteckfrisuren sind DIE Königsdisziplin des Friseurhandwerks. Aber wie schafft man es in den eigenen vier Wänden ohne die Hilfe eines Profis seine Haare gekonnt für den großen Auftritt zu stylen? Ist das überhaupt möglich? Ob auf dem eigenen Abiball oder der Hochzeit im Familienkreis – eine Hochsteckfrisur wirkt immer edel und schick. Um die im nachfolgenden Video vorgeführte Frisur nachstylen zu können, benötigt ihr vorab:

1. Mindestens schulterlanges Haar (je länger und dicker das Haar ist, desto größer wird am Ende die Frisur)

2. Zwischen zehn und 20 einfache Haarnadeln (diese sollten der eigenen Haarfarbe möglichst ähnlich sehen. Für Blondinen eigenen sich goldene, für Dunkelhaarige am ehesten schwarze Klammern)

3. Zwei Haargummis (was die Farbe betrifft, gilt dasselbe wie bei den Haarnadeln)

4. Einen Handspiegel (wofür der benötigt wird, seht ihr im Video)

5. Wer will, kann das Ganze noch etwas edler gestalten, indem man am Schluss Haarnadeln verwendet, an deren Ende kleine, weiße Perlen befestigt sind. Diese einfach gleichmäßig in der Frisur verteilen. Alle Utensilien sollten sich in greifbarer Nähe befinden. Im besten Fall sind eure Haare noch feucht, wenn ihr mit dem Hochstecken beginnt, da sie sich dann leichter greifen und drehen lassen.

 Wie´s funktioniert, seht ihr hier: FRISUR-VIDEO

Vorschau: Nächste Woche widme ich mich wieder einmal einem etwas unangenehmen Thema: Mundgeruch. Woher er kommt und was man dagegen tun kann, erfahren wir von einer Expertin: Dr. med. dent. Ulrike Reiß.