„Hätte nie gedacht, dass es so schnell, so gut läuft“

Florian Leithmann rennt wie von der Tarantel gestochen vorbei. Vor ihm zieht ihn sein Hund Da Vinci of Royalspots – kurz Rusty – an einer Leine und dem dazugehörigen Geschirr befestigt über die Laufstrecke. „Links, rechts, hopp und easy“ ruft Florian seinem vierbeinigen Teamkameraden zu, der gehorsam die Richtung wechselt, schneller oder langsamer wird. Im Ziel angekommen bekommt der Dalmatinerrüde ausreichend zu trinken und wird anschließend von seinem Herrschen voller Hingabe geschmust. Das ist schon Ritual zwischen den beiden Weggefährten, die sich blind verstehen.

Das Ziel im Blick: Florian Leithmann und sein Hund Rusty Foto: PrivatDas Ziel im Blick: Florian Leithmann und sein Hund Rusty Foto: Privat

Das Ziel im Blick: Florian Leithmann und sein Hund Rusty Foto: Privat

„Die Zusammenarbeit mit Rusty ist das Beste, was mir passieren konnte“, grinst der 24-Jährige mit funkelnden Augen. Er sitzt im Haus seiner Eltern am Esszimmertisch, trägt einen eng geschnitten Trainingsanzug, auf dem in großen Lettern sein Ausrüster Non-Stop dogweare prangert. Vor ihm liegt sein Smartphone, auf das er zwischendurch immer mal wieder einen Blick wirft. Florian legte eine Blitzkarriere im Hundesport hin. Er startete, wenn man so will, von null auf hundert durch. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell, so gut läuft“, sagt er immer noch überrascht. Dass er einmal beim Hundesport landen und dabei gleich noch so erfolgreich sein würde, hätte der Lehramtstudent für Sport und Deutsch wohl selbst nie gedacht.

Doch der Reihe nach: Es war im Jahr 2013, als eine von unzähligen Verletzungen, den eigentlichen Fußballer zum Umdenken veranlasste. „Ich habe mir in einem Spiel einen doppelten Schlüsselbeinbruch zugezogen. Da es für mich nicht die erste Verletzung war, wollte ich mich nach Alternativen umsehen“, erklärt er. Die Alternative lieferte ihm seine Freundin Desirée. Sie nahm ihn zu einem Wettbewerb des Hundevereins Oppau/Edigheim mit. Was Florian dort sah, faszinierte ihn sofort. „Es war klar, dass ich das unbedingt einmal ausprobieren wollte.“ Der damals eineinhalb-jährige Hund seiner Freundin, Rusty, der bereits mit neun Monaten seine Ausbildung begann, bot sich als optimaler Teampartner für den 2000 Meter langen Geländelauf an. Sollte man meinen. Die Startversuche waren alles andere als leicht für die beiden. „Rusty hat am Anfang überhaupt nichts gemacht. Er war sehr unsicher, hat nicht gezogen und wir waren noch nicht so aufeinander abgestimmt“, erinnert sich sein Herrchen. Der erste Start bei den südwestdeutschen Meisterschaften vor knapp zwei Jahren war dementsprechend überschaubar. Rusty stürzte, die Chance im vorderen Feld mitzulaufen dahin. Aber der Sturz war gleichzeitig auch ein Neuanfang. Das immer besser harmonierende Team arbeitete nach eigener Aussage „wie verrückt“ für den Erfolg. Fünf bis sechs Mal in der Woche steht Lauftraining für die beiden auf dem Programm. Selbst einer Trainingsgruppe, die Florian mittlerweile zusammen mit einem Freund leitet, schließen sie sich an. „Ich habe mich an den Zeiten von den großen Meisterschaften orientiert und wollte an diese unbedingt herankommen.

Es funktionierte. Rusty, der mit 32 Kilogramm geballter Power längst die Figur eines Laufhundes hat, blühte in der Trainingsgruppe sichtlich auf. Dies gab auch Florian, der mittlerweile für den HSV Dirmstein startet, nochmals einen extra Schub. Der 1,86 Meter große Athlet arbeitete sich von seinen 90 Kilogramm, die er sich noch aus seiner Zeit aus dem Kraftsport aufgebaut hatte, auf 82 Kilogramm herunter. Der Gewinn der südwestdeutschen Meisterschaft am 05.07.2104 war der verdiente Lohn. Ein zweiter Platz bei den dhv-Meisterschaften in Fulda war dann aber der Tritt auf die berühmte Euphoriebremse. „Das Geschirr ist nach 300 Metern bereits gerissen. Rusty hat mit halbem Geschirr aber noch alles gegeben und mich ins Ziel gerettet“, weiß Florian auch noch gut ein dreiviertel Jahr später, bei wem er sich zu bedanken hat.

Strahlende Sieger: Florian Leithmann und Rusty haben die deutsche Meisterschaft gewonnen Foto: Privat

Strahlende Sieger: Florian Leithmann und Rusty haben die deutsche Meisterschaft gewonnen Foto: Privat

Vor den deutschen Meisterschaften in Lübeck reiste er ins Trainingslager zu seinem Freund und gleichzeitig größten Konkurrenten Lorenz Frech nach Landsberg am Lech. Doch so etwas wie Konkurrenz gibt es in dem sehr familiär zugehenden Hundesport eigentlich nicht. „Es ist Wahnsinn wie man sich hier, im Gegensatz zu anderen Sportarten, gegenseitig unterstützt. Wenn man eine Frage zum Laufen oder zum Hund hat, stehen einem sofort alle zur Seite“, strahlt Florian. So freute sich auch sein Freund Lorenz, der währendden Meisterschaften bei der EM teilnnahm, mit ihm, als er sich den deutschen Meistertitel in einer sagenhaften Zeit von 5 Minuten und 37 Sekunden schnappte. „Wir pushen uns gegenseitig und gönnen auch einander die Siege. Bei den dhv-Meisterschaften war er besser, bei den Deutschen war ich als erster im Ziel“, erklärt der Student.

Und ist Florian gerade nicht einmal am Trainieren, füllt der 24-Jährige seine Freizeit mit anderen Sportarten aus. Skifahren steht dabei ganz oben auf seiner Agenda. Auch dem Fußball hat der Fan des 1. FC Kaiserslautern in keinster Weise abgeschworen und beobachtet die Welt des runden Balles immer noch sehr genau. Sein bester Teamkamerad, Freund und Retter Rusty natürlich immer an seiner Seite.

Vorschau: Das Spring- und Dressurderby in Hamburg zählt zu den größten Veranstaltungen im deutschen Pferdesport. Nächste Woche könnt ihr alles darüber bei uns lesen.

Regionalmarketing

Kommentar: Deutschlandreisende, die es in die Pfalz verschlägt, kommen eher früher als später mit einigen „typisch pfälzischen“ Phänomenen in Berührung: Der Pfälzer trinkt Wein aus dem „Dubbeglas“ und isst Saumagen – natürlich am liebsten auf kleinen Weinfesten in Orten, in die sich sonst keine Menschenseele verirrt –, sein Herz schlägt in Kaiserslautern, sein Mund „babbelt Pälzisch“. Dabei gilt er stets als gemütlich und gesellig. Was aber sind dann Menschen, die keinen Wein trinken, kein Fleisch essen, sich nicht für Fußball interessieren? Reicht eine gewisse sprachliche Färbung aus, um einen Menschen zum Pfälzer zu machen?

Mit steigender Mobilität und digitaler Vernetzung scheinen regionale Identifikationsräume wie die Pfalz ihre Relevanz zu verlieren. Deutlich wird dabei vor allem, dass Pfälzer und Nichtpfälzer eigentlich gar nicht so verschieden sind. Vielleicht kann man nicht überall in Deutschland einen Saumagen bestellen. Außerdem wird man nicht viele Menschen treffen, die – ohne in der Pfalz aufgewachsen zu sein – die regionale Mundart beherrschen. Aber sicher finden sich – trotz andauerndem Aufenthalt in der 2. Bundesliga – auch außerhalb der Pfalz Fans der „Roten Teufel“. Von Wein, Gemütlichkeit und Geselligkeit braucht man kaum zu sprechen: Wer die Pfalz gen Norden verlässt, wird feststellen, dass man auch in Alzey, in Worms und in Mainz gerne Wein trinkt und gerne beisammen sitzt. Tatsächlich bauen die Rheinhessen sogar noch mehr Wein an als die Pfälzer.

Regionale Identität scheint sehr stark mit Dingen verflochten zu sein, die sich vermarkten lassen: Wein, Weinfest, Weinstraße, Weinkönigin, Dubbeglas – das ist die Pfalz, wie sie im Tourismus vermarktet wird. Und davon profitiert die Pfalz natürlich, denn Touristen wollen häufig auch ein Stück regionaler Kultur erleben. Und am besten auch gleich mit nach Hause nehmen. Dafür eignen sich die „Dubbegläser“ nicht nur, weil sie sich sichtbar von gewöhnlichen Weingläsern unterscheiden, sondern eben auch, weil in ihnen die auf den ersten Blick kaum zu vermarktende Sprache vermarktet werden kann. Ein Weinglas aus der Pfalz ist eben nicht einfach ein Weinglas, sondern ein „Dubbeglas“.

Problematisch ist die Vermarktung solcher regionalen Phänomene deshalb, weil sie Grenzen in den Köpfen aufrechterhält, die heute kaum noch Geltung haben. Wo alles mobil und vernetzt ist, sind Vermischungsprozesse zu erwarten. Trotzdem sind von außen betrachtet nach wie vor alle Pfälzer Bauern, alle Schwaben geizig, alle Norddeutschen humorlos und alle Bayern konservativ. Regionale Stereotypen lassen sich schließlich nicht nur positiv darstellen. Wie aus dem pfälzischen Kulturgut Wein die Vorstellung wird, dass alle Pfälzer Bauern sind, mag noch recht einfach nachzuvollziehen sein. Ob der schwäbische Geiz oder die norddeutsche Humorlosigkeit in irgendeiner anderen Gestalt vermarktet werden, scheint jedoch zweifelhaft. Entscheidend ist: Ein Pfälzer kann einem Bayern erst dadurch vorwerfen, konservativ zu sein, indem er sich mit seiner Region – der Pfalz, nicht Bayern – identifiziert. Auf regionaler Ebene mögen solche Stereotypen noch unterhaltsam wirken, auf Bundesebene aber sind sie hoch problematisch. Die deutsche Geschichte liefert mehr als ein Beispiel für die negativen Folgen solcher Mythisierungen.

Historisch gesehen mag die Identifikation mit der Heimatregion ihren Sinn gehabt haben. Heute aber scheint regionale Identität vor allem für den Tourismus entscheidend. Die Pfalz mag schön sein, aber das ist kaum ein schlagendes Argument, in die Pfalz zu reisen. Denn – ganz platt gesagt – woanders ist es auch schön. Interessant ist die regionale Identität deswegen, weil sie es erlaubt, die in Reiseprospekten abgebildete Landschaft mit Bedeutung auszustatten, die sie so vielleicht gar nicht hat. „Zum Wohl. Die Pfalz.“ steht auf dem Werbelogo, das Veranstaltungsplakate und Internetauftritte gleichermaßen schmückt. Daneben: Zwei miteinander anstoßende Weingläser. Die Hände, die diese Weingläser halten, sind freilich nicht Teil der Abbildung – das ist die Aufgabe der Touristen, die ein Stück Regionalkultur erleben wollen.

Für schmucke Spielerfrauen – Fußball trifft Mode

Frauen und Fußball – da wird vielleicht mancher Mann sagen: „Das passt doch nicht zusammen!“ Frau kann daraufhin ab sofort entgegnen: „Weit gefehlt!“ Mit den Schmuckstücken vom Wiesbadener Online-Shop 12te Frau bringen nun die Frauen die Fußballwelt zum Glänzen.

Die Fußballweltmeisterschaft ist nun seit fast einem Monat vorbei und die Bundesliga steckt in den Startlöchern, um in die neue Saison zu starten. Genau der richtige Zeitpunkt um sich Gedanken darüber zu machen, wie man das Thema Fußball ins Alltagsoutfit integrieren kann. Blumenkette in Deutschlandfarbe ist da schon etwas zu auffällig für den Job. Abhilfe für unser modisches Problem schafft nun Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau.

Sportlich: Das Logo des Online-Shops zeigt wie es geht (Grafik: 12te Frau.de)

Sportlich: Das Logo des Online-Shops zeigt wie es geht (Grafik: 12te FRAU.de , C. Germann)

„12te Frau ist ein Online-Shop für weibliche Fußballfans mit Style, so beschreibe ich das immer ganz gerne“, erzählt Germann. Die Erklärung zum er Namen des zum Online-Shops ist simple. Während der 12te Mann natürlich immer der männliche Fan ist, ist die 12te Frau das weibliche Gegenstück. „Der Gedanke hinter 12te Frau ist, dass es viele weibliche Fans gibt, rund elf Millionen, die nicht nur während der WM ihr Team anfeuern, sondern auch ins Stadion gehen. Und Frau möchte dann natürlich nicht nur das Männertrikot ein bisschen kleiner tragen“, erklärt Germann die Idee ihres seit Mai existierenden Shops.

Kreativ: Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau (Foto: C. Germann)

Kreativ: Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau (Foto: Jens Fischesser, 12te FRAU)

Neben Ohrringen, Armbänder und T-Shirts werden in insgesamt acht Kategorien allerlei modische Fan-Ausstattungen bereitgehalten. „Ausgerichtet sind wir tatsächlich auf den weiblichen Fan, aber auch für ihre Liebsten ist was dabei. Für den Nachwuchsspieler, also für Kinder und Babys. Für den Sturmpartner, den Mann an ihrer Seite. Deko für Zuhause gibt es in der Kategorie Heimspiel. Die passende Deko für Unterwegs gibt es in der Kategorie Auswärtsspiel wie zum Beispiel mit einer Grillschürze.“

Im Rahmen der Fashion Week Berlin brachte Germann auch die Stars in 12te Frau-Stimmung. „Unter den 11 Millionen weiblichen Fans sind auch viele Stars, die sich zum Fußball bekennen. Na klar, zur Fußball- WM sind alle Fan. Aber auch erstaunlicherweise sehr, sehr viele neben der WM, die sagen: „Ich stehe zu meinem Verein, gehe ins Stadion“. Deswegen war es sehr leicht im Rahmen der Fashion Week auch Stars zu erreichen, die sagen: „Ich finde das toll, ich mag die Produkte und trag das gerne!“, so Germann zu ihren Erlebnissen auf der Fashion Week.

Neben Sport und Mode möchte Germann aber auch etwas Gutes tun. Vom Erlös des verkauften Produkts geht ein Teil an die Hilfsorganisation Care. „Care ist für mich eine Herzensangelegenheit. Während viele Organisationen Wasser bringen, hilft Care einen Brunnen zu bauen. Also Hilfe zu Selbsthilfe.“

Eins der modischen Highlights des Online-Shops sind zum Beispiel die Armbänder „Deine Farben“. Dahinter steckt die Idee, dass sich der weibliche Fan aus verschieden farbigen Kristall-Armbändern die Farben seines Lieblingsvereins passend zum Outfit zusammenstellen kann. „Wir haben dieses Armband, aber auch viele andere Produkte, in sechs verschiedenen Farben. Mit diesen Farben lassen sich alle Bundesligavereine und auch viele Länder darstellen“.

Stylisch: Auch auf den Ohrringen kann meine seine Liebe zum Verein zeigen (Foto: V.Wahlig)

Stylisch: Mit Ohrringen und Armbändern ist Spielerfrau bestens fürs Stadion gewappnet.  (Foto: V.Wahlig)

Eine weitere Besonderheit des Online-Shops ist die Kategorie Ballkünstler. Hier bekommen Künstler, die Produkte mit Fußballbezug herstellen, die Möglichkeit ihre Produkte vorzustellen. „Ballkünstler ist eine besondere Sparte, da wir diese immer wieder wechseln werden. Zurzeit haben wir Silberringe vom offiziellen Schmuckgestalter vom FC St.Pauli.“ In dieser Kategorie erwarten den Besucher des Shops immer Besonderheiten, die es sonst nicht sooft gibt, erklärt Germann.

Bei so vielen stylischen Schmuckstücken hält jetzt auch endlich der Fußball Einzug in unseren Kleiderschrank – abseits vom zu groß geratenen Männer-Trikot und plumper Deutschlandfarben-Kette. Jetzt muss sich Frau nur noch für einen Verein entscheiden. Oder sich doch lieber gleich sich mit allen sechs Farben eindecken.

 

Weltmeisterliche WM-Rezeptideen

Endlich ist es so weit: Der große Kampf um den Weltmeistertitel 2014 hat begonnen. Das Fußballfieber hat sich unweigerlich verbreitet. Weltweit feiern die Menschen eine riesen WM-Party.
Damit auch eure nächste Fußball-Party mit leckeren Drinks und Snacks zum Sommermärchen wird, haben wir für euch eine bunte Reihe leckerer WM-Rezeptideen in Schwarz-Rot-Gold zusammengestellt.

Deutschland-Spieße: Einfach und schnell (Foto: Beyl)

Deutschland-Spieße: Einfach und schnell (Foto: Beyl)

Deutschland-Spieße

Zutaten:
Schwarze Oliven
Cocktailtomaten
Käse (z.B. Emmentaler)
Spieße oder Zahnstocher

Tomaten waschen und den Käse in Würfel schneiden. Anschließend die Oliven, die Tomaten und den Käse aufspießen. Und fertig!

Deutschland-Cocktail: Anstoßen und Jubeln (Foto: Beyl)

Deutschland-Cocktail: Anstoßen und Jubeln (Foto: Beyl)

Deutschland-Cocktail

Zutaten:
Maracujasirup
Kirschnektar
Heidelbeeren
Sekt

In das Glas zuerst den Maracujasirup gießen und dann vorsichtig mit einem Löffel den Kirschnektar dazugeben. Die Heidelbeeren anschließend auf das Sirupgemisch legen. Nun könnt ihr den Schwarz-Rot-Gold-Cocktail euren Gästen servieren und ihn dann erst mit Sekt auffüllen.
Unser Tipp: Für eine alkoholfreie Variante statt des Sekts einfach süße Limonade oder Mineralwasser verwenden.

Deutschland-Törtchen

Deutschland-Törtchen: Süßes für die Nerven (Foto: Beyl)

Deutschland-Törtchen: Süßes für die Nerven (Foto: Beyl)

Zutaten:
Kleine Wiener-Tortlettböden
Mandelsplitter
Vanillepudding
Himbeeren (Erdbeeren etc.)
Heidelbeeren
Ananas (Pfirsiche etc.)

Die Tortletts mit Mandelsplittern auslegen, damit diese durch den Pudding nicht einweichen. Nun den Pudding nach Anweisung zubereiten, kurz abkühlen lassen und auf die Tortletts geben. Bevor dieser ganz abkühlt die Früchte nach Belieben – mit Querstreifen oder Kreisförmig – darauf verteilen. Fertig!
Unser Tipp: Mit Tortenguss oder Sahne verfeinern.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und eine siegreiche Fußball-Party!

Vorschau: Nächste Woche wird euch an dieser Stelle ein Ergebnisbericht zum Thema „Video on demand“ vorgestellt.

Der vorweltmeisterschaftliche Kulturcheck – Zahlen, Fakten und Besonderheiten des Gastgeberlandes Brasilien

Die unzähligen Deutschland- Fan-Artikel, die bereits seit einigen Wochen die Regale der Supermärkte füllen und von Trikots über Hüte, Fahnen und Hawaiketten bis hin zu schwarz-rot-goldenen Cola-Krachern, reichen, deuten es schon überdeutlich an: Am Donnerstag, den 12.Juni 2014 ist es nach fast genau vier Jahren wieder soweit: Die 20. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer steht bevor. Dort kämpfen 32 Mannschaften in insgesamt 64 Spielen um den ehrenvollen Titel. Das diesjährige Gastgeberland ist Brasilien – Face2Face hat sich den Austräger des Fußball-Spektakel einmal genauer angeschaut und euch die wichtigsten Zahlen, Fakten und die ein oder andere Besonderheit  von Brasilien zusammen gestellt. So seid ihr passend zum Anpfiff bestens über den Gastgeber informiert.

Die Föderative Republik Brasilien, so der offizielle Name des Landes, liegt in Südamerika und ist mit circa 195 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat des Kontinents. In dem ungefähr 8.5000.000 km² großen Land vereinen sich zahlreiche Naturwunder, wie beispielsweise die Iguacu-Wasserfälle, der Amazonasstrom oder der riesige Regenwald. Ist von der großartigen Tier- und Pflanzenwelt Brasiliens die Rede, kommen Besucher meist nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. „Eine unglaubliche Blütenpracht, die Vielzahl der Tiere, die dort leben und das Wunder des Regenwalds haben mich sehr fasziniert. Man muss das mal mit eigenen Augen gesehen haben, um zu begreifen, wovon ich spreche“, berichtet beispielsweise eine zufriedene Rucksack-Touristin, die ein halbes Jahr in Brasilien verbracht hat, über die artenreichste Fauna der Welt.

Weiterhin sehenswert sind neben der unbelassenen Natur selbstverständlich auch die Städte der Republik. Neben Salvador, Belém , Sao Paulo und der in den 1960er Jahren von dem Architekten Oscar Niemeyer neu errichteten Hauptstadt Brasilia läd selbstverständlich besonders Rio de Janeiro zu einem Besuch des Zuckerhuts oder den Corcovado mit der 30 Meter hohen Christus-Figur ein.

Ein absolutes Highlight ist hier selbstverständlich der weltberühmt- und ebenso berüchtigte- Karneval! Ist man zur Faschings-Zeit im Land, sollte man sich dieses einzigartige Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen und bestaunen, wie die berühmtesten Samba-Schulen des Landes mit prunkvollen Kostümen, Wagen und ebenso eindrucksvollen Tanzeinlagen und Show-Darbietungen zeigen, was sie können.

Nirgends lässt sich die Lebensfreude der Brasilianer deutlicher zeigen als am Beispiel des Karnevals. Musik und Tanz gehört für sie zum Leben einfach dazu. Samba, Lambada, Bossa-Nova, und Pagode sind nur eine der wenigen Tänze, die in dem südamerikanischen Land mit den heißen Rythmen entstanden sind. Man könnte sagen, das Tanzen und Singen liegt den Brasilianern im Blut und sie verstehen, wie man das Leben genießt. Außerdem ist das brasilianische Volk aufgrund der verschiedenen kulturellen Strömungen von indianischer, afrikanischer und japanischer Richtung aufregend vielfältig und aufgeschlossen.

Der Face2Face-Kulturcheck zeigt also: Brasilien hat auch außerhalb der Stadien einiges zu bieten und mit ihrer fröhlichen, lebensfreudigen Art begrüßen die Brasilianer die 32 Anwärter auf den Titel gerne in ihrem Land. Die Weltmeisterschaft kann also kommen!

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier etwas über die Reihe „Theater der Welt“ in Mannheim und das „Hotel Shabby Shabby“