Weihnachtsstimmung garantiert – Die schönsten Songs zum Fest

Hell erleuchtet: Der geschmückte Weihnachtsbaum zum Fest (Foto: S.Holitzner)

Hell erleuchtet: Der geschmückte Weihnachtsbaum zum Fest (Foto: S.Holitzner)

Weihnachten steht vor der Tür. Der Weihnachtsbaum ist ganz festlich geschmückt, das jährliche Weihnachtsessen ist schon geplant und die Plätzchen sind gebacken. Was jetzt noch fehlt, ist die passende Musik. Die folgende Auswahl bringt euch garantiert in Weihnachtsstimmung.

Weihnachtliche Gefühle

Coldplay sind vor allem durch Hits wie „Clocks“, „Viva la Vida“ und „Magic“ bekannt. Mit „Christmas Lights“ hat die britische Band bewiesen, dass sie auch den perfekten Sound für Weihnachten liefern kann. Der gefühlvolle Song ist im Dezember 2010 erschienen und handelt von einer vergangenen Liebe und der Hoffnung, dass beim Anblick der schönen Weihnachtsbeleuchtung alle Sorgen bald der Vergangenheit angehören.

Gerockt wird auch an Weihnachten

Ein wunderschöner Weihnachtssong, der ebenfalls 2010 veröffentlicht wurde, ist „Shake up christmas“ von der US-amerikanischen Rockband Train. Bekannt wurde das Lied durch die Weihnachtskampagne von Coca Cola. Im Song geht es darum, während der Weihnachtszeit Freude und Liebe zu verbreiten. „Shake up christmas“ macht definitiv Lust auf Weihnachten.

Kerzenlicht

Noch ganz neu ist „A candle at christmas“ von Lee Collin Baxter. In diesem emotionalen Song ruft Baxter dazu auf, an Weihnachten eine Kerze für geliebte Menschen, die verstorben sind, anzuzünden und an sie zu denken. „A candle at christmas“ ist auf Baxters gleichnamigen Weihnachtsalbum zu finden, das Anfang Dezember 2015 auf den Markt gekommen ist.

Mit zwei Niederländern durch Weihnachten

Eine der erfolgreichsten Bands in den Niederlanden ist Nick & Simon. 2013 haben sie ihr Album „Christmas with Nick & Simon“ mit dreizehn weihnachtlichen Songs veröffentlicht. Abgesehen von zwei niederländischen Titeln, beinhaltet die CD ansonsten nur englischsprachige Lieder, die einen auf Weihnachten einstimmen. Besonders schön und ein weihnachtlicher Ohrwurm ist „Best time of the year“.

Festliche Stimmung: Goldene und rote glitzernde Weihnachtskugeln (Foto: S. Holitzner)

Festliche Stimmung: Goldene und rote glitzernde Weihnachtskugeln (Foto: S. Holitzner)

Ein außergewöhnliches Duett

Ebenfalls aus den Niederlanden stammt Sängerin Caro Emerald. 2011 brachte sie ein besonderes Weihnachtslied heraus. Dabei handelt es sich um den Song „You´re all I want for christmas“, der im Original 1963 von Brook Benton gesungen wurde. Benton verstarb allerdings 1988. Emerald hat den Song 2011 gesampelt, sodass Bentons Stimme aufgrund der modernen Technik gemeinsam mit ihr auf der neuen Version von „You´re all I want for christmas“ zu hören ist.

Mit diesen weihnachtlichen Klängen im Ohr wünscht euch Face2Face ein frohes Fest!

Vorschau: Nächsten Samstag gibt es einen Artikel über Janet Jacksons Welttournee 2016 zu lesen.

Ein Plädoyer für die Spontanität

Kaffeepause - sich spontan mit der Freundin auf einen Kaffee verabreden, ist immer eine gute Idee! (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Kaffeepause – sich spontan mit der Freundin auf einen Kaffee verabreden und für einen Moment den Alltagsstress hinter sich lassen. Das ist immer eine gute Idee! (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Spontanität – das ist etwas Herrliches und eröffnet einem oftmals ganz neue Möglichkeiten. Doch natürlich muss man gewillt sein, sich darauf einzulassen und die Magie der Spontanität schätzen und lieben lernen. In gewisser Weise muss jeder sich auch mit der Ungewissheit anfreunden, dass spontane Vorhaben nicht unbedingt immer so ausgehen, wie jemand sie sich vorher ausgemalt hat. Sie können aber auch zu großartigen und unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen mit tollen Menschen führen, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Doch einige scheinen mit dem Konzept der Spontanität nicht ganz so gut zurechtzukommen und ihm eher feindselig gegenüber zu stehen. Ich war schon immer geneigt mich spontan mit Freunden auf einen Kaffee zu treffen, wenn mir ganz plötzlich danach war. Oder aber wenn ich gerade etwas in einem Stadtmagazin herumstöberte und zufällig über ein interessantes Konzert oder eine Ausstellung stolperte, griff ich sodann zum Telefonhörer, um eine Freundin oder einen Freund mit meiner bereits bis ins kleinste Details ausgemalten Abendplanung vertraut zu machen.

Unter Zeitdruck - nicht immer bleibt Zeit für Spontanitiät, angesichts vieler Termine und Verpflichtungen (Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de)

Unter Zeitdruck – angesichts vieler Termine und Verpflichtungen scheint Spontanität oftmals ein wirklicher Luxus zu sein (Foto: Bernd Kasper / pixelio.de)

Oft werde ich allerdings enttäuscht. Denn nicht alle meine Freunde sind für meine recht kurzfristigen Vorhaben zu begeistern oder haben schlicht und einfach schon eine Verabredung oder einen anderen wichtigen Termin. Natürlich habe auch ich meine Verpflichtungen und sitze nicht den ganzen lieben langen Tag zu Hause und drehe Däumchen. Allerdings vermute ich, dass meine Herangehensweise eine ganz andere, als die, der nicht so spontanen Menschen ist – wenn ich im Voraus weiß, dass die kommende Woche einen freien Tag zulässt, werde ich deshalb nicht zwangsläufig sofort eine Verabredung vereinbaren.

Bei anderen Freunden bemerke ich des Öfteren einen Mechanismus, ja förmlich den Drang, dass schnell alle Tage für die folgenden Wochen mit Terminen im bereits überquellenden Terminplaner gefüllt werden müssen. Eine freigebliebene Spalte im Wochenplan scheint dabei verwunderlicher Weise eine gewisse Panik und Unruhe in Ihnen auszulösen. Wenn ich dann bei der Losvergabe für eine begehrte Verabredung noch einen Hauptreis, nämlich einen einstündigen Kaffeetermin ergattere, der irgendwie noch zwischen am gleichen Tag, stattfindenden Terminen, reingequetscht wird, kann ich mich enorm glücklich schätzen.

Termine über Termine - das kann einem schon mal über den Kopf hinauswachsen (Foto: I-vista  / pixelio.de)

Termine über Termine – das kann einem schon mal über den Kopf hinauswachsen (Foto: I-vista / pixelio.de)

Manch einer würde wohl anmerken wollen, dass Spontanität viel mit Ungebundenheit oder weniger Verpflichtungen zu tun hat. Da ist mit Sicherheit etwas dran. Und auch mit der Berufstätigkeit kann ein jeder nicht mehr tun und lassen, wonach es ihm beliebt. Ich bin Studentin und habe bisher noch keine Kinder, um die ich mich kümmern oder die ich vor der Arbeit noch bei der KiTa vorbeibringen muss. Andere Lebensumstände können einen in der Spontanität einschränken und von einem viel Disziplin und einen meist durchgeplanten Tagesablauf abverlangen. Sonst würden die ganzen Aufgaben und Erledigungen wohl nicht gelingen und einem früher oder später über den Kopf hinaus wachsen. Da bleibt zugegebenermaßen wenig Platz für den Zauber der Spontanität.

Spontan etwas freie Zeit übrig?! Endlich mal wieder Pinsel sowie Farbe aus dem Schrank holen und seiner Kreativität freien Lauf lassen (Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de  / pixelio.de)

Spontan etwas freie Zeit übrig?! Endlich mal wieder Pinsel sowie Farbe aus dem Schrank holen und seiner Kreativität freien Lauf lassen (Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de / pixelio.de)

Aber vielleicht gibt es auch Menschen, die mehr den Drang nach Spontanität verspüren als andere. Ich werde mich nochmal zu Wort melden, sobald sich meine Lebensumstände drastisch verändert haben sollten – sprich, ich meine eigene Familie gründe. Vielleicht spreche ich dann nicht mehr in den höchsten Tönen von der Spontanität. Vielleicht werde ich dann meine damalige Naivität belächeln. Bis dem aber nicht so ist, gehe ich weiterhin meinem Impuls nach, verreise kurzentschlossen über das Wochenende, versuche Freunde von meinen brillanten Spontaneinfällen zu überzeugen, sie wenn möglich sogar mit meinem Spontanitäts-Fieber anzustecken und schwelge glücklich in meiner bunten Spontanitäts-Luftblase.

Vorschau: Eva geht nächste Woche dem Wahnsinn der Perfektion auf die Spur

Grün vor Neid? Warum wir dieser Eigenschaft schleunigst den Laufpass geben sollten

Grün vor Neid - aber haben wir wirklich Gründe neidisch zu sein? (Foto: uschi dreiucker  / pixelio.de)

Grün vor Neid – aber haben wir wirklich Gründe auf andere neidisch zu sein? (Foto: uschi dreiucker / pixelio.de)

Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich die Eigenschaft Neid erst mit dem Älterwerden einstellt. Vielleicht romantisiere ich das Kind sein aber auch zu sehr. Sogleich fällt mir nämlich ein, dass ich mich mit Freundinnen im Kindesalter in die Haare bekam, mit ihnen raufte, wenn es sich etwa um die Aufteilung von Süßigkeiten drehte und jemand ungefragt diese schon früher anrührte, als abgemacht. Ist Neid eine ganz gewöhnliche, menschliche Eigenschaft? Bei längerem Überlegen fällt mir noch eine weitere Kindheitsanekdote ein: Früher war ich neidisch auf die beeindruckende Überraschungsei-Figurensammlung einer guten Freundin, die schon damals aus seltenen sowie begehrten Elefanten und „Hippos“ bestand. Was dazu führte, dass ich gelegentlich unauffällig eine Figur mitgehen ließ. Ja, noch heute schäme ich mich dafür in Grund und Boden.

Jeder will das größte Stück vom Kuchen: Das scheint sich auch mit dem erwachsen werden nicht zu ändern. Vielmehr weitet sich dieser Neid oft auf andere Lebensbereiche aus (Foto: Gabi Eder  / pixelio.de)

Jeder will das größte Stück vom Kuchen: Das scheint sich auch mit dem erwachsen werden nicht zu ändern. Vielmehr weitet sich dieser Neid oft auf andere Lebensbereiche aus (Foto: Gabi Eder / pixelio.de)

Ist es normal, dass wir auf den Teller des anderen rüber lugen, in der Befürchtung, der Sitznachbar, könne mehr vom leckeren Essen auf den Teller geschaufelt haben? Geht es euch auch manchmal so, dass ihr neidisch seid, wenn das Weihnachtsgeschenk der Geschwister viel besser ausgefallen ist und deren Geschmack getroffen hat? Neid – das bedeutet, dass wir Besitztümer, die sich nicht nur auf das Materielle begrenzen müssen, anderen Menschen nicht gönnen, oder aber uns an Ihre Stelle wünschen. Mit dem Älterwerden, habe ich festgestellt, dass das neidisch sein auch vor dem eigenen Freundeskreis nicht Halt macht. Und das ist etwas, was ich unmöglich akzeptieren kann. Ich würde mich als Menschen bezeichnen, der sich von Herzen für andere freut. Es macht mich gleichermaßen glücklich und stolz, wenn Freunde mir von Erfolgen berichten, sich einen langersehnten Wunsch erfüllen, oder für kontinuierlichen Fleiß belohnt werden und eine verdiente Praktikumsstelle erhalten. Aber ich will mich nicht als Heilige rühmen. Auch in mir macht sich ab und an der Neid breit. Wenn ich Menschen begegne und völlig davon geblendet bin, was diese in ihrem Leben bereits alles erreicht haben, erweckt das auch in mir bisweilen den abscheulichen Neid zum Leben. Plötzlich plustert er sich auf wie noch was. Langsam spüre wie er sich in mir ausbreitet und fast ganz Besitz von mir zu ergreifen scheint.

Lernen wir neidisch zu sein? Ich für meinen Teil  verabscheue es, wenn ich Menschen schon im Gesicht ablesen kann, dass sie auf etwas neidisch sind. Gespielte Freude, ein unbeholfenes, in die breite gezogenes Grinsen, das mehr einer Clownsgrimasse als einem ehrlichgemeinten Lächeln ähnelt – so könnt ihr den Neid garantiert sofort entlarven.  Neid – das ist eine Eigenschaft, die schleunigst aus der Welt verdammt werden muss. Sie beschwört nämlich nur Schlechtes herauf und macht selbst den hübschesten Menschen unsagbar hässlich.

Erfolg macht andere neidisch: Aber wieso gönnen wir Menschen ihren Erfolg oftmals nicht? (Foto: I-vista  / pixelio.de)

Erfolg macht andere neidisch: Aber wieso gönnen wir Menschen ihren Erfolg,  der viel Fleiß und Mühe abverlangt hat, oftmals nicht? (Foto: I-vista / pixelio.de)

Kein Wunder, dass im Christentum Neid eine schlechte Tugend ist und sogar eine der sieben Todsünden darstellt. Und auch im Islam wird Neid als etwas angesehen, dass es zu  überwinden gilt. Jener Miesepeter scheint wohl auch in direkter Verbindung mit dem Egoismus zu stehen. Darum geht es doch im Kern? Wir wollen unentwegt, dass sich alles um uns dreht. Und ja, in dieser Gesellschaft, werden wir zu egoistischen Wesen herangezogen, die nur auf ihr eigenes Wohl aus sind. Ich habe mir eine gute Taktik überlegt, wie ich den Neid, übers Ohr legen kann. Treffe ich Menschen, die ich bewundere, nennen wir das Kind ruhig beim Name, beneide, halte ich mir immer vor Augen, dass diese einen ganz anderen Lebensweg als ich eingeschlagen haben, durch andere Umstände, dorthin gelangten, wo sie heute stehen. Neidisch zu sein, ist bei genauerem Überlegen völlig unsinnig. Nie im Leben nämlich, werde ich wie diese Person sein, die vor mir steht. In meinem Leben haben sich andere Dinge ereignet, die mich an andere Stationen gebracht haben. Wir sollten nicht immer von uns aus gehen und immer sofort alles auf uns beziehen. Womit wir wieder beim Egoismus angelangt wären. Scheint ganz so als seien der Neid und der Egoismus alte Bekannte. Ich habe mir angewöhnt, Menschen zunächst einmal anzuhören und dabei nicht sofort irgendwelche Rückschlüsse auf mich zu ziehen. Das hilft. Und tut zudem Freundschaften gut und fördert neue Bekanntschaften. Deshalb sollten wir alle dem Neid den Laufpass geben. So kann zumindest ich mich viel besser auf Menschen einlassen, mich an Konversation erfreuen, etwas Nützliches daraus ziehen und am Ende vielleicht sogar motiviert und angespornt aus dieser hervorgehen.

Vorschau: Eva verrät nächstes Mal, warum wir öfter mal zum Stift greifen und Briefe schreiben sollten.

Alle Jahre wieder – Deutschland im Weihnachtskaufrausch

Es beginnt wieder. Oder eigentlich muss ich sagen, dass es sich schon vor einer ganzen Weile ankündigte. Etwa in Form von Scharen in der Innenstadt herumwuselnder Menschen. Auffällig bepackt mit bunten Einkaufstüten der unterschiedlichsten Warenhäuser gleichen sie emsigen Ameisen, die ihren Beitrag zum prachtvollen Ameisenhaufen leisten. Was im übertragenen Sinne sogar zutrifft – Denn Weihnachten steht vor der Tür! Und da hat jeder gefälligst seinen Beitrag zu leisten. Am besten in Form von überteuerten und besonders kreativen Geschenken.

Glitzernde Geschenke: Zur Weihnachtszeit bleibt der Gang ins Kaufhaus meist nicht erspart (© Helene Souza  / pixelio.de)

Glitzernde Weihnachten: Zur Weihnachtszeit bleibt der Gang ins Kaufhaus meist nicht erspart (© Helene Souza / pixelio.de)

Ich habe mich damit abgefunden, dass es ab Oktober Lebkuchen und andere Weihnachtsgebäcke zu kaufen gibt und reagiere auch nicht mehr völlig verstört, wenn im Supermarkt das erste Weihnachtslied ertönt, ich selbst aber noch meinen Gedanken an den Sommer nachhänge. Doch woran ich mich nie gewöhnen werde, sind die Menschen, die schon im November beginnen, sich den Kopf über Weihnachtsgeschenke zu zerbrechen. Menschen die mir drei bis vier Wochen vor Weihnachten, damit auf die Nerven gehen, dass sie noch nicht alle Geschenke zusammen haben. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie jemand sich für das Fest der Liebe, solch einem Stress aussetzt und zum Sklaven seiner selbst macht.

Okay, verständlich, dass den meisten Christen etwas darin liegt, ein besinnliches Weihnachten im familiären Kreise zu feiern, und dafür nun mal auch viel Zeit für Vorbereitungen und Besorgungen aufgeopfert wird.

Doch es ist sicherlich niemandem entgangen, dass in den letzten Jahren die Zahl der kaufsüchtigen Zombies, die zur (Vor)Weihnachtszeit in der Stadt herumtingeln, überhandgenommen hat. Ich kann die Unruhe dieser Zombies, die mit ihren glühenden Augen alles nach potenziellen Geschenken absuchen, förmlich spüren und weiche automatisch aus, sobald mir ein solcher über den Weg läuft. Ich mache das aus dem ganz einfachen Grund – Ich muss mich schützen. Ich habe Angst, dass mich diese Zombies mit ihrer Panikmache und ihrem krankhaften Kaufverhalten anstecken.

Besinnliche Weihnachten? So richtig Weihnachtsstimmung will gar nicht aufkommen, wenn alles sich nur ums Geschenke kaufen dreht (© Julien Christ  / pixelio.de)

Besinnliche Weihnachten? So richtig Weihnachtsstimmung will gar nicht aufkommen, wenn sich alles nur ums Geschenke kaufen dreht (© Julien Christ / pixelio.de)

Zur Vorweihnachtszeit scheinen die meisten nur noch damit beschäftigt ellenlange Geschenkelisten notorisch abzuarbeiten. Schnell ein, zwei, drei Tassen Glühwein runterkippen, um den Stress für einen Moment zu entkommen und sich selbst vorzutäuschen, dass die Vorweihnachtszeit ja im Grunde eine ganz besondere, besinnliche Zeit ist. Mit dem Duft von Zimt in der Nase und dem zirkulierenden Alkohol im Blut wird die Lüge glaubhafter. Dann geht der Shopping-Marathon auch schon in die zweite Runde.

Was ist passiert, dass sich zu Weihnachten bei einigen alles nur noch um die Geschenke zu drehen scheint?

Gehen wir ein paar Jahrtausende zurück. Weshalb beschenken wir uns überhaupt zu Weihnachten? Das Sich-Beschenken zur Weihnachtszeit geht ursprünglich zurück auf Bischof Nikolaus. Dieser Heilige soll um 280 nach Christi an der türkischen Mittelmeerküste gelebt haben und es ranken sich allerhand Legenden um seine Person. Er soll ein sehr großzügiger Mann gewesen sein, der sich zum Beispiel den Armen annahm. Sein Todestag, der 6. Dezember, wurde fortan ihm zu Ehren gefeiert und die Kinder erhielten Geschenke.

Endlich Heiligabend: Vor allem Kinder könen es bis zur Bescherung an Heiligabend  kaum abwarten  (© Lupo  / pixelio.de)

Endlich Heiligabend: Vor allem Kinder können es bis zur Bescherung an Heiligabend kaum abwarten (© Lupo / pixelio.de)

Martin Luther und die evangelische Kirche wollten Mitte des 16. Jahrhunderts im Zuge der Reformation die Verehrung Heiliger ganz abschaffen. Damit die Bescherung aber nicht ganz wegfiel, wurde diese auf Weihnachten verlegt. Plötzliche war es das Christkind, das den Kindern die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legte. Nach und nach stoß dies sowohl bei Protestanten als auch Katholiken auf Anklang. Das Sich-Beschenken zur Weihnachtszeit blickt also schon auf eine lange Tradition zurück auch wenn die Beweggründe dafür nicht ganz so durchschaubar scheinen.

Der ganze heutige Wahnsinn, der Weihnachten begleitet, ist wohl dem Kapitalismus und seinen folgenreichen Auswüchsen, wie dem zunehmenden Materialismus, zu Schulden. Ich für meinen Teil beginne eine Woche vor Weihnachten langsam mir Gedanken über das ein oder andere Geschenk zu machen. Ich finde auch nichts Verwerfliches daran, Menschen mit einem Geschenk eine Freude zu machen. Bis jetzt bin ich aber eben immer gut damit gefahren, mich von diesem Weihnachtsstress nicht anstecken zu lassen und einen kühlen Kopf zu bewahren. In diesem Sinne: Ein frohes und vor allem besinnliches Weihnachten.

Vorschau: Eva berichtet nächste Woche davon, warum sie kein großer Freund von Silvester ist.

Der einmalige Musikfilm Once

Ein Film lebt von der Musik. Sie trägt die Stimmung, betont traurige und glückliche Momente und verdeutlicht Gestik und Mimik. Was wäre nun, wenn die im Film dargestellten zwei Schauspieler, auch die Musik für den Film selbst komponieren? Es entsteht ein Zusammenspiel zwischen den Schauspielern und der Musik wie es nur ganz selten zu sehen und hören ist. Die Nähe der Handlung zur Musik lässt eine intensive Atmosphäre entstehen. Wenn nun noch die Schauspieler ein angehendes Liebespaar spielen und auch abseits des Drehort zu einem Paar werden, so entsteht der Musikfilm Once. Ein in seiner Art einmaliger Film, der eine fiktive Handlung so lebendig gestaltet, wie selten ein Film zuvor.

Das Werk feierte am 15. Juli 2006 seine Premiere in Irland. Der Umfang des Budgets zeigt die amateurhafte Anfertigung. Für 130.000 Euro, von denen allein 100.000 Euro vom Irish Film Board (Anmerkung der Redaktion: der nationalen Agentur für Filmentwicklung) gestiftet wurden, konnten die Hauptdarsteller Glen Hansard und Markéta Irglova mit dem Regisseur John Carney in beinahe 17 Tagen ein Oscar-reifes Werk produzieren.

Die Handlung ist schnell erzählt. Die beiden Hauptfiguren werden nur als The Guy und The Woman (zu Deutsch: der Mann und die Frau) vorgestellt. Der Fokus der Geschichte liegt auf ihrem Leben in Dublin. Die männliche Hauptfigur ist von seiner Freundin getrennt nach Dublin zurückgezogen, wohnt von Beginn des Films an bei seinem Vater und hilft in dessen Geschäft aus. Seine große Leidenschaft, die Musik, lebt er tagsüber in der Innenstadt aus, indem er in der Fußgängerzone stehend musiziert. Er ist an einem Punkt seines Lebens angekommen, der sich am besten unter dem Wort Krise zusammenfassen lässt. Er besitzt keine Orientierung beziehungsweise keinen Mut nach ihr zu suchen. Die Frau ist in einer ähnlichen Situation. Die gebürtige Tschechin lebt ebenfalls getrennt von ihrem Mann mit ihrem Kind und ihrer Mutter in Dublin.

Der Film wurde zum Teil in den Wohnungen der Schauspieler gedreht.
Hier: Dublin, Temple Bar (Foto: privat)

 Sie erledigt kleinere Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Putzen von Haushalten wohlhabender Familien oder den Verkauf von Rosen in der Innenstadt. Als die beiden sich nun zufällig in der Fußgängerzone treffen, dreht sich von Beginn an alles um Musik. Die Frau, die in ihrer Heimat Klavierenspielen gelernt hat, spielt mit dem Mann zusammen einige seiner selbst geschriebenen Lieder. Aus diesem gemeinsamen Musizieren, entsteht Zuneigung und ein gegenseitiger Halt, der bei ihnen die verloren geglaubte Zuversicht in Besserung und Mut umschlagen lässt. Durch die Musik entsteht bei den beiden wieder Lebensfreude. Nachdem die Zwei mit weiteren Straßenmusikern ein Album produziert haben, dessen Prozess für sie eher wie eine Therapie wirkte, endet kurze Zeit später der Film. Man erfährt noch, dass die Frau ihren Ehemann angerufen hat, damit dieser zu ihr zurückkommt und die beiden endlich wieder eine Familie sind. Der männliche Hauptdarsteller hat nun endlich den Mut gefasst den Kontakt mit seiner ehemaligen Freundin zu suchen und mit einem Startkapital, was ihm sein Vater geschenkt hat, nach London zu ziehen, um ein professioneller Musiker zu werden.

Die rein platonische Beziehung der beiden Hauptdarsteller ermöglicht es die volle Wirkung der Musik zu spüren. Am Beispiel der beiden Schauspieler sieht man, dass Musik eine eigene Atmosphäre erschafft, wodurch der Glaube an die eigene Person gestärkt und das Selbstvertrauen so gesteigert wird, dass man den Mut findet neue Wege einzuschlagen. Once ist, wie bereits erwähnt durch das Zusammenspiel der Schauspieler und der Musik in seiner Wirkung einzigartig. Der Film gibt dem Zuschauer ein gutes Gefühl und im Falle von Regisseur Steven Spielberg sogar mehr. Der USA Today sagte er: „Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen.“  Die Kraft der im Film gespielten Songs, war am Ende sogar so groß, dass sie auch allein stehend wirkten. Hansard und Irglová konnten als Belohnung 2008 den Oscar für den besten Song entgegennehmen. Wahrlich einmalig.

Vorschau: Nächste Woche erscheint hier ein exklusives Hamburg Feature.

Frühlingsgefühle

Frühling: Alles wächst und blüht. (Foto: Obermann)

„Frühling lässt sein blaues Band

 Wieder flattern durch die Lüfte;

 Süße, wohlbekannte Düfte

 Streifen ahnungsvoll das Land.“

 So schrieb es Eduard Mörike und ist damit nicht umsonst viel zitiert. Der Geruch nach Natur, Wärme, erwachenden Pflanzen erfasst jeden auf die ein oder andere Art. Ziemlich ungünstig haben es die Allergiker. Tränen in den Augen vor lauter Frühling – so sieht‘s aus. Und all die wetterfühligen Menschen spüren den Druck des Lenz umso mehr. Er erwacht nicht nur, er reißt die Welt ähnlich an sich, wie der Winter im Spätjahr. Jeder, der den Frühling sanft nennt, ist kein guter Beobachter. Natürlich erweckt er die Natur, aber sind wir immer froh, wenn jemand die Vorhänge zurückreist und uns aus den gemütlichen, warmen Federn wirft. Oh, wie gemein ist der Frühling. Blumen treibt er aus der Erde, Pollen aus ihren sicheren Hüllen, und was er erst mit uns Menschen anstellt ist ziemlich erschreckend.

 Frühlingsgefühle. Kaum werden die Tage länger erwacht auch das Tier in uns. Der Bär kommt aus dem Winterschlaf und sucht Gesellschaft. Mehr noch, er sucht, um es mal auf den Punkt zu bringen, Sex. Natürlich gibt es auch die These, dass in den kalten Monaten mehr Kinder gezeugt werden. Muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass es da auch am meisten Spaß im Bett gab. Und einen weiteren Faktor will ich hier in die Runde werfen: Vor dem Ziel (Sex) steht der Weg. Ein Weg, der gerade, wenn Paarungsverhalten nicht mehr nur natürlich geregelt ist schon mal länger dauern kann.

 Ist es nicht ohnehin der Weg, der uns am meisten Spaß macht?

 Das Hin und Her, das Beschnuppern, die Tagträume, das Kribbeln im Bauch. Frühlingsgefühle eben. Eine Freundin von mir ist auch gerade mal wieder verliebt, mit allem Drum und Dran. Liebt er sie auch? Warum meldet er sich nicht? Drama, Drama, Drama Queen. Denn das ist sie und sie liebt das Spiel. Aber ehrlich, tun wir das nicht alle?

 Damit fangen wir früh an. Beim Kindergartenfest meines Kleinen beobachtete ich faszinierend das Mädchen neben ihm. Sie schielte zu ihm rüber. Lachte, wenn er es tat, klatschte, wenn er dazu ansetzte, und flirtete so, wie es im Buche steht. Ohne es zu merken, will ich dazu fügen, denn eine drei Jährige kann das gar nicht verstehen. Aber sie imitierte perfekt das Verhalten von uns lieben Erwachsenen.

 Jaja, die Frühlingsgefühle machen vor keinem Halt. Und es gibt sie nicht nur im Frühling. Bestes Beispiel: Twilight. Ich habe mich durchgequält und fand es wirklich furchtbar. Doch ich verstehe, was die Mädchen daran finden. Und die einsamen Hausfrauen. Es sind Frühlingsgefühle. Was ist besser, als sich in eine fiktive Figur zu „verknallen“? Niemand kann es einem nachweisen und es gibt gar nicht die Möglichkeit den letzten Schritt zu gehen, der ein tatsächlicher Fehler sein könnte. Da sind sie, die Frühlingsgefühle. Kribbeln im Bauch, die Gedanken schweifen ab, herrlich. Ein Hauch des Verbotenen. Die Andeutung einer Veränderung, wie der Käfer, der einen neuen Baum sucht. kleines grünes Käferlein

 Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass der Frühling außer Frühlingsgefühlen auch noch die Vorfreude beinhaltet. Die Vorfreude auf den Sommer. Badespaß, heiße Tage, leckeres Eis. Und damit kommt auch das Gefühl, wie schön es ist, manchmal nichts zu tun, einfach nur angekommen zu sein, dir Frühlingsgefühle hinter sich lassen zu können. Bis dahin. Eure Eva.

Vorschau: Lea will euch nächste Woche thematisch etwas über Japan, Atomkraft, Angst und Geschichte erzählen.

„Wir bedanken uns für Ihre Fahrt mit der deutschen Bahn…“

„And I think to myself, what a wonderful world“, singe ich in meinem Kopf, um meine Wut eindämmen zu können. Wobei dieses Lied eher ironisch in dieser Situation zu verstehen ist. Denn wenn ihr am Bahnhof steht und auf euren Zug wartet, der mit 10-minütiger Verspätung angesagt wird, dann doch ausfällt (was bedeutet, ihr steht noch einmal fast 20 Minuten in der Kälte), ärgert man sich zwar, aber es gibt deutlich Schlimmeres. Wie zum Beispiel, dass man beim Umsteigen das gleiche Spiel noch einmal erlebt. Ja, und genau das passiert gerade JETZT!

 Während ich heute Morgen beim Aufstehen die Hoffnung hatte, es könnte alles glatt gehen und ich würde wirklich „nur“ eine Stunde zu Uni brauchen, muss ich nun – alles andere als begeistert – feststellen, dass dem nicht so ist. Es ist kalt, es schneit und es ist früh am Morgen. Ich schaue mich um. Nein, leider niemand da, den ich kenne. Ich muss also weiterhin „Wonderful world“ von Louis Armstrong laut in meinem Kopf singen, damit ich nicht gleich meine Contenance verliere. Das wollen wir ja schließlich auch nicht!

 Und vielleicht singe ich angesichts der nassen Kälte lieber „Wenn jetzt Sommer wär“ von Pohlmann, dann wird mir vielleicht auch wärmer. Also wechsle ich die CD in meinem Kopf und trällere dort das besagte Sommerlied. Ich bilde mir sogar ein, dass es schon ein bisschen wärmer wird! Als allerdings die Ansage gemacht wird, dass auch die nächste Bahn 10 Minuten Verspätung hat, ist mir schlagartig wieder kalt. Ich habe noch nicht einmal die Hälfte der eigentlichen Strecke gepackt und eigentlich sollte ich jetzt schon längst da sein.

 „Das gibt’s doch nicht“, höre ich ein Mädchen wütend sagen. „Wie soll ich jetzt rechtzeitig zu meiner Klausur kommen?! Da fährt man schon früher los und dann so was!“ Tja, wenn man sich mal auf die Bahn verlässt, ist man verlassen… naja, trifft nicht immer zu, aber irgendwie haben die immer wieder Probleme mit der Pünktlichkeit. Dabei gilt das doch als eine der deutschen Eigenschaften, für die man uns doch so lobt: Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Aber es muss ja auch ab und an mal ein paar schwarze Schafe geben – Bahnstreiks hin oder her.

 Jetzt ist mir nicht mehr nach Pohlmann! Und während ich überlege, was ich nun singe, um meine Laune nicht weiter gen Gefrierpunkt sinken zu lassen, sehe ich, wie ein älterer Herr die Hände faltet und zu beten anfängt. In einer Sprache, die ich nicht ganz verstehe. Ich hoffe, er schließt in sein Gebet auch diesen elenden verspäteten Zug ein!

 „Meine Damen und Herren auf Gleis 3 fährt nun der verspätete Zug nach Homburg ein. Bitte Vorsicht bei der Einfahrt“, dröhnt es nach einer gefühlten Ewigkeit über das Gleis. Wunder geschehen scheinbar doch immer wieder – juhu! Meine Freude währt aber nicht lange, denn als die S-Bahn langsam zum Stehen kommt, bleibt mir fast die Luft weg. „Scheiße“, höre ich neben mir einen Jungen sagen. Der Zug ist propenvoll; kaum noch Platz für weitere Fahrgäste. Prompt fallen mir die Songzeilen von Glashaus ein: „Und wenn wir das hier überleben, dann fehlt nichts mehr zum Beweis, dass wir alles überstehen können…“ Wenn auch sehr melodramatisch, passt es doch irgendwie.

Die Türen gehen auf, ein paar Menschen steigen aus und eine Masse neuer Menschen drängt nach drinnen. Die Scheiben sind angelaufen und ich schaffe es gerade so, mich hineinzuzwängen. Neben mir ein Mann mit Wanderausrüstung. Toll, wahrscheinlich ist heute Morgen auch der ganze Pfälzerwald-Verein unterwegs.

 Es geht los. Vier Stationen bis ich wieder aussteigen kann und sich die Türen öffnen und schließen. Menschen ein- und aussteigen und sich gerne noch manch einer mit einem Fahrrad zu uns gequetscht hätte. Den müssen wir leider zurücklassen – nicht aus Boshaftigkeit, wir sind sogar noch ein wenig zusammengerutscht, sondern aus Platzmangel. Lautes Fluchen, Schimpfwörter und erzürnte Gesichter. Manchmal fällt auch eine Drohung. Tja, herzlich Willkommen im wirklichen Leben…

 Mir kommt es vor, als würden wir Ewigkeiten brauchen. Doch irgendwann ertönt wieder die metallene Stimme und ich weiß, dass ich gleich da bin. Ich stehe auf und stelle mich auf den Gang. Der Zug bremst leicht. Die Dame vor mir mit ihrem Gehwägelchen schwankt gefährlich. Oh weh, hoffentlich kann sie sich festhalten. Der Zug bremst abermals, dieses Mal etwas stärker. Die Dame und ihr Gehwägelchen schwanken gefährlich. Oh, oh…

 Und bevor ich noch irgendetwas anderes denken kann, bremst der Zug so stark ab, dass ein Ruck durch das Abteil geht, alle sich irgendwo festhalten, um nicht umzufallen. Nur die Dame vor mir schafft es nicht. Sie schwankt, dreht sich irgendwie mit ihrem Gehwägelchen in meine Richtung und fällt halbwegs. Ich versuche, sie abzufangen, schaffe es aber nicht, weil der Zug zum Stehen kommt und wieder ein Ruckeln das Abteil ergreift. Mir gelingt es irgendwie, mit der Dame auf dem Boden zu landen. Das Wägelchen zwischen uns. Aua!

 Spanische Wörter hageln auf mich ein wie Donnerschläge. Ich verstehe kein Wort, merke nur, dass die Dame sauer ist – und zwar auf mich! Dabei wollte ich ihr nur helfen…

 Die metallene Stimme über mir ertönt wieder: „Wir bedanken uns für ihre Fahrt mit der Deutschen Bahn!“ Das ist jetzt hoffentlich nicht ernst gemeint! Ich rappele mich auf. Mit hochrotem Kopf. Meine Reizschwelle ist deutlich gesunken. Mir ist zum Schreien zumute. „Alles in Ordnung?“, fragt ein Mädchen.

 Und alles, was mir nach diesem Höllenritt einfällt, ist Alanis Morissette: „Isn’t it ironic, don’t you think? A little too ironic… and, yeah, I really do think…“.

 In diesem Sinne: Starke Nerven – gerade jetzt – für all die Bahnfahrer unter euch

Vorschau: Bei Eva dreht sich das nächste Mal alles um das Thema Fasching und warum sie den Gruppenzwang, sich schon im Kindergarten zu verkleiden, furchtbar findet.