Die Magie der Realität – Bettina Belitz über ihren Roman ‚Vor uns die Nacht‘

Der neue Roman von Bettina Belitz: Liebe mal anders mit einer einzigartigen Sprachmelodie und vielen Einflüssen (mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Der neue Roman von Bettina Belitz: Liebe mal anders mit einer einzigartigen Sprachmelodie und vielen Einflüssen (mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

In ihrem neuen Roman Vor uns die Nacht betritt die Autorin Bettina Belitz, die für ihre Fantasyreihen Splitterherz und Luzie und Leander bekannt ist, neues, wenn auch nicht ganz unbekanntes Terrain. Die Liebesgeschichte spielt in der realen Welt und überzeugt dabei mit realistischen Details. Face2Face sprach mit der Autorin über ihren Roman und die Zukunft.

face2face: Bettina, du hast mit Vor uns die Nacht diesmal einen Roman geschrieben, der nicht in einer Fantasie-Welt spielt. Warum hast du die Entscheidung getroffen, die reale Welt als Hintergrund zu wählen?
Bettina Belitz: Mit ist aufgefallen, dass viele Leser gerne in die Fantasy-Welten meiner Bücher geflüchtet sind und am liebsten gar nicht mehr heraus wollten. Das hat mir zu denken gegeben, weil ich finde, dass auch in der Realität viel Magisches existiert. Ich wollte mit dem Roman auch zeigen, wie wundervoll es ist, Mensch zu sein.

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face2face: Im Roman wird die Sprache des Herzens für den Werdegang der Heldin Ronia entscheidend. Ist die Herzsprache auch ein besonders Anliegen deinerseits?
Bettina Belitz: Mein Kopf denkt unheimlich gerne, aber ich habe mich in den letzten Jahren durch das Schreiben wieder zur Herzsprache entwickelt. Das ist träumerischer und poetischer. Da schwingt mein Herz mit und ich hoffe, auch das Herz der Leser zu erreichen. Im Schreiben versuche ich ja auch, Dinge zu beschreiben, die sich den Worten entziehen. Das spielt besonders in Vor uns die Nacht eine Rolle. Auch Ronia muss erst lernen, die Herzsprache, die jedes Kind noch beherrscht, wieder zu entdecken.

Ein Herz, das schwingt: Autorin Bettina Belitz schreibt mit einer Herzsprache, die den Leser erreicht (Foto:  Fabian Stürtz)

Ein Herz, das schwingt: Autorin Bettina Belitz schreibt mit einer Herzsprache, die den Leser erreicht (Foto: Fabian Stürtz)

face2face: Da könnte der Leser ja schon eine Gemeinsamkeit zwischen dir und deiner Figur erkennen. Gibt es denn tatsächliche Parallelen zwischen deinem Leben und der Romanhandlung?
Bettina Belitz: Eigentlich nicht. Manchmal kommt natürlich ein kleines Anekdötchen mit hinein, aber zu eigenem erlebten fehlt dann doch die Distanz, die für einen Autor meiner Meinung nach gut ist. Trotzdem ist ein Buch immer wie ein Baby, es ist immer ein Stück von mir selbst. Im regionalen Bezug sieht man da mehr Gemeinsamkeiten. Wie Ronia habe ich eine Zeit lang in Heidelberg studiert und Vorlage für die namenlose Heimatstadt im Roman war Speyer. Der Fluss, an dem Ronia laufen geht, war in meiner Vorstellung immer der Rhein.

face2face: Dein Roman zeigt ja neben der besonderen Sprache auch viele Motive. Woher kommen denn die vielen religiösen Verweise?
Bettina Belitz: Die haben sich auch zu meiner Überraschung eingeschlichen. Während einer nötigen Pause wegen Erschöpfung habe ich viel Meditatives gemacht und das ist fester Bestandteil meines Lebens geworden. Ich setze mich auch mit den damit verbundenen Themen auseinander. Das hat mich wohl unbewusst beeinflusst und für eine gewisse Spiritualität zwischen Ronia und Jan, dem Mann, in den sie sich verliebt, gesorgt. Aber ich finde, das passt gut zum Roman und den Figuren.

face2face: Ziemlich entgegen gesetzt sind ja die durchaus erotischen Momente, wenn Ronia und Jan aufeinandertreffen. Hattest du keine Angst, „Vor uns die Nacht“ könnte als Erotikroman abgestempelt werden?
Bettina Belitz: Eher weniger davor, dass die Leser das tun, als davor, dass die Presse und Kritiker darauf aufspringen. Das ist aber nicht passiert. Wobei es schon ein komisches Gefühl ist, wenn die eigene Mutter dann dieses Buch liest. Aber die tiefere Bedeutung in diesen Szenen scheint klar geworden zu sein.

Regionaler Bezug und weltoffene Geschichte: Bettina Belitz vereint in ihrem neuen Roman viele Elemente zu einer berauschenden Liebesgeschichte (Foto: Fabian Stürtz)

Regionaler Bezug und weltoffene Geschichte: Bettina Belitz vereint in ihrem neuen Roman viele Elemente zu einer berauschenden Liebesgeschichte (Foto: Fabian Stürtz)

face2face: Daneben gibt es auch großen psychologischen Einfluss auf die Geschichte. Auch Ronias und Jans anfängliches Unvermögen, miteinander zu reden, fällt da rein. Ist das denn Absicht?
Bettina Belitz: Der psychologische Einfluss kommt bei mir immer automatisch. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch sein Päckchen trägt und das es in jeder Familie ein Geheimnis gibt, das ans Licht kommen muss. Im Roman ist Jan da ganz wichtig, weil er Licht auf den Staub wirft und einen Reifeprozess für Ronia anstößt. Das Problem der mangelnden Kommunikation betrifft ja auch nicht nur Jan und Ronia, sondern alle Beziehungen in Ronias Leben, zu ihren Eltern, ihren Freunden, ihrem Professor. Meine Lieblingsszene ist darum auch die, wenn Jan in Ronias Badewanne liegt und die zwei endlich miteinander reden. Da zeigt Jan etwas Bodenständiges, aber auch etwas Weiches. Wenn zwei Menschen etwas aneinander liegt, ist es wichtig auf sprachlicher Ebene zusammen zu finden. Insofern ist das Buch durchaus ein Plädoyer für Gespräche und Kommunikation.

face2face: Zum Schluss noch: Gibt es denn schon einen Ausblick auf deinen nächsten Roman?
Bettina Belitz: Der ist bereits geschrieben und wird im Frühjahr 2015 erscheinen. Viel darf ich noch nicht verraten, aber es wird wieder ein Liebesroman für junge Erwachsene mit ungewöhnlichen Helden. Handwerklich wird er allerdings etwas anderes sein, als die bisherigen Romane.

Vor uns die Nacht ist im März 2014 bei Script5 erschienen als gebundene und elektronische Ausgabe.

Weitere Infos zur Autorin:
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Vorschau: Nächste Woche durchleuchten wir  die deutsche Fernsehkultur und fragen uns: Was schauen wir nach der Fußball WM?

Duocarns – Pat McCraw / mit Gewinnspiel

Leseprobe: Doucarns – Die Ankunft

Sie waren auf Weltraum-Patrouille.
Gelangweilt drehte Solutosan eine seiner langen Haarsträhnen um den Finger und ließ den Blick über den Hauptschirm des Duocarns-Raumkreuzers schweifen.
Diese eintönigen Kontrollflüge nervten ihn, und wenn Solutosan in die Gesichter seiner Krieger sah, wusste er, dass es den vier Duocarns und dem Navigator, Chrom, ebenso erging wie ihm.

Chrom flegelte sich auf dem Pilotensitz und kratzte mit seiner ausgefahrenen Kralle ein kleines Schild in Duonalisch von seiner Konsole. »So ein Schwachsinn«, grummelte er. »Wie kann man nur auf die Haupt-Steuerung On/Off schreiben? Wer hat sich das nur ausgedacht?« Nebenbei navigierte er so, dass sie möglichst viele Teile des Planetensystems und des Weltalls im Blick behalten konnten.

»Warum nimmst du nicht die Fangzähne und nagst es ab? Geht vielleicht schneller.« Meodern streckte seine beiden Zeigefinger rechts und links an seinen frech verzogenen Mund.
»Nur kein Neid«, grunzte Chrom.
Kleine Wortgeplänkel waren an der Tagesordnung, denn, wie alle Beobachtungsflüge zuvor, war auch dieser ungeheuer öde und die Zeit schien sich endlos zu dehnen. Solutosan sah sich im Kontrollraum um.

Tervenarius hatte einen Arbeitstisch über seine Konsole geklappt und einige kleinere Behälter dort aufgebaut. Er tunkte zwei Finger in den weißen Salbentopf mit seiner Anti-Säure Hautpflegecreme, strich sich testweise etwas auf den Arm und rührte wieder in dem Tiegel. Beide Arme waren schon völlig beschmiert. Er kratzte sich am Kopf und kleckerte unabsichtlich auch noch etwas Creme auf seinen silbern-weißen Haarschopf.

Die langen Beine auf Tervs Kommunikationsstation gelegt, zog Xanmeran ein Stück seiner Dermastrien ab und platzierte sie dann möglichst genau wieder auf seinem Arm. Eigentlich völliger Quatsch, denn das konnte er mit Willenskraft, aber er wusste augenscheinlich nicht wohin mit seinen Händen während der Warterei. Er hob den kahlen, roten Schädel und blickte zu Patallia, der in aller Ruhe seine medizinischen Berichte las – wie immer, wenn es nichts zu tun gab.

Solutosan seufzte und wandte sich erneut dem Hauptschirm zu. Das duonalische Planetensystem war schön und es aus dem Weltall zu sehen, tröstete ihn ein wenig über die langweiligen Phasen seiner Bacani-Jagd hinweg. Die vier Monde und Duonalia schwebten im All, umgeben von ihren zartbunten Energieschleiern, beleuchtet von der fahlgelben Sonne, wie kosmische Spielzeuge einer mächtigen Gottheit. Ein friedlicher Planet, den es zu beschützen galt.

Was hätte er in diesem Moment darum gegeben, einen Tipp zu bekommen, wann und wo die Bacanis wieder zuschlagen wollten. Die Duocarns wären dann sofort in Aktion getreten. Aber nicht mit einem weiteren Abschuss im Weltall, sondern in einem Kampf Angesicht in Angesicht. Es juckte ihn in den Fingern, einen der bacanischen Parasiten mit seinem Sternenstaub ausmerzen zu können. Wenn es nur nicht so verdammt schwer gewesen wäre, die Bacanis auf frischer Tat zu ertappen – sie zu schnappen, wenn sie sich zu schlafenden Duonaliern schlichen und ihre Spiralvenen gierig in die Leiber bohrten, um deren Energien zu saugen. Sie konnten die Angreifer ihres Volkes nur erwischen, wenn sie mit ihren kleinen, wendigen Raumschiffen von den Tatorten flohen. Die von den Duocarns so begehrten Nahkämpfe fanden in den seltensten Fällen statt.

Ha! Da bewegte sich etwas! Solutosan kniff die Augen zusammen. Da waren sie! Ein Bacani-Raumschiff versuchte den östlichen Mond als Deckung zu benutzen, um sich ungesehen aus dem Staub zu machen.
Er sprang auf. »Chrom! Siehst du sie?«
»Nein!« Chroms Blick irrte auf dem Schirm umher.
»Verdammt! Links!«

Solutosan machte einen riesigen Satz zum Bildschirm und tippte mit dem Finger auf die linke Ecke. In diesem Moment verschwand der kleine schwarze Punkt für einige Sekunden in den bunten Schleiern zwischen den Monden, tauchte aber wieder auf.
»Jetzt?«

Chrom nickte, er hatte sie erfasst und seine Finger flogen über die vier Tastaturen auf der Hauptkonsole.

Zufrieden registrierte er, dass seine Männer nun alle aufmerksam in den Startlöchern standen. Von Schläfrigkeit keine Spur mehr. Alle brachten ihre Stationen auf den neusten Stand, um den bevorstehenden Angriff vorzubereiten. Die schleppende Langeweile hatte sich schlagartig in eine knisternd geladene Spannung verwandelt.

»Die schießen wir nicht ab. Wir kapern, Leute«, befahl Solutosan. Er wollte versuchen, den Duocarns doch einmal wieder einen Nahkampf zu verschaffen. »Ich will deren Bordcomputer. Vielleicht finden wir dort ein paar brauchbare Daten über neue Angriffe! Meo, mach die Waffen klar. Ein Schuss in den Antrieb sollte sie stoppen.« Er schwang sich in seinen Drehsessel. Er hasste es, wenn ihm in solchen Momenten sein Raumanzug zu eng wurde. Er wusste, dass er sich das nur einbildete, deshalb konnte er das Gefühl noch weniger leiden.

»Die haben aber dieses Mal einen guten Navigator!« Tervenarius sah dem gekonnten Hakenschlagen des Bacani-Schiffs mit Bewunderung zu.
Chrom hob den Kopf. »Bacanis sind eben die besten Piloten«, knurrte er. »Deshalb habt ihr ja auch mich.«
Solutosan musste trotz seiner Anspannung grinsen. Ja, in der Tat, Chrom war der beste Navigator, den die Crew je besessen hatte. Ein Bacani, der ein loyaler Weggefährte der Duocarns geworden war und der nun mit ihnen zusammen seine eigene Rasse jagte.

»Wo die wohl hin wollen?« Xanmeran war hinter seinen Stuhl getreten, um einen besseren Blick auf den Bildschirm zu haben.
»Das werden wir sehn. Chrom, halte Abstand! Die haben uns vielleicht noch nicht entdeckt!«
»Verdammter Zickzack-Kurs!« Chroms Klauen rasten über die Tastaturen in einem Tempo, zu dem normalerweise nur Meodern fähig war.
»Xan, sind die Andockklammern bereit? Wir schießen ihnen den Antrieb weg, ziehen sie in die Atmosphäre und knacken sie auf.« Solutosan blickte zu dem Duocarn mit dem roten Glatzkopf. »Die denken wohl sie wären clever – aber wir sind schneller und schlauer!«

Doucarns - erotische Fantasy (Foto: McCraw)

Doucarns – erotische Fantasy (Foto: McCraw)

©Pat McCraw

Die Autorin

Pat McCraw bezeichnet sich selbst als „Überbleibsel aus der Hippiezeit“. An ihrem Hang zu bunten Indien-Kleidern, Räucherstäbchen und psychedelischer Musik sowie dem lockeren Leben der 60iger hat sich bis zum heutigen Tag wenig geändert. Dieses wilde Leben ließ kaum Raum zum Schreiben, so dass lediglich einige Kurzgeschichten entstanden sind. Nach dem Tod ihrer großen Liebe kam sie zur Ruhe. Es entstand Raum um die 7-teilige Erotic Fantasy & Gay Romance Romanreihe „Duocarns“ zu schreiben und das Schreibhandwerk weiterzuentwickeln. Seitdem hat McCraw fast 2000 Seiten geschrieben, einen Verlag gegründet und arbeitet nun als Autorin, Redakteurin und Kolumnistin.

Zu Gewinnen

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir zwei Exemplare des Romans „Doucarns – die Ankunft“. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 30. Juni, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

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Die Spiegelsinfonie – ein origineller Fantasyroman aus Solingen

„Einige Minuten saß Dr. von Furcht in seinem Ledersessel. Bald würde er solches Getier wie das Geschmeiß vertreten. Er lachte still in sich hinein, dann lauter, ein Lachen, das auch den furchtlosesten Kämpfer, den mutigsten Lebensretter, den unerschrockensten Freiheitskämpfer wie Espenlaut hätte erzittern lassen. Ein Lachen wie eine Quelle der Angst, wie ein teeriger Strom, der eine kommende Dunkelheit ankündigt und alles verpestet, was er berührt.“

 Der Debütroman von Lilian Muscutt wird Leser aus dem Bergischen Land, aber auch Freunde der Fantasyliteratur begeistern. Doch worum geht es in diesem liebevoll geschriebenen Werk eigentlich?Es ist eine Woche vor Halloween im Jahr 2012. Seltsame Ereignisse lenken Journalistin Mina O’Sullivan vom Redaktionsalltag bei einer Solinger Lokalzeitung ab. Ob das plötzliche Verschwinden des Frontmanns einer Schülerband und ein unheimliches Erlebnis auf einem Spielplatz zusammenhängen? Außerdem ist da Dr. Jorge von Furcht – ein dubioser Investor, der an unattraktiven Immobilien auffälliges Interesse zeigt. Minas Kollege Frank Fabel geht derweil einer anderen Spur nach: Abgebrannt, kettenrauchend, vereinsamt und seiner großen Liebe, einer trendigen Musikjournalistin nachtrauernd, nimmt er einen Rechercheauftrag der parapsychologischen Forschungsstelle der Bergischen Universität Wuppertal an. Er soll herausfinden, warum die Energie so genannter Leylinien, magischer Kraftströme, in Solingen wächst. Die Spur führt ihn in die Katakomben eines alten, geschlossenen Hallenbades, wo er auf Mina trifft. Doch welche dunklen Mächte die beiden in den unterirdischen Gängen des Bades heraufbeschwören, übersteigt ihre Vorstellungskraft – und ist erst der Anfang eines fantastischen, gefährlichen Abenteuers.

Mehr soll natürlich nicht verraten werden. Eins steht fest: Nicht nur Leser aus der Region, sondern auch viele junge Menschen werden sich mit dem Roman identifizieren können. Mina und Frank stehen für die vieldiskutierte„Generation Praktikum“. Persönliche Probleme kommen dazu, und auf einmal muss auch noch die Welt gerettet werden. Ganz schön viel für zwei junge Geisteswissenschaftler.Zudem bricht Muscutts Roman eine Lanze für die schönen Künste, die in der heutigen Zeit der Wegrationalisierung als erstes gekürzt werden. Ein Problem, das nicht nur Solingen und Wuppertal, sondern viele andere Städte betrifft.Leser des Autors Neil Gaiman könnten sich bei der Beschreibung der Parallelwelten an den Roman „Neverland“ erinnert fühlen. Auch hier taucht der Protagonist in eine andere Realität ein.

 Kurz gesagt: Die Spiegelsinfonie ist ein lesenswertes Buch, für alle, die gute Fantasy mit glaubwürdigen Charakteren lieben. Musiker, Journalisten und Geisteswissenschaftler werden sich aber besonders amüsieren.

Der Ölscheich – Waltraud Grampp / mit Gewinnspiel

Los geht’s, Jungs, machen wir eine Ton- und Licht-Probe. Bringt ja nix, wenn wir hier dumm rumsitzen und einstauben. Vielleicht können wir schon was davon für die Reportage verwenden. Alles auf ‚on‘? Gut.

Wir sind heute zu Gast bei Scheich Hammarubel ben Hammadollar ibn Hammayen aus dem Emirat El Oxnah, von dem bisher noch kein Schwein je gehört, geschweige denn die geringste Ahnung hat, hinter welcher Düne es sich versteckt. Eine abenteuerliche Reise liegt hinter mir, mit dem Flugzeug, der Bahn, wo es in den Waggons von Hühnern und Ziegen nur so wimmelte, einem wahren Seelenverkäufer von Schiff und in einem Auto, das kaum diese Bezeichnung verdient.

Man sollte meinen, dass diese Ölsäcke immer die größten und teuersten Benzinfresser fahren, wo sie praktisch die Quelle direkt hinterm Zelt haben. Die letzten Kilometer bis zu dem sogenannten Sommerlager musste ich sogar auf einem Kamel zurücklegen. Oder war es ein Dromedar? Karli, recherchier mal, welches von diesen Viechern zwei Höcker hat, und Danny, schneid’ das wieder raus, klar? Was? Sag du noch einmal Kamel zu mir und ich schick’ dich Sandkörner stapeln! Ach so, also bin ich doch auf einem Kamel hierher geschaukelt. Reiten kann man das beim besten Willen nicht nennen. Gut, wo waren wir? Ach ja, die Reise.

War natürlich ein Billigflieger, den das Sparbrötchen in der Spesenabteilung wahrscheinlich im Discounter gebucht hat, wo er noch ein Pfund Butter dazu kriegt. Schlimm genug, dass ich nach Hahn juckeln musste, aber war ja klar, dass sie so was in Frankfurt nicht landen lassen. Ein Wunder, dass die Klapperkiste überhaupt abhob. Dann musste ich in Sizilien auch noch umsteigen, aber ehrlich: Ich war froh, in einem Stück aus der Mühle rauszukommen und es konnte sowieso nicht mehr schlimmer werden.

Haben sie auf der ersten Etappe noch eine winzige Dosen-Cola und ein Tütchen mit zehn abgezählten Erdnüssen verteilt, gab es jetzt nur noch entweder zwei klebrige Bonbons oder eine Handvoll Vogelfutter. Ehrlich, da haben nur die Jod S11-Körnchen gefehlt. War aber gut so, alles andere wäre mir eh wieder hochgekommen. Als wir glücklich in irgendeinem Wüstenkaff gelandet waren, ohne dass Fahrwerk oder Tragflächen abbrachen, hab’ ich erst mal einen päpstlichen Kniefall auf der Schotterpiste gemacht. Dafür haben sie mich gleich verhaftet. Das dachte ich jedenfalls zuerst, als zwei Typen mit Maschinenpistolen auf mich zukamen und mich total unverständlich ankauderwelschten. Dann stellte sich aber heraus, dass sie mich nur zum Bahnhof eskortieren wollten. Sagte ich Bahnhof? Haltestelle wäre noch übertrieben. Ehrlich, ich war überzeugt, die hätten mich zum Viehmarkt gebracht, warum auch immer. Waren aber nur die anderen Zugpassagiere. Wenigstens hatten die Waggons keine Fensterscheiben, das wäre sonst nicht auszuhalten gewesen. Da war mir schon lieber, als paniertes Schnitzel wieder auszusteigen, ohne dass eine Ziege meinen Schuh gefressen oder ein Huhn sein Ei auf meinem Kopf gelegt hat.

VerHEISSung Käseglockensommer – der erste Teil der Reihe erschien 2011 (Foto: Grampp)

Also Jungs, ich weiß nicht, wie ihr hierher gekommen seid, aber inzwischen war ich überzeugt, ich hätte irgendwem was richtig Böses angetan, Folter, Mord oder eine Wagner-Arie gesungen, denn ‚schlimm‘ und ‚schlimmer‘ lässt sich weiter steigern: ‚am schlimmsten‘. Der Zug war weg, die Viecher und ihre Besitzer trollten sich, und da stand ich: neben halb zugewehten Gleisen, mutterseelenallein, und starrte auf Vater Morgana. Jeder weiß ja, dass man in der Wüste immer denkt ‚Oh, da vorne ist Wasser‘, und dann ist es nur eine Luftspiegelung. Wäre es mal eine gewesen.

Weil mir nichts anderes übrig blieb, schnappte ich also mein Köfferchen – zum Glück reise ich immer nur mit Handgepäck, und es war ja nicht zu erwarten, dass ich warme Pullover oder einen Pelzmantel brauchen würde – und machte mich auf den Weg zu dem einzigen Punkt, der sich von der restlichen Landschaft abhob. Ich erspare euch die Beschreibung des glitschigen, rostigen Kahns und dessen Besatzung, gegen die Quasimodo der reinste Adonis ist. Allerdings bedaure ich, die Luft nicht in Flaschen abgefüllt zu haben, damit ihr auch mal an der berauschenden Mischung aus vergammeltem Fisch, Rostschutzmittel und verbranntem Motoröl schnuppern könnt. Genau genommen hätte ich eine Scheibe davon abschneiden und in Butterbrotpapier wickeln können. Hatte ich aber keins dabei. Als wir trotz gegensätzlicher Erwartungen, zumindest meinerseits, das andere Ufer beinahe erreicht hatten, durfte ich noch Bekanntschaft mit dem Rettungsboot schließen, das selbst Rettung nötig gehabt hätte.

Zwei der finsteren Gestalten brachten mich und mein Köfferchen an Land, einer ruderte wie wild, der andere schöpfte hektisch das Wasser über Bord. Wenigstens besitze ich gar keine High Heels, sonst hätte ich mir spätestens jetzt die Haxen gebrochen. Als ich den oberen Rand der Böschung erreicht hatte, war mir auch schlagartig klar, warum die zwei es so eilig hatten, zu ihrem Kutter zurück zu rudern: sie hatten mich nämlich an einem Autofriedhof abgesetzt!

„Taxi, Madam!“, hörte ich da plötzlich. Die ersten Worte seit Tagen – so kam es mir jedenfalls vor – die ich verstehen konnte. Erleichtert sah ich mich sofort suchend um, konnte aber weit und breit kein Taxi entdecken, nur diese Blechhaufen, die größtenteils von Klebeband und Seilen zusammengehalten wurden. Dann erhob sich neben einem dieser Dinger ein Turbanträger im Nachthemd, strahlte mich mit unnatürlich weißen Zähnen an, winkte mir auffordernd zu, und deutete auf ein Gebilde, das sich nur noch nach der Schrottpresse sehnte. So langsam war mir schon alles egal, hierbleiben war keine brauchbare Alternative, also folgte ich der freundlichen Aufforderung.

Mein Chauffeur entfernte erst mal die hintere Tür, ich ließ mich in die Hängematte sinken, die als Ersatz für einen Rücksitz herhalten musste, dann hing er die Tür auf zwei Haken, schob einen Riegel vor und kletterte elegant durch das fehlende Seitenfenster hinter das Lenkrad. Der Motor hustete und spuckte, heulte und klapperte, dann sprang er tatsächlich mit einem so lauten Knall an, dass ich schon dachte, er hätte sich selbst in die Luft gesprengt. Trotz all der besorgniserregenden Geräusche kamen wir erstaunlich gut voran. An eine Unterhaltung war natürlich nicht zu denken. Das lag nicht nur an dem ohrenbetäubenden Lärm, sondern auch daran, dass mein Chauffeur außer ‚Taxi‘ und ‚Madam‘ nur absonderliche Kehllaute von sich gab, deren Bedeutung sich mir nicht erschloss. Falls es überhaupt Worte irgendeiner Sprache waren und nicht doch eine Halskrankheit im Endstadium. Nach einer Stunde oder so war ich endgültig taub geworden. Dachte ich wenigstens, dabei hatte nur der Motor seinen Geist aufgegeben oder vielleicht war auch der Sprit alle.

Jedenfalls kam ich dadurch zu der Bekanntschaft mit meinem gutmütigen und vor allem lautlosen Kamel. Ich darf gar nicht daran denken, dass ich diese ganze Odyssee noch einmal in umgekehrter Reihenfolge vor mir habe. Eins kann ich euch versprechen: Ich sag nie mehr ein Sterbenswörtchen davon, dass mich der Job am Schreibtisch langweilt. Jetzt interessiert mich nur noch eins: Wie seid ihr eigentlich hier angekommen? Ach und übrigens: Löscht den ganzen Kram wieder, ich musste mir das einfach mal von der Seele reden. Die Einstellungen habt ihr ja jetzt.

Bei uns zu gewinnen: der zweite Band VerHEISSung – Sternhagelwinter (Foto: Grampp)

Liebe Freunde, ihr werdet es nicht glauben, aber da erzählten Karli und Danny mir doch, es gäbe täglich eine Verbindung von Kuwait nach El Oxnah – mit dem Hubschrauber! Der Flug dauert gerade mal eine knappe Stunde. Die Aufnahme haben sie auch nicht gelöscht, aber das war mir ganz recht so. Ich hab den Film nämlich später meinem Chef vorgespielt, als ich ihm die Rechnung für meinen Rückflug von Kuwait nach Frankfurt vorgelegt habe, und sogar noch eine Entschädigung für die ganzen Strapazen bekommen.

Seitdem taucht das Sparbrötchen immer schon ab, wenn ich nur das Stockwerk betrete, in dem die Spesenabteilung ist. Wahrscheinlich schmiert er einen der Praktikanten, die gegenüber vom Fahrstuhl sitzen, dass sie ihm Bescheid sagen. Mich würde nur interessieren, womit er sie besticht; Geld kann es ja nicht sein. Aber ich wollte euch ja von dem Interview mit dem Ölscheich erzählen. Schenkst du mir bitte noch etwas Wein nach? Wenn ich an diesen Auftrag nur denke, krieg’ ich schon eine total staubige Kehle. Danke, Jo.

Also, über die Gastfreundschaft der Beduinen kann man ja wirklich nicht meckern. Die Zelte, aus denen das Sommerlager bestand, waren wirklich komfortabel und wir kriegten ständig frisches Obst und was das Herz sonst noch begehrt. Ist zwar gewöhnungsbedürftig, wie sie ihr Fleisch würzen, und ich will auch gar nicht wissen, von welchem Tier das stammt, aber ich hab schon schlechter gegessen als in El Oxnah. Außerdem sorgten die Frauen dafür, dass ich so richtig ausgiebig baden konnte, und sie waren echt gut im Massieren. Ich musste sie nur davon abhalten, mir jedes Körperhaar einzeln zu entfernen – und wenn ich ‚jedes‘ sage, dann meine ich das wörtlich! Es war mir völlig egal, dass sie die Nase über mich rümpften. Von mir aus konnten sie mich einen haarigen Affen nennen, aber … nun, ich will jetzt nicht ins Detail gehen.

Als die Sonne sich hinter die Dünen verzog, war ich jedenfalls so was von entspannt, dass ich am liebsten in den seidigen Kissen liegen geblieben wäre. Aber da hatten sie was dagegen, denn schließlich stand das Festmahl mit ihrem Herrn und Gebieter bevor, und es wäre extrem unhöflich gewesen, wenn ich nicht daran teilgenommen hätte. Außerdem machten sie mir begreiflich, dass Scheich Hammarubel ben Hammadollar ibn Hammayen tagsüber anderen Beschäftigungen nachgehen müsse und nur in den Abendstunden Zeit zum Plaudern hätte. Leider reichten die Sprachkenntnisse auf beiden Seiten nicht aus, um herauszufinden, was er denn so Wichtiges zu tun hatte. So ein Ölscheich hat doch normalerweise genug Leute, um die Wüste staubzusaugen oder die Dünen ordentlich zu bügeln. Sicher pumpte er auch nicht eigenhändig das Öl aus dem Sand. Blieb eigentlich nur sein Harem, um den er sich selbst kümmern musste. Na, mir sollte es Recht sein, solange er mir kein eindeutiges Angebot machte, und da war ich ja auf der sicheren Seite. Die Araber sind zwar verrückt nach blonden Frauen, ziehen aber eindeutig die fülligeren vor.

Du solltest aufpassen, Norma, wenn du je in die Gegend kommst, dass Jo dich nicht gegen zwanzig Kamele eintauscht. Kleiner Scherz am Rande, ich weiß doch, dass er dich niemals hergibt. Was willst du auch hier mit Kamelen anfangen, Jo? Obwohl, für den Möbeltransport … aber lassen wir das.

Frag ich also den Scheich, wie er das Öl gefunden hat, in welche Länder er es liefert, was die OPEC dabei mitzureden hat, und ob sich sein Leben und das seiner Familie seither verändert hat. Die üblichen Fragen eben. Es kommt mir nur komisch vor, dass er so gar nicht auf die Erwähnung von Ölkrise und Preisabsprachen reagiert. Als ich ihn frage, ob er für den Transport eigene Tanker besitzt oder welche von einer Reederei anmietet, bin ich total geplättet, als er behauptet, er würde für sein Öl selbstverständlich den Luftweg bevorzugen.

„Aber kein Mensch verschickt Erdöl per Luftfracht!“

Und dann zieht er einen Flakon aus den Tiefen seines Burnus’ und hält ihn mir hin: „Wer spricht von Erdöl? Sie haben doch bereits mein Öl kennengelernt, Madam; ich kann Hammameli Nummer neun an Ihnen riechen. Meine Frauen stellen hochwertige Massage-Öle her.“

©Waltraud Grampp

Waltraud Grampp – paart Fantastik mit Realität (Foto: Grampp)

Die Autorin

Mit fünfzehn Jahren schrieb Waltraud Grampp (Jahrgang 1952) mit viel Enthusiasmus und wenig Selbstvertrauen erste Geschichten, die allerdings nie jemand außer ihrer besten Freundin zu lesen bekam. Der Traum, einen „richtigen“ Roman zu schreiben, blieb allerdings unerfüllt.
In den 80er Jahren glaubte sie, ein Fernstudium für Schriftstellerei würde ihr das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben – allerdings fehlte immer noch der Mut zur Veröffentlichung.
Vor fünf Jahren sagte sie sich: „Jetzt oder nie!“ und begann endlich ihren ersten Roman. Daraus wurde, als sei ein Damm gebrochen, gleich eine Trilogie. Liebesgeschichten, die sie in dem fiktiven Dorf Waaseby in Schleswig-Holstein ansiedelte.

2011 erschien VerHEISSung – Käseglockensommer, die Geschichte einer jungen Frau, die nur dem schwül-heißen Rhein-Main-Gebiet entfliehen möchte. Im erfrischenden Wind Irlands hat sie jedoch eine magische Begegnung und erkennt plötzlich, dass nichts so ist, wie es scheint – nicht einmal sie selbst.

Im November 2012 erscheint das fünfte Buch von Waltraud Grampp mit dem Titel VerHEISSung – Sternhagelwinter, das nahtlos an den ersten Teil anschließt und in dem die Verheißung erfüllt wird.
Hierbei handelt es sich weder um eine reine Liebesgeschichte, noch um klassische Fantasy, sondern um eine Kombination aus beidem.

Zu Gewinnen

Exklusiv auf Face2Face verlosen wir ein Exemplar von Waldtraud Grampps neuem Buch „VerHEISSung – Sternhagelwinter“. Was ihr zum Gewinnen tun müsst: Schreibt bis einschließlich Sonntag, 02. Dezember, 23:59 eine Mail an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte eurer Vor- und Nachname, euer Alter und natürlich eure Adresse. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, 03. Dezember via Mail.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.