Angesagte Modetrends für den Frühling 2017

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Ganz schön blumig: Auch als Modetrend 2017 gern gesehen (Foto: Face2Face)

Wir haben zwar noch Winter und sind gerade erst ins neue Jahr gerutscht, doch echte Trendsetter denken schon jetzt an den Frühling.

Was uns in Sachen Mode erwartet? Einfach weiterlesen!

Back to the 80s

Die 80er Jahre sind nicht nur musiktechnisch beliebt – auch in der Mode feiern sie ihr großes Comeback. Viele Designer berufen sich auf die Retro-Farbkombination Schwarz-Pink. Aber auch Lackleder und schwarzer Samt sind auf den Laufstegen zu finden. Wer einst die Blazer der Mutter zu Fasching angezogen hat, kann sie nun ungeniert im Alltag tragen, denn Schulterpolster sind auch wieder in. Die 80er waren rebellisch und genauso sind auch die coolen Shirts, die im Frühjahr angesagt sind. Ob feministisch, politisch oder provokativ – plakative Slogans auf den T-Shirts dürfen keinesfalls fehlen.

Blumiger Trend

Wir freuen uns auf farbenfrohe Blumenwiesen im Frühling, über die wir spazieren gehen können. Auch in der Modewelt wird es bunt: Butterblumengelb, Himmelblau und Grasgrün sind neue Trendfarben für den Frühling 2017. Aber auch sanfte Farben wie Sandtöne oder Nude zählen dazu. Blumig wird es allerdings auf jeden Fall! Denn florale Prints gehören zu den angesagten Modetrends im Frühjahr.

Bitte anschnallen!

Einer der wichtigsten Trends fürs Frühjahr sind Taillengürtel. Sie betonen die goldene Mitte und waren überall in New York, Mailand und Paris auf den Laufstegen zu sehen. Toll am Trend ist, dass dabei Geld gespart werden kann. Statt einen teuren Ledergürtel neu zu kaufen, wickelt man jetzt gleich mehrere normale, schmalere Gürtel um die Taille. Und um gleich zwei Trends zu kombinieren, peppt ein derber Ledergürtel das süße Blumenkleid super auf!

Drinnen wie draußen

Dieses Frühjahr ist nichts für Stubenhocker. Outdoor-inspirierte Mode ist der Trend schlechthin. Getragen werden Anoraks mit Kapuzen und Tunnelzügen. Beliebtes Material: Nylon. Auch sportliche Trenchcoats sind wieder in. Große Marken wie Prada, Alexander Wang oder Valentino setzen auf Cargo-Taschen an Hosen und Röcken.

Aus alt mach neu

Geblieben sind Trends wie XXL-Ärmel oder Carmenblusen. Oberteile und Jacken, deren Ärmel so lang sind, dass die Hände darin verschwinden, sind im Frühling 2017 weiterhin gern gesehen. Auch die geliebten schulterfreien Kleider können nochmal getragen werden.

Was die Schuhe betrifft, gibt es nur kleine Veränderungen. Die Trendfarbe bei den Sneakern ist Rosa. Gleich bleibt der Metallic-Trend und auch weiße Sneaker bleiben weiterhin in.

Während wir also warten, bis die ersten bunten Blumen blühen und die Vögel anfangen zu zwitschern, können wir in aller Ruhe die modischen Vorbereitungen treffen, um für den Frühling gewappnet zu sein!

 

Stubenhocker – na und?

Habt ihr es schon gemerkt? Es wird Frühling! Die Temperaturen steigen, die Blumen sprießen, die Bienlein summen. Von überall her tönt es: „Hinaus mit euch, hinaus in die Welt, in die Natur, in die Sonne!“ Meine Mutter meinte neulich mit einem skeptischen Blick auch, ich könnte etwas öfter rausgehen. „Es würde ja reichen, eine halbe Stunde auf die Terrasse zu gehen“, meinte sie und probierte es auch gleich mit dem schlechten Gewissen, meinen Kindern nicht genug Natur zu bieten. Denn eines ist klar: Ich bin ein Stubenhocker.

Wohlfühlbereich

Wohlfühlbereich: Für Stubenhocker das gemütliche Sofa (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Wohlfühlbereich: Für Stubenhocker das gemütliche Sofa (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Mein Wohlfühlbereich ist in meinen vier Wänden, am liebsten mit einem Buch. Sofa, Sessel, Kuscheldecke, dampfender Tee – meinetwegen auch ein kühler Saft. Dabei ist es nicht so, dass ich nicht gerne rausgehe. Ich genieße auch die Gartenarbeit, einen Spaziergang, Joggen oder einfach eine Decke auf dem Rasen. Lieber bin ich aber drinnen. Dort, wo kein Hundegebell oder Rasenmähergebrüll vom Nachbarn tönt, wo die Sonne nicht blendet und mir im Sommer regelmäßig den Hitzekoller bereitet, wo meine Kinder mit ihrem Spielzeug am Boden spielen, statt auf Klettergerüst und Rutsche zu turnen. Ich bin, verdammt nochmal, gerne ein Stubenhocker.

Raus aus dem Haus?

Raus ihr Stubenhocker? Auch draußen ist es schön (Andreas Hermsdorf / pixelio.de)

Raus ihr Stubenhocker? Auch draußen ist es schön (©Andreas Hermsdorf / pixelio.de)

Wichtig ist doch, das eigene Maß zu finden. Nach einem anstrengenden Nachmittag im Garten kann ich mich abends immer noch hin kuscheln. Und natürlich kann ich auch draußen lesen oder arbeiten, wenn ich dort meine Ruhe habe. Dann kann es ganz inspirierend sein, frische Luft um sich zu haben. Die gibt es aber auch drinnen, wenn die Fenster offen sind. Und auch wenn ich gerne drinnen bin, genieße ich genauso die Zeit draußen und freue mich darauf, bevor die Sommerhitze mich ohnehin wieder in die kühleren Innenräume zwingt. Auf Teufel komm raus aber hinaus zu gehen, nur um „an der Luft“ gewesen zu sein, macht das Naturerlebnis zum Zwang.

Kranker Stubenhocker

Kranker Stubenhocker: Mach drinnen bleiben krank? (© Stefan Bayer / pixelio.de)

Kranker Stubenhocker: Mach drinnen bleiben krank? (© Stefan Bayer / pixelio.de)

Die Vorstellung des blassen, kränklichen Stubenhockers ist ohnehin überholt. Unsere leistungsorientierte Gesellschaft hat uns so darauf getrimmt, unsere Gesundheit im Auge zu behalten, dass wir die Notwendigkeit zum Ausgleich der Innenstunden quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben. Wir sind optimiert darin, vitaminreiche Nahrungsmittel zu uns zu nehmen, in Bewegung zu bleiben, mit Armbändern unser Schlafverhalten zu messen und unsere Schritte zählen zu lassen. Demnächst werden unsere Geräte festhalte, wie viele Sonnenstunden wir am Tag gesammelt hatten, um uns nach draußen zu schicken, wenn es zu wenig waren.

Drinnen genießen

Einfach nur Ruhe: Stubenhocker haben ihre Gründe (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Einfach nur Ruhe: Stubenhocker haben ihre Gründe (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Vielleicht bin ich ja auch deswegen so gerne drinnen, weil ich dann das Draußen ausschließen kann. Ich kann mich abschotten und jegliche Beobachtung von außen vermeiden. Rechner aus, Mobiltelefon aus, Stecker ziehen, Ruhe. Jede einsame Berghütte kann in meinem Zuhause sein, wenn ich es nur will. Draußen aber, da lauern immer fremde Blicke. Nicht nur die der Nachbarn, sondern neuerdings ja auch Drohnen mit Kameras, Satellitenaufnahmen und was weiß ich noch alles. In meiner Stube aber kann ich, ohne die anderen, einfach mal ich sein.

Vorschau: In zwei Wochen schreibe ich hier über die Ära Obama und warum ich sie vermissen werde.

Vier Unternehmungstipps für den Frühling

Während der Frühlingsanfang meteorologisch gesehen nun bereits sechs Wochen zurück liegt, lässt das gute Wetter aktuell leider noch auf sich warten. Pünktlich zu Christi Himmelfahrt soll aber auch die Sonne mitspielen und das Thermometer endlich wieder über die 20 Grad-Marke klettern lassen. Face2Face hat für euch vier Unternehmungstipps, damit ihr den Wonnemonat Mai mit seinen vielen Feiertagen auch perfekt nutzen könnt.

1. Die Picknick – und Grillsaison eröffnen: Die ausverkauften Grilltheken, Fächer für Kräuterbutter, Maiskolben und Co. sprechen für sich: Sobald gutes Wetter angekündigt ist, wollen die Leute die Grillsaison eröffnen – und das völlig zurecht! Denn was gibt es Schöneres, als bei dem ersten wärmeren Abend gemeinsam mit Freunden bei einem Bierchen im Garten zusammen zu sitzen und zu grillen. Auch die Einladungen sind meist sehr unkompliziert: Jeder bringt einfach irgendwas mit, dann wird ein bisschen Fleisch und Gemüse auf den Grill geworfen – und fertig ist die Gartenparty! Gleiches gilt auch für ein schönes Picknick im Park: Decke, Essen und Fahrrad schnappen und auf der nächsten Wiese ein kleines Picknick mit Freunden veranstalten –  genau das Richtige nach einem kalten Winter!

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Sorgen nach dem grauen Winter wieder für Farbe: Kirschblüten. (Quelle: Steffen Schubert / pixelio.de)

2. Ein Open-Air Kino besuchen: Um ehrlich zu sein, wird es für diesen Unternehmungstipp wohl anfänglich noch etwas zu frisch sein, doch je weiter es in den Sommer hinein geht desto beliebter sind auch die zahlreichen Open-Air Kinos. Laue Nächte, eingekuschelt in eine Decke und unter freiem Himmel einen tollen Film sehen – ein perfektes frühsommerliches Abendprogramm!

3. Die Blütenpracht bewundern: Wenn man etwas mit dem Frühlingsbeginn verbindet, dann wohl, dass nicht nur die Temperaturen wieder steigen, sondern auch die Blumen- und Pflanzenwelt wieder aus ihrem Winterschlaf erwacht und aus dem tristen Grau der vergangenen Monate eine bunte Blütenpracht wird. Besonders die Mandel- und Kirschbäume lassen ganze Alleen in einem Meer aus rosa und weiß erstrahlen. Dieses Spektakel könnt ihr euch zum Beispiel entlang der Südlichen Weinstraße oder auf dem Kirschblütenfest in Bonn anschauen. Doch auch abseits der bekannteren Gegenden lohnt sich ein Spaziergang mit offenem Auge für die Blütenwelt im Frühling allemal!

4. In einen Freizeitpark gehen: Ein weiterer Spaß, der einem in den kälteren Monaten leider verwehrt bleibt, ist der Besuch eines Freizeitparks. Daher ist nach der langen Winterpause der Frühling genau der richtige Zeitpunkt, mal wieder einen Ausflug in den nächstgelegenen Spaßpark zu unternehmen. Achterbahn fahren, sich in der Geisterbahn gruseln oder sich auch nur an Zuckerwatte und den ängstlichen Blicken der Anderen erfreuen, bevor sie in die Wildwasserbahn steigen – so ein Vergnügungspark macht seinem Namen alle Ehre! Und das Beste: Im Frühling ist es noch nicht so heiß, sodass man auch wirklich den ganzen Tag durchhält und genießen kann.

Türkische Auberginensalate – gegrilltes Glück für Genießer

Der angebrochene Frühling äußert sich nicht allein durch Vogelgezwitscher, Blütenpracht und heiterem Sonnenschein: Auch auf den heimischen Tellern ist durch leichte Kost wie Salaten und kalten Suppen der Lenz ausgebrochen. Da zudem die Grillsaison naht, präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion – Frühling und Grillgut vereinend – zwei gegrillte Auberginensalate aus der türkischen Traditionsküche. Dort gehört die Aubergine zum kulinarischen Standartrepertoire. Durch die ungenauen Mengenangaben sollte man sich nicht vom Ausprobieren abschrecken lassen. Schließlich gehört diese Form an Kocherlebnis bei den traditionellen Gerichten mit zur türkischen Kochkultur.

Traditionell: Auberginen sind in der mediterranen und orientalischen Küche beliebt (Foto: Onat)

Traditionell: Auberginen sind in der mediterranen und orientalischen Küche beliebt (Foto: Onat)

Zutaten für einen Auberginensalat:

  • eine dicke Aubergine
  • drei scharfe Paprikaschoten
  • zwei Tomaten
  • etwas Petersilie
  • Frühlingszwiebeln
  • etwas Olivenöl, Granatapfelsirup und ein wenig Essig zum Abschmecken
  • Salz und Chiliflockengewürz zum Würzen

Zubereitung:

1. Für den Auberginensalat wird zunächst die namensgebende Aubergine zusammen mit der Paprika und den Tomaten abgewaschen, im Ofen gegrillt und anschließend geschält. Einfacher lässt sich das Schälen bewerkstelligen, wenn man die Aubergine vor dem Braten mit einem Messer einritzt.

2. Derweil können die Frühlingszwiebeln und die Petersilie gewaschen und klein gehackt werden. Das abgekühlte, geschälte Gemüse anschließend mit einem Messer fein hacken und zerdrücken.

3. Nun alles zusammen in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Granatapfelsirup und etwas Essig abschmecken. Mit etwas Salz und Chiliflocken gewürzt ist der Auberginensalat bereits servierfähig.

Zutaten für einen Auberginensalat mit Joghurt:

  • zwei dicke Auberginen
  • ein halbes Glas Joghurt
  • zwei Knoblauchzehen
  • ein Teelöffel Zitronensaft, zwei Esslöffel Olivenöl und etwas Salz zum Abschmecken

Zubereitung:

1. Als erstes die Aubergine waschen und mit einem Messer einritzen. Auf höchster Stufe grillen und abkühlen lassen.

2. Nun die Aubergine schälen und zusammen mit dem Knoblauch mit einem Messer kleinhacken.

3. Die Aubergine samt Knoblauch in eine Schüssel geben und mit dem Joghurt vermischen. Nur noch alles mit einem Teelöffel Zitronensaft, zwei Esslöffeln Olivenöl und etwas Salz abrunden und genießen.

Vorschau: Nächste Woche präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion zum Frühlingsbeginn fünf saisonale Unternehmungstipps.

Von Trenchcoat bis Satin – die Frühjahrstrends 2014

Der Frühling steht vor der Tür und wem es nicht schnell genug geht, kann mit den neuen Fashion-Trends von Face2Face jetzt schon durchstarten.

(© Melling Rondell  / pixelio.de)

Die bunte und blumige Jahreszeit steht vor der Tür: Diesen Frühling warten wieder wunderschöne Trends auf uns.
(© Melling Rondell / pixelio.de)

Besonders das Spitzenkleid lässt die Temperaturen diesen Frühling steigen. Feine Stoffe in pastell- oder unifarbenen Tönen umspielen nicht nur unsere weibliche Figur – wir kombinieren sie mit einer konträren Leder- oder Denimjacke. Das peppt den Look richtig auf und ist auch als Alltagslook eine cooles Fashionstatement.

Selbstverständlich darf in der Übergangszeit der altbewährte Trenchcoat nicht fehlen. Der Klassiker unter den Mänteln hält beim wechselhaften Frühlingswetter nicht nur warm, sondern besticht auch mit seinem schicken und zeitlosen Design jedes Jahr aufs Neue.

Bekannt aus den letzten Jahren blüht es auch dieses Jahr wieder bunt auf Tops, Röcken und Hosen. Gleich den farbenfrohen Blumenbeeten, zieren Rosen und andere Blumenarten unsere Modeteile. Die bunten Klamotten sind ein stylisher Eyecatcher und lassen sich optimal mit klassischen Basics kombinieren.

Ein bisschen Eleganz in jedes Outfit zaubert Satin. Ob als Kleidungsstück oder als Stoff in Accessoires verarbeitet, lassen Satinstoffe jedes Outfit erstrahlen. Kombiniert mit einem schlichten Outfit, tritt der Satin besonders in den Vordergrund und wirkt sehr glamourös.

Letztendlich dürfen diesen Frühling auffällige Accessoires absolut nicht fehlen. Große Sonnenbrille, blumiger Haarreif oder goldene Love-Ringe untermalen unsere trendigen Frühlingslooks und lassen uns mit der Sonne um die Wette strahlen.

Und nun die erfreuliche Nachricht für alle Fashionistas: Jetzt heißt es Schrank ausmisten und für den Frühling aufrüsten. Raus mit den dicken Pullis und rein mit den heißen Frühlingsteilen.

Vorschau: Nächste Woche geht es um das Thema: Hauptsache Bunt.

Flower Power – wie Blumen länger blühen

„Blumen, Kinder eines Tages, glänzen frisch und welken doch“ schreibt der Dichter Heinrich Christian Boie in seinem Gedicht Rosen. Auch als Vanitas-Motiv stehen Blumen wegen ihrer kurzen Lebensdauer für Vergänglichkeit. Dennoch gibt es Methoden, die die Blütenpracht – sei sie selbst gepflückt oder als Strauß gekauft – länger erhalten und die kleine Dosis Natur für daheim nicht zur Eintagsfliege machen. Damit Blume und Besitzer nicht gleich den Kopf hängen lassen, bringen folgende fünf Tipps die Pflanzen zum Er- statt zum Verblühen.

Lebenswichtig: Das richtige Wasser bestimmt über die Dauer der Blumen (© günther gumhold / pixelio.de)

Lebenswichtig: Das richtige Wasser bestimmt über die Dauer der Blumen (© günther gumhold / pixelio.de)

1. Das Wasser – Kalt- und Warmduscher:
Ob nun viel oder wenig Wasser, Kaltes oder Warmes – daran scheiden sich die Geister. Dies hängt jedoch von der Beschaffenheit der Blumen ab: Haben sie einen holzigen Stiel wie Rosen, benötigen sie viel Wasser. Blüten mit weichen Stielen wie Tulpen wiederum benötigen nur wenig Flüssigkeit. Bei den meisten Artgenossen reicht dafür eine gut gefüllte Vase aus. Tulpen sind auch die einzigen Blumen, die bei eiskaltem Wasser länger halten – sonst sollte man mit lauwarmem Wasser vorlieb nehmen. Wichtig ist vor allem, dass das Wasser sauber ist, damit sich durch den Schmutz keine Bakterien bilden. Um sicher zu gehen, kann man das Wasser erst abkochen und auskühlen lassen, ehe sich die Blumen dazu gesellen.

2. Das Anschneiden – Schnitt für Schnitt zum Erfolg:
Dass Blumen immer schräg angeschnitten werden sollen, schadet zwar keiner Sorte, ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn Pflanzen mit weichen Stielen können auch gerade abgeschnitten werden. Grundlegend ist dabei, dass die Blumen täglich frisch angeschnitten werden – vor allem, wenn sie, wie beim Transport, auf Wasser verzichten mussten. Der Schnitt sollte stets mit einem scharfen Messer getätigt werden. Scheren können den Blumenstiel quetschen, sodass Wasserkanäle verstopfen und die Blume nicht mit ausreichend Wasser versorgen. Durch die Quetschungen kann zudem ein Zellsaft austreten, der das Ausbreiten der Bakterien fördert.

Blühend schön: Auch von Blumen kann man länger etwas haben (© Joujou / pixelio.de)

Blühend schön: Auch von Blumen kann man länger etwas haben (© Joujou / pixelio.de)

Auch die unteren Blätter sollten entfernt werden. Ragen sie nämlich ins Wasser hinein, faulen sie und erzeugen dadurch weiter Bakterien. Außerdem nehmen sie dem Blütenkopf das nötige Wasser, da der Stiel die Flüssigkeit von unten nach oben aufsagt. Die tiefer gelegenen Blätter werden somit eher mit Wasser versorgt als die Blüte. Ein kleiner Ritz in Längsrichtung unterhalb des Kopfes wiederum verhindert das Wachsen und somit das Welken der Pflanze. Auch bereits hängende Blumen können so wieder aufgerichtet werden.

3. Die Lagerung – kein klassisches Stillleben:
Hier gilt dasselbe wie beim Wasser: „Sauber und rein, so muss es sein“. Daher sollte die Vase gut abgeputzt werden, ehe sie benutzt wird. Als Standort eignen sich vor allem Plätze ohne Zugluft und geringer direkter Sonneneinstrahlung. Auch die Nähe von Obst oder Gemüse sollte gemieden werden, da diese das Reifegas Ethylen produzieren, was die Blumen schneller zum Welken bringt.

Das Frischhaltepulver, das in der Floristik verwendet und bei Sträußen beigegeben wird, verlängert die Blütezeit um zehn Prozent. Das Granulat sollte erst im Wasser aufgelöst werden, bevor man die Blumen hinein gibt. Es enthält Wirk- und Nährstoffe wie Zucker für den Energievorrat, Hormone zur Beseitigung schädlicher Stoffwechselvorgänge und antibakterielle Substanzen wie Kupfer oder Aluminium zur Fäulnisbekämpfung. Hausmittel können dabei eine kostengünstige Alternative darstellen, die denselben Effekt erzielen.

Spritzig: Einige Tropfen Zitronensaft können viel bewirken (© Martin Müller / pixelio.de)

Spritzig: Einige Tropfen Zitronensaft können viel bewirken (© Martin Müller / pixelio.de)

4. Hausmittel – Gift und Lebenselixier:
Da die Frischhaltemittel einen hohen Glukoseanteil enthalten, kann man diese durch eine kleine Prise Zucker ersetzen. Überzuckert man das Wasser jedoch, fördert das die Entstehung der Bakterien. Kupfermünzen hingegen unterdrücken das bakterielle Wachstum. Dass sie Kupfer an das Wasser abgeben und so die Blume mit Mineralien versorgen, ist jedoch nur ein Gerücht. Auch ein Bleichmittel kann die Bildung von Bakterien hemmen. Da die bunte Blütenpracht dadurch jedoch verblasst, sollte es nur bei hellen Blumen angewandt werden.

Eine ähnliche Wirkung erzielen auch ein Schuss Essig oder Zitronensaft mit sich. Dadurch wird der pH-Wert des Wassers gesenkt, sodass sich Bakterien schwerer vermehren können. Außerdem macht der Saft das kalkhaltige Wasser besser verträglich für die Pflanze. Spülmittel wiederum verringert die Oberflächenspannung des Wassers, sodass die Pflanze die Flüssigkeit leichter aufnehmen kann. Hierbei sollte man jedoch nur eine Fingerspitze Spülmittel ins Wasser geben, da es sonst giftig für die Blume wirkt. Außerdem kann eine Kopfschmerztablette Pflanzen mit Blättern länger frisch halten, blattlose jedoch nicht.

5. Die letzte Rettung – eine Sintflut:
Blumen, die ihre besten Tage bereits hinter sich haben, können mit einem Bad in der Wanne wiederbelebt werden. Hierfür diese bei lauwarmem Wasser für einige Zeit schwimmen lassen. Die Pflanzen fest in Zeitungspapier einzuwickeln; neu anzuschneiden und dabei tief ins Wasser zu stellen, kann ebenfalls ihrer Erholung dienen. Wollen sie jedoch partout nicht erneut erblühen, kann man sie trocknen lassen und aufbewahren. Schließlich sind sie – anders als ihre künstlichen Konkurrenten – nicht für die Ewigkeit gedacht.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch Tipps für einen erholsamen Schlaf.

Frühlingsgefühle im Tierreich: Jetzt ist Zeit für Nachwuchs

Der Frühling ist da – zumindest nach dem Kalender – und mit ihm auch die ersten tierischen Frühlingsboten.

Zwischenstopp: Weil es ihnen in Skandinavien noch zu kalt ist, machen derzeit viele Kraniche Rast in Deutschland ( © Ralf Luczyk /pixelio.de)

Üblicherweise kehren die ersten Zugvögel Anfang März aus ihren Winterquartieren in Südeuropa und Nordafrika zurück. Zu diesen frühen Rückkehrern gehören zum Beispiel Ringeltauben und Stare. Aufgrund der Erderwärmung und den zunehmend wärmeren Wintern, überwintern diese Arten aber immer häufiger gleich hier im Land.
Die letzten Zugvögel kommen üblicherweise Ende Mai in Mitteleuropa an. Wachtel, Sumpfrohrsänger und Neuntöter überwintern im tropischen Süden Afrikas und brauchen dementsprechend länger für ihre Heimreise.

In diesem Jahr wurde die Rückkehr der Zugvögel jedoch gründlich durcheinandergewirbelt. Den milden Januar nahmen viele Arten als Anlass, schon früher aufzubrechen. Der kalte März hingegen zwang andere zu ungeplanten Zwischenstopps. Derzeit werden zum Beispiel Kranichformationen gesichtet, die in Deutschland eigentlich nur auf der Durchreise sind, hier jedoch rasten, weil es ihnen in Skandinavien, ihrem eigentlichen Ziel, noch zu kalt ist.

Fruchtbar: Häsinnen können zweimal gleichzeitig schwanger sein ( © Rainer Sturm / pixelio)

Wer schließlich an seinem Ziel angekommen ist, beginnt so schnell wie möglich mit dem Nestbau. Gute Brutplätze gibt es nicht überall, aber sie sind ein wichtiger Faktor, wenn die Aufzucht der kleinen Küken gelingen soll.

Doch nicht nur im Vogelreich bricht nun die fruchtbare Zeit an. Auch Mäuse und Hasen nutzen bald das üppiger werdende Futterangebot, um sich fortzupflanzen. Dabei geht es auch darum, möglichst viele Nachkommen möglichst schnell zur Welt zu bringen. Häsinnen können zu diesem Zweck sogar gleichzeitig zweimal schwanger werden. Kurz vor der Geburt des ersten Wurfes können schon die nächsten Eizellen befruchtet werden und beginnen, sich zu kleinen Hasen zu entwickeln.

Vorschau: Nächste Woche schließen wir die Serie über Chemikalien und ihre Folgen mit wichtigen Informationen über Weichmacher in Kunststoffen ab.

Der Frühling – eine gefragte Jahreszeit

Nach einem kalten und dunklen Winter sehnen wir uns nichts so sehr herbei wie einen schönen Frühling – des Deutschen zweitliebste Jahreszeit nach dem Sommer.

Seit gestern ist es offiziell soweit: Am 20. März hat der astronomische Frühling begonnen. Dieser wird aus der Lage der Erde zur Sonne errechnet. Der meteorologische Frühling hingegen hat bereits am 1. März begonnen. Dieses Datum ist der Stichtag für Wetterstatistiken und -auswertungen.

Ein untrügliches Zeichen: Die Blüte der Krokusse markiert den Frühlingsbeginn ( © Bernd Kasper / pixelio.de )

Als drittes gibt es noch den sogenannten phänologischen Frühling. Sein Beginn richtet sich nach den Entwicklungen, die wir draußen in Flora und Fauna beobachten können.

So beginnt der Vorfrühling oft schon im Februar mit den ersten blühenden Schneeglöckchen und Winterlingen (Verlinkung auf Artikel Frühblüher). Der Wechsel zum Vollfrühling erfolgt, sobald auch die ersten Apfelbäume erblühen.

Berühmt sind die sogenannten Frühlingsgefühle. Da die Tage zunehmend länger werden, wird die tageslichtabhängige Hormonproduktion im Gehirn angeregt. Optische Reize und wärmere Temperaturen draußen tragen ebenfalls dazu bei, dass wir uns nun deutlich wacher und aktiver als im Winter fühlen – und vielleicht ja auch in Flirtlaune kommen.

Frühlingsfest: Das christliche Ostern ist das weltweit größte Fest zum Frühlingsanfang ( © angieconscious / pixelio.de )

Dementsprechend wird der Frühlingsbeginn in vielen Kulturen besonders gefeiert. Das christliche Osterfest richtet sich nach dem Datum des ersten Vollmonds im Frühling. Angelehnt ist es außerdem an germanische Riten zur Tag- und Nachtgleiche am Frühlingsbeginn. Die Eier und der Osterhase sind Symbole der Fruchtbarkeit, die mit dem Frühjahr wieder Einzug in der Natur hält.

Im alten Persien wurde an diesem Tag auch das Neujahrsfest gefeiert, weil sie glaubten, Gott habe an diesem Tag die Erde und die Menschen erschaffen. Bis heute ist Noruz, das persische Frühlingsfest, der wichtigste Feiertag im Iran, wo sein genauer Zeitpunkt auf die Stunde und Minute genau berechnet wird.

Auch unabhängig von Religion und Glauben, finden in vielen größeren Städten Frühlingsfeste mit besonderen Märkten und Ausstellungen statt. Einfach nur, weil die Menschen froh sind, den kalten Winter endlich los zu sein.

Vorschau: Nächste Woche folgt Teil 2 der Serie über Chemikalien und ihre Folgen. Dann wird der Schwerpunkt auf Pestiziden und ihre Auswirkungen auf den Menschen liegen.

 

Frühblüher: Die ersten Blumen sind schon da

Wer dieser Tage draußen im Schnee die ersten Blumen entdeckt, mag vielleicht erschrecken: Ist die Erderwärmung denn schon so weit? Blumen im Februar? Doch keine Panik: Für die Frühblüher ist das ganz normal.

Schneeglöckchen mit Krokussen im Hintergrund

Frühlingsboten: Schneeglöckchen und Krokusse sind die ersten Blüten, die das Frühjahr ankündigen ( © Rainer Sturm / pixelio.de)

Der bekannteste unter ihnen ist sicherlich das Schneeglöckchen, das bereits im Februar mit seiner Blüte den letzten Schnee durchbricht. Dafür produziert es sogar extra Wärme, die den Schnee rund um den Stängel schmilzt.

Ebenfalls bekannte Frühblüher sind der Krokus, das Buschwindröschen, das Veilchen und die Schlüsselblume. Doch was haben diese Pflanzen davon, sich schon bei eisigen Temperaturen aus der Erde zu kämpfen?

Die meisten Frühblüher wachsen in Laubwäldern. Durch die frühe Blüte – noch bevor sie überhaupt Blätter austreiben – sichern sie sich eine Sonderstellung. Da sie ansonsten kaum Nahrung zur Verfügung haben, konzentrieren sich die Insekten am Jahresanfang auf die Frühblüher. Die Bestäubung ist also garantiert.

Narzisse oder Osterglocke und Tulpe

Gemeinsame Herkunft: Tulpe und Narzisse stammen ursprünglich aus heißen Gebieten und blühen deswegen vor der Sommerhitze ( © Alwin Gasser / pixelio.de)

Bei den beliebten Narzissen, Tulpen und Hyazinthen spielt außerdem noch ein anderer Faktor eine wichtige Rolle: Alle drei kommen ursprünglich aus eher trockenen Gebieten. Im Frühjahr sind daher die Bedingungen für sie um einiges günstiger. Wenn der trockene Sommer beginnt, schlummern sie schon lange wieder in ihren Blumenzwiebeln.

Erst nachdem die Fortpflanzung gesichert ist, treiben die Pflanzen auch Blätter aus, und auch hier kommt ihnen der zeitige Beginn zu Gute. Im Sommer, wenn auch die Laubbäume Blätter tragen, ist der Waldboden schattig, es kommt kaum Licht zu den Pflanzen dort durch. Im Frühjahr hingegen fällt noch genügend Licht auf den Boden, damit die Frühblüher Photosynthese betreiben und Nährstoffe in ihren Speicherorganen wie Zwiebeln und Knollen einlagern können.

In einem besonders guten Jahr, in dem die Pflanze viele Nährstoffe sammeln konnte, bietet sich ihr hier außerdem noch ein zweiter Weg zur Vermehrung: Aus einer Mutterknolle im Boden können mehrere Tochterknollen hervorgehen  also eine Fortpflanzung ganz einfach durch Teilung aller Ressourcen.

Spätestens im Mai, wenn auch die Bäume ihre Blätter bekommen, ziehen sich die Frühblüher dann völlig in ihre unterirdischen Speicherorgane zurück und schlummern dort bis im nächsten Frühling, um auch dann wieder die ersten zu sein.

Vorschau: Vom Wald ins Meer nächste Woche lest ihr hier bei Tier&Umwelt alles über Seepferdchen.

 

Mode, Make-Up & Accessoires: Mein Lookbook für den Frühling!

Obwohl die Welt gerade weiß gepudert ist, tobt in den Geschäften der Winterschlussverkauf. Es wird Platz gemacht für die neuen Stücke der Frühjahrskollektion. Ich möchte euch heute die schönsten Teile zeigen, die auch in meinen Kleiderschrank wandern werden. Wie immer gilt: Keines der Stücke kostet mehr als 300 Euro.

Den Hosenanzug von Vila muss ich unbedingt haben. Mit Pumps und einer schwarzen Strumpfhose kombiniert ist er perfekt zum Feiern, mit Ballerinas und Blazern kann ich ihn zur Hochzeit einer Freundin tragen. Die geblümte Hose von Esprit kombiniere ich mit der weißen Volant-Bluse von Zara und habe so ein perfektes Outfit für schickere Termine. Die blaue Weste von H&M hält mich an den kühlen Frühlings-Morgen warm. Mit den pinkfarbenen Highlights passt sie toll zu der Blusen-Blazer-Kombination von H&M, die super für Schule und Uni geeignet ist.

Zu Weihnachten habe ich von meiner Mama das süße Schleifen-Collier von Thomas Sabo bekommen. Zu Ostern werde ich mir die dazu passenden Ohrringe wünsche. Ich trage seit Jahren die Charm-Kollektion von Sabo und bin begeistert von der Qualität. Die Sweet Diamonds-Kollektion, zu der auch das Schleifen-Collier gehört, ist mit echten Diamanten besetzt.

Im Frühjahr kann ich außerdem wieder meine geliebten Timberlands aus dem Schuhschrank holen. Die Schuhe habe ich mir im letzten Herbst gekauft. Durch ihr klassisch-zeitloses Design kann ich sie noch lange tragen. Um auch beim Feiern gut zu Fuß zu sein, werde ich mir die puderrosafarbenen Pumps von H&M kaufen. Sie werten jedes schlichte Kleid auf und aus Jeans und Top wird schnell ein simples, trotzdem aber schickes Outfit. Sie passen außerdem toll zu dem Overall von Vila. Verliebt habe ich mich außerdem in die blauen Pumps von Esprit. Dazu passend gibt es die Tasche von s.Oliver, die ein bisschen an die It-Bag von Celine erinnert.

Make-Up: Empfehlen kann ich gerade für den Frühling den BB Blemish Balm von Nivea. Leicht getönt gibt er selbst heller Haut wie meiner eine frische Bräune, pflegt und ersetzt in meinem Fall sogar das Make-Up. Mit dem Rouge in der Farbe Peony verleihe ich meinem Teint ein wenig Frische und mit dem Bronzing Powder Medium – beide von Bobbi Brown – modelliere ich meine Wangenknochen, sodass der Winterspeck nicht so sehr auffällt. Um auch gegen späte Schneefälle und April-Regen gewappnet zu sein, setze ich auf den wasserfesten Liquig Eyeliner von BeYu, der wasserfest ist. Meine Wimpern tusche ich mit der Volume-Mascara von Annayake. Meine Nägel lackiere ich im Frühling mit dem pastelligen Mint Candy Apple-Lack von essie, weil er Lust auf das erste Frühlingsgrün macht.

Der Frühling kann kommen!

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier einen Bericht über die Mercedes Benz Fashion Week Berlin.