Die Normandie: Étretat und Le Mont-Saint-Michel

Faszinierend: Der Küstenort Étretat (Foto:Champagne)

Faszinierend: Der Küstenort Étretat (Foto:Champagne)

Es duftet nach Fisch, Meeresfrüchten, Algen und Meer. Auf der Fußgängerzone schlendern ein paar Touristen, die gewissenhaft Souvenirs für die Daheimgebliebenen aussuchen. Magnete, Postkarten, Schlüsselanhänger. Man hört ganz leise das Peitschen der Wellen, die an den Steinfelsen brechen. Die salzige Luft führt einen automatisch Richtung Meer. Dort, wo sich Cafés aneinanderreihen und nahezu jeder einen Crêpe isst.

Im Nordosten von Frankreich gelegen, verschlägt es jährlich eine Menge Touristen in den

So weit das Auge reicht: Die steilen Klippen von Étretat (Foto:Champagne)

So weit das Auge reicht: Die steilen Klippen von Étretat (Foto:Champagne)

kleinen Küstenort Étretat, der nicht einmal 1.500 Einwohner zählt. Die Gemeinde ist eine der Ausflugsziele in einer der schönsten Gegenden in Frankreich: Der Normandie.
Étretat besticht durch seine steilen Felsklippen und die atemberaubende Aussicht auf das strahlend blaue Meer von höher gelegenen Aussichtsplattformen. Die Restaurants in dem kleinen Örtchen bieten typisch französische Küche an, der Fokus liegt natürlich auf Meeresfrüchten und Fisch.

UNESCO Weltkulturerbe: Le Mont-Saint-Michel (Foto:Champagne)

UNESCO Weltkulturerbe: Le Mont-Saint-Michel (Foto:Champagne)

Etwa zwei Stunden Autofahrt südöstlich von Étretat entfernt liegt die Insel Mont-Saint-Michel. Sie befindet sich inmitten des Wattenmeers der Normandie und ist nur einen Kilometer von der Küste entfernt. Seit über 30 Jahren zählen die Bucht und der Berg zum Weltkulturerbe der UNESCO, jährlich besuchen die Insel an die 3,5 Millionen Besucher.

Mit einem kostenlosen Shuttle-Bus erreicht man in etwa zehn Minuten bequem über einen

92 Meter hoch: Die Insel Mont-Saint-Michel (Foto:Champagne)

92 Meter hoch: Die Insel Mont-Saint-Michel (Foto:Champagne)

Steg  die Insel. Auf der Insel selbst ist man auf seine Füße angewiesen, denn dort gibt es ansonsten kein anderes Fortbewegungsmittel. Auf der Burg selbst gibt es viele Restaurants, die sich hauptsächlich auf französische Küche spezialisiert haben, Meeresfrüchte und Fisch stehen auch hier ganz oben auf der Speisekarte.
Neben den Restaurants gibt es  vier kleine Museen, die sich mit der Geschichte der Insel befassen und außerdem sehr kindgerecht gestaltet sind. Ein Highlight ist außerdem die Kathedrale, die sich fast auf dem höchsten Punkt des Bergs befindet. Der Eintritt ist für Personen unter 25 Jahre frei!

Vorschau: Nächste Woche entführen wir euch in Hessens Hauptstadt Wiesbaden!

Portugal im Februar, Teil 1: Süßer Portwein, der Duft gegrillten Fisches und das Venedig Portugals

Drei gute Freundinnen und ein gemeinsamer Portugal-Urlaub – das klang sofort nach einer verlockenden Idee. Unser kleiner Portugal-Trip sollte in Porto beginnen und uns am Ende unserer Reise nach Lissabon führen.  Auf Grund der Nebensaison blieben wir fast gänzlich vom Touristentrubel verschont und konnten in drei Tagen gemächlich das malerisch an der Douro-Mündung gelegene Porto erkunden.

Eine Kulisse die zum Träumen einlädt - Porto bei Abenddämmerung (Foto: Mätzke-Hodzic)

Eine atemberaubende Kulisse – Die hiostorische Hafenstadt Porto bei Abenddämmerung (Foto: Mätzke-Hodzic)

Das Stadtbild von Porto ist geprägt von steilen Straßenhängen, in denen sich unzählige pittoreske Wohnhäuser, viele von ihnen leerstehend, aus dem frühen 20. Jahrhundert wiederfinden. Die Fassaden sind vielfach mit mühevoll handgefertigten Keramikfliesen in den unterschiedlichsten Ausführungen verziert. Diese befinden sich auch an Kirchen und anderen Monumenten. Die sogenannten „Azuljeos“ blicken in Portugal auf eine lange Tradition zurück und gelangten ursprünglich durch die Eroberung der Mauren nach Portugal.

Ein letzter Schluck Porwein - dazu ein fantastischer Ausblick auf Porto und den Fluss Douro (Foto: Mätzke-Hodzic)

Ein letzter Schluck Portwein – das Anwesen des traditionsreichen Portweinbetriebs Taylor’s lässt einen ganz schön staunen (Foto: Mätzke-Hodzic)

Auf der anderen Flussseite hat sich eine Vielzahl von Portweinkellereien niedergelassen. Die großformatigen Plakate nennenswerter Portweinhäuser, wie etwa Taylors, Sandeman und Graham, bleiben einem nicht verborgen. Portwein entstand durch den Handel zwischen Großbritannien und Portugal. Die Engländer sollen dem Traubenmost Brandy beigefügt haben, da die Qualität des Weines zu wünschen übrig ließ. Durch diesen wurde der Gärungsprozess gestoppt und der Alkohol in Zucker umgewandelt – Ergebnis war der süßliche Portwein, deren Trauben zumeist aus dem Douro-Tal stammen, durch welchen Porto weltweite Bekanntheit erlangte. Bei Taylors bezahlen wir 5 Euro für eine Weinverkostung inklusive Führung – eine definitiv lohnenswerte Investition. Das beeindruckende Gut befindet sich hoch über der Stadt, hat einen eher nach englischem Stil angelegten Garten und von der Terrasse aus offenbart sich einem die Stadt in ihrer ganzen Pracht. Bei der Führung werden wir in einem düsteren Keller, in dem Dutzende Weinfässer aus Eichholz lagern, von einer Dame, die in einen schwarzen Umhang gehüllt ist und zur wohl beabsichtigten, mystischen Stimmung beiträgt, in die Geheimnisse der Portweinherstellung eingeweiht. Ein einmaliges Erlebnis!

Da kommen Sommergefühle auf: Blauer Himmel und der Atlantik (Foto: Mätzke-Hodzic)

Ein Abstecher zum Fischerdorf Afurada: Dort erwartet uns ein blauer Himmel und die Weite des Atlantiks (Foto: Mätzke-Hodzic)

Wer ein paar Tage in Porto verweilt, sollte einen Tagesauflug in das nahegelegene Fischerdorf Afurada in Erwägung ziehen. Es hat den Ruf, einige leckere Fischrestaurants zu beherbergen. Zudem soll es den Charme eines verschlafenen Dorfes versprühen. Ein kleines Boot, das von einer eher unscheinbaren Stelle ablegt, schippert einen für 3 Euro auf die andere Seite. Dort steigt einem sofort der unwiderstehliche Geruch von gegrilltem Fisch in die Nase.

Waschtag - in Afurada hängen unzählige Wäscheleinen mit frischgewaschener Wäsche (Foto: Mätzke-Hodzic)

Waschtag – in Afurada hängen rundherum um eine gemeinschaftliche Waschstelle unzählige Wäscheleinen mit frisch gewaschener Wäsche (Foto: Mätzke-Hodzic)

Dem können wird jedoch (zu Beginn) noch Stand halten, da wir uns einen Eindruck von dem kleinen Dorf verschaffen wollen, in dem tatsächlich, die Zeit etwas langsamer zu ticken scheint. Von weitem sichten wir den Atlantik und lassen uns nach einem kleinen Fußmarsch oberhalb einer Meeresbrandung nieder, von der aus wir fasziniert den brausenden Atlantik und das Spiel der Wellen beobachten. Auf dem Rückweg gibt es dann den wohlverdienten frischen Fisch vom Grill in einem mehrheitlich von Einheimischen besuchten Restaurant. Außerdem werden weitere Speisen, die nicht bestellt wurden, an den Tisch gebracht –  in Portugal ganz gewöhnlich. Es kann freundlich abgelehnt werden. Wer sich aber an die nicht bestellten Speisen hermacht, muss auch bezahlen.

Als nächste Station steuern wir Aveiro, auch das Venedig Portugals genannt, an. Dafür begeben wir uns auf die einstündige Zugfahrt ausgehend von Portos märchenhaften Bahnhof, dessen hohe Eingangshalle mit blauleuchtenden Azulejos verziert ist. Die Landschaft auf dem Weg Richtung Aveiro ist eher karg und die kleinen Örtchen, die wir passieren, scheinen ihre blühenden Jahre hinter sich gelassen zu haben. Zu blühen scheinen dafür, die während der Fahrt immer wieder auftauchenden und hellleuchtenden Orangen- und Zitrusbäume.

Aveiro - auf Grund seiner Kanäle auch Venedig Portugals genannt (Foto: Mätzke-Hodzic)

Aveiro – auf Grund seiner Kanäle und den gondelähnlichen Booten auch Venedig Portugals genannt (Foto: Mätzke-Hodzic)

Aveiro präsentiert sich als kleines, gemütliches Städtchen, durch welches sich Kanäle hindurchschlängeln, auf denen bunt bemalte Flosse unter den Brücken hindurchgleiten. In der Altstadt schmiegen sich farbenfrohe Häuserzeilen eng aneinander. Wir lassen uns im Hostel Rossio nieder, in dem wir in einem 8-Bett-Zimmer, ansonsten alleine, untergebracht sind. (14 Euro pro Person und Nacht) Das Hostel  befindet sich in einem historischen Gebäude, mit knarrenden Holztreppen und ist geräumig und liebevoll eingerichtet.

In Aveiro stürzen wir uns das erste Mal ins Nachtleben. Das „Mercado Negro“, zu Deutsch Schwarzmarkt, stellt eine Art alternatives Kulturzentrum dar, dessen Räumlichkeiten sich gleich über ein ganzes Stockwerk erstrecken. In einem Zimmer mit Theke bestellen wir unsere Getränke und machen es uns sogleich in einem anderen Raum mit schummrigen Licht auf Seconhand Möbeln gemütlich. Nach ein paar Drinks ziehen wir beseelt von diesem Ort weiter und gelangen an einen Platz nahe des Fischmarkts (Mercado do Peixe) im alten Stadtkern, an welchem sich für uns völlig unerwartet, unzählige Grüppchen von Studenten lauthals lachend und unterhaltend, tummeln. Hier wird statt Döner als Mitternachtssnack, „Tripas“ geschlemmt – eine Crepe-ähnliche Spezialität mit verschiedenen Füllungen. Auch wir kommen nicht drum herum, die verlockende Süßspeise zu kosten. Langsam ist für uns nun aber Schlafenszeit –  es gilt unsere Kräfte zu schonen. Denn es warten noch Nazare, Sintra und als krönender Abschluss Lissabon auf uns.

Vorschau: Am 17. März nimmt die Reise-Redaktion Euch mit auf einen Abstecher nach Rom. Seid gespannt!

„Liebe ist einfach Liebe“ – ein Interview mit Schauspielerin Josefine Preuß

Ab dem 15. März startet „Türkisch für Anfänger – Der Film“ in den deutschen Kinos (von links): Lena (Josefine Preuß) und Cem (Elyas M’Barek) (© 2012 Constantin Film Verleih GmbH)

Am Donnerstag, 15. März startet der Film „Türkisch für Anfänger“ in den deutschen Kinos. Die Geschichte ist an die gleichnamige ARD-Vorabenserie angelegt. Neben Elyas M’Barek (Cem Ötzürk) spielt Josefine Preuß (Lena Schneider) die Hauptrolle – türkisches Machotemperament trifft auf deutsche Emanzipation. Lena Schneider wird von ihrer forschen Mutter Doris (Anna Stieblich) zu einem Urlaubstripp nach Südostasien überredet. Als das Flugzeug notlanden muss, ist die Katastrophe schon vorprogrammiert – plötzlich ist nichts mehr wie es war.
Lena, der stotternde Grieche Costa (Arnel Taci), Cem und seine Schwester Yagmur (Pegah Ferydoni) finden sich auf einer einsamen Insel wieder, auf der sich die Gestrandeten einen offenen Schlagabtausch liefern. Lenas Mutter und Cems Vater Metin Öztürk (Adnan Maral) stranden in einer Ferienanlage und suchen ihre verlorenen Kinder. Der Urlaubstrip nimmt für alle Protagonisten eine unerwartete Wende.

Die Schauspielerin Josefine Preuß nahm sich Zeit um mit Face2Face über ihren aktuellen Film, die Dreharbeiten mit Franka Potente und ihre Zukunftspläne zu sprechen.

Face2Face: Viele kennen Sie noch aus Ihren Anfangszeiten als Sie in der „Kinderkanal“-Serie „Schloss Einstein“ die Rolle von Anna Reichenbach verkörperten. Denken Sie manchmal an den Beginn Ihrer Karriere zurück?
Preuß: Damals war mir noch nicht klar wie meine Karriere verlaufen würde. Ich habe einfach gemerkt, dass mir die Schauspielerei Spaß macht und da ich eine gute bis sehr gute Schülerin war, haben mich meine Eltern unterstützt soweit sie nur konnten. Wie jede normale Schülerin bin vormittags zur Schule gegangen und nachmittags wurden dann die einzelnen Szenen gedreht – sicherlich war das ein Sprungbrett um darauf aufzubauen.

Face2Face: Moderatorin, Schauspielerin, Hörbuch-Sprecherin und bei dem Musikvideo „Leuchtfeuer“ von der Band „Emma6“ haben Sie ebenfalls mitgewirkt. Gibt es irgendetwas, das sie nicht können?
Preuß: Ich will mich da nicht auf eine Sache festlegen. Im Grunde genommen sehe ich mich nicht als Schauspielerin, sondern eher als Darstellerin. Anfangs war nur geplant, dass ich im Musikvideo „Leuchtfeuer“ mitspiele, erst später hat man sich entschieden daraus einen Sing-Part zu machen.

Face2Face: Sie haben im historischen Film „Beate Uhse – Das Recht auf Liebe“ mitgespielt, wie war es für Sie neben Schauspielgrößen wie beispielsweise Franka Potente vor der Kamera zu stehen?
Preuß: Mir haben die Dreharbeiten mit Franka Potente riesigen Spaß bereitet. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht als ich zur Leseprobe zum Beginn der Dreharbeiten eingeladen wurde. Sie ist ein undivenhafter Star, der seine Arbeit sehr schätzt und zugleich eine liebenswerte Persönlichkeit mit sich bringt. Am Set gab es kein Rumgezicke oder Starallüren. Für mich als Nachwuchsdarstellerin war das eine super Gelegenheit, um auf mich aufmerksam zu machen.

Face2Face: Ebenfalls haben Sie in „Rubbeldiekatz“ an der Seite von Matthias Schweighöfer die Rolle einer tätowierten Frau gespielt. Wie war das?
Preuß: Für diese Szene war ich länger in der Maske gestanden als es gedauert hat sie zu drehen. Obwohl der zu sehende Abschnitt kurz war, hat man mich trotzdem in den zwei Minuten zwanzig Trailer gesehen, was ich sehr amüsant finde. Mit Matthias hab ich das erste Mal zusammen gearbeitet – ein sehr lustiger und sympathischer Kollege.

Nicht nur hübsch anzusehen: die erfolgreiche Nachwuchsdarstellerin Josephine Preuß (© Constantin Film / Mathias Bothor)

Face2Face: Gibt es eine Rolle, die Sie gerne einmal spielen würden?
Preuß: Oft ist es so, dass ich mir die Rolle selbst nicht aussuchen kann. Durch das Versetzen in die Rolle will ich gefordert sein und in dieser wachsen. Interessant wäre eine Rolle mit körperlichen Einschränkungen wie blind sein oder nicht gehen können.

Face2Face: Und mit welchem Schauspieler würden Sie gerne noch zusammenarbeiten?
Preuß (lächelt): John Malkovich und Steve Buscemi – allerdings müsste ich dazu nach Hollywood gehen und das kommt für mich nicht in Frage.

Face2Face: Bereuen Sie es manchmal im Nahhinein sowohl die Schule als auch das Studium für die Schauspielschule abgebrochen zu haben?
Preuß: Dass ich die Schule abgebrochen habe, ist nur ein Gerücht. Ich bin nach der zehnten Klasse von der Schule gegangen, hatte somit meinen Realschulabschluss erfolgreich abgeschlossen. Anders hätte ich den Einstieg in die Fernsehlandschaft verpasst und meine Rolle bei der Serie „Türkisch für Anfänger“ nicht wahrnehmen können. Ursprünglich wollte ich Gerichtsmedizin oder Archäologie studieren.

Face2Face: Reden wir nun über Ihren neuen Film: „Türkisch für Anfänger“. Wie sind die Dreharbeiten verlaufen?
Preuß: Für mich war es die schönste Möglichkeit für einen deutschen Film im Ausland zu drehen. In Thailand habe ich viel abseits des Drehorts erlebt. Beispielsweise das thailändische Neujahrsfest „Songkran“, das auch als Wasserfest bekannt ist. Für die Thai ist es ein Riesenspaß sich gegenseitig und besonders die Touristen großzügig mit Wasser zu begießen. Das Wasser wird als Zeichen der Säuberung und Erneuerung zum Reinwaschen der Süden gesehen.

Face2Face: Und wie war für Sie die veränderte Esskultur?
Preuß: Die thailändische Esskultur war für mich furchtbar, da ich nichts aus dem Meer esse – jeder, der Fisch mag, ist dort genau richtig. Die Kombination Reis und Hühnchen ging mir schon nach einer Woche auf den Sack, da war es ein richtiger Segen, dass ich auf einer Sightseeing-Tour eine Bäckerei entdeckt habe, die Brot nach deutscher Tradition backt. Das erste, was mir meine Mutter zu Hause gekocht hat, waren süß-saure Eier mit Kartoffeln.

Face2Face: Wie weit erinnert Sie das Drehbuch an Filmklassiker oder Serie?
Preuß: In ein paar Momenten des Films hat man Szenen von „Die blaue Lagune“, „The Beach“ oder der Erfolgsserie „Loft“ im Kopf.

Face2Face: Finden Sie, dass in jedem Mann manchmal ein türkischer Macho wie Cem Öztürk steckt?
Preuß: Ich hoffe doch nicht – allerdings muss das jeder für sich entscheiden. Mit zunehmendem Alter sollten die Partner ihre Rock-’n’-Roll-Allüren ablegen und sich mehr zur Ruhe setzen.

Zurück mit einem Kinoabenteuer vor paradiesischer Kulisse: Lena (Josefine Preuß) und Cem (Elyas M'Barek) (© 2011 Constantin Film Verleih GmbH / Mathias Bothor)

Face2Face: Haben Sie eine eigene Relativitätstheorie der Liebe?
Preuß: Vielleicht kann man es mit Liebe = Loyalität + Freundschaft hoch zwei + Vertrauen und Verlangen nach dem anderen erklären. Aber im Grunde genommen ist Liebe etwas ganz Abstraktes, wo auch Herz und Seele eine Rolle spielen, und das ist mit keiner Formel der Welt erklärbar – Liebe ist einfach Liebe.

Face2Face: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Preuß: Nach den Presseterminen und der bevorstehenden „Türkisch für Anfänger“-Kinotour, beginnt für mich der Drehstart zur Verfilmung des erste Bandes der „Edelstein-Trilogie: Rubinrot“ von der Autorin Kerstin Gier.

Face2Face: Gibt es irgendeinen Traum, den Sie sich gerne noch erfüllen würden?
Preuß: Jedes Jahr nehme ich mir vor den Führerschein zu machen, mir fehlt dazu der letzte Arschtritt, da ich in Berlin kein eigenes Auto benötige. Bis ich 30 bin habe ich es hoffentlich geschafft.

Weitere Informationen zur „Türkisch für Anfänger“-Kinotour gibt es hier.

Kontakt Josefine Preuß:
Offizielle Facebook-Seite
Offizielle Homepage zum Film „Türkisch für Anfänger“

Vorschau: Am Dienstag, 20. März, startet im Panorama eine neue Serie zum Thema „Verkannte Berufe – stille Helden des Alltags“. In Teil 1 spricht eine Kassiererin über ihren Beruf und die Anerkennung, die diesem gezollt wird.