AirPley! Festival – Sounds am Badesee

Das Wetter meinte es gut mit den Besuchern des AirPley! Festivals am letzten Samstag am Bensheimer Badesee. Trotz weniger Wolken schien den ganzen Tag über die Sonne und es fiel kein einziger Regentropfen. Passend zur tropischen Location war das Motto „Sommer. See. Sand. Sound.“

Sicherheit steht an erster Stelle

Bereits um 11 Uhr begann das Open-Air-Festival. An den Einlasskontrollen wurde äußert sorgfältig darauf geachtet, dass keine gefährlichen Gegenstände auf das Gelände gelangten. Zusätzlich sorgten Securities für die Sicherheit rund um den Badesee.

Erholsam: Das Airpley!-Festival am Bensheimer Badesee (Foto: Teschner)

Erholsam: Das Airpley!-Festival am Bensheimer Badesee (Foto: Teschner)

Ein musikalisches Treffen internationaler und lokaler DJs

Von Deephouse über Techhouse bis hin zu Techno war alles an Musikstilen vertreten. Vor allem die weiblichen DJanes hatten an diesem Tag das Zepter in der Hand: von Bebetta über Hanna Hansen bis hin zu Anna Reusch waren top Stars der elektronischen Musikszene vertreten. Aber auch lokale Größen, wie Niklas Becker, Omnikid und DA FUNK heizten den Festival-Besuchern ordentlich ein.

Entspannung pur am Badesee

Einige Besucher saßen auf Decken rund um die Bühne, alle sahen sie super entspannt aus. Neben gemütlichen Strandkörben, in denen ebenfalls einige Besucher bequem den musikalischen Klängen lauschten, gönnten sich andere in dem sauberen Badesee eine Abkühlung. Besonders der breite Steg lud zum Sitzen ein.

Natürlich kam aber auch die Bewegung nicht zu kurz: Vor der Bühne tanzten die Besucher ausgelassen Und auch ein Volleyball-Feld war nicht weit.

Das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Neben kühlen Getränken stärkten sich die Besucher bei leckeren Feuerwürsten und Pommes für weitere Tanzeinlagen.

Und wem das nicht genug war, der konnte den Chill-Out am See bis 1 Uhr genießen und anschließend an der Afterhour im Club Fantasy-Night teilnehmen.

Zusammengefasst war das AirPley! ein ausgelassenes Open-Air-Festival mit entspannten Sitzmöglichkeiten und guter elektronischer Musik zum kleinen Preis (9,80 Euro im Vorverkauf!). Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Vorschau: Sommerzeit ist festivalzeit – nächste Woche berichten wir vom Stadt.Land.Bass.-Festival.

Die Partyszene in der „schönsten Stadt der Welt“

Heimat und Zuhause – das bedeutet Speyer für Caroline Gartner. Seit sie denken kann, lebt die 20-Jährige in der Domstadt, hat also auch deren Ausgehmöglichkeiten ausgiebig getestet. Aber nicht nur das: Für eine Hausarbeit hat sie jetzt 130 Jugendliche aus Speyer und Umgebung befragt, wie zufrieden sie mit der Partyszene sind. Und wir wollten natürlich wissen, was da herauskam!

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Wieso hast du dich in deiner Arbeit ausgerechnet mit den Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche in Speyer beschäftigt?
Caroline: Meine eigene Erfahrung ist, dass das Angebot gerade für die unter 18-Jährigen nicht allzu umfassend ist. Oft war ich traurig, wenn ich an einer der wenigen Partys, die stattfanden, nicht teilnehmen konnte, denn das Warten auf die nächste kam einem da schon seeehr lange vor. Darum hat mich natürlich brennend interessiert, wie das meine Altersgenossen sehen. Gerade durch die vielen Schulen tummeln sich in Speyer ja sehr viele Jugendliche. Deshalb sind sie auch so wichtig für eine Stadt wie Speyer – eine bunte Mischung aus Jung und Alt trägt dazu bei, dass sich eine Stadt weiterentwickeln kann und nicht in der Zeit stehenbleibt.

Face2Face: Was hat deine Umfrage ergeben?
Caroline: Leider sind die Jugendlichen eher unzufrieden mit den Ausgehmöglichkeiten in Speyer. Man muss aber ganz klar unterscheiden zwischen Bars/ Cafés und Diskotheken. Die Umfrage-Teilnehmer wünschen sich eine neue Diskothek bzw. wollen die vorhandenen Locations häufiger für Partys nutzen. Für mich bedeutet das, dass die Jugendlichen gerne mehr Trubel und mehr Möglichkeiten im Speyrer Nachtleben hätten. Wenn das gegeben wäre, würden sie sicher seltener auf die umliegenden Städte ausweichen, um mit ihren Freunden tanzen und feiern zu gehen. Die Bar- und Café-Auswahl ist dafür laut meiner Umfrage durchaus ausreichend für die Jugendlichen – hier bleiben kaum Wünsche offen.

Face2Face: Und was würdest du dir für die Speyrer Partyszene wünschen?
Caroline: Natürlich wäre auch ich von einem neuen Club in Speyer nicht abgeneigt. Allerdings habe ich während meiner Recherchen auch festgestellt, dass Speyer doch einiges an Veranstaltungen zu bieten hat, von denen man jedoch leider oft zu spät oder gar nicht erfährt. Helfen kann es da, wenn die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt tritt. Mit der Facebook-Seite der Stadt Speyer ist hier aus meiner Sicht bereits ein wichtiger Schritt getan.

Face2Face: Schon während der Recherche für deine Arbeit standest du ja in Kontakt zur Stadt Speyer. Was fängt die nun mit dem Ergebnis deiner Umfrage an?
Caroline: Ich glaube die Stadt ist sich dessen bewusst, dass die Jugendlichen doch eher unzufrieden sind mit den Ausgehmöglichkeiten und versucht bereits gemeinsam mit dem Jugendstadtrat etwas zu verändern. Ich habe den Eindruck, dass die Stadt sehr bemüht ist um ihre jungen Bewohner und auch gerade dabei ist etwas in Bewegung zu bringen. Eins bleibt natürlich für mich dabei festzuhalten: Natürlich sind Ausgehmöglichkeiten wichtig – wenn sich die Bürger diese wünschen umso mehr, trotzdem sind es ja nicht nur die Ausgehmöglichkeiten, die Speyer zu einer wunderschönen Stadt machen, sondern auch viele andere Dinge.

Vorschau:

Karneval der Kulturen – „Andere Länder, andere Sitten“

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Gehört für die Deutschen zum Karneval dazu: Konfetti, Luftschlangen, Verkleidungen und „Faschingskrapfen“ (Foto: Alexandra H./ pixelio.de)

Der Startschuss für die „jecke Zeit“ ist bereits am 11.11 um 11:11 Uhr gefallen und seitdem sind schon einige Prunk- und Kappensitzungen abgehalten worden. Das große „Finale“ der Karnevalszeit steht uns jedoch jetzt erst kurz bevor. Ein besonderes Highlight stellen dabei selbstverständlich die Rosenmontagszüge in den Fastnachtshochburgen Mainz und Köln dar, doch auch in anderen Teilen Deutschlands wird sich verkleidet, mit Kamellen geworfen und ausgelassen auf der Straße gefeiert. Doch während sich auch hierzulange die Bräuche teilweiße schon stark unterscheiden – so ist die in Köln traditionelle „Nubbelverbrennung“ am Karnevalsdienstag im Süden Deutschlands weitestgehend unbekannt – ist es noch interessanter, sich passend zur 5. Jahreszeit einmal den Karneval in anderen Kulturen anzuschauen. Klar, jeder hat schon einmal vom berühmten brasilianischen Karneval mit den farbenprächtigen Umzügen und seinen freizügigen Samba-Tänzerinnen und Tänzern gehört, doch wie sieht es aus mit den Traditionen in Russland, den USA oder unserem Nachbarn, der Schweiz?

Die „Butterwoche“ in Russland: Pfannkuchen, Volksmusik und sportliche Wettkämpfe

Karneval wird in Russland „Maslenitsa“ genannt, was so viel heißt wie „Butterwoche“. Und tatsächlich war es früher üblich, dass an diesen Tagen vorwiegend Nahrungsmittel aus Milch verzehrt wurden. Auch heute ist es noch üblich an Karneval heiße Pfannkuchen, traditionell mit Honig, Kaviar und Wodka, zu verzehren. Dabei wird zu russischer Volksmusik getanzt und sich in sportlichen Wettkämpfen gemessen, wie beispielsweise dem Hochklettern an Holzpfählen. Ähnlich wie die bereits angesprochene Nubbelverbrennung in Köln bildet auch in Russland das Anstecken der sogenannten „Maslenitsa-Puppe“ den Höhepunkt der Veranstaltung – sie soll den Winter vertreiben und das Frühjahr einläuten.

Bunte Paraden in New Orleans – Der „Mardi Gras“

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Ob „Mardi Gras“, Fasching oder Karneval: Gefeiert wird in der 5. Jahreszeit beinahe überall auf der Welt. (Foto: Timo Klostermeier/ pixelio.de)

Der Name „Mardi Gras“ für den Karneval in den USA kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt „fetter Dienstag“. Seinen Ursprung hat diese Bedeutung im Religiösen: Früher hat man kurz vor Beginn der Fastenzeit darauf geachtet, nochmals besonders fett- und reichhaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen – die sogenannte „Woche der sieben fetten Tage“. Der letzte Tag vor Aschermittwoch war demnach der „Fette Dienstag“, also „Mardi Gras“. Inzwischen werden alle Veranstaltungen zwischen dem 11.11 und dem Aschermittwoch so bezeichnet – und besonders New Orleans ist für seinen ausgelassenen „Mardi Gras“ bekannt. Die Paraden, die um diese Zeit durch die Straßen ziehen, sind von unterschiedlichsten kulturellen und musikalischen Eindrücken geprägt und sind so vielfältig wie ihre Besucher. Traditionell werden statt Süßigkeiten Perlenketten und Münzen aus Plastik von den Wägen geworfen. Gegessen wird der „Königskuchen“ (King Cake), angereicht mit Kaffee, Zimt, Beeren und Sahne – häufig eingefärbt in den Farben des „Mardi Gras“: violett, grün und gold.

Ein Umzug vor Sonnenaufgang – der düstere Karneval in Basel

Während sich der Karneval in den meisten Teilen der Welt tagsüber mit lauter Musik und bunten Kostümen abspielt, bildet in Basel der sogenannte „Morgestraich“ den Auftakt der Karnevalszeit – und das nicht nur am Montag nach Aschermittwoch, sondern auch um vier Uhr morgens! Zu diesem Zeitpunkt wird in der ganzen Stadt die Straßenbeleuchtung abgestellt, das einzige Licht kommt noch von den Laternen der sogenannten „Fastnachtscliquen“. Diese Gruppen von maskierten Pfeifern und Trommlern ziehen dann durch die Straßen von Basel und sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Das Spektakel geht 72 Stunden, innnerhalb derer die meisten Kneipen und Wirtschaften durchgehend geöffnet haben. Dort wird gefeiert und traditionelle Fastnachtsspeisen, wie zum Beispiel Mehlsuppe oder „Käsewähe“ (Käsekuchen) gegessen.

…. Und noch ein Tipp zum Schluss:

Wie man sieht, gibt es die unterschiedlichsten Wege und Traditionen, wie man Karneval verbringen kann, doch eines ist fast überall gleich: Die Menschen kommen zusammen, um ausgelassen zu feiern und das Leben zu genießen. Solltet ihr Lust bekommen haben, auch innerhalb Deutschlands mal ein Fest der etwas anderen Art zu feiern, würde ich den „Karneval der Kulturen“ in Berlin empfehlen – auch hier treffen die unterschiedlichsten Musik- und Lebensstile zusammen, um eine einzigartig vielfältige Parade zusammen zu stellen.

So wird der Junggesellinnenabschied unvergesslich

Den letzten Tag in "Freiheit" genießen: So macht der Junggesellinnenabschied Spaß (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Den letzten Tag in „Freiheit“ genießen: So macht der Junggesellinnenabschied Spaß (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Beschwipste Frauen in eigentümlichen Kostümen, die Kondome und Schnäpse zu überteuerten Preisen an den Mann bringen wollen – so stellt man sich einen traditionellen Junggesellinnenabschied vor. Keine besonders schöne Aussicht für die eine oder andere Braut in spe.

Aber wieso sollte die Braut den letzten Tag „in Freiheit“ nicht auch ein bisschen genießen dürfen?

Hier findet ihr Tipps für einen Junggesellinnenabschied, an den jede Frau gerne zurückdenkt:

Schwarmintelligenz nutzen
Federführend in der Planung des Junggesellinnenabschieds ist die Trauzeugin. Sie genießt das besondere Vertrauen der Braut – schließlich wird sie die Ehe mit ihrer Unterschrift bezeugen. Dennoch sollte nicht aller Aufwand an ihr allein hängen bleiben. Unser Tipp: Nutzt die Schwarmintelligenz! Wenn alle Freundinnen der Braut an einem Tisch zusammenkommen (ist ein persönliches Treffen nicht möglich, tut es auch eine Facebook- oder WhatsApp-Gruppe), kann jede ihr Wissen und ihre Ideen für einen gelungenen Abend einbringen. Demokratisch kann so ein Programm zusammengestellt werden, das die Trauzeugin am besten schriftlich festhält und den anderen zukommen lässt. Damit es nicht zu stressig wird, ruhig frühzeitig mit den Vorbereitungen anfangen. Ein erstes Brainstorming – wann könnte man was wie unternehmen – kann durchaus schon ein paar Monate vor dem Junggesellinnenabschied stattfinden.

So macht ein Fotoshooting Spaß: Im Kreis der Freundinnen (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Garantiert: Spaß beim Fotoshooting im Kreis der Freundinnen (Foto: Bedenk Zeit Fotografie)

Lauscher auf
Die zukünftige Braut steht oft unter Stress? Dann ist ein ausgiebiger Wellnesstag genau das Richtige. Ständig beklagt sie sich, dass es keine schönen Fotos von ihr gibt? Wie wäre es dann mit einem Freundinnen-Fotoshooting? In einer lustigen Mädelsrunde ist die Atmosphäre angenehm zwanglos und es entstehen tolle Bilder.
Um herauszufinden, was die Braut mag und was nicht – ist sie zum Beispiel eher schüchtern, kann man ihr mit einem Saunabesuch wahrscheinlich keine Freude machen – heißt es für alle Beteiligten: Lauscher auf! Was wollte die Braut in spe schon immer mal machen? Wie verbringt sie ihre Freizeit am liebsten? Ist sie vielleicht Fan eines Künstlers, einer Band, eines Landes (hier bietet sich ein Themenabend an), eines Sportvereins? Wichtig ist aber auch: Was mag sie gar nicht? Wobei würde sie sich unwohl fühlen?
Bringt jede der Freundinnen ihr Wissen ein und hakt vielleicht auch mal unauffällig nach, ergeben sich ganz schnell einige Unternehmungsmöglichkeiten.

Organisieren und koordinieren
Wenn das Programm für den Junggesellinnenabschied steht, geht es an die Organisation. Um Geld zu sparen und Stress zu vermeiden, sollte die Trauzeugin bei der Aufgabenverteilung darauf achten, dass jede die Aufgabe übernimmt, die ihr liegt. Während die eine den Tisch im Restaurant reserviert, checkt und bucht eine andere spezielle Gruppenangebote für Spa oder Freizeitpark. Wieder eine andere kauft ein: Snacks, Getränke, Zutaten zum Kochen – je nachdem, was geplant ist. Vielleicht muss ja auch etwas kreativ gestaltet werden (Stichwort: T-Shirt – siehe nächster Abschnitt).
Tipp: Kontakte nutzen! Ist der Bruder von einer der Freundinnen vielleicht Fotograf und shootet die Mädelstruppe zu einem vergünstigten Preis oder arbeitet eine vielleicht im Bereich Eventmanagement und kommt an Backstagepässe? So lässt sich Geld sparen und jede kann auf ihre Weise zu einem gelungenen Junggesellinnenabschied beitragen,

Und wo kommt jetzt das Geld her?
Fotoshooting, Restaurant- und Clubbesuch, Wellnessbehandlung – so wird der Junggesellinnenabschied schnell kostspielig, für Studenten oder Auszubildende sogar unerschwinglich. Aber auch ohne den traditionellen Kaufladen kann die Braut den einen oder anderen Euro verdienen.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem „1 Kuss 1 Euro“-T-Shirt? Das muss die Braut eine Stunde lang tragen und kann danach wieder zu ihrem normalen Oberteil wechseln. Der Vorteil gegenüber Kaufladen und Verkleidung: Das Shirt wird man schnell und unkompliziert wieder los, es ist weniger auffällig und man kommt damit in jeden Club. Wer ein Küsschen auf die Wange möchte, zahlt einen Euro (gerne auch mehr). Auch hier sind wieder die Freundinnen gefragt: Sie können beim Anquatschen und Überreden helfen – so fühlt sich die Braut wohler.

Habt ihr auch Tipps, was man am Junggesellinnenabschied unternehmen kann? Wir freuen uns über Kommentare!

Vorschau: Leben mit Gips – nächste Woche hat Nina dazu ein paar Tipps für euch parat.

Weltmeisterliche WM-Rezeptideen

Endlich ist es so weit: Der große Kampf um den Weltmeistertitel 2014 hat begonnen. Das Fußballfieber hat sich unweigerlich verbreitet. Weltweit feiern die Menschen eine riesen WM-Party.
Damit auch eure nächste Fußball-Party mit leckeren Drinks und Snacks zum Sommermärchen wird, haben wir für euch eine bunte Reihe leckerer WM-Rezeptideen in Schwarz-Rot-Gold zusammengestellt.

Deutschland-Spieße: Einfach und schnell (Foto: Beyl)

Deutschland-Spieße: Einfach und schnell (Foto: Beyl)

Deutschland-Spieße

Zutaten:
Schwarze Oliven
Cocktailtomaten
Käse (z.B. Emmentaler)
Spieße oder Zahnstocher

Tomaten waschen und den Käse in Würfel schneiden. Anschließend die Oliven, die Tomaten und den Käse aufspießen. Und fertig!

Deutschland-Cocktail: Anstoßen und Jubeln (Foto: Beyl)

Deutschland-Cocktail: Anstoßen und Jubeln (Foto: Beyl)

Deutschland-Cocktail

Zutaten:
Maracujasirup
Kirschnektar
Heidelbeeren
Sekt

In das Glas zuerst den Maracujasirup gießen und dann vorsichtig mit einem Löffel den Kirschnektar dazugeben. Die Heidelbeeren anschließend auf das Sirupgemisch legen. Nun könnt ihr den Schwarz-Rot-Gold-Cocktail euren Gästen servieren und ihn dann erst mit Sekt auffüllen.
Unser Tipp: Für eine alkoholfreie Variante statt des Sekts einfach süße Limonade oder Mineralwasser verwenden.

Deutschland-Törtchen

Deutschland-Törtchen: Süßes für die Nerven (Foto: Beyl)

Deutschland-Törtchen: Süßes für die Nerven (Foto: Beyl)

Zutaten:
Kleine Wiener-Tortlettböden
Mandelsplitter
Vanillepudding
Himbeeren (Erdbeeren etc.)
Heidelbeeren
Ananas (Pfirsiche etc.)

Die Tortletts mit Mandelsplittern auslegen, damit diese durch den Pudding nicht einweichen. Nun den Pudding nach Anweisung zubereiten, kurz abkühlen lassen und auf die Tortletts geben. Bevor dieser ganz abkühlt die Früchte nach Belieben – mit Querstreifen oder Kreisförmig – darauf verteilen. Fertig!
Unser Tipp: Mit Tortenguss oder Sahne verfeinern.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und eine siegreiche Fußball-Party!

Vorschau: Nächste Woche wird euch an dieser Stelle ein Ergebnisbericht zum Thema „Video on demand“ vorgestellt.

Modetrends, Musiktrends und Lebensgefühl im Einklang

Mode ist mittlerweile so vielschichtig geworden wie das Leben selbst. Sie wird von vielen Dingen beeinflusst, über die man in diesem Zusammenhang gar nicht nachdenkt. So ist sicherlich bereits einigen aufgefallen, dass die Menschen mit denen man sich beim Feiern umgibt, meist ähnlich gekleidet sind.

Trends werden mittlerweile nicht mehr nur noch von Filmstars oder den großen Modehäusern vorgegeben, sondern teilweise von musikalischen Trends begleitet und zum Teil sogar gelenkt.

Das beste Beispiel hierfür ist die immer populärer werdende Musikrichtung des Elektroswing. Charme und Glanz der Vergangenheit werden hierbei mit aktuellen Beats untermalt. Typisch für den Style dieser Musikrichtung sind Fliege, Hemd, Hosenträger und ein Hut oder eine „Batschkapp“, welche auch als Schiebermütze bekannt ist. Wer das Sortiment der großen Modehäuser ab den Herbstkollektionen verfolgt hat, dürfte über jedes dieser Kleidungsstücke mehrfach gestolpert sein.

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Hallo, hier Trend am Apparat: Hosenträger, Schiebermützen und Anzugschuhe erleben auf der Tanzfläche ihr Comeback (Foto: Obermaier)

In allen spezifischen Clubs, welche sich auf eine Musikrichtung beschränken, ist zu erkennen, dass die Mode mit der Musik einher geht. Lediglich noch in Großraum Diskotheken ist eine tatsächliche Vielfalt gegeben. Während eleganter aufgebaute Elektroclubs meist von Hemden, Anzugschuhen und Stoffhosen geprägt sind, sieht man in einem typischen „Indie Club“ eher Cardigans, Print-Shirts Chinos und Chucks.

Es ist das Lebensgefühl, dass wir nach außen transportieren durch die Kleidung die wir tragen. Es ist das Gefühl, das wir empfinden, bei der Musik, die wir hören.
Deswegen vereinigt sich mittlerweile die äußere Erscheinung immer mehr mit genau diesem Lebensgefühl, dass uns Musikvideos oder die Künstler präsentieren.

Und so, wird auch zukünftig die Mode von vielen Faktoren beeinflusst und neue Musiktrends werden Kleidungskombinationen erneut aufleben oder gar ganz neu erscheinen lassen. Dann wird es jedem selbst überlassen sein, im Gesamtbild der Menschenmenge zu verschwinden, oder durch Highlights als Trendsetter zu erstrahlen.

Vorschau:

Model mit 40? – Aber hallo!

Supermodel Kate Moss ist dieses Jahr am 16. Januar 40 Jahre alt geworden. Doch zu alt zum Modeln ist sie nicht. Die Britin ist auch im hohen Model-Alter noch Gesicht einer großen Modemarke: Nicht zum ersten Mal präsentiert sie die Kollektionen des italienischen Modelabels Liu Jo wie immer sehr sexy und sinnlich.

 

Zudem wurde sie pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag und dem 60. des Männermagazins von den Fotografen Mert & Marcus für den Playboy abgelichtet und vor kurzem Contributing Fashion Editor bei der britischen Vogue. In London soll es außerdem eine Ausstellung rund um Kate Moss geben und im April wird sie eine weitere Kollektion für das Einzelhandelunternehmen Topshop entwerfen.

 

Kate Moss ist nicht das typische Model: Sie ist nur 1,70 Meter groß. Doch seit rund 25 Jahren ist sie ein wichtiger Teil der Modewelt und gilt als eines der erfolgreichsten Models überhaupt. Dieses Glück und auch ihr Glück im Privatleben sind ein Grund zum Feiern.

 

Genau das tat sie auch an ihrem Geburtstag: Laut der britischen Tageszeitung „Daily Mirror“ feierte Kate Moss am Donnerstag, den 16. Januar ihren runden Geburtstag in der Karibik auf der Privatinsel Necker Island des Unternehmers Richard Branson und floh somit vor dem grauen Januarwetter in London. In der Karibik feierte sie mit engen Freunden wie Designerin Sadie Frost, PR-Managerin Fran Cutler und Hairstylist James Brown und schmiss eine Kostümparty unter dem Motto „Marie Antoinette“.

 

Ihr Mann, „The Kills“- Gitarist Jamie Hince (45), schenkte ihr zum Geburtstag eine Wohnung in Paris. Egal, ob von großen Magazinen, Marken oder ihrem Ehemann: Von allen Seiten wurde die Mode-Ikone beschenkt und gefeiert – und das zurecht!

 

Keiner sonst ist dem Model-Business so treu geblieben wie Kate Moss.

 

Eine Woche lang soll Kate Moss mit ihren Freunden auf der Insel Urlaub gemacht haben, die erst seit kurzem wieder zu vermieten ist. Im Jahr 2011 gab es auf der Insel des Unternehmers, die er für rund 227.300 Euro gekauft haben soll, wegen eines Blitzeinschlags einen Brand in der großen Villa. Daher vermietet Branson seine Insel erst seit Oktober wieder an Gäste, unter denen sich auch Prinz Harry und Stars wie die Schauspieler Kate Winslet und Eddie Murphy befinden.

 

Richard Branson soll seiner langjährigen guten Freundin Kate Moss den einwöchigen Urlaub zum Geburtstag geschenkt haben.

 

Dann hoffen wir doch mal, dass das 40-jährige Supermodel ihren Geburtstag so richtig genießen konnte und somit für die nächsten 40 Jahre Kraft und Energie tanken konnte.

 

Happy Birthday, Kate!

 

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr einiges über 125 Jahre Lanvin.

Ballermann am Balkan – Der Party-Hotspot am Goldstrand

Schild "Partystreet"

Animiert die jugendlichen Besucher: Schild der „Partystreet“.(Foto: Hohmann)

Der Slatni Pjasazi (zu Deutsch: Goldene Sande) am Schwarzen Meer hat sich innerhalb weniger Jahre zum Mekka des Partyvolkes entwickelt und stellt den Ballermann auf Mallorca zunehmend in den Schatten.

Nicht nur günstige Preise für Getränke, Essen oder Wassersport in der Landeswährung Lew macht Bulgarien attraktiv, auch der 3,5km lange und bis zu 100m breite Sandstrand offeriert beste Voraussetzungen, um sich dort an den unzähligen Strandbars das ein oder andere Gläschen zu genehmigen, Jet-Ski zu fahren oder – bei durchschnittlichen 27 Grad im Sommer – in der Sonne zu brutzeln. Die Hauptsaison ist zwischen Mitte Juni und Ende August, jedoch  trifft man schon ab Mitte Mai auf die ersten Abiturienten, die ihren bestanden Abschluss gebührend feiern.

Ganz nach dem Motto „Malle ade, Bulle olé“ kommen feierwütige Jugendliche aus ganz Europa an den Goldstrand, der knapp 20km nördlich der drittgrößten Stadt Bulgariens Varna liegt. Man findet hier überwiegend deutschsprachiges Publikum, jedoch sind auch viele Schweden, Engländer, Russen und andere Nationalitäten anzutreffen, die alle ein gemeinsames Ziel haben: Die schönste Zeit des Jahres zu einer unvergesslichen zu machen.

Viele Supermärkte haben durchgehend geöffnet, nicht anders sieht es bei diversen Imbissbuden aus. Die Strandbars locken ebenfalls bis in die frühen Morgenstunden mit verschiedenen After-Clubbing-Angeboten, sodass man nach einer durchzechten Nacht den Sonnenaufgang am Strand miterleben kann.

Ein Beispiel dafür, wie potentielle Gäste angelockt werden.

Lockt potentielle Besucher an: Ein typisches Werbeschild vor einer Bar. (Foto: Hohmann)

Lockangebote wie „Pay 1, get 3“ oder „Happy Hour von 00h-24h“ finden sich in fast jeder Bar und Discothek, sodass man sich nur schwer entscheiden kann, wohin es gehen soll.

Die meisten Clubs und Bars befinden sich direkt an der Strandpromenade, überwiegend auch mit Außenbereich, wodurch man den direkten Blick auf den Strand und das Meer genießen kann.

Partystadl

Direkt am Goldstrand: Die Außenansicht des Partystadls. (Foto:Hohmann)

Das Partystadl, welches vom Schlagerstar Markus Becker höchstpersönlich eröffnet wurde, ist DIE Disco für Deutsche, Österreicher und Schweizer. Schlager, aber auch besten House und R’n’B gibt es dort auf die Ohren. In der Hauptsaison tritt dort einmal wöchentlich Markus Becker auf, aber auch andere Künstler präsentieren euch dort ihre Hits.

Der PR Club liegt ebenfalls direkt an der Promenade und bietet modernes Interieur mit überwiegend House- und R’n’B-Tunes. Das Publikum ist gemischt, bequeme Couches laden zum Verweilen ein.

Der Megapark Dolphin ist eine Open-Air-Bar, die rund um die Uhr geöffnet hat. Ein Vorteil ist der große Pool, in dem man sich jederzeit erfrischen kann. Hier findet unter anderem zwei Mal wöchentlich eine Schaumparty statt, die mehr als lohnenswert ist. Außerdem dient der Megapark als Startpunkt diverser Kneipentouren.

Parallel zur Partystreet direkt an der Strandpromenade (etwa 300m weiter oberhalb) liegt eine weitere Straße mit verschiedenen Restaurants, Kneipen und Discotheken.

Die Muppet Bar ist relativ klein, hat aber ihren ganz eigenen Charme. Hier wird auf vielen verschiedenen Sprachen Karaoke gesungen, was die Stimmung schnell auflockert und so die Location perfekt für einen Besuch macht, bevor es weiter in eine Disco geht. Zudem wird in dieser Bar mit den niedrigsten Getränkepreisen in der gesamten Umgebung geworben. Ein Besuch lohnt sich also!

Ein kleiner Überblick über den Goldstrand.

Von Oben: Ein kleiner Überblick über den Goldstrand. (Foto:Hohmann)

Das Arrogance bietet vier verschiedene Bereiche, in denen jeweils unterschiedliche Musikrichtungen gespielt werden. Das verspricht Abwechslung und ist somit einzigartig am Goldstrand.

Das war nur eine kleine Auswahl der Unmengen von Club und Bars am Party-Hotspot Goldstrand. Wer nun also Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Party hat, für den ist hier definitiv der richtige Ort, um in den Sommermonaten vom Alltagsstress zuhause abzuschalten und den Balkan zu erkunden.

Vorschau: Am Dienstag, 14. Januar entführen wir euch in das kleine Städtchen Pavia im Norden Italiens.

BeSINGLEiche Festtage: Diskriminierung von Singles in der Weihnachtszeit

Als Single seinen Mann oder seine Frau zu stehen, ist an jedem Tag im Jahr eine echte Herausforderung. Da können die Leute mir erzählen, was sie wollen. „Jetzt brauchst du noch Niemanden an deiner Seite, du bist doch jung, genieße einfach deine Freiheit, wenn du dich auf andere Dinge konzentrierst, wird er schon ganz von alleine kommen!“, sind nicht nur inflationär angebrachte Binsenweisheiten, sondern leiten auch Argumentationsstränge ein, die ich unter normalen Umständen erstmal wirklich nicht aushebeln kann. Schließlich sieht man sich im als „beste Zeit seines ganzen Lebens“ deklarierten studentischen Alltag tatsächlich allerhand aufregenden Einflüssen ausgesetzt – eine Geburtstagssause hier, ein Kneipenabend da. Theoretisch bieten solcherlei Veranstaltungen natürlich Gelegenheit genug, um immer neue Bekanntschaften zu machen, wenn nicht gar vom Fleck weg mit ihnen anzubandeln, nur damit man sie kurze Zeit später wieder fallen und die Spiele von Neuem beginnen lassen kann.

Von dieser Warte aus gesehen ist das Single-Dasein also sicher ein Prächtiges, wie wahr. Pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit soll sich das allerdings ändern. Zu jeder Weihnachtsfeier erscheinen die vormals Freiheit proklamierenden Freunde urplötzlich nur noch paarweise. Eine solche Härteprobe überstehen Alleinstehende nur mit einer geballten Portion Zynismus, mindestens einer Zweier-Portion vom Buffet und einigen, die mitleidigen Blicke abwehrenden menschlichen Schutzschilden – geteiltes Leid ist eben manchmal eben doch halbes Leid – am Katzentisch. Mit dem Glühwein-Ausschrank auf dem Weihnachtsmarkt wird die für Single-Frauen und -Männer besonders ungemütliche Jahreszeit eingeläutet.

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Stille Nacht, eilige Nacht: Unterm Weihnachtsbaum rotten sich auf einmal alle paarweise zusammen (Foto: Perlowa)

Jene Wochen der vorgeblichen Besinnlichkeit treiben Ungebundene nun nicht mehr in das nächstgelegene fremde Bett, in dem es nach Abenteuer und muffigen Laken riecht, sondern geradewegs in eine Spirale der Sinnlosigkeit. Schuld daran geben wir wie immer den anderen: Die in der Regel ohnehin immer die armen Singles diskriminierende Werbeindustrie, die kompromittierenden Familienfeste – „Kind, wann heiratest du denn endlich?“ – das Umfeld, das uns in den Ohren damit liegt, dass es noch immer auf der Jagd nach dem perfekten Geschenk für ihre Partnerinnen und Partner sei. Oder sind in Wahrheit wir es, die sich Heiligabend nur zum Anlass für ein weiteres Klagelied nehmen? Ist es nicht vielleicht gar Teil unseres Überlebenstrainings, dass wir stillschweigend unser selbstbeschertes Päckchen tragen, getreu dem Motto „Stille Nacht, heilige Nacht?“

Alles, was ich weiß, ist, dass es im vergangenen Jahr anders, nicht aber unbedingt einfacher war. Ich hatte erstmals zu dieser Zeit einen Freund und mit ihm eine zweite Familie, die zum heiligen Fest ihrerseits natürlich ebenfalls nach kleinen materiellen Aufmerksamkeiten verlangte. Und so schön es auch war, sich über die Weihnachtstage nicht allein, sondern gemeinsam die Bäuche vollzuschlagen, Geschenkpapier aufzureißen und der lieben Verwandtschaft mehr oder weniger aus dem Herzen kommende gute Wünsche auszurichten: Geändert hat das an meiner generellen Abneigung gegenüber der kommerzialisierten, artifiziellen Nächstenliebe leider wenig. Noch immer wollte ich mich pünktlich zum 24. Dezember in den grünen Grinch verwandeln und dem Christmas-Kitsch ein Ende bereiten.

Dass ich nur wenig später auch meiner Beziehung ein Ende bereiten würde, war dato zwar noch nicht absehbar, aber für den dreitägigen Ausnahmezustand zum Jahresende im Grunde auch völlig irrelevant. Ich hatte es gehabt, dieses vermeintlich erstrebenswerte Weihnachtsfest mit Partner an meiner Seite und statt mich von der Diskriminierung endlich ausgenommen und somit über alle Maßen „oh so fröhlich und oh so selig“ zu fühlen, war ich genauso genervt von den überkandidelten Veranstaltungen wie an allen anderen Geburtstagen Christi auch.

Offenbar ist es also Tatsache, dass sich der Winter mit Wärme im Herzen zwar deutlich weniger kalt, Weihnachten dabei aber nicht minder anstrengend anfühlt. Single zu sein bleibt für Singles alle vier Jahreszeiten hindurch eine nervenaufreibende, aber zuweilen auch aufregende Zeit, die von Lametta und Christbaumkugeln weder verschlimmert noch beschönigt werden kann.

Ich glaube, Single zu sein, das ist, was es eben ist – für so manchen Vermählten eine nostalgische Erinnerung an feucht-fröhliche Feten und sorglose Unabhängigkeit und für das ein oder andere einsame Herz ein Grund, sich nach besseren Tagen, nach Zugehörigkeit zu sehnen. Über die Weihnachtszeit ist letztere ohnehin schon zwangsläufig gewährleistet, schließlich bleibt Familie in dieser Hinsicht ebenfalls etwas, das man nicht ändern, aber auch nicht verleugnen kann. Die Bedeutung des Festes der Liebe liegt somit nicht in der (romantischen) Liebe selbst. Sie liegt hier, in deftigem Essen, einem „Kevin allein Zuhaus“-Marathon vor dem Fernseher und der extended Version von Whams „Last Christmas“ bei Kerzenlicht.

 Vorschau: In der nächsten Wochen begrüßen wir mit Kolumnist Sascha zwar das neue Jahr, verabschieden uns jedoch vom Betriebssystem Windows XP. Und auch für mich heißt es Abschied nehmen: Liebe Kolumnen-LeserInnen, es war schön mit euch!

Party-Knigge: Benimmregeln für Nachtschwärmer

Vom Vorglühen bis zum Abgesang, vom Antanzen bis zum Flirt – eine Party bietet genug Gelegenheiten für Fehltritte und Fettnäpfchen. Um Peinlichkeiten zu vermeiden und schöne Abende zu garantieren, bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion den Party-Knigge. Nachteulen, aufgehorcht:

Muss man einer Einladung ab-/ zusagen?
Macht sich der Gastgeber die Mühe, jemanden schriftlich einzuladen, sollte man als Gast dementsprechend reagieren. So kann in der Planung auf genug Sitzplätze, Getränke und Essen geachtet werden. Außerdem ist es unhöflich, unangemeldet auf einer Feier zu erscheinen. Bei mündlichen Einladungen reicht die verbale Antwort vollkommen aus.

Sollte man pünktlich erscheinen?
Die Regel, verspätet auf einer Feier zu erscheinen, um nicht der Erste zu sein, gilt nur bedingt. Impliziert die Festivität eine Essenseinladung, sollte man als Gast rechtzeitig erscheinen – am besten noch, bevor das Essen auf dem Herd anbrennt oder bereits kalt geworden ist.

Ist ein Gastgeschenk Pflicht?
Bei kleinen und privaten Feiern sollten Gastgeschenke mitgebracht werden, um sich für die Einladung zu bedanken und den Gastgeber für seine Mühen zu entlohnen. Darunter fallen auch Getränke oder Speisen, die man auf Wunsch des Initiators mitbringt. Die Mitbringsel sollten nicht zu überladen wirken – eine Kleinigkeit reicht vollkommen aus, gerne auch mit persönlichem Bezug.

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Kämpft beim Buffet jeder für sich allein?
Das Buffet ist keine Kriegszone. Gutes Benehmen ist auch dort gern gesehen. Ist der Hunger auch noch so groß, sollte man sich weder vordrängeln noch die Gäste hetzen. Außerdem sollte auf dem Teller kein Turm aus Kartoffelbrei gebaut werden. Mehrfaches Anstellen vermeidet peinlich-berührte Blicke. Gerne darf man sich aber als Erster anstellen, um den anderen Gästen die Überwindung zu erleichtern. Ein nettes Gespräch mit den Hungrigen verkürzt dabei die Wartezeit ungemein.

Muss man Speisen, die einem nicht munden, aufessen?
Hier sollte man gute Miene zum bösen Spiel zeigen und tapfer das Gericht verköstigen. Allerdings kann man dieser Zwickmühle ganz entkommen, indem man das Essen dankend ablehnt.

Darf man auch mit Fremden anstoßen?
Mit Unbekannten das Glas zu erheben, schafft Nähe und bietet einen guten Einstieg in Gespräche. Selbst die größten Wortakrobaten und Poeten sollten aber auf reimende Trinksprüche verzichten.

Wie spricht man fremde Menschen am besten an?
Sich im Getümmel und in Konversationen zu integrieren, garantiert den Erfolg eines Partybesuchs und erlaubt den ein oder anderen Flirt. Um Abweisungen zu vermeiden, sollten größere Gruppen vermieden und gezielt eine Person angesprochen werden. Vor allem Fragen signalisieren dem Gesprächspartner, dass man zuhört und Interesse hat. Für den weiteren Gesprächsverlauf ist es hilfreich, nach Gemeinsamkeiten zu suchen, auf die man eingehen kann. Eine gute Einstiegsfrage wäre beispielsweise, woher man den Gastgeber kennt. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Glas in der Hand wirkt man dabei viel entspannter.

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Was tun, wenn einem der Name entfällt?
Es ist völlig in Ordnung, sich erneut nach dem Namen zu erkundigen. Erinnert man sich an Details der letzten Unterhaltung, kann dies die Frage erleichtern. So symbolisiert man, dass man zwar den Namen vergessen hat, nicht jedoch den Menschen. Auch die letzte Begegnung kann als Anlass verwendet werden: „Haben wir uns nicht auf … kennengelernt?“.

Wie beendet man unangenehme Gespräche?
Auch hier ist es löblich, dem Anderen gegenüber Interesse zu zeigen. Entwickelt sich die unerwünschte Konversation allerdings zu einer Tragödie in fünf Akten, sollte man sie beenden – sonst verdirbt man sich nur den Abend damit. Zudem scheint der Sprecher sich dabei für den Zuhörer nur wenig zu interessieren, da er alle Anzeichen von Desinteresse ignoriert. Der vorgetäuschte Gang zur Toilette, ein Phantom-Anruf oder die Integration eines weiteren Akteurs ins Gespräch könnten die unangenehme Situation entschärfen. Wichtig ist: Weiterhin höflich bleiben und sich für das schöne Gespräch bedanken.

Welche Themen sollten vermieden werden?
Konfliktträchtige Themen wie Politik und Religion, die die Gefühle und Ansichten von Personen verletzen könnten, sollten möglichst außen vor gelassen werden. Private Angelegenheiten wie Beziehungsprobleme oder Arbeitsstress interessieren Unbekannte nur gering. Außerdem sollte kein Dritter diffamiert werden, da der Zuhörer die betroffene Person kennen könnte. Themen wie der Tod von Haustieren oder Verwandten mindern nur die Feierlaune. Schließlich handelt es sich bei Partygängern weder um Therapeuten noch um Kummerkästen.

Darf man sich als Paar präsentieren?
Besucht man als frisch verliebtes Paar eine Feier, sollte die Zuneigung dosiert und auf Kosenamen in der Öffentlichkeit verzichtet werden. Händchenhalten und kleine Küsse reichen völlig aus, um die Liebe zueinander zu bekunden. Beziehungsprobleme und Streitereien wiederum sollten zu Hause gelassen werden – nicht nur, um die Situation für Außenstehende angenehmer zu gestalten, sondern auch, um den Abend zu zweit genießen zu können.

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Wie steht es mit Alkohol und Energydrinks?
Spirituosen finden bei einer feucht-fröhlichen Feier durchaus ihre Berechtigung. Allerdings gilt – um peinlichen Auftritten vorzubeugen – in Sachen Alkohol die Redewendung: „Weniger ist mehr“. Die Kombination mit Energydrinks wiederum ist weder angesagt noch gesundheitlich unbedenklich und sollte daher vermieden werden.

Sind Handys und Fotos genehm?
Solange es der Unterhaltung der Gruppe dient, das Handy zu betätigen, ist nichts dagegen einzuwenden. Andernfalls wird dadurch jedoch Desinteresse signalisiert. Auch Erinnerungsfotos sollten in der Regel vermieden werden, da sie die Besucher – je später der Abend wird – in einer ungünstigen Situation verewigen.

Gelten hohe Absätze als ein Muss?
Schreibt die Einladung keine Kleiderordnung vor, so liegt die Entscheidung ganz beim Gast. High-Heels sind zwar schön anzusehen, jedoch ungünstig für lange Tanzabende. Viele greifen daher zu Ersatzschuhen, die sie in ihrer Tasche verstauen. Allerdings kann man auch ganz auf das hohe Paar verzichten: Studien haben ergeben, dass Frauen in flachen Schuhen genauso attraktiv sind.

Wann ist es Zeit, zu gehen?
Es ist vorteilhaft, nicht als Letzter die Feier zu verlassen. Somit entgeht man der Gefahr, als ewiger Sitzenbleiber hingestellt zu werden, der partout nicht heimgeht. Die Signale der Lokalität oder des Gastgebers müssen diesbezüglich unbedingt beachtet werden; Fallen allen bereits die Augen zu, sollte man dies nicht ignorieren und als Anlass nehmen, zu gehen. Wie groß die Party auch sein mag: Sich beim Gastgeber persönlich mit einem Händeschütteln zu verabschieden  ist Pflicht. Bei den übrigen Gästen genügt ein allgemeiner Abschiedsgruß.

Vorschau: Nächste Woche präsentieren wir euch eine Umfrage bezüglich Paaraktivitäten.