Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Der Sommer hat begonnen. Bei einem erfrischenden Radler sitze ich mit ein paar Freundinnen am Rhein und genieße das Rauschen des Wassers, das Zwitschern der Vögel und die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Kein Wunder, dass wir da im Gespräch auch auf das Thema Urlaub kommen. „Ich fliege mit meinem Freund in die USA. Wir bleiben vier Wochen“, sagt eine meiner Freundinnen enthusiastisch. „Ich habe noch nichts gebucht, aber wahrscheinlich fliegen wir nach Mallorca oder nach Sizilien“, wird von anderer Seite berichtet. War ja klar. Da kann ich mit meinem Urlaubsziel mal wieder nicht mithalten. Im nächsten Moment wird mir die Frage gestellt, die ich schon erwartet hatte: „Und wohin fährst du in Sommerurlaub?“ „Nach Kühlungsborn oder nach Grömitz“, antworte ich und blicke – wie zu erwarten war – in fragende Gesichter: „Wo liegt das denn? Das habe ich ja noch nie gehört. Ist das noch in Deutschland?“ Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit, meinen Freundinnen zu erklären, dass man manchmal gar nicht weit wegfahren muss und auch Deutschland wunderschöne Ecken zu bieten hat, an denen man einen perfekten Sommerurlaub verbringen kann. So zum Beispiel im Ostseebad Grömitz.

Seebad mit langer Tradition

Grömitz liegt am Nordrand der Lübecker Bucht in Ostholstein und hat rund 7.800 Einwohner. Die Hansestadt Lübeck ist nur etwa 50 Kilometer entfernt. Als Erholungsort hat Grömitz eine lange Tradition, denn es ist schon seit 1813 Seebad, also ein Kurort am Meer. Besonders schön sind der über acht Kilometer lange Sandstrand und das saubere Meerwasser. Wenn die Temperaturen stimmen, kann man natürlich in der Ostsee schwimmen. Ansonsten eignet sich der weite Sandstrand aber auch gut für ausgedehnte Spaziergänge, die stets von einem beruhigenden Wellenrauschen begleitet werden. Dank des weitläufigen Strandes verteilen sich die Einwohner und Touristen in Grömitz ganz gut und für jeden ist ausreichend Platz vorhanden. Auch an die Erholung des „besten Freundes des Menschen“ ist gedacht, denn es gibt extra einen Hundestrand, an dem sich die Vierbeiner austoben können.

Absolut sehenswert: Der Jachthafen in Grömitz (Foto: S. Holitzner)

Erholung nicht nur am Strand

Wer keine Lust auf Strand hat, kann sich in Grömitz auch gut anderweitig beschäftigen. So gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten, einen Kurpark, einen Golfplatz, einen kleinen Zoo und einen sehenswerten Jachthafen mit empfehlenswerten Fischrestaurants. Die meisten Restaurants und Cafés befinden sich an der drei Kilometer langen Strandpromenade. Ausgiebige Spaziergänge mit Blick aufs Meer sorgen da ebenfalls für Entspannung. Und zwischendrin kann man dann ganz gemütlich in ein Eiscafé oder in einen der vielen kleinen Strandläden zum Stöbern einkehren.

Einfach mal abtauchen

Beeindruckend: Die 398 Meter lange Seebrücke in Grömitz (Foto: S. Holitzner)

Besonderes Highlight in Grömitz ist die 398 Meter lange Seebrücke. Dabei handelt es sich um die längste Seebrücke Schleswig-Holsteins. Wenn man auf ihr entlang läuft, ist man dem Meer ganz nah und hört unter den Holzbrettern der Brücke, wie die Wellen brechen. Bei klarer Sicht hat man von der Seebrücke aus einen tollen Blick auf umliegende Städte und Ortschaften sowie das weite Meer. Insbesondere abends ist es schön, von der Seebrücke aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Wer nicht nur die Aussicht über Wasser, sondern auch unter Wasser genießen möchte, kann in die Tauchgondel, die sich seit 2009 am Ende der Grömitzer Seebrücke befindet, steigen. 30 Besucher können gleichzeitig mit ihr abtauchen. Sie bekommen dann einen 3D-Film über die Ostsee gezeigt und können bei guter Sicht den Meeresboden und einige Meeresbewohner erkennen. Wer als Urlauber das Glück hat und Ende August das Strandbad besucht, kann an „Ostsee in Flammen“ teilnehmen. Das ist ein beeindruckendes, mit Musik untermaltes Feuerwerk, das direkt von der Seebrücke aus gestartet wird und so die Ostsee und den Grömitzer Strand erleuchtet. Wenn man dann in Meeresnähe steht, kann man sogar sehen, wie sich das Feuerwerk im Wasser spiegelt.

Lichterspektakel: „Ostsee in Flammen“ (Foto: S. Holitzner)

Wasser marsch!

Leider gibt es immer mal wieder Sommerurlaube, in denen das Wetter nicht mitspielt oder die Temperaturen einfach zu niedrig sind, um im Meer zu schwimmen. In Grömitz kann man in so einem Fall trotzdem in Meerwasser baden. Im Schwimmbad „Grömitzer Welle“ gibt es nämlich aufbereitetes Seewasser in den Schwimmbecken. Außerdem gibt es ein Wellenbad: Alle 30 Minuten werden so am Anfang des Beckens kleine Wellen und am tieferen Ende des Beckens bis zu ein Meter hohe Wellen erzeugt, sodass man sich fast wie im richtigen Meer fühlt.

Von West nach Ost

Ebenfalls eine Reise wert ist das Ostseebad Kühlungsborn. Es liegt an der Küste der Mecklenburger Bucht und hat circa 8.900 Einwohner. Die Hansestadt Rostock ist nur rund 30 Kilometer entfernt. Im Gegensatz zu Grömitz ist Kühlungsborn erst seit 1996 offiziell Seebad. Kühlungsborn besteht aus den zwei Stadtteilen West und Ost, die durch einen 133 Hektar großen Stadtwald verbunden sind. Wer nicht durch den Wald gehen möchte, kann auch einfach am langen Sandstrand entlanglaufen und gelangt so ebenfalls zum jeweils anderen Stadtteil. Auch in Kühlungsborn ist das Meerwasser sehr sauber, sodass man sich bei heißen Temperaturen ideal mit einem Bad in der Ostsee abkühlen kann. Hundestrände gibt es hier ebenfalls. Von der 240 Meter langen Seebrücke, die sich im Stadtteil Ost befindet, hat man einen schönen Ausblick. Sie ist die erste Seebrücke, die nach der Wiedervereinigung Deutschlands in Mecklenburg-Vorpommern vollendet wurde (1991). Eine fast vier Kilometer lange Strandpromenade verbindet die beiden Stadtteile Ost und West und eignet sich gut für Spaziergänge mit Blick aufs Meer.

Entspannung am Meer: Kühlungsborn-Ost (Foto: S. Holitzner)

Kühlungsborn für Touristen

Viele schöne alte Villen aus der Gründerzeit prägen das Stadtbild von Kühlungsborn. Kühlungsborn-Ost ist der für Touristen vermutlich ein bisschen attraktivere Stadtteil. Abgesehen von der Seebrücke sind dort verschiedene größere Einkaufsmöglichkeiten, viele Cafés und Restaurants. Außerdem befindet sich dort ein Jachthafen. Ebenfalls beginnt in Kühlungsborn-Ost die Steilküste mit Blick auf die Ostsee. Gut ausgeschilderte Wanderwege ins nah gelegene Heiligendamm starten hier. International bekannt geworden ist dieser kleine Ort, als dort im Juni 2007 der G8-Gipfel stattgefunden hat.

Auf den Spuren der Vergangenheit

Nostalgie pur: Eine Fahrt mit Dampflok „Molli“ (Foto: S. Holitzner)

In Kühlungsborn-Ost wird zudem Geschichte lebendig. Dort steht noch ein Original-Grenzbeobachtungsturm aus der Zeit der DDR. Von 1971 bis 1990 waren mehrere solcher Türme entlang der Ostseeküste aufgestellt, um die Seegrenze der DDR im Auge zu behalten und Republikflüchtlinge, die über die Ostsee aus der DDR fliehen wollten, zu erspähen. Rund um den Grenzbeobachtungsturm in Kühlungsborn können sich Besucher über das Grenzsystem und das Schicksal von Menschen, die versucht haben, aus der DDR zu fliehen, informieren. Außerdem kann der Turm besichtigt werden. Lohnenswert ist in Kühlungsborn auch eine Fahrt mit dem „Molli“. Das ist eine Dampflok, die auf einer rund 15 Kilometer langen Strecke zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan fährt. Für diese Strecke, die teilweise mitten durch die Natur führt, benötigt „Molli“ rund 40 Minuten, denn er ist mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 km/h unterwegs. Bei einer Kurzreise mit dem „Molli“ lernen Fahrgäste sehenswerte Ecken der einzelnen Orte kennen, die sie so vielleicht gar nicht wahrgenommen hätten.

Anleitung zur Faulheit

„Faul sein ist wunderschön“ heißt es in einem Kinderlied. Auch wenn Müßiggang oft negativ assoziiert wird, machen wir alle von Zeit zu Zeit gerne davon Gebrauch. Das ist auch notwendig, um die inneren Akkus wieder aufzuladen, neue Kraft zu tanken und den Alltag auszublenden. Denn oft ist dieser stressig, von Terminen und Aufgaben geprägt. Da vergisst man schon einmal faul zu sein. Hier einige Tipps, wie das Nichtstun am besten gelingt:

  1. Abschalten
Faul sein ist wunderschön: Manchmal sollten wie einfach abschalten und uns ausruhen (Foto: Möller)

Faul sein ist wunderschön: Manchmal sollten wie einfach abschalten und uns ausruhen (Foto: Möller)

Einer der großen Stressfaktoren sind Smartphones und andere mobile Endgeräte. Wir sind überall und immer erreichbar, werden mit Anfragen überhäuft und mit Neuigkeiten erschlagen. Um richtig entspannen zu können heißt es deshalb: Abschalten. Einfach eine Zeit lang – einen Tag oder ein ganzes Wochenende – nicht erreichbar sein, sich Zeit für sich nehmen und sich dabei nicht stören lassen.

  1. Zeit für sich nehmen

Um abzuschalten lohnt es sich einen Tag lang nur das zu machen, was man gerne mag – und sich dabei von keinem anderen reinreden zu lassen. Dazu zählt durchaus auch etwas Zeit alleine zu verbringen, um zu sich selbst zu finden. Sei es  das lange Ausschlafen, ein schöner Spaziergang, ein Buch, Sport oder einfach mal nichts zu tun – diese Zeit sollte man sich so oft wie möglich nehmen. Sich solche Zeiten im Terminplan einzutragen motiviert nicht nur und steigert die Vorfreude, sondern sorgt auch dafür, dass man sich die Zeit auch wirklich freihält.

  1. Rituale pflegen

Wiederkehrende Dinge, auf die man sich freut, erleichtern den Alltag. Daher sollte man Tätigkeiten oder Ereignisse, die man gerne hat, regelmäßig durchführen. Das kann alles sein: Angefangen vom Lieblingsessen, das man sich an bestimmten Tagen gönnt, bis hin zu einer Folge der Lieblingsserie oder einem heißen Bad nach besonders stressigen Phasen. Hauptsache ist, man freut sich daran und darauf.

Erholung – In der Ruhe liegt die Kraft

Viele Sportler trainieren jeden Tag sehr hart um Muskeln aufzubauen. Ihr Trainingsplan ist voll bepackt mit verschiedenen Kraft- und Ausdauerübungen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Natürlich wird auch auf eine spezielle Ernährung geachtet. Doch das Wichtigste vergessen sie dabei oft: die Erholung.

Disziplin: Um erfolgreich im Sport zu sein, gehört nicht nur hartes Training, sondern auch die Regeneration des Körpers dazu (Foto:Privat)

Disziplin: Um erfolgreich im Sport zu sein, gehört nicht nur hartes Training, sondern auch die Regeneration des Körpers (Foto:Privat)

Eine sich permanent steigernde Leistung zu erbringen ist im Sport das A und O. Dies ist jedoch ohne regelmäßiges, hartes Training nahezu unmöglich. Beispielsweise stehen im Bodybuilding Muskelmasse, Kraft und ein niedriger Körperfettanteil an oberster Stelle. Und wer dafür regelmäßig schwere Gewichte hebt, muss sich auch angemessen erholen, sonst drohen unangenehme Folgen.

Das Training aber, greift unsere Muskulatur an, wodurch die muskeleigenen Eiweiße beschädigt werden. Erst nach der Trainingseinheit beginnt der Körper die Schäden zu reparieren und das Ausgangsniveau zu rekonstruieren. Diese Verletzung ist aber für den Organismus sehr wichtig. Es ist ein Signal für ihn sich in Zukunft besser davor zu schützen und gleichzeitig der Reiz für einen Muskelaufbau. Dieser Reiz wird jedoch erst zu einem Aufbau führen, wenn der Bodybuilder sich ausreichend erholt und ausgewogen ernährt.
Trainiert er jedoch zu oft und ohne Pausen, hemmt er damit nicht nur sein Muskelwachstum, sondern befindet sich im schlimmsten Fall im Übertrainingsbereich.

Die Folgen eines Übertrainings sind Muskeldefizit, Verminderung an Kraft und Ausdauer, Fettzunahme und daraus resultierend Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Dabei unterscheidet man  zwischen Kurzzeit- und Langzeitübertraining. Ein Kurzzeitübertraining kann mit ausreichender Erholung die Leistung eines Bodybuilders erhöhen. Wer zum Beispiel vor seinem Urlaub täglich intensiv eine Woche lang trainiert, und sich danach zwei Wochen lang, Erholung gönnt, erfährt einen kräftigen Muskelzuwachs. Langzeitübertraining ist weitaus problematischer und kann zu den oben genannten Schäden führen.

Meistens geben die Sportler ein Übertraining jedoch nicht zu. Ihre Argumentation lautet häufig: Verschiedene Muskelgruppen werden an verschiedenen Tagen beansprucht und dadurch bleibt genügend Erholung für die einzelnen Partien. Leider sieht das in der Realität anders aus. Denn jedes Training belastet den Körper, unabhängig davon, ob man den ganzen Organismus oder nur eine Muskelgruppe trainiert. Es beeinflusst den Stoffwechsel sowie den Hormonhaushalt. Der gesamte Körper muss sich daher von den Anstrengungen des Trainings erholen.

Um Übertraining dauerhaft zu vermeiden ist ein gut durchdachter Trainingsplan, eine gesunde Ernährung und nicht zuletzt ausreichende Erholung notwendig. Auch sollte man auf seinen Lebensstil achten: Stress im Arbeits- und Privatleben wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus, hemmt dadurch den Muskelaufbau und sollte deshalb reduziert werden. Sportler, die diese Aspekte beherzigen, erzielen eine Steigerung ihrer Leistungskraft und holen das Beste aus ihrem Körper heraus.

(Quelle: Christian von Loeffelholz: Leistungsernährung für Kraftsportler, Novagenics, Arnsberg 2014)

Vorschau: Am Mittwoch, den 10.6., lest ihr einen Artikel über die typischen Fitnessstudio-Besucher.

Basenfasten – Raus aus der Übersäuerung!

Akne, Kopfschmerzen und Zellulitis – in der heutigen Zeit haben wir mit mindestens einem dieser Problemen zu kämpfen. Sei es in der Pubertät oder im Erwachsensein. Wer eines dieser Krankheitsbilder aufweist, weiß wie schwer es ist, die Beschwerden loszuwerden. Daher versuchen wir es mit aggressiven Waschcremes, starken Tabletten oder teuren Lasertherapien, um unsere Gesundheit wieder auf Trab zu bringen – vergeblich. Denn die Beschwerden werden durch diese Methoden meist nur oberflächlich bekämpft, und tauchen deshalb immer wieder auf. Es ist ein Teufelskreis, in dem wir uns bewegen. Allerdings gibt es vielleicht doch noch eine Lösung: Basenfasten…

Der Säure-Basen-Haushalt ist für den Mensch ein wichtiger Regulierungsmechanismus, der unsere körperlichen Funktionen aufrechterhält. Befindet sich dieser, aufgrund einer Stressphase, nicht mehr im Gleichgewicht, so wird der Körper kurzfristig übersäuert und reagiert z.B. mit einer Erkältung. Das ist jedoch völlig normal und gehört zum Leben dazu. Was aber passiert, wenn wir dauerhaft übersäuert sind? Die Folgen können Migräne, Hautunreinheiten, Zyklusstörungen, Gelenkentzündungen, Osteoporose und vieles mehr sein. Dabei liegt die Hauptursache einer chronischen Übersäuerung bei falscher Ernährung und Dauerstress.

Vitaminreich: Diese Obst- und Gemüsesorten sind nicht nur gesund, sondern auch köstlich (Foto: Privat)

Vitaminreich: Diese Obst- und Gemüsesorten sind nicht nur gesund, sondern auch köstlich (Foto: Privat)

Genau in diesem Moment denken sich die meisten, dass sie sich „normal“ ernähren. Und unter „normale“ Ernährung versteht sich: Weißmehl-, Milchprodukte, Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol und so weitere. Doch der Schein trügt: All das sind nur Säurebildner und haben nichts mit gesunder Ernährung zu tun. Eine Hilfe kann es sein das Basenfasten in den Alltag einzuplanen. Durch diese Ernährungsumstellung wird der Körper stabilisiert. Sabine Wacker, Heilpraktikerin und Autorin (Basenfasten für Eilige) gibt als Tipp in ihrem Buch: „Optimal wäre es aber, wenn unsere tägliche Ernährung aus 80% Basenbildnern bestehen würde, also aus Obst und Gemüse.“

Nahrungsmittel, die zu 100% basenbildend sind, reagieren im Körper neutral, wie Wasser oder Pflanzenöle. Verzichtet man für eine bestimmte Zeit völlig auf die säurebildende Ernährung, so werden die im Körper abgelagerten Säuren aufgelockert und mit ausreichender Wasserzufuhr ausgeschwemmt. Somit wird der Körper entgiftet.

Basenfasten bedeutet jedoch nicht sich ausschließlich von Obst und Gemüse zu ernähren. Wichtig ist es einen gesunden Lebensstil zu pflegen.
In erster Linie sollte man am Tag zwei bis drei Liter stilles Wasser zu sich nehmen. Dadurch werden Lymphe und Nieren komplett durchgespült und lästige Stoffe aus dem Körper ausgeschieden. Zusätzlich sollte pro Tag mindestens eine Tasse Heiltee, wie zum Beispiel Brennnesseltee getrunken werden.

Darüber hinaus sollte auf ausreichende Bewegung in der Basenzeit geachtet werden. Es genügt vollkommen, sich mit Joggen oder Laufen 30 bis 45 Minuten am Tag fit zu halten. Die Ausdauer wird dadurch gestärkt und das Herz-Kreislauf System verbessert sich.

Schließlich darf auch die Erholung nicht zu kurz kommen, die dazu dient, den ganzen Organismus zu entsäuern. Die Voraussetzung dafür sind mindestens acht bis neun Stunden Schlaf, und vor Mitternacht zu Bett zu gehen. Die Haut und das Nervensystem danken uns dafür.

Ziel des Basenfastens ist es, sich im Alltag zu 80 % aus Basen- und zu 20 % aus Säurebildnern zu ernähren. So bleibt der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht, der Körper ist dann säurefrei und somit weniger anfällig für Krankheiten.

Wer etwas Gutes für seine Gesundheit tun möchte und sich für diese Art der Ernährungsumstellung entschieden hat, sollte es nicht müssen, sondern wollen. Allerdings ist Basenfasten nicht nur eine grobe Umstellung der Ernährung. Vielmehr geht es hierbei darum einen gesunden Lebensstil zu erkennen und dauerhaft zu pflegen. Und das tut nicht nur dem Körper gut, sondern eben auch dem Geist und der Seele.

Eine Liste der Basenbildner:

• Alle obst- und Gemüsesorten – sofern sie reif sind und gerade Saison haben
• Alle Gemüsesorten der Saison: außer Spargel, Rosenkohl und Artischocken
• Alle Blattsalate der Saison
• Alle essbaren Pilze, auch Trüffel
• Alle Kräuter und Gewürze: außer Knoblauch
• Alle frischen Sprossenarten
• Alle frisch gepressten Säfte, auch Obst-Gemüse Saftmischungen
• Alle Trockenfrüchte -bitte nur ungeschwefelte
• Alle kaltgepressten Öle
• Alle stillen Wassersorten, die mineralienarm sind
• Alle Kräutertees, die keine Aromazusätze, keine Früchte wie Hagebutten enthalten,          keinen Rotbusch und frei von schwarzem, grünem und weißem Teeanteil sind
• Folgende Nüsse: Mandeln, frische Walnüsse, Makadamianüsse, Paranüsse, Pistazien,     Zedernüsse
• Samen wie Sesamsamen, Hanfsamen, Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne,     Ölsaatenmischung
• Kokosnuss, Kokosnussmilch
• Maronen
• Sesampalz
• Blütenpollen
• Apfelsaftkonzentrat
• Apfel-oder Birnenkraut
• Agaven- oder Birnendicksaft

(Quelle: Sabine Wacker: Basenfasten für Eilige – Das 7-Tage-Erfolgsprogramm, Trias, Stuttgart 2012)

Vorschau: Florian Leithmann ist zusammen mit seinem Hund Rusty Deutscher Meister im Geländelauf geworden. Mehr über das Team lest ihr am Mittwoch, den 13. Mai.

Warum erholsamer Schlaf so wichtig ist

Wir brauchen den Schlaf wie die Luft zum Atmen, das ist klar. Fast ein Drittel unseres gesamten Lebens verbringen wir schlafend im Bett. Doch immer häufiger kämpfen wir gegen die Müdigkeit an und verkürzen bewusst unsere Schlummerphase. Wie wichtig Schlafen für ein ausgeglichenes und gesundes Leben ist, wird dabei häufig vergessen. Denn auf Dauer ist zu wenig Schlaf gefährlich und kann krank machen – chronische Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen, Herz-Kreislauf-Störungen und vor allem Stress und schlechte Laune sind die Folgen.

Die Tipps&Tricks-Redaktion will den World Sleep Day 2014 am Freitag, 14. März nicht verschlafen: Wir wollen den Aktionstag nutzen, um euch die wichtigsten Tipps für einen erholsamen Schlaf und ein gesundes Leben zu verraten.

Erholsamer Schlaf: Wichtig für Gesundheit und Leistungsfähigkeit (© Jörg Brinckheger/ pixelio.de)

Erholsamer Schlaf: Wichtig für Gesundheit und Leistungsfähigkeit (© Jörg Brinckheger/ pixelio.de)

  • Die perfekte Schlafdauer gibt es nicht – es gibt Menschen, die sich nach sechs Stunden absolut fit fühlen, aber auch Menschen, die über zehn Stunden Schlaf benötigen, um gut gelaunt in den Tag zu starten. Die meisten Menschen schlafen jedoch sieben bis acht Stunden in der Nacht. Ideal gilt übrigens die Schlafdauer von 7,5 Stunden, denn sie verspricht laut Untersuchungen ein langes Leben.
  •  Nach Möglichkeit immer zur selben Uhrzeit ins Bett gehen und wieder aufstehen. So gewöhnt sich die „innere Uhr“ an den Rhythmus und auch das frühe Aufstehen ist leichter. Vor allem bei Schlafstörungen sollte man sich an den Takt halten. Das lange Ausschlafen am Wochenende und Mittagschlaf sind dann tabu – der Körper wird es einem jedoch danken.
  •  Das Schlafzimmer vor der Nachtruhe gut lüften, so wird die Sauerstoffversorgung gewährleistet. Dabei besser bei niedrigerer Zimmertemperatur schlafen, denn nichts ist unangenehmer für den Körper als im Schlaf zu schwitzen. Die perfekte Zimmertemperatur beträgt 16 Grad Celsius.
  •  Wichtig für einen erholsamen Schlaf sind außerdem folgende Regeln: Direkt vor dem Schlafengehen keine großen Mahlzeiten essen – am besten sollten zwei Stunden vergangen sein. Außerdem mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol verzichten: Zwar beschleunigt er meist das Einschlafen, beunruhigt jedoch enorm die spätere Schlafphase.
Nachtruhe: Entspannung für Körper und Geist  (© Andrea Kusajda/ pixelio.de)

Nachtruhe: Entspannung für Körper und Geist (© Andrea Kusajda/ pixelio.de)

  •  Zuletzt solltet ihr  versuchen, Körper und Geist vor dem Schlafengehen in eine Ruhephase zu bringen. Schlafstörungen sind dann vorprogrammiert, wenn anstrengende geistige und körperliche Tätigkeiten kurz vorher geleistet werden – deshalb gilt es auf Sport, Horrorfilme oder anstrengende geistige Arbeit zu verzichten. Optimal ist es, ruhige Musik zu hören oder entspannt ein Buch zu lesen.

Ins Bett gehen, die Äuglein schließen, einschlafen und erholt aufwachen – das ist für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit absolut notwendig und sollte nicht unterschätzt werden.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch an dieser Stelle nützliche Tipps rund um das Thema TeamViewer.

 

Alle Jahre wieder

Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der wir früher zu Schulzeiten grundsätzlich immer irgendwo unterwegs waren. Bei uns ging es meist nach Kroatien und nicht immer auch ans Meer. Wenn es aber so war, habe ich es immer ganz besonders genossen. Wobei das uns Kindern eigentlich egal war. Hauptsache weg. Heute nehmen die meisten Menschen in dieser Zeit ihren Sommerurlaub, liegen vorwiegend an den Stränden dieser Erde und lassen sich Kokosnuss schlürfend die Sonne auf den Bauch scheinen, um knackig braun gebrannt wieder nach Hause zurückzukehren.

Ein Traum: An solch einem Strand würde ich gerne Kokosnuss schlürfend die nächsten Tage verbringen (Foto: Lukenda)

„Nächste Woche geht es endlich in den Urlaub, zwei Wochen Griechenland. Sommer, Sonne, Strand, Wärme und gutes Essen. Und, wo geht´s bei dir hin?“ „Oh, also ich habe noch keinen Urlaub geplant… Vielleicht spontan… habe noch keine Ahnung wann oder wohin.“ „Oh, achso… Also wir gehen in dieses ganz tolle Hotel, der Strand liegt direkt vor unserer Nase. Ich freue mich schon so, endlich raus aus der Kälte hier!“ Genau das, was ich gerade nicht hören will. Und nein, es ist nicht so, dass ich mich nicht für andere freuen könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Ich hätte nur auch so wahnsinnig gerne JETZT in diesem Moment Urlaub. Oder in ein, zwei, drei Wochen. Wäre gerne am Strand, egal ob in Kroatien oder an der toskanischen Küste. Einfach nur frei haben, weg sein und sich die Meeresbrise um die Ohren pfeifen lassen. Das wäre es.

Stattdessen weiß ich nicht, ob ich diesen „Sommer“ überhaupt an irgendeinem Strand liegen werde. Ein furchtbarer Gedanke. Wobei der Gedanke, mitten im August an egal welchem, überfüllten Strand zu liegen nun auch wieder nicht allzu prickelnd ist. Alles ist voll, überteuert, überall sind massenhaft Touristen unterwegs und kaum Einheimische. Okay, ich nehme alles zurück, so neidisch bin ich doch wieder nicht. Aber spätestens Mitte oder Ende September wäre ich gerne irgendwo herumgelegen, wo es schön warm ist. Mal sehen, ob das was wird.

Es ist nicht so, dass ich keinen Urlaub haben werde. Dieser wird eben nur Ende Oktober sein und ich werde mit Sicherheit nicht tagelang mit Buch in der Hand am Strand liegen. Ein Erholungsurlaub wird es auch nicht werden. Stattdessen werden mein Freund und ich uns mit elf anderen ein riesengroßes Appartement mit hoffentlich ebenso riesengroßer Terrasse mitten in der Metropole Barcelona teilen. Wie gesagt, keine Chance auf großartige Erholung und entspanntes Kokosnuss-Geschlürfe am Strand.

Sehnsucht: Dann denke ich eben an den letzten Urlaub im Süden (Foto: Lukenda)

Dafür Leben, Action, Spaß und eine wahnsinnig geniale Stadt! Ein bisschen Unsicherheit, wie das alles so wird, schwebt bei mir auch noch mit. Aber noch sind wir mitten im August, der hier nun endlich auch ein wenig sommerlicher daherkommt und noch werde ich jede Woche mit „Ach, endlich Urlaub!“ genervt und dem Gedanken, dass ich verflixt nochmal eben das jetzt nicht auch sagen kann.

ABER, ich werde es dafür sehr genießen und auskosten, wenn es endlich Mitte Oktober ist und ich sagen kann: „Nächste Woche geht es endlich in den Urlaub, zehn Tage Barcelona! Zehn Tage der Kälte und dem miesen Wetter entfliehen, zehn Tage lang werde ich Palmen sehen, den Strand und den südlichen Lebensstil genießen. Und das, während ihr alle arbeiten werdet, juhu!“

Vorschau: Nächste Woche wird Eva euch an dieser Stelle etwas über den Modellbau erzählen, das Hobby ist nicht nur bei Kindern sehr beliebt.

Selfmade Wellness aus der eigenen Küche

Ärger über den herausgewachsenen Haaransatz und den zur Hälfte abgeblätterten Nagellack – es ist einfach nie genügend Zeit sich einfach mal nur mit sich selbst zu beschäftigen. Doch genau in dieser Annahme liegt das Problem. Es erfordert kaum Zeit, ist wohltuend und macht langfristig glücklich: Das Wellness-Programm aus der eigenen Küche.

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“, so sagt einst Charlie Chaplin. Und um euch selbst ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern benötigt man Folgendes:

Verwöhnt die Sinne: das Kleopatra-Bad (© JMG / pixelio.de)

1.Wie Kleopatra: In Milch und Honig baden

  • 1 Liter Milch
  • 3 Esslöffel Honig

Im Badewasser werden die beiden Lebensmittel zu einer Wohlfühlkombination. Bereits die ägyptische Königin Kleopatra hat sich diesen Luxus gegönnt. Milch wirkt rückfettend, elastizitätsfördernd und beruhigend auf die Haut. Das Bad riecht angenehm, sorgt für Entspannung und macht die Haut streichelzart. Honig ist feuchtigkeitsspendend und lässt sich während des Bades auch zur Bekämpfung spröder Lippen verwenden. Nach einem Bad von 20 bis 30 Minuten sollte man sich allerdings abduschen, da die Milch sonst gerinnt.


2. Die „alte Haut“ von sich abstreifen

  •  4 Esslöffel Salz
  •  30 ml Olivenöl

Bei normaler und trockener Haut wirkt dieses Peeling wahre Wunder. Man mischt zwei Kochutensilien und erhält ein neues Hautgefühl. Einfach mit kreisenden Bewegungen auf den ganzen Körper auftragen und anschließend abspülen. Besonders dem Abreiben der Unterarmen wird nachgesagt, dass es uns Sorgen vergessen macht.

3. Trauermaskerade ablegen

  •  1 Banane
  •  2 Esslöffel Quark
  •  1 Eigelb

Revitalisierende Gesichtsmasken verjüngen die Haut und sorgen garantiert anschließend für einen „Aha-Effekt“. Die Früchte sind je nach Anspruch der Haut an die Maske fast beliebig austauschbar. Besonders eigenen sich auch Aprikose und Pfirsich. Das Obst wird zerkleinert und anschließend mit Quark und Eigelb leicht schaumig geschlagen. Beim Auftragen auf das Gesicht ist darauf zu achten, die Mund- und Augenpartien großzügig auszusparen, außer man hat vor, seine Gesichtsmaske auch auf kulinarischer Ebene zu testen.

Nach einer 20-minütigen Einwirkzeit, in der man sich gerne mit Gurkenscheiben die Augen bedenken darf, wird die Maske mit Wasser und eventuell einem weichen Schwamm entfernt.

Nach dem Abschluss dieses Programms kann man zufrieden ins Bett gehen. Denn auch Schlaf ist Wellness!

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr euch mit Lisas Schokokuchen aus der Tasse den Tag versüßen.

Wenn einem alles über den Kopf wächst…

Bestimmt kennt das der ein oder andere von euch: Es gibt Augenblicke im Leben, da weiß man gar nicht, wie die Zeit schnellstmöglich rumzubringen ist. Da scheint der Zeiger einfach nicht vorwärtsrücken zu wollen. Und dann gibt es wiederum die Momente, in denen es nahezu so erscheint, als würde die Welt sich schneller drehen und die Zeit im Flug vergehen. Zeit, die wir bräuchten, um all das erledigen zu können, was wir noch zu tun haben oder gerne tun möchten.

Irgendwann ist der Zeitdruck dann so groß, dass alles um einen herum im Chaos zu versinken droht. Zig Fragen schießen durch den Kopf, auf der Suche nach einer Antwort und dennoch lässt sich keine Lösung finden. Wie soll man für eine Prüfung lernen, arbeiten gehen, den Verlust eines geliebten Menschen verkraften, das private Leben sortiert bekommen und nebenher noch eine Hausarbeit schreiben? Der Mensch kann zweifelsohne viel verkraften, aber irgendwann ist eine gewisse Grenze erreicht. Es geht dann einfach nicht mehr weiter. Und bevor wir uns noch mehr aufhalsen und weiter in dem Teufelskreis sitzen, sollte überlegt werden, ob es denn nicht eine Möglichkeit gibt, uns etwas mehr Zeit für uns selbst zu nehmen. Muss die Hausarbeit wirklich jetzt geschrieben werden oder kann sie ins nächste Semester geschoben werden? Kann das Hobby nicht einmal etwas vernachlässigt werden? Was hilft mir, um mich zu entspannen und von dem Stress loszukommen?

Das sind nur ein paar Fragen, die in solchen Momenten vielleicht zu stellen sind, um einen Überblick über die Gesamtsituation bekommen zu können. Manchmal ist die Situation nämlich gar nicht so aussichtslos, wie wir selbst denken. Das Problem besteht darin, dass wir – stecken wir erst einmal in der Situation fest – nicht mehr objektiv an die Sache herangehen, sondern eine Art Scheuklappendenken entwickeln. Wir sehen nur noch den Berg Arbeit vor uns und vergessen, dass wir diesen nicht innerhalb eines Tages abarbeiten müssen.

Zumindest geht es mir oft so. Ich fühle mich dann regelrecht von der anstehenden Arbeit erschlagen, bevor ich überhaupt damit begonnen habe. Dabei genügt es, einen Schritt nach dem anderen zu tun und sich immer wieder Pausen zu gönnen. Denn dass man sich nach einem Spaziergang an der frischen Luft oder einer kleinen Lesestunde in einem guten Buch wieder viel besser auf alles andere konzentrieren kann und mit neuer Motivation an die Arbeit geht, erklärt sich von selbst.

Deshalb – wenn euch wieder alles einfach zu viel wird – alles mal fünf Grad sein lassen und sich etwas anderem widmen. Danach geht es bestimmt viel besser 😉

In diesem Sinne eine schöne Woche!

Eure Lea

Vorschau: Nächste Woche schreibt Eva von einem Arzt, der seine Patientinnen fotografiert hat und was die Leute so dazu sagen.